Leserstimmen zu
Winterglück

Debbie Macomber

ROSE HARBOR-REIHE (1)

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Die RoseHarbor-Reihe besteht aktuell aus 6 Bänden, wobei Band 4 ein reines eBook ist und auch von der Erzählperspektive etwas abweicht 😉 In jedem Buch spielt Jo Marie Rose eine wichtige Rolle. Nachdem ihr über alles geliebter Mann bei einem Army-Einsatz verunglückte, kauft sie vom Geld der Lebensversicherung ein Bed & Breakfast. Dieses wird nicht nur ihr zum Segen, sondern lässt auch andere ihren Frieden finden. So sind in diesem Band Abby Kincaid und Joshua Weaver Jo Maries Gäste. Beide sind eher unfreiwillig in Cedar Cove, wobei beide von hier stammen. Es macht richtig Spaß, die drei Handlungsstränge zu verfolgen, zu sehen, wie die Personen sich entwickeln und am Ende irgendwie alles gut wird. Das macht Mut, dass auch im wahren Leben alles gut werden kann. Das Cover finde ich sehr gelungen und stimmig. Besonders gefällt mir der Schriftzug „Winterglück“ da dieser eingeprägt und mit glänzender Farbe gedruckt wurde. Auf jedem Cover der Buchreihe ist ein Fenster abgebildet, dessen Fensterbrett der Jahreszeit entsprechend dekoriert ist. Der Schreibstil von Debbie Macomber ist sehr angenehm zu lesen. Ich habe mich direkt in das liebevoll eingerichtete Bed & Breakfast hineingelesen und bin mit einer inneren Ruhe und einem positiven Gefühl wieder daraus aufgetaucht.

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Cover und Klappentext: Allein das weiße Cover passt für mich schon sehr zum Titel, da ich den Winter auch einfach mit dieser Farbe in vielerlei Hinsicht verbinde, denn zum Winter gehört einfach Schnee. Ansonsten sieht man dem Cover den Winter vielleicht ein bisschen an, aber gar nicht so arg, es passt aber sehr zu der Art des Buches, da es den lockeren und leichten Charakter unterstützt den es hat. Aber es ist auch nicht zu schnulzig, was wiederum auch nicht zum Inhalt des Romans passen würde. Der Klappentext gefällt mir auch sehr, erkennt man doch sofort, um was für eine Art von Geschichte es sich handelt und erfährt trotzdem nicht zu viel, dass einem die Spannung genommen wird. Inhalt/Idee: Ich finde die Idee irgendwie klasse, dass sich alles in diesem Örtchen und rund um die Pension abspielt, die hier im Zentrum des Geschehens sind. Ebenso, dass die Gäste der Pension nicht unbedingt einfache Gründe haben warum sie nach Cedar Cove kommen. Dadurch erhält das Buch eine sehr angenehme Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe, die mir einfach sehr gefallen hat. Ganz besonders gelungen finde ich, dass der Zeitraum, in dem die Geschichte spielt ja eigentlich nur drei Tage sind. Freitag und ein Wochenende und trotzdem so viel erzählt wird, man die Charaktere und ihre Probleme ehrlich gut kennenlernt, ein paar Fragen auch rund um die Geschehnisse um Jo Marie aufgeworfen werden und man das Gefühl bekommt, dass man eigentlich viel mehr Zeit mit den Charakteren verbracht hat. Aufbau und Schreibstil/Umsetzung: Immer wieder springt man zwischen drei Erzählsträngen. Zum einen ist man bei Jo Marie und ihrem Star mit der Pension in Cedar Cove und was sie darum erlebt. Wobei dabei schon einige interessante Dinge aufgeworfen werden, die sicher in weiteren Teilen der Reihe noch interessant werden, unter anderem Mark, der Schreiner, der ja doch ein sehr interessanter Mann zu sein scheint. Zum anderen wechselt man auch immer wieder zwischen den Erzählsträngen rund um Josh und Abby, die vollkommen unterschiedlich, aber beide sehr interessant gemacht sind. Josh, der versucht seinem Stiefvater kurz vor dessen Ende noch irgendwie beizustehen und Abby, die der Hochzeit ihres Bruders beiwohnen soll, aber durch gewisse Ereignisse der Vergangenheit eigentlich alle Seile in Richtung Cedar Cove gekappt hatte. Gerade diese Wechsel gefallen mir sehr und man bekommt dadurch einfach auch den Eindruck, dass einfach viel mehr passiert, als es eigentlich ist. Was die Geschichte irgendwie sehr rund wirken lässt. Charaktere: Eigentlich sind alle Charaktere einfach nur toll ausgearbeitet. Jeder hat seine Vergangenheit, seine Probleme und glücklichen Momente. Dabei sind sie alle auch noch sehr unterschiedlich, auch wenn manche Dinge sich vielleicht ein bisschen ähneln, aber das wirkt in keiner Weise gekünstelt. Jo Marie, als wohl wichtigste Person der Reihe, ist mir auch sofort sehr sympathisch. Sie wirkt einfach nett und als sei sie sehr gerne von Menschen umgeben. Einfach eine sehr offene und herzliche Problem, die zwar auch mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen hat, aber durch diese nicht vollkommen negativ beeinflusst wird. Wenn ist sie eher ein wenig naiv. Josh und Abby mochte ich als Charaktere auch sehr und fand ihre Geschichten einfach sehr gut erzählt. Vor allen Dingen auch, wie Josh immer wieder damit hadert, dass er die Dinge gerne anders angehen würde, jetzt, wo er seinen Stiefvater wieder sieht, er auch sehr gut reflektieren kann, wie die Dinge eigentlich standen und stehen, aber seine Emotionen da manchmal nicht ganz mitkommen. Abby ist auch einfach ein sehr stimmiger Charakter. Mit am Interessantesten ist für mich glatt Mark, da dieser noch ein paar Rätsel aufgibt, da sein Verhalten schon ein bisschen ambivalent ist, aber auch das gefällt mir, da die Charaktere einfach nicht zu glatt sind und er auch sicher in weiteren Teilen wieder vorkommen wird. Fazit Einfach ein sehr schönes Buch, das mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht hat. Es ist jetzt keine sonderlich spannende Lektüre, aber das hatte ich nicht erwartet, eher eine einfach schöne, ruhige, eventuell etwas humorvolle und romantische Geschichte, die auch ein wenig das Herz anrührt, was sie eindeutig schafft

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Die Rose Harbor-Reihe war mir bereits durch einige schöne Rezensionen ein Begriff, aber da der Titel des 1. Bandes "Winterglück" lautete und auch das Cover wunderbar in diese Jahreszeit passte, habe ich lange Zeit auf den richtigen Lese-Moment gewartet und das Ganze dann immer wieder aufgeschoben. Jo Marie mochte ich mit ihrer ruhigen sowie zurückhaltenden Art auf Anhieb und man spürte auch bereits nach wenigen Seiten, wieviel Herzblut sie in diese kleine Pension steckt. Sie verfügt über keinerlei Erfahrungen diesbezüglich, aber bei ihren ersten Gästen gibt Jo sich große Mühe, sodass sich Abby Kincaid und Joshua Weaver sofort gut aufgehoben fühlen. Abby Kincaid ist angereist zur Hochzeit ihres Bruders und es fällt ihr sehr schwer zurückzukehren an den Ort ihrer Vergangenheit. Sie verlor ihre beste Freundin bei einem Autounfall, bei dem sie am Steuer saß, und die Schuld lastet auch viele Jahre später noch sehr schwer auf ihr. Joshuas Stiefvater liegt im Sterben und nachdem die Nachbarin ihn bat schnell zu kommen, machte er sich schweren Herzens auf den Weg. Dass sein Stiefvater wenig erfreut sein würde über seine Ankunft, wusste er von vornherein, aber seiner verstorbenen Mutter zuliebe versucht er seinen Groll gegenüber dem Stiefvater zu vergessen und hofft außerdem noch ein Paar Erinnerungsstücke zu finden. Obwohl die gesamte Handlung nur über die Dauer eines verlängerten Wochenendes stattfindet, passiert in diesen wenigen Tagen so unglaublich viel, dass wahrhaftig keine Langeweile aufkommt. Während die Autorin Jo Maries Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, werden Abbys sowie Joshuas Handlungen aus der Sicht eines Erzählers geschildert, was ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand, aber relativ schnell verinnerlichte. Dennoch störten mich die häufigen Wechsel, welche seltsamerweise immer an den spannendsten Stellen stattfanden, doch des Öfteren. Ich benötigte dann immer erstmal eine kurze Lesepause und musste das Ganze etwas sacken lassen. Die Hauptprotagonistin Jo Marie versucht langsam und mit viel Einfühlungsvermögen mehr über ihre Gäste zu erfahren, was ihr nach und nach auch sehr gut gelingt. Gleichzeitig spürt man allerdings auch ihre Unsicherheit, da sie noch über wenig Berufserfahrung verfügt, was das Bed and Breakfast betrifft. Es gibt soviel zu beachten und die Nachbarn geben ihr zahlreiche Tipps, aber letztenendes muss sie alleine klarkommen. Da dieser Roman bereits mit einer Ankündigung der nächsten Gäste endet, musste ich mir die Fortsetzung "Frühlingsnächte" sofort kaufen und freue mich nun sehr auf das Lesen, da ich wissen will, wie es weitergeht mit der kleinen Unterkunft, in Jo Maries Leben sowie mit den weiteren Gästen. Das Bed and Breakfast habe ich auch jetzt noch sehr realistisch vor Augen und ich denke einfach, es ist so ein Wohlfühlort, an dem man sich bereits nach wenigen Minuten zurücklehnen und entspannt durchatmen möchte. Was mich etwas störte, waren die paranormalen Szenen, die zwar wenig vorhanden waren, aber doch unterschwellig immer mitschwangen. Man mag dazu stehen, wie man will, aber ich konnte damit einfach zu wenig anfangen. Mit "Winterglück" ist der Autorin Debbie Macomber ein wundervoller Serienauftakt gelungen und ich hoffe wirklich, dass diesem noch viele Fortsetzungen folgen werden. Bis dahin lese ich die bereits veröffentlichten Bände und bin gespannt, was Jo Marie mit ihren zukünftigen Gästen noch widerfahren wird.

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Meine Meinung: Weil ich dieses Jahr unbedingt einige Winterbücher (und später dann auch Weihnachtsbücher) lesen wollte und will, habe ich ein paar Rezensionsexemplare angefragt und einzelnde davon auch bekommen. Unter anderem eben "Winterglück" von Debbie Macomber (herzlichen Dank!!!), der Auftakt der Rose-Harbor-Reihe, die ich auf jeden Fall ganz lesen werde. Der erste Band hat es mir nämlich total angetan, wie ihr HIER sicher schon erkennen konntet. Jo Marie Rose ist eine wunderbare, sympathische, fürsorgliche und einfühlsame Protagonistin, die sich nach dem Tod ihres Mannes in ein Bed&Breakfast verliebt. Sie entscheidet aus dem Bauch heraus, es mit dem geerbten Geld zu kaufen und es weiterzuführen. Schon ihre ersten beiden Gäste stellen eine Herausforderung für sie dar. Während sie sich nämlich selber zuerst einleben und an ihre neue Aufgabe gewöhnen muss, bringen Abby Kincaid und Joshua Weaver einen riesigen Haufen emotionalen Ballast mit sich, den es nach und nach abzutragen und aufzuräumen gilt. Jeder für sich und alle miteinander. Und wer jetzt denkt, dass sich Jo Marie Rose oder Abby Kincaid in Joshua Waver verlieben und eine turbulante Romanze beginnen, der hat sich deftig geschnitten. Dass nämlich genau diese simple Handlung ausgelassen und die Geschichte wesentlich tiefgründiger, intelligenter und berührender aufgebaut worden ist, macht neben den differenziert dargestellten Figuren den Reiz des Buches aus. Dies und viel mehr. Schreibstil und Handlung: Dieses Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich habe mich in Jo Maries Bed&Breakfast nämlich sofort heimisch gefühlt, ihre Plätzchen gerochen und die Wärme des Kamins gespürt, so anschaulich und authentisch sind die Beschreibungen des zauberhaften Ortes Cedar Cove und der Pension Rose Harbor Inn. Da wäre ich selber gerne einmal zu Gast. Dass Jo Marie Rose aufgrund ihrer Lebenserfahrung besonders einfühlsam mit ihren Gästen umgeht und für sich und ihre Mitmenschen ein Zuhause gestaltet, das einladend und tröstend zugleich ist, hat mir sehr gut gefallen, denn auch die Protagonisten und überhaupt alle Figuren im Buch sind so wunderbar dargestellt und beschrieben, dass man einfach verstehen und nachfühlen muss, warum alle diese Menschen einen sicheren Hafen suchen müssen und vielleicht sogar finden können. Jeder von uns hat einen Rucksack zu tragen und besonders in Cedar Cove laufen die Fäden vieler dramatischer und tragischer Geschichten zusammen. Die Autorin Debbie Macomber hat es dabei geschafft, berührend und sehr eindringlich zu schildern, was ihre Protagonisten bewegt ohne dabei in den Kitsch abzudriften. Der Leser wird dabei einfach mitgerissen und fühlt sich sofort wohl und heimisch in Cedar Cove. Schreibstil und Handlung harmonieren somit perfekt und werden zu einem stimmigen Ganzen, das Lust auf mehr macht. Meine Empfehlung: Viel Liebe, Spannung, Drama, Trauer und auch Freude finden in "Winterglück" zusammen und dies geschieht auf eine total stimmige und einfach nur wundervolle Art. Ich konnte von diesem Buch gar nicht genug bekommen und empfehle es euch von Herzen weiter. Zusätzliche Infos: Titel: Winterglück Originaltitel: The Inn at Rose Harbor. A Rose Harbor Novel (1) Autorin: Debbie Macomber ist mit einer Gesamtauflage von über 170 Millionen Büchern eine der erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie eine begeisterte Strickerin und verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida. Taschenbuch, Klappenbroschur: 416 Seiten Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Nina Bader Verlag: Blanvalet Erschienen: 19.10.2015 ISBN: 978-3-7341-0249-3

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Winterglück ist der erste Teil der Rose-Harbor-Serie. Folgende Teile sind derzeit erhältlich: Frühlingsnächte Sommersterne Herbstleuchten Wolkenküsse klingt zwar außer der Reihe, hat aber dieselbe Hauptfigur. Und dieses gibt es derzeit nur als kostenloses E-Book. Jo Marie Rose war für eine sehr kurze Zeit glücklich verheiratet. Dann nahm ihr ein Schicksalsschlag ihren Mann. Als sie wieder normal atmen kann, macht sie einen Schnitt in ihr Leben und fängt ein neues an. Dieses neue Leben startet sie mit einem Bed & Breakfast, das sie Rose Harbor Inn nennt. Rose nach ihrem Mann Paul Rose und Harbor steht für den Hafen, als den sie dieses Haus ansieht. Josh Weaver ist ihr erster Gast. Seit Jahren war er nicht mehr in Cedar Cove. Seine Mutter und sein Stiefbruder Dylan sind hier begraben. Das ist aber auch alles, was ihn mit diesem Ort noch verbindet. Obwohl sein Stiefvater, an den er keine guten Erinnerungen hat, der Grund ist, dass er jetzt hier ist. Doch wie Josh es vorausgesehen hatte, wird dieser Besuch ein Reinfall. Mit dem Alten ist einfach nicht zu reden. Doch mit Michelle wagt er einen zweiten Besuch, aber auch der war ein Desaster. Abby Kincaid ist der zweite Gast und kommt noch am selben Tag an wie Josh Weaver. Auch sie war früher hier in Cedar Cove zu Hause und schon lange nicht mehr hier. Nun kommt sie wegen der Hochzeit ihres Bruders. Weil sie aus Versehen einen Flug zu früh gebucht hat, sitzt sie nun hier fest und hat viel Zeit zum Grübeln. Darüber, warum sie von Cedar Cove wegging. Sie ist schuld an dem Tod ihrer besten Freundin. Darüber ist sie bis heute nicht hinweggekommen. Abby traut sich das erste Mal in die Stat, um Besorgungen zu erledigen und begegnet einer früheren Freundin. Und anders als bei Josh, verlief dieses Treffen sehr positiv. Schuld ist ein vorherrschendes Thema in diesem Buch, Schuld und Vergebung und Verzeihen. Und ein wenig mysteriös ist die Geschichte. Träumt Jo Marie doch von ihrem Mann und erhält von ihm Tipps und Hinweise für ihr weiteres Leben. Da es aber nicht so überfrachtet ist, finde ich diese Idee sehr schön. Josh seine Geschichte scheint wie für mich geschrieben. Sie hat mir sehr zu Denken gegeben. Vor allem, dass es in den meisten Geschichten immer die Opfer, die, denen Unrecht angetan wurde, sind, die die Hand zur Versöhnung reichen. Können sich Josh und sein Stiefvater versöhnen, finden sie noch zueinander? Und kann Abby sich selbst verzeihen und wieder in eine positive Zukunft schauen? Lest selbst und genießt ein Buch, das Euch ein paar schöne Stunden beschert.

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Die Cover dieser Reihe haben mich sehr neugierig gemacht. Ich finde, sie strahlen eine Idylle und Warmherzigkeit aus, die ich mir auch von der Geschichte erhofft hatte. Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz von sich überzeugen, obwohl ich mich im Rose Habour Inn sehr wohl gefühlt habe. Rose bricht nach einem schrecklichen Schicksalsschlag all ihre Zelte ab und verlässt ihre gewohnte Umgebung. In einer Kurzschlussreaktion kauft sie sich eine Pension, die sie von nun an mit Leben füllen will. Zwei Gäste konnte sie von den vorherigen Betreibern gleich übernehmen und so lernen wir auch diese näher kennen. In den einzelnen Kapiteln erleben wir die Schicksale der beiden Gäste oder den Fortschritt von Rose mit. Die Kapitel von Rose werden aus der Ich-Perspektive erzählt, wohingegen die Gäste aus der dritten Person erzählen. Manchmal hat mich dieser Wechsel etwas irritiert, aber ich habe mich dadurch Rose auch viel näher gefühlt, als ihren Gästen. Josh und Abby, Rose erste Gäste, kommen beide aus bestimmten Gründen zurück nach Cedar Cove. Eigentlich wollten sie beide nie mehr zurück dort hin. Josh ist dabei seinen letzten Angehörigen an eine schwere Krankheit zu verlieren und Abby wollte nach dem Tod ihrer besten Freundin eigentlich nie mehr zurückkehren. Diese beiden Schicksale wurden die ganze Geschichte über sehr stark aufgebauscht. Für mich persönlich war manches davon nicht unbedingt nachvollziehbar. Leider war mir auch der Umschwung von "es ist eine Kathastrophe" hin zu "das Leben ist wundervoll" viel zu schnell. Eigentlich gingen mir alle Probleme zu schnell in Luft auf, wodurch die Geschichte an Emotion und Tiefgründigkeit verlor. Rose wird in Cedar Cove sehr gut akzeptiert und schließt schnell Freundschaften. Auch mit dem eher mürrischen Handwerker Mark kommt sie bestens zurecht. Auch hier ist mir das Leben ein bisschen zu rosig und zu einfach. Es scheint, als würde alles, was die Charaktere anfassen, gelingen und das ohne große Anstrengung, was mir persönlich einfach nicht so gut gefällt. Der Schreibstil war sehr flüssig und man konnte sehr schnell durch die Seiten fliegen. Die Kapitel betrugen meistens ungefähr zehn Seiten, was den Lesefluss für mich nochmal gesteigert hat. Auch wenn die Charaktere für mich zu wenig Ecken und Kanten hatten, konnte man sie im Laufe der Geschichte gut begleiten. Mit dem Buch kann man wunderbar abschalten und sich einfach nur durch die Geschichte gleiten lassen. Wer also ein leichtes Buch für zwischendurch sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Mir persönlich war es allerdings etwas zu rosig und oberflächlich.

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Nach nur 9 Monaten Ehe ist der Traum von Glück und Liebe für Jo Marie vorbei. Ihr Mann kam in Afghanistan bei einem Auslandseinsatz ums Leben. Aller Hoffnung beraubt, kündigt sie ihren Job, zieht weg und versucht einen Neuanfang im Küstenörtchen Cedar Cove. Dank Paul, ihrem verstorbenen Mann, konnte sie über ein kleines Geldpölsterchen verfügen, mit dem sie sich dort vor Ort ein B&B kaufte. Es dauert auch nicht lange, bis sie ihre ersten beiden Gäste begrüßen kann, Abby Cincaid und Joshua Weaver. Diese stammen ursprünglich aus Cedar Cove, sind aber beide nicht freiwillig zurückgekehrt. Sie treffen sich hier mit ihrer Vergangenheit, die Überraschungen für sie bereit hält... Ein Roman, drei Geschichten. Mit diesem Roman hält man drei Geschichten, verknüpft zu einer großen, in den Händen. Es sind drei Schicksale, die im B&B von Jo Marie in Cedar Cove zusammentreffen. Die B&B-Eignerin hat sich dieses Domizil gesucht und versucht sich ein neues Leben ohne ihren Mann aufzubauen. Auch wenn er nicht mehr lebt, hat sie doch das Gefühl, dass er noch immer bei ihr ist und ihr Leben lenkt. So wie sie auch der Meinung ist, dass er, von wo auch immer, die Geschicke um das B&B lenkt. Ihre ersten Gäste haben Probleme, es braucht nicht lange, um das zu bemerken. Sie scheinen beide verloren zu sein und so wie Jo Marie sich fühlt, kann sie auch mit den beiden mitfühlen. Sie ist sich sicher, dass ihr verstorbener Paul die beiden bewusst zu ihr geschickt hat. Abby Cincaid verließ seinerzeit das Örtchen, als ihre beste Freundin bei einem Unfall ums Leben kam. Sie selbst war die Fahrerin bei dem tödlichen Verkehrsunfall und fühlte sich, und das nach all den Jahren noch immer, schuldig. Sie hatte auch das Gefühl, dass alle Welt sie dafür verantwortlich machte. Selbst ihre Eltern hielten es dort nicht mehr aus und zogen von dort weg. Nun kam sie wieder, weil ihr Bruder heiratet und das ausgerechnet in dem Ort, wohin sie nie wieder zurückkehren wollte. Sie hat lange überlegt und mit sich gerungen, ob sie sich der Feindseligkeit wieder aussetzen wollte, aber ihrem Bruder zuliebe tat sie es. Als sie dann auf eine alte Schulfreundin trifft, kommt die Erinnerung wieder hoch und sie fühlt sich gefangen in ihrer Schuld. Aber die Schulfreundin tut so, als wäre alles vergessen, wie kann das sein? Joshua Weaver lebte damals mit seiner Mutter in Cedar Cove, als sie heiratete. Mit seinem Stiefvater kam er schwer klar, dessen Sohn wurde bei allem vorgezogen. Es kam nach dem Tod seiner Mutter zu einem Eklat, als dieser behauptete, Joshua hätte ihn bestohlen und ihn des Hauses verwies. Er ging von einer Minute auf die andere und drehte sich nicht um. Nicht einmal die Zeit, sich seine Erinnerung an die Mutter mitzunehmen, wurde ihm gewährt. Nun nach Jahren, der Sohn seines Stiefvaters ist inzwischen tot, liegt der alte Mann im Sterben. Die Nachbarin, die sich ein wenig um ihn kümmerte, schrieb Joshua an, ob er nicht kommen wolle. Er wollte nicht, tat es aber doch. Er wollte sich zumindest die Erinnerungen an seine Mutter holen, aber auch noch heute ist der Alte verbohrt und will ihn des Hauses verweisen. Es sind drei Geschichten von so unterschiedlichen Protagonisten, die aber ans Herz gehen. Man kann nicht anders, man lebt und fühlt mit ihnen, geht mit ihnen gemeinsam durch die Hölle, hofft und bangt mit ihnen. Es ist, als wäre genau jetzt die richtige Zeit, die anliegenden Probleme anzupacken und aus der Welt zu bringen. Es sind unglaublich viele Emotionen in dem Buch verpackt, die zumindest in mir noch ein Weilchen nachgeklungen haben. Die Protagonisten sind einsam, haben sich von der Welt verschlossen und wollen niemanden an sich heranlassen. Aber äußere Umstände veranlassen sie, ihre Kugel zu verlassen und sich mit dem auseinanderzusetzen, was genau ihr Problem ist. Viele Themen werden in dem Buch angesprochen, Liebe, Freundschaft, Tod, Trauer, Schuld, Verzeihen und auch das Thema Neuanfang. Es berührt den Leser und nimmt ihn mit nach Cedar Cove. Dort endeten einst eine paar Dinge und dort gibt es Neuanfänge. Es ist der erste Band einer Reihe um Rose Harbor und ich kann nur sagen, dass das erste Buch schon neugierig macht auf das folgende. Ich für meinen Teil hatte angenehme Stunden mit dem Buch verlebt, ein paar Tränchen verdrückt und mich rundum wohl gefühlt. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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Das Cover und die Aufmachung des Buches ist ein Traum! Sehr winterlich und weihnachtlich...zur Zeit nicht so passend, aber an sich super schön. Jo Marie ist eine sehr erstaunliche Person. Anstatt sich nach dem Tod ihres Mannes in der Ecke zu vergraben, entschließt sie sich, trotz des Protests von Cedar Cove zu erwerben. Sie kauft die Pension von einem älteren Ehepaar und übernimmt mit dem Kauf auch direkt die ersten zwei Gäste. Sie findet sich langsam in ihre Rolle der Pensionswirtin hinein und lernt immer neue Dinge und wächst mit ihren Aufgaben. amilie und Freunden, eine Pension in der Kleinstadt Abby Kincaid verbindet mit Cedar Cove schöne und nicht so schöne Erinnerungen. Sie ist geflohen aus ihrer Heimatstadt und kommt jetzt nach etlichen Jahren zurück. Ihr Bruder muss ausgerechnet ein Mädchen aus dieser Stadt heiraten. Während der Zeit in Cedar Cove lernt sie einiges über sich und über Cedar Cove und seine Bewohner. Joshua Weaver ist ein junger Mann, der wegen seines Stiefvaters zurück in die Stadt kommt. Er hatte in seiner Jugend so seine Probleme mit dem Älteren. Nun ist der alte Mann krank und wird bald sterben. Trotzdem haben sich die Probleme nicht gelöst und Joshua muss irgendwie mit ihm klar kommen. Die Landschaft von Cedar Cove und die Pension stell ich mir total schön vor! Die Beschreibungen vom Rose Harbor Inn sind richtig schön, sehr kuschelig und gemütlich...man fühlt sich dort sofort wohl...ich würde dort gerne mal Urlaub machen! Der Verlauf der Geschichte war schön. Es gab nicht viel Spannung, was aber auch ein bisschen dem Genre zuzuschreiben ist.

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