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Extinction Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10009-6

Erschienen: 11.10.2016
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Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

»Ein großer, intelligenter, hochspannender Thriller.«

Hamburger Morgenpost

Kazuaki Takano (Autor)

Kazuaki Takano, geb. 1964 in Tokio, arbeitet in Hollywood und Japan als Drehbuchautor. Für seine Romane erhielt er renommierte Preise. »Extinction« stand in Japan und Deutschland monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde in seinem Heimatland u.a. als bester Thriller des Jahres ausgezeichnet.

»Ein großer, intelligenter, hochspannender Thriller.«

Hamburger Morgenpost

»Die japanische Antwort auf Frank Schätzing.«

Die Welt

»Ein grandioser Thriller.«

Bunte

»Atemberaubend spannender Blockbuster-Thriller.«

NDR Buchtipp

»Takano lässt Fiktion und Wirklichkeit auf subtile Weise kollidieren, vor dem Hintergund der Snowden-Enthüllungen und der Ebolakrise in Westafrika.«

Deutschlandradio Kultur

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: Genocide
Originalverlag: Kadokawa, Tokio 2011

Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10009-6

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 11.10.2016

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Drehbuchautor Kazuaki Takano verbindet detaillierte Wissenschaft mit einer spannenden, überaus interessanten Evolutionstheorie zu einem faszinierenden Thriller.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten Datum: 24.03.2017

https://buchwelten.wordpress.com/

Warum der Verlag den Originaltitel „Extinction“ nicht mit „Vernichtung“ oder „Aussterben“ ins Deutsche übersetzt hat, verstehe ich überhaupt nicht. „Extinction“ klingt zwar gut, aber viele LeserInnen der älteren Generation verstehen den Sinn dieses Wortes nun mal überhaupt nicht. Und es handelt sich hierbei ja schließlich um die deutsche Übersetzung. Aber nun gut, dass „deutsche“ Titel in der Buch- und Filmbranche manchmal zu wünschen übrig lassen, ist ja nichts Neues. Mit dem Inhalt hat so etwas glücklicherweise nichts zu tun.
„Extinction“ ist ein Pageturner, ein Kino-Blockbuster in Buchform. Man merkt, dass der Autor Kazuaki Takano Drehbuchautor ist und eine entsprechende Dramatik erschaffen kann, die fasziniert. Der Plot funktioniert tatsächlich wie ein Film, den man während des Lesens vor seinem geistigen Auge ablaufen sieht. Takano schreibt sehr bildlich und vor allem flüssig, so dass man das Buch schwer aus der Hand legen kann. Auch wenn einige medizinische und wissenschaftliche Beschreibungen zu sehr ins Detail gehen, wirkt das Ganze niemals langweilig oder ermüdend.

Es sind zwei Handlungsstränge, die Takano im Laufe des Buches geschickt miteinander verbindet. Gerade durch die wechselnden Schauplätze wird „Extinction“ niemals langweilig und man will immer noch ein Kapitel mehr lesen, um zu erfahren, was im anderen Handlungsstrang geschieht. Takanos Wissenschaftsthriller liest sich wie eine Mischung aus Michael Crichtion und James Rollins. Gerade wegen der „militärischen“ Seite fühlt man sich des öfteren an Rollins‘ Sigma Force-Reihe erinnert, allerdings hat Takano eindeutig einen eigenständigen Stil und kopiert nicht. Die Nebendarsteller sind allerdings leider etwas oberflächlich geraten, nur der junge Wissenschaftler Kento Koga und Yeager samt Familie erwecken eine gewisse Sympathie beim Leser. Vor allem Koga ist mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Einzig an der Charakterisierung der „neuen Lebensform“ scheitert Takano fast. Man kann sich dieses neue Überwesen schwerlich vorstellen, obwohl der Autor es zwar beschreibt, aber irgendwie nicht überzeugend genug. Da wäre durchaus noch mehr Potential vorhanden gewesen, um den Menschen der Zukunft exakter und detaillierter zum Leben zu erwecken. Dennoch greift Takano ein überaus interessantes Thema auf und schafft es auch, dieses absolut gut recherchiert in einen spannenden Roman zu verpacken.

Der Autor behandelt in seinem Roman auch weltpolitische, und stark auf die USA abzielende, Probleme und Missstände. Das regt natürlich zum Nachdenken an und ich bin sicher, dass vieles davon auch der Wahrheit entspricht, allerdings kam es mir an manchen Stellen arg übertrieben und aufgesetzt vor. Handlungstechnisch passten diese Einschübe aber dennoch in den Gesamtplot und machten ihn stimmiger. Wenngleich Takano wirklich hervorragend recherchiert hat und dem Thriller dadurch einen sehr glaubwürdigen Rahmen gegeben hat, werden einige Dinge zu schnell (und manchmal auch nicht nachvollziehbar) abgehandelt, so dass es einem vorkommt, als hätte man dadurch versucht, einige Logiklöcher zu übertünchen. Nichtsdestotrotz ist „Extinction“ eine spannende Lektüre, über die man auch ein wenig nachdenkt, wie es mit unserer Welt (und der Evolution) eines Tages weitergehen wird.

Fazit: Drehbuchautor Kazuaki Takano verbindet detaillierte Wissenschaft mit einer spannenden, überaus interessanten Evolutionstheorie zu einem faszinierenden Thriller.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Rezension - "Extinction" - Kazuaki Takano

Von: Martina - Schmökerwelten Datum: 02.03.2017

https://www.facebook.com/Schmoekerwelten

Rezension

"Extinction" von Kazuaki Takano

Inhaltsangabe:
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

Rezension und Fazit:
"Extinction" ist ein intelligenter, sehr komplexer Wissenschaftsthriller, der aber auch die Genre Science Fiction, Politik und Action miteinander vermischt und dem Leser einige naturwissenschaftliche Kenntnisse abverlangt. Die Story verläuft in drei Handlungssträngen, die allesamt biologisch, mathematisch, medizinisch und pharmazeutisch geprägt sind und sich schließlich immer mehr miteinander verbinden. Spannende Ereignisse wechseln sich ab mit wissenschaftlichen Endlosbeschreibungen über Medikamentenentwicklung und Biochemie, die zwar interessant, aber mir definitiv zu langatmig waren. Ich bin leider irgendwann dazu über gegangen, diese "Längen" zu überfliegen bzw. zu überspringen. Ich habe mich wohl durch den hoch interessanten Klappentext verleiten lassen. Als Film wäre ich wahrscheinlich begeistert gewesen. "Extinction" ist eigentlich ein hochspannender Thriller, der mir persönlich allerdings eindeutig zu wissenschaftlich fachbezogen und analytisch ist. Trotzdem habe ich für mich einiges an interessanten Informationen aus diesem Buch gezogen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

spannend & realitisch zugleich

Von: Ramona Datum: 19.01.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Lamer

Wirklich super spannend und realistisch geschrieben. Fesselnd zum Lesen.

Rasante Unterhaltung auf Top-Niveau

Von: Petra Rosenhahn aus Dreieich Datum: 09.12.2014

Buchhandlung: Buchhandlung Rosenhahn

Toller Thriller mit wissenschaftlich gut ausgearbeitetem Hintergrund, der seinen Leser jede Sekunde fesselt und in seinen Bann zieht.

Für mich jetzt schon DER Thriller des Jahres 2015!!!

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