VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Nachtzug nach Lissabon

Hörspiel mit Peter Fricke, Felix von Manteuffel, Boris Aljinovic

Kundenrezensionen (1)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D]* inkl. MwSt.
€ 10,00 [A]* | CHF 14,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch CD ISBN: 978-3-86717-583-8

Erschienen: 13.01.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Ein Mann lässt sein Leben hinter sich und setzt sich in den Zug nach Lissabon. Im Gepäck: das Buch des Portugiesen Amadeu de Prado, dessen Reflexionen den Lateinlehrer Raimund Gregorius nicht mehr loslassen. Es beginnt eine rastlose Suche kreuz und quer durch Lissabon - nach einem anderen Leben und nach einem ungewöhnlichen Arzt und Poeten, der gegen die Faschisten kämpfte. Merciers vielstimmiges Epos über eine Reise durch Europa und durch unser Denken und Fühlen wird in Sven Strickers Hörspielinszenierung zu einem intellektuellen und sinnlichen Hörgenuss: Straßenbahnen rattern durch Lissabon, eine melancholische Welt entsteht, aus der leise Gitarrenakkorde herüberwehen.

(2 CDs, Laufzeit: 2h 46)

"Ein Vademecum für Seele, Verstand und Herz."

Die Welt

Pascal Mercier (Autor)

Pascal Mercier wurde als Peter Bieri am 23. Juni 1944 in Bern geboren, wo er seine Kindheit und Schulzeit verbrachte. Nach der Matura studierte er Philosophie, Klassische Philologie, Indologie und Anglistik in London und Heidelberg. Dort wurde er promoviert und habilitiert. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Berkeley und Harvard. Nach Zwischenstationen in Bielefeld und Marburg wurde er 1993 an den Lehrstuhl für Philosophie an die Freie Universität Berlin berufen. Für seinen Roman Perlmanns Schweigen (1995) erfand Peter Bieri das Pseudonym Pascal Mercier, das er 1998 mit dem Erscheinen seines zweiten Romans Der Klavierstimmer lüftete. Sein nächstes Buch, Das Handwerk der Freiheit (2001), erschien wieder unter dem Namen Peter Bieri und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem philosophischen Bestseller. Mit Nachtzug nach Lissabon (2004) gelang Pascal Mercier der Durchbruch zum Bestsellerautor. Sein Buch wurde bisher über 1,5 Millionen Mal verkauft und in 15 Sprachen übersetzt. In Italien wurde es mit den Premio Grinzane Cavour ausgezeichnet, in Deutschland erhielt der Autor 2006 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis. Zuletzt erschien von ihm 2007 die Novelle Lea.


Peter Fricke (Sprecher)

Peter Fricke, 1940 geboren, erhielt seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seitdem spielte er an fast allen bekannten Bühnen, u. a. an der Städtischen Bühne der Stadt Frankfurt/Main, dem Kölner Schauspielhaus, dem Residenztheater München, der Berliner Volksbühne sowie dem Schauspielhaus Düsseldorf. Zusätzlich wirkte er in mehr als 120 TV-Produktionen mit und ist in vielen Hörspielen zu hören.


Felix von Manteuffel gehört zu den großen deutschen Schauspielern der Gegenwart. Er spielte und spielt u. a. im Ensemble der Münchner Kammerspiele, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Schauspiel Frankfurt. Er wirkte in unzähligen Fernseh- und Filmproduktionen wie in "Café Meineid", "Herzschlag", dem "Tatort", "Requiem für eine romantische Frau" und "Ein Mann für meine Frau" mit und sprach zahlreiche Produktionen für den Hörverlag, wie "Homo Faber" oder "Montauk" von Max Frisch oder "Harry Potter" von Joanne K. Rowling. Darüber hinaus ist Felix von Manteuffel in den Hörspielproduktionen "Der Zauberberg" von Thomas Mann, "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe, "Moby-Dick oder Der Wal" von Herman Melville, "Dracula" von Bram Stoker, "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, "Die Strudlhofstiege" von Heimito von Doderer oder "Reise ans Ende der Nacht" von Louis-Ferdinand Céline zu hören.


Boris Aljinovic (Sprecher)

Boris Aljinović, geboren 1967, studierte zunächst Englisch und Französisch an der FU Berlin. Anschließend absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er spielte in Weimar, Schwerin sowie in Berlin am Renaissance-Theater. 1993 gab Aljinovic sein Leinwanddebüt in dem Episodenfilm "Flirt", von 1999 bis 2001 gehörte Boris Aljinović zum Ensemble der Krankenhaus-Soap "Klinikum Berlin Mitte - Leben in Bereitschaft". Seit 2001 spielt er im Berliner "Tatort". Auf der Kinoleinwand erschien er zuletzt in "7 Zwerge - Männer allein im Wald" (2004).
Für den Hörverlag spricht er u. a. in den Hörspielen "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne und "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier und liest "Zähne und Klauen" von T.C. Boyle. 2007 wurde er mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Bester Interpret ausgezeichnet.


Sven Stricker (Regisseur)

Sven Stricker (Regie), Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Für den Hörverlag inszenierte er bereits Sven Regeners "Herr Lehmann" und diverse Klassiker der Jugendliteratur (u. a. "Robinson Crusoe", "Die Schatzinsel"), die vielgelobte Hörspieladaption von Robert Harris' "Pompeji", Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" sowie Krimis von Agatha Christie. Außerdem führte er Regie bei der "Harry Potter"-Lesung mit Felix von Manteuffel.

"Ein Vademecum für Seele, Verstand und Herz."

Die Welt

Regie: Sven Stricker
Musik von Jan-Peter Pflug

Hörbuch CD, 2 CDs, Laufzeit: 166 Minuten

ISBN: 978-3-86717-583-8

€ 10,00 [D]* | € 10,00 [A]* | CHF 14,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 13.01.2010

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Hervorragendes Buch mit verfehltem Umschlag- und Klappentext

Von: Xirxe aus Hannover Datum: 18.11.2014

Dieses Buch ist mal wieder ein gelungenes Beispiel für einen völlig mißlungenen Klappen- und Umschlagtext und was daraus wird: Mehr als die Hälfte der Bewertungen sind gut bis sehr gut, ca. ein Drittel schlecht bis sehr schlecht und lediglich 10% finden es 'so ok'. Kein Wunder: Wer sich ein Buch kauft aufgrund der vollmundigen Ankündigung als Krimi ('Bewußtseinskrimi!'), in dem der Protagonist Raimund Gregorius um sein Leben fürchten muss, wird schwer enttäuscht sein von dieser Lektüre. Statt Verbrechen und gefährlichen Situationen ist der Schwerpunkt dieser Reise nach Lissabon eine Suche. Die Suche nach dem, was den wahren, echten Menschen ausmacht.
Klingt, als ob sich um einen weiteren der zahllosen Lebensratgeber handelt: Wer bin ich? Was will ich? Erkenne dich selbst! Das Ganze verpackt in eine unterhaltsame Rahmenhandlung, die Gregorius auf der Suche nach einem portugiesischen Autor (Prado) nach Lissabon führt. Doch weit gefehlt. Statt der üblichen mittlerweile alltäglichen Ratschläge wie 'Gönnen Sie sich eine Auszeit und entdecken Sie, was SIE wollen!', legt der Autor Schicht für Schicht all die Einflüsse offen, die das eigene Ich einzwängen, bedrängen, leiten.... Doch ist das was dann bleibt, das eigene ICH?
Durch das Lesen der Schriften des verstorbenen Prados und der Erforschung dessen Lebens erfolgt Gregorius' zunehmende Erkenntnis seines eigenen Ich. Prado war besessen von dieser Frage, wer er selber war und Gregorius beginnt verstärkt sich ebenso diesen Fragen zu stellen wie ganz zwangsläufig auch die Leserinnen und Leser.
Doch dies ist nur ein Thema (wenn auch das hauptsächliche) um das dieses Buch kreist. Es geht um Gott, um den Tod, das Miteinander der Menschen... Ein ungemein reichhaltiges, inhaltsschweres Werk das sich dennoch nicht allzu schwer liest. Doch es ist keine Unterhaltungslektüre die nur zu konsumieren ist. Um's eigene Gedanken machen wird man kaum herum kommen :-)

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors