Leserstimmen zu
Die fünfte Welle

Rick Yancey

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Nach der Ankunft der Ausserirdischen schlägt sich die jugendliche Cassie alleine durch auf der Suche nach ihrem Bruder Sammy. Nach einer Verletzung wird sie von Evan gesundgepflegt. Kann sie ihm vertrauen, oder ist er einer von „den Anderen“? „Die 5. Welle“ beginnt ohne grosse Einleitung gleich mitten in der Geschichte, so dass sich die Hintergründe erst im Laufe der Geschichte klären. Die Handlung wird zu einem grossen Teil aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Cassie im Präsens erzählt, oftmals aber auch als Rückblick, der das vorher Geschehene schildert. Im Verlauf des Buches werden auch andere Sichtweisen angenommen, teilweise ebenfalls in der Ich-Perspektive (Soldat „Zombie“), aber auch in der Beobachterperspektive (Sam, Evan). Da die Geschichte zu einem grossen Teil in Rückblicken erzählt wird und viele Zeitsprünge enthält, ist es recht anstrengend, der Handlung zu folgen. Die Lektüre von „Die 5. Welle“ verlangt einige Konzentration und taugt nur bedingt zum nebenher lesen. Der Autor Rick Yancey hat einen berichtenden, protokollartigen Stil zur Umsetzung seiner Idee gewählt, der den Lesefluss ebenfalls merklich bremst. Mit der Protagonistin Cassie konnte ich mich nur bedingt anfreunden. Ja, sie hat viel durchgemacht, aber sie blieb mit trotzdem zu pubertär, zu quengelig, zu egoistisch. Natürlich hat sie dieses Verhalten im Laufe der letzten Monate, als sie um ihr Leben kämpfen musste, gelernt, aber sympathisch machte sie mir das trotzdem nicht. Da fand ich andere Figuren, wie beispielsweise Zombie, den zweiten Ich-Erzähler, deutlich interessanter. Grosse Überraschungen enthält „Die 5. Welle“ nicht, die Handlung ist ziemlich vorhersehbar. Dennoch blieb das Buch für mich spannend, schon nur um herauszufinden, ob ich mit meinen Vermutungen recht hatte. Obschon ich nicht gar so begeistert von diesem Buch war wie viele andere, hat es mir doch gut genug gefallen, um auch noch den Nachfolger lesen zu wollen.Dies liegt insbesondere am actiongeladenen Schluss, der die verschiedenen Handlungsstränge zusammenführt, aber die grossen Fragen noch offen lässt. Mein Fazit Aufgrund von Zeitsprüngen und gewöhnungsbedürftigen Schreibstil etwas anstrengend zu lesende Dystopie, die trotz fehlender Überraschungen unterhaltsam bleibt. Interessierte schauen sich am besten mal eine Leseprobe an.

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