Leserstimmen zu
Incarceron

Catherine Fisher

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Die Idee zu Incarceron ist genial: Die Menschen haben ein riesiges, sich entwickelndes Gefängnis erschaffen, um alle Straftäter für immer wegzusperren ohne Angst haben zu müssen, dass jemand entkommen kann. Die Handlung wird abwechselnd aus zwei Perspektiven wiedergegeben: Da ist zum einen Finn, der Häftling, der Visionen einer anderen Wirklichkeit hat und aus dem Gefängnis fliehen will und Claudia, die Tochter des Hüters von Incarceron, die ohne ihr Zutun in politische Intrigen verstrickt wurde. Die beiden können sich nur aus ihren jeweiligen Situationen befreien, wenn sie zusammenarbeiten. Leider konnte mich das Buch in der Umsetzung nicht überzeugen, weshalb ich es nach mehreren Anläufen auf der Hälfte abgebrochen habe. Die Charaktere wurden für mich nicht greifbar und man baute als Leser, meiner Meinung nach, keine wirkliche Verbindung zu ihnen auf, sodass mir ihr Schicksal und damit die Handlung eher egal war. Zudem war der Schreibstil bisweilen hölzern und es fehlte stellenweise an ausführlichen Beschreibungen z.B. der Umgebung. Des Weiteren hatte ich mit dem Roman zwei strukturelle Probleme, die mich letztendlich dazu bewogen haben das Buch abzubrechen: Zum einen sind die Wechsel zwischen den Handlungssträngen von Claudia und Finn teilweise an unglücklichen Stellen, die den Lesefluss abreißen lassen, was noch von den teilweise langen Epigraphen zu Beginn eines jeden Kapitels verstärkt wurde. Diese Einschübe sind dann auch das andere Problem, welches ich mit dem Buch hatte. Sie wirken von der Handlung losgelöst und werden als 'Informationsabladestelle' genutzt, die dem Leser Hintergrundwissen über die Welt vermitteln sollen. Mich hat das leider ziemlich schnell nur noch genervt. Mein Fazit: Die Idee ist super, aber meiner Meinung nach hapert es an der Umsetzung.

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Erste Sätze Man hatte Finn zu Boden geworfen und an die steinernen Platten des Transitweges gekettet. Seine Arme waren weit ausgebreitet und von Metallgliedern niedergedrückt; wegen des immensen Gewichts konnte er seine Handgelenke kaum vom Boden heben. Klappentext Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt… Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet fast ausschließlich aus der Sicht von Claudia und Finn. Claudia ist eine junge Dame, die die zukünftige Königin werden soll. Ihre Hochzeit ist bereits seit langer Zeit arrangiert, auch wenn sich ihr Verlobter geändert ist. Sie ist klug, stark und eigensinnig. Claudia wurde als Herrscherin erzogen und ist sich ihrer Macht und Stärke bewusst, aber hat auch Angst vor ihrem Vater und das Leben, was ihr bevorsteht. Gleichzeitig ist sie aber auch wissbegierig und will den Geheimnissen Incarcerons auf die Spur kommen. Finn lebt in Inrcarceron. Er ist ein Zellgeborene. Incarceron hat ihn erschaffen und seitdem lebt er dort, aber er erinnert sich an außerhalb und gilt als Sternenseher. Finn ist klug, mutig und nicht gierig genug für das Leben dort. Er ist auf der Suche nach seinem Platz im Leben und lässt sich von verschiedenen Personen beeinflussen. So macht er sich auf der Suche nach dem Weg nach draußen. Ich konnte mich gut in beide Charaktere gut hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe des Buches weiter und wachsen über sich hinaus. Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und auch actionreich. Sie zeigt, wie unterschiedlich das Leben sein kann. Mit Incarceron und der Welt, die die Autorin geschaffen hat, sind ihr interessante Ideen und deren Umsetzung gelungen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Ein gelungener Auftakt einer Reihe, der in einer faszinierenden Zukunft spielt und mich komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir 5 von 5 Würmchen

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"Incarceron - Fliehen heißt sterben" war mir durch das tolle Cover und den spannenden Titel aufgefallen. Die Autorin Catherine Fisher hat mit Incarceron eine faszinierende, einzigartige Welt erschaffen. Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge. Auf der einen Seite steht Finn, ein Gefangener von Incarceron. Auf der anderen Seite steht Claudia. Sie lebt "Außerhalb", in der normalen Welt und bekleidet einen hohen Rang. Zuerst lernt der Leser Finn kennen. Er ist ein unheimlich sympathischer Protagonist. Finn scheint ein Kind Incarcerons zu sein, denn er kann sich an kein Leben vor Incarceron erinnern. Doch genau dieser Umstand macht ihn stutzig. Denn immer wieder sieht er während seiner Anfälle Dinge, die es nicht in Incarceron gibt. Aus diesem Grund wird er für einen Sternenseher gehalten. Doch Finn glaubt nicht an hellseherische Fähigkeiten. Er hält seine Visionen für Erinnerungen an die Welt außerhalb von Incarceron. Eines Tages fällt Finn ein seltsamer Gegenstand in die Hände. Etwas, woran er sich erinnern kann - ein Schlüssel. Nun setzt Finn alles daran, aus Incarceron zu fliehen. Denn er hofft, dass der Schlüssel hat die Macht hat, Incarceron zu öffnen. Eine abenteuerliche Reise durch das Gefängnis beginnt. Claudia lebt im Gegensatz zu Finn außerhalb von Incarceron. Ihr ist es bestimmt, bald den Prinzen zu heiraten. Doch es gibt etwas, das Claudia keine Ruhe lässt - das Arbeitszimmer ihres Vaters, dem Hüter von Incarceron. Durch eine waghalsige Aktion gelingt es Claudia, dem Geheimnis von Incarceron auf die Spur zu kommen. Sie schafft es, Kontakt zu Finn aufzubauen. Finns Berichte aus Incarceron erschüttern Claudia zutiefst. In Claudias Welt gilt Incarceron als das Paradis, die pefekte Welt, in der für alles gesorgt wird. Die Wahrheit sieht leider anders aus. Schon lange ist das Experiment Incarceron außer Kontrolle geraten. Die perfekte Welt hat sich in eine Hölle verwandelt und quält die Gefangenen Tag für Tag. Ab diesem Zeitpunkt setzt Claudia alles daran, die Türe zu Incarceron zu finden, um Finn und die anderen Gefangenen zu befreien. Obwohl ihr Ziel Claudia ehrt, konnte ich mit ihr nicht richtig warm werden. Sie wirkte mir oft zu kühl und zu unnahbar. Auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar und manchal schon zu riskant. Insgesamt fand ich die Geschichte aus Finns Sicht einfach spannender, da ich mehr von Incarceron erfahren wollte. Claudias Part hätte für mein Empfinden etwas kürzer sein können. Die Idee eines lebenden Gefängnisses ist sehr faszinierend, denn Incarceron ist intelligent und hat seine Augen überall. Die Welt von Incarceron, die Catherine Fisher erschaffen hat, ist wahnsinnig komplex. Durch den bildhaften Sprachstil hat man das Gefängnis direkt vor Augen. Gerade die Beschreibungen von Incarceron machen den Reiz beim Lesen aus. Dieses Buch hat für mich alleine wegen seiner einzigartigen Welt Potenzial zum Verfilmen. Fazit: Incarceron überzeugt mit einer komplexen Welt, die wahnsinnig bildhaft beschrieben wird und den Leser sofort in ihren Bann zieht.

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Schon allein das Cover zieht den Leser in seinen Bann. Ein wunderschön gestaltetes Bild, mit einem Schlüssel und vielen markanten Details und ansprechenden Farben. Was ist eigentlich Incarceron? Incarceron ist ein rießiges Gefängnis, das vor langer Zeit erschaffen wurde, in dem sich rießige Dörfer und Seen befinden, die komplett aus Metall erbaut wurden. Die Idee war es, Incarceron zu erbauen um Verbrecher und arme Menschen dort anzusiedeln oder besser gesagt einzusperren. Die Geschichte ist im Prinzip in zwei verschiedene Teile unterteilt. Zum Einen spielt die Geschichte in Incarceron und es geht um den Hauptcharakter Finn, der dort lebt, aber nicht überzeugt ist, dass er dort geboren wurde. Ihn plagen Träume und Visionen, durch die sich der Verdacht erhärtet, dass er eigentlich aus der Außenwelt kommt. Durch sein Tattoo an seinem Handgelenk, einen gekrönten Vogel, ist er sich sicher, dass er anders ist, als die anderen Bewohner von Incarceron. Er muss einen Weg nach draussen finden. Maestra, eine durch einen Überfall gefangen genommene, ist die einzige, die sein Symbol am Handgelenk erkennt und ihm ein weiteres Puzzleteil geben kann. Zusammen mit seinem Eidbruder Keiro findet er immer mehr Sachen heraus und zusammen mit noch einigen anderen scheint es bald gar nicht mehr so aussichtslos, das Gefängnis zu verlassen ... Auf der anderen Seite spielt die Geschichte in der Außenwelt. Hier lernt der Leser Claudia kennen. Sie ist die Töchter eines einflussreichen Hüters des Landes. Sie wächst in einer schöneren Welt auf und ist schon vor vielen Jahren dem Thronfolger versprochen worden. Ihre Welt ist ganz anders als Incarceron. Auf Weisung des Königs wurde die Welt dem Mittelalter angepasst, trotzdem gibt es Computer, die alles steuern, aber jeglicher weiterer technologischer Fortschritt ist verboten. Trotzdem ist Claudia nicht überzeugt von dieser Welt und ist der Meinung, dass es noch irgendetwas anderes gibt und ihr vieles verheimlicht wird. Als sie der Wahrheit ein bisschen näher kommt, verbinden sich die beiden Teile der Geschichte und ein Zusammenhang zwischen Finn und Claudia entsteht. Die Geschichte ist wunderbar. Die Idee und die Charaktere sind toll und detailliert beschrieben. Man kann sich alles genau vorstellen. Die unterschiedlichen Welten, wie sie erbaut sind und wie der Alltag abläuft. Die Autorin erschafft mit ihrem flüssigen und bildhaften Schreibstil eine spannende und packende Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch hindurchzieht. Obwohl das Buch nicht mit einem Cilffhanger endet, bleiben einige offene Fragen für den Leser unbeantwortet ... somit kommt dieser nicht an dem zweiten Teil "Sapphique - Fliehen heißt leben" vorbei.

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Schon allein das Cover zieht den Leser in seinen Bann. Ein wunderschön gestaltetes Bild, mit einem Schlüssel und vielen markanten Details und ansprechenden Farben. Was ist eigentlich Incarceron? Incarceron ist ein rießiges Gefängnis, das vor langer Zeit erschaffen wurde, in dem sich rießige Dörfer und Seen befinden, die komplett aus Metall erbaut wurden. Die Idee war es, Incarceron zu erbauen um Verbrecher und arme Menschen dort anzusiedeln oder besser gesagt einzusperren. Die Geschichte ist im Prinzip in zwei verschiedene Teile unterteilt. Zum Einen spielt die Geschichte in Incarceron und es geht um den Hauptcharakter Finn, der dort lebt, aber nicht überzeugt ist, dass er dort geboren wurde. Ihn plagen Träume und Visionen, durch die sich der Verdacht erhärtet, dass er eigentlich aus der Außenwelt kommt. Durch sein Tattoo an seinem Handgelenk, einen gekrönten Vogel, ist er sich sicher, dass er anders ist, als die anderen Bewohner von Incarceron. Er muss einen Weg nach draussen finden. Maestra, eine durch einen Überfall gefangen genommene, ist die einzige, die sein Symbol am Handgelenk erkennt und ihm ein weiteres Puzzleteil geben kann. Zusammen mit seinem Eidbruder Keiro findet er immer mehr Sachen heraus und zusammen mit noch einigen anderen scheint es bald gar nicht mehr so aussichtslos, das Gefängnis zu verlassen ... Auf der anderen Seite spielt die Geschichte in der Außenwelt. Hier lernt der Leser Claudia kennen. Sie ist die Töchter eines einflussreichen Hüters des Landes. Sie wächst in einer schöneren Welt auf und ist schon vor vielen Jahren dem Thronfolger versprochen worden. Ihre Welt ist ganz anders als Incarceron. Auf Weisung des Königs wurde die Welt dem Mittelalter angepasst, trotzdem gibt es Computer, die alles steuern, aber jeglicher weiterer technologischer Fortschritt ist verboten. Trotzdem ist Claudia nicht überzeugt von dieser Welt und ist der Meinung, dass es noch irgendetwas anderes gibt und ihr vieles verheimlicht wird. Als sie der Wahrheit ein bisschen näher kommt, verbinden sich die beiden Teile der Geschichte und ein Zusammenhang zwischen Finn und Claudia entsteht. Die Geschichte ist wunderbar. Die Idee und die Charaktere sind toll und detailliert beschrieben. Man kann sich alles genau vorstellen. Die unterschiedlichen Welten, wie sie erbaut sind und wie der Alltag abläuft. Die Autorin erschafft mit ihrem flüssigen und bildhaften Schreibstil eine spannende und packende Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch hindurchzieht. Obwohl das Buch nicht mit einem Cilffhanger endet, bleiben einige offene Fragen für den Leser unbeantwortet ... somit kommt dieser nicht an dem zweiten Teil "Sapphique - Fliehen heißt leben" vorbei.

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Momentan gibt es bei mir irgendwie nur absolut bezaubernde Cover... Ich denke ich muss nicht sagen, wie schön ich es finde ;) Das sieht ja jeder selbst. Catherine Fishers Schreibstil ist leicht zu lesen und auch so zu verstehen. Ich hab mich Anfangs mal wieder etwas schwer getan, da es etwas verwirrend war zu verstehen, was genau vor dem Start der Geschichte passiert ist, damit die Geschichte dort überhaupt starten kann, wo sie es eben tut. Also, weniger vom Zeitlichen, eher vom Menschlichen. Ihr seht, ich tue mich bereits schwer damit, es euch zu erklären... :D Aber wenn man erst einmal in der Geschichte drin ist, dann kommt man auch nur schwer wieder davon los, dass es so faszinierend und teilweise auch realistisch ist. Man stellt sich irgendwie dauernd die Frage: Was wäre, wenn es tatsächlich so weit kommen würde? (Weit davon entfernt sind wir momentan nicht...) Im Großen und Ganzen, dreht sich das Buch um Finn, der in Incarceron lebt, und um Claudia, welche die Tochter des Hüters von Incarceron ist. Die beiden können mit Hilfe eines Kristalles miteinander Kommunizieren und versuchen so, für Finn und seine Freunde einen Fluchtweg zu finden. Die Flucht jedoch, erweist sich als alles andere als einfach, was ja zu erwarten war - niemand entkommt einfach so. Sie fliehen auf den Spuren von Saphique, den bisher einzigen, dem es gelungen sein soll, aus Incarceron zu fliehen. Auf diesem Weg treffen sie auf andere Menschen und auch auf Incarceron selbst. Und auch mit Finn hat es mehr auf sich, als er sich vorstellen kann. Für Claudia beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn wenn Finn es nicht schafft zu fliehen, dann muss sie den Prinzen heiraten, welcher unrechtmäßig zum Thronfolger wurde. Catherine Fisher zeigt einem anhand ihres Buches sehr deutlich, dass man den Menschen nicht zum Gutsein zwingen kann. Die Menschen außerhalb nehmen an, dass Incarceron mittlerweile zum Paradies geworden ist, denn dafür wurde es erschaffen. Es sollte aus Mördern, Vergewaltigern und Dieben, eine Gesellschaft aus Philosophen, Wohlerzogenen und Vernünftigen machen. In dem Lied "Ich bin ein wahrer Satan" von der Band ASP heißt es: Weiß der Teufel warum einer, der die Wahrheit kennt nur lügt Weiß der Teufel warum einer, der den Schmerz kennt ihn zufügt Weiß der Teufel warum keiner weiß, wir sind vom Tod erwacht Wir sind längst im Paradies, haben die Hölle draus gemacht. Daran musste ich, während ich dieses Buch gelesen habe öfter denken, denn es steckt so viel Wahrheit darin...

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Klappentext: Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt… Cover: Eigentlich bin ich erst durch dieses wunderschöne Cover auf "Incarceron" aufmerksam geworden. Der Hintergrund soll wahrscheinlich einen Teil des Gefängnisses darstellen. Der Schlüssel spielt im Buch noch eine wichtige Rolle... Meine Meinung: Beim Bloggerportal ist mir das faszinierende Cover von "Incarceron" aufgefallen und der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Also habe ich mich dafür beworben und das Buch auch bekommen. Leider war es eine ziemliche Enttäuschung. Die Geschichte an sich hatte großes Potenzial und war auch wirklich interessant, leider hat mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen. Der Schreibstil war langweilig und ich musste mich teilweise dazu zwingen, weiterzulesen, obwohl mich die Story interessiert hat. Außerdem hatten die Hauptcharaktere keine Tiefe. Ich konnte mich weder mit Claudia noch mit Finn identifizieren. Dafür waren mir einige Nebencharaktere wirklich sympathisch, aber ich finde, die Protagonisten sollten interessante Personen sein, die Nebenfiguren sind da zweitrangig. Mehr kann ich eigentlich gar nicht zum Buch sagen, das hier wird also meine bisher kürzeste Rezi. Normalerweise hätte ich euch ja auch die Figuren vorgestellt, aber hier gibt es einfach nichts weiter vorzustellen. Schade! Fazit: "Incarceron" könnte ein Bestseller sein, wären die Figuren etwas besser ausgearbeitet und der Schreibstil nicht so langatmig. Leider eine Enttäuschung. 3 von 5 Sternen!

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Cover Ich liebe dieses Cover. Diese Steampunk-Elemente treffen einfach voll meinen Geschmack. Erster Satz 'Man hatte Finn zu Boden geworfen und an die steinernen Platten des Transitweges gekettet.' Meinung Das Buch stand wirklich schon lange auf meiner Wunschliste, da wirklich jeder davon geschwärmt hat. Natürlich hatte ich auch dementsprechende Erwartungen an dieses Buch, ich wurde aber auch nicht enttäuscht - den das Buch ist ein wahres Highlight für mich gewesen. Der Schreibstil von Catherine Fisher ist bildhaft und detailliert, lässt sich aber trotzdem flüssig lesen und hat ein bisschen was mysthisches, geheimnisvolles an sich was aber einfach super zu Story passt. Generell hat mir der Schauplatz sehr gut gefallen. Incarceron ist ein riesiges Gefängnis, das lebt, seinen eigenen Willen hat und eigentlich fast schon eine kleine Welt ist. Es gibt Metallwälder, Städte und tausende 'Augen' die alles überwachen, somit ist auch noch nie jemand geflohen. Die Charaktere haben mir eigentlich alle recht gut gefallen. Zum einen lernen wir Finn 'innerhalb' kennen. Er ist ein Insasse und hat besondere Fähigkeiten, die ihn für die anderen Insassen ziemlich wertvoll machen. Er kümmert sich um die Anderen und scheint als einziger im Gefängnis noch ein Gewissen zu besitzen. Außerdem gibt es noch seinen 'Eidbruder' Keiro, mit ihm bin ich bis zum Ende nicht wirklich warm geworden, er ist der Schönling und weiß das auch auszunutzen, benimmt sich meistens daneben, ist aber auch der beste Kämpfer der Truppe. 'Außerhalb' lernen wir dann Claudia kennen, die Tochter des 'Hüters' über Incarceron. Sie soll schon bald mit dem Thronfolger verheiratet werden, was ihr natürlich überhaupt nicht passt. Auch die Welt 'außerhalb' ist ziemlich interessant gestaltet. Die Menschen müssen sich an ein 'Protokoll' halten - alles muss wie in alten Zeiten aussehen und funktionieren und auch so gemacht werden wie damals. Bloß keinen Fortschritt erkennen lassen. Das alles, gepaart mit der dauerhaft spannenden und abwechslungsreichen Erzählung machen dieses Buch einfach zu einem unglaublichen Lesevergnügen. Fazit: Absolute Empfehlung von mir, wenn ihr gerne Fantasy und Dystopien lest. Die Autorin fesselt mit ihrem Schreibstil und die Handlungen und Wendungen des Buches erledigen den Rest. Ich konnte es kaum aus den Händen legen und ich muss unbedingt den zweiten Band dieser tollen Dilogie lesen, denn ich muss einfach wissen wie es mit den Charakteren und dem Gefängnis weitergeht - vorallem nach diesem Ende!

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