Leserstimme zu
Die schönsten Pony-Geschichten

Das Leben ist wohl doch manchmal ein Ponyhof

Von: Lobelia
21.02.2016

Die Zielgruppe des Hörbuches ist ganz klar umrissen: kleine Mädchen, die davon träumen, richtig reiten zu können, vielleicht sogar ein eigenes Pony zu haben – wenigstens zur Pflege. Die erste Hürde besteht dabei – dies habe ich nun gelernt – offenbar darin, die Prüfung zum „Kleinen Hufeisen“ abzulegen, was natürlich eine gute Vorbereitung erfordert, am besten einen vierwöchigen Intensivkurs während der Ferien. Diese Kurse zeichnen sich augenscheinlich dadurch aus, dass es stets ein zickiges Mädchen gibt, welches damit angeben muss, alles besser zu können – was sich jedoch bei näherem Hinsehen als Trugschluss erweist. Tatsächlich hat auch bzw. gerade dieses von allen gemiedene hochnäsig erscheinende Mädchen das Potential zur „bff“, denn natürlich versucht es nur, mit der harten Schale die eigenen Unsicherheiten zu überspielen. Zickenkrieg war noch nie mein Ding und so finde ich persönlich diese rosarote Ponyhofwelt schwer erträglich. Auch meine Tochter kann noch nichts damit anfangen. Ich fürchte allerdings, die Betonung liegt dabei auf „noch“. Voraussichtlich wird dies in Bälde anders aussehen – dann bin ich schon mal gut gerüstet, kann „Die schönsten Pony-Geschichten“ herausholen und für spannende Mädchenunterhaltung sorgen. Schließlich wollen die Geschichten Mut machen, sich etwas zuzutrauen und offen aufeinander zuzugehen. Sie zeigen, wie wichtig gute Freunde sind, und wie ein gemeinsames Hobby verbinden kann.