Leserstimmen zu
Berufung

John Grisham

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Die Macht des Geldes

Von: Grisham-Fan aus Schweiz

30.03.2018

Das Thema "Schadenersatz" ist bei John Grisham wahrlich nicht neu. Doch meistens ging es in seinen bisherigen Werken um den Kampf, der damit verbunden ist. Dieser ist vorliegend bereits entschieden, indem der Klägerin im erstinstanzlichen Verfahren eine immense Summe zugesprochen und ihren Anwälten - einem sympathischen Ehepaar, welches sich für den Prozess bis über beide Ohren verschuldet hat - die Heldenrolle zugeschrieben wird. Was bleibt dann da noch für den Rest der Geschichte übrig? Jedem Sieger steht bekanntlich ein Verlierer gegenüber. Und dieser Verlierer ist in dieser Geschichte ein mächtiger Mann, der nicht nur ein Grossunternehmen führt, sondern vor allem mit anderen wichtigen Leuten darum feilscht, wer auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen einen bestimmten Ranglistenplatz einnimmt. Die besagte Niederlage ist da natürlich ein Störfaktor, der nicht nur aus der Welt geschaffen, sondern irgendwie auch zum eigenen Vorteil ausgenutzt werden muss. Doch wie kauft man sich mit Geld ein Berufungsurteil? Dies umso mehr, als dass der Oberste Gerichtshof von Mississippi mit einer Mehrheit von 5 zu 4 Stimmen in den meisten Fällen der Klägerseite entspricht und die erstinstanzlichen Urteile bestätigt. Eine Lösung muss also her....... In einer spannenden Geschichte zeigt der Autor auf, dass Recht nichts mit Gerechtigkeit, sondern immer auch mit Macht zu tun hat. Dass letztere an Geld gekoppelt ist, vermag nicht zu überraschen, doch dass davon auch noch das Justizsystem unterwandert und der Wähler zum Komplizen gemacht wird, lässt einem nachdenklich zurück. Triumphiert also für einmal "das Böse"? Finden Sie es heraus - absolut empfehlenswert!

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