Leserstimmen zu
Die Templerin

Wolfgang Hohlbein

Templerin-Serie (1)

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Wie für Hohlbein meist typisch ist das Buch spannend, fesselnd und lässt sich gut in kurzer Zeit lesen. Aber das war auch schon so ziemlich das Positive. Es bietet Unterhaltung, so lange man nicht anfängt die Figuren zu hinterfragen oder die Handlung genauer zu betrachten. Und besonders gilt das für Salim, der geheimnisvolle Fremde. Und ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr mich diese Figur genervt hat. Er ist ein Prinz, der als Diener/Sklave bei den Templern lebt – abgesehen davon, dass er eher als Herr und Freund des obersten Templers auftritt und es natürlich ein Geheimnis darum gibt, wie und wieso er bei den Templern in Friesland lebt. Und natürlich ist der begabteste Kämpfer, den die Welt jemals gesehen hat. Und auf den ersten Blick in Robin verliebt. Muss ja so sein. Sorry, aber Salim ist so konstruiert und schreit regelrecht Mittel zum Zweck, dass ich ihn als Protagonist einfach nicht ernst nehmen kann. Allerdings muss man dazu sagen, dass alle Figuren sehr klischeehaft angelegt sind, nur bei Salim, der eben als Tuareg im Friesland einfach aus der Masse heraussticht und automatisch mehr Aufmerksamkeit bekommt, war es extrem. Historische Korrektheit ist hier in keinster Weise geboten. Wobei das bei Hohlbein ja eh selten der Fall ist. Über die Templer als Orden erfährt man kaum was und Robin ist alles andere als eine historisch, glaubwürdige Frauenperson des 12. Jahrhunderts. Ich hab mich zwar während des Lesens nicht gerade gelangweilt, aber gleichzeitig bin ich auch absolut nicht daran interessiert zu erfahren wie es mit Robin und Salim weitergeht.

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