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Leserstimmen (41)

Brandon Sanderson: Firefight (Die Rächer) (2)

Firefight Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-26900-2

Erschienen: 26.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Tolle Fortsetzung mit einigen überraschenden Erkenntnissen

Von: Alex' Bücherschnack Datum : 07.09.2016

https://www.youtube.com/channel/UC839XEQczSv3ohEgnlKkL8Q

Die Abenteuer der Räche und David gehen weiter; diesmal allerdings an einem neuen Schauplatz und zwar Babylar (Babylon Restored) ehemals New York. Die dort herrschende High Epic Regalia, deren Wege sich in der Vergangenheit mit denen des Profs gekreuzt haben, schickt den Rächern eine 'Einladung', die der Prof, Tia und David annehmen. David allerdings verfolgt auch ein anderes Ziel: Megan wiedersehen und herausfinden, ob wirklich alles zwischen ihnen nur Show war.
Firefight liefert überraschende Erkenntnise, führt neue Freunde und Feinde ein und macht extrem viel Lust auf das große Finale!

Hat mich besser unterhalten als der erste Band :)

Von: Books 'nd Coffee / marinasworld Datum : 16.07.2016

www.youtube.com/c/BooksndCoffee

Firefight ist die Fortsetzung zu Steelheart von Brandon Sanderson und knüpft daran an.

Mit dem Ende des ersten Bandes und somit auch dem Sieg über Steelheart ist die Geschichte aber noch lange nicht am Ziel. David und die Rächer müssen sich neuen Herausforderungen und somit auch neuen Epics stellen. Weiterhin planen die Rächer, wie sie gegen die einzelnen Epics vorgehen wollen und stürzen sich in eine neue "Mission".
Im Großen und Ganzen entspricht die erste Hälfte von "Firefight" dem Vorgänger "Steelheart". Allerdings spielt der Großteil an einem neuen Ort und auch einige neue Charaktere kommen hinzu, was das Ganze wider interessanter macht. Man lernt einiges über die Rächer und die Epics und hat die Möglichkeit mehr hinter die Kulissen schauen zu können.

Wie der Titel bereits verrät, thematisiert das Buch auch Firefight und somit die "Liebesgeschichte" zwischen David und Megan. Wobei diese nicht im Vordergrund steht. Megan selbst zeigt sich auch eher in der zweiten Hälfte des Romans. Eine andere große Epic namens Regalia, verfolgt einen Plan, welcher erst am Ende des zweiten Bandes aufgelöst wird, wodurch es konstant spannend bleibt. Das Ende hat keinen übertriebenen Cliffhänger, jedoch möchte man auf jeden Fall wissen wie es weitergeht, denn es passiert doch einiges zum Schluss hin.

Auch wenn die erste Hälfte teilweise etwas zäh war, weil sich einige Elemente des ersten Teils wiederholt haben, hat mich Firefight noch besser unterhalten als Steelheart. Sandersons Schreibstil hat mir nach wie vor sehr gut gefallen und auch die trockene Art von David bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. David ist als Protagonist in meinen Augen genial. Er entspricht nicht diesem typischen Bild, sonder ist mal ein ganz neu gezeichneter Charakter, der mir sehr sympahtisch ist und mir immer mehr ans Herz wächst.

Außerdem wurde die Schwäche der Epics zunehmend thematisiert und mir gefiel die Idee, die dahinter steckt sehr gut.
Es passt alles logisch zusammen und nimmt einen spannenden, nicht unbedingt vorhersehbaren Verlauf.

Alles in Allem hat mir Firefight sehr gut gefallen und hat mir richtig Spaß gemacht beim Lesen. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und hoffe, dass Sanderson diesen lockeren und zeitglich spannenden Schreibstil beibehält.
,Firefight ist die Fortsetzung zu Steelheart von Brandon Sanderson und knüpft daran an.

Mit dem Ende des ersten Bandes und somit auch dem Sieg über Steelheart ist die Geschichte aber noch lange nicht am Ziel. David und die Rächer müssen sich neuen Herausforderungen und somit auch neuen Epics stellen. Weiterhin planen die Rächer, wie sie gegen die einzelnen Epics vorgehen wollen und stürzen sich in eine neue "Mission".
Im Großen und Ganzen entspricht die erste Hälfte von "Firefight" dem Vorgänger "Steelheart". Allerdings spielt der Großteil an einem neuen Ort und auch einige neue Charaktere kommen hinzu, was das Ganze wider interessanter macht. Man lernt einiges über die Rächer und die Epics und hat die Möglichkeit mehr hinter die Kulissen schauen zu können.

Wie der Titel bereits verrät, thematisiert das Buch auch Firefight und somit die "Liebesgeschichte" zwischen David und Megan. Wobei diese nicht im Vordergrund steht. Megan selbst zeigt sich auch eher in der zweiten Hälfte des Romans. Eine andere große Epic namens Regalia, verfolgt einen Plan, welcher erst am Ende des zweiten Bandes aufgelöst wird, wodurch es konstant spannend bleibt. Das Ende hat keinen übertriebenen Cliffhänger, jedoch möchte man auf jeden Fall wissen wie es weitergeht, denn es passiert doch einiges zum Schluss hin.

Auch wenn die erste Hälfte teilweise etwas zäh war, weil sich einige Elemente des ersten Teils wiederholt haben, hat mich Firefight noch besser unterhalten als Steelheart. Sandersons Schreibstil hat mir nach wie vor sehr gut gefallen und auch die trockene Art von David bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. David ist als Protagonist in meinen Augen genial. Er entspricht nicht diesem typischen Bild, sonder ist mal ein ganz neu gezeichneter Charakter, der mir sehr sympahtisch ist und mir immer mehr ans Herz wächst.

Außerdem wurde die Schwäche der Epics zunehmend thematisiert und mir gefiel die Idee, die dahinter steckt sehr gut.
Es passt alles logisch zusammen und nimmt einen spannenden, nicht unbedingt vorhersehbaren Verlauf.

Alles in Allem hat mir Firefight sehr gut gefallen und hat mir richtig Spaß gemacht beim Lesen. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und hoffe, dass Sanderson diesen lockeren und zeitglich spannenden Schreibstil beibehält.

Die Epics sind zurück und noch gefährlicher..

Von: Svenja Datum : 03.04.2016

the-bookthief.blogspot.de/

Steelheart ist tot, Chicago ist von seinem tyrannischen Herrscher befreit, doch das bedeutet nicht, dass Ruhe einkehrt.
David und die Rächer sind zum ersten Mal wirklich in die offensive gegangen und das zieht auch die Aufmerksamkeit anderer Epics auf sich und eine ganz besondere von ihnen lotzt sie zu sich, in ihre Stadt und die Rächer müssen entscheiden ob sie ihren neuen Weg wirklich fortsetzen wollen..
Desweiteren versucht David herauszufinden ob Epics wirklich böse sind und ob es einen Weg gibt es umzukehren, seine Neugier kennt keine Grenzen und auch Firefight spielt eine große Rolle dabei, denn er kann sie nicht vergessen und wünscht sich so sehr, dass das zwischen ihnen wirklich wahr ist und war und tatsächlich begegnet er ihr wieder und wieder...


Gestaltung:
Wie auch schon beim ersten Teil, finde ich die Gestaltung sehr passend zum Buch und finde es wirklich toll, dass das Originalcover weitesgehend übernommen wurde, auch die rote Farbgebung mag ich sehr und nimmt dadurch direkten Bezug zum Titel. :)


Meinung:
Steelheart liegt zwar schon ein Weilchen zurück, der Auftakt der Reihe konnte mich damals aber wirklich begeistern, weshalb ich mich sehr gefreut habe endlich nach dem zweiten Teil zu greifen.

Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass es seine Zeit braucht um in Gang zukommen, was ich ein bisschen schade fand, aber das hat sich spätestens dann gelegt als die Rächer Chicago verlassen und zu einem anderen Stützpunkt der Rächer aufbrechen.
Dort werden neue Charaktere in die Handlung eingeführt, was mir sehr gut gefallen hat. Generell möchte ich hier wirklich loben, wie individuelle Brandon Sanderson seine Charaktere in dieser Reihe staltet, vor allem weil sie bisher immer frei von geschlechtlichen Stereotypen sind, das gefällt mir unbeschreiblich gut und dadurch fällt es mir so leicht, die Charaktere lieb zu gewinnen.

Und es sind wirklich ein paar tolle Menschen dabei, vor allem Missy hat mich teils wirklich zum Lachen bringen können. Es ist wie auch im ersten Teil eine bunte Mischung, die mich unterhalten konnte aber auch berührt hat, so dass ein ehrliches Interesse schnell geweckt wurde.
Aber auch bekannte Charaktere waren wieder mit von der Partie und vor allem war mir David schnell wieder vertraut und ich liebe seine Versuche Metaphern zu erzeugen, die wirken immer etwas daneben, auch wenn sie ulkiger Weise doch Sinn ergeben. Für mich sind das so kleine, heitere Momente die, die Charakter zwischen all den Chaos drumherum entstehen lassen, das gefällt mir gut. :)

Was mir auch gut gefallen hat ist, dass das Handeln aus dem ersten Teil hier auch in Frage gestellt wird, es hatte seine Auswirkungen und das Buch zeigt deutlich warum die Rächer vielleicht zu Recht den stillen Weg gegangen sind, es ist hier ein gewisser Konflikt da und der wird meiner Meinung nach gut und authentisch dargestellt, ohne zu viel Raum einzunehmen und ohne, dass es die Rächer vom Handeln abhält.

Auch die Epics mochte ich wieder sehr, sehr gerne. Ich hatte das Gefühl, dass hier noch einmal viel mehr Informationen über Epics allgemein, aber auch über einzelne preifgegeben werdenm was ich höchst interessant und spannend fand, denn ehrlicherweise waren sie bereits im ersten Teil mein Highlight.
Brandon Sanderson hat diese einfach sehr interessant und individuell gestaltet und ich mochte es, dass hier recht viele weibliche Epics in den Vordergrund gerückt sind, die mich mit ihren Fähigkeiten sehr begeistern konnten, aber auch die männlichen haben es in sich. Auch ist die Thematik in diesem Teil noch einmal besser gestaltet, weil persönliche Verbindungen zu ihnen bestehen. Dadurch ist es noch einmal schwerer wirklich eine Entscheidung zu treffen, was wieder für emotionale Konflikte sorgen kann und die Charaktere einen so auch auf dieser Ebene näher kommen.
Zu dem fängt man dadurch an nicht nur den Epic zu sehen, sondern auch den Menschen der da ganz vielleicht noch hinter steckt.


Fazit:
Alles im allem ist Firefight eine mehr als gelungene Fortsetzung, die eine Weiterentwicklung von Epics und Charakteren zeigt, die mich von sich überzeugen konnte. Ich hab es trotz kleinerer Startschwierigkeit, sehr gerne gelesen und kann es kaum erwarten wieder in dieses Universum hinabzutauchen. :)

Noch besser als der Vorgänger (Leichte Spoiler!)

Von: Effi_reads Datum : 01.04.2016

effireads.blogspot.de/

Die Story: Ein geheimnisvoller Stern verwandelt normale Menschen über Nacht in Superhelden, genannt Epics, die durchdrehen und die Herrschaft an sich reißen. Einziger Gegner auf Seiten der Menschen: die Untergrundtruppe Die Rächer!

Auf den Punkt: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein gelungener Folgeband.

In mehr Worten:
Genau wie in seinem Vorgänger, wird in Firefight nicht um den heißen Brei geredet. Schon die erste Szene ist actionreich und zieht den Leser in die Geschichte. Wie es sich für einen zweiten Band gehört, wird dennoch eine Brücke zum Vorgänger Steelheart geschlagen, sodass auf dessen Ereignissen aufgebaut werden kann. Brandon Sanderson findet genau das richtige Maß, um die Eckpunkte der Vorgeschichte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen und Firefight zugleich voranzutreiben.

„Ich sah Calamity aufgehen.“

Erklärt Ich-Erzähler David Charleston im Auftaktsatz des zweiten Rächer-Buches Firefight. Im ersten Band der Reihe ist ziemlich viel passiert und nun geht es für die Widerstandkämpfer der Rächer um den jungen David Charleston weiter.

Seit David zu den Rächern gestoßen ist und er tatsächlich seiner selbstgewählten Lebensaufgabe nachgehen kann, Epics unschädlich zu machen, regen sich Zweifel in ihm. Sind wirklich alle Epics böse und haben nur das Leid der normalen Bevölkerung im Sinne? Oder gibt es auch die Ausnahmen von der Regel, die Epics, die trotz ihrer Macht auf der Seite der Menschen kämpfen würden?

Auf der einen Seite könnte dieser Traum seines verstorbenen Vaters der Schlüssel zur Bekämpfung der Epics sein, andererseits ist David weit davon entfernt zu glauben, dass es jemals Epics geben wird, die ihre Macht zum Guten einsetzen.

Als Leser macht man sich zusammen mit David auf die Suche nach dieser berüchtigten Nadel im Heuhaufen.

Dabei lernt man in einer weiteren Zelle der Rächer neue Charaktere kennen, die genau wie die Reckoner-Truppe im Vorgänger, glaubwürdig gezeichnet sind. Brandon Sanderson hat wirklich ein Talent dafür Charaktere zu schaffen, die durch ein oder zwei (manchmal auch merkwürdige) Eigenschaften lebendig wirken. Auch wenn die Truppe aus Steelheart wirklich tolle Personen parat hält, fühle ich mich in Firefight nie um deren Anwesenheit betrogen, so gut werden die neuen Akteure der Rächer dargestellt.

An dieser Stelle möchte ich niemanden spoilern und werde mich bei der Handlung nur das Nötigste verraten. Durch Davids Neugier und unermüdliche Suche nach Erklärungen und Zusammenhängen, erfährt man mehr über die geheimnisvollen Hintergründe der Erschaffung von Epics und der Entstehung ihrer Schwächen. Sandersons Ideen sind nachvollziehbar und wirken nie an den Haaren herbeigezogen, sondern fügen sich zu einem immer größer werdenden Ganzen zusammen.

Da der letzte Band noch aussteht, liefert er natürlich nur bedingt Antworten und lässt das ein oder andere Geheimnis offen.

Fazit:
Firefight steht dem Vorgänger Steelheart in nichts nach. Auch der zweite Band sprüht vor Action, intelligenten Wendungen und wird von lebendigen Charakteren getragen. Unbedingt lesen!

Eine faszinierende, erschreckende Welt.

Von: Lesen ist Datum : 22.03.2016

lesenist.com

Es ist schon fast eineinhalb Jahre her, seit ich »Steelheart« gelesen habe. Ich war selbst darüber erstaunt, vor allem, weil ich noch immer weiß, was ungefähr passiert ist. Wer es nicht mehr weiß, und das Buch nicht nochmal lesen möchte, kann bei der »The Reckoners Wikia« den Plot nachlesen. Natürlich kann man dieses Buch auch ohne den ersten Band lesen, empfehlen kann ich es aber nicht, weil einem recht viel an Hintergrundinformation fehlen würde.

Zehn Jahre sind vergangen, seit Calamity am Himmel erschien und unten auf der Erde einige Menschen zu Epics wurden. Das sind Menschen, die übermenschliche Kräfte bekamen, so wie Steelheart. Steelheart hat Chicago in einer Stadt aus Stahl verwandelt und jetzt heißt sie Newcago. Je mehr ein Epic seine Kräfte benutzt umso mehr wird er davon korrumpiert. Sie töten die Menschen, zerstören ganze Städte, wenn ihnen gerade danach ist, oder unterdrücken die Bevölkerung. Sie werden zwar älter, aber man kann sie nicht töten. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die Widerstand leistet; die Reckoners. Sie versuchen Epics zu töten, zumindest jene, die keine High-Epics sind.

David Charleston erzählt aus der Ich-Perspektive. Vor 10 Jahren hat er miterlebt, wie Steelheart seinen Vater in einer Bank getötet hat. Seit diesem Tag sammelt David jede Art von Information über Epics, vor allem über Steelheart. Damals hatte sein Vater eine Waffe und schoss auf den Epic. David sah, wie Steelheart aus einer Wunde auf seiner Wange geblutet hat, was einfach nicht möglich sein sollte. David hat damals als Einziger überlebt und er sinnt auf Rache. Im ersten Band gelingt es ihm sich den Reckoners anzuschließen und sie zu überzeugen Steelheart anzugreifen. David ist ein netter, gutherziger junger Mann. Er ist intelligent, kann sehr gut schlussfolgern und blitzschnell improvisieren. Er hat einen sehr wertvollen Beitrag geleistet, als er seine umfangreichen Notizen über Epics den Reckoners zur Verfügung gestellt hat. Er ist recht witzig und seine Leidenschaft für Metaphern lässt einem immer wieder schmunzeln. Meistens sind sie aber doch recht holprig. Im ersten Band verliebt er sich in Megan, das neueste Mitglied der Reckoners. Wie diese eher einseitige Romanze ausgeht, möchte ich nicht verraten, weil Megan doch eine Geschichte für sich ist.

In diesem Band fährt David mit den beiden Reckoners Prof (der Gründer) und Tia (rechte Hand von Prof) nach Babylon Restored, ehemals Manhattan. Hier herrscht eine weibliche High-Epic namens Regalia. Newcago wurde durch Steelheart zu einer Stadt aus Stahl, Regalia beherrscht das Element Wasser und hat Manhattan geflutet. Regalia hat andere High-Epics rekrutiert, wie Obliteration und Firefight. Obliteration hat bereits mehrere Städte zerstört und Firefight kann zwar sterben, aber durch Reinkarnation ist sie am nächsten Morgen wieder sehr lebendig. Brandon Sanderson versteht es eine fantastische, erschreckende Welt zu bauen. Und mittendrin gibt es auch Schönheit. In den Gebäuden, die bis auf den oberen Stockwerken überflutet sind, wachsen Bäume mit leuchtenden, essbaren Früchten. Die Menschen haben die Gebäude mit Farbe angesprüht und nachts leuchtet die ganze Stadt, obwohl es keinen Strom gibt. Auch das Leben findet nachts statt, die Menschen feiern Partys und scheinen keine große Angst vor den Epics zu haben. Ich hatte den Eindruck, dass hier irgendwas nicht stimmt, dass die Menschen unnatürlich fröhlich sind, wie auf Drogen. Es sind immerhin mehrere todbringende Epics in der Stadt! Das ist aber ein Punkt, der für mich ungeklärt blieb.

Es hat diesmal eine Weile gedauert bis ich endlich in die Geschichte reingekommen bin. Das Buch fängt zwar in Newcago mit einer recht rasanten, wilden Jagd an, aber dann ist sie etwas abgeflacht. Es ist nicht so, dass mich das Buch nicht gefesselt hat, aber die Spannung hat nach den ersten Kapiteln etwas nachgelassen. Diese verrückte, gefährliche Welt und die Stadt, in der sie spielt, haben mich immer wieder fasziniert. David ist leichtsinnig, wieder einmal, verfolgt eigene Ziele und gefährdet damit die eigentliche Mission. Seine Sicht der Dinge hat sich verändert und damit entwickelt er sich um einiges weiter. Ab der Mitte des Buches fiel es mir immer schwerer, das Buch aus der Hand zu legen. Das Tempo und die Spannung steigen an und halten das Niveau. Es kommen immer wieder unerwartete Wendungen, die den Leser nach Luft schnappen lassen. Was führt Regalia wirklich im Schilde und was haben Obliteration und Firefight damit zu tun? Wir erfahren auch interessantes und unheimliches über Calamity, die leuchtende Erscheinung am Himmel, mit der alles anfing.

Der Kampf gegen die Epics geht weiter, in einer anderen Stadt gegen andere Epics. Brandon Sanderson entführt den Leser wieder in eine faszinierende, erschreckende Welt. Durch seine bildgewaltige Sprache wird man in diese Welt reingezogen, und hat kein Problem sich ein geflutetes, leuchtendes Manhattan und die Menschen darin vorzustellen. Die Charaktere, vor allem David, entwickeln sich weiter und man darf sehr gespannt sein was er noch erlebt, und wie es ihn weiter verändert. Die Geschichte hat sich für mich etwas langsamer entwickelt aber dann hat mich das Buch mit der rasanten und spannenden Handlung gepackt. Unerwartete Wendungen und ein schreckliches Ende lassen mich ungeduldig auf den letzten Band der Trilogie warten.

Würdige Fortsetzung!

Von: Amelies Rezensionen Datum : 17.03.2016

amelie-rezensionen.blogspot.de/

Brandon Sanderson ist immer wieder für eine Überraschung gut. Genau das hat er auch in Firefight gezeigt. Leider erst in der zweiten Hälfte...

Von Steelheart war ich damals so begeistert, dass es zu meinen absoluten Highlights 2015 zählte. Es hat mir die Hoffnung in frische Ideen und grandiose Autoren zurückgegeben und auch wenn Firefight nur vier Sterne von mir bekommt, so hat auch dieses Buch mich wieder davon überzeugt, dass Brandon Sanderson ein Autor ist, mit dem man einfach nichts falsch machen kann. Mit David gibt er uns einen nicht nur sympathischen, sondern auch cleveren Protagonisten, der sich seinem Alter entsprechend verhält, aber trotzdem Entscheidungen trifft, die man sehr gut nachvollziehen kann. Mit Meghan einen der coolsten Love Interests ÜBERHAUPT. Gegenspieler, die ungeahnte Fähigkeiten haben und eine Macht, die selbst die Besten unter uns dazu bringen kann, Schreckliches zu tun...

Zugegeben der Einstieg ins Buch war alles andere als leicht. Zwar war ich von den ersten paar Seiten wieder wie gefesselt, aber dann stellte sich schnell ein Dejavu Gefühl ein. Die Epics, die getötet werden sollen, Informationen, die gesammelt werden, Meetings etc. Das kannten wir irgendwo schon aus dem ersten Teil und ich wäre auch am liebsten hingegangen und hätte große Teile der ersten Hälfte des Romans gekürzt.
Auch fand ich, ganz ehrlich, dass das Treffen auf Meghan viel zu spät erst angesetzt worden ist. Es kommen außerdem sehr schnell sehr viele neue Charaktere hinzu, während man sich eigentlich denkt... "Wo zur Hölle ist Meghan?" Und das hat auch nicht nur damit zu tun, dass dadurch die Liebesgeschichte herausgezögert wurde, sondern auch damit, dass Meghan darüber hinaus eine unheimlich entscheidende Rolle für den Plot spielt. Die Beziehung zwischen ihr und David hat getragen, ähnlich wie das Verhältnis von David und Prof, aber auch von zwischen David und Steelheart. In diesem zweiten Band geht es viel um Regalia, allerdings tritt David eher selten direkt mit ihr in Kontakt, sondern es geht vielmehr um die Backstory von ihr und Prof.

Als Meghan aber dann zurückgekehrt ist, war das Buch wieder einmal EPICNESS und diese zweite Hälfte wiederum hätte fünf Sterne verdient. Mizzy war ein super Nebencharakter und ihre Beziehung zu Firefight ein interessanter Konflikt, bei dem ich auch gespannt bin, wie er im dritten Band noch aufgelöst werden wird. Die Liebesgeschichte war mal wieder einfach herrlich und amüsant und teils süß, teils sehr sehr bitter. Das ständige Spiegeln von Prof und der Konflikt um die Epics war auch etwas, bei dem Brandon Sanderson sehr vieles sehr richtig gemacht hat. Und dieses Ende... Alles, was man über Calamity erfahren hat und über den Zusammenhang von den Epics und ihren Kräften! Einfach super spannend und endlich mal etwas, das mich beim Lesen überraschen konnte.

Insgesamt war die erste Hälfte vom zweiten Band zwar nicht ganz so grandios, aber das Buch lässt einen insgesamt doch baff zurück mit einem Gefühl, dass der letzte Teil gar nicht schnell genug kommen kann...

Gute Fortsetzung mit noch ein wenig Luft nach oben

Von: Hannah Bookmarked Datum : 02.03.2016

www.neon-oati.blogspot.de

Der zweite Teil der Reckoners Reihe beginnt mit einem genauso aufregenden Eröffnungsakt wie schon Band 1.
Schnell bin ich wieder in die Welt der Epics und der Rächer eingestiegen, obwohl es schon mehr als 1 Jahr her ist, dass ich Teil 1 gelesen habe.

Die Charaktere sind einerseits die altbekannten Gesichter, andererseits kommen ein paar neue Figuren hinzu, denn diesmal gilt es nicht Newcago, sondern eine andere Stadt, das ehemalige New York, zu retten. Dort ist eine andere Rettertruppe stationiert, denen sich der Prof, Tia und David anschließen.
Leider bleiben diese neuen Persönlichkeiten etwas blass und man erfährt wenig über ihre Vergangenheit. Dies ist es auch, was sie untereinander austauschbar macht, so dass ich leider nie wirklich in Sorge um einen von ihnen war.

Auch hätte ich mir gewünscht, dass sich noch ein paar Informationen über Davids Vergangenheit offenbaren. Dafür wurde aber stattdessen der Prof etwas genauer durchleuchtet und es gibt viel Neues über ihn zu lesen.

Die Handlung an sich könnt man, anders als bei Steelheart, in meinen Augen nicht unbedingt als rasant oder spannend beschreiben. Dennoch gibt es interessante Passagen, die sich viel mit verschiedenen Epics und ihren Schwächen auseinander setzen.
Bis auf den Beginn des Buches, und ein paar kleine Szenchen zwischen durch, ist nur am Schluss noch einmal wirklich Action angesagt.

Besagter Schluss ist dafür allerdings auch wahnsinnig spannend gestaltet und lässt den Leser atemlos zurück, sodass ich es trotz einiger kleiner Hänger kaum erwarten kann Band 3 in den Händen zu halten!

FAZIT

Es fehlten mir ein wenig die actiongeladenen Szenen und die vielen Spannungsmomente, die mich in Band 1 so begeistern konnten. Auch konnten mich die neueingeführten Figuren leider nicht gerade mit ausdrucksstarken Charakteren überzeugen.
Dennoch gibt es viele interessante neue Informationen über die Welt der Epics und das ein oder andere Geheimnis wird enthüllt.
Besonders der Schluss hat mich das Buch dann doch mit einem zufriedenen Gefühl zuschlagen lassen.

Grandiose Fortsetzung

Von: Claudis Gedankenwelt Datum : 28.02.2016

blog.claudis-gedankenwelt.de

Die Rächer-Trilogie:

1. Steelheart (09.06.2014)
2. Firefight (26.10.2016
3. Calamity (VÖ steht noch nicht fest)

Inhalt:

Steelheart, der Chicago tyrannisiert hat ist tot. Besiegt von David und den Rächern. Und David sucht nach der Vernichtung Steelhearts und nachdem sein Rachedurst gestillt hat nun nach Antworten. Woher kommen die Epics? Was macht sie so grausam? Und warum scheint Firefight so anders zu sein? Oder ist sie das gar nicht? Hat seine Liebe zu ihr eine Chance? Kann er sie vor sich selbst retten? Doch schon stehen sie vor einem neuen Epic und in einer neuen Stadt und David und die Rächer befinden sich in größter Gefahr…….

Rezension:

David Charleston ist 13 Jahre nach Calamity und der Erschaffung der Epics bei den Rächern angekommen und übernimmt dort seine Aufgaben. Der Prof ist, wie wir in Steelheart erfahren haben selbst ein Epic und hilft den Rächern bei ihrem Kreuzzug. Doch warum tun einige Epics das? sind nicht alle böse? Was macht einen Epic gut oder was macht ihn böse? Diese Fragen beginnt David Charleston sich nach der Vernichtung Steelhearts zu stellen.

Die mächtige Epic Regalia sorgt dafür, dass der Trupp rund um David und den Prof nach Manhattan aufbricht um die dortige Rächer-Zelle zu unterstützen. Dabei begegnet David erneut Megan/ Firefight und sein Herz sagt ihm etwas anderes als es sollte. Er möchte einfach nicht glauben, dass sie ihn verraten haben könnte.

Auch, wenn die Beziehung zwischen David und Megan eine Rolle spielt, so drängt sie sich doch nicht in den Vordergrund. Vielmehr ist es so, dass durch den Kampf gegen Regalia und ihre Schergen wesentlich mehr Action drin ist als Liebe. Nachdem der erste Band ein Jahr her war, fand ich nach ein paar Seiten bereits wieder in die Handlung hinein. Was jedoch fehlt ist eine Zusammenfassung von Band 1. Zwar wird sporadisch erwähnt was passierte, aber es dauerte dennoch ein paar Kapitel bis ich wieder voll drin war, da die Handlung doch sehr umfangreich ist. Ein „Was bisher geschah“ hätte nicht geschadet. Als ich mit den Protagonisten wieder vertraut war lief es aber wieder wie am Schnürchen und das Buch fesselte mich bis zur letzten Seite. Immer geschieht irgendetwas Neues und Unerwartetes. Der Spannungsbogen bleibt so stets auf hohem Niveau. Ein Bonus ist, wie auch bei Band 1, dass es keinen fiesen Cliffhanger gibt, sondern das Buch recht rund endet, sodass die Wartezeit bis Band 3 nicht ganz so gemein ist.

Die Entwicklung von David empfand ich als sehr authentisch. Er wird langsam erwachsen dennoch merkt man ihm seine jungen Jahre bei einigen Gelegenheiten an. Er neigt dazu etwas überstürzt in eine Situation reinzuspringen und dann sehr intuitiv an die Sache heranzugehen. In einigen Punkten war das hilfreich, manchmal bereitet es ihm jedoch ganz unvorhersehbare Schwierigkeiten, die durchaus tödlich enden könnten. Sehr beeindruckt hat mich auch, dass er den Glauben an das Gute nicht verliert. Er nimmt sich hier ein Beispiel an seinem Vater und gibt die Hoffnung niemals auf.

Der Schreibstil ist wie auch im ersten Band grandios und ich fühlte mich direkt an den Ort des Geschehens versetzt. Besonders gelungen waren die Beschreibungen der Epic-Eigenschaften und was sie alles erschaffen können. Hier hatte ich oft das Gefühl alles bildlich vor mir zu sehen und das Buch lief wie ein Film in meinem Kopf ab.

Fazit:

Auch Firefight ist eins meiner Sanderson-Highlights und ich kann kaum den nächsten Band erwarten und bin sehr gespannt was er sich für das Finale noch hat einfallen lassen. Ich bin ziemlich sicher da warten noch viele überraschende Wendungen auf den Leser.

Wo bleibt "Calamity"?

Von: Ricas Fantastische Bücherwelt Datum : 23.02.2016

www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:

"Firefight" von Brandon Sanderson entführt uns ein weiteres Mal in die Welt der Epics und der Rächer.

2014 schrieb sich Sanderson mit "Steelheart" in mein Herz. Er überzeugte mich mit seiner dem Zeitgeist entsprechenden Idee, dem spannenden Plot und plastischen Charakteren, die man - je nach Bedarf - einfach lieben oder hassen muss. Meine Erwartungen an "Firefight" waren gigantisch - und wurden nicht enttäuscht.

Dank der Kurzgeschichte "Mitosis" war ich schon längst wieder mittendrin und konnte mich so problemlos auf Davids neuestes Abenteuer einlassen. Man merkt schnell, dass sich nach dem Tode Steelhearts nicht nur Newcago, sondern auch David verändert haben. Sein größtes Ziel, die Rache für den Tod seines Vaters, hat er erreicht und ist nun auf der Suche nach etwas Neuem. Mit jedem weiteren Epic, der mit seiner Hilfe oder direkt durch seine Hand getötet wird, kommen ihm immer mehr Zweifel. Sollen Die Rächer weiterhin blindlings töten oder lieber versuchen, die Epics zu retten? Ist das überhaupt möglich?

Diese Fragen und weitere Rätsel rund um die Natur dieser Superschurken begleiten David - und so auch uns - durch das komplette Buch. So kommt es zwischen all den rasanten Spannungsspitzen immer wieder, aber vermehrt im Mittelteil, zu ruhigeren Passagen, die dank der intelligenten Dialoge und den faszinierenden Theorien jedoch ihren ganz eigenen Reiz ausüben.

Im Ganzen überzeugt "Firefight", ebenso wie sein Vorgänger, mit einem stringenten Plot und der perfekten Mischung aus Action und Humor. Auch dieses Mal trieben unvorhergesehene Wendungen das Geschehen an und der Kampf gegen mehrere High Epics verkomplizierte die Situation zusätzlich. Der gravierende Ortswechsel ließ zuerst Zweifel in mir aufkommen, welche sich aber relativ schnell verflüchtigten. Babilar hat ebenso viel Potenzial wie Newcago, obwohl oder gerade weil es etwas komplett anderes ist. Der Ideenreichtum Sandersons ist erstaunlich und sorgt dafür, dass seine Welt mit jedem Besuch plastischer wird.

Der Ortswechsel bringt neue Figuren und somit eine ganz neue Dynamik mit sich. Fremde Figuren kennenzulernen ist stets Freud und Leid zugleich - und Sanderson bringt das genau auf den Punkt. Alt wie Neu können ein weiteres (oder auch zum ersten) Mal mit ihren individuellen und glaubwürdigen Persönlichkeiten punkten; das Zusammenspiel dieser so verschiedenen Charaktere war ein Genuss. Wie es nun mal so ist, findet die Liebe immer einen Weg, glücklicherweise einen sehr dezenten.

Der Fokus liegt eindeutig auf dem Kampf gegen die Epics und eine solche Story kann nur in einem gigantischen Showdown enden. Den kriegt man dann auch geboten, in Kombination mit einem Cliffhanger der Sonderklasse. Wo bleibt "Calamity"?

Fazit:

Brandon Sandersons "Firefight" steht seinem Vorgänger in nichts nach und hat mich ein weiteres Mal die Nacht durchlesen lassen. Die Realität der Epics ist wohldurchdacht und steckt voller Potenzial, das bislang auch voll ausgeschöpft wird. Plastische Charaktere, faszinierende Hintergründe, Action, Humor und mehr - all das bietet uns die Reihe rund um "Die Rächer" und verdient sich damit jede Empfehlung: 5/5 Bücher!

"Firefight" von Brandon Sanderson aus dem Heyne Verlag

Von: Leo Löwchen Datum : 03.02.2016

https://www.youtube.com/channel/UC7OWUxgKu-WJHm38dp-e1BQ

Wenn deine Welt dem Untergang geweiht ist…
Deine Existenz auf dem Spiel steht…
Und du das Schicksal aller in Händen hältst…


Heute habe ich für euch den 2. Teil der Rächer-Trilogie „Firefight“ von Brandon Sanderson aus dem Heyne Verlag.

ACHTUNG:
Da dies ja der zweite Teil der Trilogie ist, schließe ich Spoiler nicht aus!
Wer von euch meine Rezi zum ersten Teil „Steelheart“ lesen möchte, kann das gerne unter folgendem Link machen:

http://leoloewchen.de/2014/11/steelheart-von-brandon-sanderson-aus-dem-heyne-verlag/#more-1415



Nachdem es David und den Rächern gelungen ist, Steelheart zu Fall zu bringen, sind sie ein großes Stück weiter auf ihrer Mission.
Doch Steelheart ist bei weitem nicht der einzige Epic, der seine Macht zum Bösen nutzt!
Bald schon werden David und sein Team nach Babylon Restored, also ins ehemalige Manhattan, gerufen.
Dort herrscht Regalia, die mit ihrer Kraft, das Wasser zu bändigen, die Menschen in Angst und Schrecken versetzt.
Während David versucht, den nächsten Epic zu besiegen, kommen ihm immer weitere Fragen.
Wird er die Epics jemals besiegen können?
Was, wenn nicht?
Und was wird dann aus seiner Liebe zu einer von ihnen?
Seiner Liebe zu Meghan aka Firefight?
Darf diese Liebe überhaupt bestehen?
Werden David und die Rächer über die Epics siegen?

Wer von euch meinen Blog oder meinen YouTube-Kanal schon etwas länger verfolgt wird wissen, dass „Steelheart“ bis dato zu meinem absoluten Lieblingsbüchern gehört hat!
Das wurde durch „Firefight“ nur noch bestärkt!
Die Welt, die Brandon Sanderson hier wieder erschaffen hat ist so gut durchdacht, so authentisch und so mitreißend, dass man dieses Buch nicht so schnell aus der Hand legen kann.
Man weiß nie, was als nächstes kommt und starrt durch die bildlichen Beschreibung auf die Buchseiten, als wären sie eine Kinoleinwand.
David passt als Protagonist einfach perfekt in diese Geschichte und sorgt für ordentlich Spannung, aber auch für den einen oder anderen coolen Spruch.
Er war mir einfach schon im ersten Teil unglaublich sympathisch mit seinen ausgefallen Metaphern und seiner interessanten Denkweise.
„Firefight“ ist definitiv kein typischer Mittelband, der irgendwann an Spannung verliert!
Im Gegenteil – es geht genauso spannend weiter und lässt mich noch auf so einiges im dritten Band hoffen!
Falls ihr die Rächer-Trilogie also noch nicht kennen solltet, kann ich sie allen SciFi-Fans sowie Fans actionreicher Bücher nur wärmstens ans Herz legen!!

Ich vergebe 5 von 5 Löwchens!

Das war es dann von mir!
Viele Grüße
Eure
Leo Löwchen

David im Einsatz gegen die Bösen

Von: Teddy Datum : 02.02.2016

teddys-little-world.blogspot.de

Ich kann es nur immer und immer wieder betonen: Brandon Sanderson ist einfach einer der besten Autoren überhaupt! Das hat er mal wieder bei diesen Meisterwerk verdeutlicht. Anfangs war ich ehrlich gesagt ziemlich skeptisch und es fiel mir auch nicht so leicht wieder in diese Welt ab zu tauchen, aber sobald mich Sanderson mit seinen tollen Schreibstil und der Thematik gepackt hatte, war ich wieder einmal in seiner Geschichte gefangen und kam nicht wieder heraus. Ich weiß nicht, wie er das macht, aber bis jetzt war jedes seiner Bücher allererste Sahne, welches ich gelesen habe. Sein Schreibstil ist toll und lässt sich gut flüssig lesen, das ist keine Frage. Er schafft viele unerwartete Wendungen, mit denen man niemals gerechnet hätte. Diese sind, aber immer schlüssig und logisch und ich zumindest greife mir jedes mal am Kopf und denke: Wieso komm ich nie darauf???!! Sowas ärgert mich immer total, denn es ist meistens bei ihm auch so schlüssig, aber verpackt das Alles so toll. Ach, ich denke,das Ganze hier wird sowieso nur in eine Schwärmerei ausarten:) Ich liebe einfach hier alles an diesem Buch: Die Charaktere, die Handlung, die Thematik, die Wendungen, jede einzelne Seite dieses Buch. Den ersten Teil habe ich schon wirklich gut bewertet und dieser ist vielleicht nicht besser, aber wird hier trotzdem besser bewertet, da ich einfach über das letzte Jahr festgestellt, was für eine tolle Qualität das hier hat, wenn ich es mit manch anderen Büchern aus dem Genre vergleiche, die aktuell gerade auf dem Markt sind. Für mich sind hier 10 Teddys gerechtfertigt, denn ich kenne nicht viel, was hier heran reichen könnte. Hier hat man vielfältige und vielschichtige Charaktere. Jeder einzelne ist mit Liebe ausgearbeitet und genau das merkt man. Die Handlung ist spannend und lässt einen nicht mehr los. Die Thematik ist nicht 0815 auch wenn es über Superhelden oder hier Antihelden schon so einiges gibt, schafft es diese Buchreihe sich doch aus der Masse abzuheben und etwas neues hinein zubringen in dieses Superhelden-Gedöns.
Ich weiß, auch nicht mehr was man über das Buch sagen könnte außer, dass es einfach hat was ich von einen Buch dieser Art erwarte und noch mehr und ich vergöttere Megan und David zusammen einfach. Sie haben sich inzwsichen zu einem meiner Lieblingsbuchpaare entwickelt, auch wenn sie sie sich bis jetzt nicht mehr als ich glaube 2mal geküsst haben:) Trotzdem sind ihre Dialoge einfach zum schießen, da kann kein After Passion oder wie sie auch alle heißen mögen mithalten, denn das dort ist Liebe und nicht dieses grundlose Angekeife.
Also Leute, wer noch nichts von Brandon Sanderson gelesen hat: Schande über euch und schleunigst in die Buchhandlung:)

Guter zweiter Teil

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 01.02.2016

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:
Der erste Teil hat mir wahnsinnig gut gefallen, er überzeugte mich mit einer tollen Welt und einem tollen Protagonist. Meine Erwartungen waren daher nicht gerade gering und ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut.
Es geht hier weiter mit David, der sich neuen Herausforderungen stellen muss. Ich hatte zu Beginn zum Glück nicht allzu große Probleme in die Geschichte zu kommen, da ich die Kurzgeschichte Mitosis gelesen habe, die zwischen dem ersten und dem zweiten Teil spielt. Die kann ich auch wirklich jeden empfehlen, denn damit wird die Erinnerung aufgefrischt.
Das Buch startet wieder super spannend und actionreich. Brandon Sanderson bringt einige Actionszenen mit rein, die super beschrieben ist, sodass man das Gefühl ist mitten im Geschehen zu sein.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, hat der Autor noch etwas ausgebaut. Man erfährt mehr zu den Epics, was für Epics es gibt und wie ihre Eigenschaften sind. Im Vordergrund steht natürlich Firefight, ein Epic, die etwas anders ist, als andere.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von David. Der Schreibstil ist wirklich super. Brandon Sanderson kann unheimlich gut schreiben und entführt den Leser in die Welt der Epics.
Der Protagonist David hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Seine Metaphern, die nicht immer passen, sind super lustig. Er ist ein sehr ehrgeiziger und ehrlicher Protagonist, der hier noch einmal über sich hinauswächst.

Fazit:
Der zweite Teil der Rächer Trilogie „Firefight“ hat mir wieder unheimlich gut gefallen. Das Buch ist spannend, actionreich, hat einen tollen Schreibstil, lustige Passagen und spielt in einer tollen Welt. Wer den ersten Teil mochte und Superhelden mag wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

Gelungener zweiter Teil !

Von: Buchfeeteam Datum : 30.01.2016

https://www.facebook.com/Buchfeeteam

ACHTUNG es handelt sich um den Folgeband von "Steelheart"

Der Herrscher über Newcargo ist tot!
David und sein Team "Die Rächer" haben einen der mächtigsten Epics Steelheart getötet.
Doch der Kampf gegen die Epics geht weiter.
Wir befinden und diesmal im Babilar das von mehreren Epics heimgesucht wird, was wie es scheint den Einwohnern nichts weiter ausmacht.
Wir lernen viele neue Epics kennen unter anderem auch Firefight ein sogenannter High Epic und die Herrscherin über das Wasser Regalia.

Doch was ist wenn nicht alle Epics von Grund auf schlecht sind?
Was wenn es einen Auslöser dafür gibt das Epics böse Dinge tun?
Dies will David herausfinden, schon alleine weil seine Angebetete ebenfalls ein Epic ist, denn jeder hat eine Schwäche mit der man ihn besiegen oder zum guten bringen kann.

Was soll ich sagen? Wie in meiner vorherigen Rezension zu Steelheart, kann ich nur sagen Brandon Sanderson schafft es immer wieder mich total in seinen Bann zu ziehen.

Die Epics sind alle toll erklärt, die neue Welt in der wir uns befinden und bis auf das kleinste beschrieben, aber nicht zu langatmig das es langweilig werden könnte.
Man kann sich gut in die Situation von David reinversetzten und ist bei jedem Kampf hautnah mit dabei.
David wurde auch wesentlich erwachsener, nicht mehr 19 jährige Junge der seinen Vater rächen will.

Ich bin gespannt auf Band 3 dieser wundervollen Geschichte und kann es kaum erwarten wieder an der Seite von David und seinen Rächern versuchen die Welt zu retten.

Spannendes Ende sorgt für den dringenden Wunsch weiterzulesen!

Von: Fantasie und Träumerei Datum : 28.01.2016

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/

ACHTUNG!! „FIREFIGHT“ IST DER FOLGEROMAN VON „STEELHEART“. MEINE REZENSION KANN SPOILER ZU DIESEM ENTHALTEN.

„Firefight“ ist der zweite Roman von Brandon Sandersons All-Age-Fantasy Trilogie über Superhelden-Kräfte und perfekt geeignet, um den Leser dazu anzustacheln, den Erscheinungstermin von Band drei „Calamity“ sehnlichst zu erwarten.

Nachdem David Steelheart, einen der mächtigsten Epics, Herrscher über Newcago, getötet hat, geht der Kampf gegen die Epics weiter. Mit seinem Team, den „Rächern“ zieht es ihn in die Stadt, die einst unter dem Namen New York bekannt war. Das heutige Babilar wird von mehreren Epics heimgesucht. Doch das scheint den Bewohnern dort wenig auszumachen. Trotz Überflutung und als Naturkatastrophen getarnten Angriffen, scheinen sich die Anwohner mit der Herrschaft der Epics arrangiert zu haben. Für David ein ganz neues Lebensgefühl.

Dieses Verhalten bestärkt ihn in seinem Wunsch zu beweisen, dass nicht alle Epics von Grund auf schlecht sind, sondern irgendein Trigger dafür verantwortlich ist, dass sie sich zu dem verwandelt haben, was sie heute sind. Mit seiner Ansicht steht er allein, denn sogar der Prof, Anführer der Rächer und selbst ein Epic, glaubt, dass die Nutzung der Kräfte das Böse im Menschen auslösen.

Da ich „Steelheart“ sehr mochte, habe ich aufgeregt der Veröffentlichung von „Firefight“ entgegen gefiebert. Leider fiel mir der Einstieg in den Roman dann etwas schwer, denn trotz Action geladener Szenen, fehlt „Firefight“ die Rasanz, die ich an „Steelheart“ so mochte. Auch die Orientierung fiel mir zunächst etwas schwer, in meinem Gedächtnis war leider doch nicht so viel haften geblieben, wie ich mir gewünscht habe und hätte ich vorher gewusst, dass es das eShort „Mitosis“ gibt, das zwischen Band 1 und 2 angesiedelt ist, hätte ich mich damit erst wieder eingelesen.

So dauerte es also ein Weilchen, bis ich wieder mitten im Geschehen war. Vielleicht ist das aber auch eine Taktik von Sanderson. Seinen Roman zunächst so unscheinbar wirken zu lassen wie seine Protagonisten, hinter denen etliche Geheimnisse und verborgene Fähigkeiten stecken. Denn „Firefight“ zieht mit großen Schritten an und nach etwas mehr als der Hälfte brannte der Roman vor Spannung, die bis zum Ende des Buches nicht mehr abglühte und das Feuer, das schon „Steelheart“ entfachen konnte wieder zum Lodern brachte.

Mit Hilfe von einigen wirklich fiesen Überraschungen, hat Sanderson den Spannungsbogen ordentlich angezogen. Zudem gewährt er dem Leser mehr Einblick in die Persönlichkeiten seiner Figuren. Ein näheres kennenlernen hat statt gefunden, die Distanz zwischen Leser und Charakteren wird immer geringer und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das alle gut sind und überleben. Aber das wäre ja viel zu langweilig und würde auch gar nicht zu Sanderson passen, der es immer wieder schafft mich mit den Inhalten seiner vielseitigen Roman zu verblüffen. Ich freue mich nun schon sehr auf „Calamity“, den Abschlussband, in dem Sanderson sicher noch mal für viel Spannung, Action und Überraschungen sorgen wird.

Müssen Sandersons Super(anit)helden böse sein?

Von: Favola Datum : 25.01.2016

www.favolas-lesestoff.ch/

Kennt ihr das Gefühl zu lesen und zu lesen und trotzdem nicht vorwärts zu kommen? Genau so ist es mir über weite Strecken mit "Firefight" ergangen. Und dabei konnte ich nicht einmal behaupten, dass die Geschichte nicht gut war .... im Gegenteil .... Brandon Sanderson konstruierte in gewohnt professioneller Manier ein gut durchdachtes Gerüst, erfand spannende Super(anti)helden und bot seinem Protagonisten David eine ganze Palette an Emotionen. Trotz alledem konnte der Funke von "Firefight" erst 100 Seiten vor Ende so richtig auf mich überspringen und mich in Brand setzen.

Und dabei hatte alles so gut begonnen. Ein kurzer, knackiger Prolog führte zurück in eine Welt voller High Epics und Brandon Sanderson zeigt uns, was Schreibkunst ist.

Wo sich in "Steelheart" das meiste um einen High Epic drehte, lernen wir nun im zweiten Band eine ganze Palette der übermenschlichen Bösewichte mit ihren Superkräften kennen. Doch müssen sie wirklich böse sein oder geht es auch anders?

Es ist schön mitzuverfolgen, wie sich David weiterentwickelt hat. Er ist nun reifer, agiert überlegter und hat einen breiteren Blickwinkel. Er entwickelt eine Theorie zu den Schwächen der Epics und ist überzeugt, dass die Epics auch auf die gute Seite wechseln können - muss er ja auch, denn er hängt trotz ihrem Verrat noch sehr an Megan. Er möchte also noch immer die Welt retten - aber am liebsten ohne Tote.
Und so macht er sich mit dem Prof und Tia auf den Weg nach Babilar, wo Regalia die Stadt überflutet und mehrere High Epics versammelt hat.

Nach einem tollen Einstieg flaute für mich der Lesesog leider etwas ab. Epics werden beobachtet, Pläne geschmiedet, Theorien diskutiert und es gibt auch immer mal wieder eine Szene mit reichlich Action. Der Mittelteil hat sich jedoch ganz schön gezogen. Da hat Brandon Sanderson vielleicht für einmal zu detailliert, zu ausschweifend und genau erzählt. Die Geschichte ist gut und unterhaltsam, aber irgend etwas hat gefehlt, damit ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Erst nach etwa drei Viertel des Buches erfasste mich das aus "Steelheart" bekannte Lesegefühl, weiterlesen zu müssen. Und so ist "Firefight" ein solider Mittelteil mit einem rasanten und fesselnden Ende, das Lust auf Band 3 "Calamity" macht.

Fazit:
Müssen Sandersons Super(anit)helden böse sein?
"Firefight" bietet dem Leser gleich mehrere High Epics, die den Rächern das Leben schwer machen. Es wird beobachtet, geplant, diskutiert, gekämpft, hintergangen .... und nach einigen Längen im Mittelteil überzeugt Brandon Sanderson wieder mit seinem brillianten Schreibstil, rasanter Action, überraschenden Wendungen und einem fesselnden Ende.

Firefight

Von: Twineety Datum : 24.01.2016

twineetys-lesereise.blogspot.de/

BÄM, BÄM, BÄM sind die passenden Worte um dieses Buch zu beschreiben.

Nein wirklich! Brandon Sanderson hat es wieder geschafft mich total verloren im Nebel nach Anhaltspunkten stochern zu lassen. Der Typ ist einfach epic. (Haha Wortspiel ;-) ).
Wie schon im ersten Band "Steelheart", erleben wir die Ereignisse um die Rächer aus David's Perspektive. Man rätselt mit ihm und versucht hinter die Pläne vom Professor und Tia zu schauen. Aber die Wahrheit weiss der Autor eben gut zurückzuhalten. Mir ist es jedenfalls kaum gelungen irgendetwas vorherzusagen.

David wächst an seinen Aufgaben und verändert sich. Er lernt und hinterfragt seine eigene Motivation. Das ist bewundernswert und außergewöhnlich für eine Charaktergestaltung. Natürlich, für Leute die Brandon Sanderson's Schreibstil kennen, ist das normal. Seine Charaktere wirken eben wie aus dem Leben gegriffen, mal abgesehen von den Epic-Eigenschaften.Unerwartet war für mich auch die Liebesgeschichte zwischen David und Meagan. Sie fand mehr Beachtung als erwartet. Das finde ich natürlich schön und ganz am Ende war auch Meagans Wiedergeburt und Eingriff die einzigste Sache, die auf der Hand lag.
Was Professor Phaedrus "zugestossen" ist, fand ich einfach nur traurig. Vielleicht nicht unerwartet, aber für mich irgendwie dann doch. Das liegt aber daran, das ich die ganze Zeit dachte, dass Firefight der letzte Band dieser Reihe ist. Das stimmt natürlich nicht. Es ist eine Trilogie (wenn man Mitosis als Zwischenspiel betrachtet) und der letzte Band heißt "Calamity".
Ich kann mir fast nicht vorstellen wie es mit den Rächern weitergeht ohne den Prof, aber natürlich ist da noch Tia und Firefight ja jetzt auch. Ich bin mir sicher das Steelslayer das Boot schon schaukeln wird.

BÄM, BÄM, BÄM deshalb weil, im letzten Viertel einfach so viele krasse abgefahren unerwartete Dinge passiert und herausgekommen sind. Wobei das mit Calamity ja total logisch war, im Nachhinein und ich kann einfach nicht fassen, dass ich da nicht von selbst drauf gekommen bin. Auch das die Schwächen mit ... zusammenhängen, was ich leider nicht verraten darf, ist sehr schön zusammengebastelt. Ich bin mir auch sicher, das dies noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.

Ich meine, wenn Ihr Firefight gelesen habt und danach da sitzt und denkt, wie ich momentan: "Okay cool. Das war echt bombastisch. Jetzt ist ja alles geklärt. Logisch das als nächstes dies oder das geschehen muss um alles zum Guten zu wenden.", dann verspreche ich Euch, das ist noch lange nicht alles. Ich denke das Brandon uns in seinem Buch Calamity noch viel mehr BÄM-BÄM Momente liefern wird und darauf freue ich mich total!

Kleiner Hinweis: es bietet sich an Mitosis vor Firefight zu lesen. Es werden Anspielungen auf die Ereignisse in Mitosis gemacht. Aber ich konnte mich auch ohne Mitosis zu kennen zurechtfinden.


Eine absolut gelungene Fortsetzung

Von: Nadja Datum : 17.01.2016

booksaretrueadventures.blogspot.com/

Meine Meinung:
Firefight ist die Fortsetzung zu Steelheart, welches mich damals trotz hoher Erwartungen positiv überraschen konnte. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen auch an diesen Teil. Der Anfang konnte mich direkt wieder mitten ins Geschehen hinein ziehen und so flogen die Seiten anfangs nur so dahin. Der Tod von Steelheart bleibt natürlich nicht ohne Folgen und ich war sehr gespannt darauf zu sehen, womit es die Rächer in diesem Teil zu tun bekommen.

Nach den spannenden ersten Seiten gab es erst mal einen Szenenwechsel, welcher sich für mich leider als etwas schwierig herausstellte. Für David, Tia und den Prof geht es nach Babilar, eine Stadt die auf den ersten Blick kaum etwas mit Newcago gemeinsam hat. Doch obschon die Leute dort nicht in Angst leben, wird auch diese Stadt von einer Epic beherrscht, die keine guten Absichten zu haben scheint.

Die Art wie Babilar beschrieben wurde, fand ich sehr interessant und ich konnte mir diese fremdartige Stadt auch gut vorstellen. Doch obschon es anfangs durchaus spannend war zu sehen wie David sich in dieser, für ihn fremden, Welt zurecht findet und die Lebensart der Einwohner von Babilar für ihn viele kritische Fragen aufwarf, fehlte mir zwischenzeitlich etwas die Spannung. Die Geschichte war definitiv nie langweilig, doch teilweise hatte ich das Gefühl, man dreht sich ein bisschen im Kreis.

Ich muss aber betonen, dass dieser Zustand nicht lange anhielt und ich das Buch spätestens nach der Hälfte kaum mehr weglegen konnte, da sich die Geschehnisse nun beinahe überschlagen und wieder jede Menge überraschende Wendungen auf einen warten. Zudem hat mir auch Brandon Sandersons Schreibstil wieder richtig gut gefallen. Das Buch liest sich sehr flüssig und er schreibt immer mit einer Prise Humor. Wie schon im ersten Teil haben mir besonders die actionreichen Szenen super gefallen, ich könnte mir die Reihe richtig gut als Filme vorstellen, denn das Kopfkino während dem Lesen war genial.

Den zuvor erwähnten Humor hat man grösstenteils David zu verdanken, der sich glücklicherweise kaum verändert hat, obschon nach den Geschehnissen des ersten Teils plötzlich sein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt wurde. Seine Metaphern sind noch immer einsame Spitze und er stürzt sich noch immer gerne unvorbereitet in gefährliche Situationen, aus denen er nur dank seinem Talent zum Improvisieren wieder hinauskommt. Er fällt möglicherweise nicht immer die besten, überlegtesten Entscheidungen und ist keinesfalls perfekt, doch gerade deshalb fiebert man so mit ihm mit. Seine Weltsicht hat sich allerdings erheblich geändert und er sieht nicht mehr alles als schwarz oder weiss. Dies führt dazu, dass er das was er und die Wächter tun auch mit neuen Augen sieht und es stellt sich die Frage, ob es nicht einen anderen Weg geben könnte.

Dieser Konflikt spielt über die ganze Handlung hinweg eine wichtige Rolle, denn vieles ist nicht so wie es auf den ersten Blick scheint und man erfährt auch einiges neues über die Epics. Nach den Dingen die man am Ende des ersten Teils erfährt fand ich die Entwicklung von Prof und Megan sehr interessant, besonders weil auch bei den beiden vieles nicht unbedingt so ist, wie man denken könnte. Beides sind unglaublich interessante und komplexe Charaktere, die mich in diesem Teil positiv überrascht haben. Besonders nach den schockierenden Wendungen am Ende dieses Teils kann ich es kaum erwarten bis der dritte Teil erscheint, da ich unbedingt wissen muss wie es weiter geht. Ich hoffe wir müssen uns auf keine allzu lange Wartezeit einstellen.

Fazit:
Firefight ist eine gelungene Fortsetzung die Steelheart in (fast) nichts nachsteht. Abgesehen von ein paar kleinen Längen gegen Anfang konnte mich das Buch fast durchgehend fesseln und gegen Ende konnte ich meine Augen aufgrund der vielen tollen Wendungen kaum mehr von den Seiten abwenden. Auch die Entwicklung der Charaktere, besonders von David, Megan und dem Prof, haben mir sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten zu erfahren wie es im dritten Teil weiter geht. Eine klare Empfehlung an alle, die Steelheart mochten (und wenn ihr es noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt nachholen).

Sehr zu empfehlen!

Von: schokigirl1989 Datum : 14.01.2016

https://www.youtube.com/channel/UCZbp5No4O4djh5adFEwCyvg

In „Firefight“ (2. Band zu „Steelheart“) von Brandon Sanderson geht es weiter mit David und seinem Kampf gegen die Epics. David ist im ersten Band den Rächern beigetreten, um die Epics zu bekämpfen. Epics sind Menschen mit Superkräften, die jedoch leider keine Superhelden sind, sondern eher böses tun. Dieses Mal erregt ein Epic im ehemaligen New York Aufsehen. Dort befindet sich aber auch Megan, Davids Angebetete, deren Leben jedoch nur Komplikationen bereit hält. Kann David sie findet & ihr helfen? Was haben die Epics in New York vor? Können Epics eventuell doch gut sein?


Der Schreibstil ist sehr gut & einfach lesbar. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte wird dabei aus Davids Sicht erzählt.

Die Charaktere sind interessant & ihre Handlungen gut nachvollziehbar. David ist ein sympathischer, aber absolut nicht perfekter Held. Er kann auch im 2. Band nicht mit Metaphern umgehen, was immer wieder lustige Situationen hervorruft. Diese Eigenschaften machen ihn realistischer und auch interessanter. Ihm gelingt nicht alles, aber dieses Auf & Ab bringt Spannung in die Geschichte. Die Nebencharaktere sind alle auch auf ihre Art & Weise gut eingebracht und passend.

Die Handlung wirkt manchmal etwas durcheinander & man weiß nicht genau, wie & wo es weiter gehen soll. Das liegt aber nur daran, dass es hier so einige Schauplätze & Gegenspieler gibt. Am Ende findet sich jedoch alles zusammen & es ergibt durchaus einen Sinn. Es endet in einer Wendung, was einen dazu bringt, am Liebsten sofort weiter lesen zu wollen.


Fazit: Das Buch hat mir dementsprechend wirklich gut gefallen. Der einzige Grund weshalb es nicht 5 Sterne, sondern nur 4 Sterne bekommen hat, war, das es mich nicht vollkommen vom Hocker gerissen hat & ich die Charaktere nicht aus vollem Herzen gemocht habe. Aber an sich ist das eine mitreißende & actionreiche Geschichte. Sehr zu empfehlen!

The Havoc rezensiert: Firefight

Von: The Havoc Datum : 27.12.2015

Das Buch und Ich

Ich mag Bücher mit flottem Tempo und dieses hier ging wirklich rasant voran. Dadurch setzte ich hohe Vorraussetzungen an das Buch. Das Tempo nahm nicht ab, nicht mal für eine Seite!


Die Story war durchgegehend dynamisch – es war Action über Action, von einem Kampf zum nächsten.

Das Buch war ziemlich schnell zuende gelesen. Nicht weil es besonders kurz ist (es ist schon ein Schmöker), nein sondern weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Der Story war mit unbeantworteten Fragen unterlegt, sodass ich die Antworten in der nächsten Seite suchen/lesen musste. Viele Kapitel endeten mit einem frustrienden „one line“, was dazu führte das ich das nächste Kapitel auch noch lesen musste – und das übernächste und so weiter. Ich konnte einfach nicht aufhören…. XD David´s neuer Name, nachdem er den „unbesiegbaren Tyrann” des ehmemaligen Chicago „Steelheart“ umgebracht hat, ist nun: Steelslayer. Er hat ein Gespür für das Blut der Epics entwickelt und wird im Umbringen dieser tüchtiger.

Epics-zum Verständnis- sind Menschen mit Superkräften. High Epics haben die Fähigkeit fast unsichtbar zu werden außer du kennst deren Schwachpunkte. Einige dieser Schwachpunkte waren sehr amüsant.

All in All

Das ist mit Abstand das spannungs- und actionsgeladenste Buch, dass ich seit langem gelesenen habe. Die Story ist fantastisch, die Charaktere brillant und das Ende des Buches, eines bei dem man sich wünscht man könnte die Zeit vorspulen, damit der nächste gleich morgen erscheint.

Ich bin einfach nur begeistert!

Von: Suselpi Datum : 27.12.2015

buechertraeumerei.blogspot.de/

Immer neue Gesichter tauchen vor Davids Visier auf, doch langsam fragt er sich, ob ein Sieg auf diesem Weg überhaupt möglich ist. Auf irgendeine Weise scheinen die Epics doch nur Menschen zu sein und warum sollte es nicht möglich sein, sie von der Boshaftigkeit, die sie befällt, zu befreien? Mit Einigen auf ihrer Seite könnten sie diesen Kampf gewinnen.

Nach dem Tod Steelhearts, sind die Rächer von ihren geheimen Operationen ans Licht getreten. Doch neben verstärkter Aufmerksamkeit der Bevölkerung Newcagos, war auch der neue Handlungszwang ein ständiger Begleiter für David.

Nach und nach treffen immer neue Epics in der Stadt ein, die den Rächern nach dem Leben trachten. Doch etwas an den Angriffen scheint komisch zu sein, denn sie wählen ihre Opfer aus dem Team der Rächer ganz gezielt. Und recht schnell wird klar, wer hinter diesen Angriffen steckt – Regalia, die Epic aus Babilar. Für den Prof besteht kein Zweifel. Er muss sie von ihrem Dasein erlösen, um sich und sein Team zu retten. David steht in Babilar vor einer ganz anderen Herausforderung, denn dort hält sich Firefight auf – Megan, die sich vor einigen Wochen in sein Herz geschlichen hat. Wie soll er mit dieser Epic umgehen? Ein Mord an ihr erscheint ihm ausgeschlossen.

Kann David seine Liebe zu Megan aufgeben oder wird er weiterhin versuchen sie zu retten?

Für mich war die Geschichte um die Rächer, die erste in den Superhelden, oder Menschen mit gewonnenen Fähigkeiten, vorkommen. Da ich aber ein großer Marvel-Fan bin, musste ich mit dieser Reihe mein Glück probieren. Und da ich nun schon den zweiten Teil gelesen habe, scheint sie mich ja begeistert zu haben.

David ist mit seinen 19 Jahren noch recht jung, wobei ich glaube, dass das Alter keine große Rolle mehr spielt, wenn sie Welt von Tyrannen beherrscht wird, die dich jederzeit töten können. Sein Alter sorgt lediglich dafür, dass er sich nicht mehr an die Zeit vor Calamity erinnern kann. Er ist sehr engagiert, wenn nicht geradezu besessen, wenn es um die Epics und deren Fähigkeiten und Schwächen geht. Daher konnte es gar nicht anders kommen, als dass er sein Herz an eine Epic verliert. Diese bedingungslose Liebe zu Megan begleitet uns durch das gesamte Buch und zeigt irgendwie, dass Liebe keine Grenzen kennt. Zu seiner furchtlosen Art und seiner Begeisterungsfähigkeit kommt sein vollkommen abwesendes Talent für Metaphern hinzu. An einigen Stellen bringen seine Metaphern und Vergleiche einen immer wieder zum Schmunzeln.

Ich habe das Beenden dieses Buches immer weiter hinausgezögert, da ich es nicht erwarten kann, den Nachfolger zu lesen. Für mich ist diese Reihe durch seine wunderbaren Charaktere und die Opfer die sie für andere bringen einfach nur ein absolutes Muss! Von der ersten Seite an war ich gefesselt, da wir sofort mit David in einem Einsatz sind und uns recht schnell mit einem neuen Epic konfrontiert sehen, der David nach dem Leben trachtet. Als wir dann zusammen mit einem Teil des Team nach Babilar reisen, kommt auch noch die emotionale Seite dazu, da ich stets auf ein Happy End mit Megan gehofft habe. Das Ende allerdings kann man von zwei Seiten betrachten. Zum einen war ich sehr über den Umschwung in dem Buch verwundert, aber andererseits musste man auch damit rechnen. Und eines hat das Ende auf jeden Fall geschafft: Ich brauchte den Nachfolger! Am besten schon gestern!

Ich kann euch dieses Buch und die Reihe ohne schlechtes Gewissen ans Herz legen. Wenn ihr Superhelden gegenüber nicht abgeneigt seid, dann wird euch dieses Buch gefallen. Brandon Sanderson hat einen so schönen Schreibstil, dass man sich sofort in die Geschichte hineinversetzt fühlt. Ein MUSS

Ganz stark!

Von: Miss Foxy Datum : 14.12.2015

missfoxyreads.blogspot.com

Meine Meinung: Lange, lange, lange mussten wir auf Firefight, nach Steelheart dem zweiten Teil der Reckoners Reihe von Brandon Sanderson. Zwischendurch wurden wir zwar sehr gut mit dem Rithmatist unterhalten aber seit ich Steelheart beendet habe, fieberte ich diesem Buch entgegen. Steelheart ist tot, getötet von David, und doch gibt es noch viele andere Epics und High Epics, die die ehemaligen USA unsicher machen. Wie man schon sehr früh erfährt, wurden zwischen Band 1 und 2 vermehrt Epics nach Newcago geschickt. Schnell kommen die Rächer jedoch auf die Spur von Regalia, der High Epic, die das ehemalige Manhattan, Babilar, beherrscht.
Da nur David, Prof und Tia aufbrechen um in Babilar mit der dortigen Rächerzelle zu kooperieren, lernen wir einige neue Rächer und natürlich auch eine ganze Menge neue Epics kennen. In dieser Hinsicht kam Brandon Sandersons Talent wieder voll durch und man erkennt, mit welchem Können und mit welcher Liebe er neue Charaktere erschafft. Sie brennen sich sofort ins Gedächtnis und man liebt und hasst sie mit all ihren Eigenschaften. Neben vielen kleineren Epics sind die wohl spannendsten definitiv Regalia und Dawnslight. Sie treten nie körperlich n Erscheinung und werfen so sehr viele Rätsel auf. Während die Rächer einen Plan schmieden, um beide zu besiegen fragt man sich so immer wieder, wer die beiden sind und zusätzliche Spannung wird aufgebaut.
Auch der Konflikt zwischen Megan und David besteht in Firefight noch. Ich muss sagen, für mich waren die beiden immer ein Traumpaar und das hat sich auch nach dem doofen Zwischenfall in Steelheart nicht geändert. So war ich sehr froh, dass dieses Problem schon sehr früh wieder aufgegriffen wird und diese komplizierte Liebe sehr stark thematisiert wird. Auf der anderen Seite steht genau dieser Aspekt gegenüber anderen Büchern ein bisschen im Schatten. Das finde ich allerdings gut, da die Reihe ja durchaus auch Jungs ansprechen soll und der Autor hier einfach einen schönen Zwischenweg gefunden hat.
Im Kampf gegen die Epics dürfen nämlich auch der Racheplan und viele Actionszenen nicht zu kurz kommen. Auch die habe ich in Firefight nicht vermisst und sie waren eine schöne Ergänzung neben der Liebesbeziehug und dem großen Plan, Regalia zu vernichten. Auch menschlich ist das Buch wieder sehr toll gestaltet. Es gibt so viele moralische Fragestellungen, die aufkommen und allein dieser Punkt macht das Buch und auch die ganze Reihe für mich immer wieder so unglaublich wertvoll.
Während in Steelheart viele Dinge der neuen Welt erklärt werden mussten, kennen wir uns nun in diesem Universum richtig gut aus. So konnten wir in der Thematik insgesamt etwas tiefer gehen, was mir selbst auch sehr gut gefallen hat. Auch einige neue Dinge bzw. der gesamten Geschichte (Calamity, Entstehung der Epics) erfährt man und mit einem richtig erschreckenden Showdown bekommt man auf den letzten Seiten Lust, schon direkt in das Finale der Trilogie einzusteigen. Leider scheint Calamity auf Englisch auch erst 2016, weshalb wir uns bis mindestens Herbst nächsten Jahres gedulden müssen.
Shortlist:
Genre: Dystopie

Themen: Superhelden, böse Schurken

Idee & Umsetzung: wie man es von Brandon Sanderson gewohnt ist: absolut perfekt

Setting: Newcago (Chicago) und Babilar (Manhattan)

Stimmung/Atmosphäre: gespannt, actionreich

Charaktere: viele neue Rächer und Epics, tolle Abwechslung zu Band 1

Protagonist/in: David hat im Gegensatz zu Band 1 eine tolle Entwicklung hingelegt, ist jedoch stur wie eh und je

Schreibstil: Brandon Sanderson!

Ende: Ende macht Lust auf mehr, hat aber keinen fiesen Cliffhanger

Bewertung: Das Warten hat sich gelohnt und Brandon Sanderson hat mich überzeugt, wie eh und je. Ich liebe diese grandiose Reihenfortsetzung und kann gar nicht genug von den Epics bekommen. Das Warten auf Band 3 wird schwer. Trotzdem gibt es von mir 5 von 5 begeisterte Füchschen.

Wie erwartet grandios!

Von: Mara Datum : 11.12.2015

Beim Cover wurde wirklich alles richtig gemacht! Die roten Farben, das geschmolzene Metall, die Stadt am unteren Rand und das strahlende Licht am Himmel – alles Elemente, die sich auch im Buch wiederfinden und vor allem nach Beenden der Geschichte so richtig Sinn ergeben. Vor allem die Farbgestaltung passt perfekt zum Titel, den Firefight ist ein vermutlicher Feuerepic, der Flammen kontrollieren kann. Ihr merkt, ich bin von der Gestaltung wie schon beim ersten Band ziemlich begeistert! Die Schrift hat es mir besonders angetan – habt ihr jemals so ein tolles Titeldesign gesehen? Sieht klasse einfach klasse aus im Regal!

„Firefight“ startet nicht direkt nach dem Ende von „Steelheart“, sondern einige Wochen / Monate danach. Der Autor Brandon Sanderson hat über diese Zeit auch ein kurzes Ebook geschrieben („Mitosis“), das ich unbedingt noch lesen muss! Im zweiten Band der Reihe begleiten wir David und die Rächer nach New York, das von Regalia, einer Wasserepic, kontrolliert wird. Das Setting hat mir hier wahnsinnig gut gefallen, denn Regalia flutete bei ihrer Machtübernahme die gesamte Stadt, sodass New York nun eher einem apokalyptischen Venedig ähnelt. Zudem geschehen so einige seltsame Dinge in der Stadt – überall wachsen Früchte, Graffitis an den Wänden leuchten ohne erkennbare Energiequelle und man munkelt, dass es einen zweiten mächtigen Epic namens Dawnslight gibt.

In dieser ungewöhnlichen Umgebung macht sich David auf die Suche nach Megan, in die er sich im ersten Band ziemlich verknallt hat. Das Problem: Die Rächer, allen voran der Prof, sind davon gar nicht begeistert, sodass es zu einigen unvorhergesehenen Komplikationen kommt. Nebenbei muss New York auch noch von Regalia und ihren Anhängern befreit werden und als wäre das noch nicht genug, taucht Obliteration auf. Dieser Epic ist quasi eine wandelnde Bombe – klar, dass er weg muss, bevor er die komplette Stadt in die Luft jagt! Ihr seht, in „Firefight“ passiert so einiges. Es wird nie langweilig und man fliegt nur so durch die Seiten! Brandon Sanderson versteht es meisterhaft, immer neue Wendungen einzubauen, sodass man nie sicher sein kann, was als nächstes passiert. Auch macht es wieder wahnsinnigen Spaß, zusammen mit David die verschiedenen Schwächen der Epics herauszufinden. Rätselspaß pur!

Im ersten Band hatte ich mit dem Protagonisten David ja so meine Probleme. Seine Metaphern haben mich teilweise extrem genervt und manche seiner Entscheidungen waren nicht unbedingt nachvollziehbar. Trotzdem war er eine wahnsinnig sympathische Buchfigur, die mir ziemlich ans Herz gewachsen ist. In „Firefight“ verhält es sich genauso: David wirft immer noch in den unpassendsten Situationen mit den seltsamsten Metaphern um sich, genauso hätte ich ihn manchmal aufgrund seiner Handlungen am liebsten irgendwas gegen den Kopf geschmissen – und trotzdem war er einfach toll. Loyal, mit dem Herz am rechten Fleck und immer darum bemüht, das Richtige zu tun. Er selbst legt großen Wert darauf, nicht als Nerd bezeichnet zu werden, ist meiner Meinung nach allerdings genau das. Und das finde ich super!

Auch die anderen Charaktere fand ich sehr gelungen, allen voran Megan, deren innerliche Zerrissenheit sie unglaublich interessant gemacht hat. Dann gibt es Mizzy, eine Mitglied der Rächer in Chicago, die man aufgrund ihrer fröhlichen Art einfach gernhaben muss. Ebenfalls große Klasse war Regalia. Zuerst wirkt sie wie die typische böse Epic, im Laufe des Buches wird jedoch klar, dass es da noch bedeutend mehr gibt!

Das war sowieso eine große Stärke des Buches! Es gibt kein klares Gut und Böse, sondern die Grenzen verschwimmen und es ist für David und uns nicht immer einfach, die wahren Absichten der Personen zu durschauen. Zudem geht es vor allem um die Frage, ob wirklich alle Epics schlecht sind oder ob es nicht vielmehr eine Frage der persönlichen Entscheidung ist.

Wie immer ein guter Sanderson! :)

Von: Martina Bookaholic Datum : 10.12.2015

https://martinabookaholic.wordpress.com/

Es muss ein Sanderson sein! Das ist das erste, das mir zum Buch einfällt, da sein Name ein Garant für eine gute, actionreiche, fantasievolle Geschichte ist. So wie auch hier, obwohl es in paar klitzekleine Mängel gibt, auf die ich später noch ein wenig eingehen werde.

Zuerst starten wir mit der Handlung, die einige Zeit nach dem Ende von Band eins einsetzt und gleich mal mit einer schwungvollen Actionsszene beginnt. In dieser lockt unser Hauptcharakter David gemeinsame mit den Rächern einen Epic in die Falle, geht dabei fast selbst drauf, gibt aber doch noch den tödlichen Schuss ab, als die Kräfte des Epics außer Kraft gesetzt werden… und hier kommen die ersten, wenn gar schon zweiten Zweifel von David auf. Vielleicht ist es ein Fehler alle Epics zu töten? Vielleicht können sie auch gerettet werden? Dieser Gedanke beschäftigt ihm über das ganze Buch hinweg, besonders da er es unbedingt glauben möchte, da seine große Liebe, das Mädchen (Megan) in das er sich vollkommen verguckt hat, ebenfalls eine Epic ist.

Am Anfang muss ich sagen, dass ich es schade fand, dass die Szenerie von der kühlen Stahlstadt, die wir bereits kannten, zu der neuen Stadt gewechselt hat. Ich mag altes, und vertrautes in Büchern gerne, aber nach einer gewissen Zeit, konnte ich die neue Idee und die Stadt mit den gefluteten Hochhäusern, den leuchtenden Früchten und Graffiti schätzen lernen und fand es dort richtig schön. Zwar schon fast zu kitschig für Sanderson, aber gut kitschig. ^^
Dort im alten New York, das ebenfalls von einem Epic beherrscht wird, muss sich David einigen schweren Prüfungen stellen, bei denen er oft nur knapp dem Tod von der Schippe springt. Was er nicht immer nur auf seine Geschicklichkeit verbuchen kann, sondern er hat Hilfe von anderen. Einiges davon hat mich überrascht und anderes fand ich daher einfach nur toll! Mehr sag ich aber dazu gar nicht. ^^

David ist so ein Charakter, den man einfach lieb haben muss, dem man hin und wieder eine Kopfnuss verpassen möchte, weil er zu unbedacht und impulsive handelt, aber gleichzeitig auch liebevoll knuffen und umarmen möchte. Er hat so geniale Gedankengänge, dass es durchwegs ein Spaß war ihnen zu folgen und seine Aussagen und Dialoge, sowie seine missglückten Methapern sind nicht nur sein Markenzeichen, sondern einfach nur göttlich! Bitte mehr davon. ^^
Obwohl ich David wirklich gerne habe und es schön finde, dass er sich treu geblieben ist, war es etwas schade, dass er sich in diesem Teil nicht etwas mehr weiter entwickelt hat. Was mich aber auch nicht soo sehr stört, da ich denke, dass dies im dritten Teil folgen wird… Denn das Ende von Band zwei hat eine furchtbare Wende gebracht, mit der ich ehrlich gesagt gerechnet habe und David wohl vor seine größte Prüfung stellen wird.

Eigentlich haben mir die meisten Charaktere ganz gut gefallen, bis auf Val und auch von Exel hat man jetzt nicht so viel mitbekommen. Typisches Kanonenfutter eben.^^ Aber Mizzy fand ich witzig und ich bin auch gespannt, was noch mit Megan wird. Wie immer ist wenig Romanze in Sandersons Bücher, was ich schade finde, aber wohl nicht zu ändern ist. Er ist eben ein Mann, da ist das nicht so wichtig. ;)

Die Handlung selbst konnte mich teilweise mit ihrer Spannung mitnehmen, es gab aber auch Stellen, die mir zu langatmig waren und die Sanderson mit zu viel Umgebungsbeschreibung und langen Nachforschungen gefüllt hat, was mich etwas länger an dem Buch lesen ließ, als ich gedacht hätte. Daher auch nur 4 Punkte, da es doch etwas mehr Action, mehr Liebe und ein bisschen weniger Vorhersehbarkeit hätte haben können. Das mit den Bäumen war mir bald klar oder die Sache mit der Epic, die diese Stadt beherrscht, sowie ihre Motive. Außerdem finde ich, dass man klar einen Unterschied bei Sandersons Schreibstil erkennt. Er ist wie immer gut, keine Frage, aber besser und schöne finde ich seine Erwachsenen-Fantasybücher wie zb. de Mistborn Reihe. <3

Wo bleibt Band 3?!

Von: Riiinchens Bücherwelt Datum : 09.12.2015

www.meine-buecherwelt.blogspot.de

Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt...

* Meine Meinung

Gleich zu Anfang wird der Leser mit einer gehörigen Portion Spannung und Action konfrontiert. Wir dürfen David und die anderen Rächer bei der Jagd nach einem Epic begleiten. Dabei waren einige Szenen dabei, die ich wirklich nervenaufreibend fand. Ich war geradezu an die Seiten gefesselt und konnte nichts anderes als mit David mitzufiebern.

Richtig spannend wurde es allerdings erst als sich die Rächer nach Manhatten aufmachen, um Regalia, die mächtige Epic, die über die Stadt herrscht, zu bekämpfen. Letzteres gestaltet sich allerdings alles andere als einfach. Da Regalia die Kraft besitzt Wasser zu beherrschen, hat sie bereits bei ihrer Ankunft in Manhattan die ganze Stadt geflutet. David und die Rächer müssen daher äußerste Vorsicht walten lassen. Das geflutete Manhattan war wirklich ein tolles Setting. Ich muss Brandon Sanderson echt loben! Bei all seinen Büchern kann man beobachten, wie viel Mühe er sich mit dem Weltentwurf macht. Er lässt sich immer wieder neue Details einfallen, wodurch die Geschichte noch interessanter wird. Doch nicht nur das Setting hat für den weiteren Handlungsverlauf viel Erzählpotential geboten…Auch Regalia selbst hat bei mir für viele offene Fragen gesorgt. Gemeinsam mit David und den anderen war ich damit beschäftigt ihre Schwäche zu entdecken und einen Plan für ihre Vernichtung zu schmieden. Während des Lesens habe ich allerdings auch über die Frage, wie die Epics überhaupt entstehen, gerätselt.

Um den Lesespaß noch größer werden zu lassen, hat Brandon Sanderson einige überraschende Wendungen, sowie weitere actionreiche Kampfszenen eingebaut.

David ist ein wirklich sympathischer Protagonist, der mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Ich liebe vor allem seine etwas unbeholfenen Versuche Metaphern zu bilden. Trotz seiner Anstrengungen fallen seine Metaphern meistens etwas seltsam aus, was mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat. Im Vergleich zu „Stealheart“ war definitiv eine Entwicklung bei ihm zu erkennen. Er ist mir um einiges reifer vorgekommen. Außerdem haben seine Gefühle für Megan dafür gesorgt, dass er sein Wissen über die Epics hinterfragt hat. Sind wirklich alle Epics von Grund auf böse oder war sein bisheriges Schwarz-Weiß Denken falsch?

Eine Handvoll neue Charaktere sind in diesem zweiten Band hinzugekommen. Sie waren allesamt sehr facettenreich gestaltet. Von ihnen habe ich besonders Mizzy liebgewonnen. Mizzy gehört den Rächern von Manhattan an. Sie ist eine quirlige, manchmal etwas tollpatschige junge Frau, die jedoch im Ernstfall voll und ganz bei der Sache ist.

Brandon Sanderson Schreibstil ist locker leicht und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Am Beeindruckensten finde ich jedoch, wie er es schafft seine Leser in die Geschichte miteinzubeziehen. Damit meine ich, dass man das Gefühl hat, mit jeder Seite mehr ein Teil davon zu werden. Desweiteren schafft er es, dass man richtig stark mit den Charakteren mitfiebert und mitfühlt.

Über das Ende kann ich eigentlich nicht meckern, da es die Geschichte vorübergehend abschließt. Aber es ist auch in gewisser Art und Weise offen, sodass ich am liebsten sofort Band 3 lesen würde.

* Mein Fazit

Mit „Firefight“ hat Brandon Sanderson sein Talent ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Mit viel Spannung und Action fesselt er seine Leser an die Seiten und lässt sie mit den Charakteren, vor allem aber mit dem Protagonisten David, mitfiebern. Seinen Weltentwurf versieht Sanderson mit neuen und interessanten Details, sodass man in Sachen Epics bzw. ihrer Entstehung ein ganzes Stück weiterkommt.

Firefight

Von: gosureviews Datum : 07.12.2015

www.gosureviews.blogspot.de

Mit Firefight hat Sanderson eine gelungene Fortsetzung zu seiner neuen YA Reihe: Die Rächer geschrieben. Zwar ist es immer noch weit von seinen Epic-Fantasy Büchern entfernt, aber das war durchaus zu erwarten, da es sich hier um das Young-Adult Genre handelt, bei dem ein anderer Stil und andere Handlungselemente gefragt sind. Deshalb sollte man hier auch eher Vergleiche mit anderen Büchern dieser Sparte ziehen und sie als getrennte Werke sehen(sie zählen übrigens auch nicht zu Sandersons Cosmere). Ich denke aber, für jüngeres Publikum ist dieses Buch auch wieder sehr gut geeignet. Sanderson erzählt wieder mit seinen Markenzeichen eine spannende Geschichte, in einer gut durchdachten Welt, die bereits im ersten Buch etabliert wurde. Jedoch bekommen wir diesmal einen Locationwechsel von stählernen Chicago zum versunkenen New York. Hier gibt es wieder neue interessante Epics als Gegenspieler und wir erfahren endlich noch etwas mehr über sie. Insgesamt bin ich mir unsicher bei der Bewertung dieses Buches. Ich lese einfach zu wenig YA-Bücher um mir einen Überblick über andere Autoren zu schaffen und diese mit Sanderson zu vergleichen. Auch bin ich kein Fan dieses Genres. Die typische "problematische" erste jugendliche Beziehungsphase, hier zwischen David und Megan, sind mir einfach zu langweilig, aber ich zähle ja wohl auch nicht unbedingt zur Zielgruppe :) Aber ich denke mit diesem Buch, bzw. Serie kann man einfach nichts falsch machen. Brandon Sanderson ist und bleibt einer der besten Fantasy Autoren. - See more at: http://gosureviews.blogspot.de/2015/12/firefight-von-brandon-sanderson.html#sthash.YUbvIspl.dpuf

Die Epics schlagen wieder zu

Von: Sonne Datum : 30.11.2015

back-down-to-earth.blogspot.de/

"Ah, da bist du ja, Jon. Das ging ja wirklich schnell."
Die ruhige Bemerkung ließ mich beinahe bis zu den Sternen auffahren. Ich drehte mich um und richtete das Gewehr aus.
Neben dem Prof stand auf einmal eine ältere schwarze Frau mit runzliger Haut und weißem Haar, das sie zu einem Knoten zusammengebunden hatte. Um den Hals trug sie ein modisches Tuch, das trotzdem irgendwie großmütterlich wirkte. Über Bluse und Hosen hatte sie sich eine weiße Jacke angezogen.
Regalia, die Herrscherin von Manhattan, war da drüben direkt vor mir erschienen.
Ich jagte ihr eine Kugel durch den Kopf.

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INHALT:
Steelheart ist tot und Newcago eigentlich frei von seiner tyrannischen Herrschaft, doch die Rächer haben keine Zeit zu ruhen - denn immer wieder kommen neue Epics in die Stadt, um sie zu vernichten. Bald wird klar, dass diese Angriffe von Regalia ausgehen, die die Gewalt über Manhattan besitzt, und dass diese die Rächer aus irgendeinem Grund zu sich locken will. Um herauszufinden, was sie plant, stoßen David, der Prof und Tia zur dort ansässigen Rächerzelle. Die ganze Aktion wird problematisch, als zusätzlich der gefährliche Obliteration auftaucht, um alles in Schutt und Asche zu zerlegen. Und als David dann auch noch Firefight wiedertrifft, für die sein Herz schlägt, ist das Chaos perfekt...

MEINE MEINUNG:
Brandon Sandersons völlig anderer Blick auf Superhelden hat uns 2013 (bzw. 2014 in der Übersetzung) einen großartigen Fantasy-Auftakt geliefert. Nach den schwerwiegenden Ereignissen und Enthüllungen zum Ende hin, schließt "Firefight" nun nur kurze Zeit später daran an. Protagonist David berichtet selbstverständlich wieder aus der Ich-Perspektive und beglückt die Leser mit seinen eigenwilligen Vergleichen und Metaphern, auch wenn diese selbst für seine Belange manchmal aus dem Ruder laufen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, und besonders die Dialoge können mit ihrer realistischen Ungezwungenheit völlig überzeugen.

David ist nicht mehr ganz so naiv wie zu Beginn von "Steelheart", hat seinen Glauben an das Gute im Menschen aber nie abgelegt - was ihn so menschlich macht. Er versucht, in allen das Beste zu sehen und hadert mit Schuldgefühlen, die man absolut nachvollziehen kann. Nachdem man Megan im Vorgänger größtenteils als unfreundliche Zicke kennen gelernt hat, darf sie hier nun eine weichere Seite zeigen, die man durchaus sehr gern an ihr sieht. Der Prof ist wieder wunderbar einschüchternd und undurchschaubar, Tia pragmatisch wie eh und je. Bei den Neuzugängen ist besonders Regalia ein richtig guter Charakter: Schwer einzuschätzen und in ihren Motiven den Umständen entsprechend irgendwie verständlich, können sich ihre vielen Facetten durchaus sehen lassen. Ebenso verhält es sich mit den drei neuen Rächern Val, Exel und Missy, die sich von misstrauisch über seltsam bis zu tollpatschig sehr voneinander abheben.

Nach Steelheart im 1. Teil geht es nun gleich um drei große Epics - Regalia, Obliteration und Firefight nämlich. Letztere ist zurecht auch Titelgeberin, den sie ist diejenige, die den Ausschlag gibt dafür, dass David sich fragt, ob alle Epics böse sein müssen. Nach seinen Rachegelüsten zuvor sind es nun seine Zweifel, die ihn antreiben und die ihn verschiedenen Theorien nachgehen lassen, um Licht ins Dunkel zu bringen. So kann er selbst schon ein Rätsel der Epics lösen und kommt im Verlaufe der Handlung auch den anderen immer näher. Denn man könnte im Grunde fast sagen, dass es im Buch tatsächlich um vier Epics geht - und den letzteren lernt er auf ganz besondere Weise kennen, die Antworten bereithält, aber auch weitere Fragen aufwirft. Es ist also jetzt schon abzusehen, dass es im finalen Band nicht langweilig werden wird.

Zwischenzeitlich gibt es ein paar etwas zu langatmige Momente mit etwas zu viel Geplänkel, ansonsten jedoch folgt eine actionreiche Szene auf die andere, und durch die unterschwellige Bedrohung, die nie nachlässt, ist man auch als Leser immer auf der Hut. Ein bisschen Romantik gibt es, diese hält sich jedoch sehr stark in Grenzen und untergräbt so nie die eigentliche Geschichte. Die Geschehnisse zum Ende hin sind dann besonders schockierend, weil man so nicht damit gerechnet hätte, aber sie sind auch einleuchtend - denn so ist jetzt schon klar, gegen welchen alles abverlangenden Gegner sich die Rächer im letzten Band wappnen müssen (neben dem Titel gebenden natürlich). Und eins ist dabei unvermeidbar: Auch für den Leser wird das ein haarsträubender Kampf.

FAZIT:
"Firefight" ist nicht ganz so spannend wie der Vorgänger, kommt an diesen aber sehr nah heran. Durchdachte Figuren, eine originelle Geschichten und viele unerwartete Wendungen lassen es einem recht selten langweilig werden - Autor Brandon Sanderson kann einfach erzählen. Da bleibt am Ende nur noch die Vorfreue auf "Calamity". Knappe 4,5 Punkte!

Nach schleppendem Anfang gut

Von: horrorbiene Datum : 25.11.2015

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Jugendbüchern und von postapokalyptischen erst recht nicht, aber wenn einer der Lieblingsautoren ein solches Buch schreibt, muss auch ich es lesen. So habe ich zu Steelheart gefunden. Das Buch hat mir dann auch recht gut gefallen, da es spannend war und ein gelungenes Finale hatte. Zwar war das Buch in sich abgeschlossen, aber es gab ohne Frage aureichend Potential für eine Fortsetzung und diese musste ich mit Firefight dann auch sofort lesen.
Ich habe allerdings recht schlecht in das Buch hineinfinden können, was keinesfalls am Schreibstil lag oder daran, dass ich mich nicht an Details aus dem Vorgänger erinnern konnte, sondern daran, dass der Leser gleich in eine “Epic-Jagd” hinein geworfen wurde. Mit anderen Worten der direkte Einstieg war mir viel zu actionlastig. Wäre dies ein Film gewesen, wäre ich in dieser Szene eingeschlafen – das passiert mir regelmäßig, wenn die Action unnötig in die Länge gezogen wird. Beim Lesen kann man schwerlich die langweiligen Szenen verschlafen und so kämpfte ich mich durch die Kämpfe. Im Anschluss wurde das Setting gewechselt und David, nun besser bekannt als Steelslayer, reist mit dem Prof und Tia gemeinsam von Newcago nach Babliar, was einst als Manhatten bekannt war. Dort musste er sich in die neue Rächer-Truppe einfinden, was wieder eher zäh war. Erst als alle Steine auf dem Brett waren und die Handlung richtig losgehen konnte, machte das Lesen Spaß und gegen Ende wurde die Handlung auch hübsch verschachtelt, so dass es wirklich spannend wurde. Auch das Finale war unterhaltsam. Das Buch ist als solches wieder in sich abgeschlossen, wobei ich nun doch schon wissen möchte, wie es weiter geht, denn es hat sich einiges verändert!
Für sich genommen ist diese Trilogie wirklich gut. Die Thematik und der Jugendbuchcharakter sind nur nicht so meins. Ehrlich gesagt, wäre es keine Trilogie, sondern eine mehrteilige Reihe, würde ich sie nicht weiter verfolgen, denn dieses “ein euer Epic hat die Macht in einer Stadt und bedroht die Menschen, stürzen wir ihn” in jedem Buch mit anderen Details, würde mich irgendwann doch arg langweilen. Hier ist das zum Glück nicht so, da die Bedrohung für das nächste Buch von anderer Stelle kommt und es dadurch wesentlich interessanter macht. Zudem finde ich es besser, wenn der Handlungsrahmen überschaubar bleibt.
Gut gefallen hat mir die “Landschaft” in diesem Buch. Bestand Newcago komplett aus Stahl, so herrscht hier Dunkelheit, die durchbrochen wird durch leuchtende Graffities. Ich stelle mir das so vor, als würde mit entsprechender Farbe gestaltete Bilder mit Schwarzlicht beleuchtet. Zudem ragen nur noch die Hochhäuser Manhattens aus dem Wasser, auf denen die Menschen in Zelten hausen, da das Innere der Gebäude von Pflanzen überwuchert und feucht ist. An diesen Pflanzen wächst die ebenfalls leuchtende Nahrung.
Auch die Handlung mit Megan aka Firefight (ist das die Haupthandlung oder eher die Nebenhandlung? Ich kann es nicht benennen) finde ich gelungen, da man es kaum wirklich durchschauen kann und sie dennoch nicht zu sehr in den Kitsch abgleitet.
Ein weiterer Punkt hat mir zugesagt und zwar, dass David ständig versucht Metaphern anzuwenden, sich dabei aber sehr ungeschickt anstellt. Dies scheint er so ein wenig zu seinem Markenzeichen machen zu wollen. Putzig war auch, dass er sich, als jemand anderem eine pointierte Metapher gelang, diese notierte.
Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass dieses Buch zwar der zweite Teil ist, jedoch zwischen dem ersten und dem zweiten Band auch etwas in der Welt der Rächer passiert ist, was man in der ca. 50 Seiten umfassenden Kurzgeschichte Mitosis nachlesen kann. Diese ist bisher nur als E-Book erschienen, ich habe sie noch nicht gelesen und auch beim Lesen dieses Buch nicht vermisst, dennoch wurde das eine oder andere Mal Bezug darauf genommen und daher würde ich jedem Liebhaber der Trilogie dazu raten, Mitosis noch vor Firefight zu lesen. Ich werde das nun nachholen müssen.

Fazit: Firefight knüpft sowohl was die Qualität betrifft als auch mit der Handlung an Steelheart an, mit der Einschränkung, dass man vorher die Kurzgeschichte Mitosis gelesen haben könnte. Diese postapokalyptischen Jugendromane werden nicht mehr mein Lieblingsgenre werden, dennoch war auch dieses Buch gut zu lesen – es ist ja auch ein Sanderson! Der etwas actionlastige Einstieg, wurde durch das gelungene Finale ausgeglichen! Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die nach dem Ende auch mich freudig auf das Finale warten lässt!

Grandiose Fortsetzung

Von: Books and Biscuit Datum : 25.11.2015

booksandbiscuit.blogspot.de

Steelheart ist besiegt, Newcago muss sich neu organisieren. Aber damit ist die Arbeit für die Rächer noch lange nicht getan. Prof, David und das restliche Team werden nach Babilar - ehemals Manhattan - gerufen. Dort regiert Regalia, eine Epic, die das Wasser manipulieren kann. Die Wasserstände in Babilar sind drastisch gestiegen, alle Brücken sind nun unter Wasser und nur noch die Hochhausspitzen sind bewohnbar. Zusätzlich zu Regalia treibt sich nun auch Obliteration in Babilar herum, ein High Epic, der die letzten Städte, in denen er gelebt hat, vernichtete. Prof und die Rächer in Babilar wollen beide ausschalten, aber David zögert. Regalia hat den Prof gerufen, vielleicht kann sie gerettet werden. Vielleicht ist da noch Menschlichkeit in ihr. Und wenn sie Abigail "Regalia" retten können, könnte es auch möglich sein, Megan "Firefight" zu retten.

In Firefight werden die Rächer auch eine harte Probe gestellt. Der Prof verheimlicht dem Team in Babilar, dass erst selbst ein Epic ist. David verheimlicht allen, dass er sich heimlich mit Firefight trifft, die erstaunlich menschlich wirkt und sich wirklich zu bemühen scheint, ihre Kräfte nicht zu gebrauchen, um nicht von ihnen zerstört zu werden. Gleichzeitig erfährt David - und damit auch wir Leser - mehr über die Epics und die Natur ihrer Kräfte und ihrer Schwächen und auch über Calamity, durch dessen Erscheinen die Epics überhaupt erst aufgetaucht sind. Nicht jeder überlebt den Kampf gegen Obliteration und Regalia, und nahezu keiner übersteht ihn unverändert.

Brandon Sanderson überzeugt wieder durch einen packen Schreibstil, eine bildhafte Sprache, die ein actiongeladenes Kopofkino hervorruft. Auch seine Figuren sind grandios, allen voran der mutige, aber trottelige Ich-Erzähler David, der gerne mit Metaphern um sich wirft, die so schräg sind, dass er sie erklären muss (Dabei sind es genau genommen keine Metaphern, wie er immer sagt, der richtige Terminus wäre eigentlich "Vergleiche"). Es kommen einige neue Rächer dazu, die das Team aus Newcago unterstützen. Ich mag die etwas schusselige Mizzy, die etwas Kindlich-Naives an sich hat und mit ihrer direkten Art für so manch amüsanten Dialog sorgt.

Firefight ist nichts für Zartbesaitete. Epics sterben, Menschen sterben, und einige Verletzungen werden recht detailliert erklärt. So sympathisch David auch ist, im Grunde ist er ein Killer, der das Töten zur Berufung gemacht hat. Die Altersempfehlung des Verlages ist ab 14, ich würde es eher ab 16 empfehlen (zumal Protagonist David ohnehin bereits 19 Jahre alt ist und Megan 20. Die meisten anderen Figuren sind noch älter.)

Kurz gesagt: Firefight ist eine grandiose, actiongeladene Fortsetzung, die Steelheart in nichts nachsteht.

MUSS man lesen, denn was dem Leser hier geboten wird, gibt es in dieser Form nicht oft. Science-Fiction vom feinsten. Superman und Konsorten sehen dagegen blass aus!

Von: Bücherwesen Datum : 25.11.2015

www.buecherwesen.de/2015/11/firefight-von-brandon-sanderson.html

Inhalt:

Steelheart der Tyrann ist endlich tot, er wurde von David und den Rächern unschädlich gemacht. Somit ist Newcago frei und die Rächer tun alles, damit es auch so bleibt. Doch es kommen immer wieder Epics in die Stadt um die Rächer anzugreifen.
Doch obwohl der Tod von Steelheart das ist, wovon David immer geträumt hat, klafft seitdem ein großes Loch an der Stelle, an dem die Rache seinen Platz hatte. Er will endlich Antworten auf seine Fragen wo die Epics herkommen und was sie so grausam macht.
Eine Frage jedoch beschäftigt ihn am meisten: Gibt es eine Zukunft für ihn und eine der Epics, Firefight?

Meine Meinung:

Wenn ich jetzt schreiben würde, dass dieses Buch für mich das Lesehighlight 2015 war, würde es sicher für eine Rezi nicht reichen. Es ist aber eine Tatsache, dass es für mich dieses Jahr bisher nichts besseres gab.
Mir hat der erste Teil Steelheart schon sehr gut gefallen und mit Firefight hat der Autor noch eins draufgelegt.
Normalerweise bin ich ja nicht so der Fan von irgendwelchen Superhelden, doch bei den Geschichten von Brandon Sanderson ist das etwas anderes. Hier werden nicht die Superhelden vergöttert sondern die Geschichte wird aus der Sicht eines normalen Menschen erzählt, der sich zur Aufgabe gemacht hat zusammen mit der Gruppe die sich Die Rächer nennt, gegen die Epics vorzugehen.
Die meisten Epics tyrannisieren die Menschen und unterdrücken sie. Töten zum Spaß und machen was sie wollen.
Die Geschichte setzt einige Zeit nach der Vernichtung von Steelheart ein, in der Zwischenzeit sind einige andere Epics nach Newcago gekommen um die Macht an sich zu reißen, doch die Rächer und David haben sie jedes mal geschlagen.
Die Angriffe gehen immer von derselben Stadt aus, Babilar. Diese Stadt wird von Regalia beherrscht, eine High-Epic und sie versucht mit allen Dingen die Rächer in ihre Stadt zu locken, doch weshalb? Welchen Plan verfolgt sie?
Die ganze Geschichte ist sehr fesselnd und spannend geschrieben, wie ich es bisher auch vom Autor gewohnt bin, doch kommt diesmal noch etwas mehr Hintergrund dazu. Besonders interessant ist was David antreibt nachdem er den Wunsch seiner Rache an Steelheart erfüllen konnte.
Er will unbedingt herausfinden was hinter den Epics steckt und wieso sie so grausam sind.
Nicht nur wegen Megan, Firefight. Auch wenn ich vermute, dass das einer der Hauptgründe ist, denn er ist in sie verliebt und wie es scheint beruht das auf Gegenseitigkeit.
Ich hoffe, dass der Autor so weitermacht und ich bald die Fortsetzung lesen kann, denn das Ende dieses Teils war der Hammer und lässt viel offen.

Mein Fazit:

MUSS man lesen, denn was dem Leser hier geboten wird, gibt es in dieser Form nicht oft.
Science-Fiction vom feinsten. Superman und Konsorten sehen dagegen blass aus!

Sanderson ist ein grandioser Geschichtenerzähler!

Von: Nicole W./LilStar Datum : 23.11.2015

www.lilstar.de

Mit Firefight führt Brandon Sanderson die Reihe um den Kampf der Rächer gegen die Epics fort. Im Focus stehen auch dieses Mal wieder mehrere Epics, einer mächtiger als der andere. Während der Professor von der Epic Regalia, einer alten Bekannten, ins ehemalige New York gelockt wird, wo sie mehrere gefährliche Epics auf die Menschen dort los lässt, will David unbedingt mit kommen um Megan alias Firefight wieder zu sehen, die sich Regalia angeschlossen hat. Die Stadt ist nun überflutet und so haben es die Rächer nicht einfach sich in der Stadt zu bewegen, zumal Regalia alles Wasser kontrollieren kann. Dennoch überleben sie einige Begegnungen. Was hat Regalia wirklich vor? Wieso wollte sie den Professor in der Stadt haben? Und kann sie wirklich neue Epics erschaffen, wie sie behauptet?

Was habe ich mich auf den zweiten Teil der Rächer-Reihe gefreut! Nachdem der erste Band Steelheart mich bereits überraschen und unheimlich begeistern konnte, habe ich ungeduldig auf diese Fortsetzung gewartet, zumal sich heraus gestellt hat, dass ich mit sämtlichen Büchern von Sanderson wirklich gut kann! Sanderson ist einfach ein toller Autor, der fantasievolle und gut ausgearbeitete Geschichten erzählt, in denen eigentlich alles stimmt. So glücklicherweise auch wieder bei Firefight.
Außerdem kann Sanderson schreiben, das es eine wahre Freude ist. Oftmals erwische ich mich dabei, dass ich bei Actionszene unkonzentriert werde und sie teils auch überblättere, weil sie so langweilig geschrieben sind, zu wirr oder zu ausführlich. Das war hier jedoch überhaupt nicht der Fall. Hier konnte ich selbst die Action so genießen, als säße ich gemütlich mit einer Schüssel Popcorn vor dem Fernseher, so locker flockig ließ sich die Action in diesem Buch lesen. Das hat richtig Spaß gemacht und ich habe sehr mit den Rächern mitgefiebert.

Der erste Teil war mir noch so präsent, dass ich total schnell wieder in der Geschichte drin war. Ein paar kleine Auffrischungen in Form von Andeutungen auf die bisherigen Geschehnisse gab es, mehr hat es überhaupt nicht gebraucht.

Die meisten Figuren waren bereits bekannt, ein paar neue kamen hinzu. Obwohl viele Figuren gar nicht so ausführlich beschrieben werden, konnte ich mir immer ein ziemlich gutes Bild von ihnen machen und das einfach deswegen, weil Sanderson kurz und knapp diverse Anhaltspunkte liefert, wie die Figuren sich verhalten und nach außen wirken. Nach außen bedeutet hier natürlich vor allem auf David, aus dessen Sicht wir die Geschichte verfolgen können. Das hat mir auch dieses mal wieder sehr gefallen.

Die Geschichte ist ebenfalls wieder sehr abwechslungsreich. Es gibt viel Action, aber auch viel Zwischenmenschliches. Vor allem die Spannungen zwischen David und dem Professor und David und Megan waren sehr spannend für mich mit zu verfolgen.
Auch dieses mal habe ich während des Lesens wieder überlegt, was der Plan sein könnte, was Regalia hier vorhaben würde, wieso sie den Professor in der Stadt haben wollte. Wirklich darauf gekommen bin ich nicht.
Aber nicht nur dieser Plan stand hier im Vordergrund hat mich beschäftigt, sondern auch die Fragen nach dem “Wieso?”. Wieso gibt es die Epics und wo kamen sie her? Nach welchen Regeln funktioniert das alles? Diesen Fragen kamen wir in diesem Buch zu meiner großen Überraschung ein wenig näher, was es für mich noch einmal spannender gemacht hat.

Fazit

Brandon Sanderson beweist mit Firefight, dem zweiten Band seiner Rächer-Serie, erneut, was für ein grandioser Geschichtenerzähler er ist! Der Weltenentwurf ist einfach klasse und die Geschichte fesselt einen so sehr an die Seite, dass die kurzen Kapitel nur so dahin fliegen!
Ich hoffe jetzt, dass wir auf den zweiten Band nicht mehr allzu lange warten müssen, aber leider gibt es bislang selbst für die Original-Ausgabe noch keinen Termin. So hoffe ich das beste, denn ich bin wirklich angefixt!

Tolle Fortsetzung <3

Von: Mella Datum : 19.11.2015

book-angel.blogspot.de/

Klappentext/Inhalt:

Gegen Tyrannen aus Stahl braucht man ein Herz aus Feuer

Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt …

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und wollte mich hiermit bedanken.

Mir hat der erste Band damals unglaublich gut gefallen und da war einfach klar, sobald dieses Buch erscheint muss ich es lesen. Ich hatte einige Erwartungen und vieles davon wurde auch erfüllt.

David hat viel durchmachen müssen. Mittlerweile lebt er bei den Rächern und diese haben sich einige Dinge zur Aufgabe gemacht. Dadurch kommt es, dass David mit dem Prof in eine andere Stadt geht. David kommt das erste Mal aus seiner Stadt heraus und sieht wie das Leben woanders ist. Sie alle haben aber eine Mission und diese muss erfüllt werden. Dabei passieren immer wieder einige Dinge mit denen keiner gerechnet hat. David muss sich nach und nach fragen, ob sein eingeschlagener Weg der richtige ist. Wenn ihr erfahren wollt, was ich damit meine, müsst ihr auf jeden Fall das Buch lesen :)

David ist ein Kämpfer. Er kämpft für Gerechtigkeit und eine bessere Welt. Dabei muss er immer wieder um sein Leben fürchten. Mittlerweile ist er aber an einem Punkt, an dem er über gewisse Dinge nachdenkt. Er will erfahren wie diese gewisse Dinge entstehen. Dabei macht er leider Dinge, die in ihm irgendwann zum Verhängnis werden. Er trifft Entscheidungen mit denen nicht jeder einverstanden ist aber dabei findet er so viele Sachen heraus, mit dem einfach keiner rechnet. David ist sehr intelligent und kann Zusammenhänge schnell erkennen. Dabei überrascht er einen immer wieder.

Der Anfang hat mir gut gefallen, da es gleich sehr actionreich zugeht. Danach werden Pläne geschmiedet und es beginnt ein neues Abenteuer. Mir hat der Verlauf der Geschichte richtig gut gefallen. Es gibt Momente in denen wir so viele Dinge über die Welt erfahren und dann gibt es wieder diese ganzen actionreichen Szenen. Dieser Mix hat mir unglaublich gut gefallen. Vor allem hat mir aber zugesagt, dass David gewisse Dinge hinterfragt. Es werden in dem Buch Entscheidungen getroffen, die man nicht immer für gutheißen kann aber dadurch wird das Ganze einfach noch spannender. Das Ende ist dann richtig aufwühlend und ich will am liebsten jetzt sofort den nächsten Band lesen!!

Fazit:

Diese Fortsetzung konnte mich richtig begeistern. Wir haben Momente in denen wir viel über diese Welt erfahren aber dann haben wir auch diese unerbittlichen Kämpfe für die Gerechtigkeit. Beides ist einfach ein unglaublich guter Mix. Das Ende war dann so aufwühlend und packend. Ich will am liebsten sofort den nächsten Band in den Händen halten. Ich kann euch nur ans Herz legen dieser Reihe eine Chance zu geben!

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 4,5/5
Schreibstil: 4,5/5
Gesamtpaket: 4,5/5

4,5 von 5 Sterne

Actionreiches Abenteuer

Von: BecciBookaholic Datum : 17.11.2015

beccibookaholic.blogspot.de/

Inhalt
Steelheart ist tot. Der skrupellose und grausame Herrscher über Newcago, dem einstigen Chicago, wurde besiegt. Doch nach Davids Erfolg endlich die Rache für den Tod seinen Vaters zu bekommen, fehlt ihm nun scheinbar ein neues Lebensziel. Natürlich verschreibt er sich erneut der Forschung an den Epics, denn er will endlich Antworten über diese Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Warum handeln sie so? Woher kommt ihr unbändiges Verlangen nach Zerstörung und Tod? Können die Epics sich gegen ihr Wesen wehren?
All diese Fragen stehen für David auch vor dem Hintergrund der Liebe zu einem Epic – Firefight.
Erneut stürzt sich David deshalb mit den Rächern in ein Abenteuer auf der Jagd nach weiteren Epics um deren Schreckensherrschaft endgültig zu beenden. Welche Opfer er dafür bringen muss, wird ihm erst später bewusst.

Meinung
Der Schreibstil ist absolut eindringlich und zieht einen schon auf den ersten Seiten in seinen Bann. Der Autor versteht es eine atemberaubende Geschichte zu kreieren und jeder zugehörigen Person Raum zur Entfaltung zu lassen. Man erhält über nahezu jeden Epic im Laufe der Geschichte detaillierte Informationen und Beschreibungen, dennoch bleibt der Fokus auf der sich enorm rasch aufbauenden Spannung. Dieses Gleichgewicht, was Brandon Sanderson zwischen ausführlichen Hintergrundinformationen und dem Handlungsstrang schafft, gelingt in dieser Form nicht vielen Autoren. Man erlebt die Abenteuer hautnah und lernt jeden einzelnen Charakter persönlich kennen. Absolut brillant wird sein Stil durch den oft lockeren Umgangston der Protagonisten und der perfekten Brise Humor.

Die Geschichte gefällt mir außerordentlich gut. Bereits im Auftaktband „Steelheart“ war ich begeistert. Zugegeben, ich bin ein kleiner „heimlicher“ Fan von Superhelden und ihren besonderen Fähigkeiten. Deshalb trifft diese Handlung auch einen Nerv bei mir. Ich war schon gleich zu Beginn Hin und Weg von den Ideen des Autors über die Stärkelevel der Epics, die charakterliche Entwicklung und auch deren Schwächen. Natürlich ist es im Grunde nichts Neues, dennoch sehr eindringlich und wahnsinnig unterhaltsam. In diesem Fortsetzungsband sind „die Bösewichte“ noch ein wenig interessanter, ganz einfach auch deshalb, weil man beginnt den Menschen dahinter zu sehen. Man begibt sich gemeinsam mit David und den Rächern auf eine Jagd, die ebenso das moralische Verständnis und Empathie fordert wie auch die Grenzen der Boshaftigkeit in uns selbst. Im Hintergrund spielt daher ein wenig die Frage eine Rolle, ob und wie man sich gegen bestimmte Dinge, die falsch scheinen, wehren kann. Ich fand es neben der unglaublichen Spannung der Haupthandlung auch sehr interessant zu sehen, wie die Charaktere oft in einen Zwiespalt kamen. Gut oder Böse? Vertrauen oder Ausschalten? Das Ziel der Rächer scheint klar zu sein und der Plan zur erneuten Rettung einer Stadt, beziehungsweise im großen Stil zur Rettung der Menschheit vor den Epics, zeigt sich in seiner Gestaltung recht vielfältig mit einigen Höhen und Tiefen. Genau dies führte dann auch unvorhersehbaren Wendungen und heizte damit die Spannung noch mehr an. Die zarten Bande einer Liebesgeschichte gaben den Ereignissen schließlich den letzten Schliff, weil sich absolut untypisch und sehr unterhaltsam daher kam. Dank dem Protagonisten David wird es auch einfach niemals langweilig. Er ist diese „unberechenbare Konstante“, die immer wieder ins pure Chaos führt und dennoch am Ende zum Ziel. Ebenso grandios und eindringlich sind die Schauplätze gestaltet und die Städtenamen passgenau ausgewählt. Ich konnte mich den Bildern in meinem Kopf nicht entziehen.

Die Personen sind wie bereits erwähnt sehr gelungen. Jeder einzelne Epic ist lesenswert und die Rächer sowieso. Mein Liebling ist dennoch David, der Protagonist mit dem Hang zu seltsamen Metaphern und komischen Vergleichen. Über ihn kann man nahezu die gesamte Zeit schmunzeln. Seine Gedanken und Gefühle sind stets abwägend und kritisch. Er nimmt sich selbst gern auf die Schippe und hat einen wundervoll verrückten Humor. Zudem ist er trotz zeitweiser Gefühlsduselei loyal und aufrichtig. Man kann ihm aber auch einfach keine Flunkerei glauben, denn er ist der wohl schlechteste Lügnern aller Zeiten. Vor allem aber ist er es, der die Rächer überhaupt an ihr Ziel bringt. Er stürzt sich zwar gern unvorsichtig und unbedacht ins Abenteuer, hat dennoch meist einen Plan B in der Tasche und sorgt durch seine wahnsinnigen Aktionen für tolle Unterhaltung. Auch sein Gerechtigkeitssinn konnte mich absolut begeistern, denn er hinterfragt so ziemlich jede Verhaltensweise der Epics und kommt so auch immer wieder auf die Lösung der Probleme und wenn nötig die Schwächen der Epics. Er handelt zwar aus dem Bauch heraus, jedoch sehr präzise und intelligent. Er besitzt charakterlich die perfekte Mischung. Sein Humor, sein Mut, sein Sinn für das Gute und seine logischen Schlussfolgerungen machen ihn sehr charmant und liebenswert. Da es so viele Personen sind, auch einige neue, möchte ich mich auf David beschränken. Die Nebencharaktere solltet ihr definitiv selbst kennenlernen.

FAZIT
Im zweiten Teil von Brandon Sandersons „Die Rächer“ konnte er wieder mit viel Spannung und abwechslungsreichen Charakteren punkten. Eine absolut gelungene Fortsetzung, die mit einer tollen und vielfältigen Handlung aufwartet und im genialen Stil neugierig auf mehr macht. Wer den Autor mag, wird diese Reihe lieben. Auch für alle andere gibt es von mir eine klare Leseempfehlung. Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten wieder mit David auf die Jagd nach Epics zu gehen.

Starker Nachfolger!

Von: Julia von My world full of books Datum : 16.11.2015

myworldfullofbooks.blogspot.de/

Es ist echt schwer, eine Rezension zu „Firefight“ zu schreiben, denn was soll man schon groß sagen wenn man eigentlich nicht wirklich was an dem Buch auszusetzen hat und das auch nicht anders erwartet hat?! Andererseits war ich auch nicht übertrieben begeistert. Es ist also ein Mittelding – das Buch ist wirklich gut, da kann man kaum was falsch machen wenn man dazu greift, aber nach „Steelheart“ hätte ich irgendwie mehr fangirling von mir selbst erwartet.

An sich hat das Buch wirklich die gleichen Vorteile wie schon sein Vorgänger: Es ist kreativ, es ist tatsächlich witzig (und versucht es nicht nur^^), das Setting ist super cool und die Idee gefällt mir richtig gut. Also ja, ich kann das Buch auch wirklich empfehlen. Wenn ich jetzt trotzdem ein bisschen negativ klinge, dann nur, weil ich beim Lesen nicht begeistert war. Das ist wahrscheinlich ein typischer Fall von zu hohen Erwartungen. „Steelheart“ gehörte letztes Jahr zu meinen Jahreshighlights, ich hatte es auch unglaublich schnell durchgelesen. Für „Firefight“ habe ich relativ lange gebraucht, dabei war es ja wirklich gut und auch überhaupt nicht langweilig. Es ist schon heftig, was Erwartungen (sowohl zu hohe als auch zu niedrige) mit einem machen können…

Okay, genug von Erwartungen geschwafelt. Denn „Firefight“ hat ja wirklich viele Pluspunkte. Zum Beispiel fand ich schon das Setting unheimlich toll. Schon in „Steelheart“ war das futuristische Chicago sehr beindruckend und vor allem sehr düster. Diesmal fahren die Rächer ins ehemalige New York und was Atmosphäre und Setting angeht hat der Autor sich da echt selbst übertroffen. Im neuen New York findet man nämlich nicht mehr ein Hochhaus nach dem anderen, sondern nur noch die Dächer, denn die Stadt wurde von einem Epic geflutet. Außerdem findet das Leben dort in der Nacht statt, denn alles ist mit Sprühfarbe besprüht, die nachts anfängt zu leuchten. Ich finde dieses Setting so genial! Man kommt in dieser Reihe von Newcago, wo alles dunkel und aus Stahl ist, nach Babilar, wo alles bunt ist und leuchtet, und das ist schon so kreativ und vielfältig! Ich bin schon echt gespannt wie das Ganze dann im letzten Teil aussehen wird!

Spannend fand ich auch, worauf dieses Buch hingearbeitet hat. Naja, man braucht ja einen „Endgegner“, und der Endgegner aus Teil 1 wurde ja schon besiegt, deshalb war es ganz spannend wie das gelöst wurde. Letztendlich sind die Rächer deshalb nach New York gefahren, nämlich um die Stadt zu befreien, nachdem sie ihre eigene Stadt schon gerettet hatten. Statt dann aber einfach irgendeinen Epic besiegen zu müssen, stellen die Rächer fest, dass es gar nicht so simpel ist. Denn in Babilar gibt es gleich mehrere Epics, die besiegt werden müssen, und noch dazu sind das Epics, die sich organisieren und gegen die Rächer vorgehen. Und genau deshalb konnte ich bei den letzten 100 Seiten dann doch fangirlen, denn da gibt es so viele große und kleine Auflösungen. Denn man wusste das ganze Buch lang eigentlich, dass der geplante Kampf gegen die Epics eigentlich zu einfach ist, und dachte dann doch, dass es vielleicht funktionieren könnte, und am Ende ist es aber genauso wie man dachte und doch auf eine ganz andere und sehr überraschende Weise echt schockierend! Das war jetzt wahrscheinlich ziemlich wirr:D

Letztendlich wird dieses Buch wahrscheinlich jedem gefallen, der den ersten Teil schon mochte, und eigentlich steht das Buch seinem Vorgänger auch in nichts nach. Vielleicht sollte man seine Erwartungen ein wenig anpassen, aber im Prinzip kann die Geschichte auch ziemlich hohe Erwartungen noch gut erfüllen:)

Fazit:
„Firefight“ ist, wie schon der Vorgänger, unheimlich spannend, kreativ und witzig und einfach wirklich empfehlenswert! Jeder, der eine Geschichte über Superkräfte lesen will und über die Frage, ob gut und böse wirklich so leicht zu unterscheiden sind, sollte sich diese Reihe mal näher ansehen!

Firefight - Brandon Sanderson

Von: lost pages Datum : 11.11.2015

lost-pages-time.blogspot.de/

Meinung:
Mit "Steelheart" konnte mich Brandon Sanderson echt überraschen und umhauen. Die Fortsetzung ist dann natürlich direkt auf meine Wunschliste gewandert und ich habe dem Erscheinungstermin fast schon entgegengefiebert. Man braucht sich also nicht wundern, dass ich sie direkt nach Erscheinen lesen musste.

"Firefight" gehört zu der Sorte Bücher, die gleich mit jeder Menge Action durchstarten und ein Tempo vorlegen, das es in sich hat. Unser noch immer leicht chaotischer Held David nimmt den Kampf gegen die Epics direkt ab der ersten Seite auf und ich als Leser bin ihm freudig hinterhergejagt. Mir ist der Einstieg auch in keinster Weise schwer gefallen, obwohl der Vorgänger doch schon ein Weilchen in der Vergangenheit liegt. Zwar versäumt es Sanderson nicht, dem Leser die wichtigsten Ereignisse noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, aber ich hatte von Beginn an ein vertrautes Gefühl und konnte mich an wichtige Details erinnern.

Auch Davids sympathischste Eigenschaft - seinen Humor, habe ich noch bestens in Erinnerung gehabt und konnte mich auch in diesem Buch mehr als einmal köstlich über ihn amüsieren. Seine missglückten Metaphern sind aber auch jedes Mal ein Highlight und hinzu kommt seine "verpeilte" Art, die er glücklicherweise auch in brenzlichen Situationen beibehält. David macht in "Firefight" keine enorme Entwicklung durch, wie es in "Stealheart" der Fall war - das fällt aber auch nicht negativ auf. Trotz humorvoller Ader wirkt er aber gleichzeitig auch gefestigter. Man mag es auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort sehen, aber der Junge ist ein schlaues Kerlchen und vor allem sein Wissen über die Epics und deren Eigenschaften und Schwachpunkte sind beeindruckend.

Was den Lesespaß angeht, so lässt sich Sandersons Buch einwandfrei und angenehm lesen. Bisher konnte mich stilistisch jedes Buch von ihm überzeugen! Vom Plot her bekommt der Leser viel Neues und viel Aufregendes geboten, dafür sorgen allein schon die neu auftauchenden Epics mit ihren speziellen Fähigkeiten. Das Tempo im Mittelteil wird etwas gedrosselt, aber dafür haut der finale Part wieder ordentlich rein. Unzählige spannende Stellen haben mich durchweg bei Laune halten können und ich kann gar nicht anders, als mich auf Band drei zu freuen. Auf die Wunschliste kommt er aber jetzt schon!

Fazit:
Mit "Firefight" hat Brandon Sanderson eine Fortsetzung auf den Tisch gelegt, die sich mit dem Vorgänger messen kann. Erneut konnte mich die Geschichte durch Tempo und Spannung überzeugen und ich hatte durchweg meinen Spaß David auf der Suche nach Antworten zu folgen. Wer auf Bücher mit rasanter Action steht und nichts gegen einen chaotischen, humorvollen Protagonisten hat, der sollte sich diese Reihe mal genauer ansehen. Empfehlung!

Steelslayer kehrt zurück!

Von: 3millionen Datum : 06.11.2015

www.3millionen.wordpress.com

Nachdem ich im März vollkommen begeistert vom Auftakt der Reckoners-Trilogie von Brandon Sanderson war, konnte ich es kaum abwarten, den zweiten Band zu verschlingen. Aufgrund von Nerdproblemen musste ich aber auf die deutsche Ausgabe warten, weil doof im Regal. Und im Oktober kam endlich Firefight in die Läden! AH! (Spoiler bezüglich des ersten Teils!)

Bereits wie der Vorgänger kann Firefight mit Kreativität und Einfallsreichtum sowie Worldbuilding brillieren. Das Setting ist das ehemalige Manhatten New Yorks, eine überschwemmte Großstadt, aus der Wolkenkratzer ragen. Ungewöhnliche Kräfte halten die Stadt am Leben. Die Menschen dort führen ein anderes Leben, haben andere Einstellungen zu den Epics und ihrem Schicksal. Allein diese neue Perspektiven werfen ein anderes Licht auf die neue Gesellschaft seit Calamity.

Mit der neuen Umgebung stoßen auch weitere Charaktere hinzu. Zum einen wird das Team der Rächer um Mizzy, Val und Exel erweitert, die man mit ihren verschiedenen Macken über die Seiten hinweg ziemlich in sein Herz schließt. Und natürlich dürfen auch neue Bösewichte nicht fehlen! Die High Epic Regalia hält Babilar fest in ihren Händen, verfolgt aber gleichzeitig verborgen ihre eigenen Pläne. Doch vor allem Obliteration, eine wandelnde Bombe, hat es mir angetan. Mit seinen Bibelzitaten erscheint er schon ziemlich wahnsinnig. Doch abgesehen von neuen Charakteren, sind auch wieder der Prof, Tia, Megan und David mit von der Partie. Während David im ersten Teil voll und ganz von seinem Hass gegenüber den Epics besessen war, so macht er hier eine deutliche Veränderung durch. Seine Ansichten über die Epics sind nicht mehr nur schwarz, sondern bilden sich langsam zu Hoffnung heraus, diesen Menschen helfen zu können. Firefight helfen zu können. Und dem Prof.

"We want what we can’t have, even when we have no right to demand it."

Neben dem Hauptstrang, Regalias Plänen Einhalt zu gebieten, verfolgt David seine eigene Mission: Firefight und Antworten finden. In dem Buch erfährt man einiges über diese High Epic, die nach Babilar geflüchtet ist. Außerdem gibt es endlich Hinweise auf die Ursache der Kräfte der Epics und auf diesen komischen, roten Planeten namens Calamity. Gerade das hat mich besonders interessiert. Und ich bin gespannt, wie dieser Aspekt nun im dritten Band gelöst wird. Auch der Hauptstrang hat mich gut unterhalten: wilde Verfolgungsjagden, Rettungsaktionen und Angriffe auf Epics, gekrönt mit einem spannungsgeladenen Ende! Ab und an hat mich jedoch die Eintönigkeit der Kämpfe gelangweilt, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass Firefight einen gute Vorlage für den finalen Abschluss ist. Die Handlung ist vorangekommen, es gab Spannung und Action und Momente, in denen man dachte: Verdammt, verdammt, verdammt! Es hat unglaublichen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und hat mir wieder tolle Lesestunden beschert. Ein wenig gedämpft hat mich lediglich Davids Verhalten, das er sich so manches Mal kopfüber in eine Situation wirft, ohne wenigstens ein bisschen nachzudenken. Nichtsdestotrotz bin sehr gespannt auf Calamity, das im Februar 2016 auf Englisch erscheinen wird.

spannung noch gesteigert

Von: schmidl Datum : 01.11.2015

Der zweite teil firefight ist noch spannender als der erste teil, was vielleicht auch daran liegt,daß man die welt der epics soweit verinnerlicht hat und sich nunmehr viel besser auf die handlung einlassen kann.
Beim lesen hatte ich nie das gefühl mich zu langweilen ,was für ein sehr flüssiges lesen sorgt.
Würde diese reihe auf jeden fall empfehlen und werde auch sicherlich den 3. band lesen.