Leserstimmen zu
Irlands schönste Gärten

Jane Powers

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Inhalt: Vielen gilt England als das Gartenland per se; nur wenige wissen, dass Irland eine mindestens genauso faszinierende Vielfalt an Gärten und Pflanzen zu bieten hat. Sowohl der raue Norden als auch der durch den Golfstrom mit tropischen Klimabedingungen versehene Westen und Südwesten sowie die Wales und Cornwall zugeneigte Ostseite der Insel bieten eine große Bandbreite hinreißender Gartenanlagen: von großen Gärten, die Bestandteil der Anwesen berühmter anglo- irischer Adelsfamilien waren, über die der Natur abgetrotzten ummauerten Gärten von Klöstern und Herrenhäusern bis hin zu den blühenden Paradiesen passionierter Pflanzensammler der Vergangenheit und Gegenwart. Die traumhaft schönen Bilder des Fotografen Jonathan Hession fangen die beeindruckende und magische Wirkung der Anlagen und ihrer Einbettung in die Landschaft ein; die Texte von Jane Powers lassen die Gärten, ihre Entstehung und ihre Besonderheiten lebendig werden. Gehen Sie mit auf eine Reise durch rund 40 magische Refugien auf der grünen Insel! Mein Lieblingszitat: Meine Meinung: Da ich mich total für Gärten und ihre Zusammensetzung und Geschichte interessiere, habe ich mich sehr gefreut, vom DVA Verlag die Möglichkeit zu bekommen, dieses Buch zu erkunden! Schon die Aufmachung dieses gewaltigen Bildbandes ist erstaunlich schön gehalten, mit dem Cover, das den Garten von Bantry House zeigt und dem hochwertigen Einband. Hat man das Buch einmal aufgeschlagen, erwartet einen das Inhaltsverzeichnis, das für mich wirklich nützlich war, um schon genannte Gärten aufzuschlagen oder einen Überblick über die einzelnen Kategorien, in die die Gärten eingeteilt sind, zu bekommen. In einem Vorwort und einer Einführung erzählt Jane Powers von ihrem Vorhaben und gibt einen Einblick in die Geschichte der Gärtnerei in Irland, sodass auch ich als Neuling auf dem Gebiet in das Thema hineinfinden konnte. Anschließend werden im Hauptteil über 60 verschiedene Gärten ausführlich beschrieben, von ihrer Geschichte, über ihre Bepflanzung, bis zu ihrer Bedeutung, und mit einer Vielfalt an Fotografien dokumentiert. Dabei werden die Gärten in zehn Kategorien eingeteilt, um etwas Ordnung in diese bunte Mischung zu bringen. Einerseits werden herrschaftliche, große und alte Gärten, andererseits etwas kleinere, unbekannte und noch neuere beschrieben. Bei ihren Erzählungen geht die Autorin äußerst detailliert vor, da sie selber in Irland herumreiste, um jeden Gärten persönlich kennenzulernen. Auch befasst sie sich mit der Geschichte, die teilweise bis bis in 15. Jahrhundert hineinreicht, was, wie ich finde, sehr beeindruckend ist. Natürlich kannte ich als Laie kaum Pflanzen, die über die fast 100 Seiten vorgestellt wurden, habe dafür aber umso mehr gelernt und einen Eindruck von der Vielfalt der Natur und vor allem der, vom Menschen angelegten Natur bekommen. Gefallen hat mir auch, dass es vor jedem Kapitel eine Einleitung gab, um vorauszusagen, um was für eine Art Garten es sich auf den nächsten Seiten handeln wird. Beim Durchblättern weiß man gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll, weil es einfach eine Unmenge an Pflanzen zu entdecken und erkunden gibt! Mein Fazit: Ich kann diesen monumentalen Bildband allen Gartenliebhabern empfehlen, die sich für Gartenvielfalt in Irland interessieren! Ein wunderbares Buch mit unzähligen Bildern, dass wirklich liebevoll gestaltet wurde. Ein riesiges Dankeschön an den DVA Verlag für die freundliche Bereitstellung des Buches! Irlands schönste Gärten bekommt von mir volle 5/5 Sterne!

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Wie eine verwunschene Kulisse aus einem alten Film, so wirkt die bewachsene Treppe, die von einem der vielfachen, im Buch abgebildeten Gärten in den Wald hinaus führt. Verwittert, je nach Fantasie bereit, von den Seiten her Elfen auf den Betrachter loszulassen oder eher düstere Gestalten wie aus „Sleepy Hollow“ einem entgegen zu werfen. Ein „Ausgang“ Aus dem Garten, der der Gartenanalage mit ihren alt wirkenden Wohnhäusern und den vielfachen Nutzpflanzen organisch entspricht. Nicht anders ergeht es dem Betrachter mit dem Weg durch 44 Paar Silber-Tannen au fdem „Noble Fair Walk“. Demgegenüber die Blumenterrassen des üppigen Gartens (angelegt bereits 1850) das fröhliche, helle, blühende Gegenüber ergeben. Parkanlagen mit üpigem Grün der Bäume und wunderbar angelegtem Rasen, Kräuter und Salatbeete in einem gestochen im Wegkreuzraster wirkenden Garten neben überbordendem Rhododendron und Narzissen. Vielfältig und von ganz eigener Atmosphäre sind die Gärten in Irland. Eine Atmosphäre, die im Buch in bester, fassbarer Form durch die vielfältigen Fotografien wunderbar eingefangen wird. Abwechslungsreich und von langer Tradition des Gartenanabaus und der Gartengestaltung geprägt sind die gestalteten Gartenlandschaften in Irland zu erleben, die den Besuch ungemein lohnen und die in diesem Bildband beeindruckend in Szene gesetzt vor die Augen des Betrachters geführt werden. „Die Gärten passionierter Pflanzenkenner“, das spürt man den Bildern und Gärten regelrecht ab. Mit Leidenschaft und, vor allem, großer, tradierter Sachkunde finden sich vielfach üppige Gartenanalagen, die mit einfachen Ziergärten oder auch liebevoll gestalteten Blumenbeeten kaum etwas gemein haben, sondern in verschiedensten Formen von urwüchsiger Schönheit sich vor den Augen entfalten. Ob „Romantische Zwischenspiele“, „herrschaftliche große Gärten“, ob „Traumhafte Paradiese“ (mit einem verspielten Charme) oder „fast zu schön zum Essen“, wenn es an die textliche und bildliche Darstellung von vollendeten Küchengärten im Buch geht, bis hin zum „Malen mit Pflanzen“ zu lebendigen Gemälden wie in Mount Congreve oder in Blick auf den Dillon-Garten in Dublin, jeder einzelne Garten ist mit treffenden Perspektiven im Buch bildlich aufgenommen und ausführlich jeweils in den Texten beschrieben. So bietet dieses Werk einen breiten und differenziert erläuterten Einblick in die Gartenkunst und Gartenlandschaft Irlands, die durchweg „irische Atmosphäre“ ausstrahlen in aller Verschiedenheit der Gartenkonzepte. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre über eine ganz eigene, durchaus auch einmal eigentümliche „Landschaft der Gärten“ Irlands.

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