Leserstimmen zu
Schnelles Denken, langsames Denken

Daniel Kahneman

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Wie träge und faul unser Gehirn funktioniert, wenn wir Entscheidungen treffen uns zu welchen Hochleistungen es tatsächlich in der Lage ist, davon handelt dieses schlaue Werk „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahnemann. Ein Erkenntnisreiches Buch, dass zwar streckenweise trocken, dafür aber gehaltvoll ist. Stichwort wie „Action Bias“ und „Endowment-Effekt“ werden einleuchtend erklärt. Erhellend ist ebenfalls die im Buch erklärte „Neue Erwartungstheorie“, nach der wir beim Lösen von Problemen keine reinen Nutzenmaximierer sind, sondern vielmehr unsere Wahrmehmung des Problems entscheidender ist, als das Problem selbst. Ein gutes, lehrreiches Buch.

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Warum, warum, warum? Daniel Kahneman weiß warum. In seinem Weltbesteller "Schnelles Denken, Langsam Denken" geht der Psychologe spannenden Fragen nach: Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Warum ist Zögern ein lebensnotwendiger Reflex? Und warum ist es so schwer zu wissen, was uns in der Zukunft glücklich machen wird? Daniel Kahneman, Jahrgang 1934, ist ein israelisch-US-amerikanischer Psychologe, emerierter Hochschullehrer und Nobelpreisträger für Wirtschaft. Steven Pinker, der Autor von Wörter und Regeln, sagte über ihn: "Daniel Kahneman ist ganz sicher der wichtigste Psychologe unserer Zeit. Das Erscheinen dieses Buches ist ein Großereignis." In gewisser Weise ist auch das Erscheinen dieser Buchvorstellung ein Großereignis - gut, eher eine Premiere, - denn normalerweise stelle ich keine Sachbücher vor. Aber, wie sagt man so schön: Einmal ist immer das erste Mal. "Schnelles Denken, Langsames Denken" sah ich oft in meinem Instagramfeed, immer wieder in der Buchhandlung und auch Freunde sprachen immer mal wieder davon. Es schien kein Weg an dem Wälzer mit über 600 Seiten (die deutsche Ausgabe erscheint doppelt so dick wie die englische Originalausgabe) vorbeizuführen. Zum Glück! Wie treffen wir Entscheidungen? Wann sehen wir ein, dass etwas ein Fehler war? Denkstrategien gehören zum Kernforschungsgebiet von des Psychologen Kahnemann und "Schnelles Denken, Langsames Denken" kann als eine Art Zusammenfassung seiner jahrzehntelangen Forschungsarbeit gesehen werden. Kahneman legt ausführlich wissenschaftliche Erkenntnisse und komplexe Sachverhalte dar. Jedoch auf sehr verständliche und gut lesbare Art und Weise. Verschiedene Wissenschaftler, verschiedene Experimente. "Schnelles Denken, Langsames Denken" ist vollgepackt mit hochinteressanten, wissenschaftlichen Fakten. Das Buch enthält außerdem - und hier wird es richtig spannend - unzählige Experimente und Kahneman fordert den Leser immer wieder zum Mitdenken und der aktiven Teilnahme an den Versuchen auf. Ein Beispiel: "Wenn Sie erleben möchten, wie es ist, wenn Ihr System 2 mit voller Kraft arbeitet, sollten Sie die folgende Übung machen; sie wird Sie innerhalb von fünf Sekunden an die Grenzen Ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit bringen. Bilden Sie zunächst mehrere verschiedene vierstellige Ziffernfolgen, und schreiben Sie jede Folge auf eine Karteikarte. Legen Sie eine unbeschriebene Karte oben auf den Packen. Die Aufgabem die Sie ausführen werden, heißt: "Eins addieren". Sie geht folgendermaßen: Beginnen Sie, einen regelmäßigen Rhythmus zu schlagen (oder, besser noch, stellen Sie ein Metronom auf einen Schlag pro Sekunde ein). Nehmen Sie die leere Karte weg, und lesen Sie die vier Ziffern laut vor. Warten Sie zwei Schläge, und lesen Sie dann eine Ziffernfolge vor, in der die ursprünglichen Ziffern um eins hochgezählt werden. Wenn auf der Karte die Ziffern 5294 stehen, lautet die richtige Antwort 6305. Es ist wichtig, den Rhythmus zu halten." Ausprobiert? Man kommt an eine Grenzen, oder? Interessante Experimente dieser Art stecken zuhauf in dem Buch. Immer wieder wird man als Leser zum Denken angeregt und ein aktiver Teil der Experimente. Oftmals tappt man blindlings in eine Falle und so soll es sein, denn aus Fehlern lernt man. "Schnelles Denken, Langsames Denken" ist ein Buch, das die eigene Sicht- und Denkweise grundlegend verändert. Dem Rat von Richard H. Thaler ist unbedingt folge zu leisten: "Kaufen Sie dieses Buch schnell! Lesen Sie es langsam und mehrmals." SCHNELLES DENKEN, LANGSAMES DENKEN von DANIEL KAHNEMAN PENGUIN VERLAG. 624 Seiten. 12 Euro. Taschenbuch.,Warum, warum, warum? Daniel Kahneman weiß warum. In seinem Weltbesteller "Schnelles Denken, Langsam Denken" geht der Psychologe spannenden Fragen nach: Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Warum ist Zögern ein lebensnotwendiger Reflex? Und warum ist es so schwer zu wissen, was uns in der Zukunft glücklich machen wird? Daniel Kahneman, Jahrgang 1934, ist ein israelisch-US-amerikanischer Psychologe, emerierter Hochschullehrer und Nobelpreisträger für Wirtschaft. Steven Pinker, der Autor von Wörter und Regeln, sagte über ihn: "Daniel Kahneman ist ganz sicher der wichtigste Psychologe unserer Zeit. Das Erscheinen dieses Buches ist ein Großereignis." In gewisser Weise ist auch das Erscheinen dieser Buchvorstellung ein Großereignis - gut, eher eine Premiere, - denn normalerweise stelle ich keine Sachbücher vor. Aber, wie sagt man so schön: Einmal ist immer das erste Mal. "Schnelles Denken, Langsames Denken" sah ich oft in meinem Instagramfeed, immer wieder in der Buchhandlung und auch Freunde sprachen immer mal wieder davon. Es schien kein Weg an dem Wälzer mit über 600 Seiten (die deutsche Ausgabe erscheint doppelt so dick wie die englische Originalausgabe) vorbeizuführen. Zum Glück! Wie treffen wir Entscheidungen? Wann sehen wir ein, dass etwas ein Fehler war? Denkstrategien gehören zum Kernforschungsgebiet von des Psychologen Kahnemann und "Schnelles Denken, Langsames Denken" kann als eine Art Zusammenfassung seiner jahrzehntelangen Forschungsarbeit gesehen werden. Kahneman legt ausführlich wissenschaftliche Erkenntnisse und komplexe Sachverhalte dar. Jedoch auf sehr verständliche und gut lesbare Art und Weise. Verschiedene Wissenschaftler, verschiedene Experimente. "Schnelles Denken, Langsames Denken" ist vollgepackt mit hochinteressanten, wissenschaftlichen Fakten. Das Buch enthält außerdem - und hier wird es richtig spannend - unzählige Experimente und Kahneman fordert den Leser immer wieder zum Mitdenken und der aktiven Teilnahme an den Versuchen auf. Ein Beispiel: "Wenn Sie erleben möchten, wie es ist, wenn Ihr System 2 mit voller Kraft arbeitet, sollten Sie die folgende Übung machen; sie wird Sie innerhalb von fünf Sekunden an die Grenzen Ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit bringen. Bilden Sie zunächst mehrere verschiedene vierstellige Ziffernfolgen, und schreiben Sie jede Folge auf eine Karteikarte. Legen Sie eine unbeschriebene Karte oben auf den Packen. Die Aufgabem die Sie ausführen werden, heißt: "Eins addieren". Sie geht folgendermaßen: Beginnen Sie, einen regelmäßigen Rhythmus zu schlagen (oder, besser noch, stellen Sie ein Metronom auf einen Schlag pro Sekunde ein). Nehmen Sie die leere Karte weg, und lesen Sie die vier Ziffern laut vor. Warten Sie zwei Schläge, und lesen Sie dann eine Ziffernfolge vor, in der die ursprünglichen Ziffern um eins hochgezählt werden. Wenn auf der Karte die Ziffern 5294 stehen, lautet die richtige Antwort 6305. Es ist wichtig, den Rhythmus zu halten." Ausprobiert? Man kommt an eine Grenzen, oder? Interessante Experimente dieser Art stecken zuhauf in dem Buch. Immer wieder wird man als Leser zum Denken angeregt und ein aktiver Teil der Experimente. Oftmals tappt man blindlings in eine Falle und so soll es sein, denn aus Fehlern lernt man. "Schnelles Denken, Langsames Denken" ist ein Buch, das die eigene Sicht- und Denkweise grundlegend verändert. Dem Rat von Richard H. Thaler ist unbedingt folge zu leisten: "Kaufen Sie dieses Buch schnell! Lesen Sie es langsam und mehrmals." SCHNELLES DENKEN, LANGSAMES DENKEN von DANIEL KAHNEMAN PENGUIN VERLAG. 624 Seiten. 12 Euro. Taschenbuch.

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Heute zählt nur noch eins: immer weiter, immer höher, immer schneller. Wir bemühen uns so sehr, um damit Schritt zu halten, doch irgendwann erreichen wir alle einen Punkt, an dem es nicht mehr weiter geht. Plötzlich zieht alles an uns vorbei. Es ist, als würden wir alles von der Seite zum Greifen nahe miterleben, aber ein wiedereinstieg ist fast schon unmöglich. Das wir an diesem Punkt angelangt sind, können wir anhand von drei Dingen vermuten: 1. Die radikalste Variante: Burnout. Endstation. Hier ist Schicht im Schacht. 2. Schleichende Dinge: die können sowohl physisch, als auch psychisch sein. Z.B. ein verstärktes Hexenschussrisiko bei zu vielem Sitzen oder immer weiter wachsende Vergesslichkeit. Egal in welchem Bereich oder welcher Grund auch immer man hat, es ist ratsam auf seinen Körper zu hören. Denn egal wie viel wir daran herumschrauben können und lassen - wir haben nur diesen einen und er ist unser Kapitel. 3. Das leise Signal: Wahrnehmung von Fehlern. Wann merken wir eigentlich, dass etwas ein Fehler war? Logisch, wenn wir etwas falsches begannen haben. Wir können darauf lernen und versuchen, sie beim nächsten Mal zu verhindern. Was welche Fehler begehen wir eigentlich oft und wieso? Der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman beschäftigt sich in seinem Buch Schnelles Denken, langsames Denken darüber, wie Menschen Entscheidungen treffen und welche Fehler sie dabei begehen. Kahneman geht von zwei Arten des Denkens auf: dem schnellen, intuitiven Denken und dem langsamen analytischen Denken. Er nennt diese System 1 und 2. System 1 führt häufig durch intuitiven Denken zu falschen Entscheidungen und da zweite System zwar länger braucht, aber wesentlich konkretere, bessere Entscheidnungen trifft. Dies wird in Schnelles Denken, langsames Denken an vielen Beispielen von Studien oder Gedanken deutlich gemacht. Fazit: Schnelles Denken, langsames Denken wurde von einem Professor der Psychologie geschrieben und das macht sich bei Lesen bemerkbar. Erheblich. Wer solche langatmigen, verschachtelten und fachwörterbeladende Texte nicht gewohnt ist, wird Probleme beim Lesen haben, denn dieses Buch ist wissenschaftlich geschrieben und kann auch schnell sehr anstrengend werden. Jedoch kann es sich lohnen, wenn man gerade erst beginnt sich für diese Materie zu interessieren. Für mich war schon vieles bekannt, weshalb ich nicht sehr viel mitnehmen konnte, aber es hat mich wieder daran erinnert, wie leicht es ist unser Hirn und uns mit Kleinigkeiten stark zu manipulieren. - von DasLesesofa.Blogspot.de

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Inhalt Nach und nach werden wir mit verschiedenen Akteuren vertraut gemacht, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Da gibt es die eher spontan und automatisch Agierenden und da gibt es die eher langsamer und überlegt Agierenden. Wir machen auch Bekanntschaft mit abstrakt Handelnden, die sich die Wissenschaftler gebastelt haben, um ihre Modelle verständlicher beschreiben zu können. Dazu gehören die Econs (homo oeconomicus), die – so die Theorie – ausschließlich rational und logisch konsistent entscheiden. Ihre „Gegenspieler“ sind die Humans, die ihre Entscheidungen aufgrund der gerade für den Moment verfügbaren Informationen treffen, was durchaus auch zu inkonsistenten Entscheidungen führen kann. Das Themengebiet wird entsprechend von Wirtschaftswissenschaftlern (für Econs) und von Psychologen (für Humans) beforscht. Entsprechend breit ist die Palette der Ergebnisse, Theorien und Beispiele. Gut nachvollziehbar und relativ leicht zu lesen fasst Kahnemann diese Befunde auf reichlich 500 Seiten zusammen. Zur Erleichterung der Orientierung gliedert er seine Ausführungen in 5 Teile. Das Ende des Buches bilden übersetzte Originalartikel von Kahnemann. Subjektive Eindrücke Einen Teil der Befunde kannte ich bereits. Ich habe aber auch viel Neues gefunden – Interessantes, Überraschendes, Erschreckendes. Wir sollten uns in der Tat mehr Zeit nehmen, wenn wir Entscheidungen treffen. Aber das ist anstrengend, sodass wir immer den Drang haben, doch lieber dem schnellen, automatischen System die Entscheidung zu überlassen. Wenn man sich aber einige der gezeigten Experimente verdeutlicht, dann kann einem schon das Gruseln kommen und man ist vielleicht eher geneigt, doch ein wenig mehr vom legendären „Gehirnschmalz“ einzusetzen. Vielleicht wäre es ratsam, sich nicht vorzunehmen, das Buch in einem Zug durchzulesen. Es sind einfach so viele Informationen und auch Details, dass man ansonsten schnell an einem Overflow leiden könnte. Fazit Entscheidungen bestimmen unser Leben. Also sollten sie möglichst richtig ausfallen. Dieses Sammelwerk an Fallstricken beim Fällen von Entscheidungen sollte Grundlagenwerk jeder weiterführenden Ausbildung sein, damit es eine Chance hat, nach und nach in unser allgemeines Wissen und möglichst auch Handeln Einzug zu halten. Auch wenn mir hin und wieder das Durchhalten etwas schwer gefallen ist, danke ich dem Verlag sehr herzlich für dieses interessante und wichtige Rezensionsexemplar.

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