Leserstimmen zu
Der Anhalter

Lee Child

Die-Jack-Reacher-Romane (17)

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Zum Inhalt: Jack Reacher ist glücklich, als endlich ein Auto anhält um ihn mitzunehmen - mit seiner großen Gestalt und der gebrochenen Nase wirkt er nicht gerade freundlich. Schon während der ersten Kilometer spührt Reacher allerdings, dass mit den drei Insassen irgendetwas nicht stimmt. Die Frau wirkt eingeschüchtert und redet kaum. Als sie schließlich an einem Motel anhalten bestätigt sich Reachers verdacht. Einer der Männer versucht ihn loszuwerden. Die Insassen waren verwickelt in einen Mord und ehe sich Reacher versieht steckt er mitten in einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, doch diese sind plötzlich nicht mehr scharf auf die Täter, sondern auf ihn selbst. Meine Meinung: Ich habe wirklich überlegt ob ich dieses Buch überhaupt rezensieren soll. In der Vergangenheit habe ich schon einiges von Lee Child und Jack Reacher gelesen und war immer glücklich und zufrieden .. Dieses Mal bin ich leider wirklich schockiert. Wo sind die spannungsreichen und actiongeladenen Geschichten rund um Jack Reacher geblieben? Dieser Teil war wirklich öde, absurd, flach und sollte einfach übersprungen werden, schade! 1 von 5 Sternen.

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Ich habe das Buch angefangen, abgebrochen, wieder neu angefangen, wieder abgebrochen, bis ich mich irgendwann gezwungen habe es ganz durchzulesen. Ich fand es ermüdend, verwirrend und ein - meiner Meinung nach - furchtbarer Schreibstil. Teilweise war es auch langweilig und hat insgesamt meinen Erwartungen überhaupt nicht entsprochen. Ich kann es leider überhaupt nicht weiter empfehlen.

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Mehr durch Zufall gerät Jack Reacher in eine kuriose und gefährliche Autofahrt, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Als Reacher per Anhalter versucht nach Virginia zu gelangen, wird er von einem ungleichen Team mitgenommen. Vorne im Auto sitzen zwei Männer, McQueen und King, die so überhaupt nicht zu der Dame auf der Rücksitzbank zu passen scheinen. Im Verlauf der Fahrt wird Reacher schnell klar, dass hier einiges im Argen liegt. Doch ist es dann schon zu spät? Im 17. Roman aus der Jack-Reacher-Reihe erzählt Lee Child ein weiteres spannendes Abenteuer des Actionhelden, der durch seine lockere, aber äußerst berechnende Art und Weise überzeugt und den Leser regelrecht an die Seiten bannt. Im Original ist das Buch unter dem Titel „A Wanted Man“ erschienen. Auch in diesem Band wird die Rolle des Jack Reachers zu einem zentralen Fixpunkt, denn um ihn herum ereignen sich die Geschehnisse in der Geschichte. Er ist auch in diesem Part ein sehr interessanter Mensch, der nur die Informationen von sich preis gibt, die er geben möchte. Seine Verschlossenheit ist ein fester Bestandteil seiner Charakterisierung. Trotz allem ist er überzeugend und passt perfekt in die Rolle des groben, aber gerechten ehemaligen Militärpolizisten ohne festen Wohnsitz. Die Geschichte beginnt gleich mit Jack Reachers Versuch einen Wagen zum Anhalten zu bewegen. Damit ist ein perfekter Anfang gelungen, denn der Leser ist direkt mitten im Geschehen. Neueinsteiger der Reihe müssen die vorherigen Bände nicht kennen, denn jeder einzelne Teil erzählt eine in sich abgeschlossene Handlung. Also eignet sich das Buch sehr gut auch für Quereinsteiger, die einfach mal einen Blick auf die Abenteuer des Jack Reachers werfen wollen. In diesem Roman wird relativ schnell ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, der sich während der gesamten Lesezeit hält. Immer wieder zaubert Lee Child ein paar kleine und größere Überraschungen aus dem Gepäck, so dass es nicht von vornherein klar ist, wie die Geschichte ausgehen könnte. Das Werk ist aufregend und lebendig erzählt, die Handlung gut durchdacht und voller Ideen. Dennoch fehlt gerade im letzten Drittel das gewisse Etwas, wenn Reacher hier erneut zum Alleinretter mutiert und sich von den anderen Protagonisten absetzt. Hier wird aus der zu Beginn sehr flüssigen und leichten Erzählweise leider ein etwas zähes und ermüdendes Leseerlebnis. Die gerade zu Anfang große Dramatik kühlt sich nach der ersten Hälfte etwas ab und wechselt dann in einen anderen Stil. Dennoch bleibt die Spannung erhalten, wenn sich auch die Handlung ein wenig verändert. Fazit: Trotz kleiner Defizite ist auch dieser Roman ein wahrer Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite für gute Unterhaltung sorgt. Jack Reacher ist ein Mann, der mit Nerven aus Stahl jeden Leser überzeugt und so für ein ideales Lesevergnügen sorgt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und die Vorfreude auf neue Werke von Lee Child.

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