Leserstimmen zu
Die Tochter des Uhrmachers

Kate Morton

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as Buch spielt in verschiedenen zeitlichen Ebenen, doch die Handlung dreht sich vor allem um ein Rätsel: Was ist damals in dem schönen Haus Birchwood Manor passiert, was so viele Leben beeinflusst hat? Das möchte auch Elodie herausfinden, die als Archivarin in London auf einige interessante Gegenstände stößt, die in Zusammenhang mit dem Haus am Themseufer stehen. Dabei interessiert sie das Rätsel, wer damals in Birchwood Manor eine Frau erschossen hat, dass eine andere verschwunden ist und mit ihr ein wertvoller Schatz. Wieso kommt Elodie dieses Haus nur so bekannt vor, obwohl sie noch nie dort gewesen ist? Das Cover ist schon mal der Wahnsinn - super schön! Harmonische Farben, tolle Motive und zieht die Blicke auf sich. Auch die Haptik ist sehr angenehm. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, er ist sehr bildlich und die Personifikation von Gegenständen bzw. die Geschichte aus Sicht eines Geistes machen das Lesen zuerst etwas verwirrend. Der Anfang zieht sich ziemlich, doch so ab Seite 150 wird es dann endlich interessant und ziemlich spannend. Bis dahin habe ich mich auch wunderbar an den Schreibstil gewöhnt und der Lesefluss ist vorhanden. Durch die Zeitsprünge und Perspektivenwechsel wird man in den Bann der Geschichte gezogen und möchte alles erfahren, was damals in Birchwood Manor geschehen ist. Es werden viele falsche Fährten gelegt, die man mit jeder neuen Seite versucht aufzulösen und das Geheimnis zu erfahren. Dadurch war es echt schwierig, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, vor allem der Geist hat es mir angetan, wohingegen Elodie mir zu Anfang nicht sehr gut gefiel, weil sie eine Frau ohne Persönlichkeit zu sein scheint. Das ändert sich allerdings im Laufe der Zeit, sodass man gegen Ende wirklich das Gefühl hat, Elodie habe sich befreit und sich stark weiter entwickelt. Das tragische, unglückliche und traurige Ende schließt den Roman neben wahnsinnig vielen "ahh", "ohh" und "oh mein Gott" Momenten ab. Wie Gewehrschüsse wird auf den letzten Seiten jeder Zusammenhang aufgeklärt, jedes Geheimnis gelüftet. Doch trotzdem ist das Ende der Gegenwart sehr offen, es bleibt Raum für Hoffnungen und Vermutungen. Alles in allem ein wirklich guter Roman, der nach den ersten hundert Seiten wahnsinnig fesselnd wird, sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen.

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Inhalt : Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt … Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben? Vita : Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England. Meine Meinung : Ich liebe ja die Bücher von Kate Morton und dementsprechend gespannt war ich natürlich auf ihr neuestes Werk. Allein schon das Cover ist toll gestaltet und macht richtig Lust aufs Lesen. Wie bei allen Büchern von Kate Morton sind wir auch hier wieder auf verschiedenen Zeitebenen unterwegs. In der Gegenwart begleiten wir Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London. Diese findet auf dem Dachboden ihres Arbeitgebers eine alte Aktentasche mit einem Skizzenbuch. Darin ist die Zeichnung eines Hauses am Fluss, die Elodie stark an eine Geschichte erinnert, die ihre Mutter ihr als Kind erzählte. Kannte ihre Mutter das Haus ? Parallel dazu treten wir in der Vergangenheit des Hauses Birchwood Manor mit seinen Bewohnern und Geschichten ein. Kate Morton verwebt hier viele Handlungsstränge, was mir teilweise fast zuviel war. Man streift als Leser die einzelnen Begebenheiten nur, taucht aber nicht tiefer in das Geschehen ein, was ich persönlich etwas schade fand. Trotzdem kann man sich das alte Haus am Fluss fast bildlich vorstellen und auch die Einschübe mit Birdie Bell lassen die Geschichte nur so dahinfliessen. Meiner Meinung nach reicht dieses Buch nicht ganz an die Qualität der Vorgängerbände heran, da auch nicht alle offenen Fragen geklärt wurden. Weniger Handlungsstränge und besser und ausführlicher ausgearbeitete Begebenheiten hätten dem Buch sicher gutgetan. Es gibt am Ende des Buches noch etliche lose Enden, was aber auch zum Nachdenken anregt und des Fantasie des Lesers Raum lässt. Mir hat das Buch gerade in der jetzigen Zeit ein paar tolle Lesestunden beschert, in denen man die aktuellen Sorgen einfach mal vergessen kann. Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Kate Morton auf neuen Wegen

Von: Philiene aus Süsel

28.03.2020

Ich müsste zuerst einmal sagen, das ich alle Bücher von Kate Morton verschlungen habe. Ich liebe einfach Bücher die auf unterschiedlichen Zeitebenen spielen. Allerdings ist diese Buch anders als seine Vorgänger. Ehrlich gesagt finde ich s sehr schwierig etwas über den Inhalt des Buches zu schreiben, da man leicht zuviel verraten könnte. Daher nur soviel: Es gibt einen Zeitstrang der im Jahr 2017 spielt und in dem die Archivarin Elodie auf das Foto einer Frau stößt das vor sehr langer Zeit aufgenommen worden ist und auf das Bild von einem Haus das ihr seltsam bekannt vorkommt. Dieses Haus werden wir von nun an immer wieder besuchen und zwar zwischen 1862 und 2017. Wir lernen unterschiedliche Personen kennen die sich hier aufgehalten haben. Im Laufe des Buches ergibt sich daraus eine spannende und tragische Geschichte.... Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, allerdings war der Einstieg etwas langgezogen und ich brauchte einige Seiten um in die Geschichte abzutauchen. Aber spätestens ab dem zweiten Teil hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und begeistert. Zwar ist das Buch etwas anders als die vorherigen Bücher der Autorin, aber eines muss man Kate Morton lassen. Sie ist einfach eine hervorragende Geschichtenerzählerin.

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Das Cover: Zarte Pastelltöne dominieren die Abbildung. Blüten, Schmetterling, Ziffernblatt und andere Uhrenteile unterstreichen den Titel und erschaffen eine bildliche Atmosphäre, die einlädt, das Buch lesen zu wollen. Die Geschichte: Es geht um ein Landhaus in Birchwood Manor im Jahre 1862. Der Künstler Edward Radcliffe lädt Freunde ans Ufer der Themse ein. Doch der Sommer findet ein tragisches Ende- Mehr als 150 Jahre später entdeckt die Archivarin Elodie Winslow die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung und irgendwie kommt es ihr bekannt vor, sie weiß aber nicht warum. Sie nimmt das Foto und macht sich auf die Suche. Ob sie das Geheimnis lüften kann? Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von Kate Morton, aber dieses Mal habe ich mich etwas schwergetan, denn die vielen Protagonisten sind in vielen Zeitebenen, auch an vielen Schauplätzen unterwegs. Eine „Ich“-Erzählerin steht dann noch über allem. Insgesamt ist alles, von allem, ein bisschen sehr viel. Manchmal hatte ich gar zu kämpfen die Zusammenhänge zu verstehen. Die Figuren sind wie immer ausdrucksstark, bis auf Elodie, die wohl nur die Verbindung zwischen den Zeiten herstellen sollte und deren eigene Geschichte deshalb sehr blass blieb. Wie gewohnt schreibt die Autorin in einer wunderbaren Sprache, die dafür sorgt, dass man der Geschichte gerne und bildlich intensiv folgt. Es war dieses Mal für mich ein ganz anderes Buch. Mein Tipp ist, sich möglichst viel Zeit am Stück zu nehmen. Insgesamt ist es ein geheimnisvoller Roman, eine Mischung aus Liebesroman und Krimi, gewürzt mit Mystik und intensiver Spannung. Trotz der erhöhten Anforderung an Aufmerksamkeit ist es wieder ein sehr gelungenes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle. Heidelinde von friederickes bücherblog

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Inhalt/Klappentext: Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt … Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben? Quelle: Diana Verlag Meine Meinung zum Buch: Cover: Bei diesem Cover komme ich doch wirklich mal in Schwärmen. Es ist so wunderschön gestaltet, dass ich an dem Buch einfach nicht vorbeikonnte. Auf helltürkisem Untergrund sind der Titel sowie der Autorenname durch Blumen, Zahnräder, Schmetterlinge, Scheren und auch Insekten eingerahmt. Das Gesamtbild trifft absolut meinen Geschmack und passt sehr schön zum Inhalt des Buches. Inhalt: Die Geschichte teilt sich in mehrere Handlungstränge auf, die zu verschiedenen Zeiten spielen: London in der Gegenwart: Elodie arbeitet als Archivarin in einer angesehenen Londoner Kanzlei. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit, die Planungen machen ihr allerdings weniger Freude, wird sie doch von ihrem zukünftigen Mann und ihrer Schwiegermutter in vielen Dingen fremdbestimmt. Elodies Mutter starb als sie noch ein Kind war und der Vater ist nie über den Verlust der berühmten Cellistin hinweggekommen. Elodie hat nicht mehr sehr viele Erinnerungen an ihre Mutter, als sie bei der Arbeit jedoch auf eine alte Ledermappe stößt erregen die Bilder darin sofort ihre Aufmerksamkeit. Das Haus auf den Bildern gleicht erschreckend einem Haus, das ihr ihre Mutter in einer Gute-Nacht-Geschichte beschrieben hat. Auf einem Bild ist eine wunderschöne Frau abgebildet. Elosdies Neugierde ist geweckt und sie beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. London 1862 Birdie ist die Muse von Edward Redcliff. Sie ist die Tochter eines Uhrmachers. Ihr Vater ließ sie in London zurück, um nach Amerika auszuwandern. Die Dame, bei der Birdie nun lebte, bildete sie zur Taschendiebin aus. Als sie Edward Redcliff begegnet wird sie zu Lily und ist in aller Munde, da sie Edward zu wundervollen Kunstwerken inspiriert. Die beiden verlieben sich, aber diese Liebe darf nicht sein, da Edward verlobt ist. Auf einer Feier auf Brichwood Manor geschieht ein Unglück. Eine Frau stirbt eine verschwindet. Viele Jahre bleibt das Geheimnis ungeklärt, Birchwood während des 2. Weltkrieges Juliet ist verwitwet und beschließt aus London wegzugehen, nachdem ihre Familie ausgebombt wurde. Ihr kleiner Sohn fühlt sich sehr wohl auf dem Land, allerdings scheint er immer häufiger mit einer unsichtbaren Freundin zu sprechen... Birchwood Manor Ende des 19. Jahrhunderts. Das Anwesen ist nunmehr ein Mädcheninternat und die kleine Ada wird von ihren Eltern hier untergebracht. Das Internat wird von Edward Redcliffs Schwester geführt. Schreibstil: Das Buch teilt sich in 4 Hauptteile auf und dreht sich hauptsächlich um die Geschehnisse in Birchwood Manor. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, allerdings teilt sich die Geschichte in so viele verschiedene Handlungstränge auf und beherbergt so viele Charaktere, dass es mir manchmal schwerviel das Lesen zu genießen. Die einzelnen Figuren konnten mich nur teilweise begeistern und die Spannung ging ein wenig zu Lasten der häufigen Handlungssprünge. Die Umgebung wird wundervoll beschrieben und die schöne und eindringliche Schreibweise von Kate Morton muss ich allerdings wirklich loben. Fazit: Das Buch hat es mir etwas schwer gemacht und so habe ich auch recht lange gebraucht um es zu einem Ende zu bringen. Es war teilweise unterhaltsam und behandelt viele Themen u.a. Krieg, Verlust, Mystik, Liebe, Kunst und Geheimnisse. Leider konnte ich mich mit der Vielzahl an Handlungssträngen und Zeitebenen nicht ganz anfreunden und gebe 3 Sterne

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Inhaltsangabe: Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt … Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben? Meine Meinung zur Autorin und Buch: Kate Morton hat es wieder geschafft mich mit ihrem neusten Roman zu begeistern, ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es ist ihr ein großer Spagat gelungen, in verschieden Zeitebenen unterwegs zu sein, die sie wundervoll miteinander verwoben hat. Eine Geschichte voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Liebe, Verrat , Tragik und dunkle Geheimnisse kommen zum tragen , eine Geschichte voller Poesie die zu Herzen geht. Wie schreibt sie in einem Interview „ Als ich diesen Roman schrieb, war der Gedanke immer besonders Präsent , dass das Leben kostbar ist“. Das spürt man beim Lesen dieser ungewöhnlichen und Grandiosen Geschichte, die voller Facetten ist und in einem verwunschen und romantischen Gegend spielt, das man selbst gerne dort dabei gewesen wäre. Eine Alte Ledertasche und deren Inhalt, eine geheimnisvolle Altes Porträtfoto von einer schönen Frau und ein Notizbuch, sind der Dreh und Angelpunkt in der Geschichte, die uns zu diesem Haus voller Geheimnisse führen. Ich fühlte mich von der Autorin an der Hand genommen um mit ihr auf eine Zeitreise nach Birchwood Manor zu gehen und Abzutauchen, in eine dramatische und Geheimnisvolles Geschehen, das sich vor 150 Jahren ereignete. Das Haus sah ich vor mir, und es war fantastisch in die Gedanken der Erzählerin einzutauchen, ein Ort wo es zu spucken scheint. Was geschah dort wirklich an dieser Zeit, jedenfalls werden wir ganz schön auf die Folter gespannt. Den jeder der Protagonisten dort, scheint ein dunkles Geheimnis zu haben. Ein wertvolles Schmuckstück, das spurlos Verschwindet, wie auch die Frau auf dem Bild, wer ist Birdie wirklich und was spielt sie für eine Rolle. Ob die Archivarin Elodie das Geheimnis aufdecken kann, irgendwie hat sie das Gefühl das Haus und die Frau auf dem Foto zu kennen. Was verbindet sie mit dem Haus, auf Fragen in der Familie weicht man ihr aus. Jedenfalls fiebert man mit Elodie und möchte zu gerne die ganze Wahrheit erfahren. Der Schreibstil, ist flüssig und sehr fesselnd, auch ist alles so Bildhaft beschrieben, das verwunschene Haus, die grandiose Landschaft, es war wie Kopfkino beim Lesen. Romantik, Verrat, Liebe, dunkle Geheimnisse und Krimi sind in diesem schon fast Poetischen Roman gut miteinander kombiniert. Ihre Protagonisten und die Handlung sind Authentisch, auch die einzelnen Charaktere konnte man sich gut hineinversetzen. Eine wundervolle Verhängnisvolle Geschichte, ergreifend und Poetisch...

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Es ist mein zweites (Hör)Buch der Autorin Kate Morton und war gespannt auf die neue Geschichte. Zumal ich auf der Lit.Love im November 2018 die Autorin auch noch persönlich habe treffen dürfen. Vom Grundsatz her ist das Buch sprachlich sehr schön geschrieben und wird in der Hörbuch-Version auch wieder von Esther Schweins gelesen. Sie hat auch „Das Seehaus“ von Kate Morton, was damals mein erstes Buch von ihr war, gelesen und hat mir damals schon als Sprecherin gut gefallen. Mit ihrer Stimme gelingt es ihr in meinen Augen sehr gut, die Geschichte zu „transportieren“ und in Szene zu setzen. Allerdings konnte mich das Buch an sich nicht so begeistern. In meinen Augen gibt es zu viele Handlungsstränge, welche am Ende nicht zu meiner Zufriedenheit so verknüpft werden, dass es rund wird und sich gut auflöst. Viele Handlungsstränge enden im Nirgendwo, werden nicht zu Ende gebracht und viele Fragen bleiben einfach offen. Der Abschluss der Geschichte ist nicht wirklich vorhanden, ich habe mich gefühlt als ob ich sprichwörtlich im Regen stehen gelassen werde. Durch die häufigen Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen und dazu noch den verschiedenen Zeitebenen war ich bei Zeiten verwirrt. Dazu kam dann noch der Frust, dass sobald mich ein Erzählstrang begeistern oder fesseln konnte, dieser wieder unterbrochen wurde (also ein Wechsel des Handlungsstrangs erfolgte). Dadurch wurde ich rausgerissen und fand nicht wirklich wieder rein. Schade. Denn das geht bei mir sehr zu Lasten der Leselust, der Spannung und die Motivation, das Buch weiterzulesen, lässt nach. Außerdem waren es mir zu viele Personen, die sich in der Geschichte tummelten und die „Geisterstimme“. Ich hatte zwischendurch mal ein paar Tage nicht hören können und hatte Mühe, dann wieder in die Geschichte reinzukommen. Mir haben dann die Zusammenhänge zwischen den Personen gefehlt und ich konnte mich nicht mehr an alles, was geschehen war, erinnern. Das ist für mich eigentlich ein Zeichen, dass es die Geschichte nicht schafft, mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen. Denn normalerweise ist es für mich nicht schlimm, wenn ich mal ein paar Tage nicht zum Lesen oder Hören komme. Wenn die Geschichte mich packt, komme ich in der Regel problemlos wieder rein. Das einzige was mich hier ein kleines bisschen begeistern konnte war das Cover. Das passt sehr gut zur Geschichte, sowohl vom Motiv her als auch von der farblichen Gestaltung. Ich habe oft gehört, dass das das schwächste Buch von der Autorin sein soll. Ich kann das, bei zwei gelesenen Büchern bisher von ihr, nicht wirklich beurteilen. Aber ich weiss, dass mich das Buch nicht begeistern kann und so kann ich gerade mal 2 ½ von 5 Punkten, aufgerundet auf 3, vergeben.

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Wir schreiben das Jahr 1862 und in einem wunderschönen alten Haus am Ufer der Themse in England verbringt eine Freundesgruppe den Sommer. Sie sind alle Künstler oder deren Musen und werden geeint von dem talentierten Edward Radcliffe. Erfüllt voller Liebe zu seinem Haus und berauscht von seinem Erfolg möchte Edward sein Meisterwerk erschaffen. Doch alles kommt anders und der Sommer endet in einer Tragödie, nach der eine Frau verschwindet und eine andere stirbt. Elodie Winslow lebt über hundertfünfzig Jahre später ebenfalls in London und arbeitet als Archivarin. Überraschend taucht in den Untiefen des Archivs eine Kiste mit unbekanntem Inhalt auf und begibt sich auf den Weg zu Elodie. Sie ist Feuer und Flamme, als sie die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung darin findet. Sofort hat Elodie das Gefühl, dass ihr das Haus bekannt vorkommt und sie bekommt die Frau nicht mehr aus ihren Gedanken. Welches Geheimnis steckt dahinter und wo besteht die Verbindung zu Elodie? Meine Meinung Auf den neuen Roman von Kate Morton musste ich ganze zwei Jahre warten, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Nachdem mir ihr letzter Roman Das Seehaus nicht so gut gefallen hat, sprüht die neue Geschichte nur so vor spannendem Sog. Ich konnte mich gar nicht mehr von Die Tochter des Uhrmachers losreißen, bis ich nicht endlich die Wahrheit entdeckt hatte. Dieses Mal handelt es sich nämlich nicht nur um einen Liebesroman, der parallel aus zwei verschiedenen Perspektiven in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird, sondern auch um einen Krimi. Der sechste Roman der Autorin überrascht neben den neuen kriminalistischem Element eines ungeklärten Mordes in der Vergangenheit auch mit mystischen Elementen. Anfangs war ich deswegen etwas verwirrt, aber das ganze fügt sich zu einem atemberaubenden Ganzen zusammen, das den Leser packt und verzaubert. Dazu kommt eine romantisch tragische Liebesgeschichte über die einzige wahre Liebe, die mich sehr berührt hat. Eine weitere Neuerung ist das Buchcover mit seinem neuen frischen Design aus Blättern, Blumen, Tieren und Uhrenteilen. Bei den früheren Romanen waren meist ein Haus oder der Teil eines Gartens abgebildet. Dieses Mal spielt die Geschichte nicht nur auf zwei verschiedenen Ebenen, sondern es gibt auch noch weitere Abschnitte, die zu anderen Zeitpunkten in der Vergangenheit spielen. Dadurch existieren viele Charaktere, was zwar einerseits die Spannung der Geschichte steigert und permanent hält, aber ihre Vielfalt ließ mich an manchen Kapitelanfängen fragen, wer nun erzählt. Die Charaktere sind alle authentisch mit weitgefächerten Lebensgeschichten gestaltet, jedoch konnte ich nicht zu jeder Person eine Verbindung aufbauen. Dadurch berührten einige Teile der Handlung mich weniger. Deswegen habe ich mich auch öfter gefragt, warum manche Personen so handeln, wie sie handeln. Die Geschichte um Elodie hat mich sehr fasziniert, hat aber in der Handlung eine etwas untergeordnete Rolle gespielt. Denn die Aufdeckung des Mordes und des Verschwindens der Frauen steht im Vordergrund der Geschichte, was ihr zu ihrem spannenden Sog führt, der mich immer wieder zum Weiterlesen gebracht hat. Die Auflösung hat mich sehr überrascht, aber auch schockiert. Fazit Die Tochter des Uhrmachers von Kate Morton ist ein unglaublich schöner Liebesroman über die wahre und einzige Liebe, der ebenfalls eine packende Krimigeschichte über einen ungeklärten Mord und mythischen Elementen bieten kann. Viele verschiedene Perspektiven von unterschiedlichen Charakteren machen die Handlung etwas unübersichtlich, aber verleihen dem Werk seinen spannenden Sog. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu Lesen, bis ich erfahren hatte was damals passiert ist. Hierbei handelt es sich endlich wieder um einen tollen und empfehlenswerten Roman von Kate Morton.

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