Leserstimmen zu
Die Brücke der Gezeiten 3

David Hair

Die Brücke der Gezeiten (3)

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Paperback
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Hair damit

Von: Zwerg & Elf

28.09.2018

Die Kontinente Yuros und Antiopia bilden das fantastische Gegenstück zu den uns bekannten Morgen- und Abendlanden und sind nur alle Jubeljahre durch eine sich aus dem Meer erhebende, magisch befeuerte Brücke verbunden. Und wenn das passiert, gibt’s - wie meistens, wenn Kulturen kollidieren - Keilerei. Auf dieser Bühne tragen ein bis zwei Handvoll Pro- und Antagonisten religiöse Konflikte, politische Intrigen, familiäre Schicksale, Romanzen und Intimfeindschaften aus. Im Mittelpunkt stehen eine wilde Artefaktenjagd, schmutziges Intrigenspiel und Krieg, Krieg, Krieg. An dieser Stelle ist der tausendmal hingelogene Werbetext endlich angebracht: Für alle, denen das Warten auf die nächste Staffel "Game of Thrones" zu lang wird. Übrigens: Wem das Wetter in Königsmund ein wenig zu gefühlskalt ist, der befindet sich hier in wärmeren Gefilden... Die ganze Rezension auf zwergundelf.com

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Die ersten beiden Bände waren mehr eine Vorbereitung auf das, was jetzt ins Rollen gekommen ist. Der Entwurf dieser Welt ist wirklich sehr gekonnt durchdacht, auch wenn er sich unserer Welt, unserem Denken und Glauben angleicht. David Hair hat so viele brillante Ideen, die diese fremden Länder anschaulich und echt wirken lassen und denkt dabei in großen Dimensionen: je mehr ich darüber lese und erfahre, desto mehr hab ich den Eindruck, dass ich noch sehr lange nicht alles davon kennen werde. Der Schreibstil ist relativ einfach, manchmal etwas ausschweifend, aber durwegs fesselnd und auch wenn die Intrigen und Machtkämpfe immer im Vordergrund stehen, sind es doch die Protagonisten, die mich besonders faszinieren. Dabei geht es um einen jungen Magus, der gegen die Ungerechtigkeit kämpft, eine kaltblütige Intrigantin, die plötzlich die Seiten wechselt und eine junge, einfach gestrickte Südländerin, deren Leben von einem Tag auf den anderen völlig auf den Kopf gestellt wird. Sie alle beeinflussen den Lauf der Dinge mehr, als ihnen bewusst ist - doch es gibt noch einige andere Nebenfiguren, die im Lauf der Geschichte eine immer größere und präsentere Rolle spielen. Der Autor verknüpft hier sehr gekonnt die Schicksalsfäden der Protagonisten und überrascht immer wieder mit verblüffenden Wendungen. Vor allem die Cliffhanger am Ende der Kapitel sind bestens gewählt. Es wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man einen guten Überblick über die Lage auf beiden Kontinenten behält. Dabei erhält man auch einen guten Einblick in die Figuren, die sehr vielschichtig und ganz besondere Persönlichkeiten sind. Das Tempo geht gleichbleibend gut voran und die verschiedenen Sichtweisen bieten viel Abwechslung. Das Wesen der Magie, die Entwicklungen der Charaktere, die vielen kleinen Details, das alles zeichnet eine beeindruckende Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist und die mich mittlerweile total in den Bann gezogen hat. Hier sollte man sich nicht vom ersten Teil abschrecken lassen, der noch nicht ganz diese Wirkung entfalten kann, weil sich das alles erst entwickeln muss und ich bin wirklich froh, den Rat befolgt und einfach weitergelesen zu haben! Besonders schön finde ich auch hier wieder wie gezeigt wird, dass jeder der Figuren glaubt, im Recht zu sein. Jeder von ihnen hat eine Vergangenheit, die ihn geprägt hat und auf deren Wahrnehmung er handelt bzw. glaubt, nicht anders handeln zu können: sei es aus Pflichtgefühl, Verzweiflung oder der inneren Überzeugung heraus. Auch wenn man immer eine Wahl hat, ist die Entscheidung, sie zu treffen, doch niemals leicht. Band 4 wird sicher bald bei mir einziehen und ich bin schon mega gespannt, wie die Saga weitergeht! ---> Lest bitte nicht den vorderen Klappen-Innentext, der spoilert ziemlich heftig, bei jedem Band!

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Die Cover der gesamten Reihe sind phantastisch! Man erkennt lauter kleine Elemente im Hintergrund, die zusammen eine Komposition bilden, die wunderschön aussieht, sodass es schon fast ein eigenes Kunstwerk ist. Man merkt auch schon nur am Cover, wie die Stimmung in dem Buch unaufhaltsam immer dunkler und gefährlicher wird. Genial! Wie schon in den vorherigen Rezensionen kann ich David Hairs Werk nur loben! Der erste Band war etwas fad, da sehr viel erklärt werden musste, aber schon im zweiten kennt man sich viel besser auf der Welt in dem Epos aus und findet sich gleich besser zurecht. Im dritten Band wird das so fortgesetzt, die Welt von Alaron, Elena und Ramita nimmt einen gefangen. Der Autor hat eine grandiose Welt erschaffen, hat die Geschichte seiner Welt bis ins kleinste Detail geplant, hat die Bevölkerung eingeteilt und hat alles sehr gut durchdacht. Das merkt man beim Lesen sofort! Auch gibt es ganz hinten im Buch einen großen Anhang, in dem die Welt seines Buches erklärt wird. Man kann die verschiedenen Sprachen "lernen", die in dem Werk vorkommen, man kann die Geschichte Urtes studieren und sich mit der Zeitrechnung auseinandersetzen. Auch werden viele wichtige Personen aufgelistet, die ausführlich beschrieben werden. Jede Person an sich ist bestens durchdacht und hat einen wahren eigenen Charakter. Man spürt beim Lesen förmlich, wie sie alle leben. David Hair ist ein Meister des Schreibens. In seinen Büchern kommen Komplotte vor, die so unübersichtlich sind, dass ich mich frage, wie dieser Autor es schafft, alle Fäden in der Hand zu behalten. Auch schafft er es spielend leicht, mit einer so großen Menge an Charakteren zurechtzukommen, dass ich nur staunen kann. Die Geschichte wird wieder aus mehreren Perspektiven erzählt, und diesmal sind es nicht nur drei, nein es sind mindestens sechs. Der Autor ist ein Genie und sein Werk ist grandios, nur das kann ich immer wieder wiederholen. Ich möchte unbedingt weiterlesen und vergebe für den dritten Band vier Sterne

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Ein Sturm zieht auf

Von: Keke

21.05.2016

Cover: Die Reihe bleibt sich ihrem Cover treu. Die Farben signalisieren aber das Fortschreiten der Fehde und des Kriegszuges. Klappentext: Meiner Meinung nach verrät der Klappentext nur sehr wenig und auch sehr kryptisch von den Handlungen dieses Buches. Besonders nachdem man es gelesen hat, sagt er eigentlich fast nichts. Charaktere: Elena Anborn wird in diesem Band auf eine harte Probe gestellt. Sie befindet sich immer noch in ihrem Körper was ihr große Angst macht, doch sie wehrt sich mit aller Macht gegen Sordell. Sie bleibt weiterhin Willensstark und lässt sich von ihrer Situation nicht unterkriegen. Alaron Merser macht sich auf die Suche nach Cym und der Skytale. Auf dieser Reise muss er immer wieder Mut und Tapferkeit beweisen und auch das ein oder andere Gefährliche Abenteuer überstehen. Dennoch bleibt er sich weiterhin treu und gibt seine Ziele nicht auf. Ramita Meiros muss lernen mit der in ihr erwachten Gnosis umzugehen und sie vor ihren Feinden zu verstecken. Sie hat Angst, doch sie versucht sich dies nicht anmerken zu lassen und will Meiros Erbe in Ehren halten, genauso wie ihre Kinder. Sie kann sehr temperamentvoll sein, aber auch gütig. Kazim Makani will sich seiner neuen macht nicht hingeben. Er will nicht akzeptieren das er ein Seelentrinker ist und verschließt sich vor seiner Macht. Er weiß auch das er Ramita durch seine Handlungen verloren hat und versucht sie auch nicht zurück zu gewinnen, da er sich selbst verabscheut. Ramon macht während des Kriegszuges sein eigenes Ding. So kommt auch ein neuer Erzählstrang zustande. Schreibstil. David Hair schafft es, dass alle Erzählstränge spannend bleiben und auch oft mit Cliffhangern enden. Die Charaktere bekommen immer mehr Tiefe und die Beschreibungen der Landschaft sind sehr detailliert. Dennoch kommen keine Längen auf, die Geschichte bleibt durchgängig spannend. Gesamteindruck: Ich kam erneut gut in die Geschichte hinein. Man kennt die Charaktere nun und fühlt richtig mit ihnen. Man hat dieselben Feinde und Freunde. Die Zusammenhänge der einzelnen Stränge werden nun ersichtlicher und ich versuchte nun auch selbst Vermutungen anzustellen, was als nächstes passiert. Auch spielen nun Gnossisgeschöpfe eine immer größere Rolle. Durch sie erinnert das Buch endlich auch mehr an eine Fantasygeschichte, da es sonst eben sehr viele Parallelen zu unserer heutigen Welt und der Politik darin gibt. Trotzdem ist die Geschichte erfrischend und mir wurde während des Lesens nicht langweilig. Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkte.

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Nach langer Zeit des Wartens und des Pläneschmiedens ist es endlich Zeit und die Mondflut tritt ein. Die Brücke, die die beiden Kontinente verbindet, erhebt sich aus dem Meer und so bereitet sich die scharlachrote Armee vor, um die Brücke zu überqueren und den anderen Kontinent zu erobern. Währenddessen begibt sich die Inquisition des Kaisers auf die Suche nach einem der mächtigsten Artefakte der Welt. Doch Alaron und Cym wissen, dass dieses Artefakt niemals in die falschen Hände geraten darf und so werden sie zu Gejagten. David Hair ist es gelungen mich auch mit dem dritten Band, seines wirklich tollen Fanatsy-Zyklus, zu überzeugen. Der Einstieg wird durch einen kurzen Rückblick und durch den ausführlichen Anhang vereinfacht, sodass ich sofort wieder in der Geschichte war und ich absolut keine Einstiegs Schwierigkeiten hatte. Die einzelnen Konflikte beider Parteien spitzen sich immer mehr zu, die Spiele der Figuren werden immer undurchsichtiger und manche wechseln ganz überraschend die Seiten. Zudem werden neue Allianzen gebildet und die überraschenden Wendungen runden die Story des Romans einfach perfekt ab. Magie nimmt eine immer stärkere Rolle ein, sodass alles wesentlich mehrdimensionaler wirkt und ich einfach unheimlich Spaß daran hatte mehr über die Magie zu erfahren. Des weiteren werden auch neue magische Wesen eingeführt, die der Geschichte noch eine zusätzliche und spannende Komponente hinzufügt. Auch im dritten Band wechseln sich die Perspektiven und Handlungsstränge der verschiedenen Protagonisten ab wie z.B. Kazim oder Alaron, sodass ich einen relativ bereiten Überblick über das geschehen und den Zustand der verschiedenen Kontinente erhalten habe. Natürlich wechselt die Perspektive immer an den spannendsten Stellen, sodass noch zusätzlich Spannung aufgebaut wird. Zudem bedient sich der Autor erneut einem klaren und nüchternen Schreibstil, der weder kompliziert, noch zu einfach wirkt. David Hair legt großen Wert auf die Gestaltung seiner Figuren. Jeder Charakter hat Ecken und Kanten und ich bin einfach nicht umhingekommen mit einigen mitzufiebern und andere zu verdammen. Alle Figuren entwickeln sich weiter und passen sich den neuen Voraussetzungen an. Vor allem Alaron wächst an seinen Aufgaben und nimmt jede Herausforderung an. Er wird immer erwachsener und er zählt mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsfiguren. Alles in allem konnte mich auch der dritte Band überzeugen. Die Charakterentwicklung ist einfach sehr gelungen und auch die Storyline konnte mich wieder einmal überzeugen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Ich kann zum Cover nur sagen: DER WAHNSINN. Passender hätte man ein Cover nicht zum Inhalt wählen können. Ein Fan von diesem leicht Fantasyangehauchtem war ich ja schon immer. ABER die Kombination von weiß und rot hat mich komplett umgehauen. Band 3 ist für all diejenigen geeignet, die die vorherigen Bände bereits gelesen haben, da sonst der Zusammenhang flöten geht (und ja ich kenne einige, die ab Band 3 oder 4 anfangen zu lesen...warum auch immer). Besonders gut gefallen hat mir wie üblich der Anhang. Dort sind alle wichtigen Figuren ein Mal aufgelistet, falls man den Überblick verlieren und sich heillos verirren sollte, was aber nicht der Fall sein dürfte. Vorallem der Wechsel der unterschiedlichen Erzählsichten muss gemocht werden. Man verfolgt nicht nur einen Handlungsstrang, sondern durchaus mal fünf oder sechs. Wer damit kein Problem hat, wird durchaus sehr viel Spaß und Spannung beim Lesen empfinden. Zumindest ging es mir so. Vor allem sieht man als Leser selbst das große Ganze und die Verbundenheit, die hinter diesen einzelnen Schicksalen zu stehen scheint. Und das macht es vor allem für den Leser spannend. Denn er sieht es, die Figuren aber nicht (naja gut wen wundert das auch)... Ich musste ein wenig schmunzeln, denn während sich Alaron auf der Suche nach Cym und der Skytale befindet, werde sie von der Inquisition gejagt. Einige Szenen erinnern mich ein wenig an die Flucht von Frodo, dem Hobbit. Immer mehr Mischwesen tauchen auf, die durchaus ein furchteinflösendes Bild im Kopf des Lesers erzeugen. Mehr als ein Mal musste ich unter mein Bett gucken, um mich zu vergewissern, dass ich immer noch alleine war... Das Übliche halt. Mich hat es auf ganzer Linie überzeugt. Wer Fantasy mit Realismus verknüpft mag, sollte unbeding Band 1 der Reihe lesen♡

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Mit "Die Scharlachrote Armee" liegt jetzt der dritte Band von David Hairs "Die Brücke der Gezeiten" vor. Wie üblich wurde die US-Vorlage auf zwei deutsche Bücher aufgeteilt. Der nächste Teil ist bereits seit Oktober erhältlich. Es ist soweit: Die Brücke der Gezeiten ist aus den Fluten entstiegen. Und Kräfte beider Seiten der Brücke machen sich bereit, die jeweils andere Seite anzugreifen und zu vernichten. Um ein Blutbad zu verhindern müssen einige Leute schier unmögliches schaffen. Zu denen gehört auch der gescheiterte Magier Alaron, der zusammen mit Cym auf dem fremden Kontinent Antiopia gelandet ist. Er ist auf der Sache nach der Skytale des Corineus, dem mächtigsten Artefakt von ganz Urte. Doch er wird gezwungen, darum zu kämpfen. Wird er siegreich sein? Eins muss man David Hair lassen: Er versteht sich darauf, seinen Roman so zu gestalten, dass man sich als Neuleser sofort zu Recht finden kann. Das liegt aber vor allem an der detaillierten Zusammenfassung der bisherigen Handlung, direkt zu Beginn. Und natürlich auch an dem umfangreichen Anhang, der wirklich nahezu alles erklärt. Bei der Handlung spitzt sich jetzt das Drama zu. Jede Seite bringt ihre Armeen in Stellung und wartet im Prinzip nur noch auf das Signal, zum Loslegen. Es herrscht daher eine gespannte Stimmung im ganzen Buch. Es wirkt wie kurz vor einem Gewitter, wo man weiß, dass es gleich rund gehen wird. Doch gleichzeitig gibt es auch zarte Schimmer der Hoffnung. Hoffnung, dass im letzten Moment das noch verhindert werden kann. Denn die verschiedenen Protagonisten sind in der einen oder anderen Position, wo es Potential gibt, das Schlimmste aufzuhalten. Allerdings muss man auch betonen, dass die Hoffnung in manchen Fällen eher gering erscheint. Dazu zählt auch das Abenteuer von Alaron, der es mit Inquisitoren und Seelentrinkern zu tun kriegt. Er muss einerseits das Skytale suchen. Aber andererseits sucht er auch nach seiner Freundin Cym, die gemeinsam mit dem gesuchten Objekt verschwunden ist. Man merkt dem Protagonisten an, dass er vor einer schwierigen Aufgabe steht, die ihm nicht einfach fällt. Diese Darstellung wirkt realistisch und nachvollziehbar. Eine andere Handlungsebene ist die von Elena. Die ist jetzt schwanger. Doch schnell kriegt man spitz, dass diese Schwangerschaft nicht natürlichen Ursprungs ist. Hier entsteht die Spannung aus der Frage: Was jetzt? Wie wird sie damit umgehen? Was für Auswirkungen wird der weitere Fortlauf auf sie und ihre Umwelt haben? Die Antwort auf diese Fragen wird noch sehr spannend ausfallen. Doch es ist nicht alles Gold, was glänz. David Hair neigt dazu, die Antagonisten allzu simpel darzustellen. Sie geben sich arrogant, überheblich und sehr selbstbewusst. Sie schmieden ihre Intrigen und greifen so ziemlich jedes Klischee ab, was es gibt. Sie langweilen einen und stören den Lesefluss. Deshalb wird der Roman auch zum "Reinschauen" empfohlen.

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Wie schon in den beiden anderen Bänden so stoßen wir auch dieses mal wieder auf die bereits bekannten Figuren. Allen voran Alaron, der mir bis jetzt am besten gefällt. Die Rolle des jungen Magiers nimmt immer mehr Gestallt an. Alaron ist auf der suche nach Cym, die sich mit einem wichtigem Artefakt aus dem Staub gemacht hat. Zusammen mit Hauptmann Muhren nimmt er die Verfolung auf. Auch Elena ist wieder mit von der Partie, in ihrem Körper hat sich ein Wesen eingenistet das ihr das Leben zur Hölle machen will, doch Elena ist nicht so leicht zu besiegen. Sie ersinnt eigene Möglichkeiten um mit dem unliebsamen Wirt fertig zu werden. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Ramita die nach dem Tod ihres Ehemannes nichts Gutes zu erwarten hat. Ebenso wie mit Kazim und einigen anderen Bekannten aus den Vorbändern. Der Krieg steht noch immer kurz bevor, die Brücke ist inzwischen passierbar und man merkt das es langsam losgeht. David Hair hat aber keine besondere Eile es zum Showdown kommen zu lassen, vielmehr geht er auf seine Charaktere ein und schafft somit ein tolles Fantasy Epos. Die Charaktere: Alaron: der junge Magier wächst immer mehr an seinen Aufgaben. War er anfangs noch ein Lehrling. So übernimmt er dieses mal immer wichtigere Aufgaben und man merkt das er noch einige Aufgaben zu bewältigen hat. Elena: Alarons Tante taucht auch wieder auf und zeigt auch eine neue Seite an sich.Gefallen hat mir das sie wie schon in den anderen Teilen, nicht aufgibt, egal was passiert. Der Schreibstil: Da gibt es nichts daran auszusetzen. War es im ersten Band vielleicht noch ein wenig schwer in die Handlung zu finden, so ist es ihm in diesem Band gelungen den Leser wieder in seine Welt zu ziehen. Seine Beschreibungen zu lesen macht Spaß und auch die Sätze sind gut verständlich. Mir haben die Bände davor gefallen, dieser hier ist noch einen Tick besser. Man merkt deutlich das sich David Hair nun warm geschrieben hat. Seine Charaktere gewannen an Tiefe und die Handlung schreitet langsam voran.

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