Die Tochter des Uhrmachers

Roman

Bestseller Platz 23
Spiegel Taschenbuch Belletristik

TaschenbuchNEU
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Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: The Clockmaker's Daughter
Originalverlag: Allen & Unwin
Taschenbuch, Klappenbroschur, 608 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-36059-4
Erschienen am  09. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein komplexer Roman über ein geheimnisvolles Haus

Von: Vera

29.04.2020

Inhalt: Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt … Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben? Meine Meinung Im Mittelpunkt des Romans steht ein Haus: Birchwood Manor – hier in diesem Haus spielt der Roman, dessen Geschichte mehr als 150 Jahre umfasst. 1862 entdeckt der junge und talentierte Maler Edward Radcliffe das Haus an der Flussbiegung und verbringt gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden einen Sommer in Birchwood Manor, der tragisch endet – doch was geschah damals wirklich? 2017 findet die junge und engagierte Archivarin Elodie Winslow eine Kiste, in der sich eine Aktentasche mit einer Fotografie und einem Skizzenbuch befindet. Auf dem Foto glaubt Elodie im Hintergrund das Haus zu erkennen, welches in den Gute-Nacht-Geschichten ihres Vaters vorkam…… Neugierig geworden, beginnt sie zu recherchieren und findet spannende Verbindungen zwischen dem Haus und ihrer toten Mutter. Nun ist ihre Neugierde geweckt und stößt auf die unglaubliche Geschichte des Hauses. Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen und besonders die Charaktere aus der Vergangenheit sind sehr ausführlich und liebevoll gestaltet. Ich hatte sofort ein Bild von Birdie und Edward vor mir. Leider bleibt Elodie, die Hauptperson aus der Gegenwart, etwas blass, von ihr hätte ich gerne noch mehr erfahren. Anders als ihre vorherigen Romane ist „die Tochter des Uhrmachers“ ein eher ruhiges Buch, welches mich aber trotzdem fasziniert hat. Besonders den mystischen Teil der Geschichte fand ich spannend. Leider blieben einige Fragen zum Schluss offen, hier hätte ich mich über eine Aufklärung sehr gefreut. Fazit Wieder ein sprachlich wunderschöner Roman von Kate Morton, der genauso liebevoll und detailverliebt recherchiert ist, wie ihre vorherigen Bücher. Dadurch kann man sich sehr gut in die Geschichte hineinfinden. Ich habe es als eher ruhiges Buch empfunden, da ich aber die Muse zum lesen hatte, hat es mir gut gefallen.

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Vergangenheit nochmal aufarbeiten

Von: Blumiges Bücherparadies

28.04.2020

Das Buch hat einen sehr angenehmen Schreibstil und führt die Protagonistin Elodie als auch ihren Fund der Fotografie sehr gut ein. Auch dass eines der ersten Berührungspunkte zu Edward Radcliffe ist, dass sie seine Tasche findet mitsamt des Skizzenbuchs, die er damals bei James Stratton hinterlässt, und sie hinterfragt, warum Radcliffe das getan hat und wie ihre Beziehung gewesen ist. Die vielen Handlungsstränge in diesem Buch machen dieses Buch extrem komplex, weshalb ich es zu Beginn auch ziemlich faszinierend finde, dass so viele Menschen, Nachforschungen und Erzählungen die Geschichte von Radcliffe erst erzählen. Allerdings ist es doch schwierig die ganzen Stränge auseinander zu halten beim Lesen, weil nicht offensichtlich durch die Schriftart oder eine Anmerkung beim Kapitel, um welche Handlung es gerade geht. Mein größtes Problem war, dass ich nicht so ganz wusste, um wen es sich gerade in der Geschichte handelt, denn es wird weiterhin fortlaufend in der Ich-Person geschrieben und nur ab und zu gab es eine Zeitangabe. Das hat mich an meinen Lesefluss gehindert und deshalb musste ich mich auch mehrmals wieder einfinden als auch klar werden, um wen es sich gerade handelt und welche Zeit. Dies wurde noch ein bisschen erschwert durch die Fülle an Namen, die in den unterschiedlichen Zeiten mehr über die Persönlichkeit der geheimnisvollen Frau als auch den begabten Maler Radcliffe erzählen oder sogar aus der Sicht der Frau. Ab der Hälfte des Buches wurde es besser, weil es mehrere Kapitel gab, die aus einer Sicht kamen und man dadurch fokussierter auf die Handlung der Geschichte sein konnte. Mir gefällt die Hommage von "Birdie" - wie sie eigentlich ursprünglich hieß - an ihre Freundin Lily Millington, deren Name sie später angenommen hat. Die echte Lily hat ihr nämlich beigebracht, wie man auf der Straße lebt und sich schützt, aber sie hat leider nicht lange gelebt. Meine eigene Spannung nimmt zum Ende des Buches ab und ich hatte nicht so ganz das Gefühl, dass das Buch jetzt viele Sachen bei der Geschichte aufgeklärt hätte und ich noch viele Fragen übrig habe.

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Vita

KATE MORTON, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane »Das geheime Spiel« (2007), »Der verborgene Garten« (2009), »Die fernen Stunden« (2010), »Die verlorenen Spuren« (2013) und «Das Seehaus» (2016) verkauften sich weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien.

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