Leserstimmen zu
Todesurteil

Andreas Gruber

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (2)

(40)
(15)
(1)
(1)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Wenn Kinder verschwinden, hört auch der Spaß für alle Ermittler auf. Keiner mag und will es verstehen, wie Menschen so etwas tun können - ganz davon abgesehen, dass so etwas überhaupt in allen möglichen Jahresgruppen passiert. Auch der bekannte Profiler Maarten S. Sneijder im zweiten Band von Andreas Gruber nimmt ungelöste Mordfälle an der Akademie des BKA mit seinen Schüern durch - und muss eingestehen, dass hier einiges zusammen hängt mit den Fällen verschwundener Kinder... In Wien verschwindet die zehnjährige Clara, seit über einem Jahr bereits. Dann taucht sie völlig verstört im Wald wieder auf und man findet auf ihrem Rücken Tattoos mit Dantes "Inferno". Clara spricht zuerst keinerlei Worte, bis sie auf die Staatsanwältin Melanie Dietz und ihren Traumahund Sheila trifft, die sich dem Mädchen annimmt. Wie sich herausstellt, ist Clara die Tochter ihrer verstorbenen, ehemals besten Freundin Ingrid - und sie fängt an zu ermitteln. Gleichzeitig nimmt Sabine Nemez die Studien auf an der besagten Akademie in Wiesbaden und nimmt Ermittlungen in ungelösten Mordfällen auf, welche einen Zusammenhang haben mit mehreren Fällen sowie mit dem Fall in Wien. Hier ist Clara die Einzige, die den Mörder jemals gesehen hat und somit in großer Gefahr... Nachdem ich bereits den ersten Teil "Todesfrist" gelesen habe, der nur vor Spannung strotzte, war für mich klar, dass ich den Folgeband auch lesen muss. Nemez und Sneijder sind genau so, wie man es von ihnen kennt und auch erwartet. Es dauerte bei mir persönlich etwas, bis ich diese wieder im Gedächtnis hatte, aber dann ging es umso schneller. Nemez kann es einfach nicht lassen, Alleingänge zu machen und zu ermitteln, in den ungelösten Mordfällen, die die Studenten mit Sneijder besprechen. Er selbst ist der perfektionierte "Arsch" schlechthin, wie gewohnt. Aber wie auch immer - in einem harten Gehäuse steckt auch ein weicher Kern, was hier voll zutrifft, er drückt es nur anders aus! Der Autor hat den Leser somit sogleich wieder in den Fängen, die Spannung wird mit jeder Zeile und Seite mehr geladen. Ich hatte echt Probleme damit, das Buch wieder aus den Händen zu legen. Die Abtrennung der Kapitel macht es einem hier auch einfach, schön weiterzulesen und gar nicht mehr aufzuhören. Man liest aus Wien, aus Wiesbaden, einmal aus den Protokollen und immer wieder von den verschiedenen Charakteren, wie der Verlauf gerade ist. Ich muss sagen, die Spannung lässt echt gar nicht nach, sie steigert sich nur noch mehr, selbst wenn man denkt, das geht ja gar nicht - geht wohl! Da Sneijder wie auch Nemez die Gabe haben, sich total in die Täter hineinzuversetzen, werden die Leser auch mit fast jedem Kapitel mit weiteren Leckerlis belohnt und somit an der Stange gehalten. Wenn man denkt, sie sind auf der richtigen Spur, gibt es aber doch immer wieder eine andere und man kommt selbst ins Grübeln, wieso man das tut und wie hier wohl alles zusammenhängen vermag. Gegen Ende wird man aber mit der Auflösung belohnt und die gespinnten Fäden werden gekonnt zusammengeführt - es lassen sich keine Fragen offen und man ist befriedigt mit der Auflösung. Mit diesem Werk über 500 Seiten hat Gruber eine grandiose Fortsetzung geschaffen, die mit wirklich allem gespickt ist und an welcher es an nichts fehlt. Das zweite Buch kann es ohne Wenn und Aber mit dem ersten Band aufnehmen und man kann auf eine tolle Weiterspinnung der Geschichte freuen! Wer aber etwas schwache Nerven hat, sollte doch die Finger davon lassen, denn es sind schon etwas derbe Szenen vorhanden, die sich ins Kopfkino einbrennen! Von mir aber eine klare Leseempfehlung an alle eingefleischten Thrillerfans, die es gerne etwas "härter" mögen und auf den Nervenkitzel aus sind!

Lesen Sie weiter

Ein spannungsgeladener Thriller

Von: aus Wiebelsheim

07.01.2016

544 Seiten bei denen einfach alles passt. "Todesurteil" von Andreas Gruber, erschienen im Goldmann Verlag, wartet mit einer Reihe von Einblicken in die Arbeiten von Profiler, Staatsanwälten, Rechtsmediziner und Psychologen auf. Dabei kommt die Story kein Stück zu kurz und auch die Protagonisten sind klar und deutlich dargestellt. Dennoch gibt es eine Menge an Geheimnissen, die sich im Laufe der Story herauskristallisieren und so für ein wahnsinns Lesevergnügen sorgen. Ein sehr gut enstandene Atmosphäre die sich durch das ganze Buch zieht. Aber erstmal zur Story: 2 Orte, 2 unterschiedliche Ermittlerarten. • Junge Männer und Frauen sind als Studenten der Akademie für hochbegabten Nachwuchs zum BKA nach Wiesbaden gekommen, darunter die Kommissarin Sabine Nemez. Dort lehren sie von dem berühmten und nicht ganz einfachen Profiler Maarten S. Sneijder die Kunst des Profiling. Ungeklärte Mordfälle, in allen Einzelheiten, sind unter anderem ihre tägliche Übungseinheiten. Sabines Freund liegt währenddessen im Krankenhaus, mit einer Kugel im Kopf. Er kam irgendjemanden zu nahe und nun ist Sabine dabei Eriks Spuren zu folgen. • Die Staatsanwältin Melanie Dietz ist mit der Aufklärung eines seltsamen Entführungsfall in Wien betraut. Ihr zur Seite steht die Golden Retriever Hündin Sheila. Clara wurde fast 1 Jahr gefangen gehalten und auf ihrem Rücken ein Inferno Dantes tätowiert. Als die Leichen weiterer toter Mädchen auftauchen geht Melanie ihrer eigenen Idee eines Serienkillers nach. Stellenweise auch mal mit weniger legalen Methoden. Haben diese 2 Frauen etwas gemein, oder sind es die unterschiedlichen Fälle? Insgesamt 69 Kapitel wechseln sich ab in der Perspektiven von Sabine, Melanie und einem lange Zeit unbekannten Killer. Trotzdem kam ich nie durcheinander. Die Übergänge waren nahtlos und durch die dabei enstandenen Cliffhänger war es gar nicht anders möglich als weiterzulesen. Schließlich machte die Story neugierig auf diese ganzen Umstände, die besonderen Protagonisten, dem 'Vielleicht' und 'Vermutlich'. Jede Menge an Ungereimtheiten bei diesen ungeklärten Fällen und dann die Sache mit Clara und deren Mutter. Es hat richtig Spaß gemacht mit Sabine zu lehren und den Gedanken und Ausführungen Sneijders zu lauschen. Ihr bei den Recherchen und Ermittlungen über die Schulter zu sehen und zwischendurch mit Melanie einer komplett anderen Spur zu folgen. Was mir ebenfalls sehr gut gefiel, waren die teilweise recht humoristischen Einlagen diverser Protas. Das lockerte ungemein auf. Denn auch wenn die dargestellten Morde stellenweise sehr brutal und grausam waren, gab es doch eine Grenze die nicht überschritten wurde. Der Autor Gruber gab die Anregungen, das Kopfkino ensteht beim Leser selbst. Absolut gerechtfertigte 5 von 5 Sternen, plus einen extra für den sehr egozentrischen Sneijder, den man trotz seiner Boshaftigkeiten irgendwie mag. c)K.B. 12/2015

Lesen Sie weiter

Wien: Ein Pärchen befindet sich auf einem Spaziergang als sie am Rande eines Waldes eine dunkle Gestalt am Straßenrand liegen sehen. Beim näheren Betrachten erkennen sie ein kleines Mädchen und informieren die Polizei. Die Polizei identifiziert das Mädchen als die 11-jährige Clara, die vor einem Jahr spurlos verschwand. Als Clara im Krankenhaus untersucht wird, entdecken die Ärzte mehrere Motive aus Dantes Inferno auf ihrem Rücken. Die Ermittlungen laufen, doch Clara ist total verstört und bleibt stumm... Wiesbaden: Maarten S. Sneijder ist niederländischer Profiler und unterrichtet Studenten an der Akademie des BKA. In den Vorlesungen nimmt er ungeklärte Mordfälle durch. Als Sabine Nemez einen Zusammenhang zwischen allen Mordfällen vermutet, trifft sie auf taube Ohren ... Die Ereignisse überschlagen sich Sneijder befindet sich in Lebensgefahr und muss irgendwann mit Bedauern erkennen, dass er seinen Kollegen und Freunden nicht trauen kann. Persönliche Meinung: Der Roman besteht aus zwei Teilen. Im Wechsel zwischen Wien und Wiesbaden bekommt der Leser mit, wie die Ermittlungen starten, sich jedoch irgendwann nicht weiterentwickeln und wie Sneijder in Wiesbaden seine Studenten ausbildet. Es dauert ein wenig, bis man einen Zusammenhang erkennt, der mit der Zeit jedoch zusammenläuft und dadurch enorme Spannung aufbaut. Der Schreibstil scheint leicht und flüssig zu sein ... weshalb ich mir da "unsicher" bin liegt einfach daran, dass ich diesen Thriller als Hörbuch besitze. Gelesen von Achim Buch, der das alles wirklich toll umgesetzt hat. Durch seine Art zu lesen, kam sehr viel Leben auf, man konnte sich in die Protagonisten schön hineinversetzen und vor allem durch den niederländischen Akzent, den er wegen Sneijder mit reingebracht hat, kam sehr viel Schwung, Spannung und Witz mit hinein. Man muss den ersten Teil dieser Reihe nicht gelesen haben, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Aber ich denke, dass ich mir bei Gelegenheit den ersten Teil auch noch anhören bzw. lesen möchte, da mir die Geschichte wirklich, wirklich gut gefallen hat, was ich zu Beginn nicht geglaubt hätte.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Todesurteil ist der zweite Teil der „Maarten S. Sneijder“ Reihe. Den 1. Teil der Reihe habe ich nicht gelesen, was aber nicht schlimm war. Ich hatte nicht das Gefühl, als würde ich irgendwas nicht wissen/nicht verstehen weil ich den 1. Teil nicht gelesen habe. Das Buch beginnt mit der Flucht der zehnjährigen Clara. Wodurch man schon direkt im Geschehen drin ist, was ich sehr gut finde. Im Buch geht es am Anfang um zwei Verschiedene Fälle/Situationen, einmal um Sabine Nemez in Wiesbaden und auf der anderen Seite um Melanie Dietz in Wien. Die beiden Fälle führen am Ende dann zusammen, womit man am Anfang nicht gerechnet hat. Das Buch war durchgehend spannend und ich hatte wirklich immer Lust weiter zu lesen. Der Schreibstil ist schön. Das Buch lässt sich gut lesen und dadurch, dass alles sehr detailreich beschrieben wird, kann man sich alles wirklich gut vorstellen und ist mittendrin. Auch die Geschichte ist wirklich gut und spannend. Manchmal war es aber auch etwas verwirrend. Sie hat mich sehr gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was die beiden Situationen miteinander zu tun hatten und am Ende dann, wie es ausgeht. Fazit Ein sehr guter und fesselnder Thriller. Ich werde auf jeden Fall den 1. Teil der Reihe lesen. 4/5 Punkten.

Lesen Sie weiter

Von Andreas Gruber und der Reihe um Maarten S. Sneijder habe ich bereits Todesfrist gelesen. Dieser erste Teil hatte mir schon gut gefallen, deshalb wollte ich auch gerne diesen Thriller lesen. Beschreibung des Buches: Der Thriller „Todesurteil“ ist im Goldmann-Verlag im März 2015 erschienen. Er hat 573 Seiten. Der Autor Andreas Gruber ist Österreicher. Er hat bereits mehrere Romane veröffentlich u.a. zwei verschiedene Thrillerreihen. Auf dem Titelbild ist ein Klappmesser zu sehen, die Oberfläche ist an dieser Stelle leicht strukturiert, so dass das Messer plastisch wirkt. Der Titel selbst ist in roter Farbe geschrieben. Das Gesamtbild passt gut zum Thriller, es reiht sich passend in die Reihe um den Ermittler Maarten S. Sneijder. Kurze Zusammenfassung: Die Münchner Kripobeamtin Sabine Nemez nimmt im BKA Wiesbaden an einem Kurs für hochbegabte Kriminalisten teil. Der Profiler Maarten S. Sneijder lehrt an der Akademie und setzt die Studenten an ungeklärte Mordfälle. Als Sabine Zusammenhänge zwischen einigen Fällen erkennt, unterstützt Maarten sie auf immer wieder ungewöhnliche Weise. In einem zweiten Handlungsstrang, der in Wien spielt, taucht die zehnjährige Clara nach einem Jahr plötzlich wieder auf. Ihr kompletter Rücken ist tätowiert. Die Staatsanwältin Melanie Dietz ist in diesem Fall persönlich involviert, Clara ist die Tochter ihrer verstorbenen besten Freundin. Nach intensiver Recherche stellt Sabine Nemez fest, dass Claras Verschwinden und die ungeklärten Mordfälle im Bereich des Wiesbadener BKAs Gemeinsamkeiten aufweisen... Mein Leseeindruck: Endlich mal wieder ein Thriller, der mich so richtig gefesselt hat. Auch wenn das Buch über 500 Seiten hat, es wurde mir nie langweilig beim Lesen. Immer wieder tauchen neue Spuren und Verdächtige auf. Besonders interessant sind die zwei verschiedenen Handlungsstränge. Das ist richtig gut gemacht. Hier fragt man sich von Anfang an, wie diese doch ganz verschieden wirkenden Fälle miteinander in Verbindung stehen könnten. Der Thriller lebt von den verschiedenen Charakteren und den vielen Spannungshöhepunkten: Die mutige Sabine, die intensiv recherchiert und dabei riskiert, von der Akademie ausgeschlossen zu werden. Der Profiler Maarten, der Sabine immer wieder versteckt Spuren legt, so dass sie nicht aufhören kann die Fälle zu untersuchen und zu recherchieren. Auf der anderen Seite die besorgte Staatsanwältin, die sich um die Halbweise Clara kümmert, weil sie den Verdacht hat, dass deren Stiefvater etwas mit Claras langem Verschwinden zu tun hat. An manchen Stellen bin ich tatsächlich so richtig erschrocken, so plötzlich „wendete sich oftmals das Blatt“, führten Spuren in Sackgassen bzw. taten sich neue Verdächtige auf. An manchen Stellen hat der Autor auch ganz eindeutig Spuren gelegt (wenn man beim Lesen richtig aufpasst), so dass man das Gefühl hat, man habe einen Vorsprung vor den Ermittlern. Fazit Ein rundum gelungener Thriller, der nie langweilt und immer die Spannung hält. Ich warte gespannt auf weitere Fälle um Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder.

Lesen Sie weiter

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat … (Quelle Amazon) Was für eine spannende Geschichte. Sabine Nemez wurde endlich an der Akademie für hochbegabten Nachwuchs des BKA aufgenommen, obwohl sie nicht mal einen Test abgelegt hat. Irgendjemand muss sie wohl unbedingt an der Akademie gewollt haben. Profiler Maarten S. Sneijder ist nicht nur bei seinen Studenten ziemlich unbeliebt, aber in seinem Job macht ihm so schnell keiner was vor. Sneijder und Nemez merken sehr schnell, dass sie ein super Team sind. Ich fand die beiden Klasse, auch wenn Sneijder sich nicht gerade ein Bein ausreißt um freundlich rüberzukommen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, hält sich nicht mit Schmeicheleien auf und macht im Prinzip was er will. Aber dafür hat er eine wahnsinnig hohe Aufklärungsquote. Natürlich hat er auch jede Menge Feinde. Die Handlung des Buches spielt in Wiesbaden und Wien. Das kleine Mädchen Clara verschwand kurz nach dem Tot der Mutter und nur der Stiefvater blieb übrig und versuchte sie zu finden. Als sie mit komplett tätowierten Rücken wieder auftaucht ist sie schwer traumatisiert. Einzig die Staatsanwältin und ihr Therapiehund schaffen es, Zugang zu Clara zu finden. Irgendwann treffen Sneijder und Nemez auf den Fall und Wien und zusammen mit der Staatsanwältin sind sie auf einer heißen Spur. Das Hörbuch war unglaublich spannend und der Sprecher, Achim Buch, machte seinen Job extrem gut. Es machte Spaß seinen verschiedenen Stimmen zu lauschen und der Handlung zu folgen. Ich kann das Hörbuch nur empfehlen. Ich hatte es in 2 Tagen beendet. Und wenn ich nicht so müde gewesen wäre, hätte ich wohl die Nacht durchgemacht. Und da ich wirklich begeistert bin, es keine Längen gab, die Handlung nachzuvollziehen war und auch keine Fragen offen blieben, kann ich nur 5 von 5 Punkten vergeben. Ich weiß nicht, ob das gedruckte Buch genauso super funktioniert. Mit Andreas Gruber hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht, aber das wird sich nun auf jeden Fall ändern. Ich bin infiziert und werde gleich nach weiteren Büchern, Hörbüchern oder eBooks Ausschau halten. Vielen Dank an das Bloggerportal von Randomhouse, die mir das Hörbuch zur Verfügung stellten. © Beate Senft

Lesen Sie weiter

Andreas Gruber Todesurteil Thriller ORIGINALAUSGABE Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten, 12,5 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-48025-8 € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90 * (* empf. VK-Preis) Verlag: Goldmann Zum Inhalt: In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat … Meine Meinung: Ich bin durch den Klappentext und das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Hier handelt es sich ja um den 2. Teil der Maarten S. Snijder Reihe, der 1. Teil hieß "Todesfrist". Hier gibt es zum einen um den Profiler, Maarten S. Snijder, der mit seinen Schülern ungeklärte Mordfälle durch nimmt und zum anderen geht es um Staatsanwältin Melanie Dietz, die in Wien tätig ist und mit dem Fall der wieder aufgetauchten Clara betraut wird, deren bereits verstorbene Mutter einmal ihre beste Freundin war. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass die Fälle miteinander in irgendeiner Art und Weise verstrickt sind. Der Profiler Maarten S. Snijder ist ein ganz spezieller Charakter, was dieses Buch auf jeden Fall aus macht. Außerdem sind die verschiedenen Ermittlungsstränge auch sehr interessant. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich bin auch ohne Vorkenntnisse gut in das Buch hinein gekommen, lediglich die verschiedenen Handlungs- und Ermittlungsstränge sind mir am Anfang etwas schwer gefallen und haben mich teilweise auch etwas verwirrt zurückgelassen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es mit 4,5 Sternen bewerten möchte. Es ist auf jeden Fall für alle Thrillerfans eine Kauf- und Leseempfehlung. Ich möchte in nächster Zeit auf jeden Fall auch noch den 1. Teil der Reihe, Todesfrist, nachträglich noch lesen.

Lesen Sie weiter

Ein unheimlich tolles Buch und eine wunderbare Fortsetzung zu dem Buch "Todesfrist". Auch wenn man diese beiden Bücher auch durchaus unabhängig voneinander lesen könnte, da beide eine abgeschlossene Handlung haben, die sogar an unterschiedlichen Orten spielt. Dennoch finden sich die Hauptprotagonisten auch in diesem Band wieder, und gerade die machen das Buch zu etwas ganz besonderen! Die Charaktere sind das, was dieses Buch meiner Meinung nach einzigartig machen. Snejider und Nemenz machen dieses Buch auf seine eigene Art und Weise genial, und auch die neu dazukommende Staatsanwältin Dietz stellt einen für mich toll dargestellten Charakter dar. Gruber schafft es, Charaktere zu erschaffen die ein Buch einfach mitreißend und einzigartig gestalten. Dazu noch eine unheimlich spannende Story, ein guter Schreibstil und das Paket ist perfekt! Mehr könnt ihr noch in meiner Rezension erfahren: https://www.youtube.com/watch?v=X--qirrPU0Y

Lesen Sie weiter