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Leserstimmen (60)

Susan Ee: Angelfall - Nacht ohne Morgen (Angelfall) (1)

Angelfall - Nacht ohne Morgen Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-31520-4

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Kundenrezensionen

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Ein schöner Auftakt

Von: Sofia Ma Datum : 22.07.2017

sofiasworldofbooks.blogspot.de/

Aufmachung:
Das Cover ist wirklich schön!
Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber ich finde Cover, auf denen man irgendwelche Leute sieht, immer nicht so schön. Deshalb ist es meiner Meinung nach besser, wenn man nur die Silhouette oder, so wie hier, nur ein bisschen von dem Mensch sieht oder von hinten, da das etwas unpersönlicher und somit universeller ist. Wenn ihr versteht, was ich damit sagen will.
Jedenfalls gefällt mir das Cover besonders gut, weil man erstens die Flügel sieht, die wirklich hübsch sind und herunterhängen, was man gut auf den Inhalt bezogen interpretieren kann..
Im Hintergrund sieht man die Skyline der Stadt mit Himmel, und auch das alles lässt sich sehr gut passend zum Inhalt deuten.
Ich habe hier auf der Verlagsseite gesehen, dass dieses Buch jetzt irgendwie ein anderes Cover hat (das ist dem Original ein wenig ähnlich), was jetzt nicht soo "schlimm" ist, da das auch hübsch ist. Aber auch der Untertitel lautet dort "Fürchtet euch nicht", und das ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Passt überhaupt nicht zum Buch, da ist "Nacht ohne Morgen" schon eindeutig treffender. Aber gut.

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, dachte ich mir: "Ja man, Engel", denn alles, was mich nur ein bisschen an Supernatural erinnert, ist mein Freund. Inhaltlich hat mir das, was ich da gelesen habe, auch gut gefallen, also los. Und ich bin echt froh, dass diese Hoffnung nicht enttäuscht wurde, sondern das Gegenteil eingetreten ist.

Man wird sofort ins Geschehen geworfen, wodurch man direkt von Anfang an an das Buch gefesselt ist, da man ja unbedingt wissen möchte, was gerade los ist.

Die Protagonistin ist von der ersten Seite an sympathisch, sie ist stark und selbstbewusst, und sie entwickelt sich im Laufe der Handlung immer weiter, sodass man sie immer besser kennenlernt. Man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Raffe erscheint dagegen nicht ganz so mysteriös, wie die Autorin es wohl gerne hätte. So war mir bspw. recht schnell klar, welche Rolle er in dem Ganzen spielt und auch, was sein Part bei den Engeln ist. Eigentlich ist das alles sogar recht offensichtlich.

Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich ihn nicht mochte. Zwar ist er so der 08/15-Grummeltyp, den man oft in Jugendbüchern findet, aber wer steht nicht auf sowas. Hätte mir vielleicht ein wenig besser gefallen, wenn er anders als all die anderen Jungs aus den anderen Romanen wäre, aber ich mag ihn trotzdem.

Das Buch selber ist, abgesehen von der Engelgeschichte, jetzt auch kein Vanillepudding unter Schokopuddings, aber es zeichnet sich dennoch durch seine Spannung aus. Selten konnte ich vorhersehen, was als nächstes passiert, wenn auch nicht alles allzu geheimnisvoll war.

Alles, was im Laufe der Handlung passiert, führt auf den großen Showdown am Ende hin, und bis es endlich soweit ist, kann man kaum aufhören zu lesen. Das Buch ist also, trotz einiger Stellen, die mich nicht so überrascht haben, wie andere, fesselnd von vorne bis hinten.

Das Ende selber macht noch einmal neugierig auf den Folgeband, auch wenn man hier keinen wirklichen Cliffhanger hat. Vielmehr bleiben ein paar Fragen offen und einige Angelegenheiten ungeklärt, aber es ist nicht so, als könnte man es nicht aushalten, bis man den zweiten Teil in den Händen hält. Dennoch will man natürlich wissen, wie alles weitergeht.

Fazit:
Das Buch ist ein spannender Roman über das, was passiert, wenn die Engel auf der Erde landen. Dazu kommt eine süße Liebesgeschichte und nette, wenn auch keine besonders hervorstechenden Protagonisten. Ein schönes Jugendbuch, das allerdings keine neuen Ideen liefert. Dennoch lesenswert.
4/5 Lesehasen.

[REZENSION] ANGELFALL: NACHT OHNE MORGEN VON SUSAN EE

Von: Shelly Argeneau Datum : 23.06.2017

https://shellys-bookwonderland.blogspot.de/

Klappentext:
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ...

Quelle: Random House Verlag

Vorsicht!! Könnte Spoiler enthalten!!

Meine Meinung:
Vielen dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar ��
Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas Angst vor dem Buch hatte. Wieso? Beim Klappentext des Buches steht nämlich " Tribute von Panem - Fans werden Angelfall lieben!" ��
Brrr.. Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich nicht wirklich ein Panem Fan bin daher dachte ich zuerst das es mir vielleicht nicht gefallen wird. TADA!! War Gott sei Dank nicht der Fall ���� Das Buch hat mich eher an Die Bestimmung erinnert als an die Tribute von Panem�� Die Welt so wie wir sie kennen gibt es dort nicht mehr, denn Engel haben diese zerstört.
Ich finde es mal interessant davon zu lesen das Engel mal nicht die guten sind. Sie haben Flügel und Kräfte die sie weitaus Stärker machen als wir Menschen sind und das wird in diesem Buch mal gezeigt und das nicht auf der guten Seite. Penryn versucht mit aller Kraft ihre Familie zu beschützen vorallem ihre kleine Schwester Paige die durch einen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als diese von einem Engel entführt wird versucht Penryn alles um sie zu retten, letztendlich verbündet sie sich mit dem verletzten und flügelosen Engel Raffe.
Penryn ist ein sehr starker Charakter und ich mag sie sehr alleine weil sie sich kaum unterkriegen lässt und alles für ihr Schwester macht. Ihre Mutter fand ich etwas komisch und frage mich wirklich was mit der nicht so stimmt �� Raffe fand ich von Anfang an sehr toll auch wenn er manchmal den arroganten Macho raushängen ließ ��
Es gab Stellen in diesem Buch wo ich mich gefragt habe "Wo bin ich den hier gelandet?!". Kleine Dämonen greifen Menschen an die sich dann als Kinder herausstellen wo ich dann echt gerne mal erfahren würde was mit den Kindern gemacht wurde ��
Der Schluss war sehr mitreißend als auch etwas Horrormäßig was mich persönlich nicht total abgeschreckt hat. Man merkt auch am Ende des Buches, dass Raffe etwas für Penryn empfindet sonst hätte er ganz anderes reagiert und dann war auch schon Ende.
Wo ich mega lachen musste, war als Penryn so schockiert war das er der Erzengel Raphael ist �� Mir war das schon von Anfang an klar ��
Ganz im allen ein actionreiches, super Buch und meiner Meinung nach viel besser als Tribute von Panem und die Bestimmung ��

Ein gelungener Auftakt für das Ende der Menschheit

Von: Das Bücherregal Datum : 06.04.2017

dasbuecherregal.de/

„Das Ende der Menschheit naht“, verkündet der Klappentext des 395 Seiten umfassenden Buches aus dem Heyne Verlag. Was aber ist damit gemeint?
Engel sind auf die Erde gekommen und haben die Herrschaft über Welt und Menschen übernommen. In ihren Augen sind wir nicht mehr als Tiere die zu nicht mehr nütze sind, als ihnen zu dienen.
Die meisten kämpfen gegen die Engel, manche folgen ihnen sogar freiwillig und ein paar versuchen nichts weiter als am Leben zu bleiben und sich vor ihnen zu verstecken. So auch Penryn, ihre kleine Schwester Paige, die im Rollstuhl sitzt, und die psychisch gestörte Mutter der beiden.
Eines Tages kommt es aber wie es kommen musste- die drei werden von Engeln entdeckt und Paige wird von ihnen verschleppt.
Da ihre Mutter sich aus dem Staub gemacht hat liegt es an Penryn ihre Schwester zu retten doch dabei kann ihr nur ein Engel helfen. Welch ein „Glück“ dass Paige während eines Kampfes zwischen mehreren Engeln entführt wurde und ihre große Schwester einen von ihnen das Leben gerettet hat, wenngleich der Kampf ihn seine Flügel gekost hat.
Zusammen mit Raffe, dem nun flügellosen Engel, macht sich das Mädchen auf den Weg ins Nest der Engel und stellt dabei fest, dass die neuen Herrscher nicht als einzige eine Gefahr für die Menschen darstellen.

The Guardian sagt, Panem-Fans würden Angelfall lieben, ich habe beides gelesen und bin mir nicht sicher, ob man das so konkretisieren sollte. Angelfall ist von der Handlung her sehr anders als Die Hungerspiele und auch sonst ließen sich nicht allzu viele Gemeinsamkeiten finden, mit Ausnahme des Genres: Angelfall ist eine Dystopie und wer die gerne liest wird seinen Spaß haben- vorausgesetzt er mag auch Fantasy!
Aber was denke ich selber über den ersten Band der Reihe?
Mir hat es gut gefallen, wie die Figuren aufgebaut wurden. Die eigentliche Handlung spielte in der Gegenwart doch immer wieder erinnerte sich Penryn an Ereignisse aus der Vergangenheit die dann geschildert wurden, ohne jedoch den Lesefluss zu beeinträchtigen, was nicht viele Autoren schaffen. Die psychischen Störungen der Mutter wurden sehr weit ausgebaut und obwohl sie nur einige kurze Auftritte im Buch hat, sind einige ihrer Handlungen und Eigenarten ausschlaggebend für die Handlungen Penryns und das Schicksal ihrer kleinen Schwester.
Es war interessant die Protagonistin kennenlernen zu können und so Einblicke in ihr Leben zu erhalten. Dies ermöglicht es dem Leser, sich ihr verbunden zu fühlen und noch mehr Empathie für sie zu entwickeln.
Die Engel erinnerten mich persönlich ein wenig an Vampire wie man sie aus diversen anderen Büchern kennt in denen sie nicht allzu gut wegkommen und das es eine Ausnahme gab könnte man gut als Botschaft interpretieren, dass es auch in den Reihen der „Feinde“ manchmal Freunde geben kann. Die Entwicklung des Verhältnis zwischen Penryn und Raffe zeigt dies ebenfalls.
Insgesamt ist der Roman, trotz seiner eher düsteren Stimmung, eine ansprechende und unterhaltsame Kost, der man sich gerne widmet.

Mein Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt den ich jedem Fantasy-Dystopien Fan ohne Einschränkungen empfehlen kann!
Lasst mich wissen, ob ihr das genauso seht.

Angelfall - Nacht ohne Morgen von Susan Ee hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Solch ein Buch habe ich zuvor noch nicht gelesen.

Von: Maike Datum : 23.02.2017

https://www.instagram.com/frollein.herbst/



Genre:
Dystopie

Zum Inhalt:
Engel haben die Welt überfallen und größten Teils zerstört.
Die übrigen Menschen trauen sich aus Angst kaum noch auf die Straße. Denn nicht nur die Engel sind gefährlich. Es haben sich Banden gegründet.
Zusammen schlägt sich die 17 Jährige Penryn mit ihrer kleinen Schwester die im Rollstuhl sitzt und ihrer Mutter, die etwas merkwürdig ist durch die neue Welt.
Bis eine Gruppe Engel Penrys kleine Schwester entführen. Und ihre Mutter verschwindet. Penrysn macht sich auf den weg um ihre Schwester zuretten. Und sie ist nicht alleine, denn sie hat hilfe - ausgerechnet von einem Engel Namens Raffe dessen Flügel abgeschlagen wurden.

Meine Meinung zu den Protagonistin:
Penryn habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine toughe, starke und interessante Protagonistin mit witz und Charm. Ich konnte mich gut in ihre Lage versetzten.
Penryns Mom kann ich nur schlecht einschätzen.. Sie ist psychisch krank und kämpft mit ihren inneren Dämon. Ich frage mich ob das mehr zu bedeuten hat.. Denn sie erzählt lebhaft von ihren Dämonen. Ich bin mir auch noch unschlüssig ob ich sie mag.
Raffe fand ich auch auf anhib toll. mit seinem Sarkasmus/Zynismus und seinem trockenen Humor hat er mich oft zum lachen gebracht.
Penrys Schwester bewundert ihre große Schwester. Mehr kann ich ohne zu spoilern nicht sagen. Ich denke aber, dass man sie im 2 Band besser kennenlernen wird.

Fazit:
Wie schon am Anfang geschrieben, hat mich die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen. Sie ist düster, spannend und gruselig. Die Charaktere sind super, der Schreibstil ist flüssig auch angenehm zu lesen. Angelfall - Nacht ohne Morgen ist von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Der 2te Band liegt noch bei mir auf dem SuB. Ich hoffe der 3te und damit letzte Band wird auch noch ins deutsche übersetzt.

5 von 5 Sternen ����������

Rezension: Angelfall - Nacht ohne Morgen

Von: Lina (beforebooks) Datum : 19.02.2017

beforebooksmurphy.blogspot.de/

Meine Meinung:

Zu aller erst: Ein tolles Buch von Susan Ee. Am Anfang habe ich mich etwas schwer damit getan in das Buch rein zu kommen, aber als ich dann drin war, führte kein Weg mehr raus. Ihr Schreibstil ist unheimlich gut! Es lässt sich leicht lesen und es hat sich keineswegs gezogen. Zwar fand ich das zwei Stellen im Buch, nicht allzu gut umgesetzt waren. Eines davon war zum Beispiel das Ende. Ich würde gerne genauer drauf eingehen aber ich will nicht spoilern. Was ich ebenfalls gut fand, waren die Kapitel. Sie waren nicht zu lang und nicht zu kurz. So lässt es sich sehr angenehm lesen.

Als die Schwester von Penryn entführt wird, versucht sie alles Mögliche um sie zu retten. Auch wenn es heißt jemanden von der anderen Seite zu vertrauen.

Die Geschichte zwischen Penryn und Raffe fand ich ganz gut.
Sie braucht ihn, um ihre Schwester zu finden und begibt sich deswegen mit ihm auf eine Reise. Die beiden lernen sich besser kennen, auch wenn Raffe nicht sehr viel von sich preisgibt, fängt sie an ihn zu mögen. Zwischen den beiden passiert im ersten Teil nicht viel, was ich auch nicht schlimm fande, denn das Hauptthema war was anderes.
Auf ihrer Reise entdecken die beiden viele Dinge, unteranderem, den Kanibalismus.
Ich komme wirklich mit allem zu Recht. Wirklich! Leider nur nicht mit Kanibalismus. Ich habe mich an manchen Stellen so geekelt, dass ich aufpassen musste, mich nicht zu übergeben. Dabei war es noch nicht mal so ditaliert beschrieben. Ich glaub das lang einfach nur an mir. :^)

Die Beziehung zwischen Penryn und ihrer Mutter, war einerseits sehr fragwürdig aber auf der anderen Seite sehr packend. Mich würde wirklich interessieren wie es im zweiten Teil zwischen den beiden weiter geht.


Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch von Susan Es! Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil der Reihe zu lesen. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen.
4,5/5 Sterne.

Gelungener Reihenauftakt

Von: Buchbahnhof Datum : 19.02.2017

www.buchbahnhof.de

Die gesamte Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Penryn erzählt. Dadurch ist man ihr sehr nahe, erlebt die Geschichte aus ihrer Sicht mit. Die Autorin schafft es allerdings nicht, diese Perspektive bis zum Ende konsequent einzuhalten. Immer wieder werden Dinge mitgeteilt, die Penryn aus ihrer momentanen Lage gar nicht sehen kann und somit eigentlich dem Leser auch nicht vermitteln kann. Mich hat das allerdings nicht sehr gestört, da diese Dinge wichtig für das Vorankommen der Handlung waren.

Penryn ist eine sehr starke Protagonistin. Sie ist schon vor dem Angriff der Engel für ihre Mutter und ihre Schwester verantwortlich und übernimmt jetzt, im Angesicht des Chaos eine neue größere Verantwortung. Sie handelt im Großen und Ganzen überlegt und zielstrebig. Mir fiel es leicht, mich mit Penryn zu identifizieren, weil sie bei allem, was sie auch an grausamen Dingen tut immer menschlich bleibt. Sie reflektiert immer wieder ihr eigenes Verhalten.

Raffe ist ein ebenso starker und anziehender Gegenpart zu Penryn. Auch wenn ich die ganze Zeit nicht sicher war, wie er mit den Engeln in Zusammenhang steht, ob er diesen Krieg befürwortet oder nicht und ich so immer wieder an ihm gezweifelt habe, habe ich ihn doch ins Herz geschlossen.

Die Geschichte um die Engel und vor allem um die Erzengel ist sehr apokalyptisch. Man bekommt in diesem Band aber leider noch keine Ahnung, warum die Engel die Menschen angreifen und ihre Städte in Schutt und Asche legen. Es wirkt noch sehr willkürlich. Ich erhoffe mir da im nächsten Band mehr Aufklärung über die Zusammenhänge. Insgesamt ist die Geschichte aber logisch aufgebaut und entwickelt sich kontinuierlich vorwärts. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin unbedingt noch ein bisschen zu viel Gewalt und „Splatter“ ins Spiel bringen wollte. Mir war das fast ein wenig zu übertrieben. Weniger wäre aus meiner Sicht hier mehr gewesen.

Gefallen hat mir auch, dass es in dieser Dystopie nicht vordergründig darum geht, die Welt zu retten. Penryn geht es darum, ihre kleine Familie zusammen zu halten, sie zu beschützen. So geht es ihr vor allem darum, ihre entführte Schwester wiederzufinden und ihre unter Wahnvorstellungen leidende Mutter so gut es geht, zu beschützen. Diese Aufgabe ist für ein junges Mädchen schon immens, auch ohne gleich die Welt retten zu wollen.

Von mir gibt es 4 Sterne für einen spannend zu lesenden ersten Band, der am Ende mit etwas weniger „Splatter“ deutlich mehr Grauen hätte vermitteln können.

Angelfall - Nacht ohne Morgen

Von: Rhea Schlager aus Wien Datum : 12.02.2017

rhealized.blogspot.co.at/2016/11/angelfall-nacht-ohne-morgen.html

Ich bin ein großer Fan davon, Bücher zu lesen, von denen ich noch nie etwas gehört habe und auf die ich nur durch Zufall gestoßen bin. Es kommt selten vor, dass mich eine Buchempfehlung eines Verlags so fasziniert hat wie Angelfall – immerhin versuchen ja alle Verlage ihre Produkte zu bewerben. Dennoch habe ich nachgegeben und das Buch mit in meinen Urlaub genommen, weil ich gerade kein anderes Lesematerial zur Hand hatte. Glück gehabt!

Engel sind in den meisten Romanen hilfsbereite Wesen, doch mit der Zeit werden diese Figuren immer mehr zu den Bösewichten der Bücherwelt. So auch in Angelfall, in denen sich diese Fabelwesen wie gefallene Engel benehmen und die Menschheit vernichten wollen. Das Buch erinnert schon während dem Lesen sehr stark an eine Mischung aus "I am Legend" und "The Purge". Und dennoch ist es auch eine komplett neue Geschichte, wie man sie nicht erwarten würde.

Die Hauptprotagonistin Penryn ist ein Mädchen, noch im Teenageralter, und trotzdem hat man während des Lesens die ganze Zeit eine junge Erwachsene vor Augen. Ich hab mich schwergetan, sie als Teenager wahrzunehmen, und deshalb immer wieder die Passagen ignoriert, in dem ihr Alter vorgekommen ist. Penryn ist ein sehr starker Charakter mit überaus viel Mut, wodurch es sehr viel Spaß macht, sich mit ihr zu identifizieren. Sie ist kein hilfloser Protagonist, der ständig von einem Mann gerettet werden muss, sondern zieht auf eigene Faust los, was sie noch unwiderstehlicher macht. Genauso verhält es sich aber auch mit Raffe, dem männlichen Hauptprotagonisten und einem Engel. Er gibt dem Roman einen gewissen Kick und sorgt dafür, dass der Leser gute Laune bekommt.

Alle Charaktere in diesem Buch, die etwas länger und öfter vorkommen, haben ihre eigenen Eigenschaften, die den Roman ausmachen. Besonders hat es mir auch Penryns Mutter angetan, die verrückt und gruselig ist, wodurch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter noch interessanter wird. Das Buch enthält eine unglaublich gute und faszinierende Geschichte, bei der man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Der Hass und die Verachtung zwischen den Hauptprotagonisten sind schön spürbar und ziehen den Leser in seinen Bann. Ich freue mich schon unglaublich auf den nächsten Band, den ich bestimmt auch wieder verschlingen werde.

Ein grandioses Auftakt einer Engel Apokalypse

Von: Anni_Book Datum : 04.02.2017

annisbookworld.blogspot.de/

Die Story hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen.
Die Idee mit der Engel Apokalypse fand ich super interessant und absolut spannend. Die Charaktere und Handlungsorte werden toll beschrieben und man kann sich z.B. sehr gut in Penryn hineinversetzten.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht geschrieben, sodass man das Buch locker leicht weg lesen kann und die Geschichte wird aus der Sicht von Penryn erzählt.

Auch Raffe ist ein Charakter den ich sehr interessant finde und der am Anfang nicht leicht zu durchschauen war.
Die Wandlung dieser beiden Charaktere finde ich richtig toll!

Zum Ende des Buch wurde es noch einmal richtig spannend, was ich sehr gut fand!

Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der zum Glück schon griffbereit liegt.

WOW!!!

Von: Enchanted_Books Datum : 01.02.2017

www.enchantedbooks.de/

Die Welt, so wie wir sie kennen, liegt in Trümmern. Die Apokalypse ist da. Eine ganze Engelsarmee ist gekommen und hat die Erde zerstört. Mittendrin lebt Penryn mit ihrer psychisch kranken Mutter und ihrer kleinen Schwester Paige, die nach einem Unfall nicht mehr laufen kann und deswegen im Rollstuhl sitzt.
Als die drei aus ihrer Wohnung fliehen, passiert das schreckliche: Engel entführen die kleine Paige und Penryn wird von ihrer Mutter getrennt. Nur ein schwer verletzter Engel bleibt zurück. Penryn knöpft ihn sich vor, um herauszufinden wo und wie sie ihre Schwester retten kann.

Penryn ist die Hauptprotagonistin des Buches und ich liebe sie. Sie sorgt für das Überleben und Wohlergehen ihrer Familie, eine riesige Verantwortung die sie knallhart antreibt. Deswegen setzt sie auch ihr eigenes Leben aufs Spiel, um Paige aus den Fängen der Engel zu retten. Nur deshalb hilft sie Raffe, dem verletzten Engel, um im Gegenzug von ihm Hilfe zu bekommen. Er soll sie zu Paige führen, mitten hinein ins Hauptquartier der Engel. Auf dem gefährlichen Weg dorthin entwickelt Penryn wider aller Instinkte Gefühle für Raffe, auch wenn sie sich immer wieder daran erinnert, dass er ja ein Engel und somit das Böse ist.

Auch Raffe habe ich nach und nach in mein Herz geschlossen, ist er doch so ganz anders als seinesgleichen. Er geht den „Deal“ mit Penryn ein, da er selbst noch eine Rechnung mit den Engeln offen hat und dankbar für ihre Hilfe ist.
Der große, unglaublich gut aussehende Engel gibt aber nur wenig von sich preis. Nur selten kommen seine Gefühle an die Oberfläche durch. Er will so schnell wie möglich zu seinesgleichen zurück, aber je näher er seinem Ziel kommt, desto mehr hat er Penryn ins Herz geschlossen. Er will ihr nichts böses und möchte, dass sie lebend aus ihrer Mission zurückkehrt.

Der Schreibstil von Susann Ee ist wirklich toll. Sie versteht die Kunst, das ganze Buch über unglaublich spannend zu halten. Raffe und Penryn sind zwei liebenswerte Hauptcharaktere, die sich trotz der Feindschaft zwischen ihren Arten zusammentun und ein großartiges Duo werden.
Die Charakterentwicklung ist super und die Wortgefechte der beiden sind einfach himmlisch. Auch der „Charakter“ der Mutter lies mich immer wieder schmunzeln, wenn ihre hauseigenen Dämonen sie mal wieder unberechenbar werden ließen.
Trotzdem ist dieses Debütwerk nichts für ganz zartbesaitete, da es keine Liebesgeschichte, sondern eine knallharte Dystopie ist, die wirklich unter die Haut geht.

Fazit:
"Angelfall - Nacht ohne Morgen" ist für mich ein riesiges Buch-Highlight das mich total flashen konnte und eine Reihe die viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Die Geschichte über die Zerstörung durch Engelshand ist neu, innovativ und faszinierend. Die immer und überall guten Engel sind einmal die Bösen. Dabei ist es der Autorin gelungen, durch konstante Spannung und eine komplexen Geschichte den Leser zwischen die Buchdeckel zu fesseln.

Ⓒwww.enchantedbooks.de

Spannung und Gefahr auf jeder Seite

Von: bookbliedling Datum : 31.01.2017

bookbliedling.blogspot.de/

Meine Meinung:


Bei gefallenen Engeln muss ich als Supernatural Schauerin sofort an meinen Schatz Castiel denken. Doch nicht nur die Engel sind eine Gemeinsamkeit zu der Serie, sondern auch die Stimmung ist ebenso düster und spannend.
Mitten in der Apokalypse muss Penryn sich durchkämpfen, doch sie ist nicht alleine, anfangs sind da noch ihre im Rollstuhl sitzende Schwester und ihre psychisch kranke Mutter. Eben jene machen die Situation nicht leichter. Dadurch lernt man sehr schnell, dass Penryn eine Kämpferin ist, sie weiß wie hart das Leben ist und versucht das beste daraus zu machen, wobei es eigentlich nur zählt zu überleben. Man merkt auch deutlich, wie sehr sie ihre Schwester liebt und das sie für sie alles macht. Sie hat einen sehr starken Charakter, der durch ihre Lebensumstände geprägt ist und ihre Handlungen wirken sehr nachvollziehbar, auch wenn sie manchmal unüberlegt erscheinen.

Auf der Suche nach ihrer Schewster wird sie von Raffe begleitet. Einem Engel und damit eine ständige Gefahr, den immerhin sind Engel in ihrer Welt böse Kreaturen, die zudem ihre Schwester entführt haben. Obwohl Raffe keine Flügel mehr hat, da Penry diese nach einem Vorfall an sich genommen hat, ist er dennoch stark und strahlt etwas gefährliches aus. Dazu ist er ein eher schweigsamer Typ, dem es in erster Linie um sein eigenes Überleben geht. Zumindest soll dieser Eindruck entstehen, aber es ist klar, dass Penryn ihm wichtig wird und es auch um ihr Überleben geht.
Wie es natürlich sein muss, entwickeln sich bei Penryn im Laufe der Geschichte Gefühle für den gutaussehenden Raffe und das obwohl sie sich dagegen sträubt.

Die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf. Schon am Anfang überschlagen sich die Ereignisse beinahe. Zwischendrin wird es dann ruhiger, aber keineswegs langweilig. Die Geschichte ist durchgehend spannend und die Gefahr ein gegenwärtiger Begleiter. Immer wieder werden neue Charaktere eingeführt, bei denen ich immer sehr misstrauisch war, weil schnell klar wird, dass man in diesem Buch niemanden zu schnell trauen sollte. Zudem gibt es immer wieder überraschende Wendungen, besonders am Ende.

Der Schreibstil ist wirklich gut und schafft es einen zu fesseln. Susan Ee schafft es wirklich hervorragend die Spannung aufrecht zu halten und man bekomme den Eindruck beinahe Teil der Handlung zu sein. Außerdem lässt sich das Buch sehr schnell lesen, da es nicht nur spannend sondern auch sehr kurzweilig geschrieben ist. Trotzdem bin ich hier und da ins stolpern geraten, weil einige Sätze unglücklich formuliert sind, dies ist aber wahrscheinlich bei der Übersetzung passiert.

Alles in allem konnte mich der Auftakt dieser Reihe überzeugen. Das Buch ist spannend, hat gelungene Charaktere, eine solide Handlung und es macht Spaß Penryn und Raffe zu begleiten. Wer auf Abenteuer mit Apokalyptischen Touch steht, der macht mit diesem Buch definitiv nichts falsch.

Düsterer Reihenauftakt

Von: Sandra - Wurm sucht Buch Datum : 08.01.2017

wurm-sucht-buch.blogspot.de/

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext.

Handlung
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Das Setting ist düster und apokalyptisch, Spannung und Action gibt es gleich von Beginn an. Durch die kurzen Kapitel merkt man gar nicht, dass die Seiten nur so an einem vorbeifliegen.
Sehr interessant fand ich, dass dieses Mal die Engel die Bösen sind (naja, nicht alle *g*).
Nach einem turbulenten Anfang wird es gegen Mitte des Buches etwas ruhiger, aber keinesfalls langweilig. Man erlebt, wie Penryn und Raffe zusammenwachsen und langsam Gefühle in den beiden aufkeimen. Die Liebesbeziehung steht aber nicht im Fokus des Geschehens, was den Emotionen aber keinen Abbruch tut.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es wird noch einmal nervenaufreibend, schockierend und teilweise sehr gewalttätig.
"Nacht ohne Morgen" ist Teil einer Trilogie und man bleibt als Leser mit klopfendem Herzen und vielen Fragen, die hoffentlich in den Folgebänden geklärt werden, zurück.

Charaktere
Penryn ist eine toughe Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Für die Menschen, die sie liebt, geht sie bis an ihre Grenzen und darüber hinaus. Sie war mir gleich sympathisch und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen.

Aus Raffe wurde ich nicht schlau. Durch seine arrogante Art bin ich ihm mit Vorsicht begegnet. Im Lauf der Geschichte lässt er einen aber hinter seine Maske blicken und er eroberte mit Charme und Witz mein Herz.

Anfangs noch eine Zweckgemeinschaft, merkt man jedoch bald, dass mehr hinter der Beziehung von Penryn und Raffe steckt. Die witzigen Dialoge machen einfach nur Spaß!

Alle Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und wirkten gerade durch ihre Ecken und Kanten sehr authentisch auf mich.

Schreibstil
Susann Ee hat einen bildhaften und sehr angenehmen Schreibstil, welcher mich nur so durch die Seiten gleiten ließ. Sie hat eine apokalyptische Welt mit düsterer Atmosphäre geschaffen, die einen in ihren Bann zieht. Der Autorin ist es gelungen, ihre Ideen zu jeder Zeit kreativ umzusetzen und so ein wahres Lesevergnügen zu schaffen.


Fazit
"Nacht ohne Morgen" ist ein vielversprechender Auftakt einer Trilogie, dich mich überzeugen konnte. Die Folgebände werde ich auf jeden Fall noch lesen.
Gerne vergebe ich:

4 Würmchen


Vielen Dank an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Angelfall - Nacht ohne Morgen

Von: r[h]ealized Datum : 09.11.2016

rhealized.blogspot.co.at/

Ich bin ein großer Fan davon Bücher zu lesen, von denen ich noch nie etwas gehört habe und auf die ich nur durch Zufall gestoßen bin. Es kommt selten vor, dass mich eine Buchempfehlung eines Verlags so fasziniert hat wie Angelfall – immerhin versuchen ja alle Verlage ihre Produkte zu bewerben. Dennoch habe ich nachgegeben und das Buch mit in meinen Urlaub genommen, weil ich gerade kein anderes Lesematerial zur Hand hatte. Glück gehabt!

Engel sind in den meisten Romanen hilfsbereite Wesen, doch mit der Zeit werden diese Figuren immer mehr zu den Bösewichten der Bücherwelt. So auch in Angelfall, in denen sich diese Fabelwesen wie gefallene Engel benehmen und die Menschheit vernichten wollen. Das Buch erinnert schon während dem Lesen sehr stark an eine Mischung zwischen I am Legend und The Purge. Und dennoch ist es auch eine komplett neue Geschichte, wie man sie nicht erwarten würde.

Die Hauptprotagonistin Penryn ist ein Mädchen, noch im Teenageralter, und trotzdem hat man während dem Lesen die ganze Zeit eine junge Erwachsene vor Augen. Ich hab mir schwergetan sie als Teenager wahrzunehmen und deshalb immer wieder die Passagen ignoriert, in dem ihr Alter vorgekommen ist. Penryn ist ein sehr starker Charakter mit überaus viel Mut, wodurch es sehr viel Spaß macht sich mit ihr zu identifizieren. Sie ist kein hilfloser Protagonist, der ständig von einem Mann gerettet werden muss, sondern zieht auf eigene Faust los, was sie noch unwiderstehlicher macht. Genauso verhält es sich aber auch mit Raffe, dem männlichen Hauptprotagonisten und einem Engel. Er gibt dem Roman einen gewissen Kick und sorgt dafür, dass der Leser gute Laune bekommt.

Alle Charaktere in diesem Buch, die etwas länger und öfter vorkommen, haben ihre eigenen Eigenschaften, die den Roman ausmachen. Besonders hat es mir auch Penryns Mutter angetan, die verrückt und gruselig ist, wodurch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter noch interessanter wird. Das Buch enthält eine unglaublich gute und faszinierende Geschichte, bei der man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Der Hass und die Verachtung zwischen den Hauptprotagonisten sind schön spürbar und ziehen den Leser in seinen Bann. Ich freue mich schon unglaublich auf den nächsten Band, den ich bestimmt auch wieder verschlingen werde.

r[h]ealized dankt Heyne herzlichst für die Bereitstellung dieses Produkts.

Der Kampf zwischen Menschen und Engeln hat begonnen...

Von: BookWonderland Datum : 07.11.2016

the-bookwonderland.blogspot.de/

Wenn man an das Ende der Welt denkt, dann denkt man an alle möglichen Naturkatastrophen.Vor ein paar Monaten waren es Tsunamis, Asteroidenschauer und Erdbeben, die die Welt zerstörten. Doch dann kamen die Engel. Sie griffen an und die Menschen waren ihnen unterlegen.
Penryn lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Paige im Silicon Valley oder eher, was vom Silicon Valley noch übrig ist. Eines Nachts als Penryn unterwegs ist, sieht sie wie einige Engel gegen einen einzelnen Engel kämpfen und ihm die Flügel abtrennen. Als die Engel dann ihre kleine Schwester entführen, rettet sie den flügellosen Engel, damit er ihr helfen kann Paige zurückzubekommen. Raffe und Penryn machen sich auf den Weg und treffen dabei auf widernatürliche Wesen und auch auf einen Widerstand. Die Frage, die sich Penryn immer wieder stellt und die sie die ganze Zeit beschäftigt: Was passiert, wenn Raffe seine Flügel zurückbekommt. Wird er dann immer noch auf ihrer Seite stehen oder müssen sie irgendwann gegeneinander kämpfen. Denn Raffe ist ein Engel, ob mit oder ohne Flügel.
Penryn ist eine Kämpfernatur. Sie hat sich dem Leben schnell angepasst und durch das jahrelange Kampftraining ist sie nicht völlig hilflos. Ihre Mutter könnte man als verrückt bezeichnen, denn ohne die Tabletten, die sie immer nehmen musste, wechseln wieder ihre Stimmung. Mal hört sie Stimmen und mal spricht sie in einer völlig unbekannten Sprache und mal sieht sie Dämonen. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto öfter habe ich mich gefragt, ob sie wirklich verrückt war. Vielleicht war sie nur sehr empfänglich und vielleicht gab es die Dämonen, die sie sah wirklich.
Raffe fand ich interessant, auch wenn man nicht unbedingt viel von ihm erfährt.
Es blieb alles etwas blass. Die Interessen der Engel und warum sie die Erde angriffen und teilweise zerstörten. Ich habe mich von Anfang an gefragt, warum die Engel Raffe angriffen und sich gegen Ihresgleichen stellen. Ich hatte auch meine Vermutungen, aber wirklich dahintergekommen bin ich nicht.
Die Geschichte war sehr spannend und auch unvorhersehbar. Ich wusste nicht, ob Penryn ihre Schwester finden würde oder nicht. Ich wusste in keinster Weise, wie die Geschichte sich entwickeln würde. Der Schreibstil war interessant und auch fesselnd, nur leider war ich kein Teil der Geschichte. Ich liebe es, wenn mich die Geschichte so packt, dass ich das Gefühl habe mitten drin zu sein. Hier hatte ich nur das Gefühl zu beobachten und kein Teil von allem zu sein. Ich freue mich trotzdem sehr auf den zweiten und letzten Teil und ich hoffe, dass noch einige Fragen geklärt werden.

Mein Jahreshighlight!

Von: Kristin von Tausend Bücher Datum : 06.11.2016

www.tausendbuecher.blogspot.de

Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie bringen nicht wie erwartet das Gute mit sich, sondern haben sich gegen die Menschen gewandt. Blutige Kämpfe sind ausgebrochen und die Menschen müssen um ihr Leben kämpfen. Unter ihnen ist Penryn, die mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester auf der Flucht ist. Als die drei auf eine Gruppe Engel treffen, die sich gegenseitig bekämpfen und Penryn ins Geschehen verwickelt wird, wird ihre Schwester von einem der Engel entführt. Und um sie zu retten muss Penryn nun mit einem der Feinde, einem Engel, zusammenarbeiten, denn nur er kann sie in das Versteck führen, in dem ihre Schwester gefangen gehalten wird..
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn dieses Buch besteht für mich nur aus Highlights. Ich habe absolut nichts auszusetzten, ganz im Gegenteil, ich war einfach absolut begeistert von "Angelfall".
Der Schreibstil von Susan Ee ist einfach umwerfend. Er hat genau die richtige Mischung aus Details und Schnelligkeit, ist einerseits wahnsinnig bildhaft, hält sich gleichzeitig aber auch nicht zu lange mit den einzelnen Szenen auf. Dabei hatte ich beim Lesen das Gefühl, als würde ein Film in meinem Kopf ablaufen - ich konnte mir alles wahnsinnig gut vorstellen, war direkt in der Geschichte und habe alles vor mir gesehen. Das war für mich ein wirkliches Highlight!
Ein weiterer Pluspunkt sind für mich die Charaktere, die allesamt unheimlich gut ausgearbeitet sind und durch und durch authentisch wirken. Besonders gern mochte ich Penryn, die Protagonistin, die super mutig ist, eine große Klappe hat, ein gutes Herz und bei der es einfach unheimlich viel Spaß gemacht hat, sie zu begleiten. Schön finde ich auch, dass die Charaktere nicht gleich von Anfang an offen dargelegt werden - viele wirken sehr geheimnisvoll und der Leser weiß nicht sofort, woran er bei ihnen ist. So ist Penryns Mutter mit ihren Wahnvorstellungen zum Beispiel super interessant, aber auch der Engel Raffe, über dessen wahre Handlungsmotive man keinerlei Infos hat. Und das macht es einfach wahnsinnig spannend.
Die Story ist ebenfalls ganz wunderbar. Ich bin nicht der größte Fan von Engelsgeschichten, aber hier wurde ich durch und durch überzeugt. Die Engel als die "Bösen" darzustellen finde ich eine wirklich tolle Idee und ist definitiv mal etwas Neues und Ungewöhnliches. Es passiert auch durchweg ziemlich viel und geht oft wirklich brutal zu, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Für meinen Geschmack gibt es einfach schon viel zu viele dystopische Jugendbücher, in denen es keine riesigen Katastrophen gibt, die Protagonisten sich aber benehmen als würde die Welt unter gehen. Und deswegen bin ich so begeistert, dass das hier nicht der Fall ist: denn es fließt einiges an Blut und die Menschen müssen wirklich ums Überleben kämpfen.
"Angelfall - Nacht ohne Morgen" ist also durch und durch ein Highlight! Tolle Charaktere, eine wahnsinnige Handlung, alles was das Herz begehrt - ich würde dieses Buch am liebsten gleich noch einmal lesen. Die Apokalypse der Engel hat begonnen und ihr solltet sie euch nicht entgehen lassen, denn sie ist unglaublich lesenswert!

Die Apokalypse der Engel beginnt!

Von: Alina Datum : 03.11.2016

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Das Ende der Menschheit naht! Die Städte sind vollkommen zerstört, die Bewohner verängstigt. 6 Wochen ist es nun her, das die Apokalypse begonnen hat. Die Engel herrschen jetzt über die Erde und entführen wahllos Menschen. Doch als Penryn ihre kleine Schwester Paige entführt wird, beschließt Penryn der Sache auf den Grund zu gehen. Sie begiebt sich auf eine gefährliche Reise..
Penryn hat sich gerade erst daran gewöhnt das ihre Welt in Schutt und Asche liegt und schon kommt das nächste Dilemma.. Als sie mit ansehen muss wie ihre kleine Schwester Paige von Engeln verschleppt wird und sie absolut nichts dagegen unternehmen kann bricht für sie ihre Welt zusammen - mal wieder. Daraufhin will Penryn sich natürlich umgehend auf die Suche nach Paige machen, doch das stellt sich wesentlich schwieriger heraus als sie anfangs dachte.. Als sie dann auch noch einen Kampf zwischen Engeln beobachtet stellt sie alles an das sie je geglaubt hat in Frage.

Sie trifft auf den mysteriösen Raffe und zusammen machen sie sich auf die Suche nach Paige, aber nur unter einer bestimmten Voraussetzung.. Als Penryn dann kurz davor ist ihre Schwester endlich wieder bei sich zu haben, passiert das unfassbare und alles dreht und wendet sich!

Meine Meinung:
Ich fand die ganze Idee mit der Engel Apokalypse sehrinteressant und aufregend, weil das einfach mal, für mich, etwas ganz anderes und neues war. Die Geschichte war von Anfang an sehr interessant! Teilweise ist es mir etwas schwer gefallen die Handlungen nachzuvollziehen, aber das hat sich oft im weiteren Verlaufe des Buches dann wieder aufgeklärt. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, wodurch sich das Buch sehr angenehm und leicht lesen lässt. Es wird immer aus der Sicht von Penryn geschrieben. Zum Ende hin kam eine sehr extreme Wandlung, die mich etwas irritiert hatte und einige Fragen aufgewirbelt hat. Dennoch fand ich das Ende wirklich gut umgesetzt und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band, welcher am 09.01.2017 erscheinen wird.

Sind Engel gut oder böse?

Von: Escape into dreams Datum : 27.10.2016

escape-into-dreams.blogspot.co.at/

Worum gehts?

Die Welt steht vor dem totalen Aus! Engel, die eigentlich Geschöpfe Gottes sind, haben Städte zerstört, Menschen getötet und herrschen nun mit Brutalität über die Erde. Kann das Gottes Wille sein? Inmitten dieser trostlosen Welt lebt Penryn mit ihrer Schwester Paige und ihrer Mutter. Wobei die Worte "leben" übertrieben sind.... Als Paige von einer Gruppe Engel entführt wird und ihre Mutter wegläuft, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester um sie zu retten. Doch wo haben die Engel sie hingebracht? Ausgerechnet ein Engel, der von seinesgleichen der Flügel beraubt wurde, soll ihr helfen, sie zu finden....na ob das gut geht?



Wie gefiel mir das Buch?

Wie immer beginnen wir mit dem Cover. Es ist sehr schön, nichts aufregendes, aber doch passend. Der Engel im Vordergrund, die zerstörte Welt im Hintergrund. Ein Bild, wie es die junge Penryn täglich sieht. Doch Engel sind in dieser Welt nicht jene Geschöpfe, die wir aus Filmen und Büchern kennen. Sie sind nicht die strahlenden Helden, die uns aus den Trümmern helfen, die Welt neu aufbauen und Hand in Hand mit den Menschen gegen das Böse kämpfen.

Penryn steht vor einem Haufen von Nichts als ihre kleine Schwester entführt wird. Zu allem Überfluss liegt noch ein Engel auf der Straße, dem seinesgleichen die Flügel brutal abgeschnitten haben. Soll sie ihn retten? Wird er ihr helfen können, Paige zu finden? Natürlich sieht sie ihre Chance darin, den Engel als Gefangenen zu nehmen und somit ihre Schwester zu finden! Na ob das gut geht?

Es beginnt ein Abenteuer in schönster "Supernatural"-Manier. Und das ist ein mega Kompliment, den ich bin ein Fan der Reihe!!!
Der Engel Raffe und die Menschentochter Penryn begeben sich auf die Suche nach Paige und nach jemanden, der Raffe die Flügel wieder annähen kann. Sozusagen eine Zweckfreundschaft, aus der vielleicht mehr entstehen könnte, wenn es beide zulassen! Mal sehen, ich will euch das nicht vorwegnehmen!!!
Mein absolutes Highlight in der Story ist der Schlagabtausch zwischen den Beiden. Es heitert die oft trostlose Umgebung, in der sich unsere zwei Protas befinden, auf. Sie bleiben sich beide nichts schuldig!
Raffe ist außerdem der typische Macho-Engel mit weichem Kern, der sich genau seiner Ausstrahlung und Wirkung bewusst ist. Jedoch muss er jetzt mit anderen Gegebenheiten klarkommen und verstecken was er ist. Jedoch fragt man sich von Kapitel zu Kapitel, was seine Geschichte ist?! Wie kam es, dass sich seine eigenen Leute gegen ihn wenden? Hat er was zu verbergen?
Penryn ist ein starker weiblicher Charakter, der versucht in der "neuen Welt" klarzukommen. Ich mochte sie von Anfang an gleich gern, weil sie trotz der postapokalyptischen Lage immer ihre Stärke bewahrt und sich selbst hinter ihre Familie stellt! Doch wie lange hält sie das durch? Wann knickt sie ein und beginnt egoistisch zu werden?
Ich mochte beide echt gern und habe mich gerne mit ihnen auf die Reise begeben. Sie haben die perfekte Kombination gebracht, die notwendig war um den Leser bei Laune zu halten! Und das Ende war für mich - ehrlich gesagt - unerwartet und doch toll!
Susanne Ee hat einen flüssigen, spannungsgeladenen Schreibstil, der Lust macht auf mehr! Mehr Engel, mehr Menschen, mehr Dämonen, mehr Story!!!! Ich hatte das Buch in zwei Tagen ausgelesen und kann es kaum erwarten bis Teil 2 erscheint. Leider erst im Jänner anscheinend!!!!

Hat noch Luft nach oben

Von: Justine Szymura (Mrs.Apollyon) Datum : 22.10.2016

www.buchfantasie.blogspot.com

Klappentext:
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ...

Erster Satz:
>> Auch wenn es ironisch klingt: Seit den Angriffen sind die Sonnenuntergänge herrlich. <<

Mein Lieblingssatz-/Zitat:
>> Kein Zeichen für die Engel. Was die denken, ist uns egal. Aber für die Menschen. .... <<

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Engeln. Deshalb habe ich mir das Buch gekauft. Hier werden sie von einer ganz anderen Seite gezeigt, was mich wirklich interessiert hat.

Die Protagonisten sind toll, man kann jede Handlung ihrerseits nachvollziehen. Obwohl ich sie mochte, konnte ich sie aus irgendeinem Grund nicht ganz ins Herz schließen. Ich weiß nicht warum, der letzte Funke kam bei mir nicht so wirklich an.

Die Geschichte an sich ist wirklich stimmig und toll geschrieben. Man ist sofort in dem Buch versunken und kann wirklich nicht anders als immer weiter zu lesen. Es geht spannend los und so bleibt so bis zum Ende.

Was mich persönlich sehr gestört hat war, die Brutalität des Buches. Also hier wird nichts verschleiert, oder schön geredet. Genau das war mir zu viel. An manchen Stellen ist mir, dank der detaillierten Beschreibung auch mal richtig übel geworden.

Fazit:
Ob ich Band 2 lesen werde? Das weiß ich noch nicht.

Penryn & Raffe

Von: Mein Bücherchaos Datum : 18.10.2016

jennybuecher.blogspot.de/

Dieses Buch klingt neu, anders, einfach frisch und unverbraucht. Klar die Autorin ist nicht die Erste, die über das Thema Engel schreibt. Das Besondere an der Geschichte für mich war, dass die Engel die Bösen sind. Sie kamen auf die Erde und zerstörten ganze Metropolen. Die Menschen wagen sich mittlerweile kaum noch auf die Straßen. Straßengangs bilden sich, die Kriminalität steigt und nichts ist mehr so, wie es sein sollte. Geschäfte sind leer geräumt und jeder sucht irgendetwas Essbares.

In dieser Welt lebt Penryn mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester. Vor etwa sechs Wochen war die Welt noch in Ordnung. Doch von jetzt auf gleich zerstörten die Engel alles. Ihr Vater verließ vor einiger Zeit die Familie. Seitdem trägt Penryn die Verantwortung für ihre Mutter und ihre jüngere und an den Rollstuhl gefesselte Schwester. Denn ihre Mutter leidet an Wahnvorstellungen und weigert sich Medikamente einzunehmen - die es ohnehin nicht mehr gibt.

Zu Beginn der Geschichte lernt Penryn bei einem Kampf zwischen Engeln Raffe kennen. Dieser Engel ist Penryns einzige Chance ihre Schwester Paige wiederzufinden, denn die anderen Kämpfer haben sie entführt. Raffe ist am Anfang eher unscheinbar und blass. Man lernt ihn nicht so richtig kennen und erfährt sehr wenig von und über ihn. Mit der Zeit gibt er zum Glück mehr von sich preis, sodass man ihn doch besser einschätzen kann.

Penryn ist eine sehr charismatische Protagonistin mit Ecken und Kanten. Doch sie ist auch schlagfertig und durch Selbstverteidigungskurse weiß sie sich zu verteidigen. Die Geschichte wurde aus ihrer Perspektive erzählt, welche es mir ermöglichte in ihre Gefühle und Gedankenwelt zu blicken. So konnte ich sie umso besser kennen lernen. Susan Ee hat einen flüssigen und locker leichten Schreibstil. Ich war sofort von der Geschichte fesselt und konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Doch hat sie auch einen Cliffhanger eingebaut, der mich sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten lässt.

"Angelfall: Nacht ohne Morgen" ist ein toller Reihenauftakt, der mich ab der ersten Seite super unterhalten konnte. Auch weißt das Buch charismatische Protagonisten mit Ecken und Kanten auf, die mir die Geschichte umso mehr versüßten. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Klasse Autakt

Von: BücherengelSandy Datum : 15.10.2016

sandybuecherengel.blogspot.de/

Ich habe schon lange Angelfall von Susan Ee im Visier gehabt und wollte es lesen. Da es jedoch anfangs so aussah das diese Reihe nicht weiter übersetzt wird, hatte ich es immer nicht in Angriff genommen, da ich einfach „Angst“ hatte, das es ein offenes Ende hat. Die Reihe dann auf englisch weiterzulesen kam für mich einfach nicht in Frage.
Doch jetzt wird es erneut wieder verlegt und auch weiter übersetzt, was für mich nun Grund genug war endlich zu diesem Buch zu greifen.

Der Einstieg war quasi direkt mitten im Geschehen. Man begleitet Penryn die mit ihrer psychisch kranken Mutter und ihrer im Rollstuhl sitzenden Schwester sich ein neues Versteck suchen müssen.
Die Angst von einer Bande überfallen zu werden ist weit größer als auf einen Engel zu treffen. Doch das ist weit verfehlt denn kurz nach ihrem Aufbruch aus Ihrer Wohnung stoßen sie quasi mitten in einen ungleichen Krampf von Engeln.

Als wären Hunger und ständige Angst nicht schon genug, wird auch an diesem Abend ihre Schwester von einem Engel entführt. Penryn sieht ihre einzige Chance ihre Schwester lebend wiederzufinden, in dem sie sich dem gefallenen Engel Raffe anzunehmen und ihn solange am Leben zu lassen um alles über den Aufenthalt ihrer Schwester zu erfahren.

Mein Fazit:

Das Buch lässt sich super lesen, der Schreibstil ist sehr flüssig und aufgrund der kurzen Kapitel hat man auch das Gefühl einfach schneller zu lesen. Die Charaktere dieser postapokalyptischen Welt sind sehr gut ausgearbeitet und auch – im Vergleich zu anderen Büchern im Jugendbuchbereich – sehr stark. Die Geschichte ist sehr Action geladen und widerspricht auch dem Klischee der immer lieben Engel. Das Buch ist definitiv nicht nur für Mädchen geeignet und finde daher auch die Covergestaltung von den Taschenbüchern sehr gelungen.

Alles in allem kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne Action geladene, postapokalyptische Bücher liest.

ღRezension zu >Angellfall: Nacht ohne Morgen< von Susan Eeღ

Von: Bücher ღ weil wir sie lieben Datum : 13.10.2016

sylvialovesbooks.de

Was war ich gespannt auf dieses Buch! Engel sind an sich nämlich nicht so meins, aber seit „Erwacht“ mag ich „spezielle“ Engelgeschichten eben doch. Seit ich das Cover und den Klappentext dieses Buches gesehen habe, wusste ich einfach, dass dies eines der Bücher sein würde, die eben besonders sind – einzigartig. Und genau so ist es auch.

Die Autorin liefert uns eine Geschichte, die in keine Schublade passt. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Dingen. Die Engel sind hier nämlich nicht die Guten, die die Menschheit schon irgendwie in die richtige Richtung lenken werden, weil wir uns verirrt haben, hier sind sie zur Abwechslung mal die Bösen, die das Chaos, die Vernichtung, die Zerstörung ausgelöst haben. Und das gefällt mir unheimlich gut. Es ist die düstere Atmosphäre, die den Reiz dieser Geschichte ausmacht und die mich von der ersten Seite an fasziniert hat.

Aber das ist natürlich längst nicht alles, denn die Autorin hat nicht nur ein Händchen für Dystopien der besonderen Art, sie kann auch noch authentische, starke und einfach perfekte Charaktere zu Leben erwecken. Penryn ist ein Mädchen nach meinem Geschmack: stark, loyal, zielstrebig, aber auch ein klein wenig verrückt. Ich konnte mich vom ersten Satz an in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Und auch Raffe hat mich vom ersten Moment an beeindruckt. Er würde genau in mein Beuteschema passen und deswegen kann ich natürlich verstehen, weshalb es Penryn immer schwerer fällt, ihn zu verabscheuen. Er ist einfach ein Bad Boy mit Tiefe, jemand, den man ruft, wenn die Welt gerade untergeht und der dann schon alles irgendwie wieder richten wird. Ich habe mich sofort in ihn verliebt. Und so ging es mir mit jedem Wort, jeder Zeile, jedem Kapitel dieses Buches. Ich bin schlichtweg begeistert.

Fazit:

„Angelfall“ ist eine fantastische Dystopie, die mich von der ersten Zeile an überzeugen konnte. Die Charaktere sind stark und authentisch, die Geschichte ist spannend und das Setting ist düster und apokalyptisch. Was will man mehr von einer Dystopie? Ich vergebe die goldene Leseeule und eine Leseempfehlung für alle, die Dystopien lieben und die finstere Typen (Engel) mögen.

WOW...

Von: Catlovebooks Datum : 13.10.2016

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:




Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ...







MEINE MEINUNG:




Das ist ein Buch was ich schon sehr oft gesehen und vieles darüber gehört habe und alle haben es geliebt und in den Himmel gelobt und da nun endlich auch bekannt ist, dass die Reihe weiter übersetzt wird, wollte ich es nun auch unbedingt lesen.




Und was soll ich sagen, was für ein Buch - zum Inhalt sage ich nichts mehr, da es schon viele Rezensionen zu diesem Buch gibt, deswegen nur mein persönlicher Eindruck.

Ich habe selten so ein gutes Buch gelesen wie dieses, gerade im Bereich Fantasy - endlich mal Engel die nicht immer nett sind und anders als in anderen Büchern.




Wir finden hier einfach eine geniale Handlung mit einem tollem Setting und Charakteren vor, die dieses Buch ausmachen.

Es ist von der ersten Seite an total fesselnd und spannend und es machte so einen Spaß es zu lesen - ich musste mich sogar etwas bremsen, ich wollte nicht das es sofort vorbei ist, aber ich konnte es kaum abwarten immer umzublättern.




Mehr mag ich gar nicht sagen, außer, lest dieses Buch, denn es ist so verdammt gut.







5/5 Sterne

Konnte mich leider nicht überzeugen

Von: buecher_bewertungen1 Datum : 09.10.2016

buecherbewertungen1.blogspot.de


Das Cover dieses Buches hat mich schon als kleines Bild auf dem Schirm meines Laptops begeistert; in echt ist es aber noch viel, viel schöner! Der Engel mit den dunklen Flügeln im Vordergrund glänzt, während die Stadt im Hintergrund trüb ist. Der Kontrast ist perfekt und passt sehr gut zur Geschichte!
Meiner Meinung lohnt es sich das Buch auch allein wegen des Covers zu kaufen XD


Nachdem ich dieses Buch schon so oft gesehen habe und es in den höchsten Tönen gelobt wurde, wollte ich dieses Buch mit dem Wahnsinnscover auch lesen.
Nun, mit den Hypes ist es ja so, dass einem nicht immer gefällt, was die anderen so loben. Das war bei mir mit "Angelfall" der Fall.

Den Einstieg fand ich nicht sehr gelungen, da man ohne jede Erklärung in das Geschehen geworfen wird und erst einmal überhaupt keine Ahnung hat, in welcher Situation man sich genau befindet. Ich wusste nicht, was genau geschehen war oder was das mit den Menschen gemacht hat, das habe ich mir erst nach mehreren dutzend Seiten zusammenreimen können - ich bin zwar oft etwas begriffsstutzig, aber bei den meisten Büchern weiß ich dann doch, was gerade läuft.
Als ich mich dann zurechtgefunden habe, konnte ich mich schon viel mehr auf den Schreibstil, die Figuren und die Handlung konzentrieren.
Der Schreibstil ist sehr schön, ich konnte mir alles gut vorstellen, allerdings ist er nicht überragend. Genau richtig zum Lesen eigentlich, nicht lange im Gedächnis bleibend.

Dann kamen einige Dinge, die mir nicht so gefallen haben.
Die Figuren; Penryn war mir nicht unsympathisch, ich mochte sie aber aus irgendeinem Grund nicht sehr. Sie wird als "tough" bezeichnet, aber ich finde nicht, dass sie es ist. Raffe dagegen fand ich toll ^^ ich weiß nicht warum, kann es wirklich nicht benennen, aber Penryn mochte ich nicht (allein der Name ist schrecklich) und Raffe schon.
Die Mutter von Penryn und Paige ist ziemlich seltsam. Ich wusste nicht, was ich von ihr halten sollte, ob sie sehr gut oder sehr schlecht ausgearbeitet wurde, bei ihr konnte man das nicht unterscheiden.
Die Autorin hat mit der Mutter einen klugen Schachzug getan: eine so seltsame Figur, die keiner durchschauen kann, kann sie so einsetzen, wie es ihr passt und keiner wundert sich. Meiner Meinung nach hat sie es sich da etwas zu leicht gemacht.

Die Handlung war ganz schön und es kamen in der Tat einige Aspekte zusammen, was ich dann aber etwas übertrieben fand. Das alles hört sich ziemlich abwertend an, aber ich habe das Gefühl, Susan Ee hat versucht, möglichst viele kleinere Dinge aus anderen Bestsellern in ihrem eigenen Werk unterzubringen, damit auch ja der erwartete Erfolg kommt. Ich bin sehr gespannt, wie sie das jetzt zuende bringt.
Man erfährt als Leser aber auch nicht sonderlich viel über das, was die Engel eigentlich vorhaben - sie wissen es ja selber nicht. Das würde ich auch gern wissen, was genau da dahintersteckt. Die Autorin wird sich jetzt was sehr gutes einfallen lassen müssen.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen und wenn dieses tolle Cover nicht wäre, dann hätte ich wohl nur 2,5 Sterne gegeben, da ich die Idee dann doch zu schön finde, um nur zwei Sterne zu vergeben.

Mitreißende Dystopie!

Von: Ani K. Datum : 09.10.2016

Bei dem Buch handelt es sich um die Taschenbuchauflage von der Angel Fall Trilogie. Die Ausgabe des Hardcovers hat den Untertitel "Fürchtet euch nicht". Der zweite Band erscheint im Januar als Taschenbuch und ich kann es kaum abwarten!

Erster Satz des Buches: "Auch wenn es ironisch klingt: Seit den Angriffen sind die Sonnenuntergänge herrlich.


Klappentext:
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ...

Wir werden am Anfang gleich in diese unwirklich Welt geworfen. Eine Welt, die zerstört wurde von Engeln und es gleicht einer Apokalypse. Draußen ist es gefährlich, nicht nur wegen den Banden die sich rumtreiben, sondern auch wegen Engeln. Es sind nämlich keine Retter in schimmernder Rüstung.
Penryn ist, gezwungenermaßen, die Erwachsene Person in ihrer kleinen Gruppe, bestehend aus sich, ihrer Schwester im Rollstuhl und ihrer geistig kranken Mutter. Es ist nicht leicht für sie, aber irgendwer muss es sein.
Nachdem ihre Schwester aber entführt wurde und ihre Mutter verschwunden ist, hat sie keine andere Wahl als sich mit einem Engel zusammen zu tun.
Meiner Meinung nach ein starker Charakter, der gerne mal unüberlegt und spontan handelt. Sie ist getrieben von Hilflosigkeit und das merkt man ihr oft an. Während des Romans fühlt man mit ihr und ist geschockt, von dem was sie durchmachen muss. Was mir sehr gut an ihrem Charakter gefällt ist, dass sie nicht naiv ist und die Leute hinterfragt.
Der Engel, mit dem sie sich zusammenschließt, ist zunächst ein Mysterium und man merkt schnell, dass irgendwas nicht stimmt und er ihr nicht alles erzählt. Raffe ist verschlossen und man weiß auch nicht zunächst, wie er zu Penryn steht. Ich würde auch nicht sagen, dass sich hier eine kitschige Liebesgeschichte entwickelt, dafür ist es zu ernsthaft.

Besonders gut hat mir die Welt gefallen, in dem der Roman spielt, düster, gefährlich und jeden Tag ein Kampf aufs Neue. Außerdem kamen im Laufe der Handlung immer mehr Fakten und Erkentnisse hinzu, sodass es interessant und spannend bis zum Ende blieb. Und was für ein Ende!
Dazu kommen noch die verschiedenen Charaktere, die wir antreffen und der Geschichte mehr Tiefe geben. Ein Person bei der ich nicht wusste, was ich über sie denken sollte ist Penryns Mutter, die Dämonen sieht...

Der Schreibstil der Autorin ist malerisch und flüssig, aber nicht schlicht und das Buch hat eine gewisse Brutalität und Härte - beeindruckende Dystopie. Mit großer Begeisterung habe ich die Geschichte der Beiden verfolgt, es war mitreißend und ich wurde oft überrascht.

Dieses Buch kann ich jedem Dystopie Fan empfehlen. Der Roman zeichnet sich durch eine mitreißende Geschichte, wunderbaren Protagonisten und faszinieren Endzeitszenario aus. Bis zum Ende packt einen das Buch und man wünscht sich so sehr den nächsten Band der Reihe her!

Penryn and the End of Days #1

Von: Mella Ludes Datum : 04.10.2016

lus-buchgefluester.blogspot.de

Meine Einschätzung:
Als ich vor einigen Wochen die Pressemail zu Susan Ee´s "Angelfall - Nacht ohne Morgen" in meinem Posteingang fand und den Klappentext gelesen hatte, war mir sofort klar, dass ich es haben musste.
Vor einigen Tagen dann war es soweit. Beim lesen der ersten Kapitel bemerkte ich leichte Probleme in die Geschichte rein zu kommen, doch nach dem ich am nächsten Tag dann ungestört lesen konnte gelang es mir problemlos in Penryns Geschichte abzutauchen und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Susan Ee´s Schreibstil war angenehm leicht und flüssig zu lesen und einmal drin kam ich nicht mehr los. Ihr gelingt es wunderbar die postapokalyptische Stimmung rüberzubringen und nicht zu beschönigen.
Die Stimmung war düster und doch gab es in der Vehemenz mit der Penryn die Suche nach ihrer Schwester verfolgt eine gewisse Hoffnung.

Die Handlung selbst war interessant und spannend mit zahlreichen interessanten Wendungen, entsetzlichen Entdeckungen und erschütternden Ereignissen. Ich saß förmlich auf glühenden Kohlen und knabberte an meinen Fingernägeln, weil mich die Spannung bis zur letzten Seite fesselte. Einige Fragen werden in der Handlung auf geworfen und man hofft sie beantwortet zu bekommen, ein paar Fragen werden beantwortet, nur um (frustrierend und zum Haare raufen) neuen Fragen Platz zu machen.
Schon jetzt bin ich gespannt, was auf Penryn und Raffe noch so zu kommen wird.

Die Charaktere fand ich, allen voran Penryn, sehr sympathisch. In anderen Rezensionen las ich, wie tough und kalt sie oft erscheint, doch das ist sie nicht. Natürlich hat sie eine Art an sich, dass man ihr am liebsten fern bleiben will, doch dass ist alles nur zu ihrem eigenen Schutz. Setzt man sich mit ihr und der "Art" wie sie aufgewachsen ist auseinander, stellt man schnell fest, dass sie eine harte Schale, aber einen ganz weichen Kern hat.
Und auch Raffe gefiel mir sehr gut, die ungleiche Beziehung entwickelt sich natürlich und ich olle Romantikerin hoffe ja auf eine Liebelei zwischen den Beiden, aber warten wir mal ab der Dinge, die da kommen.

Alles in Allem ein starker Auftakt zur "Penryn and the End of Days" Trilogie von Susan Ee von der ich noch mehr spannendes erwarte in den verbleibenden Teilen der Trilogie.

Mein Fazit:
5 Sterne - spannend, fesselnd und einfach nur empfehlenswert.

Wenn Engel die Bösen sind

Von: Books and Biscuit Datum : 02.10.2016

booksandbiscuit.blogspot.de

In Engel verliebt man sich nicht. Sie sind grausam. Sie sind böse. Sie haben die Welt in Schutt und Asche gelegt. Der einzige Grund, aus dem Penryn dem Engel mit den schneeweißen Flügen das Leben rettet ist der, dass sie ihre kleine Schwester Paige retten muss. Nur mit Raffe kommt sie in den Horst, wo man sie hingebracht hat. Zumindest redet sie sich das ein.


"[G]anz bestimmt werde ich nicht für einen Engel sterben, ganz egal, was für durchgeknallte Dinge er getan hat, die mir zufällig das Leben gerettet haben."
(Seite 118)

Angelfall ist ein Buch, dem ich etwas zwiegespalten gegenüberstehe. Ich mag Engelgeschichten sehr gerne und eine Story, in der die Engel die Bösen sind, ist ungemein reizvoll. Gerade deshalb habe ich vielleicht etwas anderes erwartet als ich schlussendlich gelesen habe.

Penryn ist eine junge Frau, die seit dem Einfall der Engel auf die Erde mit ihrer psychisch kranken Mutter und siebenjährigen Schwester Paige, die im Rollstuhl sitzt, auf der Flucht ist. Sie leben von der Hand in den Mund, suchen einen sicheren Unterschlupf, in dem sie eine Woche verweilen können, bevor sie weiter ziehen und verstecken sich vor den Straßengangs und den Engel. Als sie eines Nachts weiterziehen wollen, stoßen sie auf sechs Engel, die miteinander kämpfen. Fünf gegen einen. Der mit den schneeweißen Flügen wehrt sich, doch er kann nicht verhindern, dass die anderen ihm die Flügel abschneiden. Durch einen dummen Zufall werden die Engel auf Penryn aufmerksam und weil sie sich nicht anders zu helfen weiß, wirft sie dem verletzten Engel ihr Schwert zu, um die anderen von sich abzulenken. Nie hätte Penryn gedacht, einmal auf einen Engel angewiesen zu sein, doch nur mit ihm kommt sie in den Engelshorst.

Raffe, der Engel mit den schneeweißen Flügel, ist die tpische düstere, verschlossene, geheimnisvoller, aber eigentlich doch ganz nette übernatürliche Kreatur. Er sagt nicht viel, seine Motive sind undurchsichtig und obwohl er immer wieder beteuert, er würde Penryn nicht mögen, zeigt er doch, dass es anders ist. Und das ist der Punkt, der mich an Angelfall ein bisschen stört. Ich habe mit einer düsteren, blutigen, dystopischen Geschichte gerechnet. Atmosphärisch gesehen ist sie das auch und Penryn hat es nicht leicht. Aber sie hat einen Engel auf ihrer Seite und dass die beiden sich über kurz oder lang ineinander verlieben, wusste man spätestens, als Penryn zum zweiten oder dritten Mal erwähnt hat, wie toll Raffe aussieht. Es ist keine kitschige Liebesgeschichte, aber es ist auch nur der Auftakt einer Reihe und in den Folgebänden kann sich da noch viel entwickeln. Ich hatte gehofft, etwas mehr über die Engel zu erfahren und dass sie etwas böser dargestellt werden. Abgesehen davon hat mir Angelfall wirklich gut gefallen. Die Welt ist anschaulich dargestellt, Penryn ist endlich ein einmal nicht so furchtbar naiver Charakter und auch die wahnsinnige Mutter sorgt für Unvorhergesehenes. Die "Dämonen" wie Penryn sie nennt, werden noch nicht so ausfürhlich erklärt, es gibt lediglich erste, schaurige Ansätze und ich bin neugierig, was wir im zweiten Band dazu erfahren werden.

Ein fantastischer Auftakt mit kleineren Schwächen.

So viel mehr als eine einfache Engel-Geschichte! Apokalyptisch gut. ♥

Von: buchverliebt Datum : 01.10.2016

buchverliebt.blogspot.de

Es beginnt als Engel-Apokalypse ...

Die Geschichte von Susan EE ist bereits seit 2013 in Deutschland erhältlich, doch da sich die Übersetzung der folgenden Bände zunächst unglaublich lange hin zog, vermied ich es nach dieser hoch gelobten Geschichte zu greifen. Viel zu oft wurden in den letzten Jahren Reihen einfach nicht weiter übersetzt. Doch nun steht dieser Titel brandaktuell in den Regalen der Leser und auch die Fortsetzung ist für Januar geplant. Nach weiteren positiven Stimmen in diesem Jahr, war schnell klar, dass ich dieses Buch nun endlich lesen muss und ich kann euch sagen: Es ist wirklich unglaublich!

Wir steigen mittendrin ein. Penryn und ihre Familie im Vordergrund erleben wir erstmalig die von Engeln zerstörte Welt und die unberechenbar herrschende Kriminalität als Folge des Zusammensturzes der ganzen Welt. Doch gleich zu Anfang passieren schlimme Dinge Schlag auf Schlag und Penryn ist gezwungen sich auf das Wort eines Engels zu verlassen. Raffe hingegen ist ohne seine Flügel ebenfalls auf die Unterstützung anderer angewiesen, denn Engel bewegen sich ansonsten nur in der Luft und nicht zu Fuß. Dieses ungleiche Bündnis birgt viele Risiken und noch mehr Gefahren, für beide Seiten. Und so machen sie sich auf: Penryn auf einer Rettungsmission und Raffe auf dem Weg zurück in seinen Horst.

Jugendfantasy. Habe ich gedacht. Gar nicht so schlimm. Habe ich gedacht. Doch Susan EE hat einen Faible für Brutalität und unbeschönigte Geschehnisse. Um ehrlich zu sein habe ich das meiste von dem was hier passiert absolut nicht erwartet und doch ist es absolut logisch, dass eine Apokalypse vielleicht auch mehr als glaubhaften Schrecken mit sich bringt. Das ganze birgt seine eigenen Albträume und eben diese erwachen hier zum Leben.

Zu Raffe und Penryn möchte ich gar nicht so viel sagen, das muss man erlebt haben. Natürlich erwartet der ein oder andere bei einem solchen ungleichen Paar gleich eine tiefe, schöne, schnulzige Liebesgeschichte, aber das könnt ihr schnell mal wieder vergessen. In dieser Welt ist gar nichts schön, nicht einmal mehr die Vorstellung von Engeln und Barmherzigkeit. Dies ist auf jeden Fall ein Engelsroman nach meinem Geschmack.

Düster, unberechenbar und unheimlich. Es beginnt als Engel-Apokalypse und birgt doch so viel mehr Gefahren als man vermuten kann.

Engel gegen Menschen

Von: terii Datum : 28.09.2016

teriisbuecherblog.blogspot.de/

Als die Engel auf die Erde kamen brachten sie nichts als Tod, Schrecken und die pure Verwüstung mit sich. In einer fast völlig zerstörten Welt muss die junge Penryn mit ihrer gehbehinderten Schwester Paige und ihrer durchgeknallten Mutter um das nackte Überleben kämpfen. Doch dann geschieht Schreckliches: Penryn muss mitansehen, wie Engel ihre Schwester entführen. Penryn macht sich auf ihre Schwester zu befreien - und trifft dabei auf den Engel Raffe, dessen Flügel von anderen Engel abgerissen worden sind. Die beiden gehen ein Bündnis ein, um ihre Ziele zu erreichen: Paige und Flügel - werden sie es schaffen?

Ich muss gestehen: Ich habe das Buch schon mal vor ungefähr zwei Jahren als Hardcover-Ausgabe gelesen. Ich hatte schon fast nicht mehr an eine Fortsetzung geglaubt, als ich das Taschenbuch erspähte und las, dass in einigen Monaten endlich Band 2 erscheinen würde. Da war es natürlich Zeit für ein Re-Read!

"Angelfall" ist eine meiner liebsten Dystopien. Dafür gibt es zahlreiche Gründe:

1. Die Charaktere - Mit Penryn und Raffe haben wir zwei äußerst interessante Personen im Spiel. Penryn hat die Welt nach dem "Untergang" durch die Engel abgehärtet, aber sie ist immer noch ein junges Mädchen, das für ihre Familie alles tun würde. Die Apokalypse hat sie auch nicht in Sachen Liebe abstupfen lassen. Nein, die Liebesgeschichet zwischen ihr und Raffe ist im ersten Band kaum ein Thema. Sie ist so gering, aber dennoch irgendwie vorhanden.
Auch Raffe ist der Autorin sehr gut gelungen. Als Engel gehört er der überlegenen Spezies an, aber ohne Flügel und durch die Verletzungen dem Tode nahe, ist er irgendwie von Penryn abhängig. Ansonsten ist er ein arrogantes A-Loch. Aber auch er muss einsehen, dass er Penryn unterschätzt hat. Zwischen den beiden entwickelt sich eine echt außergewöhnliche Beziehung.

2. Die Story - Welt kaputt, purer Überlebenskampf. Das kennt man von fast jeder Dystopie. Hierbei geht es nun darum, dass die Engel die Menschen versklavt haben. Aber die Menschen lassen sich das nicht auf sich sitzen, wie Penryn und Raffe im Verlauf des Buches feststellen müsen. Der Kampf Engel gegen Mensch hat jetzt erst begonnen.

3. Die Andeutungen: Die Andeutungen, die im Buch - besonders im letzten Drittel - gemacht werden, lassen mich mit der Frage zurück, wie ich überhaupt so lange ohne zweiten Band auskommen konnte? Ich brauche ihn bald! Ich habe lange genug gewartet!

Ich mag das neue Cover ein bisschen lieber als das Alte, wobei es mir eigentlich ziemlich egal ist. Der Inhalt ist das Wichtigste.

Die Dystopie hat mir ziemlich gut gefallen. Wir haben eine Kick-Ass-Heroine und einen flügellosen Engel, den man nur schwer durchschauen kann. Es gab keine Insta-Love, stattdessen viele Neckereien und Action.

Ein toller Auftakt der mich durch seinen hohen Actionanteil und den Emotionen völlig mitreißen konnte

Von: Magische Momente Datum : 27.09.2016

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Das Cover und der Klappentext dieses Buches haben mich ungemein angezogen und vor allem die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Von daher war ich sehr gespannt, wie das ganze umgesetzt werden würde.
Bereits der Einstieg war sehr spannend und ich war auf ganzer Ebene gefesselt.
Sofort haben mich die Emotionen Penryns gefesselt.
Ihre Verzweiflung als ihre Schwestern entführt wurde, war sofort greifbar. All das Adrenalin und der Schmerz peitschte durch meine Adern und eine tiefe Ohnmacht kündigte sich an.
Es gibt kein Entkommen und man ist wie gebannt.
Man fragt sich, wird Penryn der Schmerz überwältigen oder wird sie daran Stärke gewinnen?
Und vor allem wird sie ihre Schwester wiederfinden und retten können?
Penryn selbst fand ich sympathisch, sie wirkte sehr stark und mutig, aber auch unnahbar auf mich. In dieser Welt die voller Zerstörung und Qual ist, muss man das wohl auch sein. Im Laufe der Zeit erfährt man immer mehr über Penryn und ihr Leben, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Atmosphäre empfand ich sofort als etwas drückend und düster, was ungemein gut zum ganzen Geschehen passt.
Denn die Welt ist nicht mehr , wie sie einmal war, die Engel haben alles an sich gerissen und für die Menschen geht es nur noch ums nackte Überleben, was nicht einfach ist.
Was mir immer etwas Rätsel aufgab, war Penryns Mutter. Mal tauchte sie auf, dann war sie wieder verschwunden. Mit ihr konnte ich mich nie so recht anfreunden. Sie wirkte etwas geheimnisvoll auf mich und ich wusste eigentlich nie, was ich von ihr halten sollte.
Eine weitere wichtige zentrale Person ist der Engel Raffe, der sich mitunter doch in mein Herz geschlichen hat. Auch er wirkt ziemlich geheimnisvoll und auch mystisch auf mich. Man konnte ihn nie wirklich durchschauen. Mal meinte man, man könnte ihn verstehen, bis er im nächsten Moment schon wieder alles zerschlägt. Dennoch hat er eine unwiderbringliche Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Ich wollte unbedingt mehr über ihn erfahren.
Bei Raffe hatte ich immer das Gefühl, daß er mehr ist, als es den Anschein hat. Ob es guter oder schlechter Natur ist, sei dahingestellt.
Der Verlauf der Geschichte ist sehr abwechslungsreich und überrascht immer wieder mit Wendungen, die mich gefangengenommen haben und mich doch hin und wieder sprachlos machten.
Das Grauen zog mitunter immer mehr durch meine Adern, bei dem was man hier erblickt hat.
Zerstörung, Qual und Verzweiflung machen sich immer mehr bemerkbar und stürzen einen in den Abgrund.
Penryn und auch Raffe haben hier einiges zu meistern, was ihnen alles abverlangt. Zusammenhalt und Vertrauen ist dabei wichtig, aber inwiefern ist es möglich?
Die Welt in der es spielt ist sehr gut dargestellt und man erfährt mitunter immer mehr darüber.
Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen und wurde auch sehr gut umgesetzt. Die Wesen sind dabei sehr facettenreich gehalten und überraschen ein ums andere Mal.
Es geschehen Dinge die man nicht kommen sieht, die aber völlig fesseln.
Die Spannung ist eher unterschwellig spürbar, durch den hohen Actionanteil wirkt es jedoch völlig elektrisierend. Man ist gebannt, hofft, fiebert und zittert einfach mit.
Die Emotionen sind dabei sehr intensiv spürbar und entfesseln einfach alles.
Die malerischen Beschreibungen, besonders der Umgebung und der Wesen, empfandich als völlig faszinierend und interessant. Das ganze hatte etwas magisches für mich und zog mich einfach total in ihrem Bann.
Schlussendlich ist hier ein explosiver und zugleich emotionaler Auftakt entstanden, der mich aufgrund seiner abwechslungsreichen Handlung, völlig in den Bann ziehen und fesseln konnte.
Ich bin schon ganz gespannt, wie das ganze weitergeht.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Penryn, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft.
Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, ausdrucksstark und nehmen völlig für sich ein.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend gehalten.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Ein toller Auftakt der mich durch seinen hohen Actionanteil und den Emotionen völlig mitreißen konnte.
Was besonders hervorsticht, er kommt ohne romantische Gefühle aus, was hier sehr gelungen ist.
Spannend, actionreich und völlig entfesselnd.
Eine klare Leseempfehlung.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Endlich mal was Neues!

Von: LisaLiebtLesen Datum : 27.09.2016

lisaliebtlesen.blogspot.de/

Am Anfang hatte ich etwas Probleme, mich in die Geschichte einzufinden, weil man wirklich direkt mitten in das Geschehen geworfen wird und einfach nicht versteht, was da jetzt überhaupt los ist. Aber so gab es wenigstens keine langweilige Einführung, die sich wie Kaugummi zieht, sondern nur ein wenig Verwirrung, die sich aber nach und nach in Nichts aufgelöst hat. Man versteht dann doch recht schnell, was Sache ist. Und ich muss sagen: Dieses Buch ist grandios geschrieben! Man kann sich alles lebhaft vorstellen - für meinen Geschmack teilweise schon zu lebhaft, denn es ist doch sehr brutal und eklig. Wer also blühende Fantasie und einen sehr schwachen Magen hat, der sollte hiervon vielleicht lieber die Finger lassen.

Wer das allerdings abkann, ist hier mit einer spannungs- und actiongeladenen Geschichte gut bedient. Es passiert wirklich permanent etwas. Es wird nie langweilig und ich find's teilweise sogar ein wenig gruselig. Aber so soll es sein. Denn in einer post-apokalyptischen Welt ist es ganz sicher alles andere als gemütlich.

Penryn und ihre Mutter versuchen mitsamt der an den Rollstuhl gefesselten Paige, Penryns kleiner Schwester, aus ihrer aktuellen Situation zu entkommen. Allerdings ist das nicht so einfach, da Paige wie gesagt im Rollstuhl sitzt und geschoben werden muss, um schnell voranzukommen und die Mutter der beiden unter Wahnvorstellungen leidet. Außerdem werden die drei Zeugen eines Kampfes unter Engeln. Da Penryn sich einmischt, um einen der Engel zu retten, dem die Schwingen abgetrennt wurden, werden sie entdeckt. Ihre Mutter kann sich aus dem Staub machen, Paige jedoch wird entführt. Der Engel mit den abgetrennten Schwingen, der sich später als Raffe vorstellt, bleibt zurück. Penryn nimmt ihn sozusagen in Gewahrsam, um Informationen aus ihm herauszubekommen und herauszufinden, wo die anderen Engel ihre Schwester hingebracht haben. Auf dem Weg zum Horst werden die beiden (oder vielmehr die drei, denn Penryns Mutter taucht immer wieder auf, auch wenn sie im Großen und Ganzen ihren eigenen, irren Weg geht) von diversen Schwierigkeiten aufgehalten.

Und gerade diese diversen Schwierigkeiten machen das Ganze so spannend. Ich möchte nicht zu genau darauf eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde. Aber ich finde, die komplette Geschichte war unvorhersehbar. Das einzige, was von Anfang an klar war, war wie sich die Beziehung zwischen Penryn und Raffe entwickeln würde. Das war einfach ziemlich offensichtlich und auch mit das einzige, was mich gestört hat. Allerdings bekommt man zwischenzeitlich einen recht witzigen Schlagabtausch zwischen den beiden mit, der zur Unterhaltung beiträgt.

Ich muss auch sagen, dass ich die Protagonisten diesmal beide recht sympathisch fand. Meist geht mir einer von beiden auf die Nerven, aber in diesem Fall nicht. Man kann ihre Handlungen größtenteils nachvollziehen und ist meist derselben Meinung wie sie. Dass Penryn so abgehärtet ist macht angesichts ihrer Familiengeschichte auch Sinn.

Auf diesen 400 Seiten ist sehr viel passiert. Nun gibt es ja noch weitere Teile. Ich kann mir nicht vorstellen, was NOCH alles passieren kann. Ich habe ein wenig Angst, dass der Rest an Spannung und Action verliert, aber das kann ich erst sagen, wenn ich ihn gelesen habe. Teil 1 kann ich jedenfalls ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen. Zumal ich richtig gut finde, dass man hier einfach mal etwas NEUES liest und nicht den alten Abklatsch, den man überall schon mal irgendwie gelesen hat. Diese Geschichte war vollkommen neu für mich und hat mir unerwartet gut gefallen.

Grandios, düster, atemberaubend, Gänsehaut pur - absolutes Must Read und ein Lese-Highlight 2016

Von: Nicky Mohini Datum : 15.09.2016

mohini-and-grey.blogspot.de/

"Nacht ohne Morgen" ist der einzigartige und fulminante Auftakt der Angelfall-Reihe.

Nach der Apokalypse liegen die Städte in Trümmern, Rauch steigt über den kaputten Gebäuden auf und die Menschen verstecken sich in den Schatten. Seit die Engel auf die Erde gekommen sind, sind das Elend und die Zerstörung zum Alltag geworden. Niemand ist mehr sicher und es traut sich auch kaum jemand auf die Straßen. Wahllos werden Menschen von den Engeln verschleppt und auch Penryn und ihre Familie, sind vor den Engeln nicht sicher. Als ihre kleine Schwester Paige entführt wird, sinnt Penryn auf Rache. Sie will ihre Schwester zurück, koste es, was es wolle. Sie begibt sich damit auf eine sehr gefährliche und fast aussichtslose Reise. Doch um Paige zu finden, benötigt Penryn Hilfe und die bekommt sie von Raffe, einem mittlerweile flügellosen Engel ...

Das Cover ist in sehr dunklen und düsteren Farben gehalten. Es zeigt einen Engel mit großen, traumhaften Flügeln in tiefgrauer Nacht. Im Hintergrund ist ein wenig Licht über der Stadt zu sehen. Ich finde es einfach nur wunderschön. Es hat mich von Anfang an in einen Bann gezogen und hat das gewisse Etwas, um das Buch unbedingt haben und lesen zu wollen.

Penryn ist tough, furchtlos und stark. Nachdem ihre Schwester entführt wurde, steht für sie fest, dass sie sie zurückholen wird. Sie beweist sehr viel Mut und Kraft, hat ein unglaublich großes Herz, trotz der ganzen schlimmen Ereignisse und würde alles, wirklich alles, für ihre kleine Schwester tun. Ihre Liebe und ihre Aufrichtigkeit ist bewundernswert und beschert mir jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut.

Raffe ist ein gefallener Engel. Er hat seine Flügel gewaltsam verloren und beschließt nach einigen Überlegungen, Penryn zu helfen, ihre Schwester zu finden.
Er ist anfangs sehr distanziert und wirkt ein wenig gefährlich, denn Raffe hat eine sehr harte und dunkle Seite an sich. Im Laufe der Geschichte kann er sich ein wenig öffnen, sodass er nicht mehr ganz so in sich gekehrt ist.
Raffe ist ein beeindruckender Protagonist, den ich mir auf jeden Fall als Begleitung, bei einer so schwierigen und gefährlichen Suche, vorstellen könnte.

"Angelfall - Nacht ohne Morgen" ist ein wirklich außergewöhnliches Buch mit einer mitreißenden Geschichte.

Grandios, düster, atemberaubend, Gänsehaut pur - absolutes Must Read und ein Lese-Highlight 2016.

Angelfall

Von: Anna Datum : 15.09.2016

https://liveyourlifewithbooks.wordpress.com/

// Worum es geht //

Sechs Wochen ist es her, seit die Engel auf die Erde gekommen sind und die Welt, wie Penryn sie kannte, völlig zerstört wird. Ganze Städte liegen in Trümmern, Menschen sind verängstigt, hungrig, verzweifelt und der Kampf gegen die Engel Gottes scheint verloren. Doch als einer der Engel Penryns kleine Schwester Paige entführt, beschließt sie, ihre Schwester nicht kampflos aufzugeben und nimmt die Verfolgung auf. Auch wenn dies bedeutet, dass sie sich mit dem Feind einlassen muss..

// Was ich davon halte //

Als dieses Buch 2013 erstmals als Hardcover erschienen ist habe ich es mir Blind gekauft. Ich hatte nicht wirklich eine Ahnung worum es geht und wenn ich jetzt versuche mich zurück zu erinnern, weiß ich nur noch, dass mir das Buch super gefallen hat.
Ich war sehr enttäuscht als ich erfahren habe, dass es keine Fortsetzung geben wird und wollte es mit den englischen Büchern versuchen, habe es aber nie geschafft. Als ich vor kurzem erfahren habe, dass das Buch neu aufgelegt wird und die Reihe weiter übersetzt wird, war ich Feuer und Flamme und das Bloggerportal hat mir das Buch freundlicherweise zugeschickt. So konnte ich erneut in die Welt von Penryn eintauchen.

Da ich die Geschichte noch ein wenig im Kopf hatte, war der Einstieg für mich sehr leicht. Penryns Leben war schon immer schwer. Auch vor der Apokalypse, musste sie die Verantwortung für ihre kleine Schwester übernehmen, die im Rollstuhl sitzt, denn ihre Mutter leidet an paranoider Schizophrenie. Als die Engel auf die Erde kamen und angefangen haben, die Welt und alles was Penryn kannte, zu zerstören, wurde die Krankheit ihrer Mutter schlimmer und die Verantwortung von Penryn größer.
Doch das junge Mädchen ist stark und mutig.Eine Protagonistin, wie ich sie mir so viel öfter wünsche. Sie ist 17 Jahre alt aber weiß, wie sie sich um ihre Familie kümmern muss. Es gibt nichts, was sie nicht tun würde, um alles zusammen zu halten, essen zu besorgen und ihre Familie in Sicherheit zu wissen. Dadurch, dass sie schon so früh Verantwortung übernehmen musste, kam es mir auch überhaupt nicht seltsam vor, dass sie sich für ihre Familie verantwortlich fühlt und somit auch ihr Leben riskiert, um ihre Schwester zu retten. Penryn ist unfassbar zielstrebig und denkt keine Sekunde ans aufgeben, auch wenn ihr mehrmals die Chance dazu gegeben wurde. Sie denkt nicht zu viel über andere Möglichkeiten nach, sondern entscheidet impulsiv und aus dem Bauch heraus. Trotz ihres Kampfgeistes ist sie dennoch ein junges Mädchen, das durchaus Schwächen zeigt, was mir an ihr nur noch mehr gefallen hat. Sie ist eben nicht die Heldin, die alles schaffen kann und plötztlich zur Kampfmaschine mutiert. Ich habe mich ihr sehr nahe gefühlt und habe jeden Schritt von ihr mitgefiebert.

Ihr Begleiter, der Engel Raffe, bleibt fast das gesamte Buch über ein großes Geheimnis. Man lernt ihn nur Stück für Stück kennen, denn er bleibt auf Distanz, lässt Penryn nicht an ihn heran und versucht sein eigenes Ziel zu erreichen. Trotzdem habe ich ihn unfassbar interessant gefunden und möchte natürlich noch viel mehr über ihn herausfinden. Die Distanziertheit, die er an den Tag legt, wird gegen Ende des Buches zum Teil geklärt und natürlich hatte ich diesbezüglich auch schon eine Vermutung, die sich letztlich erfüllt hat (und nein, ich hatte diese Tatsache tatsächlich vergessen :D). Ich bin sehr gespannt, wie Raffe sich in Band 2 entwickeln wird.

Die Geschichte an sich ist unfassbar spannend und actionreich. Man erlebt gemeinsam mit den beiden Protagonisten Höhen und Tiefen und es gibt auch einige Stellen, an denen ich froh war, dass ich auf meine eigene Fantasie angewiesen bin und keine echten Bilder vor mir habe. Ein wirklich wunderbares Erlebnis, das ich beinahe an einem Stück durchgelesen habe.

// Fazit //

Für mich ist Angelfall eine Dystopie, wie ich sie noch nie gelesen habe. Ich habe mich völlig in diese neue Weil hineinziehen lassen und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Dieses Buch bietet eine komplett anderer Ansatz, der die Engel in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Die Welt, wie wir sie kannten wurde zerstört und die Menschen müssen sich aus einer schier auswegslosen Situation befreien, denn wie bekämpft man Geschöpfe Gottes? Es hat mir so großen Spaß gemacht Penryn und Raffe bei ihrer Reise zu begleiten und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band, um endlich zu erfahren, wie es mit ihnen weitergehen wird.

Spannungslos oder abgehärtet?

Von: LeseBlick Datum : 15.09.2016

leseblick.blogspot.de/

Nachdem dieses Buch doch bei sehr vielen Lesern in aller Munde war, musste es im neuen Design nun auch endlich bei mir einziehen.
Erwartet habe ich mir eine starke Protagonistin, einen heißen männlichen Engel und Action.

In Hinsicht auf Penryn konnte mich die Autorin schon überzeugen. Penryn, die sich auf die Suche nach ihrer Schwester macht und sich wirklich von nichts und niemanden aufhalten lässt. Wäre da nicht dieser Engel, dem vor ihren Augen seine wunderschönen weißen Flügel abgeschnitten wurden. Wie soll sie sich ihm gegenüber verhalten. Einerseits sieht er so hilflos aus, andererseits gehört er zu den Feinden. Die Engel haben ihre Welt zerstört und ihre Schwester entführt.
Aber Penryn sieht in ihm ihre Chance herauszufinden, wo sie Paige hingebracht haben. Ein Geben und Nehmen also.
Gemeinsam machen sie sich auf den nicht einfachen Weg in Richtung des Engelhorstes.

Trotzdem es mir beim Lesen und aufgrund der guten Idee an Spannung und Action fehlte, lies das Buch sich sehr gut lesen. Am Schreibstil hat es also absolut nicht gelegen. Auch das Bildhafte war da, für meinen Geschmack nur nicht intensiv genug. Die Autorin verwarf den Fokus auf eine Sache zu schnell wieder.

Überzeugen konnte mich letztendlich wirklich das Ende, welche einen Showdown mit sich brachte, Emotionen hervorrufen konnte und mit einem grandiosen Cliffhanger dienen kann. Dieser Punkt wird wahrscheinlich auch dazu führen, dass ich auch den zweiten Band der Reihe lesen werde.
Und gleichzeitig zu hoffen, dass ich mehr von der Welt der Engel erfahren werde und die Story spannungsreich in die zweite Runde geht.
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Wurde mir der Charakter Penryn recht gut dargestellt, war mir der Engel Raffe viel zu blass. Im Nachhinein stelle ich mir einen Engel ohne Flügel vor, der tolle Bauchmuskeln hat. Aber das reicht mir nicht. Da es in diesem Buch auch um die Anziehung zwischen den beiden geht, müssen da mit mehr Reizen gearbeitet werden, die dem Leser in Erinnerung bleiben.
Betrachtet man dieses Thema ein wenig allumfassender, ist mir das gesamte Thema um die Engel viel zu kurz gekommen. Welche Rolle spielen die Flügel und das Engelsschwert? Welchen Hintergrund hat der Horst? Alles wurde angeschnitten, aber in einem Buch, mit der tollen Idee, dass die Engel an der Macht sind, müssen diese für meinen Geschmack mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Engel vs. Menschen, die Städte liegen im Chaos, das Setting und auch die Stimmung sind düstern gestaltet, wieso kam bei mir kein Funke an Spannung herüber?
In der Hinsicht plätscherte das Geschehen nur so vor sich hin.

Eine Welt regiert von Engelwesen, welche sich nochmals in gute und dunkle Engel aufteilen. Reicht das nicht aus, um den Leser in eine andere Welt zu entführen? Für mich hätte es die Wesen im Labor absolut nicht geben müssen.

Mein Fazit
Auch wenn ich nicht ganz so häufig in diesem Genre lese und es viele begeisterte Meinungen zu diesem Reihenauftakt gibt, konnte mich dieser erste Teil nicht überzeugen. Allerdings erhoffe ich mir nach einem tollen Ende eine Steigerung vor allem in Hinsicht auf das Thema Spannung im zweiten Band der Reihe. Für alle Fans von Urban Fantasy, Endzeit- und Dystopieszenarien ist dieses Buch zu empfehlen. Leser von Spannungsliteratur wird es zu sacht erscheinen.

Schwieriger Beginn, dann spannendes, begeisterndes Buch

Von: Jenny Datum : 14.09.2016

jennys-buecherkiste.blogspot.de/

Rezension:
Schon mit dem ersten Kapitel wird der Leser mitten in die postapokalyptische Welt geworfen, in der die Protagonistin Penryn mit ihrer Mutter und ihrer Schwester lebt. Im Schutz der Dunkelheit verlassen sie ihre Wohnung, um einen sichereren Zufluchtsort zu finden. Doch unterwegs wird Penryns kleine Schwester Paige entführt. Von da an zählt für Penryn nur noch die Suche nach ihrer Schwester. Sie will sie um jeden Preis finden und retten. Dabei hat sie keine Ahnung, worauf sie sich eigentlich einlässt. Da geht es ihr ebenso wie dem Leser. In den ersten Kapiteln hatte ich damit noch meine Schwierigkeiten, weil ich mich erst in dieser neuen Welt zurechtfinden musste. Doch mit der Zeit steigt die Spannung immer mehr an, da nie klar ist, was als nächstes passieren wird. Auf der Erde herrschen Tod, Zerstörung und Gewalt. Doch hinter jedem Baum, hinter jeder Tür, in jedem Schatten könnte etwas noch Schrecklicheres warten. Immer wieder erwischen die neuen Erkenntnisse auch Penryn auf dem falschen Fuß, sodass jede neue Situation Spannung bereithält.

Penryn selbst ist eine starke Protagonistin. Obwohl sie kaum Kontrolle über ihr Leben hat, ist sie sehr gefasst. Außerdem beherrscht sie jede erdenkliche Kampfsportart, sodass sie sich gut zur Wehr setzen kann. Mehrfach kommt ihr das in der Geschichte zugute. Das wirkt gleichzeitig aber nicht abgehoben oder übertrieben, denn es gibt einen sehr guten Grund dafür, dass sie schon früh gelernt hat, sich auf jede erdenklich Weise zu verteidigen. Das tut sie jedoch nicht nur mit sich, sondern auch mit ihrer Familie. Insbesondere ihrer Schwester gegenüber verhält sie sich sehr loyal. Sie hält ihre Ideale hoch, auch wenn die Zivilisation in Trümmern liegt. Das macht sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin.

Obwohl Penryn 17 Jahre alt ist, also das prototypische Alter einer Protagonistin aus einer Jugendbuch-Dystopie hat, wirkt sie in vielen Szenen sehr viel älter und reifer. Das gesamte Buch macht oft nicht den Eindruck eines Jugendbuches. Der Stil ist anspruchsvoller als erwartet. Außerdem hat sich die Autorin viel Zeit gelassen für die einzelnen Entwicklungen von Situationen, Intrigen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Dadurch wirkt die Geschichte authentischer. Dazu passt auch das Ende dieses ersten Buches, das durchaus Lichtblicke hat, insgesamt aber doch eher einer Katastrophe ist.

Fazit:
Es hat einige Kapitel dauert, bis ich in die Geschichte hinein gefunden habe, aber dann war ich begeistert. Protagonistin Penryn ist eine sehr sympathische, starke junge Frau. Sie wirkt häufig älter als 17 Jahre und beeindruckt durch kämpferische Fähigkeiten und Loyalität. Da sie ebenso wenig eine Ahnung hat, worauf sie sich einlässt, wie der Leser, entsteht außerdem viel Spannung. Das alles in eingebettet in authentische Entwicklungen und anspruchsvollen Stil, sodass das Buch nur selten wie ein Jugendbuch wirkt. Insgesamt vergebe ich an „Angelfall – Nacht ohne Morgen“ daher vier Schreibfedern.

ein starker Auftakt der dystopischen Reihe, der mich aber nicht komplett überzeugen konnte

Von: Manja Datum : 13.09.2016

www.manjasbuchregal.de

Kurzbeschreibung
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ...
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung
„Angelfall - Nacht ohne Morgen“ stammt aus der Feder der Autorin Susan Ee. Für mich war dieser Auftakt einer dystopischen Reihe der erste Roman der Autorin. Angesprochen vom interessant klingenden Klappentext war ich gespannt auf die die Geschichte.

Penryn ist eine starke Protagonistin. Sie ist 17 Jahre alt und fühlt sich für ihre kranke Mutter und ihre im Rollstuhl sitzende Schwester Paige verantwortlich. Penryn hat einen sehr ausgeprägten Überlebensinstinkt und ist extrem willensstark. Außerdem kann sie sich sehr gut zur Wehr setzen. Doch ganz tief im Inneren wünscht sich Penryn manchmal sie könnte einfach nur ein ganz normaler Teenager in einer ganz normalen Zeit sein.
Raffe ist ein Engel. Auf der einen Seite hegt er eine starke Abneigung gegen die Menschen aber auch gegen seine eigene Rasse hat er etwas. Bei einem Kampf mit Artgenossen wird er verletzt und nur durch Penryns Hilfe kann er entkommen. Raffe hält sich was seine Gefühle angeht sehr bedeckt. Trotzdem er hat etwas an sich was ihn sehr interessant macht.
Zwischen ihm und Penryn entwickelt sich etwas das schwer zu beschreiben ist. Es ist schwierig aber gerade deswegen auch besonders.

Nicht nur diese beiden Charaktere sind wirklich gelungen auch die Nebencharaktere, wie beispielsweise Paige, Penryns Mutter oder auch Uriel, sind alle samt wirklich toll ausgearbeitet. Jeder ist auf seine Art einzigartig und hat seine ganz eigene Stellung.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und recht einfach. Das Buch lässt sich zügig lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Penryn. Diese Sichtweise passt hier sehr gut und man ist so als Leser immer direkt dabei.
Die Handlung selber beginnt quasi direkt zu Beginn des Buches. Man ist ohne Umschweife mittendrin und es ist spannend. Dann aber lässt diese Spannung leider ziemlich nach und es plätschert irgendwie nur so dahin. Es gibt zwar des Öfteren so kleine Momente wo ich ziemlich geschockt war aber so wirklich packend war dieser Mittelteil nicht. Zum Ende hin wird’s aber wieder spannend. Allerdings auch ziemlich brutal.
Die geschaffene Welt der Autorin gefiel mir wirklich gut. Sie ist düster und ziemlich bedrückend.

Das Finale des Buches hat mich überrascht. Es kommen Entdeckungen ans Licht, die Fragen aufwerfen, die jedoch unbeantwortet bleiben. Sie machen neugierig darauf wie es wohl weitergehen könnte.

Fazit
Alles in Allem ist „Angelfall - Nacht ohne Morgen“ von Susan Ee ein starker Auftakt der dystopischen Reihe, der mich aber nicht komplett überzeugen konnte.
Die sehr gut gestalteten Charaktere , der füssige Stil der Autorin sowie die Idee hinter der Handlung konnten mich überzeugen. Allerdings empfand ich den Mittelteil als ziemlich zäh und an manchen Stellen ist die Handlung doch recht brutal. Dennoch macht dieser Auftakt neugierig auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Ich bin begeistert! Endlich mal eine Dystopie, die mir gefällt!

Von: Buchpanda Datum : 12.09.2016

buchpanda.jimdo.com/

Mein erster Gedanke war: Ein Buch über Engel! Das muss ich haben! (Denn ich mag Engel-Bücher wirklich sehr!)
Aber bei diesem hier gab es zwei Punkte, die mein Lesevergnügen ruinieren könnten: Ich-Erzählerin im Präsens und die Meinung des "The Guardian" hinten unter dem Klappentext: "Tribute von Panem-Fans werden Angelfall Lieben" (ich bin definitiv kein Panem-Fan...)
Aber zum Glück ist dieses Buch so klasse geschrieben, dass es mir sehr gut gefallen hat!
Nach den ersten zwei Seiten hat mich die Erste Person-Präsens-Erzählweise nicht mehr gestört.
Die dystopische Atmosphäre wird wunderbar eingefangen und alles ist wunderbar detailliert beschrieben.
Trotz dem harten Leben der Hauptperson mit der kleinen Schwester im Rollstuhl gibt es keinen Hauch Melodramatik. Auch ihre wahnsinnige Mutter wirkt nicht fehl am Platz, sondern sehr glaubwürdig erklärt. Die Hauptperson gefällt mir wirklich sehr gut, sie denkt rational und erwachsen, ohne diesen typisch-naiv-nervigen Klecks Pseudo-Mut-Leichtsinn, den es in solchen Romanen viel zu oft gibt.
Penryn ist ehrlich gesagt die erste Hauptperson in einem dystopischen Roman, die ich richtig klasse finde!!
Sie versucht stark zu sein, ist tough und dabei nicht unglaubwürdig talentiert. Sie kann sich verteidigen, denkt logisch, hat Schuldgefühle gegenüber anderen ... So einen tollen Charakter findet man selten!
Manchmal fand ich die Übersetzung nicht ganz flüssig lesbar, als Beispiel ein Satz von Seite 25: "Er trifft den Getigerten, der mit dem Nachtblauen im Arm flieht, am Bein." Es gibt ein paar dieser getrennten Sätze im Buch und jedes Mal bin ich drüber gestolpert.
Zur Handlung: Die Handlung ist fesselnd und genau richtig spannend oder temporeich, wie es passt. Die Suche nach Penryns Schwester geht nicht besonders zielführend voran und so entsteht eine sehr interessante Geschichte, mit dem Fokus auf dem Überleben, der Gesellschaft von einem Engel und einem Mädchen. Nach einiger Zeit kommen auch noch Monster/Dämonen dazu und sorgen für noch mehr Spanung!
Es gibt keine langweiligen Passagen und immer etwas Abwechslung. Teilweise gibt es ein paar grausame Stellen, deswegen ist dieser Roman wohl nichts für die Zartbeseiteten. Aber gerade so etwas darf ja nicht in einem apokalyptischen Roman fehlen! Und diese Plottwists am Ende! Wow!
Alles war interessant, toll beschrieben und ich würde jetzt sofort gerne den zweiten Teil lesen!

Ich zähle die Tage bis Teil 2 kommt - Voller düsterer Spannung , die einem den Rest der Welt vergessen lässt

Von: Bibliophilie Hermine Datum : 10.09.2016

bibliophiliehermine.blogspot.de/

Was ist wenn die Engel gar nicht die guten sind?

Angelfall hat mich total in seinen Bann gezogen, ich habe nicht mal gemerkt wie die Seiten geflogen sind. Von der ersten bis zur letzen Seite Spannung pur. Es ist eins dieser Bücher, die man verschlingen möchte, aber auch das sie nicht Enden.

Die Apokalypse naht nicht nur, nein sie ist eingetreten und die Engel bringen Tod, Verwüstung und Angst auf die Erde. Es ist mal kein Virus oder Krieg, keine Zombies. Die Welt wurde nicht von den Menschen zerstört sondern es waren Engel, die Idee fand ich mehr als erfrischend.

Dystopie mit einem Hauch Fantasy gepaart.
Penryn habe ich sofort in mein Herz geschlossen, das Buch ist komplett aus ihrer Sicht geschrieben und keiner der Charaktere wirkte plump oder oberflächlich , sondern jeder ,egal ob gut oder böse, trägt seinen Teil zu diesem grandiosen Reihenauftakt bei. Es gibt viele interessante Charaktere über die ich einfach noch mehr wissen möchte zum Beispiel Penryns Mutter oder Obi. Das Zusammenspiel von Penryn und Raffe ist von zum fürchten bis hin zum lachen einfach perfekt,

Es ist düster, spannend aber auch zum lachen. Die Situationen lassen einem manchmal das Herz aufgehen bevor sie sich wieder in die Dunkelheit stürzen. Die Autorin hat eine perfekte Mischung gefunden aus Licht und Schatten. Vor allem war es aber nicht vorhersehbar, ich konnte mich immer wieder von den Situationen überraschen lassen. Teilweise überschlugen sich die Situationen das ich mir am liebsten die Fingernägel vor Spannung abgeknabbert hätte.

Ich konnte es kaum weg gelegen, aber die letzen Seiten, ich wollte sie nicht lesen, der Showdown war so nervenaufreibend und überraschend , dass ich einfach nicht wollte, das es endet. Wie soll ich bloß bis zum 9.1.2016 ohne die Geschichte auskommen?

Für mich ein absolutes Highlight