Leserstimmen zu
Liebesschmarrn und Erdbeerblues

Angelika Schwarzhuber

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Liebesschmarrn und Erdbeerblues: ein echt bayerisches weiß-blaues Schmankerl und keine "Er & Sie finden Liebe auf den 1. Blick"-Geschichte. Die sympathische Lene ist im Liebes- und Männerchaos und das mit frisch gebackenen 30! Dem Leser stellt sich im Buch die zentrale Frage: Gibt es auf bayerisch kein "Ich liebe Dich" oder kann Lene einfach nur keine Liebe empfinden? Zu viele Angebote verwirren Lene: Zurück zum Ex? Was sich neckt das liebt sich? Der Reiz mit dem Chef? Liebe auf spanisch "Te amo"? Gleichgeschlechtliche Liebe? Selbst als Leser ist man verwirrt und weiß selbst nicht mehr wen man hier noch wählen soll.. Wobei es mir ja eigentlich schon klar war.. Aber was wusste ich schon was Lene wollte? ;) Aber wieso entfernt sich ihre beste Freundin Claudia und dann noch ihr liebster Papa von ihr? Ein persönliches Highlight für mich war die TV-Show "Duellanten am Herd" im Bergwald TV mit bayerischen Schmankerln, welche nicht nur amüsant beschrieben war, sondern auch Lene eine zusätzliche Idee für ihren Ratgeber gab: "mit Rezepten bayerischer Köstlichkeiten, mit denen man das Herz seines Traumpartners erobern konnte. [...] Schließlich ging Liebe auch in Bayern durch den Magen." Liebesschmarrn und Erdbeerblues ist ein leichtes und humorvolles Buch. Der Tiefgang entpuppt sich am Ende, welches aber doch einen Tick ausführlicher hätte beschrieben werden können. Den Epilog find ich sehr abrupt und schaut mir zu weit in die Zukunft. Hier wird ein klassisches "Happy Ende" beschrieben und dem Leser weniger das "selbst ausmalen" gelassen. Eine Fortsetzung mit dem 2. Ratgeber kann ich mir an dieser Stelle weniger vorstellen, lasse mich aber gerne überraschen. Das Ergebnis lässt ein Schmunzeln zurück, denn: "Ganz egal, wie man es sagt, wichtig ist, dass der andere die Bedeutung kennt und man dieselbe Sprache spricht. [...]" Die Rezepte aus Liebesschmarrn und Erdbeerblues findet ihr hier: www.rorezepte.com https://rorezepte.com/liebesschmarrn-und-erdbeerblues-angelika-schwarzhuber

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"Liebesschmarrn und Erdbeerblues" ist für ein Liebesroman definitiv ein toller Titel. Vor allem aber dann, wenn das Buch im beschaulichen Passau spielt und nicht nur Bayrisch, sondern auch Lebensmittel eine große Rolle spielen. Lene lebt mit ihrem Vater auf einem Bauernhof. Ihre Mutter hat sie schon früh verloren und so haben die beiden eine ganz besondere Bindung zueinander. Doch zu anderen Männern fällt Lene eben diese Bindung schwer. Auf der Flucht vor ihrer Affaire Michi, der sie mit seiner Liebeserklärung vor dem Kopf stößt, stellt sie plötzlich fest, dass es auf Bayrisch kein Synonym für "Ich liebe dich" gibt. Also kein Wunder, dass sie seine Erklärung nicht erwidern kann. Lenes beste Freundin Claudia, die zusammen mit Lene bei einer Zeitung arbeitet, kommt auf die wunderbare Idee, die Suche nach der bayrischen Liebe mit den Lesern der Zeitung zu teilen und so beginnt ein Strudel aus Liebhabern, Hatern und Komplikationen, die Lene das Leben so richtig schwer machen. Lene war für mich ein unglaublich sympathischer Charakter. Sie schlägt sich mit den Gedanken einer Frau herum, die sich ein Leben mit 30 eigentlich anders vorgestellt hatte. Auch die Verwirrtheit über die sie umschwärmenden Verehrer und das wilde Hin und Her war sehr authentisch. Die Leichtigkeit und der Humor des Buches haben mich wirklich begeistert. Lediglich das Ende hat mich leider nicht so recht überzeugt. Der Schreibstil der Autorin ließ sich wirklich sehr leicht lesen, auch wenn ich natürlich über die liebenswerten, bayrischen Dialekte gestolpert bin. Diese machen allerdings nur einen kleinen Teil des Buches aus (der Rest ist auf hochdeutsch). Trotzdem machen genau diese Begriffe und Ausrufe das Buch wirklich liebenswert. Jeder, der auf der Suche nach einem guten Buch für zwischendurch ist, ist hier genau an der richtigen Adresse! Fazit: Dieses Buch überzeugt mit einer spritzigen Liebesgeschichte und einer Portion Humor. Wer eine leichte Unterhaltung für zwischendurch sucht, ist hier genau richtig!

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Ich weiß nicht, ob ich das Buch wahrgenommen hätte, wenn ich es im Buchladen gesehen hätte. Okay, das Cover fällt auf und spricht an, aber ob das gereicht hätte? So wurde ich auf die Autorin und ihr Buch durch eine Aktion des Bahnhofsbuchhandlung Frankfurt am Main aufmerksam. Die versteigerten nämlich, nach der Hochwasserkatastrophe dieses Jahr, Bücher welche von den Autoren signiert und zur Verfügung gestellt wurden. So kam ich auf die Idee zuzuschlagen, hatte wenige Tage später das Buch mit einer sehr lieben Widmung versehen im Briefkasten. Und ich habe es nicht bereut. Zum einen, weil das mit der Versteigerung eingenommene Geld einer Kindertagesstätte zu gut kam und zum anderen, weil ich so ein kurzweiliges Lesevergnügen hatte, das ich sonst verpasst hätte. Amüsant und witzig erzählt die Autorin in dem Buch die Geschichte von Lene. Eine junge Frau die der Meinung ist, dass es im Bayerischen kein richtiges „Ich liebe Dich“ gibt. Mit dieser Aussage tritt sie eine Lawine los, mit der sich vorher nicht gerechnet hat, nicht rechnen konnte. Auch wenn Lene mir manchmal mit ihrer Art auf den Geist ging – besonders dann wenn sie sich wieder mal nur auf ihre äußerlichen Attribute reduzierte oder das Ende und die Frage „Wer ist der Traumprinz“ für mich von vornherein klar und vorhersehbar war – das Buch konnte mich gut unterhalten. Ich konnte leise schmunzeln, in lautes Lachen ausbrechen und so manches Mal die Stirn runzeln. Ich konnte dem Alltag entfliehen und abschalten; mal an etwas anderes denken. Ich erwartete nicht zu viel, da ich weder die Autorin noch deren Schreib- und Erzählstil kannte und ich wurde positiv überrascht. An manchen Stellen wirkte das Buch noch leicht „hölzern“ so als müsse es erst noch reifen. Aber je weiter ich in das Buch reingekommen bis, desto besser lief es. Was mir sehr gut gefallen hat war auch die Gestaltung, die Aufmachung des Buches. Das auffällige Cover; das Wörterbuch Bayerisch-Deutsch in den inneren Umschlagsseiten und vor allem die Rezepte. Die waren für mich das Tüpfelchen auf dem I – und hat der Autorin eine Mail mit einer Frage nach einem Rezept erspart. Denn das Schweinefleisch-Rezept reizte mich schon beim Lesen. Jetzt sage ich Danke an den Buchmarkt Hbf Frankfurt a. M. für die Aktion und an Angelika Schwarzhuber für das tolle Buch und die Widmung. Ich freue mich nun darauf, das zweite Buch aus ihrer Feder zu lesen.

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"I hob mi fei sakrisch in di valiabt!" - diese Worte sind es, die Lene, eigentlich glücklich liiert mit Anwalt Michael "Michi" Sommer, in die Flucht schlagen, wortwörtlich. Nach diesem Geständnis braucht Lene erst einmal eine Aussprache und zwar am besten mit ihrer Freundin Claudia. Tatsächlich steht schnell fest - es war das Liebesgeständnis an sich und überhaupt, abschließend sind sich die beiden einig: in der bayerischen Mundart gibt es keinen adäquaten Ausdruck für "Ich liebe dich". An sich wäre diese Feststellung sicherlich nicht so dramatisch, wenn Lene nicht ausgerechnet in der Anzeigenannahme einer Passauer Zeitung arbeiten würde und ihre Kolleginnen das Thema begeistert aufnehmen und darüber berichten. Dieser Artikel schlägt ungeahnte Wellen, gibt es doch so viele Bayern und keiner soll in der Lage sein in seinem eigenen Dialekt "Ich liebe dich" zu sagen - das kann doch wohl nicht sein, oder? Lene ist fest davon überzeugt und beschließt, sich intensiver mit dem Thema zu befassen und sogar ein Buch darüber zu schreiben. Dass sie sich mit dieser These nicht nur Freunde macht, ist Lene klar, doch dass sie sich damit einen Feind geschaffen hat, davon ahnt die junge Frau noch nichts. Karl Huber, Sprachwissenschaftler und eingefleischter Bayer, sieht ihre These als absolut lächerlich an und als die beiden aufeinandertreffen, knallt es so richtig. Beide sind fortan darum bemühte, ihre jeweiligen Behauptungen zu beweisen, wobei Lene immer wieder abgelenkt wird, denn plötzlich, so in den Augen der Öffentlichkeit, scharren sich die Männer um sie, sodass sie die Qual der Wahl hat. Ob einer von ihnen es schafft, ihr seine Liebe auf bayerisch zu gestehen? Die Sache mit der bayerischen Liebeserklärung! Der Plot wurde abwechslungsreich und mit einer schönen Prise Humor in Verbindung mit einer herrlichen Portion Vorurteile erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie Protagonistin Lene immer wieder auf Sprachwissenschaftler Karl Huber trifft und diese Aufeinandertreffen teils recht explosiv, aber auch immer sehr lustig (aus Lesersicht) ablaufen. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Ich muss gestehen, mein Herz schlug bei diesem Buch nicht unbedingt für die Protagonistin, sondern eher für den nicht unsympathischen Sprachwissenschaftler Karl, der nicht bereit ist irgendwelche Argumente gegen die bayerische Mundart zu akzeptieren und diesem mit einer Vehemenz verteidigt, die man ihm auf den ersten Blick nicht zugetraut hätte. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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Die Geschichte ist flott und flüssig geschrieben und liest sich leicht. Natürlich werden immer wieder bairische Ausdrücke und Redewendungen verwendet, wozu es im Taschenbuch eine Art Vokabelliste gibt. In der eBook-Ausgabe fehlt diese leider. Die Schauplätze in und um Passau sind anschaulich und realistisch beschrieben und die bayerische Lebensart wird ebenfalls schön wiedergegeben. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und sympathisch, man kann ihre Empfindungen und Handlungen gut nachvollziehen. Insgesamt ist Lenes Suche nach der weiß-blauen Liebe eine kurzweilige und humorvolle Geschichte vor bayerischer Kulisse. Am Ende des Buches gibt es noch einige Rezepte zu bayerischen Gerichten, die in der Geschichte vorkommen, was auch eine nette Idee ist.

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Zum Buch: Das Buchcover ist ein richtiger Hingucker. Die altdeutsche Schriftart und der Titel gibt dem Leser auf Anhieb den Hinweis: "Hier handelt es sich um einen bayrischen Roman". Die Oberfläche der Kartonage fühlt sich im blauen Bereich etwas angeraut an. Der weiße Außenrand ist glatt und glänzend hervorgehoben. Im Inneren der Klappbroschüre ist im vorderen und hinteren Buchbereich eine Vokabelliste (Hochdeutsch - Bairisch) aufgelistet. Diese Liste hat mir sehr weitergeholfen und mich zudem sehr amüsiert. Einige Rezepte die in der Geschichte erscheinen sind am Ende des Buches abgedruckt. Natürlich freue ich mich aufs Nachkochen. Erster Satz: "Wenn du jetzt gehst" ... Mehr hörte ich nicht mehr." Meine Meinung: Dies ist der Debütroman der Autorin Angelika Schwarzhuber, in dem sie den Leser in eine regionalromantische Geschichte führt. Mit sehr hohen Erwartungen bin ich an dieses Buch heran gegangen. Ich wurde nicht enttäuscht, aber es gab einige kleinere Schwachstellen.   Vorab habe ich die Vorgeschichte im eBook-Format gelesen und stellte da schon ein paar kleinere Abweichungen fest, bezüglich auf einigen Situationen wie z.B. dem Treffen von Lene & Michi im Büro. Dies fand ich sehr unstimmig und somit stürzte mein vorherige Szenenbild ein.  Der Plot gefiel mir sehr gut. Lene, die auf der Suche ist nach dem einen Satz in bayerisch für "Ich liebe dich" und selbst auf der Suche nach der wirklichen Liebe ist. Die Protagonistin Lene konnte ich bereits im eBook etwas kennenlernen und es hat sich hier im Buch auch bestätigt: "Lene ist einfach total ungeschickt und naiv". Aber genau das fand ich an ihr total liebenswert und vor allem humorvoll. Lene rutscht aber auch regelrecht in wirklich viele heikle und lustige Situationen. Es gab allerdings auch Momente in denen ich dachte: "Mensch Lene, muss das jetzt sein? Hast du denn gar keine Würde mehr?" oder "Wach endlich auf!" Ab Seite 107 hatte ich bereits eine Vorahnung in welche Richtung sich diese Geschichte entwickeln wird. Und es traf auch so ein. Den Verlauf der Geschichte empfand ich als sehr angenehm. Jedoch fehlte mir die gewisse Spannung. Ich hatte beim Lesen zwar das Gefühl, „ich möchte wissen was Lene noch so anstellt und ob sie ihre bayrische Liebe findet“. Dennoch blieb ein richtiges Spannungsgefühl für mich aus. Sehr angetan war ich von den bayrischen Dialogen, die mich sofort in diese Mentalität hineinversetzt haben. Das Ende der Geschichte ist in sich abgeschlossen und ließ ein Lächeln auf meinem Gesicht zurück. Ich bin sehr auf das zweite Buch von Angelika Schwarzhuber "Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück" gespannt, in dem Lene‘s Leben weiterhin als eine Nebenrolle auftauchen wird. Fazit: "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" ist ein humorvoller und reginalromantischer Roman, der den Leser bestens unterhält. Mit viel Witz und Romantik führt Angelika Schwarzhuber uns auf eine turbulente Suche nach dem einen Satz, der zur richtigen Zeit, in der richtigen Art & Weise und am richtigen Ort ausgesprochen wird.

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