Leserstimmen zu
Lord of Shadows

Cassandra Clare

Die Dunklen Mächte (2)

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Ich habe mich wieder entführen lassen nach Los Angeles und da geht es ganz schön rund. Die rätselhaften Morde hat Emma mit den Blackthorns aufgeklärt und den Verantwortlichen aufgedeckt und getötet. Ruhe zum Aufatmen bleibt ihnen jedoch nicht: Emma muss mit den Blackthorns gegen Feinde von allen Seiten kämpfen. Einige der Zenturionen, die den toten Mörder aus dem Meer fischen sollten, scheinen unkoschere Absichten zu haben, während Emma, Julian, Christina und Mark im Feenreich gefährlich agieren. Ein Vorfall jagt den nächsten und als sei dies alles nicht genug, wächst die romantische Liebe zwischen Julian und Emma unheilverkündend. Liebe ist der Kerninhalt der "Chroniken der dunklen Mächte". Liebe in ihren positiven Seiten, aber als Kontrast auch in ihren negativen. Mit Liebe und Zusamenhalt schaffen es die Geschwister Blackthorn immer wieder, sich aus brenzligen Situationen zu retten. Sie können sich gegenseitig aufeinander verlassen – zu 100%. Julian und Emma dagegen haben ein großes Päckchen zu tragen mit ihrer gegenseitigen Liebe. Dieses Problem nimmt einen großen Teil des Buches ein und ist ungefähr das einzige Gesprächsthema zwischen den Parabatai. Andere Leser sind wahrscheinlich genervt davon, für mich dagegen ist nur die Schwere der Last sichtbar. Liebe kann so stark sein. Zu stark. Der Mörder aus "Lady Midnight" hat in seinem Liebeswahn gravierende Folgen verursacht, die dramatisch zum Showdown beitragen. Hätte er doch einigen Schattenjägern etwas von seiner Liebe abgegeben: Etliche von ihnen schmieden faschistische Pläne gegen die Unterweltler. Diese wiederum, darunter auch Magnus Bane, oberster Hexenmeister von Brooklyn, haben andere Sorgen. Der Bogen ist zum Reißen gespannt. Zurück zur positiven Seite der Liebe: Es hat mich so gefreut, alle Charaktere wieder zu treffen. Besonders habe ich mich über Clary und Jace und MAAAALLEEEEC #shipshipshipshipshipperia gefreut. Klar, Clary und Jace wurden nur für die Fans eingebaut, Magnus und Alec spielen dagegen tragende Rollen. Die Freude für die Fans zum Beispiel 😀. Tragend - nochmal so ein Stichwort! Bei vielen Büchern kritisiert man Spannungslöcher (ich gehöre bisher auch dazu), was hier sicherlich auch möglich wäre. Ich empfand dies keineswegs so, denn selbst ein Schattenjäger muss mal Zeit absitzen und die Blackthorns sind solche lieben Zeitgenossen, da merkt man ein Spannungsloch nicht einmal, man wird mehr so drübergetragen. Eher würde ich das Gegenteil kritisieren: Es passiert so viel, dass man am grandiosen und gleichzeitig fiesen Ende der Geschichte nicht mal mehr sortieren kann, was alles passiert ist. FAZIT: "Lord of Shadows" ist ein gelungener zweiter Band der "Chroniken der dunklen Mächte". Ich mag die Charaktere, die Story war spannend, Lieeeeeebeeeee und worauf es ankommt: Ich hatte eine schöne Zeit beim Lesen. Nur: Lest nicht den epilogartigen Schluss. Hört am Ende auf, legt das Buch zur Seite und lest den Epilog zwei Wochen später. Ist besser so.

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Von: Corinna

22.12.2018

Absolut fantastisch und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite!

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Ich möchte sie hassen, für das Ende des Buches!!! Es ist ja mittlerweile bekannt dass Clare eine große große Vorliebe für Cliffhanger hat - wer also Lord of Shadows noch NICHT gelesen hat, sollte lieber warten bis Band 3 der Dunklen Mächte raus ist! Tut euch selbst den gefallen! Aber erst mal zum Buch: Zum ersten Teil hat sich etwas in der Schreibweise verändert. Wir haben hier teilweise 5 Handlungsstränge gleichzeitig, die eine unglaubliche Spannung und Vielseitigkeit aufbauen. Außerdem werden auch die Charakter, wie zum Beispiel Livia und Tiberius, Mark, Diana oder auch Gwyn von der Wilden Jagd. Nach dem turbulenten Ende von Band 1 geht es genauso Energiegeladen in Band zwei weiter. Emma tut alles um Julian und sich selbst zu schützen, doch sie ist Machtlos gegen ihre eigenen Gefühle. Alles scheint schief zu laufen und als dann auch noch die Centurionen Einzug in das Institut halten, wird alles nur noch schlimmer. Ich habe dieses Buch geliebt und gehasst - ich habe mit den Personen gelacht, geweint, gehasst und gekämpft (bildlich gesprochen versteh sich). Band zwei hat mir sogar noch besser gefallen als Band eins und ich bin sooo unglaublich gespannt, wie es mit Band 3 weiter geht und wie viele Teile dann noch folgen werden, denn das was alles durch Lord of Shadows ungeklärt geblieben ist, kann Clare unmöglich allein mit Queen of Air and Darkness aufholen. Vielleicht kann sie es doch, aber dann wird die Umsetzung wirklich interessant und ob sie sich selbst und ihrem ausschweifenden und detaillierten Schreibstil dann noch treu bleiben kann.

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Absolut fantastisch

Von: Luzie

13.06.2018

Vorsicht, könnte Spoiler enthalten! Also, wenn das mal nicht reingehauen hat. Ich muss sagen die Bücher von Cassandra Clare sind immer spannend und haben auch immer ein Thrill an sich der mich durch das ganze Buch begleitet. Ich wundere mich meistens was als nächstes passiert und kann deswegen nicht aufhören zu lesen, obwohl ich vielleicht auch noch andere Sachen erledigen sollte. Zum Buch kann man nur sagen dass es die perfekte Mischung aus Spannung, Überraschungen, Romantik und Action war. Das gute bei ihren Büchern ist immer sind die ganzen Perspektiven aus denen wir die Geschichte lesen. Am liebsten aber mag ich Kit und Ty (besonders Ty), aber wer tut das schon nicht. Die Geschichte knüpft nahtlos an das erste Buch an und geht über die ganzen Fragen mit denen wir im ersten Buch bombardiert worden sind, zu beantworten. Und natürlich auch neue Geheimnisse aufzuwirbeln. Ich muss sagen dass mehrere Events mich in diesem Buch echt erschreckt und tränenreich zurückgelassen haben. Allen voran der Schluss, der ja mal gar nicht geht. Also manchmal denke ich Cassie will uns mit ihren Geschichten in ein emotionales Traume schicken, und das meine ich nur im besten Sinne. Dieses Buch bietet alles was sich ein Leser nur wünschen kann, und wer auf Fantasie, Märchengestalten und jede Menge Action steht dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Inhalt: Die junge Schattenjägerin Emma Carstairs hat ihre Eltern gerächt, doch sie findet keinen Frieden. Denn aus der Freundschaft zu ihrem Parabatai Julian ist Liebe geworden – und nach den Gesetzen der Schattenjäger hat eine Beziehung zwischen zwei Parabatai tödliche Konsequenzen. Um Julian und sich zu schützen, lässt sich Emma daher ausgerechnet auf Julians Bruder Mark ein. Mark, der fünf Jahre bei den Feenwesen lebte und dessen Loyalität nicht wirklich geklärt ist. Zumal Unruhe herrscht in der Unterwelt. Die Feenwesen mussten sich nach dem Dunklen Krieg harten Bedingungen beugen und begehren auf. Aufgerieben zwischen den Intrigen des Feenkönigs und der unerbittlichen Härte jahrtausendealter Gesetze müssen Emma, Julian und Mark ihre privaten Sorgen vergessen und gemeinsam für all das kämpfen, was sie lieben – bevor es zu spät ist und ein neuer Krieg ausbricht ... Fantasy at its finest! Zugegeben, ich habe mir jetzt sehr, sehr lange Zeit für diese Rezension gelassen, da ich nicht weiß, wie ich eine objektive Meinung abgeben soll. Dadurch, dass mich Cassandra Clare mit ihren Shadowhunter-Büchern überhaupt zum Lesen gebracht hat, kann ich leider keine gefühllose Rezension schreiben. Vergebt mir also dafür. Dazu kommt noch, dass es sich hierbei um einen zweiten Teil einer Reihe handelt, die schon die dritte im Shadowhunter-Universum ist. Deswegen werde ich mich allgemein halten. Unnötig zu erwähnen ist wohl, dass die Geschichten hunderttausende von Lesern packen und verzaubern können. Dass keines ihrer großen Bücher keine schlechtere Gesamtbewertung von 4,1/5 auf Goodreads hat, ist kein Wunder. Die Charaktere sind so großartig ausgeprägt, dass sie lebendig wirken und man sich selbst als Mitstreiter bei deren Missionen sieht. Dabei hat jede Person, jedes Wesen, seine eigene Persönlichkeit. Wie man das bei nun schon 11 Büchern, von den Zusatzbänden mal abgesehen, immer wieder schaffen kann, ist mir ein Rätsel. Dass einem die Geschichten im Kopf bleiben und auch im Alltag noch verfolgen ist auch noch eine Besonderheit, die nicht nur alleine durch Clares Schreibstil kommt, der das Lesen so angenehm macht. Die Geschehnisse, Plot-Tiwists und wie alles miteinander verbunden ist lassen die Leser die Buchlänge vergessen und immer wieder gerne in ein Shadowhunter-Buch abtauchen. Genug von der Lobeshymne. Aber ich habe euch vorgewarnt. Jeder der Urban-Fantasy-Bücher liebt, muss mindestens eins von Cassandra Clare gelesen haben. (Kleiner Hinweis: mit großer Wahrscheinlichkeit wird es danach nicht bei einem bleiben.)

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Von: Sarah Rawrpunx

29.03.2018

Diese Autorin macht einen fertig. Lord of Shadows war eine Talfahrt. Eine Achterbahn voller Emotionen. Wo der erste Band noch ganz okay war, die meisten Parts eher langatmig, kam der zweite Teil gleich zur Sache. So viel ist passiert, so viele Nebengeschichten die locker jede für sich ein eigenes Buch füllen könnten. Allen voran Kieran, Mark und Christina. Der Elbenprinz, der Halbelfe Halb Nephilim und die temperamentvolle und das Herz am rechten Fleck habende Schattenjägerin. Was für ein spannendes Trio! Dreiecksverhältnisse die eben nicht einfach, man absolut nachvollziehen kann und daher interessant zu lesen sind. Dann kommen noch die subtilen Anspielungen zu Kit Herondale und Ty Blackthorn. Ship Potenzial hoch drölfttausend! Hinzu kommt noch die lebhafte Zwillingsschwester Livvy, die ihren autistischen Bruder Ty abgöttisch liebt und ihn beschützt. Natürlich sind die Hauptcharaktere Emma und Julian. Die zwei Parabatais, welche ineinander verliebt sind und nie zusammen sein können. Tragische Liebesgeschichte in 3,2,1 - das schafft Cassandra Clare wie keine andere. Und zwischen all den Alltagsgeflüster, den Schattenjäger Aktivitäten und den Schattenwelt Einblicken, passieren immer wieder kleine Ereignisse, die man zunächst nicht zuordnen kann aber am Ende ein ganzes Bild ergeben. Altbekannte Gesichter bekommt man ebenfalls zu lesen, wie Magnus, Alec, Jem und Tessa. Ich muss an dieser Stelle ja nicht mehr erwähnen, dass man sich hier zu all den vorherigen Bänden spoilert. Allerdings nicht so sehr, dass sich ein Lesen zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr lohnt. Ich kann es kaum erwarten den dritten Band zu lesen vor allem wegen diesem besch.. eidenen Cliffhanger!!!! Argh. Die Geschichte rund um Annabell Blackthorn fand ich spannend eingeflochten, sie ist ein sehr interessanter Charakter, welchen man schnell falsch einschätzen könnte. Über 800 Seiten und trotzdem hätte ich gerne noch mehr gelesen. Ist es schon Dezember? Dann erscheint der englische Band erstmal und wahrscheinlich kurz danach auch beim Goldmann Verlag.

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ACHTUNG dieses mal mit Spoilern! Meine Meinung zum zweiten Teil der Reihe: Lord of Shadows Die dunklen Mächte Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Es ist Krieg, es bilden sich Gruppierungen, denen man lieber nicht begegnen möchte, denn es ist entweder für oder gegen etwas. Dazwischen eine verbotene Liebe, die nicht sein darf, weil das einen Fluch nach sich bringt, und letztlich kommt ein Mädchen in die lebende Welt zurück um letztlich schaden anzurichten. Dazwischen Emma und Julian, die beide mit sich ringen und doch das richtige wollen. Wie dieses Abenteuer endet? Das müsst ihr heraus finden, indem ihr das Buch lest. Aber Achtung, es könnte euch, wenn ihr vertraute Figuren lieb gewonnen habt, das Herz zerreißen. Wie ich das gelesene empfand: Ich muss gestehen, dieses mal schaffte der zweite Teil wirklich besser als der erste Teil zu sein, und dabei hat es mich nicht mehr losgelassen und ich wollte erfahren wie es mit Emma und Julian weiter geht. Dabei hat mich die Autorin aber einfach zu oft auch negativ überrascht im Buch, natürlich kann ich über das hinweg sehen, aber ist irgendwem schon einmal aufgefallen das die einzigsten Beziehungen die scheinbar wirklich funktionieren, mit Homosexuellen Pärchen stattfindet oder alles was nicht der „Norm“ entspricht toll ist? Hier stehe ich irgendwie zwischen den Stühlen, ich persönlich sitze gerne an einem Tisch wo auch Homosexuelle oder andere Menschen sitzen, wo die Kirche gerne protestiert, aber dennoch ist mir manches dann auch zu viel und ich denke mir, muss das jetzt sein, so bei Christina. Ich hätte mir einfach gewünscht das sie einfach „nur“ Christina ist, aber das was die Autorin hier rein gesetzt hatte, fand ich dann leider doch zu viel. Das ist aber glaube ich das einzige was mich wirklich in diesem Buch störte. Geschichte: Ich finde es Hammer wie dieses Buch endet, damit meine ich aber nicht einmal das es gut endet, sondern es ist ein so dermaßen großer Cliffhanger, das ich traurig bin, das Teil 3 noch nicht erschienen ist. Ich frage mich, wie es mit Annabell weiter gehen wird, wie das dunkle Buch seine Rolle noch spielen wird, wie Tavy mit dem Ende klar kommt und wie es zwischen Emma und Julian weiter geht, wie die Feen im Buch ihre Rolle noch einnehmen werden und was mit den Instituten weitergehen wird und was letztlich die Auflösung sein wird, denn gerade befinde ich mich mit Julian und Emma im Krieg, der irgendwie schon seit dem Abkommen vorhanden ist. Wer das Buch in die heutige Welt umsetzt, weiß das die Autorin sehr gerne auch Konflikte die gerade in der Welt herrschen aufgreift, sie verpackt z.B. den Menschenhass auf andere Menschen in eine Form die noch einmal klar macht, was eigentlich gerade passiert. Das finde ich, bringt sie sehr gut vor, dennoch muss ich sagen, ich freue mich auch einmal auf ein Buch von der Autorin wo auch „normales“ seinen Raum finden darf ohne immer mit der sexuellen Praktiken zwischen Menschen erwähnt wird. Es ist auch schön, wenn M und W zusammenfinden dürfen. Bewegend: Mich bewegte die Geschichte von Annabelle, sie muss etwas ausbaden, wegen einem richtigen Hass, wo sie nichts für kann, aber in blinder Wut zu agieren kann einfach mehr als schaden, und das zeigt gerade das Ende in diesem Buch, es ist klar, das sie ein Ventil braucht und aus Angst agiert, aber ist das richtig? Ich hoffe so sehr das es mit Annabelle noch weiter geht und ich habe Mitgefühl, Mitleid und zeitgleich eine echte Wut auf diese Person entwickelt. Und genau das ist der Stil der Autorin, den ich liebgewonnen habe, auch wenn sie viele Tabus bricht, schafft sie es mich zu begeistern. Thema: Fremdenhass nimmt in diesem Buch eine große Rolle ein, und wer die Vergangenheit kennt, wird Parallelen feststellen. Das aber in einer Form gepackt, das es einfach reine Unterhaltung ist, und keine Geschichtsstunde, das mag ich. Wenn wir alle aus Fehlern lernen würden, dann würde die Welt und auch die Welt in der Emma und Julian derzeit zu Hause sind anders aussehen, und doch müssen wir die Fehler der Vergangenheit selbst immer wieder praktizieren und gestalten. Erschreckend, bewegend, und grausam. Dennoch haben wir einen Schlüssel in der Hand. Die Liebe, die Frage ist, auf was besinnen wir uns? Liebe oder Hass, Gewalt oder Frieden, Tod oder Leben? Einfach toll umgesetzt mit einer Menge Gefühl und einer Prise Horror. Empfehlung: Wer Cassandra Clare liebt, wird auch diesen Teil lieben, ich finde sogar das er um Ecken besser ist, als Teil 1 und ich immer wieder staune, was kommen wird und wohin mich die Autorin führen wird. Fantasie vom allerfeinsten, gepaart mit Hier und Jetzt! Bewertung: Nachdem mich dieses Buch wirklich begeistern konnte, obwohl ich auch hier so einige Längen hatte, gibt es viereinhalb Sterne, nachdem ich aber keine halben Sterne auf meiner Seite gebe runde ich dieses mal auf fünf Sternen auf. Die Spannung passte sehr gut zur Handlung, die Figuren waren greifbar und ich konnte mich mit der ein oder anderen Figur aus dem Buch identifizieren und mitfühlen, und das Ende ist einfach grausam und brutal und verlangt sofort den dritten Band zu lesen.

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Nachdem ich Band 1 ab der Hälfte erneut gelesen habe, um mein Gedächtnis aufzufrischen, war ich weitaus begeisterter von der Geschichte als ich es mit dem Hörbuch war! Obwohl ich den Sprecher wirklich gut fand, musste ich die Geschichte selbst lesen um das übliche Gefühl von Cassandra Clares Schattenjägerwelt spüren zu können. Und es hat geklappt! Auch in Band 2. Emma und Julian entwickeln sich in diesem Band nochmals auf ganzer Linie. Beide sind mir mittlerweile sehr sympathisch geworden und obwohl mich das Hin und Her ihrer Gefühle und Handlungen etwas genervt hat muss ich doch sagen, dass ich ihre Situation verstehe und es ihnen nicht verübeln kann. Wo Julian sich in diesem Band weiterhin für seine Familie einsetzt und alles tut, um ihnen ein gutes Leben bieten zu können, dabei aber keine Scheu zeigt, kämpft Emma selbst um das was sie liebt und versucht immer wieder, sich Hindernissen in den Weg zu stellen, die sie nicht allein besiegen kann. An dieser Stelle könnte ich sie wieder für naiv erklären, allerdings empfand ich das nicht immer so. Sie wirkte in meinen Augen unheimlich stark und hinterfragt die Dinge mit der Zeit. Auch Julians Handlungen werden hinterfragt und haben sie für mich noch vernünftiger wirken lassen, weil sie sieht, dass er mehr verbirgt, als es scheint. Und dennoch bleibt die Liebe natürlich bestehen. Man merkt schnell, dass sie reifer wird und ihr Schwert Cortana ihr neben Julian, den Blackthorn-Geschwistern und Cristina Halt gibt. Und genau deshalb konnte ich oftmals auch ihre unüberlegten Handlungen verstehen. Überhaupt war dieser Band erneut sehr schlüssig und vollgepackt mit Überraschungen, Intrigen und natürlich einem großen Finale, das mich - zugegebenermaßen - beinahe umgebracht hätte. Denn man erlebt diesmal nicht nur einen spannenden Mittelteil und weitere Ermittlungen der Familie Blackthorn, sondern noch einiges mehr, das sich vor allem im Finale zeigt. Besonders beeindruckt haben mich dieses Mal aber nicht nur Emma und Julian, sondern vor allem auch die anderen Charaktere. So mochte ich Kit in Band 1 nicht besonders gern und in diesem Band hat er sich zu dem entwickelt, der er wirklich ist - zu Christopher Herondale! Er hat mir nach einigen Seiten wirklich gefallen, was vor allem Ty und Livvy zu verdanken ist, die ihn aufnehmen und ihm die tatsächliche Schattenjägerwelt zeigen. Das war für mich unheimlich schön zu verfolgen, zumal man so auch mehr von den Geschwistern und vor allem von Ty mitbekommt, der laute Geräusche lieber ausblendet und viel aufmerksamer und besonderer ist, als man annehmen sollte! Auch über Dru hat man endlich mehr erfahren. Sie möchte nicht unbedingt die Aufpasserin spielen, lernt in diesem Teil aber jemanden kennen, der ihr vielleicht endlich den Halt gibt, den sie gebraucht hat. Und über ihn landet sie in einer Welt, die ich unbedingt noch einmal in Band 3 mit ihr betreten möchte! Denn was dahintersteckt wird die Autorin sicher wieder preisgeben und mit anderen Elementen verbinden! Doch im Fokus standen für mich diesmal die Charaktere Cristina und Mark, die ich nun ebenfalls unheimlich ins Herz geschlossen habe. Mark ist wirklich ein kleiner Herzensbrecher und als Halbelbe und halb Schattenjäger unheimlich interessant zu verfolgen. Man spürt seine innere Zerrissenheit immer wieder und genau das macht ihn neben seiner Liebe zum Feenprinzen Kieran und zu Cristina unheimlich interessant. Ich habe alle drei sehr gerne verfolgt und verstehe die Beziehung, die bei ihnen entstanden ist nach wie vor nicht. Genau diese ungewöhnliche Dreiecksbeziehung möchte ich endlich verstehen und hoffe sehr auf mehr! Denn hier kann es nur genauso gut weitergehen. Andere Nebencharaktere darf man aber auch nicht vergessen, denn genau diese sind in den Vorgängern als unsere Protagonisten aufgetreten oder spielen in diesem Band eine elementare Rolle. So sind auch Diana und Helen aus Band 1 wieder dabei und Aline und Jia kommen ebenfalls dazu. Auch Gwyn von der wilden Jagd taucht wieder auf und sie alle mochte ich unheimlich gern. Vor allem die interessante Beziehung zwischen Diana und Gwyn fand ich toll, zumal man endlich erfährt, was Dianas Geheimnis ist! Und natürlich darf man auch geheimnisvolle und düstere Charaktere, wie den Feenkönig und die Feenkönigin oder auch Annabelle und Malcolm nicht vergessen, die erneut eine wichtige Rolle spielen. Für mich waren allerdings vor allem Clary und Jace, sowie Magnus und Alec mit ihren Kindern und sogar Robert Lightwood besonders. Selbst Simon und Isabelle wurden erwähnt und man hat etwas über sie erfahren, allerdings sind sie leider nicht weiter aufgetaucht. Ich hoffe sehr, dass es auch mit diesen Charakteren noch ein positives großes Ganzes gibt, habe aber unheimlich große Angst vor dem, was sich im Kopf der Autorin zusammengesponnen hat! Denn nach dem, was Clary Emma in diesem Band beichtet, hatte ich unglaublich große Angst vor mehr. Ich kann nur hoffen, dass die Autorin uns das nicht antut und natürlich werde ich euch dazu nicht mehr verraten ;) Doch genau deshalb hätte ich niemals mit dem tatsächlichen Ende dieses Bandes gerechnet und das hat mich einerseits erleichtert, andererseits aber ähnlich zerstört zurückgelassen. Ich kann euch nur eines verraten: Ihr müsst euch von mindestens einem geliebten Charakter verabschieden. Die Story verspricht also definitiv wieder einiges, denn wo Band 1 aufgehört hat, beginnt Band 2 mit neuen Problemen und noch weitaus größer wirkenden Konsequenzen. Nicht nur Emma und Julian müssen einen Weg für ihre Beziehung finden, auch Cristina und Mark, sowie Kieran scheinen nicht zu wissen wo sie hinwollen und natürlich gibt es wieder eine ganze Menge Probleme hinsichtlich Malcolms Zauber um Annabelle. Hinzu kommen Probleme durch den Feenkönig und ein Handel mit der Feenkönigin, sowie die Zentauren, die das Institut unserer Charaktere besuchen und so einiges durcheinanderbringen. In diesem Band passiert unheimlich viel und das meiste davon wird dem Leser gegen den Strich gehen ;) Also typisch Cassandra Clare! Fazit: Allein die Dialoge machen dieses Buch wieder einmal besonders, denn sie lassen einen Dinge erahnen, die die Autorin teilweise nochmals umkrempelt oder die noch gar nicht das Ereignis sind, von dem man als Leser ausgeht. Es passieren so viele Dinge, die ich mir anders vorgestellt hätte und von denen man nicht ausgeht, doch genau das macht es wieder so besonders, spannend und auch traurig und emotional. Ob im Institut, in der Stadt, im Feenreich oder Alicante, diesmal begleiten wird sie an alle Orte! Man gewöhnt sich an Charaktere, bei denen man niemals damit gerechnet hätte und muss sich von anderen verabschieden, von denen man es noch weniger gedacht hätte. Unsere liebgewonnenen Charaktere müssen Hürden überwinden, gemeinsam Auswege finden und letztendlich mit hohen Verlusten rechnen und am liebsten würde ich sofort weiterlesen und nicht noch so lange auf den dritten Band warten, denn das Ende ist mehr als nur ein Cliffhanger. Für alle Schattenjägerfans sind in diesem Band wohl einige der schlimmsten Momente aller Reihen festgehalten und trotzdem kann man sich dem nicht entziehen und möchte wissen, wie es weitergeht. Wer weiß, was die Autorin nun noch bereithält. Ich weiß nicht, ob ich es wirklich wissen will, aber ich freue mich auch darauf! Deshalb vergebe ich 5 Federn und eine Extraauszeichnung!

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