Liebesschmarrn und Erdbeerblues

Roman

(9)
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Traumprinz gesucht, Bayer gefunden

Michi ist ihr Traummann – bis er »Ich liebe dich« zu ihr sagt. Genauer: »I hob mi fei sakrisch in di valiabt«. Lene rennt kopflos davon und kommt zu dem Schluss: Auf Bayerisch gibt es Liebe nicht! Diese Theorie schlägt nicht nur im niederbayerischen Passau hohe Wellen und beschert Lene mehrere Männer, die ihr das Gegenteil beweisen wollen. Da ist Karl Huber, der Sprachwissenschaftler, der die bayerische Kultur durch diesen »Schmarrn« gefährdet sieht. Ernesto, der Spanier, der so schön »Te quiero« sagen kann. Und immer noch oder schon wieder Michi, der zu ihr zurückwill. Doch was will Lene?

„Toller Roman mit viel Witz und Herz.“

Lea (18. Juli 2012)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07505-7
Erschienen am  16. Juli 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein nettes Buch für zwischendurch :)

Von: Havenys Buecherhimmel

08.03.2020

Liebe auf Bayerisch? Genau diese Frage stellt sich Lene und als ihr langjähriger Freund ihr plötzlich eine bayerische Liebeserklärung auftischt, verschwindet sie fluchtartig ohne etwas zu erwidern. Natürlich bedeutet dies das Aus für ihre Beziehung und Lene nimmt sich vor ein Buch zu schreiben. Dieses will sie allen Frauen widmen und sie davor bewahren nicht die selben Fehler zu begehen, die sie bereits alle hinter sich hat. Doch auf einmal tauchen gleich mehrere Männer in Lenes neuem Single-Leben. Darunter auch ihr Ex und ein Sprachforscher. Wie wird es wohl weitergehen? Meine Meinung: Das Cover macht einen ja schon einmal neugierig auf das Buch und auch die Farben weiß und blau, die ja bei diesem überwiegen, sind natürlich wegen dem Thema "Gibt es die Liebe auch auf Bayrisch?" wirklich passend gewählt. Zudem denke ich, dass es durch diese wunderschöne Schriftart auf dem Cover auch gleich noch einen Hingucker mehr inne hat. Also dieses Buch ist definitiv ein Blickfang in allen Buchhandlungen! Als tolle Idee empfand ich auch den Bairisch-Hochdeutschen Vokabeltrainer im Umschlag, der selbst jemandem, der kein einziges Wort Bairisch beherrscht, diese Sprache teilweise etwas näher bringt. Was ich ebenfalls noch nicht so besonders oft in einem Buch vorgefunden habe, war die Tatsache, dass all die Rezepte, die im Buch vorkamen, hinten noch einmal aufgeführt waren, sodass man sie auch einfach mal nachkochen kann, wenn man mal Lust hat etwas neues auszuprobieren (: Der Schreibstil der Autorin ist wirklich schön flüssig, sodass sich das Buch locker und leicht lesen lässt. Wenn man mal den Inhalt betrachtet, beinhaltet dieser zwar nicht wirklich eine völlig unbekannte Geschichte, da einem ja öfter Bücher über den Weg laufen in denen sich die Frauen, bzw. Männer nicht für einen Partner entscheiden können und so gleichzeitig drei an jeder Hand haben. Auch wenn dieses also etwas teilweise schon bekanntes ist, beschreibt die Autorin dennoch amüsant, was Lene in ihrem Liebesleben so alles passiert und da geht es wirklich ziemlich turbolent zu... Mein Fazit: Ein unterhaltsames Buch, das sich locker, leicht lesen lässt und einem spätestens beim Nachkochen der Rezepte noch einmal in die Gedanken rückt. Ein lustiges, leicht zu lesendes Buch, das einem schöne ein paar schöne Lesestunden bereitet, deshalb 4 Sterne!

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ein echt bayerisches weiß-blaues Schmankerl

Von: RoRezepte

24.10.2017

Liebesschmarrn und Erdbeerblues: ein echt bayerisches weiß-blaues Schmankerl und keine "Er & Sie finden Liebe auf den 1. Blick"-Geschichte. Die sympathische Lene ist im Liebes- und Männerchaos und das mit frisch gebackenen 30! Dem Leser stellt sich im Buch die zentrale Frage: Gibt es auf bayerisch kein "Ich liebe Dich" oder kann Lene einfach nur keine Liebe empfinden? Zu viele Angebote verwirren Lene: Zurück zum Ex? Was sich neckt das liebt sich? Der Reiz mit dem Chef? Liebe auf spanisch "Te amo"? Gleichgeschlechtliche Liebe? Selbst als Leser ist man verwirrt und weiß selbst nicht mehr wen man hier noch wählen soll.. Wobei es mir ja eigentlich schon klar war.. Aber was wusste ich schon was Lene wollte? ;) Aber wieso entfernt sich ihre beste Freundin Claudia und dann noch ihr liebster Papa von ihr? Ein persönliches Highlight für mich war die TV-Show "Duellanten am Herd" im Bergwald TV mit bayerischen Schmankerln, welche nicht nur amüsant beschrieben war, sondern auch Lene eine zusätzliche Idee für ihren Ratgeber gab: "mit Rezepten bayerischer Köstlichkeiten, mit denen man das Herz seines Traumpartners erobern konnte. [...] Schließlich ging Liebe auch in Bayern durch den Magen." Liebesschmarrn und Erdbeerblues ist ein leichtes und humorvolles Buch. Der Tiefgang entpuppt sich am Ende, welches aber doch einen Tick ausführlicher hätte beschrieben werden können. Den Epilog find ich sehr abrupt und schaut mir zu weit in die Zukunft. Hier wird ein klassisches "Happy Ende" beschrieben und dem Leser weniger das "selbst ausmalen" gelassen. Eine Fortsetzung mit dem 2. Ratgeber kann ich mir an dieser Stelle weniger vorstellen, lasse mich aber gerne überraschen. Das Ergebnis lässt ein Schmunzeln zurück, denn: "Ganz egal, wie man es sagt, wichtig ist, dass der andere die Bedeutung kennt und man dieselbe Sprache spricht. [...]" Die Rezepte aus Liebesschmarrn und Erdbeerblues findet ihr hier: www.rorezepte.com https://rorezepte.com/liebesschmarrn-und-erdbeerblues-angelika-schwarzhuber

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Vita

Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

„Flott formuliert – und reichlich unterhaltsam.“

Passauer Neue Presse (26. Juli 2012)

„Der Regionalkrimi war gestern – Regionalromantik ist heute!“

TV für mich (19. Juli 2012)

„Angelika Schwarzhuber hat einen amüsanten Liebesroman geschrieben, der auch außerhalb Bayerns ein großes Lesevergnügen ist.“

Das Magazin aus Ihrer Apotheke (16. August 2012)

„Lesespaß garantiert!“

Frau im Spiegel (14. August 2012)

„Auch für alle jenseits des Weißwurstäquators ein großes Lesevergnügen.“

Frau mit Herz (08. Oktober 2012)

„Ein amüsanter literarischer Begleiter für das Oktoberfest.“

Berliner Abendblatt (29. September 2012)