Leserstimmen zu
Extinction

Kazuaki Takano

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Dieser Thriller war für mich Faszination pur. Ich habe wirklich schon einige Thriller gelesen, aber dieser hier war einzigartig und es hat mir wirklich sehr viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen. Das Buch hat verschiedene Handlungsstränge, die der Autor gekonnt und genial zusammenfügt. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf ! Ein roter Faden, voller Spannung, zieht sich durch das ganze Buch. Das absolute Highlight ist der Showdown. Was soll ich dazu sagen ? Ja ich bin wirklich sprachlos. Ein Buch was mich wortwörtlich vollkommen in den Bann gezogen hat. Die Story und die Handlungen sind einfach der Wahnsinn. Es wird nie langweilig, liest sich sehr gut und vor allem ist es auf irgend eine Weise Informationshaltig. Ich liebe ja Bücher, die ein wenig herausfordernd sind und vor allem sich total abheben. Und so ist es genau bei diesem Buch ! Naturwissenschaften, Genozid und Thriller zu verbinden, einfach WAHNSINN !!! Es gehört definitiv nun zu meinen Favoriten und kann es jedem nur ans Herz legen, vor allem die, die Thriller lieben.Ihr müsst es einfach lesen !

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Jonathan Yeager will eigentlich nur noch eines, bei seinem todkranken Sohn sein. Viel Zeit bleibt dem Kleinen nicht mehr. Und die Krankheit ist unheilbar. Doch Yeager muss einen Job der Regierung annehmen, sonst kann er die Kosten der Behandlung seines Sohnes nicht mehr bezahlen. So begibt er sich mit einem zusammen gewürfeltem Trupp in den Kongo. Dort soll bei einem Pygmäenstamm ein Virus ausgebrochen sein, dass sie eindämmen sollen. Und zwar schnell und einfach. Ohne große Überlegungen sollen alle eliminiert werden. Doch als sie im Dschungel auf die Gruppe stoßen, finden sie dort einen kleinen Jungen mit unglaublichen Fähigkeiten. Yeager gibt es zu bedenken, die Leute einfach alle zu ermorden. Doch was soll die Gruppe groß tun? Umringt von kämpfenden feindlichen Truppen und gejagt von der Regierung. „Extinction“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Kazuaki Takano. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Das Buch ist ungekürzt und hat eine Länge von 19 Stunden und 30 Minuten. Und ich habe wirklich jede Minute davon gespannt an den Kopfhörern geklebt. Zugegeben, ich habe bei dem Hörbuch nicht alles verstanden. Es wird sehr viel über wissenschaftliche Abhandlungen gesprochen. Bei einem Printbuch hätte ich wohl sehr viel gegoogelt um nachzulesen, ob das alles zutreffend ist. Beim Hörbuch habe ich einfach so alles hingenommen ohne nachzufragen. Man muss sich also von Anfang an klar sein, dass es sehr tiefe und ausschweifende Einblicke in die Wissenschaft gibt. Genauso weit runter geht es in den menschlichen Abgrund. Ohne etwas zu verschönern erzählt der Autor über die Zustände in Afrika. Wie dort verschiedene Gruppen wüten und übereinander her fallen. Fraglich war für mich nur die eine Ecke, als erzählt wurde, wie der eine Junge zum Kindersoldaten wurde. Das hätte vielleicht nicht unbedingt so direkt erwähnt werden müssen, da es im Ganzen eigentlich keine Rolle spielte. Die Story selbst war für mich sehr interessant und spannend geschrieben. Die Figuren fand ich auch durchweg gut ausgearbeitet. Manchmal hing eine Frage bei mir vor Augen, doch durch das Hören war die Frage dann auch relativ schnell wieder vergessen. Also richtig rund was das Ganze nicht, aber auch nicht so eckig, dass es gestört hätte. „Extinction“ ist ein wirklich spannender Thriller, der aber auch an manchen Stellen schwer verständlich ist. Mich konnte er jedoch komplett in den Bann ziehen. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Ein Thriller mit einer Prise Science Fiction. Wieso Science Fiction? Es könnte auch schon Realität sein …

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Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten. Furchtbar. Das ist das erste Wort, dass mir nach dem Beenden dieses Buches durch den Kopf geschossen ist. Anhand dieser Äußerung ist es schon ersichtlich, dass es mir nicht gefallen hat. Kommen wir zu den Gründen. Vermutlich 1/3 des Buches bestehen aus wissenschaftlichen Kauderwelsch, das man nicht verstehen kann, sollte man nicht Medizin oder Pharmakologie studiert haben. Ich halte mich für einen sehr schlauen Menschen, aber ich möchte bitte nicht wissen wie der Mutantentyp GPR 769 aussieht und wie sich das Medikament daran binden soll. Denn das interessiert mich einfach nicht. Außerdem ist mir immer noch nicht ganz klar, warum dieses Medikament überhaupt entwickelt werden soll. Der erwähnte Grund kommt mir fadenscheinig vor. Wenn es nicht darum geht, folgen ellenlange Schilderungen von mehr oder weniger geheimen Treffen der Beteiligten in den USA und es werden mehrere Nebenplots eingeführt, die auf die eigentliche Geschichte eigentlich keine Auswirkung haben und nur alle unnötig in die Länge ziehen. Zu den ziemlich unnützen Abschnitten zähle ich auch jene, die den Leser mit der barbarischen Gewalt im afrikanischen Bürgerkriegsgebiet konfrontieren. Ich bin wirklich nicht naiv, und ich weiß eine gute Portion an Blut und Mord in Büchern und Filmen zu schätzen. Aber warum muss mir in allen Einzelheiten erzählt werden, wie Kinder bei lebendigem Leibe zerhackt werden oder ein für den Fortgang der Geschichte unwichtiger Kindersoldat seine Mutter vergewaltigen und töten musste? Auch die Schilderung einer Schimpansengruppe, die ein Baby einer rivalisierenden Gruppe in Stücke reißen und fressen muss man sich antun. Davon wird mir einfach nur schlecht und ich will das nicht lesen. Mich beschleicht der Verdacht, dass der Autor das Thema des Buches ausgenutzt hat, um solche Gewaltfantasien legal veröffentlichen zu können. Zusätzlich scheinen alle männlichen Figuren der Geschichte einen irgendwie gearteten Vaterkomplex zu haben, der dringend behandelt werden sollte, auf die Dauer aber einfach nur super nervig ist. Da stellt man sich unwillkürlich die Frage, wie die Beziehung des Autors zu seinem eigenen Vater war. Tatsächlich erfährt man aber über die Person, wegen der der ganze Rummel veranstaltet wird, so gut wie nichts. Man weiß nie, was in ihr vorgeht und das Ende ist doch irgendwie mehr als offen gehalten dafür, dass alle befürchten die Auslöschung der Menschheit stehe bevor. Das scheint mal wieder ein Buch zu sein, an dem sich wirklich die Geister scheiden. Für mich gehört es definitiv zu der Kategorie „Verlorene Lese- und Lebezeit“ und ich möchte jetzt erst mal duschen gehen, um mich von dem Ganzen zu befreien.

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Zu Anfang habe ich mich etwas gequält mir diesem Buch. Viele detaillierte wissenschaftliche Beschreibungen und Erklärungen haben mich beim Lesen behindert. Ich musste öfter nachsehen, was dies und das bedeutet, damit ich richtig verstehe, worum es geht. Aber dann ging es immer weiter bergauf, ich hatte richtig Spaß beim Lesen und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Eine spannende Jagd beginnt. Jonathan Yaeger bekommt ein Angebot für einen sehr gut bezahlten Job. Er soll mit anderen freiwilligen in den Kongo reisen und den Ausbruch eines tödlichen Virus eingrenzen. Jeder weiß, dass eine Reise in den Kongo mehr als gefährlich ist und doch nimmt Yaeger den Job an. Warum? Weil sein totkranker Sohn verschiedene Behandlungen braucht, die allerdings sehr kostspielig sind. Ich kann vollkommen verstehen, dass er den Job annimmt, denn jeder würde alles mögliche für sein Kind tun und Risiken in Kauf nehmen. Die Idee hinter dem Buch finde ich klasse und ich denke auch, dass so eine Geschichte Realität sein kann. Denn ich bin der Meinung, dass die Evolution nicht vollständig abgeschlossen ist, denn es gibt immer mehr Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Akili war mir sehr sympatisch. Ich fand es faszinierend, wie weit er für sein Kindesalter schon war. Ein großes Thema des Buches ist auch die Brutalität. Unabdingbar, denn die Machthaber möchten schließlich, dass Yeager und seine Reisegefährten ein ganzes Dorf auslöschen und ganz besonders Akili auslöschen, da sie ihn als Bedrohung sehen. Man hört ständig in den Medien von Kriegen und anderen Brutalitäten. Am schrecklichsten und grausamsten fand ich die Szene im Buch, als die Kindersoldaten aufgetaucht sind. Wie grausam sie überhaupt zu Soldaten gemacht werden, indem sie sobald sie geholt werden ihre eigenen Eltern erschießen sollen. Dann werden sie als menschliche Schutzschilde in einem Kampf vorgeschickt. Einfach nur grausam und unmenschlich. Das Einzige, was mehr beschrieben hätte werden können, ist Akili. Denn eine konkrete Vorstellung war einfach noch nicht vorhanden in meinem Kopf. Ansonsten ein grandioses Buch! Ich werde es bestimmt nochmal lesen! Fazit: Ein hoch spannender Thriller! Bei dem man aber viel Ruhe beim Lesen haben sollte, damit man tief abtauchen kann!

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"Extinction" von Kazuaki Takano bietet eine interessante Ausgangssituation mit einem spannenden Einstieg, konnte mich aber letztendlich leider nicht so begeistern wie erhofft. Dieses Buch ist keinesfalls als "leichte Kost" zu verstehen und nicht unbedingt etwas für zwischendurch. Erschwert wird einem das nicht nur durch die verschiedenen Handlungsstränge, sondern auch durch viele Fachausdrücke, die hier zuhauf vorzufinden sind. Der Autor zeigt deutlich und eindrucksvoll, wie viel Zeit er mit Recherchearbeit aufgewendet hat, verliert sich jedoch viel zu oft in ausschweifenden wissenschaftlichen Details. Diese mögen zwar für ein besseres Handlungsverständnis sorgen, lassen einen Laien aber doch immer wieder ins Stocken geraten und minderten so oftmals Spannung und Lesefluss. Großer Dorn im Auge war mir außerdem die Thematik um die "übermenschliche Intelligenz", die auf mich einfach nur überzogen und stellenweise gar absurd wirkte. Blendete ich das jedoch aus und ließ mich einfach auf die mir dargebotene Geschichte ein, gefiel mir "Extinction" doch recht gut, weshalb ich dem Buch zwar knappe 3,5 Sterne gebe, aufgrund der Komplexität und des Fachjargons aber dennoch nur eine eingeschränkte Leseempfehlung vergeben kann. Fazit: "Extinction" ist sicherlich nicht für jedermann geeignet, sondern ein Buch, für das man sich Zeit lassen muss, um das Potential dahinter zu ergründen. Wen viele fachliche Details und die ein oder andere Ungereimtheit aber nicht abschrecken, wird mit diesem Buch seine helle Freude haben.

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Warum der Verlag den Originaltitel „Extinction“ nicht mit „Vernichtung“ oder „Aussterben“ ins Deutsche übersetzt hat, verstehe ich überhaupt nicht. „Extinction“ klingt zwar gut, aber viele LeserInnen der älteren Generation verstehen den Sinn dieses Wortes nun mal überhaupt nicht. Und es handelt sich hierbei ja schließlich um die deutsche Übersetzung. Aber nun gut, dass „deutsche“ Titel in der Buch- und Filmbranche manchmal zu wünschen übrig lassen, ist ja nichts Neues. Mit dem Inhalt hat so etwas glücklicherweise nichts zu tun. „Extinction“ ist ein Pageturner, ein Kino-Blockbuster in Buchform. Man merkt, dass der Autor Kazuaki Takano Drehbuchautor ist und eine entsprechende Dramatik erschaffen kann, die fasziniert. Der Plot funktioniert tatsächlich wie ein Film, den man während des Lesens vor seinem geistigen Auge ablaufen sieht. Takano schreibt sehr bildlich und vor allem flüssig, so dass man das Buch schwer aus der Hand legen kann. Auch wenn einige medizinische und wissenschaftliche Beschreibungen zu sehr ins Detail gehen, wirkt das Ganze niemals langweilig oder ermüdend. Es sind zwei Handlungsstränge, die Takano im Laufe des Buches geschickt miteinander verbindet. Gerade durch die wechselnden Schauplätze wird „Extinction“ niemals langweilig und man will immer noch ein Kapitel mehr lesen, um zu erfahren, was im anderen Handlungsstrang geschieht. Takanos Wissenschaftsthriller liest sich wie eine Mischung aus Michael Crichtion und James Rollins. Gerade wegen der „militärischen“ Seite fühlt man sich des öfteren an Rollins‘ Sigma Force-Reihe erinnert, allerdings hat Takano eindeutig einen eigenständigen Stil und kopiert nicht. Die Nebendarsteller sind allerdings leider etwas oberflächlich geraten, nur der junge Wissenschaftler Kento Koga und Yeager samt Familie erwecken eine gewisse Sympathie beim Leser. Vor allem Koga ist mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Einzig an der Charakterisierung der „neuen Lebensform“ scheitert Takano fast. Man kann sich dieses neue Überwesen schwerlich vorstellen, obwohl der Autor es zwar beschreibt, aber irgendwie nicht überzeugend genug. Da wäre durchaus noch mehr Potential vorhanden gewesen, um den Menschen der Zukunft exakter und detaillierter zum Leben zu erwecken. Dennoch greift Takano ein überaus interessantes Thema auf und schafft es auch, dieses absolut gut recherchiert in einen spannenden Roman zu verpacken. Der Autor behandelt in seinem Roman auch weltpolitische, und stark auf die USA abzielende, Probleme und Missstände. Das regt natürlich zum Nachdenken an und ich bin sicher, dass vieles davon auch der Wahrheit entspricht, allerdings kam es mir an manchen Stellen arg übertrieben und aufgesetzt vor. Handlungstechnisch passten diese Einschübe aber dennoch in den Gesamtplot und machten ihn stimmiger. Wenngleich Takano wirklich hervorragend recherchiert hat und dem Thriller dadurch einen sehr glaubwürdigen Rahmen gegeben hat, werden einige Dinge zu schnell (und manchmal auch nicht nachvollziehbar) abgehandelt, so dass es einem vorkommt, als hätte man dadurch versucht, einige Logiklöcher zu übertünchen. Nichtsdestotrotz ist „Extinction“ eine spannende Lektüre, über die man auch ein wenig nachdenkt, wie es mit unserer Welt (und der Evolution) eines Tages weitergehen wird. Fazit: Drehbuchautor Kazuaki Takano verbindet detaillierte Wissenschaft mit einer spannenden, überaus interessanten Evolutionstheorie zu einem faszinierenden Thriller. © 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Rezension "Extinction" von Kazuaki Takano Inhaltsangabe: Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. Rezension und Fazit: "Extinction" ist ein intelligenter, sehr komplexer Wissenschaftsthriller, der aber auch die Genre Science Fiction, Politik und Action miteinander vermischt und dem Leser einige naturwissenschaftliche Kenntnisse abverlangt. Die Story verläuft in drei Handlungssträngen, die allesamt biologisch, mathematisch, medizinisch und pharmazeutisch geprägt sind und sich schließlich immer mehr miteinander verbinden. Spannende Ereignisse wechseln sich ab mit wissenschaftlichen Endlosbeschreibungen über Medikamentenentwicklung und Biochemie, die zwar interessant, aber mir definitiv zu langatmig waren. Ich bin leider irgendwann dazu über gegangen, diese "Längen" zu überfliegen bzw. zu überspringen. Ich habe mich wohl durch den hoch interessanten Klappentext verleiten lassen. Als Film wäre ich wahrscheinlich begeistert gewesen. "Extinction" ist eigentlich ein hochspannender Thriller, der mir persönlich allerdings eindeutig zu wissenschaftlich fachbezogen und analytisch ist. Trotzdem habe ich für mich einiges an interessanten Informationen aus diesem Buch gezogen.

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Leichte Lektüre? Fehlanzeige. Lesenswert? Definitiv. Aber zunächst mal zu den Fakten: Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. Broschiert: 560 Seiten Verlag: C. Bertelsmann Verlag (2. Januar 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3570101851 ISBN-13: 978-3570101858 Originaltitel: Genocide Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 4,7 x 21,6 cm Durchschnittliche Kundenbewertung: **** Ich habe dieses Buch beendet und wusste zunächst überhaupt nicht, was ich davon halten soll und kann. Durch die erste Hälfte musste ich mich wirklich durchquälen, was aber nicht an der Handlung und an den Charakteren lag, sondern am Klappentext, der alles spoilert. Bis Seite 250 war alles vorhersehbar und die Fachbegriffe und wissenschaftlichen Erörterungen erschwerten das Lesen drastisch. Was tun? Abbrechen? Auf keinen Fall, denn was danach kommt lässt die Herzen eines jeden Science-Fiction/Thriller- Lesers höherschlagen. Die Handlung fängt an Spaß zu machen und man fiebert mit ob sie es schaffen Akili retten und ob es der charismatische Kento schafft der japanischen Polizei zu entkommen. Die Charaktere waren schlüssig und sympathisch angelegt. Besonders Yeager wurde mir im Laufe des Buches immer sympathischer. Eine der heftigsten Szenen finde ich war als Kindersoldaten ins Spiel kamen. Diese Szene hat mich emotional sehr belastet und ich fand sie auch äußerst verstörend. Die Brutalität der Machthaber zu beschreiben war notwendig, aber diese Grausamkeiten würden eine Vielzahl von Lesern abschrecken und auch bewirken, dass sie das Buch abbrechen. Ziemlich krass (Dieses Wort hat hier seine Daseinsberechtigung..)! Allerdings fand ich Yeagers Charakterentwicklung hier äußerst interessant und gut umgesetzt. Mein Kompliment. Nur gestört hat mich leider das Ende. Mir blieben einige Fragen, die ich gerne noch beantwortet gehabt hätte. Insgesamt trotzdem sehr lesenswert und ich vergebe vier von fünf Sternen!

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