Leserstimmen zu
Born to Run

Christopher McDougall

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Christopher McDougall hat mit diesem Buch einen aus meiner Sicht unglaublich schön und flüssig zu lesenden Roman geschrieben, bei dem man unmittelbar den Drang verspürt, loszulaufen. Man erinnert sich unvermeidlich an die Freude, die beim Laufen entstehen kann und fühlt sprichwörtlich den inneren Sog zu den Pfaden im Wald oder am Fluß, auf denen man beim Laufen gefühlt mit der Natur verschmelzen kann. Für manche mögen die vierhundert Seiten etwas zu lang zu sein und es ist natürlich kein Buch mit einer Auflistung an reinen Fakten. Wer aber Interesse an einer Abend-, Freizeit- oder Reiselektüre hat, die in der autobiographischen Geschichte interessante Fakten rund um das Thema Laufen und Füsse verpackt, dem möchte ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Der Autor teilt seine Erfahrungen, den Austausch mit Personen, die ihm auf seinen Recherchen begegnen und gibt Hinweise, die interessierte Leser im Anschluss weiter verfolgen können. McDougall hebt den Zusammenhalt und die freundschaftliche Verbindung von Läufern untereinander sowie die Begeisterung und Freude für das Laufen selbst hervor, während er lebhaft unter anderem seine Reise zu den Tarahumara (ein mexikanisches Volk, die “besten Läufer der Welt”) und seinen dortigen Aufenthalt schildert. Er versucht den Ursachen von Fußverletzungen auf den Grund zu gehen und wird jedem Barfuß-Begeisterten ein Leuchten in die Augen zaubern. Sind wir geborene Läufer? Welche Säugetiere atmen nur einen Atemzug pro Schritt und bei welchen ist das anders? Was könnte der Grund sein, dass unsere Füße so dicht mit elastischen Bändern bestückt sind? Was könnte der Grund sein, dass wir eine Achillessehne haben und Schimpansen nicht? Wie sieht eine Ausdauerjagd aus, warum kann sie funktionieren und gibt es heutzutage noch Jäger, die beispielsweise ein Kudu durch eine Ausdauerjagd anstatt mit Pfeil und Bogen erlegen können und dies auch tun? Wie verändert sich der Laufstil, wenn man barfuß läuft (im Gegensatz zum Laufen in billigen oder teuren Laufschuhen)? Welche Vorteile ergeben sich durch das Barfuß-Laufen für unsere Füße? Welche Aufprallkräfte können beim Laufen auf die Beine wirken und in welcher Situation werden sie geringer? Macht Sie eine fleischlose Ernährung zu einem besseren Läufer? Nun, wenn Sie sich für die Antworten auf diese Fragen Interessieren, dann nehmen Sie dieses Buch zur Hand und lassen Sie sich von McDougalls Begeisterung für das Laufen anstecken.. Alles in allem halte ich das Buch für einen sehr gut zu lesenden Roman, der dem Leser ganz nebenbei viele interessante Fakten und Aspekte liefert. Informativ und lebendig geschrieben. Viel Freude beim Lesen!

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Journalist und Hobbyläufer, Christopher McDougall, möchte eigentlich nur wissen, warum seine Knie beim Laufen schmerzen. Nur wenige Kilometer schafft er schmerzfrei und dies trotz Therapie und modernen Laufschuhen. So beginnt für McDougall eine Reise. Er spricht mit Medizinern, Physiotherapeuten, Freunden und natürlich erfahrenen Läufern. Am Ende seiner Reise rennt er mit den besten und vielleicht glücklichsten Läufern der Welt das Rennen seines Lebens. Warum empfehle ich das Buch? Das Buch ist eine leidenschaftliche Hommage an das Laufen! Das Buch ist sehr gut recherchiert und die Einblicke rund um die Ultra-Running-Community sind faszinierend und mitreißend. Wer das Buch gelesen hat, möchte, nein, muss loslaufen. Es ist grandios geschrieben und motiviert einfach dazu, sich direkt die Joggingschuhe anzuziehen. Wer sollte es lesen? Alle, die es lieben zu Laufen. Seien es Straßen-, Feld- und Rasenläufer, Trailrunner oder Bergläufer. Gleichermaßen empfehle ich es auch allen, die mit Gedanken liebäugeln, sich früher oder später von der Couch zu rollen und mit dem Laufen anzufangen. Denn man wird am Ende des Buches erkennen, dass jeder von uns geboren wurde, um zu Laufen.

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