Leserstimme zu
Die Saphirtür

Überraschende Entwicklung

Von: lese_pirat
24.07.2018

Es heißt, dass große Träume manchmal nur wenige Schritte entfernt sind. Im England des Jahres 1957 tritt die junge Isla eine Stelle als Privatlehrerin bei den reichen Austins auf Silverton House an. Sie soll die sechsjährige Ruby unterrichten. Doch bald merkt Isla, dass mit Ruby etwas ganz und gar nicht stimmt. Sie sieht immer schlechter aus. Irgendwann gesteht Ruby Isla, dass sie nicht mehr schlafen gehen möchte, da sie nicht mehr träumen kann. Isla dagegen hat immer intensivere Träume, seit sie auf Silverton Hall lebt. Sie informiert die Eltern von Ruby, doch diese wollen von den Problemen ihrer Tochter nichts wissen. Als Isla eines Abends bei Ruby einschläft und mitten in der Nacht erwacht, entdeckt sie eine schimmernde Saphiertür an der Wand. . . ACHTUNG SPOILERGEFAHR! Ich hatte am Anfang absolut keine Ahnung, wohin mich die Geschichte führen wird. Doch was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich total überrascht. Die Auseinandersetzung mit Träumen war für mich als Leserin sehr spannend und mal was ganz anderes. Ich mochte es total gerne, dass die Realität von Rubys Alltag Einfluss auf die Welt hinter der Tür hatte (z.B. der Granatapfel). Zudem hat mir der Verweis auf Emily Dickinson gefallen! Das ganze Konzept war super spannend, vor allem mit dem Traummanifest. Nach und nach bin ich immer tiefer in die Geschichte eingetaucht und habe mitgefiebert. Das Ende hat mich ganz baff zurückgelassen und ich hätte mir dort vielleicht eine deutlichere Info gewünscht. Allerdings mochte ich die wachsende Zutraulichkeit zwischen Hannah und Isla. Es war insgesamt eine echt coole Geschichte mit 5/5 🌟