Leserstimmen zu
Dreh dich nicht um

Jennifer L. Armentrout

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Die Handlung dieses Buch ist unheimlich toll inszeniert und an Spannung kaum zu überbieten. Auch der Schreibstile und die Ausarbeitung der Protagonisten hat mich wieder sehr überzeugt. Ein unheimlich toller Jugendthriller!

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Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage. Als sie wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Und ihre beste Freundin Cassie wird vermisst. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und trägt Samantha etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist … (Klappentext) Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und so war ich gespannt auf ihren ersten Thriller. Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen und ich fand die Umsetzung überzeugend gemacht, wo Samantha wiederauftaucht, und zurück zu ihrer Familie und ihr Zuhause kommt. Es war auch ein bisschen unheimlich, wie alles neu für sie ist und sie sich in ihrem Leben wie eine Fremde führt. Sie kennt nichts von ihren eigenen Sachen oder Gewohnheiten, und weiß nicht welche Dinge sie mag oder welche Hobbys sie hat. Zitat : "Überhaupt nichts war gut, und es würde auch nicht gut werden. Ich steckte hier in einem Leben fest, an das ich mich nicht erinnern konnte, steckte in der Schale dieses Mädchens - dieser Samantha Jo Franco -, und je mehr ich über sie erfuhr, umso mehr begann ich sie zu hassen." Relativ schnell merkt man, wie verändert ihre Persönlichkeit ist. Vor ihrem Verschwinden war sie fies, kalt und eher berechnend zu den Menschen in ihrem Umfeld. Sie hatte keine gute Beziehung zu ihrem Bruder, ihre Freundinnen und ihr Freund sind unfreundlich, oberflächlich und geben in der Schule mit Beleidigungen und Schikanierungen den Ton an. Doch nach ihrer Rückkehr wirkt Samantha überhaupt nicht so. Sie versucht sich in ihrem Leben zurechtzufinden und kann gar nicht nachvollziehen, warum sie sich vorher so verhalten hat. Sie merkt, dass sie ihre Freunde unsympathisch findet und bemüht sich um alte Freundschaften, die davor keine Rolle mehr gespielt haben. Einerseits hat mir dieser Charakterwandel wirklich gut gefallen, leider fand ich diese Aspekt im Buch gleichzeitig aber auch sehr vorhersehbar. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, wie sich die Geschichte in Bezug auf Freundschaften und Beziehungen entwickeln wird. Und dadurch ich war dann an manchen Stellen nicht mehr so überrascht. Besonders war das bei der Liebesgeschichte, bei einem Moment wusste gleich sofort, dass es in eine bestimmte Richtung gehen würde. Ich glaube die Vorhersehbarkeit dabei hätte mich gar nicht so gestört, wenn das Buch insgesamt mehr Spannung gehabt hätte. Doch für einen (Jugendbuch-)Thriller war es mir nicht spannend genug. Es konnte mich in dieser Hinsicht nicht richtig fesseln und es ist auch recht wenig passiert. Samantha hat öfters kurze Visionen und fühlt sich verfolgt, aber ich hätte mir definitiv mehr Action gewünscht. Zwar gab es zwischendrin auch mal eine wenig actionreichere Szene, aber für mich, kam die Geschichte doch etwas schleppend voran. Im Vordergrund stand hauptsächlich, wie Samantha mit der Situation versucht umzugehen und ihre fehlenden Erinnerungen. Zitat : "»Ich kann mich an gar nichts erinnern.« Meine Stimme war ein trockenes Flüstern. [...] Ein Zittern lief durch meinen Körper, und ich hasste es. Ich war schwach. Hilflos. Verloren. Ich fuhr zu Carson herumn und strich mir die losen Strähnen aus dem Gesicht. »Was, wenn die Erinnerungen nie mehr wiederkommen ? Muss ich dann den Rest meines Lebens so verbringen ? Mit einem Fuß in der Vergangenheit, an die ich mich nicht erinnern kann ?«" Den Schreibstil der Autorin fand ich bis auf die Spannung wie gewohnt richtig gut. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Fazit : Gute Idee, aber es war für mich nicht spannend genug und teilweise fand ich andere Aspekte in der Geschichte doch sehr vorhersehbar.

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ACHTUNG! Diese Rezension kann Spoiler enthalten. ERSTER EINDRUCK Ich wollte das Buch eigentlich schon viel länger lesen; auch schon, als es das nur in der Hardcover Ausgabe gab. Aber ich konnte nie die Motivation aufbringen, zumal ich mit dem Genre Thriller nicht so viel anfangen konnte. Ich bin jetzt mehr als froh, dass ich es endlich gelesen habe, denn es lohnt sich. Das Cover ist jetzt viel ansprechender, gerade für jüngeres Gefolge und passt meiner Meinung nach dennoch zum Buch. Der Titel ist perfekt gewählt, es macht neugierig. Und Armentrout bekommt es auch jedes Mal so hin, dass die Titel im Buch nachher auch Sinn ergeben. STORY UND UMSETZUNG Ich habe selten so was Spannendes gelesen. Das war jetzt mein zweiter Thriller. Nachdem ich vom Ersten ziemlich enttäuscht war, war dieser hier ein Volltreffer. Ich wurde nicht einmal enttäuscht. Gar nicht leiden kann ich es auch in anderen Genres, wenn man die ganze Zeit eine Vorahnung hat und vieles von Anfang an klar ist. Mir nimmt das dann oftmals die Lust am Lesen. Klar, man rätselt gerne mit und macht sich seine Gedanken, aber manchmal sind die Hinweise einfach zu leicht und man errät es zu schnell. Das war hier nicht der Fall. Mein Verdacht hat sich minütlich geändert. Und irgendwann habe ich überhaupt daran gezweifelt, dass man noch erfährt wer es war, weil es bis ungefähr zehn Seiten vor Schluss keine Auflösung gab! Gott, ich bin in ein kleines Suchtverhalten gefallen ^^ Zudem muss ich sagen, dass ich das erste Kapitel super spannend fand und daher der Einstieg echt leicht war. Jedoch waren Kapitel zwei und drei ein bisschen langatmig, da nicht wirklich viel passiert ist, außer, dass Sam nicht mehr weiß, was los ist. Das Prickeln begann bei mir etwa ab Seite 75. Das heißt nicht, dass es davor schlecht war, aber so richtig reingezogen wurde ich erst ab da. Der Mittelteil war klasse, immer nervenaufreibend und ich fand ihn der beste Teil des Buches. SCHREIBSTIL Was soll ich bitte zu Armentrout noch sagen? Ich kann gar nicht oft genug betonen, dass sie für mich einfach in jedem Genre absolut den Bogen raus hat. Ich meine, sie schreibt so viel und immer wieder finde ich sofort rein und verliebe mich in ihre Charaktere. Das alles passiert ziemlich unbewusst, weil ich so in den Büchern drin bin. Und dann ist es beim Beenden des Buches jedes Mal so, als würde ich mich von Freunden verabschieden müssen. CHARAKTERE SAMANTHA Am Anfang hatte ich keinerlei Bezug zu Sam. Das hat aber daran gelegen, dass sie auch keinen hatte. Sammy hat nämlich selbst keine Ahnung wer sie ist. Und dass sie nicht ständig versucht, wieder so zu sein wie früher und an sich selbst hängt, hat mir gut gefallen. Anstatt sich selbst hinterher zu trauern, hat sie sich neu gefunden bzw. erfunden und etwas Besseres aus ihrem Leben gemacht. Bei ihr konnte man die Entwicklung ziemlich gut nachvollziehen. Vor allem kamen die Erinnerungen nicht einfach so aus heiterem Himmel, sondern weil sie wirklich danach gesucht hat. Mir hat es Spaß gemacht, ihr bei der Suche zuzuschauen. Gerade deswegen, weil sie die richtigen Schlüsse gezogen hat und sich nicht immer dumm gestellt hat, bei offensichtlichen Dingen... Insgesamt konnte ich mich gut mit Sam anfreunden und vor allem mit der Art, wie sie sich verändert hat und wie sie neuerdings mit den Menschen umgeht. Sie ist rücksichtsvoll und steht für die Dinge ein, die ihr etwas bedeuten. CARSON Menno, schon wieder ein Typ, in den ich mich neben Daemon, Cam, Roth und all den anderen aus Armentrouts Büchern verliebt habe... Zunächst hat er mich ein wenig verwirrt, da Carson zu Anfang eigentlich meinte, er könnte die alte Version von Sam nicht ausstehen, nach ihrem Verschwinden aber sofort an ihrer Seite war. Das wurde aber im Laufe des Buches immer klarer. Und das zeigt, dass Carson ein loyaler Mann ist, der auch über die Fehler der Menschen hinweg sehen kann und dabei immer sein Bestes tut, um zu helfen. Er ist für andere da und oftmals ziemlich selbstlos. Ihn interessiert es nicht, was andere über ihn denken und ist sich in erster Linie auch selbst treu, gibt sich dabei aber nicht überheblich. Das hat mir so unglaublich gut gefallen. Doch auch er hat seine Grenzen, aber das kann man ihm nicht vorwerfen, weil Sam das eine Mal einfach zu weit gegangen ist. Doch auch hier war er wieder für sie da. Solch loyale und tolerante Menschen bräuchte es mehr! JULIE UND SCOTT haben mir als Paar ziemlich gut gefallen. (Natürlich auch einzeln ^^) Die beiden waren stets da und haben immer die Stimmung etwas gelockert oder in Ordnung gebracht. Mit CASSIE konnte ich nicht so viel anfangen. Als man erfahren hat, was denn nun mit ihr los war, hat sie mir nur noch leid getan. Am Anfang habe ich sie für das Letzte gehalten, aber dafür konnte sie nichts. Cassie ist ein trauriger Charakter. Die ehemaligen Freundinnen und Freunde von Sam (CANDY, VERONICA, DEL) finde ich krank. Wie diese mit ihren Mitmenschen umgehen ist nicht zu entschuldigen und diese verachtende Art, nur weil jemand nicht gerade viel Geld hat, ist einfach das Letzte. Andere Leute fertig machen ist generell das Allerletzte! FAZIT Alles in allem hat mir das Buch unendlich gut gefallen und ich kann es immer nur weiter empfehlen. Es war durchgehend spannend und voller neuer Überraschungen. Ich hatte nie das Gefühl, dass es Story-technisch nachgelassen hat und war permanent wirklich drin in dem Buch. Teilweise gab es Stellen, bei denen ich einfach nur noch 'Wow' denken konnte, weil ich so überrumpelt war. Ich wusste selbst stellenweise nicht mehr, was real war oder ob die Dinge nur Sammys Verstand entsprungen sind. Man wusste generell immer ziemlich wenig über ihre Vergangenheit, aber das hat dem Ganzen erst den nötigen Pep gegeben, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Für mich war das Buch ein absoluter Volltreffer. Die Mitte zwischen Romantik und Thriller hat Armentrout perfekt getroffen, sodass nichts das andere in den Schatten gestellt hat. Ein Buch mit vielen Facetten! Absolut gelungen!

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Fakten übers Buch • Taschenbuch: 384 Seiten / 8,99 € • Verlag: Heyne Verlag (10. April 2017) • Sprache: Deutsch • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren • Originaltitel: Don't Look Back • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 46 Kundenrezensionen ( Amazon ) Titel und Cover Das Buch erschien bereits vor knapp 2 Jahren , damals allerdings mit einem anderen Cover. Das alte Cover ließ meiner Meinung nicht auf einen Jugendthriller hindeuten und ich bin froh , dass es erneuert wurde. Dieses Cover sieht wirklich toll aus : von den roten Flecken bis hin zum Titel , der in einem schwarzen Kreis gedruckt wurde. Die Farben kombinieren sich gut und sehen ästhetisch aus. Zuerst hat mich die gelbe Zeile unten gestört , aber wenn man es lange genug betrachtet passt es zu dem Cover und verleiht etwas jugendlich Frisches. Der Titel passt zum Buch , da er wirklich erwähnt wird im Buch , aber es gibt einige Thriller , die denselben besitzen. Inhalt Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage. Als sie wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Und ihre beste Freundin Cassie wird vermisst. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und trägt Samantha etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist … Ich finde die Idee dahinter wirklich gut und auch die Umsetzung ist wirklich gelungen. Die Autorin hat nicht nur einen Handlungsstrang beschrieben , sondern hat weit mehr eingebaut : eine unzertrennliche Liebe , hasserfüllten Verrat , erschreckend- wahre Botschaften über unsere Gesellschaft und uns vor Augen geführt wie fixiert wir doch auf das sind was andere Menschen über uns denken. Die Handlung ist gut bedacht : als Leser ist man ebenso ahnungslos wie Samantha und versucht im Hinterkopf immer auf die Person zu kommen , wird aber zum Ende hin extrem überrascht und kann nicht mehr zwischen Fantasie und Realität unterscheiden. Alle Elemente , die in einen Thriller nicht fehlen dürfen sind enthalten und trotzdem steckt weitaus mehr in diesem Buch. Charaktere • Samantha , ein starker Charakter , die auch den schwierigsten Situationen nicht ausweicht. Ihre offene Art kostet ihr oft sehr viel ebenso wie ihr Ehrgeiz ihre Erinnerungen zurückzubekommen. • Scott , der Zwillingsbruder von Samantha bedeutet ihr seit sie ihr Gedächtnis verloren hat viel mehr und sie sind eine Seele und ein Herz , was einem als Leser sehr nahe geht • Carson , der für Samantha in ein völlig neues Licht gerückt ist und sie obwohl er sie am Anfang nicht leiden konnte und trotz ihrer früheren Art zu mögen beginnt. Er war mir von den ersten Seiten an schon sympathisch. Schreibstil Meiner Meinung ist der Schreibstil identisch mit dem aus einem ihrer andere Büchern ( Morgen lieb ich dich für immer ). Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und doch detailliert. Die Kapitel lassen sich durch diesen Stil flüssig lesen und man fliegt förmlich durch die Seiten. Negative Punkte Ich möchte darauf hinweisen , dass Kritik niemals als etwas beleidigendes angesehen wollte , zumal auch jeder es anders sieht. • Es gibt nur einen einzigen negativen Punkt und ich glaube das sieht jeder anders : am Ende war es meiner Meinung etwas zu viel Action. Natürlich war es passend , aber die Erkenntnis und alles herum geschah für mich einen Funken zu schnell und dadurch wurde auch der Epilog schnell abgehandelt. Positive Punkte • Das Cover ist wirklich toll gestaltet • Ich finde das Format dieses Buch sehr praktisch : man kann es ganz bequem in der Hand halten und es gut lesen • Ich fand die Charaktere wirklich sympathisch • Die Handlung ist wirklich gut durchgedacht : Man hegt immer Verdacht und fiebert mit Samantha mit , ist zwischen Realität und Fantasie hin und hergerissen und wird am Ende doch extrem überrascht • Die Rückblenden haben den Spannungsfaktor um einiges erhöht • Die Geschichte führt uns vor Augen wie fixiert unsere Gesellschaft auf Geld und gute Ansichten ist : erschreckend , aber wach rüttelnd und wahr • Der Klappentext verrät nicht allzu viel über die Geschichte , was ich wirklich bewundernswert finde , weil dieser Faktor so viel aussagt : wer will schon in der Inhaltsangabe gespoilert werden ? Meine Meinung Ich habe das Buch wirklich verschlungen , weil es teilweise so spannend war und die Handlung auch so unfassbar gut strukturiert ist. Ich fand es auch toll , dass man oft wirklich überlegen musste ,, Läuft das jetzt auf Fantasy Elemente hinaus oder ist das wirklich Realität ? ‘‘ Da hab ich mich an das Buch ,, Herz aus Glas ‘‘ erinnert , wo man sich laut vielen auch dieselbe Frage stellen musste. Im Gegensatz dazu habe ich dieses Buch gehasst , alles war so vorhersehbar und unrealistisch. Jennifer L. Armentrout hat dies bei diesem Buch wirklich einwandfrei gemacht. Das Umfeld fand ich wirklich interessant. Man erinnert sich Stück für Stück mit Samantha mit und verliert oft wirklich die Fassung. Manchmal habe ich wirklich nachgedacht ob es in der Welt tatsächlich solche Familien gibt , die sich solche Sorgen um ihren Ruf machen. Ich vergebe dem Buch 5 von Sternen , weil es eine wirklich überzeugende Geschichte ist. Fazit Ein Muss für alle Thriller- Fans. Man bekommt Spannung geliefert und fiebert mit der Protagonist mit. Eine Handlung , die klar strukturiert ist und Überraschungen und schreckliche Erkenntnisse bereit hält. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen , es ist so eine tolle Geschichte und man fliegt förmlich durch die Seiten.

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Mein erster Jugendthriller! Da ich normalerweise eher die 'Erwachsenen-Thriller' lese, war ich sehr gespannt auf dieses Buch und bin nicht ohne Vorurteile herangegangen. Warum? Weil ich dachte, dass ein Thriller für diese Altersklasse gar nicht spannend sein kann. Ich habe mich wahrlich getäuscht! Ich habe dieses Buch innerhalb von 24 Stunden gelesen und wollte es einfach nicht mehr weglegen. Von beginn an war man sofort in der Story gefangen und die Spannung hat bis zur letzten Seite nicht nachgelassen. Ich habe mir mehrmals überlegt, wer denn nun der Täter sein kann. Erst auf den letzten Seiten hatte ich dann doch eine etwas spezifischere Meinung dazu! Und das Ende? Nicht schlecht! Und nicht nur der Thriller selbst, sondern die nebenher gesponnene Liebesgeschichte gefällt mir sehr gut. Auch glänzt das Buch mit sehr tollen und liebenswürdigen Nebencharakteren! Ich bin froh, dass ich es doch noch gelesen habe!

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Cover: Eine wunderschöne, rote Blume ziert das Cover, welche mich, passend zum Thema, an Blut, Gewalt und Gefahr denken lässt. (Ich hab jedoch noch die alte Printausgabe. Mittlerweile hat das Buch ja ein anderes Titelblatt, welches mir persönlich nicht so gut gefällt) Inhalt: Schon nach den ersten Seiten hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen. Zuerst ist die Stimmung sehr düster und gruselig. Die liebe Sam kann sich an nichts erinnern. Die Polizisten hatten sie blutüberströmt gefunden und ihre vermeintliche beste Freundin Cassie wurde immer noch vermisst. Sie bekam ein schlechtes Gewissen. Sie selbst war wieder aufgetaucht und vor allem war sie lebendig, aber dieses andere Mädchen nicht... und die Eltern dieses Mädchens litten sehr darunter. Von Schuldgefühlen getrieben versucht sie sich mit aller Macht an die Nacht, in der sie verschwand, zu erinnern. Was war bloß an diesem Tag vorgefallen? Und wo war Cassie? Ist sie bereits tot? Und da waren noch diese kleine Zetteln, die sie versuchten vor etwas oder jemanden zu warnen und ein Schatten, der sie verfolgte. Wer war dieser Schatten? Wer schrieb diesen Angst einflößenden Zetteln? Wurde sie verrückt? Bildete sie sich das alles bloß ein? Oder war es doch real? Des Weiterem hatten ihre „Freunde“ ein leichtes Spiel, da Sammy ihr gesamtes Gedächtnis verloren hatte. Sie hatte jeglichen Streit und jede unangenehme Situation zwischen ihnen vergessen, so konnte man ihr alles Mögliche vorgaukeln. Und da ist noch Carson, mit dem sie sich immer wieder und wieder gestritten hatte, aber tief in ihrem Inneren wusste sie, dass sie ihn eigentlich mochte. Konnte sich da etwas neues Entwickeln? War Carson denn in diese ganze Sache verwickelt? Fragen über Fragen. Die ersten 100 Seiten haben sich etwas gezogen, doch danach ging es sehr spannend und reizvoll weiter! Jede Sekunde kamen neue Erinnerungen von Sam zurück, die einem den Atem anhalten ließen. Während des ganzen Buches habe ich mitgeraten und habe mir den Kopf zerbrochen, wer Sam das alles antun konnte, doch dieses Ende hätte ich so nicht kommen sehen! Völlig unerwartet. Mir selbst gingen die wildesten Ideen durch den Kopf, doch nie im Leben hätte ich auf diese eine Person getippt… Die Autorin hat mal wieder eine brillante Leistung erbracht und uns alle an der Nase rumgeführt! Ich würde gerne noch vieles mehr dazu sagen, jedoch kann ich das nicht ohne zu Spoilern und das möchte ich verständlicherweise nicht. Also müsst ihr mir einfach glauben, dass das Buch wirklich lesenswert ist! Schreibstil: Wie auch in ihren anderen Büchern ist der Schreibstil flüssig und sehr gut zum Lesen. Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Charakter: Sam war früher ein echtes Miststück, jedoch wurde sie nach ihrem Gedächtnisverlust ein besserer Mensch. Sie hat eingesehen, dass sie sich falsch benommen hatte und änderte sich. Sie schottet sich von ihren alten Freundinnen langsam ab, weil sie ihr früheres Leben nicht mehr weiterführen wollte. Es ist schön diese Änderung mitzuerleben. Ich hatte keinerlei Probleme mich in sie hineinzuversetzen. Carson ist einfach nur fantastisch. Kein Bad Boy, sondern einfach nur ein lieber Kerl. Eine schöne Abwechslung ! Ihren Bruder finde ich vollkommend in Ordnung, auch wenn ich am Anfang meine Zweifel hatte. Alles in allem gefielen mir die Charaktere gut. Insgesamt: Im Großen und Ganzen wurde ich erneut nicht von Jennifer L. Armentrout enttäuscht. Ihre Bücher sind einfach der Hammer und ich freue mich schon, wenn ich ein weiteres Buch von ihr lesen kann. „Dreh dich nicht um“, kann ich definitiv weiterempfehlen.

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"Dreh dich nicht um" ist ein wirklich gelungener Jugendthriller, der ab der ersten Seite faszinieren konnte. Mich hat gerade die intensive Verwandlung der Protagonistin Samantha imponiert, denn sie erschien vor ihrem Verschwinden ein Mensch zu sein, dem jegliche Empathie abhanden gekommen war, Der Gedächtnisverlust ist daher eigentlich ein Vorteil, obwohl unklar ist, was mit Cassie geschah und warum sich Sammy an einen Sturz und viel Blut erinnert. Ist sie Cassies Mörderin? Ihre ehemals besten Freundinnen beschuldigen sie jedenfalls und gehen ihr aus dem Weg. Sammy selbst hat keinerlei Erinnerung an den Abend an dem sie verschwand und ist daher sehr unsicher. Was natürlich durch die kleinen Botschaften die sie erhält nicht besser wird. Zudem hat sie hier und da Versionen, die sie an sich selbst zweifeln lassen. Sammy kann an alte Kontakte anknüpfen und sieht sich selbst, zumindest das, was sie zuvor an Persönlichkeit war in einem anderem Licht und dies wirkt nicht positiv. Jemand wie Sammy gehört im wahren Leben wahrscheinlich zu denjenigen, die andere ausgrenzen und mobben. Sie ist mir unsympathisch und die kurzen Einblicke, die die Erinnerungsfetzten ihres alten Lebens einwerfen, machen dieses nicht besser. Der hohe Spannungsbogen und die Ungewissheit nehmen mich als Leserin sehr gefangen und ergeben ein echtes Thrillererlebnis. Gerade das Ende hat mich zutiefst schockiert, da ich die ganze Story über andere Verdachtsmomente hatte. Cassie selbst ist mir zutiefst suspekt, da sie nicht die Freundin zu sein scheint, wie alle angenommen hatten. Sie hat Sammy verändert und sich in ihren Lebensmittelpunkt gedrängt. Am Ende herrscht Klarheit, wobei es niemals einen Grund gibt ein Menschenleben auszulöschen. Irgendwann kehrt Sammys Erinnerung zurück und wird schnell deutlich, wer Freund oder Feind ist. Schreibstil und Grundgedanke des Thrillers habe ich als fesselnd und spannend wahrgenommen. Mit einer Amnesie zu arbeiten empfand ich als sehr gelungen, denn die Erinnerungslücken wirken mitunter bedrohlich und die Reaktion der Menschen in Sammys Umgebung wirken äußerst authentisch. Wie schon erwähnt ist mir die "neue" Sammy sehr sympathisch. Durch die Freundschaft mit Cassie, die lediglich aus Neid und Missgunst bestand, hat sich Sammy eher zum Negativen verändert. Alte Freundschaften werden erneuert und alte abgeworfen. Es geht eine Verwandlung vor, die mir sehr zusagte, denn so verlor der Thriller an Oberflächlichkeit. Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung an "Dreh dich nicht um". Der Titel wird irgendwann im Laufe der Story sinnig und trifft den Nagel auf den Kopf. Wer sich umdreht, begibt sich eventuell auf einen gefährlichen Weg oder erkennt die Wahrheit, die für diese Story äußerst wichtig erscheint und ein Ende beschert, was mich völlig unerwartet getroffen hat. ★★★★

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Inhalt Samantha war vier Tage verschwunden und taucht plötzlich ohne Gedächtnis wieder auf. Keiner weiß, wo sie war und was mit ihr passiert ist. Und noch schlimmer: Zur gleichen Zeit ist auch ihre beste Freundin Cassie verschwunden und diese ist nicht wieder aufgetaucht ... Wusste Samantha vor ihrem Gedächtnisverlust, wo Cassie ist? Während weiter nach Cassie gesucht wird, versucht Samantha sich zu erinnern und sucht nach Hinweisen, dabei trifft sie ihre alten Freunde, die sie nicht mehr verstehen, ihren Freund, für den sie nichts fühlt und Carson, den sie jahrelang schlecht behandelt haben soll, was sie aber nicht verstehen kann. Und Sam bleibt nicht viel Zeit, denn jemand scheint zu wissen, was passiert ist und das lässt sie nicht in Ruhe ... Cover und Titel Das Cover mit dem roten Nagellack gefällt mir gut, denn rot spielt auch eine Rolle (auch roter Nagellack kommt vor). Es passt auf jeden Fall besser als das alte Cover, aber am besten finde ich das englische Original mit der Spieluhr. Protagonisten Ich denke, man kann Samantha vor und nach dem Gedächtnisverlust fast als zwei verschiedene Personen sehen, denn sie sind schon sehr unterschiedlich! Die neue Samantha kann die alte nicht leiden: Ihr Verhalten, ihre Entscheidungen und vor allem, wie sie andere Menschen behandelt. Die alte Sam war wohl ein ganz normales Kind, bis sie elf war. Da fand sie eine neue Freundin und veränderte sich. Sie wurde mit der Zeit eine Mobberin, distanzierte sich von ihren alte Freunden und war nicht besonders sympathisch. Sie war unausstehlich, und die neue Sam sieht das genau so. Diese ähnelt der alten Samantha kaum. Sie versteht nicht, warum sie mit ihren schrecklichen Freundinnen andere Leute so abfällig behandelte und warum sie mit Cassie befreundet war, obwohl sie sie anscheinend nicht so sehr mochte. Die neue Samantha ist ein ganz normales nettes Mädchen geworden durch ihren Gedächtnisverlust und ähnelt eher der elfjährigen Samantha, was ihr Verhalten und die Wahl ihrer Freunde betrifft. Weil die neue Sam so nett ist und ihre Handlungen eher achvollziehbar, fragt man sich, wie sie früher so anders sein konnte und hofft natürlich, dass sie so bleibt wie sie ist. Andere Charaktere Samanthas Freunde von kurz vor dem Gedächtnisverlust Veronica und Candy sowie ihr fester Freund Del sind oberflächliche, reiche verzogene Gören, die gut zur früheren Sam passten, aber nicht mehr zur jetzigen. Nun fühlt sich Sam ihren Freunden von ihrer Kindheit näher: Sie kommt wieder mit ihrem Bruder und dessen Freundin Julie klar, und auch mit dem attraktiven Carson, der Sohn eines Angestellten, den sie beim neuen ersten Blick für ihren Freund hielt (weil er ja sooo gut aussieht). Diese hat sie jahrelang schlecht behandelt und darum sind sie auch ein kleines bisschen misstrauisch. Veronica, Candy und Del passt es natürlich gar nicht, dass Samantha mit diesen armen Leuten (also Julie und Carson) zu tun hat. Und dann ist da noch die verschwundene Cassie. Die Beziehung zwischen Sammy und Cassie ist ganz merkwürdig. Ich mochte beide nicht, aber konnte auch beide nicht genau begreifen, weil sie im Buch eher weniger präsent sind und mehr durch Erzählung anderer beschrieben werden. Es wurde eigentlich nichts positives über Cassie gesagt, selbst von ihren Freunden. Also was kann sie denn für ein Mensch gewesen sein?! Handlung und Schreibstil Von Frau Armentrout habe ich sonst eher Fantasy gelesen und das war definitiv mein erster Thriller von ihr. Romantische Gefühle vermittelt sie gekonnt wie eh und je, die Thriller und Krimi-Aspekte sind ebenfalls spannend ausgearbeitet. Manchmal beginnt Samantha Halluzinationen zu haben, aber diese wirken eher wie Rückblenden und Erinnerungen, die ich auch gut fand, wenn an sie mit dem Gedächtnisverlust in Verbindung setzt. Sam wurde mir in diesem Buch vermutlich so sympathisch, weil sie diese krasse Veränderung durchmacht und dadurch auch Schwierigkeiten mit den Menschen in ihrem Umfeld hat. Sie kommt neu in eine Umgebung, dadurch bekommt der Leser viele Dinge erklärt und erfährt sie zeitgleich mit der Protagonistin, obwohl alle um sie herum mehr wissen. Auch das hat die Spannung gesteigert. Die Auflösung des Falls hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und war nicht, was ich erwartet hatte! Fazit Insgesamt hat mit der Thriller "Dreh dich nicht um" gut gefallen. Es war durchgehend spannend und gut geschrieben. Ich würde auch weitere Thriller der Autorin lesen!

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