Leserstimmen zu
Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón

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,"Der Schatten des Windes" wurde mir schon mehrfach von Freunden empfohlen und nun durfte das Werk endlich als Hörspiel bei mir einziehen. Während ich Hörbücher schon öfter hatte, so handelt es sich hierbei um mein erstes Hörspiel. Ganz besonders begeistert haben mich die verschiedenen Sprecher zu denen u.a. auch Matthias Schweighöfer zählt. Auch die Musik war einfach perfekt gewählt und harmonieren derart wunderbar miteinander, dass man das Gefühl hat, selbst mitten in den Gassen von Barcelona zu stehen. Auf die Geschichte möchte ich im Einzelnen nicht eingehen, da ich sonst zu viel vorweg nehme. Ich finde den Einstieg allerdings sehr gelungen, denn dort begleiten wir Daniel gemeinsam mit seinem Vater zum Friedhof der vergessenen Bücher. Jeder der diesen zum ersten Mal betrifft, darf sich ein Buch aussuchen und Daniel Wahl ändert sein Leben für immer. Das Hörspiel hat nur eine Gesamtlänge von 2 Stunden und 34 Minuten und daran merkt man deutlich, dass der Inhalt sehr zusammengefasst wurde. Das war für mich dann stellenweise auch ein wenig problematisch, da ich das Buch selber noch nicht kannte. Ich hatte oft Schwierigkeiten die Personen zu unterscheiden oder richtig einordnen zu können, weshalb es mir manchmal schwer viel der Geschichte folgen zu können.

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Worum geht es? Unaussprechliche Geheimnisse, unglückliche Lieben und dramatische Schicksale vor dem Hintergrund des Barcelona der 50er Jahre: Zu spanischen Klängen und dem Gemurmel der nächtlichen Großstadt entführt das Hörspiel in die geheimnisvolle Welt der Bibliotheken und vergessenen Bücher. Auf der Suche nach Julián Carax, dem geheimnisumwitterten Autor, verlieren sich die Schritte Daniels im undurchschaubaren Labyrinth der verwinkelten Gassen und verlassenen Paläste. Und nur eines ist sicher: Diese Geschichte wird nicht nur Daniel ein Leben lang begleiten ... Meine Meinung Hin und wieder höre ich gerne mal ein Hörbuch bzw. Hörspiel. Von dem Buch "Die Schatten des Windes" hatten mir schon viele Freunde etwas erzählt. Alle waren sehr begeistert und so habe ich mich entschlossen, mir das Hörspiel zuzulegen. Der zuvor genannten Beschreibung des Hörspiels ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Eine spannende, mitreißende und absolut gelungene Geschichte. Mich hat sie absolut gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Stimmen aller Erzähler sind ganz wunderbar und ziehen einen sofort in die Geschichte hinein. Das Hörspiel ist mit Musik hinterlegt, so dass spannende Momente entsprechend untermalt sind. Für meinen Geschmack war die Musikauswahl absolut treffend und hat die Geschichte eindrucksvoll unterstrichen. Mich hat dieses Hörspiel sofort in den Bann gezogen und ich musste das Hörbuch an einem Stück durchhören. Matthias Schweigerhöfer -den ich sehr, sehr mag ;)- besticht durch eine wunderbare Art des Erzählens und macht dieses Hörspiel zu etwas ganz Besonderem. Fazit Ein wunderbares Hörbuch, dass jeden Herbstabend versüßt!

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Bevor ich an die eigentliche Rezension gehe, möchte ich sagen, zu welchem „Zweck“ ich das Hörbuch gehört habe. Die Geschichte um „Der Schatten des Windes“ war mir bereits bekannt. Da ich das Buch jedoch vor einigen Jahren gelesen habe und mich nicht mehr an allzu viele Details erinnern konnte, wollte ich die Geschichte nochmal lesen bzw. hören, bevor ich mit der Reihe fortfahre. Dafür ist dieses stark gekürzte Hörspiel auch hervorragend geeignet. Ich war wirklich gespannt, wie mir die Umsetzung des Hörspiels gefallen würde. Von den Stimmen und den Hintergrundgeräuschen war ich absolut begeistert. Die einzelnen Komponenten harmonisieren perfekt miteinander und geben dem Zuhörer das Gefühl, als würde er selbst durch die Gassen von Barcelona schlendern. Auf die Geschichte selbst möchte ich gar nicht zu genau eingehen. Bereits vor einigen Jahren habe ich sowohl die Geschichten, als auch die Ideen und den Schreibstil des Autors kennen und lieben gelernt. Besonders der enge Grat, auf welchem Realität und Fantasie miteinander verschwimmen, konnte mich damals wie heute begeistern. Zentrum der Geschichte ist der junge Daniel Sempere. Sein Vater, ein Buchhändler, nimmt ihn im Kindesalter mit zum Friedhof der vergessenen Bücher. Jeder, der den Friedhof zum ersten Mal betritt, darf sich ein Buch aussuchen. Doch genau dieses Buch wird das Leben von Daniel für immer verändern. Unterstrichen wird die geheimnisvolle Geschichte von dem bildhaften und wortgewaltigen Schreibstil des Autors, dessen Sprache ein wahrer Genuss ist. Wer die Geschichte noch nicht kennt, sollte unbedingt zu dem ungekürzten Hörbuch oder dem Buch selbst greifen. Es ist klar, dass ein 565-Seiten Buch, das auf 154-Minuten gekürzt wurde (die ungekürzte Fassung hat eine Spieldauer von über 16h), nicht alles beinhalten kann, was die eigentliche Geschichte ausmacht. Vielmehr handelt es sich bei dem Hörspiel um eine kurze, knackige Zusammenfassung die von dem tollen Zusammenspiel von Geräuschen und unterschiedlichen Stimmen unglaublich lebendig und authentisch ist. Dennoch hatte selbst ich des Öfteren Schwierigkeiten den Geschehnissen zu folgen und das, obwohl ich die Geschichte ja bereits kannte. Fazit: Alle, die sich hier die gesamte Geschichte des Buches erhoffen, werden vermutlich enttäuscht werden. Zu vieles wurde weggelassen als dass man sich wirklich in die Geschichte fallen lassen könnte. Für alle, die sich jedoch eine Wiederauffrischung des Buches wünschen, ist dieses Hörspiel hervorragend geeignet.

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