Leserstimmen zu
Lord of Shadows

Cassandra Clare

Die Dunklen Mächte (2)

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Wo "Lady Midnight" aufhört, setzt "Lord of Shadows" an und reißt den Leser erneut in die Welt der Schattenjäger. Es geht weiter mit der Geschichte um Emma, Julian und Mark. Weiter erfährt der Leser mehr über Kit, durch den das erste Kapitel eingeläutet wird. Clare nimmt den Leser mit auf eine Reise durch ihre Welt, in der die Gefühle Achterbahn fahren und man es kaum erwarten kann weiter zu lesen. Trotz der vielen Seiten vergeht die Zeit im Flug und plötzlich ist man am Ende angelangt und fragt sich: es kann jetzt nicht enden, oder? Da muss es doch mehr geben! Der Leser wird einem Cliffhanger überlassen und die Zeit bis zum nächsten Band ist noch ewig. Dennoch war das Buch einfach wunderbar. Die Geschichte hatte ihre Höhen und Tiefen, aber ich würde sagen, dass sie definitiv mehr Höhen hatte! Denn sonst hätte ich wahrscheinlich nicht weiter gelesen. Ich habe mit den Figuren gelitten, geliebt und grundsätzlich fühlt man alles, was die Charaktere durchmachen. Das ist der Grund wieso ich Clares Bücher so gerne lese. Man kann für eine Weile alles um sich herum vergessen und es existiert nur diese Welt. Dieses Paralleluniversum, in dem es Schattenjäger, Engel, Dämonen, Vampire und Werwölfe gibt! Wenn ich schon mal bei den Charakteren bin: Cristina und Mark sind definitiv meine Favoriten. Die beiden habe ich einfach so sehr ins Herz geschlossen! Emma ging mir immer mal wieder auf die Nerven und Julian bekommt einfach ein großes Herz von mir! Das Wiedersehen mit altbekannten Charakteren wird in diesem Buch übrigens auch nicht ausgelassen und das ist auch ein Grund für meine Begeisterung für dieses Buch! Das Cover passt wieder einmal perfekt zu der Geschichte. Vor allem, wenn man weiß, wo alles spielt. Ich kann nur sagen, dass Clare es mit ihrem Twists immer wieder schafft mich zu überzeugen und ich es kaum erwarten kann weiterzulesen! Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen, denn weniger hat es definitiv nicht verdient!

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„Lord of Shadows“ stellt den zweiten Teil der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie von Cassandra Clare dar und knüpft beinahe nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängerbandes „Lady Midnight an“, wodurch man als Leser wieder direkt im Geschehen ist. Ich liebe noch immer Emma, Julian, Cristina und die jüngeren Blackthorns. Mark lernt man in diesem Teil noch besser kennen und mit seiner teilweise unbeholfenen Art und seiner Redensweise, die noch stark von seiner Zeit bei den Feenwesen beeinflusst ist, fällt es nicht schwer, auch ihn ins Herz zu schließen. Außerdem rückt Kieran stärker in den Fokus und nachdem er im ersten Band einiges verbockt hat, hat es mich überrascht, wie er mir in diesem Buch mit jeder Seite sympathischer wurde. Besonders bleibt mir jedoch Kit in Erinnerung - ein Herondale, wie er im Buche steht. In Sachen Humor steht er sowohl Will als auch Jace in nichts nach. Die Beziehungen der Charaktere untereinander werden in „Lord of Shadows“ vertieft und ich fand es toll, zu sehen, wie sich Freundschaften und Liebesbeziehungen entwickeln. Emma und Julian haben mir das Herz zerrissen. Mark, Cristina und Kieran bauen im Laufe des Bandes eine tolle Bindung zueinander auf und ich war stets gespannt, wie es mit den dreien weitergeht. Ty, Livvy und Kit sind ebenfalls ein tolles Team und ich mochte es sehr, wie die Zwillinge Kit in in ihrer Mitte aufgenommen haben. Dru hingegen tat mir oft leid, weil sie nirgends richtig zugehörig schien. Auch in diesem Teil passieren die Geschehnisse wieder Schlag auf Schlag und ich hatte oft Mitleid mit den Charakteren, weil ihnen nie eine ruhige Minute gegönnt zu sein schien. Nachdem Emma und die anderen die Morde in Los Angeles aufgeklärt haben, rückt nun ein anderes Problem in den Vordergrund und die Schattenjäger sehen sich plötzlich einem Problem innerhalb ihrer eigenen Reihen entgegen. Auch mit den Feenwesen droht ein Konflikt, den es zu bewältigen gilt. Besonders spannend fand ich Emmas, Julians, Cristinas und Marks Reise ins Feenreich. Das Ende ist nochmal sehr actionreich und emotional, womit ich gar nicht mehr gerechnet habe. Zusammenfassend ist „Lord of Shadows“ ein sehr gelungener zweiter Teil der Trilogie und für mich sogar ein kleines bisschen besser als sein Vorgänger, weshalb das Buch 4,5 von 5 Sternen erhält.

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Bei "Lord of shadows" handelt es sich um die Fortsetzung von "Lady Midnight". Emma Carstairs und Julien entwickeln eine starke Liebe zueinander. Die beiden sind allerdings Parabatei und dieser Bund verbietet eine Liebesbeziehung zueinander ausdrücklich. Deshalb beschließt Emma, Julien Glauben zu machen, sie empfinde nichts für ihn. Gleichzeitig ist ein neuer Krieg in Anmarsch, denn die Feenwesen sind mit den Umständen unzufrieden. Nun gilt es für die Schattenjäger, alles zu versuchen, um einen erneuten Krieg zu verhindern, selbst wenn sie dabei gegen den Rat arbeiten. Das Hörbuch ist wie immer fantastisch von Simon Jäger vertont. Er lässt die Charaktere mit seiner wunderbaren Stimme aufleben und ermöglicht das Eintauchen in eine andere Welt. Das Buch ist herzzerreißend, spannend und emotional geschrieben, Cassandra Clare bleibt ihrem tollen Schreibstil treu. Die Personen sind liebevoll ausgearbeitet und herrlich menschlich. Die Tragik zwischen Julien und Emma ist kaum auszuhalten, die beiden sind für einander geschaffen, dürfen ihre Liebe aber nicht ausleben. Dass ganz neue Charaktere mit altbekannten Lieblingen zusammentreffen finde ich fantastisch, man erfährt immer wieder neue Details über die Schattenwelt. Auch auf die Feenwesen wird dieses Mal ziemlich intensiv eingegangen, sodass man auch über dieses Volk einiges zu hören bekommt. Die Story wird immer aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben, sodass jedes Mal durch plötzliche Cliffhanger Spannung aufkommt. Die vielen Geheimnisse lassen immer wieder Neugier aufkommen, sodass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Viele Abschnitte und Kommentare sind sehr humorvoll, ich musste des Öfteren vor mich hin lächeln, was die eigentlich ernsten Vorkommnisse wunderbar auflockert. Das Ende lässt einen dann mit einem riesigen Fragezeichen im Gesicht zurück und dem Drang, sofort den nächsten Band zu hören/lesen.

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Vielen lieben Dank an Inside Random House und dem Goldmann Verlag für Bereitstellen des Rezensionsexemplares. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, denn ich liebe einfach alles was Cassandra Clare zaubert. Die Shadowhunter Welt kann mich einfach immer in sich reinziehen und kann gar nicht mehr loslassen, auch nicht nach dem ich das Buch beendet habe. Bei »Lord of Shadows« war das auch nicht anders, obwohl ich ein Kritikpunkt auszusetzen habe. Die Geschichte konnte mich diesmal auch nicht enttäuschen. Obwohl man gar nicht so leicht und flüssig durch die Seiten kommt, wie es bei der Chroniken der Unterwelt Bücher der Fall ist. Ich finde, dass die Schreibstil in dieser Trilogie viel aufwendiger und mehr ausgearbeitet ist. Es hat mir sehr gut gefallen, dass diesmal auch aus Livvys, Drus oder Dianas Sicht lesen durften und dass sie generell mehr Spotlight im zweiten Buch bekommen haben. Denn sie haben es verdient, weil sie tolle Charaktere sind. Die Geschehnisse laufen parallel, sodass fast immer eine gewisse Spannung bleibt. Emma und Julian taten mir leid, weil sie einfach nicht zusammen sein können und das hat zwischen den Beiden Streit angezettelt hat. Was ich übrigens gar nicht schlecht fand. Ich bin froh, dass Julian auch endlich über den Fluch Bescheid weiß, auch wenn ich die Vermutung habe, dass ihr Plan mit dem Exil nicht funktionieren wird. Die Dreiecks-Beziehung zwischen Cristina, Kieran und Mark fand ich von Kapitel zu Kapitel besser, was bestimmt daran lag, dass ich Kieran mehr und mehr mochte. Cristina und Mark liebe ich nach wie vor noch immer. Aber nicht nur ihre Dreiecks-Beziehung war interessant, sondern der von Livvy, Ty und Kit war auch sehr spannend zu lesen. Ich habe meine Vermutungen was Kit und Ty angeht, mal schauen ob sie im dritten Buch wahr werden. Zara und die restlichen Zenturionen fand ich einfach nur nervig, aber sie haben die Nervenkitzel gebracht, den die Charakteren gebraucht haben. Ich war so froh, als wir die Hintergrundgeschichte von Diana erfuhren und jetzt liebe ich ihre geheimnisvolle Charakter noch mehr. Ich fand es großartig, dass sie ihr Geheimnis ausgerechnet Gwyn erzählt hat. Ich war auch froh, dass wir in Alicante zurückgekehrt sind. Ich habe es geliebt, dass Alec und Magnus so viel in der Geschichte präsent waren. Arthur Blackthorn ist mutig für seine Familie gestorben und dafür hat er auch einen Platz in meinem Herzen bekommen. Über Annabell Blackthorn brauche ich erst gar keine Wörter zu verlieren. Denn wegen sie ist am Ende der Geschichte mein Herz gebrochen. Da ich den Spoiler Alert am Anfang sowieso schon stehen habe, kann ich ganz offen sagen, dass ich Livia Blackthorn unglaublich sehr vermissen werde. Mein Herz hat für sie geblutet, als Annabell ihr den Dolch in den Brustkorb gerammt hat. Ich weiß, dass irgendjemand am Ende sterben musste, doch Annabell werde ich Livvys Leben nie verzeihen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es die ohnehin schon beschädigte Familie weitermachen soll. Ausgerechnet, als Helen endlich zurück zu ihrer Familie zurückkehrt. Und jedoch bin ich froh, dass ein Buch mir endlich Tränen in die Augen getrieben hat. Dass es endlich nicht mit Happy End geendet hat. Arthur Blackthorn, Livia Blackthorn und Inquisitor Lightwood, ihr werdet mir alle fehlen. Eure Familie werden euch immer im Herzen tragen. Mein einziges Kritikpunkt ist, dass die Geschichte langatmig ist, sodass ich das Gefühl hatte, dass ich das Buch schon seit Wochen lese. Es hat seine 800 Seiten und meiner Meinung nach, könnte man es locker auf 600 reduzieren, und es würde noch immer spannend bleiben. Mein Fazit: Eine sehr ausführliche Fortsetzung der Trilogie mit Drama, Tränen, Liebe und Rache in der Shadowhunter-Welt. Das Buch bekommt von mir 4,5 Sternen.

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Wenn es um Lord of Shadows geht, weiß ich nicht einmal richtig, wo genau ich anfangen soll zu beschreiben, wie unglaublich dieses Buch ist. Es ist die Fortsetzung, auf die sicherlich alle gewartet haben. Und ich habe das Buch einfach nur geliebt, so sehr, dass ich bestimmte Passagen noch einmal gelesen habe, einfach nur weil ich nicht anders konnte, sondern sie immer wieder erleben musste. Am nächsten Abend nochmal 50 Seiten zurück gehen? Klar! Sehr gerne sogar. Cassandra Clare ist eine wahre Meisterin, wenn es darum geht Welten zu erschaffen und kontinuierlich grandiose Werke und Erweiterungen zu liefern. Es ist jedoch nicht nur die Welt der Schattenjäger, sondern das gesamte Paket, das Cassandra Clare abliefert. Es gab so unglaublich viele kleine Details, die ich an diesem Buch liebe und die es zu etwas besonderem machen. Zuallererst sei gesagt, ich habe die Chroniken der Unterwelt bisher nicht komplett gelesen, und konnte trotzdem nicht abwarten, direkt mit der Dunklen Mächte Trilogie anzufangen. Trotzdem liebe ich die Welt einfach, die Cassandra Clare gebaut hat, und obwohl sie manchmal mehr als nur grausam zu sein scheint, kann sie mich absolut fesseln. Ehrlich gesagt ist es meistens sogar diese Art von Härte, die es so interessant für mich macht. Die Hindernisse und Probleme, die jeder einzelne der Blackthorns überwinden muss, machen die gesamte Handlung noch berauschender und aufregender. Ich fand es toll, dass wir mehr Perspektive von einer Vielzahl anderer Charaktere bekommen konnten. Obwohl ich der Meinung bin, dass jeder Charakter in dieser Serie von Buch eins auf zwei gewachsen ist, war es wirklich eine Freude, mehr über diese bestimmte Gruppe von Charakteren zu lernen und sie besser kennenzulernen. Lord of Shadows taucht tiefer in die Schattenjägerwelt ein als jemals zuvor. Von den Auswirkungen des Kalten Friedens, den wachsenden Spannungen zwischen Unterweltlern und Schattenjägern bis hin zu den Atombomben, die darauf warten, zwischen den Beziehungen der Charaktere explodieren zu lassen, erweitert sich alles an dieser Serie zu einer größeren und besseren Geschichte, als ich hätte ahnen können. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, ist die Entwicklung im zweiten Band nicht einmal so überaus erstaunlich und trotzdem, diese einmalige Liebe zum Detail, die man in jedem einzelne Wort spür ist einfach sagenhaft.

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Inhalt Die Schattenjägerin Emma Carstairs hat ihre Eltern gerächt, doch sie findet keinen Frieden. Denn sie hat sich in ihren Parabatai Julian verliebt – eine Beziehung, die nach den Gesetzen der Schattenjäger fatale Konsequenzen hat. Um sie beide zu schützen, lässt Emma sich daher ausgerechnet auf Julians Bruder Mark ein. Mark, der lange bei den Feenwesen lebte und dessen Loyalität nicht wirklich geklärt ist. Schlimmer noch: Die Feenwesen, hart getroffen von den Vereinbarungen nach dem Dunklen Krieg, begehren auf, Unruhe herrscht in der Unterwelt. Emma, Julian und Mark müssen für all das kämpfen, was sie lieben – bevor ein neuer Krieg ausbricht ... (Quelle: Lesejury) Anfang Kit hatte erst vor Kurzem herausgefunden, was ein Streitflegel war, aber jetzt hing ein ganzes Gestell mit diesen Schlagwaffen über seinem Kopf - glänzend, scharf und gefährlich. Positiv Nachdem ich vom ersten Teil so begeistert war und mir selbst geschworen hatte, dass ich den zweiten Teil direkt nach Erscheinen lesen würde, hat er dann jetzt doch sehr lange im Regal gestanden. Ich weiß gar nicht so genau warum. Irgendwie war mir nie wirklich danach. Obwohl ich so lange raus war, habe ich sehr schnell wieder in die Geschichte gefunden. Alle wichtigen Dinge aus dem Vorgänger und den anderen Büchern aus der Schattenwelt werden nochmal zusammengefasst erwähnt. Wenn man die Bücher hintereinander liest ist sowas immer nervig, aber wenn zwischendrin Zeit vergeht, ist das definitiv ein Punkt auf der Haben-Seite. Eine weitere positive Erwähnung hat die erfundene Welt der Autorin verdient. Ich finde es immer wieder interessant, was anderen Menschen so einfällt. Würde ich nie drauf kommen, obwohl es ja an und für sich nicht so schwer sein sollte...In diesem Leben wird einfach kein Autor mehr aus mir. Negativ So sehr begeistert wie von Teil 1 bin ich hier leider nicht. Das Problem an Trilogien ist ganz oft der Mittelband - und so ist es auch leider hier. Viele verschiedene Beziehungskisten nehmen der eigentlichen Story so einiges an Raum. Zwischendurch habe ich mich auch gefragt, ob dieses Buch vielleicht dazu genutzt wird um alle Verbandelungen zwischen dein einzelnen Charakteren zu erzählen. Das muss auch gemacht werden, ganz klar, aber dabei darf auch die eigentliche Geschichte nicht aus den Augen gelassen werden. Was mich auch ein wenig gestört hat, waren diese ganzen Liebesdramen und ewigen hin und her. Das mag bis zu einem gewissen Alter ja noch Anklang finden, aber für mich persönlich war es einfach ein bisschen zu viel des Guten. Besonderheit Eine Besonderheit ist für mich definitiv, dass Cassandra Clare jeder ihrer Figuren Raum für die eigene sexuelle Orientierung gibt. Jeder soll so sein wie er ist und lieben wen er will. Das ist eine sehr wichtige Aussage (wenn auch nur unterschwellig) und ganz toll, dass das von einer Autorin immer wieder in ihre Geschichten gepackt wird, die so viele Menschen erreicht. Möglicherweise kann sie damit dem ein oder anderen Mut machen zu sich zu stehen - und das ist so wichtig! Schreibstil Cassandra Clares Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Wenn man mal dabei ist, kommt man auch schnell voran. Außerdem versteht sie sich darauf Dinge so zu beschreiben, dass man sich diese bildlich vorstellen kann. Fazit Insgesamt hätte ich mir ein bisschen weniger Liebe und mehr Action gewünscht. Aber das kann im finalen Band dann ja noch kommen. Da ich bis auf dieses und Lady Midnight immernoch kein anderes Buch aus der Schattenwelt gelesen habe, wird es endlich Zeit! Ich werde nach und nach die anderen Reihen lesen und diese Trilogie nochmal rereaden bzw. beenden. Bewertung Nachdem ich vom ersten Teil so begeistert war und dafür volle 5 Sterne vergeben hatte, fällt mir die Bewertung nicht so leicht. Da ich aber schon große Kritikpunkte habe, muss ich leider zwei Sterne abziehen. Somit lautet meine Bewertung: 3 Sterne

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Ich muss gestehen, ich hatte sehr lange überlegt „Die Chroniken der dunklen Mächte“ überhaupt zu lesen – keine Ahnung, wieso genau. Vielleicht, weil ich immer ein wenig Angst habe, dass mir die Reihe nicht gefallen könnte – und ich kenne so viele, die diese Reihe wirklich über alles lieben. Dennoch hat mich bereits nach „Lady Midnight“ das Fantasy-Fieber gepackt und ich war voller Vorfreude auf den zweiten Teil. Nachdem ich mich entschlossen hatte, ihr eine Chance zu geben, war ich wirklich sehr positiv überrascht und möchte dieses Erlebnis nun mit euch teilen. Bitte beachtet, dass diese Rezension auf jeden Fall Spoiler zum ersten Band enthält. Klappentext: Die junge Schattenjägerin Emma Carstairs hat ihre Eltern gerächt, doch sie findet keinen Frieden. Denn aus der Freundschaft zu ihrem Parabatai Julian ist Liebe geworden – und nach den Gesetzen der Schattenjäger hat eine Beziehung zwischen Parabatai tödliche Konsequenzen. Um Julian und sich zu schützen, lässt Emma sich daher ausgerechnet auf Julians Bruder Mark ein. Mark, der fünf Jahre bei den Feenwesen lebte und dessen Loyalität nickt wirklich geklärt ist. Zumal herrscht Unruhe in der Unterwelt. Die Feenwesen mussten sich nach dem Dunklen Krieg harten Bedingungen beugen und begehren auf. Aufgerieben zwischen den Intrigen des Feenkönigs und der unerbittlichen Härte jahrtausendalter Gesetze müssen Emma, Julian und Mark ihre privaten Sorgen vergessen und gemeinsam für all das kämpfen, was sie lieben – bevor es zu spät ist und ein neuer Kampf ausbricht… „Kit hatte schon bald einen Grund für einen weiteren Eintrag auf seiner Liste an Dingen, die er an Schattenjägern nicht mochte: Sie wecken mich mitten in der Nacht auf.“ (S. 203) Nachdem Emma sich an Malcom Fade rächen konnte, wird der Leser direkt in den zweiten Band geworfen und muss dabei einiges wegstecken. Emma führt eine Scheinbeziehung mit Mark und tut damit Jules und sich selbst weh, aber sie versucht gleichzeitig mit aller Macht, den Parabatai-Fluch zu umgehen. Ich konnte ihr Verhalten sehr gut nachvollziehen und war überrascht, wie sehr Julian an dieser Liebe festgehalten hat, obwohl er doch genau wusste, was für Probleme es geben würde. Außerdem treffen wir einige alte Bekannte, von der eine mich besonders gefreut hat. Eigentlich habe ich schon seit „Clockwork Prince“ auf sie gewartet und diese Begegnung hat mich wirklich außerordentlich gefreut. Am Institut in LA wird es nun laut: Nicht nur, dass Kit jetzt zum Inventar gehört, der Rat schickt auch die Zenturionen der Scholomance, denn sie sollen Fades Leichname finden. Oder zumindest geben sie das vor. Mir war von Anfang an klar, dass ab jetzt alles aus dem Ruder läuft – die Zenturionen vertreten schattenweltlerfeindliche Ansichten und sich sehr arrogant, was den einsamen Blackthorns zu schaffen macht. Es wird mehr denn je klar, wie isoliert die Familie die ganze Zeit über lebte. Dennoch treffen wir auch überraschend einen Freund von Simon: Jon Cartwright aus der Akademie-Zeit, was ich irgendwie lustig fand – so für zehn Seiten. Danach fand ich diese Begegnung etwas unnötig, weil er sowieso nicht lange Teil der Geschichte war. Die Probleme spitzen sich dagegen zu und natürlich müssen Emma, Mark, Julian und die anderen mal wieder ein paar Abenteuer lösen – dieses Mal aber ohne den nicht Perfekten Diego, was eine unheimliche Erleichterung war. Stattdessen mit sehr vielen Perspektivwechseln, die mir sehr gefallen haben. Dennoch fand ich es gut, dass die Zenturionen und die Kohorte ins Spiel kamen, um zu zeigen, wie viele Probleme die Schattenjäger im Moment haben und wie gespalten sie sind. Man merkt, dass durch den Dunklen Krieg und Valentin einige Dinge ins Rollen kamen und die Nephilim sich uneinig sind. Natürlich haben die Blackthorns es da mit Mark und Helen nicht leicht und müssen sich auch noch ständig mit Feenwesen herumschlagen, die etwas von ihnen wollen. Ich will nicht lügen: Dieses Buch ist sehr dick. Normalerweise würden mich solche langen Bücher nerven und die Geschichte zieht sich dann meistens auch, doch bei „Lord of Shadows“ ist es anders und das liegt an genau einer Tatsache: Es geht nicht nur um Emma und Julian. Man hat das bereits am Ende des ersten Bandes gespürt, doch hier wird es viel deutlicher. Man bekommt als Leser Einsicht in jeden Blackthorn, sowie Cristina und Kit, was eine unheimliche Abwechslung in die Geschichte bringt. Dadurch konnte man merken, dass wirklich jeder in dieser Geschichte wichtig und entscheidend ist – manchmal war es dadurch auch viel spannender und es kam mir nie langweilig vor. Die Handlung ging wirklich runter wie Öl und sie Seiten flogen so dahin, bis ich einfach am Ende angekommen war. Also, das Ende hat mich wirklich zerstört und ich kann nicht fassen, dass Cassandra Clare das wirklich ernst meint und ihren Lesern das antut. Ich hätte fast geweint, auf jeden Fall aber war ich todtraurig und habe –ehrlich gesagt- jetzt nicht mehr so viel Lust auf Band 3…Spaß, ich kann es kaum erwarten, obwohl ich mir die Geschichte so nicht mehr vorstellen kann. Wie immer erscheint die Situation unausweichlich und ich kann mir kein gutes Ende vorstellen. Ich bin mehr als gespannt auf den letzten Band „Queen of Air and Darkness“ und hoffe, dass alles noch zu einem guten Ende kommt. Was ich mir aber – wie gesagt – gerade nicht vorstellen kann. Die Charaktere glänzen einerseits durch ihre Vielschichtigkeit und ihre Abwechslung und andererseits durch ihren bekannten Status. Ich muss zum Beispiel einfach lächeln, wenn ich Magnus‘ Szenen lese. Mir fiel auf, wie sehr sich die Figuren im Gegensatz zu dem ersten Band entwickeln. Wir lernen noch mehr von Julians skrupelloser Seiten kennen, die auch mir Angst macht und kriegen noch mehr Einblicke in seine Gefühle und natürlich seine Probleme mit Emma und dem Parabatai-Bund. Auch Emma entwickelt sich, sie ist eine grandiose Schattenjägerin und ich liebe jede ihrer Szenen mit Jem (den man ja eh liebt). Überhaupt entwickeln sich alle Charaktere. Man lernt mehr über die anderen Blackthorn-Kinder – am Meisten über Livvy und Ty, die sich um Kit kümmern, aber gegen Ende auch mehr über Drusilla, die ich persönlich auch sehr spannend finde. Sie sind in sich so eine tolle Familie, deren Zusammenhalt wirklich durch das Buch spürbar ist. „Aber wenn wir alles sagen, bedeutet das doch noch immer, dass es bestimmte Dinge gibt, die wir nicht tun würden. Das weißt du doch, oder?“ (S. 716) Fazit: Insgesamt hat mir „Lord of Shadows“ wirklich sehr, sehr gut gefallen. Obwohl es über 800 Seiten hat, flog die Geschichte nur so dahin und ich konnte es vor Spannung kaum aushalten. Der Schreibstil war flüssig und die Charaktere und die häufigen Wechsel interessant. Insgesamt gefallen mir „Die Chroniken der Dunklen Mächte“ bedeutend besser als „Die Chroniken der Unterwelt“ und empfehle sie jedem Shadowhunters-Fan – allerdings würde ich nicht sagen, dass man mit dieser Reihe einsteigen sollte. Dafür sind zu viel geheime Insider drin, die man ansonsten verpasst, was sehr schade wäre. Vielen, vielen Dank nochmal an das Bloggerportal von Randomhouse und an den Goldmann Taschenbuch Verlag für das freundliche Bereitstellen dieses Rezensionsexemplars. Diese Tatsache hat meine Meinung und Wertung in keiner Weise beeinflusst. [Werbung, Rezensionsexemplar, alle Cover- und Zitatrechte liegen beim Goldmann Taschenbuch Verlag] Bibliographische Angaben: Autor: Cassandra Clare Seitenanzahl: 832 Seiten Verlag: Goldmann Taschenbuch Verlag Genre: Urban Fantasy

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Super

Von: Yanthara

30.06.2019

Der zweite Band der Reihe ist düsterer als der Erste und auch der bisherigen Shadowhunter Bücher. Klare Thematik in dem Band ist Verlust eines geliebten Menschen. Cassandra Clare hat in der Zeit, in der sie an diesem Buch gearbeitet hat einen geliebten Menschen verloren, was sich auch im Roman wiederspiegelt. Da einige Charaktere sterben. Es gibt auch Rückblicke zu Malcom und Annabell Blackthorn – da wird auch noch mal deutlich, wie sehr Malcom der Verlust geschmerzt hat. Aber man merkt auch wie andere Charaktere mit verlorenen Beziehungen zu kämpfen haben, aber auch mit dem Tot eines geliebten Menschen. In dem Buch sterben mehrere Charaktere – einer opfert sich, damit seiner Familie nichts passiert. Einer als gerechte Strafe und zwei sterben im letzten Kapitel, im Höhepunkt dieses Buches. Man lernt in dem Band auch noch etwas mehr von Kit kennen. Er freundet sich mit Ty und Livvy an. Alte Bekannte tauchen auch wieder auf, Jace und Clary haben einen kurzen Auftritt. Magnus und Alec, samt Nachwuchs haben eine größere Rolle. Auch Robert Lightwood taucht kurz auf. Es gibt Szenen am dunkeln Hof, man erfährt noch etwas mehr zu Kierans Hintergründen. Das Buch macht einfach Spaß gelesen zu werden. Schön finde ich die Umsetzung von Ty, Cassy gibt sich sehr fühl Mühe wie sie ihn schreibt, da es nicht so leicht ist einen autistischen Charakter zu schreiben der nicht zu Klichehaft ist. Gut gelungen finde ich auch die eine Szene mit Diana und Gwyn (möchte nichts näher dazu schreiben, da ich nicht spoilern möchte) – die Szene ist klasse, sie kommt richtig gut rüber und wirkt nicht übertrieben. Man kann diese Szene richtig nachvollziehen. Man erfährt auch einiges über Annabells Vergangenheit, als sie noch gelebt hat. Interessant fand ich auch den Ansatz der Kohorte. Nachdem Valentine und der Kreis alle Unterweltler vernichten wollte. Ist die Kohorte dafür, dass man alle Unterweltler registriert und markiert. Ich war überrascht so eine Thematik in einem YA zu finden. Ich frage mich allerdings, ob die jungen amerikanischen Leser den Zusammenhang zu tatsächlichen historischen Ereignissen ziehen können, oder ob es für sie nur Fantasy ist. In dem zweiten Band der Reihe sind einige neue Aspekte in die Geschichte gekommen, es gab einige Wendepunkte und es arbeitet sich alles zu einem Showdown im dritten Band hin. Der aber leider erst in zwei Jahren kommt. Das letzte Wort in dem Roman ist Hour – was als verweis auf den ersten band von The last Hour gesehen werden kann (das nur am Rande). Ich bin gespannt wie sich das alles zum Finalenband hin auflöst.

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