Leserstimme zu
Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?

Ein buddhistischer Lesegenuß

Von: Büchermadl
21.07.2018

Nachdem ich “Die Kuh, die weinte” und “Der Elefant, der das Glück vergaß” begeistert gelesen habe, war für mich sofort klar, dass ich auch dieses Buch von Ajahn Brahm unbedingt lesen möchte. Ajahn Brahm hat mir mit den ersten beiden Büchern schon auf humorvolle Weise den Buddhismus erleutert und meine Gedanken geordnet. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und passt perfekt zu den anderen beiden Büchern. Der Bär des Titels, spiegelt sich darauf wieder und man findet auch andere Details aus dem Buddhismus und der Meditation. “Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?” ist anders als die beiden Vorgänger aufgebaut. Dieses Buch erhält Fragen und Antworten aus Retreats. Die Teilnehmer konnten ihre Fragen auf einen Zettel schreiben und diese anonym in einen Korb legen. Diese und seine Antworten finden sich in dem Buch wieder. Ich musste mich erst an den Aufbau gewöhnen, habe mich aber schnell hinein gefunden und auch viele Fragen gefunden, die von mir hätten sein können. Wer sich aber noch nicht mit Ajahn Brahm, Buddhismus und Meditation auseinandergesetzt hat, wird sich hierbei schwer tun. Sein Schreib- und Erzählstil ist humorvoll und einfach. Ich muss einfach immer schmunzeln wenn der in Australien lebende Autor seine Aussagen mit Beispielen aus seinem Leben bekräftigt. Genau diese Erlebnisse bleiben im Gedächtnis hängen und man erinnert sich dadurch an die Empfehlung, die er einem für sein Handeln und Denken gibt. Man muss das Buch auch nicht von vorne bis hinten durchlesen, sondern kann einfach mal eine Seite oder ein Thema, das einen interessiert aufschlagen und sich inspirieren lassen. Fazit Ajahn Brahm hat mich wieder begeistert. Nicht nur der locker, leichte und humorvolle Schreibstil, auch der Aufbau und die Gedankenanstöße haben mich überzeugt. “Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?” ist aber eher was für Fortgeschrittene, die sich mit Meditation und Buddhismus schon etwas auseinander gesetzt haben. Für Einsteiger wären die beiden Vorgänger “Die Kuh die weinte” und “Der Elefant, der das Glück vergaß” passend.