Leserstimmen zu
Angelfall - Nacht ohne Morgen

Susan Ee

Angelfall-Reihe (1)

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Angelfall

Von: Steffi

29.11.2019

!Eventuell kleine Spoiler! Nachdem die Engel auf die Erde gekommen sind, ist nichts mehr, wie es war. Dank ihres unüberlegten Eingreifens bei einem Kampf Engel gegen Engel, findet sich Penryn in einer misslichen Lage wieder. Denn die Engel haben ihre Schwester Paige entführt und ihr ist nur ein schwer verwundeter, flügelloser Engel geblieben. Nicht gerade die beste Voraussetzung, wenn man beim Feind eindringen will, um seine Schwester zu retten. Doch bleibt ihr nichts anderes übrig. Nur wem kann sie vertrauen? Zu Beginn bekommt man keine richtige Einführung, sondern muss mit den wenigen Erklärungen, die man bekommt, zurecht kommen. Dadurch versteht man Penryns Sorgen nicht und es ensteht eine gewisse Distanz zwischen Leser und Geschichte, die bis zum Ende nicht endgültig abgebaut werden konnte. Penryns Gedanken sind oft unverständlich, da sie nicht zu ihr passen. Das liegt einerseits daran, dass man sie anders kennenlernt. Andererseits wirkt es oft deplatziert, da es nicht realistisch erscheint, dass man romantische Fantasien darüber hegt, was wäre, wenn man mit dem Feind in der alten Welt leben würde. Das mag ihrem jungen Alter verschuldet sein, aber dann dürfte sie auf den ersten Seiten nicht so erfahren und unerschrocken sein. Ein deutlicher Pluspunkt ist die angenehme Stimme der Sprecherin, die den Leser immer wieder gefangen nimmt und auch durch die langatmigen Szenen trägt. Unglaubwürdig ist, als Penryn und der flügellose Engel Raffe auf eine kleine militarisierte Kolonie fernab der Zivilisation - sofern diese noch existiert - und recht offen aufgenommen werden. Zwar ist der Plan, sie nicht so schnell wieder gehen zu lassen, aber obwohl es keinen Zusammenhalt mehr gibt, kippt die Skepsis sehr schnell. Auch wenn es verständlich ist, dass die Autorin hier nicht allzu viel Zeit verlieren will, trägt es nicht gerade zur Glaubhaftigkeit ihrer Geschichte bei. Ebenso irreal wird es gegen Ende. Penryn wird betäubt, sodass alle glauben, sie wäre tot. Sie ist dennoch in der Lage, fast alles mitzubekommen und zu sehen, obwohl sie zu keiner Regung fähig ist. Dadurch nimmt man die eigentliche Handlung kaum noch wahr und das Ende verfehlt seine Wirkung und kann den Hörer nicht für die Fortsetzungen begeistern. Zumal es einige Verständnisprobleme gibt, da Neues eingeführt, aber nur kurz erwähnt wird und man oft nicht ganz weiß, womit man es zu tun hat. Dadurch hat man zwar viele offene Fragen, aber eben nicht unbedingt das Bedürfnis, diese auch beantwortet zu bekommen.

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Klappentext: Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ... Erster Satz: >> Auch wenn es ironisch klingt: Seit den Angriffen sind die Sonnenuntergänge herrlich. << Mein Lieblingssatz-/Zitat: >> Kein Zeichen für die Engel. Was die denken, ist uns egal. Aber für die Menschen. .... << Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan von Engeln. Deshalb habe ich mir das Buch gekauft. Hier werden sie von einer ganz anderen Seite gezeigt, was mich wirklich interessiert hat. Die Protagonisten sind toll, man kann jede Handlung ihrerseits nachvollziehen. Obwohl ich sie mochte, konnte ich sie aus irgendeinem Grund nicht ganz ins Herz schließen. Ich weiß nicht warum, der letzte Funke kam bei mir nicht so wirklich an. Die Geschichte an sich ist wirklich stimmig und toll geschrieben. Man ist sofort in dem Buch versunken und kann wirklich nicht anders als immer weiter zu lesen. Es geht spannend los und so bleibt so bis zum Ende. Was mich persönlich sehr gestört hat war, die Brutalität des Buches. Also hier wird nichts verschleiert, oder schön geredet. Genau das war mir zu viel. An manchen Stellen ist mir, dank der detaillierten Beschreibung auch mal richtig übel geworden. Fazit: Ob ich Band 2 lesen werde? Das weiß ich noch nicht.

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Das Cover dieses Buches hat mich schon als kleines Bild auf dem Schirm meines Laptops begeistert; in echt ist es aber noch viel, viel schöner! Der Engel mit den dunklen Flügeln im Vordergrund glänzt, während die Stadt im Hintergrund trüb ist. Der Kontrast ist perfekt und passt sehr gut zur Geschichte! Meiner Meinung lohnt es sich das Buch auch allein wegen des Covers zu kaufen XD Nachdem ich dieses Buch schon so oft gesehen habe und es in den höchsten Tönen gelobt wurde, wollte ich dieses Buch mit dem Wahnsinnscover auch lesen. Nun, mit den Hypes ist es ja so, dass einem nicht immer gefällt, was die anderen so loben. Das war bei mir mit "Angelfall" der Fall. Den Einstieg fand ich nicht sehr gelungen, da man ohne jede Erklärung in das Geschehen geworfen wird und erst einmal überhaupt keine Ahnung hat, in welcher Situation man sich genau befindet. Ich wusste nicht, was genau geschehen war oder was das mit den Menschen gemacht hat, das habe ich mir erst nach mehreren dutzend Seiten zusammenreimen können - ich bin zwar oft etwas begriffsstutzig, aber bei den meisten Büchern weiß ich dann doch, was gerade läuft. Als ich mich dann zurechtgefunden habe, konnte ich mich schon viel mehr auf den Schreibstil, die Figuren und die Handlung konzentrieren. Der Schreibstil ist sehr schön, ich konnte mir alles gut vorstellen, allerdings ist er nicht überragend. Genau richtig zum Lesen eigentlich, nicht lange im Gedächnis bleibend. Dann kamen einige Dinge, die mir nicht so gefallen haben. Die Figuren; Penryn war mir nicht unsympathisch, ich mochte sie aber aus irgendeinem Grund nicht sehr. Sie wird als "tough" bezeichnet, aber ich finde nicht, dass sie es ist. Raffe dagegen fand ich toll ^^ ich weiß nicht warum, kann es wirklich nicht benennen, aber Penryn mochte ich nicht (allein der Name ist schrecklich) und Raffe schon. Die Mutter von Penryn und Paige ist ziemlich seltsam. Ich wusste nicht, was ich von ihr halten sollte, ob sie sehr gut oder sehr schlecht ausgearbeitet wurde, bei ihr konnte man das nicht unterscheiden. Die Autorin hat mit der Mutter einen klugen Schachzug getan: eine so seltsame Figur, die keiner durchschauen kann, kann sie so einsetzen, wie es ihr passt und keiner wundert sich. Meiner Meinung nach hat sie es sich da etwas zu leicht gemacht. Die Handlung war ganz schön und es kamen in der Tat einige Aspekte zusammen, was ich dann aber etwas übertrieben fand. Das alles hört sich ziemlich abwertend an, aber ich habe das Gefühl, Susan Ee hat versucht, möglichst viele kleinere Dinge aus anderen Bestsellern in ihrem eigenen Werk unterzubringen, damit auch ja der erwartete Erfolg kommt. Ich bin sehr gespannt, wie sie das jetzt zuende bringt. Man erfährt als Leser aber auch nicht sonderlich viel über das, was die Engel eigentlich vorhaben - sie wissen es ja selber nicht. Das würde ich auch gern wissen, was genau da dahintersteckt. Die Autorin wird sich jetzt was sehr gutes einfallen lassen müssen. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen und wenn dieses tolle Cover nicht wäre, dann hätte ich wohl nur 2,5 Sterne gegeben, da ich die Idee dann doch zu schön finde, um nur zwei Sterne zu vergeben.

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Nachdem dieses Buch doch bei sehr vielen Lesern in aller Munde war, musste es im neuen Design nun auch endlich bei mir einziehen. Erwartet habe ich mir eine starke Protagonistin, einen heißen männlichen Engel und Action. In Hinsicht auf Penryn konnte mich die Autorin schon überzeugen. Penryn, die sich auf die Suche nach ihrer Schwester macht und sich wirklich von nichts und niemanden aufhalten lässt. Wäre da nicht dieser Engel, dem vor ihren Augen seine wunderschönen weißen Flügel abgeschnitten wurden. Wie soll sie sich ihm gegenüber verhalten. Einerseits sieht er so hilflos aus, andererseits gehört er zu den Feinden. Die Engel haben ihre Welt zerstört und ihre Schwester entführt. Aber Penryn sieht in ihm ihre Chance herauszufinden, wo sie Paige hingebracht haben. Ein Geben und Nehmen also. Gemeinsam machen sie sich auf den nicht einfachen Weg in Richtung des Engelhorstes. Trotzdem es mir beim Lesen und aufgrund der guten Idee an Spannung und Action fehlte, lies das Buch sich sehr gut lesen. Am Schreibstil hat es also absolut nicht gelegen. Auch das Bildhafte war da, für meinen Geschmack nur nicht intensiv genug. Die Autorin verwarf den Fokus auf eine Sache zu schnell wieder. Überzeugen konnte mich letztendlich wirklich das Ende, welche einen Showdown mit sich brachte, Emotionen hervorrufen konnte und mit einem grandiosen Cliffhanger dienen kann. Dieser Punkt wird wahrscheinlich auch dazu führen, dass ich auch den zweiten Band der Reihe lesen werde. Und gleichzeitig zu hoffen, dass ich mehr von der Welt der Engel erfahren werde und die Story spannungsreich in die zweite Runde geht. ____________________________________________________________ Wurde mir der Charakter Penryn recht gut dargestellt, war mir der Engel Raffe viel zu blass. Im Nachhinein stelle ich mir einen Engel ohne Flügel vor, der tolle Bauchmuskeln hat. Aber das reicht mir nicht. Da es in diesem Buch auch um die Anziehung zwischen den beiden geht, müssen da mit mehr Reizen gearbeitet werden, die dem Leser in Erinnerung bleiben. Betrachtet man dieses Thema ein wenig allumfassender, ist mir das gesamte Thema um die Engel viel zu kurz gekommen. Welche Rolle spielen die Flügel und das Engelsschwert? Welchen Hintergrund hat der Horst? Alles wurde angeschnitten, aber in einem Buch, mit der tollen Idee, dass die Engel an der Macht sind, müssen diese für meinen Geschmack mehr Aufmerksamkeit bekommen. Engel vs. Menschen, die Städte liegen im Chaos, das Setting und auch die Stimmung sind düstern gestaltet, wieso kam bei mir kein Funke an Spannung herüber? In der Hinsicht plätscherte das Geschehen nur so vor sich hin. Eine Welt regiert von Engelwesen, welche sich nochmals in gute und dunkle Engel aufteilen. Reicht das nicht aus, um den Leser in eine andere Welt zu entführen? Für mich hätte es die Wesen im Labor absolut nicht geben müssen. Mein Fazit Auch wenn ich nicht ganz so häufig in diesem Genre lese und es viele begeisterte Meinungen zu diesem Reihenauftakt gibt, konnte mich dieser erste Teil nicht überzeugen. Allerdings erhoffe ich mir nach einem tollen Ende eine Steigerung vor allem in Hinsicht auf das Thema Spannung im zweiten Band der Reihe. Für alle Fans von Urban Fantasy, Endzeit- und Dystopieszenarien ist dieses Buch zu empfehlen. Leser von Spannungsliteratur wird es zu sacht erscheinen.

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Klappentext: Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester von Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Die Siebzehnjährige zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ... Cover: Das Cover ist düster und für eine Dystopie sehr passend. Ich schätze, das Gold steht für die Schönheit/Überlegenheit der Engel. Die Flügel haben im Buch noch eine besondere Bedeutung. Meine Meinung: Ich habe "Angelfall" als Rezi-Exemplar vom Randomhouse-Bloggerportal bekommen. Da ich schon viel Gutes darüber gelesen und gehört habe, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Leider bin ich enttäuscht worden. Die Geschichte ist wirklich interessant und hat großes Potenzial, das meiner Meinung nach leider nicht ausgeschöpft wurde. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, einmal ist mir sogar das berühmte "als wie" begegnet, woran aber wahrscheinlich eher die Übersetzerin schuld ist. Penryn liebt ihre Schwester und hasst die Engel. Sie ist die Starke in der Familie, da ihr Vater sie verlassen hat, ihre Mutter daraufhin verrückt geworden ist und ihre kleine Schwester Paige im Rollstuhl sitzt. Über ihren Charakter erfahren wir eigentlich nur, dass sie Raffe gegenüber ziemlich zickig ist (was ich aber gut verstehen kann). Raffe hat seine Flügel verloren und braucht Penryns Hilfe, um sie wieder zubekommen. Deshalb machen sie sich gemeinsam auf den Weg zum Engelshorst. Er ist der typische Bad-Boy und tut so, als würde er Penryn nicht mögen. Er beschützt sie aber, obwohl er das natürlich nicht zugeben will. Ich kann schon mal verraten, das es eine Liebesgeschichte gibt, die ich persönlich aber irgendwie komisch fand. Trotz allem gab es aber zwei Dinge, die mir gefallen haben: Penryns Mutter und die Dialoge zwischen Raffe und Penryn, die manchmal wirklich lustig waren. Penryns Mutter ist nicht so verrückt, wie man denkt, und sie ist ziemlich clever. Auch wenn sie viele Fehler gemacht hat und sehr, sehr komisch sein kann, mochte ich sie gern. Das Ende des Buches war meiner Meinung nach extrem verwirrend. Natürlich kann es sein, dass alles im zweiten Band aufgeklärt wird, aber ich hätte mir wenigstens ein paar Erklärungen gewünscht. Fazit: Insgesamt hat "Angelfall" zwar eine interessante Story, die aber leider schlecht umgesetzt wurde. Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und das Ende durch zu wenige Erklärungen verwirrend. 3 von 5 Sternen.

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