Leserstimmen zu
Timeless

Alexandra Monir

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€ 11,99 [D] inkl. MwSt. | CHF 14,00* (* empf. VK-Preis)

Seit ihren Büchern „Anonym“ und „Fremd“ die die Autorin zusammen mit Arno Strobel geschrieben hat, bin ich sehr begeistert von ihr. Als ich in den Verlagsvorschauen letztes Jahr gesehen habe, dass sie einen neuen Jugendthriller rausbringt war für mich vom ersten Moment klar dass ich diesen unbedingt lesen muss. Schon nach den ersten Seiten entwickelte sich alles zu einem regelrechten Pageturner. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und war am Ende mehr als begeistert. Zu Beginn steigt die Autorin direkt in die Geschehnisse um Nika und die mysteriösen Rätsel der vergangenen Tage ein. Dabei verwendet die Autorin eine einfache und verständliche Sprache, so dass sich das Buch gut und leicht lesen lässt. Dabei finde ich die Figuren und Dialoge sehr Interessant und gut durchdacht. Der Einstieg ins Buch viel mir sehr leicht dabei ist der Inhalt auch schnell zusammengefasst. Grundsätzlich geht es um Nika die in Siena ein Auslandssemester absolviert und in einer Studenten WG mit ihrer Mitbewohnerin Jenny lebt. Als Nika eines Morgens auf ihrem Bett mit dreckiger Kleidung, einigen Prellungen und einem Blackout erwacht, erfasst sie die Panik. Die letzten Erinnerungen stammen von ihren Freunden mit denen sie ins Kneipenviertel in Siena gegangen ist – alles andere fehlt. Wie ist sie nach Hause kommen? Als Nika durch die Wohnung geht merkt sie, dass auch Jenny nicht in ihrem Bett geschlafen hat und ihr Handy und Schlüssel fehlen. Als Sie eine mysteriöse Nachricht an ihrem Spiegel findet und einen Zettel in ihrer Hosentasche der merkwürdigen Anweisung enthält, begreift sie langsam dass sie nicht einfach zu viel Alkohol getrunken hat. Nach und nach macht sie sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen und kommt dabei einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur das ihr das Leben kosten könnte. Nika hat mir als Figur einfach sehr gut gefallen, sie war weder nervig noch durchweg naiv sondern eine starke junge Frau die ihren Weg gehen will. Sie hat ihre Aufgaben bewältigt und die Lösungen zu den Rätseln gefunden und die richtigen Schlüsse gezogen. Die Autorin bleibt bei allen Situationen sehr realistisch, Nika hat genau die richtige Portion Mut gehabt war aber auch in angsteinflößenden Situationen dementsprechend eingeschüchtert. Jenny hingegen habe ich am Anfang ganz anders eingeschätzt, ich war überrascht was Nika nach und nach über ihre Mitbewohnerin herausgefunden hat. Das Cover ist wirklich ein absoluter Hingucker und hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Der starke Kontrast der Farben, hat mich sehr angesprochen und passt zusammen mit dem kontrastarmen Adler sehr gut zur der Thematik des Buches. Fazit „Aquila“ ist eine wirklich tolle Geschichte mit sehr vielschichtigen Figuren, jeder Menge mysteriösen Ereignissen und viel Spannung. Der Autorin ist damit ein wirklicher Page Turner von der Feder gehüpft, bei dem der Leser auch noch einiges von der wunderschönen Stadt Siena erfahren kann. Ein Jugendthriller der diese Bezeichnung auch wirklich verdient hat, daher eine absolute Leseempfehlung von mir.

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Klappentext: "Es sieht aus wie ein ganz normales Tagebuch, das die sechzehnjährige Michele Windsor im Haus ihrer Großeltern findet. Doch als sie es aufschlägt, öffnet sich für die der Weg in eine andere Zeit. Und zur Liebe ihres Lebens." Hier erweckt der Klappentext leider ein leicht falsches Bild von dem Tagebuch, denn nicht das Buch, sondern ein Schlüssel lässt Michele durch die Zeit reisen, sobald sie etwas aus der Vergangenheit berührt. Und die große Liebe lernt sie mehr oder weniger im Vorbeigehen kennen, während sie versucht ihren – zur jeweiligen Zeit – gleichaltrigen Vorfahrinnen das Leben zu erleichtern. Was Michele mit ziemlich viel Geschick meistert und dabei lernt sie selbst gleich auch noch ein paar Dinge… Die große Liebe, die sie kennen lernt, heißt Philip Walker und wohnt 1910 direkt nebenan. Nur ist er dummerweise schon verlobt. Aber auch das ist ein Umstand, den Michele mit ihrem Auftauchen ziemlich durcheinander bringt. Aber am meisten verwirrt sie wohl die anderen Menschen. Denn egal, in welche Zeit sie springt, es gibt immer nur zwei Menschen die sie sehen können: Ihre Teenager-Vorfahrin und Philip. Wenn das kein Wink des Schicksals ist… Die Geschichte hat einen ziemlich interessanten Spannungsbogen. Während ich mich am Anfang fast schon überwinden musste, weiter zu lesen, konnte ich das Buch am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Am schlimmsten war es ungefähr in der Mitte: man glaubt, eine Ahnung vom Ausgang der Geschichte zu haben, und mir zumindest hat überhaupt nicht gefallen, was ich vermutet habe. Schlussendlich hat sich das aber sowieso fast komplett als Schuss ins Blaue erwiesen. Michele ist ein Charakter, der sehr facettenreich dargestellt wird. Ich persönlich finde, dass sie ein paar ziemlich unausstehliche Eigenschaften hat, aber auch das ist wohl Ansichtssache. Philip hingegen ist der vollkommene Traumprinz, so wie Leute aus der Vergangenheit halt meistens. Micheles Beziehung zu Philip und zu den anderen Figuren im Buch, sind oft sehr dynamisch, was die Geschichte real und interessant macht. Alexandra Monir schreibt sehr eingängig. Jeder Satz macht Lust auf den nächsten und das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Allerdings benutzt sie eine Menge Fremdwörter, die den Lesefluss etwas unterbrechen. Die Geschichte von Timeless lässt viele Fragen offen, vor allem das Ende ist vage. Deswegen habe ich auch den zweiten Teil Timeless: Schatten der Vergangenheit gelesen, der jedoch leider nicht mehr ganz so gut war wie der erste. Meine Empfehlung für den ersten Teil: Für Zeitreise-Liebhaber ein Muss. Man wird es nicht bereuen, es gelesen zu haben.

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"Timeless" ist ein wirklich schöner und bezaubernder Zeitreiseroman für alle Leser, die es gerne ein wenig märchenhaft mögen und die gegen ein bisschen Kitsch nicht allergisch sind. "Ich betrachte New York City als die eigentliche Hauptfigur von Timeless, denn diese Stadt bildet nicht nur das Rückgrat der Geschichte, sie ist auch eine sich ständig verändernde, komplexe Gestalt. [...]" schreibt Autorin Alexandra Monir in ihrem Nachwort und ich finde, diese Aussage passt wirklich gut zu ihrem Romandebüt, denn gerade diese Kulisse ist es, die es geschafft hat mich stetig zu verzaubern - und das sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Durch einen recht bildlichen Schreibstil und genaue Beschreibungen fühlt es sich so an, als wäre man selbst ein Teil der Geschichte. Außerdem merkt man richtig, wie sich die amerikanische Großstadt im Laufe der Jahre verändert, meiner Meinung nach perfekt für diese Art von Buch! Die Charaktere haben mir außerdem sehr gefallen und insbesondere Michele war mir total sympathisch. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen :-) Dass sie gerade auf dem gleichen Maskenball landet wie Philip, der Mann von dem sie schon ihr ganzes Leben träumt, ist zwar etwas unrealistisch, passt jedoch zum Rest des Buches, sodass auch das kein großes Problem darstellt. Die Beziehung der beiden lässt auf jeden Fall Romantik aufkommen und unterstreicht noch einmal das märchenhafte. Ich kann "Timeless" also wirklich allen Lesern - besonders auch etwas jüngeren - empfehlen und bin mir sicher, dass so einige die ein oder andere Schmökerstunde mit diesem Buch verbringen werden! Wer nicht schon im Laufe der Geschichte Lust auf mehr bekommen hat, bekommt dies spätestens nach dem Ende. Ein fieser Cliffhanger lässt auf einen baldigen Erscheinungstermin von Band 2 hoffen :-D

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Zeitreisen & Liebe

Von: Katharina R.

02.08.2012

Als Micheles Mutter Marion stirbt, bricht für Michele eine Welt zusammen. In ihrem Testament bestimmte Marion, dass ihre Eltern die Vormundschaft übernehmen sollen und so muss Michele zu ihren reichen Großeltern, die sie noch nie kennengelernt hat und zudem einer einflussreichen New Yorker Familie angehören. Doch kaum ist sie in New York angekommen, schon entdeckt sie, dass sie in der Zeit reisen kann und begegnet dem faszinierenden Philip… Eigene Meinung (Spoiler!) Ich wollte dieses Buch mögen, wirklich mögen, weil ich das Thema Zeitreise wirklich mag und gerne darüber lese. Doch „Timeless“ hat mich leider nicht begeistert. Die Story an sich ist wirklich großartig und für mich war sie noch ziemlich neu und noch nicht so ausgelatscht wie andere Themen. Doch mir hat die Tiefe in diesem Buch gefehlt. Die Umgebungen wurden zwar immer genauestens beschrieben, doch die Handlung wurde meist nur angerissen. Im ersten Teil des Buches wechselte Michele die Schule und wir haben sie an ihrem ersten Schultag begleitet und lernte drei Mädchen kennen, die zu den „oberen Vierhundert“ gehören und mit Michele befreundet sein wollten, doch nach dem ersten Schultag hat man diese Charaktere nicht mehr wiedergesehen bzw. war man nicht mehr mit Michele in der Schule, da die Autorin vom Abend auf den Nachmittag sprang und das Schulleben weg ließ. Als Leser habe ich mich gefragt, wozu die Autorin sich die Mühe gemacht hat diesen Faden anzulegen, wenn sie ihn nicht weiter verfolgt. Man hat sich irgendwie auf ein wenig „Zickenkrieg“ in der Schule eingestellt, der dann doch nicht aufkam. Auch den Charakteren hat es an Tiefe gefehlt, der einzige Charakter der mit wirklich gefallen hat, war Michele. So hätte ich gerne mehr über Dorothy und Walter erfahren oder über die Windsors, die Michele in der Vergangenheit trifft. Oder auch von Caissie, mit der sich Michele anfreundet und die Michele deckt, wenn Michele mal wieder zu spät aus der Vergangenheit zurückkehrt. Diese Freundschaft war leider sehr oberflächlich wie auch alles andere in dem Buch. Erst hat Michele kaum was mit Caissie zu tun, doch dann ist sie auf ihre Hilfe angewiesen und Caissie hilft ihr sofort, glaubt ihr ihre Geschichte und deckt sie weiterhin. Für mich ein klein wenig unglaubwürdig, da sie sich kaum kennen und die Freundschaft dann ziemlich schnell da war. Dann war da noch der Charakter der Michele… ich weiß auch nicht, aber mich hat sie nach einiger Zeit ein wenig genervt. Sie wusste, dass sie nicht mit Philip zusammen sein kann, wollte ihn aber dann doch nicht aufgeben, sodass sie nicht mal mit einem Jungen aus ihrer Zeit zu einem Ball gehen wollte. Die Liebesgeschichte an sich ging mir auch viel zu schnell. Michele und Philip sehen sich und für beide ist es Liebe auf dem ersten Blick. Es war zwar mal schön was anderes als dieses ständige „Mädchen will Junge, Junge will nicht weil er schlecht ist, aber Mädchen überredet ihn“ zu haben. Aber trotzdem hätte sich die Autorin mit der Liebesgeschichte mehr Zeit lassen können, damit sie glaubwürdiger rüberkommt. Als letztes Manko sind da noch die Zeitreisen. Ich habe die Regeln nicht wirklich verstanden. Mal muss Michele einen Gegenstand aus der Vergangenheit berühren um dorthin zu gelangen, mal schläft sie in der Gegenwart ein und landet wenn sie aufwacht in der Vergangenheit, mal träumt sie nur von der Vergangenheit. Die Autorin hätte sich auf eine Art und Weise festlegen müssen um den Leser nicht zu sehr zu verwirren. Auch die Rückreise war unregelmäßig. Mal wünscht sie sich einfach wieder in der Gegenwart zu sein, mal wird sie einfach so dahin zurück geschickt. Es war einfach nur ein großes Fragezeichen für mich. Fazit Ich liebe Zeitreise Romane, da ich den Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit liebe. „Timeless“ vereint so gesehen drei große Themen miteinander: Zeitreise, Historie und Familiensaga. Eine explosive Mischung, die bei mir leider nicht gezündet hat, da der Story die Tiefe gefehlt hat und die Zeitreisen mich einfach nur verwirrt haben.

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Ein fantastisches Zeitreiseabenteuer

Von: Lena Groesdonk

02.08.2012

“Timeless” ist ein sehr emotionaler Zeitreise-Roman über ein junges Mädchen, das nach einem schweren Verlust, ein neues Leben im entfernten New York beginnt. Was sie nicht ahnt – diese Reise ist nicht nur ein Neubeginn, sondern in Wirklichkeit der Beginn eins Schicksals, in das sie sich ergeben muss. In ihrem Zimmer entdeckt sie die Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen und trifft auf ihre Vorfahren, die damals im gleichen Raum gelebt haben. Plötzlich wird sie mit längst vergangenen Problemen konfrontiert, die sie gerne lösen möchte. Doch sie muss Acht geben, denn durch ihr Eingreifen kann sich der Lauf der Geschichte ändern und ihr zukünftiges Leben beeinflussen. Doch dann begegnet sie der Liebe ihres Lebens – Und diese Liebe wird alles verändern. Die märchenhafte Liebesgeschichte von Michele und Philip hat mir ganz besonders gefallen, auch wenn sie manchmal durch andere Geschehnisse ein wenig in den Hintergrund gedrängt wurde. Ihre Liebe ist zurückhaltend und herrlich romantisch. Es scheint als haben sie ein Leben lang aufeinander gewartet. In Philips Nähe fühlt Michele sich das erste Mal, seit dem Tod ihrer Mutter, wieder glücklich. Zu keiner Zeit wirkt die Beziehung kitschig oder überzogen, und im Gegensatz zu anderen Jugendbüchern gibt es hier keine sexuellen Inhalte. Die Beziehung konzentriert sich mehr darauf, sich in den schweren Zeiten zu halten und sich gegenseitig zu stützen. Denn beide wissen, dass ihre tragische Liebe zwischen den Zeiten nicht existieren kann. Ebenfalls gelungen finde ich die Zeitreisen in das New York der frühen 1900er. Alexandra Monir hat es geschafft die Gefühle und Bilder der jeweiligen Jahrzehnte in Worte und Liedertexte einzufangen, sodass man als Leser spielend leicht in die Vergangenheit eintauchen kann. Man hat ein genaues Bild vor Augen, wie es im damaligen New York ausgesehen haben muss. Auch wenn der Geschichte ein wenige an Tiefgang fehlt, hat mir im Groß und Ganzen “Timeless” sehr gut gefallen. Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet worden und die Zeitreisen sind sehr spannend gestaltet. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach, nüchtern und elegant. Ihre liebevolle Art und Weise wie sie die Umgebung der Vergangenheit und die der Gegenwart beschreibt, ist einfach großartig. Jedoch kann ich mich mit dem plötzlichen Ende der Geschichte nicht wirklich anfreunden. Obwohl ich weiß, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, hätte ich doch gerne ein wenig mehr gewusst. Ich finde das dieses wage Ende einen leichten Schatten auf die gesamte Geschichte wirft, da einfach zu viele Fragen offen bleiben. ***Fazit*** “Timeless” ist ein unkomplizierter Zeitreise-Roman mit viel Herz und dem Sinn für Musik. Dieses Buch ist perfekt für junge Erwachsene. Einen Punktabzug gibt es lediglich für das, meiner Meinung nach, schlecht gewählte Ende. Aber rückblickend fühlte ich mich wirklich gut unterhalten und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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Geschichte hautnah erleben....

Von: Bettina Ziegelin

04.07.2012

Mir gefällt in diesem Buch die dichte geschichtliche Atmosphäre, und der Standesdünkel der oberen Gesellschaft. Bin süchtig nach der Geschichte.

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