Leserstimmen zu
Anna Sacher und ihr Hotel

Monika Czernin

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Eine Mäzenin, ein großer Koch, ein Haus, ein Kronprinz und vielerlei Intrigen, Geschichten, Gemauschel und Getuschel – das Sacher Hotel in der Wiener Innenstadt! Das Buch habe ich von einer Freundin geliehen, die es mir sehr ans Herz legte. Ich selbst, die in Wien geboren ist und sich stets für das Wien des 19. Jahrhunderts interessierte, stellte recht hohe Erwartungen an das Buch. Da ich bereits einiges an Vorwissen besaß befürchtete ich auch, dass mich das Buch nicht sonderlich fesseln würde. Das Werk ist sehr belletristisch gehalten. Es beschreibt die Entstehungsgeschichte des Hotel Sacher, wie Edurard Sacher es durch kulinarisches Können sowohl zu einem erfolgreichen Restaurant gemacht hat und begann das Hotel als solches auszubauen und wie Anna Sacher es durch Geschick zum Place-to-be des Fin de siècle machte. Hierbei wechseln sich real-historische mit fiktiven Anteilen ab. Die einzelnen Kapitel sind angelehnt an eine Biografie an Jahreszahlen geknüpft und folgen, abgesehen vom ersten Kapitel, einer aufsteigenden Reihenfolge. Das erste Kapitel beschreibt das Jahr 1892. Es dient als Einstieg ins Thema und beschäftigt sich mit dem Wechsel der Anna Sacher von der Hotelliersgattin zur eigenverantwortlichen Hottelierin und Pionierin der weiblichen Emanzipation. Jedes Kapitel widmet sich einem Jahr sowie einer besonderen (berühmten) Persönlichkeit die als Gast oder auch anderweitig in Verbindung zum Hotel Sacher stand. Hier seien Kaiserin Elisabeth, Kronprinz Rudolf, Gustav Klimt und Arthur Schnitzler exemplarisch genannt. Hierbei wird aber historisches Vorwissen zur österreichischen Geschichte vorausgesetzt. Themen und Persönlichkeiten und deren Zusammenhänge werden teilweise nur angerissen. Die wichtigsten Personen sind allerdings im Anhang nochmal aufgeführt. Für den nicht in österreichischer Geschichte vorgebildeten Leser, wäre zu empfehlen das Personenverzeichnis vor der Lektüre zu lesen. Jemand wie ich, die das Inhaltsverzeichnis einfach überblättert, findet es nämlich erst am Ende 😉 Die Kapitel sind so aufgebaut, dass sich beschreibende Passagen, die über die aktuellen Geschehenisse der Zeit informieren, mit belletristischen Passagen, die einen Einblick in das alltägliche Sacher, in die Gedankenwelt von Anna und Eduard Sacher und in den Umgang mit dem Zeitgeschehen gewähren, abwechseln. Durch diese Wechsel ist die Lektüre leichtgängig und die einzelnen Kapitel wirken lebendig. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass es mehr Verweise gegeben hätte, um klarer zu verstehen welche Aussagen historisch korrekt sind und welche der schöpferischen Freiheit der Autorin angehörten. Die Autorin gibt zwar klar an, dass es keine Korrespondenzen oder ähnliches von Anna Sacher gibt, Verweise wären aber im Sinne von Vergleichen schön gewesen. Fazit: Ein gut zu lesendes Buch! Es hat eigene abgeschlossene Kapitel, die es erlauben, das Buch auch mal länger zur Seite zur legen und auch dann wieder leicht Anschluss zu finden. Für einen Kenner der Stadt und der Geschichte ein hübscher Anlass um auch mal die Orte des Geschehens aufzusuchen und einen ganz anderen Stadtspaziergang zu machen.

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Als Tochter eines Wieners bin ich von jeher verbunden mit der Wiener Kaffeehauskultur und da steht das Sacher natürlich an erster Stelle. Dieses Buch schaut hinter die Welt des Sacher, besser gesagt der Anna Sacher, und berichtet schnörkellos aber dennoch unterhaltsam von den vor allem auch jüdischen Gästen des Sacher, die es wie viele andere Gäste nicht in die offiziellen Analen geschafft haben. Nebenbei erfährt man allerlei Geschichtliches und Amüsantes über das Sacher und seine besondere Gastgeberin.

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Jeder kommt bei einem Besuch in Wien mindestens einmal am Sacher vorbei. Ich war gleich davon beeindruckt, denn immerhin ist es nicht nur ein weiteres beeindruckendes Gebäude, sondern das Sacher! Doch es verbirgt sich eindeutig mehr dahinter als nur die leckere Sachertorte. ;-) Wer steckt hinter dem Hotel, wie wurde es so berühmt? Dieses Buch gibt Aufschluss und zwar auf eine Art und Weise, dass man das Gefühl hat, einen Roman zu lesen und auch ein wenig dabei sein zu dürfen. Es ist nicht einfach nur ein Geschichtsbuch voller trockener Daten und Fakten, sondern eine Zeitreise an der Seite von Anna Sacher, die schon fast liebevoll gestaltet worden ist. Das Sacher, das bin ich und sonst niemand - Anna Sacher Für ihre authentische Darstellung bedient sich Monika Czernin, wie sie selbst in der Einleitung anmerkt (S. 22) "dramaturgischer Eingriffe". Dennoch sei das Erzählte nicht erfunden! Es geht um Szenen, wie jener, in der sie ihren späteren Ehemann das erste Mal sieht, die sich genauso wie in diesem Buch beschrieben zugetragen haben könnten. Natürlich sollte man sich für Geschichte und speziell jene des Hotels Sachers und Wiens interessieren, wenn man zu diesem Buch greift. Ist dem so, dann lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Das eine Kapitel hat mich mehr, das andere weniger interessiert. Das liegt wohl auch an den jeweiligen Protagonisten. Trotz der vielversprechenden Überschrift ist zum Beispiel das Kapitel von Kaiserin Sissis Besuch nicht das spannendste. Es gibt viele interessante Gäste, die das Sacher seiner Zeit beehren. Sie machen Geschichte und das ist spannend. Wien befindet sich im Umbruch, es tut sich was. Die Städte, die Technik, die Wissenschaften - überall geht es voran. Das Leben der Menschen verändert sich. Auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Die sogenannte erste Gesellschaft ist weiterhin bemüht sich von der zweiten Gesellschaft, die sich im Aufwind befindet, abzugrenzen. Zu dieser zählen höhere Beamte, aber auch das Großbürgertum, zum größten Teil bestehend aus jüdischen Großhändlern, Fabrikanten etc. Im Sacher schienen beide Gesellschaften zu verkehren. Das Sacher ist aber vor allem das Hotel der ersten Gesellschaft, die sich dort ihrer Verschwendungssucht hingegeben haben soll. Oder etwa nicht? Man hat das Gefühl mit diesem Buch exklusive Insider-Informationen zu bekommen. Ein bisschen Klatsch und Tratsch, aber auch viel Wahres. Monika Czernin beginnt 1892 mit jenem Tag, an dem Eduard Sacher stirbt und nun endgültig alles in Annas Händen liegt. Die Zeit und die Gesellschaft verlangen eine angemessene Bestattung und bekommen sie auch. Und dann geht es weiter im Hotel Sacher. Anna Sacher ist eine patente und beeindruckende Frau. Ich hätte vor diesem Buch nie gedacht, dass mich ihr Leben so mitnehmen könnte. Aber das hat es und das liegt unter anderem auch an Czernins Schreibstil. Manche Passagen empfand ich zwar als nicht ganz so spannend, doch insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Es war spannend einen Ausflug in ein vergangenes Wien zu machen. Ich persönlich interessiere mich für Geschichte und so waren mir einige Fakten bekannt, trotzdem habe ich besonders über Wien, viel Neues erfahren. Vielleicht sieht man das ein oder andere beim nächsten Wien-Besuch ja mit anderen Augen. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Mal sicher an Anna Sacher denken, wenn ich wieder ein Stückchen Sachertorte verputze! :-)

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Welche Lebensphasen sind wertvoller für unser persönliches Wachstum? Sind es die großen Erfolge oder sind es doch die Niederlagen ? Nun, sobald wir die Wucht der ersten Emotion einmal überwunden haben, wissen wir ziemlich genau was uns nachhaltig weiter bringt und stärker macht oder was uns eher zum Stillstand verführt. Trotz alledem möchten wir aber keine Masochisten sein und nur noch die Niederlagen suchen ! Wir könnten ja schließlich auch noch von Anderen lernen. Und genau deshalb empfehle ich so gerne Biographien. Allerdings, nur gut recherchierte Biographien ! Die Lebensgeschichte der Anna Sacher ist hier ein gutes Beispiel. Zahlreiche Komponenten sind es, die dieses Buch so interessant, lehrreich und zugleich unterhaltsam machen. Davon möchte ich drei der stärksten Säulen hervorheben. Einerseits die herausragende Persönlichkeit der talentierten Gastgeberin. Sie war eine kluge Unternehmerin und eine umsichtige Chefin. An ihrem Umgang mit den Bilden des Geschäfts und der besonderen Zeit, können wir sehr viel für uns selbst und unser Geschäft lernen. Die Hauptstadt des Kaiserreichs rund um die Jahrhundertwende, scheint der absolute Mittelpunkt der Welt gewesen zu sein. Der Ringstraßenbau und die Weltausstellung sollten die Stärke und Macht des Kaiserreichs und der gehobenen Gesellschaft demonstrieren. Und doch stand vieles, wenn nicht gar alles, bereits auf Veränderung. Die stärker werdende Industrialisierung, änderte die Lebensumstände der „einfachen Leute“ ganz dramatisch. Der wachsende Antisemitismus und der immer stärker werdende Nationalismus verwandelten die Welt mehr und mehr in ein Pulverfass. Dabei machte die feine Gesellschaft ihre guten Geschäfte und feierte sich selbst. Kommt Ihnen das vielleicht bekannt vor ? Genau - in Zeiten wie diesen, kann man aus der Geschichte viel lernen, wenn man denn bereit dazu ist ... Und drittens, was dieses Buch so besonders lesenswert macht, ist die hervorragende Arbeit der Autorin. Monika Czernin hat die genau recherchierten Fakten so lebendig zu Geschichten geformt dass sie in des Lesers Kopfkino, fast real werden. So sollten gute Biographien sein. Denn wenn wir mitten in der Geschichte sein dürfen, dann können wir auch die Protagonisten verstehen und von ihnen sehr viel lernen ...

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Europa - Wien in vergangenen Zeiten - mit diesem Buch kann man schwelgen - eintauchen in die Wiener Gesellschaft - in das legendäre Hotel Sacher und seine Chefin Anna Sacher kennenlernen. Die Jahrhundertwende und zahlreiche große Namen werden lebendig. Ich bezeichne das Buch als Romanbiografie eines Hotels - sachlich und spannend geschrieben - bietet es einen guten Spagat zwischen Information und kurzweiliger Unterhaltung. Leseprobe: ========= Gnädigste, Ihr Sacher-Pavillon war ja in aller Munde, sagte Wittgenstein, als Anna Sacher zum Tisch der Herren trat und einen Cognac auf das Haus spendierte. Ja, es war eine vortreffliche Saison, ganz ohne die üblicher Sommerpause. Man muss die Gelegenheiten am Schopfe packen, nicht wahr? ... Das Buch ist in Abschnitte gegliedert, denen jeweils ein Zeitraum in der Geschichte des Hotels und des Lebens der Anna Sacher zugrunde liegt - beginnend mit dem Jahr 1892 und endend mit 1929 - als Anna entmündigt wird. Die Autorin dokumentiert das Auf und Ab des Hotels und mit ihm das Auf und Ab im Leben der Anna Sacher und ihrer Wegbegleiter - der berühmten Menschen, die im Hotel aus und ein gingen. Somit erfährt man natürlich auch einiges über diese Personen, wie z.B. Kaiserin Sissi, Gustav Klimt oder die Wittgensteins und Rothschilds. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen. Ich empfehle das Buch, wenn man den Film gesehen hat, aber auch, wenn man sich für die Thematik an sich interessiert.

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Anna Sache

Von: Nadine

26.12.2016

Wien hat einen ganz besonderen Flair, und das Wien der K.u.K Zeit übt auf mich eine fast schon ungesunde Faszination aus - und das obwohl ich Sissi überhapt nicht ausstehen kann. Ich selbst war schon einige Male im Cafe Sacher und das Buch über dessen Gründer hat mich sofort gereizt. Leider war es nicht so gut, wie gehofft. Es ist zum Teil romanartig, zum Teil eine klassische Biographie, zum Teil auch eher sein Sachbuch. Mir hätte da eine klare Linie besser gefallen. Manchmal verwirrt mich die Autorin auch mit seltsamen Zeitsprüngen. Gerade haben wir Anna Sachers Mann zu Grabe getragen, ist er im nächsten Kapitel (das einige Jahre zuvor spielt) wieder quicklebendig und wir erfahren seinen Werdegang. Manche Abschnitte nehmen die Sachers auch vollkommen aus und es erinnert eher an einen Wikipediaeintrag. Ja, es ist interessant, was damals um die Ringstraße passiert ist, aber mich hätte eine klare Linie besser unterhalten. Schade, dass ich einem sehr gut recherchierten Buch nicht mehr Sterne geben kann.

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„Auf eine Melange mit einer Epoche…“ Anna Sacher und ihr Hotel im Wien der Jahrhundertwende. Neuerscheinung Penguin Verlag. Geschichte ist Begegnung und Erlebnis. An fernen Orten wie an Straßen, Plätzen und Häusern in Städten, denen wir persönlich in unserer Lebenswelt verbunden sind oder die wir voller Neugierde unmittelbar kennenlernen wollen, weil sie uns kulturell begleiten und wir dem „Geheimnis“ von Tradition und dem großen „Raum der Geschichte“ etwas nähertreten wollen. Das Wiener Hotel Sacher ist zweifellos so ein Anziehungspunkt kulturgeschichtlichen Erlebnisses, das von der Monarchie bis zur Film- Musik- und Theatergeschichte in Vergangenheit und Gegenwart charmant erzählt und in diese zauberhaft entführt. Zentral im Herzen der Stadt an Ringstraße, Oper und am Weg zum Parlament gelegen, ist diese topographische Schnittfläche damals wie heute ein Begegnungsort vielfältiger Lebensmitte einer pulsierenden Stadt im Zentralraum Europas. Die Politikwissenschaftlerin, Philosophin und Filmemacherin Monika Czernin hat sich auf die Suche nach den Persönlichkeiten und Begegnungen zwischen „Guten Tag, Hotel Sacher, Portier“ und dem diskreten Plausch bei legendärer Sachertorte und Wiener Melange im Cafe dieses klassischen Wiener Hauses gemacht und dabei interessante Einblicke in Kultur und Politik auf gut 300 Buchseiten verdichtet. Die Autorin legt dabei ihren Schwerpunkt auf die Jahre zwischen 1892, also den Beginn der Ära von Anna Sacher und damit den Aufstieg des Hauses zu „dem“ Hotel der k.u.k. Reichshauptstadt, und 1930, also den politischen Wirren der Zeit, dem auch der Besitzwechsel folgte. Die Autorin schafft es, einen repräsentativen spannenden Querschnitt der Gäste von Arthur Schnitzler, Ludwig Wittgenstein bis zu Gustav Mahler, Max Reinhardt sowie Erzherzog Ferdinand zu geben und Geschichte als Erzählung zu öffnen und die „Welt von gestern“ sehr anschaulich und lebendig auftreten zu lassen. Es ist ein Staunen, Schmunzeln und überraschendes Entdecken am Kaffeehaustisch wie hinter verborgenen Zimmertüren. Wir dürfen mit am Tisch sitzen, lauschen und neugierig durch den offenen Türspalt einer Epoche blicken… Dieser Charme und Zauber, von dem die Autorin in historischer Perspektive erzählt, ist auch heute im Betreten des Hauses zu spüren und umfängt bereits in der Hotelhalle. Das stilvolle Interieur in Tradition und Eleganz begleitet den Besucher zwischen klassischer Bar im Erd- wie modernem Spa Bereich im Dachgeschoss. Diese Kombination von Geschichte und Innovation entspricht auch der Hotelphilosophie von Anna Sacher, die selbstbewusst, zeitgemäß und tatkräftig ihr Haus führte. Zahlreiche signierte Fotos von Film- und Opernstars im Eingangsbereich geben anschaulich die Wertschätzung internationaler Gäste wieder und nehmen den interessierten Besucher auf eine Zeitreise Hollywoods mit Liz Tayler oder Nicolas Cage mit. Das ebenfalls legendäre Tischtuch der Anna Sacher (auch Kaiser Franz Joseph I konnte mit List zur einer Unterschrift bewogen worden) macht in bestickter Signatur Begegnungen von Kultur und Politik der Monarchie im Haus sichtbar. Das Silberservice von Kronprinz Rudolf erzählt hingegen von privaten Rückzugsorten im Haus fern des kaiserlichen Hofes, die verschwiegen diskret behandelt wurden wie das Geheimnis der Sachertorte. Hotel Sacher - Ein Haus, das viel zu erzählen weiß und dem wir auch auf Buchseiten gerne begegnen… Herzlichen Dank an Frau Sandra Artacker, Presse- und Direktionsassistentin des Hotel Sacher, für die freundliche Einladung und die sehr interessante Führung in und zu den vielen Geschichten und Geheimnissen des Hauses, die einen unmittelbaren Eindruck für diese Besprechung ermöglichte. Herzlichen Dank auch für die Einladung zu Sachertorte und Kaffee! Monika Czernin, Anna Sacher und ihr Hotel, Penguin Verlag 2016 Walter Pobaschnig, Wien 12_2016 https://literaturoutdoors.wordpress.com https://literaturoutdoors.wordpress.com/Rezensionen

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Das Buch umfasst ungefähr die Jahre 1890-1930 und ist nicht nur eine Biographie von Anna Sacher, sondern auch der Stadt Wien dieser Zeit. Bedenken muss man allerdings, dass es sich trotz Quellenangaben weniger um ein zitierfähiges Sachbuch handelt, sondern das Genre mit einer Romanbiographie vermischt. So weiß man z.B. nie, welcher Ausspruch wirklich getan wurde, denn dazu fehlen die Fußnoten. Was Fiktion und was Realität ist, ist leider nicht zu trennen. Dennoch ist das Buch ein Gewinn, denn es zeichnet ein recht präzise anmutendes Bild der österreichischen / wienerischen Gesellschaft. Erschreckend war der massive Antisemitismus zu dieser Zeit, obwohl (oder gerade deswegen?) die Juden die erfolgreichste Bevölkerungsgruppe im österreichischen Kaiserreich stellte. Fazit Ein interessantes Portrait der damaligen österreichischen Gesellschaft.

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