Leserstimme zu
Iskari - Der Sturm naht

Drachenjägerin

Von: Sallys Books
17.11.2018

Cover: Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet. Man sieht ein Gesicht mit einem Messer an den Lippen. Das ganze ist in grau und schwarz gehalten, was das ganze sehr düster wirken lässt. Was das ganze jedoch aufpeppt, sind die goldenen Sprenkel und der goldene Schriftzug, der reflektiert. Protagonistin: Asha ist die Iskari – die Todbringerin. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Sie ist eine Person die sich selbst nicht sonderlich mag, da sie sich für etwas Verdorbenes hält und auch niemanden an sich ran lässt. Auf ihr lastet die Schuld, vielen Menschen den Tod gebracht zu haben, da sie die alten Geschichten erzählt hat, und somit den großen, ersten Drachen Kozu verärgert hat. Dieser griff daraufhin die Stadt an und auch sie selbst wurde nicht verschont, ihre Haut ist verbrannt und mit diesem Mal muss sie leben. Man hat sehr gut gemerkt, wie groß ihr Wunsch ist, sich zu beweisen, alles wieder gut zu machen, indem sie die Drachen jagt und tötet. Schreibstil: Die Seiten im Buch sind nur so dahingeflogen, man beginnt fast mitten im Geschehen und muss sich erst einmal zurecht finden. Man kommt aber meiner Meinung nach sehr schnell in die Geschichte und hat dann Mühe, sich davon los zu reißen. Die Autorin hat eine Welt kreiert, die voller Machtspielchen und Intrigen ist. Dadurch bleibt immer ein leicht unbehagliches Gefühl, wenn es um die Sklaven oder allgemein das Tun des Königs geht. Die Personen sind liebevoll gestaltet und man kann alle gut auseinander halten. Besonders Asha mochte ich gerne, aber auch dem Sklaven Torwin konnte ich Sympathie abgewinnen. Fazit: Ein tolles Buch, das für mich als Fantay-Fan ein Muss ist. Ich freue mich bereits, den zweiten Teil zu lesen.