Leserstimmen zu
Angelfall - Nacht ohne Morgen

Susan Ee

Angelfall-Reihe (1)

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Taschenbuch
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Meine Meinung: Ich glaube zu diesem schönen Cover muss ich gar nicht mehr sagen oder?! Es ist düster und passt super zu der Geschichte. Absolut top! Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Penryn erzählt und zeigt daher gut, mit welchen Dingen sie und ihre Familie täglich konfrontiert werden. Schnell wird klar, dass die Welt,wie wir sie kannten nicht mehr existiert. Alles liegt in Schutt und Asche, Straßengangs und Engel regieren die Welt und sorgen täglich für Zerstörung. Besonders die Engel sind die Feinde der Menschen und Penryns Verzweiflung und Hass auf sie könnte nach der Entführung ihrer kleinen Schwester nicht größer sein. Dass sie bei der Suche nach ihrer Schwester auf einen Engel angewiesen ist, hätte sie daher wohl nie im Leben gedacht. Es folgen spannende und lustige Dialoge zwischen den beiden und gemeinsam verfolgen sie ihre Ziele, immer mit dem Gedanken, dass sie sich eigentlich verabscheuen sollten.. Zuerst muss ich sagen, dass ich die Thematik mit den Engeln wirklich interessant finde und noch kein Buch in diese Richtung gelesen habe. Ich war Anfangs ein wenig skeptisch, aber das hat sich nach den ersten paar Seiten gelegt. Durch den tollen Schreibstil konnte ich das Buch schnell lesen und mir die Atmosphäre innerhalb der Geschichte bildlich vorstellen. Penryn ist von Anfang an eine starke Protagonistin. Sie ist stur und furchtlos und kämpft für sich und ihre Familie ums Überleben. Besonders für ihre kleine Schwester würde sie alles tun. Im Laufe des Buches macht sie trotzdem eine große Entwicklung durch, denn sie wird noch mutiger und setzt sich mehr und mehr für die Menschen (und Engel) ein, die ihr wichtig sind. Sie begibt sich das eine oder andere Mal in gefährliche Situationen und versucht alles, um ihr Ziel zu erreichen. Raffe ist ein Engel ohne Flügel und hat von Beginn an mein Herz erobert. Ich kann gar nicht genau sagen wieso, aber seine besondere Erscheinung, sein Humor und seine bissigen Kommentare haben mich des öfteren zum schmunzeln gebracht. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass man ihn auch von einer etwas verletzlicheren Seite kennengelernt hat. Er war der große, unnahbare Engel aber dennoch auch irgendwie so menschlich, was auch Penryn oft feststellen musste. Als Team waren sie unschlagbar und als Leser hat man schnell gemerkt, dass beide in irgendeiner Hinsicht aufeinander angewiesen waren, selbst der sonst so starke Raffe. Die Entwicklung der beiden war sehr schön zu beobachten, denn sie sind oft über ihren Schatten gesprungen und mussten sich das ein oder andere Mal eingestehen, dass der Andere doch gar nicht so schlecht ist, wie sie dachten. Sie haben auf ihre eigene Art und Weise das Beste aus ihrer Situation gemacht und sich nie unterkriegen lassen, weshalb ich durchgehend mit ihnen mitgefiebert, mitgelitten und mitgelacht habe. Einzig gegen Ende ging es mir alles ein wenig zu schnell. Es passierten viele Sachen auf einmal und einige Aspekte verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Das fand ich ein wenig schade, hat der Story aber keinen Abbruch getan. Jetzt muss ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Daher werde ich mir schnellstmöglich den zweiten Teil "Tage der Dunkelheit" holen und ihn hoffentlich ebenfalls verschlingen! Fazit: Angelfall "Nacht ohne Morgen" konnte mich aufgrund der Thematik, der Charaktere und des tollen Schreibstils absolut überzeugen und ist für mich ein Monatshighlight. Daher bekommt es von mir 4,5 von 5 Ballerinen.

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Aufmachung: Das Cover ist wirklich schön! Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber ich finde Cover, auf denen man irgendwelche Leute sieht, immer nicht so schön. Deshalb ist es meiner Meinung nach besser, wenn man nur die Silhouette oder, so wie hier, nur ein bisschen von dem Mensch sieht oder von hinten, da das etwas unpersönlicher und somit universeller ist. Wenn ihr versteht, was ich damit sagen will. Jedenfalls gefällt mir das Cover besonders gut, weil man erstens die Flügel sieht, die wirklich hübsch sind und herunterhängen, was man gut auf den Inhalt bezogen interpretieren kann.. Im Hintergrund sieht man die Skyline der Stadt mit Himmel, und auch das alles lässt sich sehr gut passend zum Inhalt deuten. Ich habe hier auf der Verlagsseite gesehen, dass dieses Buch jetzt irgendwie ein anderes Cover hat (das ist dem Original ein wenig ähnlich), was jetzt nicht soo "schlimm" ist, da das auch hübsch ist. Aber auch der Untertitel lautet dort "Fürchtet euch nicht", und das ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Passt überhaupt nicht zum Buch, da ist "Nacht ohne Morgen" schon eindeutig treffender. Aber gut. Meine Meinung: Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, dachte ich mir: "Ja man, Engel", denn alles, was mich nur ein bisschen an Supernatural erinnert, ist mein Freund. Inhaltlich hat mir das, was ich da gelesen habe, auch gut gefallen, also los. Und ich bin echt froh, dass diese Hoffnung nicht enttäuscht wurde, sondern das Gegenteil eingetreten ist. Man wird sofort ins Geschehen geworfen, wodurch man direkt von Anfang an an das Buch gefesselt ist, da man ja unbedingt wissen möchte, was gerade los ist. Die Protagonistin ist von der ersten Seite an sympathisch, sie ist stark und selbstbewusst, und sie entwickelt sich im Laufe der Handlung immer weiter, sodass man sie immer besser kennenlernt. Man kann sich gut in sie hineinversetzen. Raffe erscheint dagegen nicht ganz so mysteriös, wie die Autorin es wohl gerne hätte. So war mir bspw. recht schnell klar, welche Rolle er in dem Ganzen spielt und auch, was sein Part bei den Engeln ist. Eigentlich ist das alles sogar recht offensichtlich. Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich ihn nicht mochte. Zwar ist er so der 08/15-Grummeltyp, den man oft in Jugendbüchern findet, aber wer steht nicht auf sowas. Hätte mir vielleicht ein wenig besser gefallen, wenn er anders als all die anderen Jungs aus den anderen Romanen wäre, aber ich mag ihn trotzdem. Das Buch selber ist, abgesehen von der Engelgeschichte, jetzt auch kein Vanillepudding unter Schokopuddings, aber es zeichnet sich dennoch durch seine Spannung aus. Selten konnte ich vorhersehen, was als nächstes passiert, wenn auch nicht alles allzu geheimnisvoll war. Alles, was im Laufe der Handlung passiert, führt auf den großen Showdown am Ende hin, und bis es endlich soweit ist, kann man kaum aufhören zu lesen. Das Buch ist also, trotz einiger Stellen, die mich nicht so überrascht haben, wie andere, fesselnd von vorne bis hinten. Das Ende selber macht noch einmal neugierig auf den Folgeband, auch wenn man hier keinen wirklichen Cliffhanger hat. Vielmehr bleiben ein paar Fragen offen und einige Angelegenheiten ungeklärt, aber es ist nicht so, als könnte man es nicht aushalten, bis man den zweiten Teil in den Händen hält. Dennoch will man natürlich wissen, wie alles weitergeht. Fazit: Das Buch ist ein spannender Roman über das, was passiert, wenn die Engel auf der Erde landen. Dazu kommt eine süße Liebesgeschichte und nette, wenn auch keine besonders hervorstechenden Protagonisten. Ein schönes Jugendbuch, das allerdings keine neuen Ideen liefert. Dennoch lesenswert. 4/5 Lesehasen.

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Klappentext: Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ... Quelle: Random House Verlag Vorsicht!! Könnte Spoiler enthalten!! Meine Meinung: Vielen dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar 😊 Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas Angst vor dem Buch hatte. Wieso? Beim Klappentext des Buches steht nämlich " Tribute von Panem - Fans werden Angelfall lieben!" 😐 Brrr.. Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich nicht wirklich ein Panem Fan bin daher dachte ich zuerst das es mir vielleicht nicht gefallen wird. TADA!! War Gott sei Dank nicht der Fall 😂😂 Das Buch hat mich eher an Die Bestimmung erinnert als an die Tribute von Panem😄 Die Welt so wie wir sie kennen gibt es dort nicht mehr, denn Engel haben diese zerstört. Ich finde es mal interessant davon zu lesen das Engel mal nicht die guten sind. Sie haben Flügel und Kräfte die sie weitaus Stärker machen als wir Menschen sind und das wird in diesem Buch mal gezeigt und das nicht auf der guten Seite. Penryn versucht mit aller Kraft ihre Familie zu beschützen vorallem ihre kleine Schwester Paige die durch einen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als diese von einem Engel entführt wird versucht Penryn alles um sie zu retten, letztendlich verbündet sie sich mit dem verletzten und flügelosen Engel Raffe. Penryn ist ein sehr starker Charakter und ich mag sie sehr alleine weil sie sich kaum unterkriegen lässt und alles für ihr Schwester macht. Ihre Mutter fand ich etwas komisch und frage mich wirklich was mit der nicht so stimmt 😂 Raffe fand ich von Anfang an sehr toll auch wenn er manchmal den arroganten Macho raushängen ließ 😂 Es gab Stellen in diesem Buch wo ich mich gefragt habe "Wo bin ich den hier gelandet?!". Kleine Dämonen greifen Menschen an die sich dann als Kinder herausstellen wo ich dann echt gerne mal erfahren würde was mit den Kindern gemacht wurde 😕 Der Schluss war sehr mitreißend als auch etwas Horrormäßig was mich persönlich nicht total abgeschreckt hat. Man merkt auch am Ende des Buches, dass Raffe etwas für Penryn empfindet sonst hätte er ganz anderes reagiert und dann war auch schon Ende. Wo ich mega lachen musste, war als Penryn so schockiert war das er der Erzengel Raphael ist 😂 Mir war das schon von Anfang an klar 😂 Ganz im allen ein actionreiches, super Buch und meiner Meinung nach viel besser als Tribute von Panem und die Bestimmung 😏

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„Das Ende der Menschheit naht“, verkündet der Klappentext des 395 Seiten umfassenden Buches aus dem Heyne Verlag. Was aber ist damit gemeint? Engel sind auf die Erde gekommen und haben die Herrschaft über Welt und Menschen übernommen. In ihren Augen sind wir nicht mehr als Tiere die zu nicht mehr nütze sind, als ihnen zu dienen. Die meisten kämpfen gegen die Engel, manche folgen ihnen sogar freiwillig und ein paar versuchen nichts weiter als am Leben zu bleiben und sich vor ihnen zu verstecken. So auch Penryn, ihre kleine Schwester Paige, die im Rollstuhl sitzt, und die psychisch gestörte Mutter der beiden. Eines Tages kommt es aber wie es kommen musste- die drei werden von Engeln entdeckt und Paige wird von ihnen verschleppt. Da ihre Mutter sich aus dem Staub gemacht hat liegt es an Penryn ihre Schwester zu retten doch dabei kann ihr nur ein Engel helfen. Welch ein „Glück“ dass Paige während eines Kampfes zwischen mehreren Engeln entführt wurde und ihre große Schwester einen von ihnen das Leben gerettet hat, wenngleich der Kampf ihn seine Flügel gekost hat. Zusammen mit Raffe, dem nun flügellosen Engel, macht sich das Mädchen auf den Weg ins Nest der Engel und stellt dabei fest, dass die neuen Herrscher nicht als einzige eine Gefahr für die Menschen darstellen. The Guardian sagt, Panem-Fans würden Angelfall lieben, ich habe beides gelesen und bin mir nicht sicher, ob man das so konkretisieren sollte. Angelfall ist von der Handlung her sehr anders als Die Hungerspiele und auch sonst ließen sich nicht allzu viele Gemeinsamkeiten finden, mit Ausnahme des Genres: Angelfall ist eine Dystopie und wer die gerne liest wird seinen Spaß haben- vorausgesetzt er mag auch Fantasy! Aber was denke ich selber über den ersten Band der Reihe? Mir hat es gut gefallen, wie die Figuren aufgebaut wurden. Die eigentliche Handlung spielte in der Gegenwart doch immer wieder erinnerte sich Penryn an Ereignisse aus der Vergangenheit die dann geschildert wurden, ohne jedoch den Lesefluss zu beeinträchtigen, was nicht viele Autoren schaffen. Die psychischen Störungen der Mutter wurden sehr weit ausgebaut und obwohl sie nur einige kurze Auftritte im Buch hat, sind einige ihrer Handlungen und Eigenarten ausschlaggebend für die Handlungen Penryns und das Schicksal ihrer kleinen Schwester. Es war interessant die Protagonistin kennenlernen zu können und so Einblicke in ihr Leben zu erhalten. Dies ermöglicht es dem Leser, sich ihr verbunden zu fühlen und noch mehr Empathie für sie zu entwickeln. Die Engel erinnerten mich persönlich ein wenig an Vampire wie man sie aus diversen anderen Büchern kennt in denen sie nicht allzu gut wegkommen und das es eine Ausnahme gab könnte man gut als Botschaft interpretieren, dass es auch in den Reihen der „Feinde“ manchmal Freunde geben kann. Die Entwicklung des Verhältnis zwischen Penryn und Raffe zeigt dies ebenfalls. Insgesamt ist der Roman, trotz seiner eher düsteren Stimmung, eine ansprechende und unterhaltsame Kost, der man sich gerne widmet. Mein Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt den ich jedem Fantasy-Dystopien Fan ohne Einschränkungen empfehlen kann! Lasst mich wissen, ob ihr das genauso seht.

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Genre: Dystopie Zum Inhalt: Engel haben die Welt überfallen und größten Teils zerstört. Die übrigen Menschen trauen sich aus Angst kaum noch auf die Straße. Denn nicht nur die Engel sind gefährlich. Es haben sich Banden gegründet. Zusammen schlägt sich die 17 Jährige Penryn mit ihrer kleinen Schwester die im Rollstuhl sitzt und ihrer Mutter, die etwas merkwürdig ist durch die neue Welt. Bis eine Gruppe Engel Penrys kleine Schwester entführen. Und ihre Mutter verschwindet. Penrysn macht sich auf den weg um ihre Schwester zuretten. Und sie ist nicht alleine, denn sie hat hilfe - ausgerechnet von einem Engel Namens Raffe dessen Flügel abgeschlagen wurden. Meine Meinung zu den Protagonistin: Penryn habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine toughe, starke und interessante Protagonistin mit witz und Charm. Ich konnte mich gut in ihre Lage versetzten. Penryns Mom kann ich nur schlecht einschätzen.. Sie ist psychisch krank und kämpft mit ihren inneren Dämon. Ich frage mich ob das mehr zu bedeuten hat.. Denn sie erzählt lebhaft von ihren Dämonen. Ich bin mir auch noch unschlüssig ob ich sie mag. Raffe fand ich auch auf anhib toll. mit seinem Sarkasmus/Zynismus und seinem trockenen Humor hat er mich oft zum lachen gebracht. Penrys Schwester bewundert ihre große Schwester. Mehr kann ich ohne zu spoilern nicht sagen. Ich denke aber, dass man sie im 2 Band besser kennenlernen wird. Fazit: Wie schon am Anfang geschrieben, hat mich die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen. Sie ist düster, spannend und gruselig. Die Charaktere sind super, der Schreibstil ist flüssig auch angenehm zu lesen. Angelfall - Nacht ohne Morgen ist von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Der 2te Band liegt noch bei mir auf dem SuB. Ich hoffe der 3te und damit letzte Band wird auch noch ins deutsche übersetzt. 5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟

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Meine Meinung: Zu aller erst: Ein tolles Buch von Susan Ee. Am Anfang habe ich mich etwas schwer damit getan in das Buch rein zu kommen, aber als ich dann drin war, führte kein Weg mehr raus. Ihr Schreibstil ist unheimlich gut! Es lässt sich leicht lesen und es hat sich keineswegs gezogen. Zwar fand ich das zwei Stellen im Buch, nicht allzu gut umgesetzt waren. Eines davon war zum Beispiel das Ende. Ich würde gerne genauer drauf eingehen aber ich will nicht spoilern. Was ich ebenfalls gut fand, waren die Kapitel. Sie waren nicht zu lang und nicht zu kurz. So lässt es sich sehr angenehm lesen. Als die Schwester von Penryn entführt wird, versucht sie alles Mögliche um sie zu retten. Auch wenn es heißt jemanden von der anderen Seite zu vertrauen. Die Geschichte zwischen Penryn und Raffe fand ich ganz gut. Sie braucht ihn, um ihre Schwester zu finden und begibt sich deswegen mit ihm auf eine Reise. Die beiden lernen sich besser kennen, auch wenn Raffe nicht sehr viel von sich preisgibt, fängt sie an ihn zu mögen. Zwischen den beiden passiert im ersten Teil nicht viel, was ich auch nicht schlimm fande, denn das Hauptthema war was anderes. Auf ihrer Reise entdecken die beiden viele Dinge, unteranderem, den Kanibalismus. Ich komme wirklich mit allem zu Recht. Wirklich! Leider nur nicht mit Kanibalismus. Ich habe mich an manchen Stellen so geekelt, dass ich aufpassen musste, mich nicht zu übergeben. Dabei war es noch nicht mal so ditaliert beschrieben. Ich glaub das lang einfach nur an mir. :^) Die Beziehung zwischen Penryn und ihrer Mutter, war einerseits sehr fragwürdig aber auf der anderen Seite sehr packend. Mich würde wirklich interessieren wie es im zweiten Teil zwischen den beiden weiter geht. Fazit: Ein sehr gelungenes Buch von Susan Es! Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil der Reihe zu lesen. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen. 4,5/5 Sterne.

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Die gesamte Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Penryn erzählt. Dadurch ist man ihr sehr nahe, erlebt die Geschichte aus ihrer Sicht mit. Die Autorin schafft es allerdings nicht, diese Perspektive bis zum Ende konsequent einzuhalten. Immer wieder werden Dinge mitgeteilt, die Penryn aus ihrer momentanen Lage gar nicht sehen kann und somit eigentlich dem Leser auch nicht vermitteln kann. Mich hat das allerdings nicht sehr gestört, da diese Dinge wichtig für das Vorankommen der Handlung waren. Penryn ist eine sehr starke Protagonistin. Sie ist schon vor dem Angriff der Engel für ihre Mutter und ihre Schwester verantwortlich und übernimmt jetzt, im Angesicht des Chaos eine neue größere Verantwortung. Sie handelt im Großen und Ganzen überlegt und zielstrebig. Mir fiel es leicht, mich mit Penryn zu identifizieren, weil sie bei allem, was sie auch an grausamen Dingen tut immer menschlich bleibt. Sie reflektiert immer wieder ihr eigenes Verhalten. Raffe ist ein ebenso starker und anziehender Gegenpart zu Penryn. Auch wenn ich die ganze Zeit nicht sicher war, wie er mit den Engeln in Zusammenhang steht, ob er diesen Krieg befürwortet oder nicht und ich so immer wieder an ihm gezweifelt habe, habe ich ihn doch ins Herz geschlossen. Die Geschichte um die Engel und vor allem um die Erzengel ist sehr apokalyptisch. Man bekommt in diesem Band aber leider noch keine Ahnung, warum die Engel die Menschen angreifen und ihre Städte in Schutt und Asche legen. Es wirkt noch sehr willkürlich. Ich erhoffe mir da im nächsten Band mehr Aufklärung über die Zusammenhänge. Insgesamt ist die Geschichte aber logisch aufgebaut und entwickelt sich kontinuierlich vorwärts. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin unbedingt noch ein bisschen zu viel Gewalt und „Splatter“ ins Spiel bringen wollte. Mir war das fast ein wenig zu übertrieben. Weniger wäre aus meiner Sicht hier mehr gewesen. Gefallen hat mir auch, dass es in dieser Dystopie nicht vordergründig darum geht, die Welt zu retten. Penryn geht es darum, ihre kleine Familie zusammen zu halten, sie zu beschützen. So geht es ihr vor allem darum, ihre entführte Schwester wiederzufinden und ihre unter Wahnvorstellungen leidende Mutter so gut es geht, zu beschützen. Diese Aufgabe ist für ein junges Mädchen schon immens, auch ohne gleich die Welt retten zu wollen. Von mir gibt es 4 Sterne für einen spannend zu lesenden ersten Band, der am Ende mit etwas weniger „Splatter“ deutlich mehr Grauen hätte vermitteln können.

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Ich bin ein großer Fan davon, Bücher zu lesen, von denen ich noch nie etwas gehört habe und auf die ich nur durch Zufall gestoßen bin. Es kommt selten vor, dass mich eine Buchempfehlung eines Verlags so fasziniert hat wie Angelfall – immerhin versuchen ja alle Verlage ihre Produkte zu bewerben. Dennoch habe ich nachgegeben und das Buch mit in meinen Urlaub genommen, weil ich gerade kein anderes Lesematerial zur Hand hatte. Glück gehabt! Engel sind in den meisten Romanen hilfsbereite Wesen, doch mit der Zeit werden diese Figuren immer mehr zu den Bösewichten der Bücherwelt. So auch in Angelfall, in denen sich diese Fabelwesen wie gefallene Engel benehmen und die Menschheit vernichten wollen. Das Buch erinnert schon während dem Lesen sehr stark an eine Mischung aus "I am Legend" und "The Purge". Und dennoch ist es auch eine komplett neue Geschichte, wie man sie nicht erwarten würde. Die Hauptprotagonistin Penryn ist ein Mädchen, noch im Teenageralter, und trotzdem hat man während des Lesens die ganze Zeit eine junge Erwachsene vor Augen. Ich hab mich schwergetan, sie als Teenager wahrzunehmen, und deshalb immer wieder die Passagen ignoriert, in dem ihr Alter vorgekommen ist. Penryn ist ein sehr starker Charakter mit überaus viel Mut, wodurch es sehr viel Spaß macht, sich mit ihr zu identifizieren. Sie ist kein hilfloser Protagonist, der ständig von einem Mann gerettet werden muss, sondern zieht auf eigene Faust los, was sie noch unwiderstehlicher macht. Genauso verhält es sich aber auch mit Raffe, dem männlichen Hauptprotagonisten und einem Engel. Er gibt dem Roman einen gewissen Kick und sorgt dafür, dass der Leser gute Laune bekommt. Alle Charaktere in diesem Buch, die etwas länger und öfter vorkommen, haben ihre eigenen Eigenschaften, die den Roman ausmachen. Besonders hat es mir auch Penryns Mutter angetan, die verrückt und gruselig ist, wodurch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter noch interessanter wird. Das Buch enthält eine unglaublich gute und faszinierende Geschichte, bei der man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Der Hass und die Verachtung zwischen den Hauptprotagonisten sind schön spürbar und ziehen den Leser in seinen Bann. Ich freue mich schon unglaublich auf den nächsten Band, den ich bestimmt auch wieder verschlingen werde.

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