Leserstimme zu
Gangsterland

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

nicht so packend wie erwartet

Von: Victoriaskrams
24.04.2017

Sal Cupertine ist Mafiakiller und hat es ordentlich vermasselt. Als er bemerkt, dass er von drei FBI-Agenten hinters Licht geführt wurde, legt er diese kurzer Hand um. Ein wirklich folgenschwerer Fehler. Sein Boss lässt ihn zwar nicht umlegen, aber verfrachtet ihn nach Las Vegas, wo er mehrere Gesichtsoperationen erhält, sowie eine neue Identität. Ab nun ist er Rabbi David Cohen in einer jüdischen Gemeinde. Aber auch dort hat die Mafia ihre Finger im Spiel und schon bald geht Rabbi Cohen nicht nur wieder seinem alten Gewerbe nach, sondern entdeckt weitere lukrative Betätigungsfelder, die sich mit der Rolle als Seelsorger aufs Beste vereinen lassen. Meine Meinung: Die Story als solches klingt unterhaltsam und interessant und nach einigen Anlaufschwierigkeiten, konnte ich endlich in die Geschichte rein finden. Aber wirklich packen konnte sie mich nicht. Sal ist und bleibt einem ein wenig unsympathisch, schließlich ist er Auftragskiller und hört mit dem Töten nicht auf. Interessant fand ich den Aspekt, dass er Rabbi werden soll und sich erst einmal ganz genau in den jüdischen Glauben einarbeiten soll. Gleichzeitig könnte es auch keine bessere Tarnung geben um Menschen unauffällig verschwinden zu lassen. Wer kontrolliert schon einen Sarg bevor er in die Erde gelassen wird? Was ihn allerdings ein wenig netter rüberkommen lässt, ist die Tatsache, das ihm seine Frau und sein Sohn wirklich fehlen. Für Liebhaber von Mafia-Geschichten bestimmt etwas.