Leserstimmen zu
Extinction

Kazuaki Takano

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eBook
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Kurz vor seinem lang ersehnten Urlaub bekommt Jonathan Yeager zusammen mit drei weiteren Männern einen brisanten Auftrag, der absolute Geheimhaltung voraussetzt. Da dieser Auftrag gut bezahlt wird und er das Geld dringend für die Behandlung seines todkranken Sohnes benötigt, sagt er zu. Sein Team wird in den tiefsten Dschungel des Kongo gebracht, um einen Pygmäenstamm zu vernichten. Das Volk soll angeblich unter einem gefährlichen Virus leiden, das für die gesamte Menschheit eine große Gefahr darstellt. Doch stattdessen erwartet Yeager bei den Pygmäen etwas ganz anderes: Ein kleiner Junge mit einer übermenschlichen Intelligenz und unglaublichen Fähigkeiten. Doch ist er wirklich eine Bedrohung für die Weltbevölkerung? Schließlich widersetzt er sich den Anweisungen und begibt sich mit dem Jungen auf eine lebensgefährliche Flucht... Zeitgleich findet der Pharmakologie-Student Kento Kaga in Japan eine mysteriöse Nachricht von seinem plötzlich verstorbenen Vater. Dieser hat vor seinem Tod versucht, ein Medikament gegen eine unheilbare Lungenkrankheit zu entwickeln. Nach einigem Zögern nimmt Kento schließlich die Arbeit an der noch geheimen Forschung auf. Doch schon bald gerät sein Leben aus den Fugen und er wird gejagt... Durch die spannende Inhaltsangabe bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Ein unheimlich tiefgründiger Thriller, den ich zu Anfang ganz spannend fand. Die vielen wissenschaftlichen Fakten sind manchmal etwas kompliziert, aber dennoch gut verständlich. Mich hat dieses Buch etwas an "Der Schwarm" von Frank Schätzing erinnert, das ich absolut gelungen fand. Dennoch hat mich "Extinction" nicht komplett überzeugt. Mein Fazit: Das Buch lässt mich mit einer geteilten Meinung zurück. Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um mich einzulesen, danach fand ich es sogar sehr interessant und spannend. Doch den Mittelteil fand ich sehr zäh und die vielen brutalen Gewaltszenen haben mich etwas abgeschreckt. Zum Ende hin konnte es mich dann aber doch nochmal packen. Die Grundidee der Geschichte fand ich gut, nur hatte ich doch etwas andere Erwartungen. Schade, aber ich vergebe dennoch 3 Sterne, da der Schreibstil gut und das Buch wirklich nicht schlecht ist.

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“Extinction” erschien bereits Anfang des Jahres und hat mich mit seinem Klappentext sofort angesprochen. Es erinnert ein wenig an Justin Cronins “Der Übergang”, von dem ich ein großer Fan bin. Keine Frage also, dass ich den japanischen Thriller lesen musste. Ich danke den Bloggerportal von Randomhouse und Sinja Bohn für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! Inhalt Der Soldat Jonathan Yeager wird mit drei weiteren Söldnern in den Kongo geschickt, um eine durch ein Virus ausgelöste Epidemie einzudämmen. Arthur Rubens arbeitet für die amerikanische Regierung und überwacht Yeagers Einsatz. Zeitgleich trägt der junge japanische Student Kento Koga Trauer um seinen kürzlich verstorbenen Vater. Dieser hat ihm eine rätselhafte Botschaft hinterlassen und plötzlich ist die Polizei hinter ihm her. Die Aufgaben von Yeager, Rubens und Koga sind miteinander verbunden und doch letztendlich ganz anders als gedacht. Außerdem scheint sich die Menschheit weiter entwickelt zu haben. Ein nie zuvor gesehenes Wesen taucht plötzlich auf dem afrikanischen Kontinent auf… Meinung Ich muss sagen, dass mich der Thriller von der ersten Seite an gefesselt hat. Zunächst war ich ein wenig verwirrt durch die verschiedenen Handlungsstränge, ich war zu sehr auf Jonathan Yeagers Perspektive eingeschossen, aber nach einer Weile kommt man damit gut zurecht und der Perspektivwechsel stört nicht mehr. “Extinction” (zu deutsch “Auslöschung”) ist angenehm zu lesen, auch wenn viele Passagen unglaublich wissenschaftlich geschrieben sind und biochemische Prozesse bis ins kleinste Detail erklärt werden. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch und “das Nötigste” wird man als Laie verstehen. ;) Oftmals ist es bei Thrillern so, dass sich gewisse Vorahnungen im Verlauf der Geschichte bestätigen. Hier war das nicht der Fall. Während sich die verschiedenen Handlungsstränge aneinander annähern, denkt man, man hat das große Ganze begriffen und dann kommt ein so gewaltiger Turn, dass man ganz baff zurückgelassen wird. Für mich war das ein Buch, das überhaupt nicht vorhersehbar war und mich immer wieder überraschen konnte. Witzig fand ich die Anspielungen auf den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und seine damalige Regierung. Jedenfalls vermute ich stark, dass sich der Autor über ihn ausgelassen hat. Fazit Absolut lesenswerter Thriller, der mit viel Science-Fiction, Action, Wissenschaft und auch Politik aufwarten kann. Sehr gut durchdacht, spannend von der ersten bis zur letzten Seite (es klingt abgedroschen, aber es IST so :D ) und mit überraschenden Wendungen, die einen sprachlos zurück lassen. Lesen, lesen, lesen!

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https://www.youtube.com/watch?v=UplD7vpeFL0

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