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Leserstimmen (8)

Stephen King: Die Arena

Die Arena Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43523-0

Erschienen: 13.06.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch MP3-CD

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Detailreiche Geschichte mit einigen Längen, aber einem Ende, das sich lohnt!

Von: Laura von Eden Datum : 04.03.2017

www.lauravoneden.de

An diesem Buch habe ich wahrlich lange gesessen. Gut, es ist zugegebenermaßen ein wirklicher Wälzer mit seinen mehr als 1200 Seiten und ich habe es auch nie als „Hauptbuch“ gelesen, sondern immer mal parallel. Kings Schreibweise war wirklich sehr ausladend und es gab enorm viele Figuren, die natürlich beschrieben werden mussten und auch alle hatten ihre eigenen kleinen Geschichten. Ich verstehe auch was dieses ausladende Geschreibe bezwecken soll, nämlich eine Welt aufzubauen, die wirklich sehr detailreich ist. Ich muss gestehen, ich war an manchen Handlungssträngen mehr interessiert als an anderen. Stephen King macht da einfach keine halben Sachen, da muss man dann wohl einfach durch. Ich war zugegeben etwas voreingenommen, da ich die Serie vor einiger Zeit mal gesehen hatte – zumindest die erste Staffel. Daher hatte ich für viele Figuren ein optisches Bild vor Augen. Ich glaube es war ganz gut, dass ich mich nicht mehr wirklich an die Handlung erinnern konnte, da Buch und Serie wohl nicht so viel gemein haben sollen. Insgesamt fand ich das Buch trotzdem gut, vor allem die letzten 300 Seiten haben mich enorm gepackt und so einige Längen davor wieder wettgemacht.

King bleibt King!

Von: Tanja Datum : 13.01.2017

buecher-palast.blogspot.de

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt damit, dass zu allererst die (un-)wichtigsten Personen vorgestellt werden. Dies spielt zu einem Zeitpunkt und zwar, als die Kuppel über die Stadt "geworfen" wird. Viele sterben dabei natürlich, lassen Kinder und Geliebte zurück und keiner kann sich erklären, was genau geschehen ist. Andere Charaktere, die vorgestellt werden, sind mitten im Geschehen - oder auch nicht -, die eigentlich ihren Alltag weiterführen wollen. Seit diesem Tag ist nichts mehr so, wie es einmal war. Einer der Hauptcharaktere ist Dale Barbara oder auch Barbie genannt. Denn dieser will direkt zu Anfang das Unerklärliche aufklären. Dabei stößt er aber auf gefährliche, bestialische und unglaubliche Geschehnisse. Und selbst sein Leben läuft am seidenen Faden...
Zu allererst muss ich sagen, dass ich von der Seitenzahl wirklich abgeschreckt war. Ich wollte unbedingt mal ein Stephen King-Buch lesen, aber man findet kaum ein 200-Seiten-Stephen-King-Buch. Und da ich den Titel von der Serie "Under the Dome" kannte, hab ich mir das Buch dann doch auf dem Flohmarkt für einen Schnäppchenpreis geholt - ich meine, falsch machen konnte man ja nichts, zur Not kann man es ja wieder verkaufen. c:


Auf den ersten Seiten war es unglaublich schwer reinzukommen, geschweige denn, sich die Charaktere zu merken und sich zu erinnern, wer denn jetzt tot ist und wer mit wem verwandt ist. Dazu gibt es aber glücklicherweise auf den ersten Seiten auch eine Übersicht über die Charaktere, die an dem "Dome Day" in Chester's Mill waren. Dazu gehören auch die Verstorbenen. Wenn man sich dann reingelesen hat, ging es wirklich schnell, vor allem da King die Szenerien wirklich spannend aufbaut, so dass man nicht anders kann, als weiterzulesen (Ich musste mich wirklich oft ermahnen, nicht auf die Seitenzahl zu schauen). Ich bin immer noch sehr stolz auf mich, dass ich tatsächlich so viele Seiten geschafft habe, am Stück auch noch! Das war aber kein Wunder – ich war ja auch 2 Tage lang krank...

So sehr man will, man kann sich von der Geschichte einfach nicht losreißen, auch wenn, wie ich finde, manchmal auch zu viele Details drin gesteckt haben, die man nicht unbedingt wissen musste oder an die man sich nicht mehr erinnert. Hätte man diese Details weggelassen, dann wäre das Buch um die 200 Seiten kürzer.


Als Einsteiger in King's Bücher finde ich dieses Buch eigentlich auch sehr gut gewählt, denn es wurde sehr stimmig und überhaupt nicht vorhersehbar geschrieben, was mich sehr begeistert, denn das Ende war alles andere als vorhersehbar! Da muss ich aber auch dazu sagen, dass ich die Serie nie geschaut habe - sie mir jetzt aber womöglich anschauen werde, um zu vergleichen, wobei ich mir sicher bin, dass das Buch deutlich besser ist.
Mehr möchte ich gar nicht verraten, lest es selber und ihr werdet es nicht bereuen ;)

Meine Empfehlung/Fazit:

Das Buch ist wirklich nichts für Zwischendurch. Man muss der Geschichte schon folgen und vielleicht mal mehr als 40 Seiten am Stück lesen, ansonsten könnte es sein, dass man aus dem Konzept kommt. Und ganz wichtig: Nichts für sensible Herzchen, denn Brutalität, Gewalt und Blut kommt nicht zu kurz!
Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Sternen!

Unter' Strich "Nur ein King"

Von: Sebastian | Stuffed-Shelves.de Datum : 25.12.2015

stuffed-shelves.de

Nun ja, was soll man sagen… man hat es mit einem Roman von Stephen King zu tun. Der gute Mann mag ein Großmeister seines Faches sein, aber er ist auch einer dieser speziellen Fälle, die man entweder liebt oder hasst. Ich für meinen Teil bin großer King-Fan und kann trotz seines “nichtssagenden Geschwafels”, wenn ich an dieser Stelle einmal einen Menschen zitieren darf, mit dem ich mich über ihn unterhalten habe, sehr viel mit so ziemlich jedem Roman anfangen.

Die Geschichte von “Die Arena” liest sich schon in der kurzen Zusammenfassung interessant – und wie es für den Autoren typisch ist, geht es auch schon von Anfang an ziemlich zur Sache. King verschwendet hier nicht viel Zeit damit, uns mit den Charakteren seiner Geschichte vertraut zu machen, sondern wirft uns zunächst einmal mitten in die Action. Ein sehr gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Man kann sagen, dass es “Die Arena” gelingt, einen konstanten Spannungsbogen aufzubauen, welcher immer zum weiterlesen animiert. Nicht zuletzt dürfte dieser Umstand sich auf die Tatsache gründen, dass sich die persönlichen Hintergründe der Protagonisten erst im Lauf der Story erschließen – ebenso wie vorhandene Beziehungen zueinander immer weiter vertieft werden. Natürlich trägt auch die Geschichte selber ihren Teil dazu bei, dass man das Buch nur ungerne aus der Hand legt. Sie ist King-typisch detailverliebt geschrieben, ohne dabei jedoch zu sehr von der eigenen Story abzudriften.

Die Charaktere selber sind leider sehr archetypisch geraten. Man hat auf dieser Seite “Die Guten” und auf der anderen Seite “Die Bösen”, dazwischen gibt es leider nicht sonderlich viel – und bedauernswerter Weise ist auch von Anfang an abzusehen, wer auf welcher Seite steht, hier wäre mir die eine oder andere Überraschung lieber gewesen. Schade. Lediglich die Leidensgeschichten einiger Nebencharaktere lockern dieses Schwarz/ Weiß etwas auf, auch wenn sie nichts mit der eigentlichen Geschichte von “Die Arena” zu tun haben, beziehungsweise nur einen unmaßgeblichen Anteil der Hauptstory darstellen.

Man merkt also durch und durch, dass King sein Handwerk nach wie vor versteht, auch wenn die Idee zu “Die Arena” laut dem Autoren bereits vor 30 Jahren entstanden sein soll – und die Geschichte an sich einem sicherlich schon sehr bekannt vorkommen mag. Ich lasse an dieser Stelle einmal dahin gestellt, ob das wirklich so ist, denn die Grundstory kennt man spätestens seit dem Simpsons-Kinofilm. Der Roman ist später erschienen, was mich persönlich mit leichten Zweifeln auf die Glaubwürdigkeit dieser Aussage blicken lässt. Für meinen Geschmack sind die Parallelen hier zu groß und King ist im Vorwort einfach zu bemüht, sein Werk als “Original” darzustellen. Das gibt Abzüge in der B-Note. Wesentlich schwerer wiegt aber noch dieser wirklich nicht gelungene Twist Richtung Science-Fiction, welcher zum Ende des Buches immer mehr ins Rollen kommt. Hier möchte man sagen “Schuster bleib bei deinen Leisten”, denn speziell diesen Teil finde ich einfach nicht gelungen, auch wenn mancher Leser hier jetzt vielleicht sagen möchte, dass unserer Gesellschaft damit eine Art Spiegelbild vorgehalten werden soll. Mag sein – aber auch das ist einfach zu sehr dahin geklatscht, um wirklich zu funktionieren. Hätte der Autor auf diesen Teil seiner Geschichte verzichtet und das vor sich hin köchelnde Süppchen vielleicht mit etwas mehr Originalität versehen können, wäre vielleicht aus einem guten ein großartiger Roman geworden. So bleibt es aber unter´m Strich “Nur ein King”.

Fazit:

Das Buch ist keinesfalls schlecht. Es ist spannend und gewohnt gut geschrieben. Es ist aber auch um Längen von der eigentlichen Klasse Stephen Kings entfernt. Eher etwas für Fans.

Ein toller Start in King's Welt - nicht zu 100% getroffen,Potential sehr groß aber nicht ganz ausgeschöpft

Von: Bücherfarben Datum : 18.11.2015

buecherfarben.blogspot.de/

Meine Meinung:

1.) Ich weiß nicht was ich über das Cover sagen soll, denn es passt einfach so wie es ist zum Buch, auch wenn es schlichter gehalten wurde wie die anderen King Bücher. Das schlichte Cover fällt einem auch nicht direkt ins Auge aber was mir direkt ins Auge springt ist der Name des Autors, denn Stephen King kann man einfach nicht überlesen. Mir gefällt es sehr, in welcher Schriftart der Covergestalter Stephen King's Namen auf das Cover gebracht hat, denn meiner Meinung nach ist dies einfach nur mächtig und gigantisch, so wie es sich für King gehört. Hier gibt es allerdings einen Punkt abzug, da es einfach zu schlicht ist und ich bin der Meinung, wenn man das Cover noch bisschen genialer gestaltet hätte, dann würden es auch definitiv mehr Menschen kaufen, denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

2.) Dies war mein erstes Stephen King Buch, aber ich kenne so ziemlich alle seine Werke und habe mir Leseproben von ihm regelrecht verschlungen und kann definitiv und mit guten Auge sagen, dass der Schreibstil einfach sehr sehr genial ist. Er ist so flüssig und sehr toll und ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da ich rießen Fan der Serie bin, und nun auch von Stephen King, und seinen Schreibstil einfach nur bewundere. Stephen King's Schreibstil hat definitiv den Wiedererkennungswert und macht ihn zu einem sehr sehr großen Autor.

3.) Die Charaktere im Buch selbst sind beinahe fast alle ebenso wie ich sie im Kopf habe aus der Serie. Allerdings gab es bei einigen eine kleine Änderung in der Serie und das hat mir nicht gefallen. Trotz allem waren die Charaktere sehr authentisch und wirkten auf mich einfach nur gut durchdacht. Am besten fand ich Barbie, denn er ist mir sehr sympathisch rüber gekommen und wirkte auf mich sehr zielstrebig und sehr toll, einfach so wie ich ihn aus der Serie kenne, auch wenn hier einige Abstriche gemacht wurden.

4.) Im Großen und Ganzen war es für mich ein toller Einstieg in Stephen King's Bücherwelt, denn dies war mein erstes Buch welches ich von ihm gelesen habe und deshalb denke ich, dass sich dieses Buch sehr gut als Einstieg in King lesen lässt. Da ich die Serie in und auswendig kenne war das Buch eher nicht ganz so wie ich es erwartet hätte. Bei der Handlung gab es einige Unstimmigkeiten und auch bei den Charakteren gab es diese. Trotz allem war ich am Ende nicht enttäuscht oder sonstiges, da ich einen Einblick in Stephen King's Schreibwelt bekommen habe und ich nun, dank diesem Buch, ein Fan seiner Bücher wurde.,Meine Meinung:

1.) Ich weiß nicht was ich über das Cover sagen soll, denn es passt einfach so wie es ist zum Buch, auch wenn es schlichter gehalten wurde wie die anderen King Bücher. Das schlichte Cover fällt einem auch nicht direkt ins Auge aber was mir direkt ins Auge springt ist der Name des Autors, denn Stephen King kann man einfach nicht überlesen. Mir gefällt es sehr, in welcher Schriftart der Covergestalter Stephen King's Namen auf das Cover gebracht hat, denn meiner Meinung nach ist dies einfach nur mächtig und gigantisch, so wie es sich für King gehört. Hier gibt es allerdings einen Punkt abzug, da es einfach zu schlicht ist und ich bin der Meinung, wenn man das Cover noch bisschen genialer gestaltet hätte, dann würden es auch definitiv mehr Menschen kaufen, denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

2.) Dies war mein erstes Stephen King Buch, aber ich kenne so ziemlich alle seine Werke und habe mir Leseproben von ihm regelrecht verschlungen und kann definitiv und mit guten Auge sagen, dass der Schreibstil einfach sehr sehr genial ist. Er ist so flüssig und sehr toll und ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da ich rießen Fan der Serie bin, und nun auch von Stephen King, und seinen Schreibstil einfach nur bewundere. Stephen King's Schreibstil hat definitiv den Wiedererkennungswert und macht ihn zu einem sehr sehr großen Autor.

3.) Die Charaktere im Buch selbst sind beinahe fast alle ebenso wie ich sie im Kopf habe aus der Serie. Allerdings gab es bei einigen eine kleine Änderung in der Serie und das hat mir nicht gefallen. Trotz allem waren die Charaktere sehr authentisch und wirkten auf mich einfach nur gut durchdacht. Am besten fand ich Barbie, denn er ist mir sehr sympathisch rüber gekommen und wirkte auf mich sehr zielstrebig und sehr toll, einfach so wie ich ihn aus der Serie kenne, auch wenn hier einige Abstriche gemacht wurden.

4.) Im Großen und Ganzen war es für mich ein toller Einstieg in Stephen King's Bücherwelt, denn dies war mein erstes Buch welches ich von ihm gelesen habe und deshalb denke ich, dass sich dieses Buch sehr gut als Einstieg in King lesen lässt. Da ich die Serie in und auswendig kenne war das Buch eher nicht ganz so wie ich es erwartet hätte. Bei der Handlung gab es einige Unstimmigkeiten und auch bei den Charakteren gab es diese. Trotz allem war ich am Ende nicht enttäuscht oder sonstiges, da ich einen Einblick in Stephen King's Schreibwelt bekommen habe und ich nun, dank diesem Buch, ein Fan seiner Bücher wurde.

Tolle Unterhaltung, trotz Längen.

Von: Nico W. Datum : 19.08.2015

nico-wallmann.blogspot.de/

Neugierig war ich ja schon sehr, als ich vor ein paar Jahren den Trailer zur Sendung Under the Dome sah, auch die ersten beiden Folgen, die ich mir damals anschauten, machten bei mir einen recht guten Eindruck, dass ich mir damals das Buch kaufte und es zuerst lesen wollte, und dann im Anschluss die Serie schauen. Doch sollte noch es noch einige Monate dauern, bis ich das Buch mit vollem Ernst in meine Hände nahm, um es zu lesen. Und das hatte einen einfachen Grund: die Dicke des Buches! Mit seinen 1.280 Seiten ist Die Arena nicht gerade eine Wochenendlektüre und das schreckte mich einige Monate ab, das Buch in die Hand zu nehmen, doch als ich dann mit Friedhof der Kuscheltiere vor ein paar Monaten fertig war, hatte ich noch einmal Lust auf einen Stephen King bekommen und dachte mir, warum es nicht einfach mit Die Arena versuchen? Ich hatte auch ein wenig Angst, dass das Buch sich wie Der Anschlag an manchen Stellen ziemlich ziehen würde, was es hie und da auch tut, aber nicht so extrem wie bei der Anschlag, finde ich.
Stephen King schaffte es mich die ersten 524 Seiten in seinen Bann zu ziehen, doch fand ich, dass die Luft ein wenig raus war. Die Charaktere fand ich ganz interessant gestaltet und man merkte gleich, dass Barbie (Dale Barbara), Rennie, und Junior sowie Julia Shumway die tragenden Charaktere der Geschichte sind - zumindest finde ich das so.
Doch nach den über 500 Seiten hatte ich das Gefühl gehabt, in der Geschichte nicht mehr weiter voranzukommen, daher hatte ich es dann für gut zwei Wochen beiseite gelegt und mich anderen Büchern zugewandt.
Wie ich schon erwähnte, ist Die Arena kein Buch für Zwischendurch. Für diesen Schinken von einem Buch sollte man sich Zeit nehmen, denn Stephen King hat hier einen komplexen Schmöker sich aus den Ärmeln geschüttelt, der zwar seine Längen hat, aber durch seine Charaktere, die man liebt oder hasst und ihre eigenen ganz persönlichen Geschichten und ihren Beziehungen, in ihren Bann ziehen konnte.

Das Buch wollte, oder besser gesagt, konnte ich einfach nicht abbrechen, denn als sich die Geschichte im Mittelteil hinzog, habe ich mit dem Gedanken ans Abbrechen gespielt, aber ich konnte nicht - als wäre dieses Buch eine Kuppel gewesen, die mich eingeschlossen hatte, so dass ich ihr nicht entkommen konnte.
Ab der 567. und der 590. Seite zumindest ab da an, fängt die Geschichte wieder an, an Schwung zu bekommen, und richtig interessant zu werden, denn da soll zu einem plötzlich die Lebensmittel gestrichen werden, was die Bewohner von Chester’s Mill gar nicht gefällt und dieser Aufruhr endet blutig - sehr blutig und gewaltsam, auch wird ab hier die Anarchie die sich inzwischen entwickelte deutlich spürbar, und es gibt zwei Lager: Die, die auf Rennies Seite stehen und die, die nicht auf seiner Seite stehen.
Wie schon erwähnt, das Buch ist ziemlich komplex und detailreich, doch was wäre ein Stephen King Buch, ohne die plötzlichen unvorhersehbaren Momenten, in dem ein Charakter auf grauenvoller Weise stirbt, oder ein anderer Charakter plötzlich alle Leitungen durchbrennen, die tiefen psychologischen Abgründe? Richtig: es wäre dann kein Stephen King Buch mehr. Auch hier in der Arena finden sich solche Momente, die mich immer wieder faszinierten und mich schließlich auch weiterlesen lassen wollten, denn auch wenn kein Charakter mir wirklich sympathisch war beziehungsweise ich ins Herz geschlossen habe, wollte ich trotzdem wissen, woher diese Kuppel kam, was ihr Zweck und wer dafür überhaupt verantwortlich war, und wie sich die Dinge in der Kleinstadt weiterentwickelten.

Als sich die Geschehnissen immer mehr zuspitzten, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn jetzt war es so weit, und die Auflösung würde nicht lange auf sich warten lassen. Und es dauerte auch nicht mehr lange. Auch wenn ich erst dachte, dass die Kuppel ein fehlgeschlagenes Experiment des Staates sein würde, war ich von der endgültigen Lösung ein wenig überrascht, aber hatte mir hier noch ein wenig mehr gewünscht, zum Beispiel woher Sie kamen ...
Nichtsdestotrotz, wie in allen Büchern von Stephen King, kam die Auflösung relativ kurz zum Zug, was bei mir den Anschein weckte, dass er das Buch an dem Punkt nur noch beenden wollte, denn alles ging ein wenig zu schnell von Statten.

Fazit:
Trotz seiner Längen im Mittelteil, ist Die Arena, doch ein lesenswertes Buch von Stephen King, für das man sich aber Zeit nehmen und sich auch konzentrieren sollte, denn in diesem Wälzer passieren viele Dinge gleichzeitig, so dass man hie und da auch mal kurz zurückspringt. Aber da wie erwähnt, immer wieder etwas passiert, das die Handlung vorantreibt - wenn auch nur schleppend, wird dieses komplexe Buch, mit seinen interessanten Charakteren nie wirklich langweilig.

Die Arena

Von: Vivi Datum : 26.06.2015

l0ve-life.blogspot.de/

Klappentext
"Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ..."

Meine Meinung
Nachdem ich von meinem ersten King ("das Mädchen") sehr enttäuscht war, wollte ich eigentlich keines seiner Bücher mehr lesen. Irgendwann hatte ich aber so viele positive Meinungen gehört, und die gleichnamige Serie angefangen, sodass mich das Buch dann doch endlich interessiert hat.

Man kann sich gleich am Anfang den Verlauf der Geschichte ungefähr denken. Die Menschen leben in ihrer kleinen Stadt, jeder kennt jeden. Es gibt alles, was man so zum Überleben braucht, und zur Not kann man einfach in die nicht weit entfernte Nachbarstadt fahren. Dann taucht plötzlich die Kuppel auf und trennt die Kleinstadt Chesters Mill vom Rest der Welt. Natürlich kann dies nicht ohne Unfälle passieren, denn der "Dome", wie die Kuppel genannt wird, ist durchsichtig und taucht auf keinem Radar der Regierung auf. Das Durcheinander beginnt, die Menschen geraten in Panik und versuchen alles, um sich aus der Kuppel zu befreien. Ob das am Ende klappt, werde ich natürlich nicht sagen. Ich kann nur schon mal bemerken, dass man Serie und Buch nicht vergleichen kann, da sie sich schon ab Seite 20 nicht mehr ähneln.

Stephen Kings Schreibstil hat mir in diesem Buch sehr gefallen. Die ersten 200 Seiten waren nach gefühlten 10 Minuten schon durchgelesen. Danach kam mir der Rest des Buches zwar ein bisschen langsamer vor, aber man kommt dennoch gut voran. Das Buch ist mit seinen 1277 Seiten sehr dick, was daran liegt, dass King einfach unglaublich detailliert schreibt. So kann es passieren, dass manche Kapitel und Geschehnisse einfach in die Länge gezogen werden und teilweise vielleicht sogar uninteressant sind. Da aber im Buch insgesamt so viel Spannendes passiert, war das für mich nicht weiter schlimm.

Es tauchen im Laufe der Geschichte viele verschiedene Personen auf. Wie soll es denn auch anders sein, in einer Kleinstadt mit knapp 8000 (?) Menschen. Natürlich kann man sich nicht jeden Namen merken, allerdings erkennt man die "wichtigen" Leute immer sofort. Man kann ziemlich schnell ein paar Sympatien entwickeln, denn es gibt ein paar Menschen unter der Kuppel, die man ehrlich gesagt einfach sterben sehen möchte. Aber was wäre so ein Drama ohne unsympathische Charaktere?

Natürlich weiß man, dass die Idee der Geschichte völlig fiktiv ist. Es passieren Dinge, bei denen man sich denkt "musste das jetzt sein?" und einfach nur den Kopf schütteln kann. Dennoch finde ich, dass das Buch gut zeigt, wie so eine Stadt quasi untergehen kann, wenn irgendwas passiert und man plötzlich in einer Art Diktatur ohne Gerechtigkeit lebt. Sowas gibt es heutzutage leider oft und ist leider auch nicht so abwegig. Stephen King hat die heutige Welt (oder ihre Gefahren) meiner Meinung nach einfach gut in eine Geschichte verpackt, bei der dem Leser der Vergleich wahrscheinlich nicht sofort auffällt.

Zum Ende hin wurde das Buch irgendwie ZU schnell. Die Emotionen ließen nach und die Menschen starben wie die Fliegen. Das hatte ich nicht erwartet, vor allem, weil vorher immer drauf geachtet wurde, dass die Toten genug Aufmerksamkeit bekommen. Alles in allem möchte ich dieses Buch aber jedem empfehlen, der Lust auf einen richtig dicken Wälzer hat, der alles beinhaltet. Und wer denkt, dass er sich einfach die Serie ansehen kann, damit er weiß, was in dem Buch passiert, der hat sich geschnitten ;) Buch und Serie sind so verschieden, wie es nur sein könnte!

Spannung pur - Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen!

Von: Cocolinchen Datum : 08.04.2015

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Auf dieses Buch bin ich erst durch die Serie aufmerksam geworden. Im TV war ich schon begeistert, aber das Buch toppt das noch.

Allein die Vorstellung, dass man plötzlich unter einer Kuppel festsitzt, ist doch der Wahnsinn. Kein Entkommen und die ständige Ungewissheit und Angst. Was wird passieren? Wird man das ganze überleben? Wo kommt diese Kuppel her?

Man kann mit den Einwohnern von Chester's Mill richtig mitfühlen. Das macht das Buch so spannend und intensiv. Und so unrealistisch das mit der Kuppel vielleicht sein mag, man macht sich plötzlich schon so seine Gedanken. Denn das, was sie bewirkt, ist unheimlich. Der harte Kampf ums Überleben weckt die unmenschlichsten Triebe bei den Bewohnern. Und am Ende weiß man nicht mehr, wem man noch vertrauen kann und wem nicht.

Schon ab der ersten Seite fiebert und leidet man mit den Bewohnern mit, denn von da an ist man als Leser mittendrin.

Stephen King beschreibt wirklich erschreckend anschaulich. Und so wird man gleich zu Anfang damit konfrontiert, dass eine Kuppel, die plötzlich auftaucht, auch jede Menge Schaden anrichtet. Vögel und Flugzeuge fliegen gegen die unsichtbare Wand und verunglücken, anderen amputiert sie ein Körperteil. King achtet auf jedes Detail. Und trotzdem wird es an keiner Stelle langatmig oder zäh. Im Gegenteil die mehr als 1000 Seiten vergingen wie im Flug!

In "Die Arena" tauchen sehr viele Charaktere auf, die praktischerweise am Anfang des Buches zum Teil aufgeführt werden. So kann man immer wieder nachlesen, wer wer ist. Das hat mir sehr geholfen.

Big Jim Rennie ist der zweite Stadtverordnete und ein sehr machthungriger und selbstgerechter Mann. Er versucht von der ersten Sekunde an, alles unter seine Kontrolle zu bringen. Er kann Menschen manipulieren, von sich abhängig machen und erpressen. Seiner Meinung nach handelt Rennie im Sinne seines Glaubens, doch auch den legt er zu seinem Besten aus. Big Jim wird respektiert und gefürchtet, doch auch er ist angreifbar.

Dale Barbara (genannt Barbie) arbeitet als Koch in Chester's Mill und wird von der Kuppel überrascht, als der die Stadt gerade verlassen will. Für ihn ist es nicht einfach in der neuen Welt, denn Rennies Sohn und seine Kumpels und natürlich Rennie selbst, haben es auf ihn abgesehen. Doch Barbie ist ein gewitzter Kerl und weiß, sich zu verteidigen, sucht Verbündete. Als ehemaliger Soldat bekommt er bald eine besondere Rolle.

Das sind nur zwei von wirklich sehr vielen Personen, die alle wichtig für die Handlung sind. Die Charaktere gefallen mir im Grunde alle. Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hatte und die Auflistung der handelnden Personen sah, dachte ich nur, das könnte unübersichtlich werden. So war es dann aber nicht. Die vielen Menschen machen die Handlung irgendwie noch lebendiger und man kann sie schnell zuordnen. Außerdem wird es so noch spannender, denn wer hängt wie mit wem zusammen? Wer weiß vielleicht mehr?

Die Arena - Under the dome ist auf jeden Fall perfekt für alle King-Fans, aber auch jedem anderen, der Spannung liebt, kann ich dieses Buch empfehlen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen!

Einzigartig. Grausam. Stephen King!

Von: Henrik (zu ende gelesen.) Datum : 27.02.2015

https://zuendegelesen.wordpress.com/

Meinung

Stephen King’s Cover ist gewöhnungsbedürftig. Anfangs mochte ich es eigentlich gar nicht. Mir war der Name zu groß und die Gestaltung irgendwie zu lieblos. Aber beim Lesen musste ich feststellen, dass es eigentlich doch sehr gut passt. Eigentlich passt es sogar Perfekt. Man muss nur wissen, weshalb. Es ist im Nachhinein passend.

Chester’s Mill ist eine kleine Stadt. Ich mag diese Stadt sehr. Man hat im Buch vorne eine Kartenübersicht der Stadt – aber man findet sich im Laufe des Buches auch sehr gut ohne zurecht. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte man schon einmal einen ersten Eindruck gewinnen, wo etwas liegt und wie die Entfernungen in etwa sind.
Mein Lieblingsort war das Sweetbriar Rose, welches von ‘Rose Twichtell’ geführt wurde.

Sie gehörte zu den Hauptcharakteren in dem Buch. Alle Charaktere hatten eine relativ gute Beschreibung mit genug Luft zur Selbstinterpretation. Der eine mehr, der andere weniger. Bei manchen wäre es sowieso überflüssig gewesen.
Dieses Buch ist was Personen angeht sehr Komplex, man muss sich auch hier ein wenig erinnern können, wer wer ist. Allerdings gibt es auch hier eine schöne Liste ganz vorn im Buch, wo die wichtigsten drin stehen. Ich habe es gar nicht gebraucht, lediglich einmal durchgelesen so zum Verständnis. Kann aber trotzdem sehr empfehlenswert sein für Leute die sich von komplexen Personenzahlen durcheinanderbringen lassen.

Weil das Buch so dick ist, sind ‘Längen’ kaum vermeidbar, aber diese Längen sind fast nicht erwähnenswert, weil sie einfach zu kurz sind und von den darauf folgenden Ereignissen in Vergessenheit geraten.
Man wird anfangs leicht ins kalte Wasser geworfen, aber mit der Zeit gibt sich das wieder. Man muss in jedem Buch seine Position erst einmal finden.
Was ich auch mehr als gut fand, war die Tatsache, dass Stephen King in jedem Kapitel aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben hat. So hat man einen Eindruck darüber gewinnen können, wie die einzelnen Personen denken, fühlen und Dinge, die um sie herum geschehen, wahrnehmen. Übrigens ist die Art, wie King schreibt, sehr eindrucksvoll. Das verstärkt alles zusätzlich.

Bewertung

Ich kann diesem Buch nicht weniger als 5 von 5 Sternen geben. Es ist einfach fantastisch und ich kann es absolut nicht kritisieren. Es ist sehr gut recherchiert und überlegt. Man merkt einfach, wie viel Arbeit dahinter steckt und wie viel Liebe zum Detail. Das macht es einzigartig.

Fazit

Das Buch ist für jeden Stephen King Fan genau das richtige! Oder für jene, die es werden wollen. Jeder, der sich absolut an die Grenzen menschlicher Grausamkeit wagen möchte oder vor nichts zurückschreckt.
Eine ganz klare Kaufempfehlung ohne Wenn und Aber.