Leserstimmen zu
Auf dem falschen Dampfer kommt man auch ans Ziel

Dorothea Böhme

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Wie der Klappentext schon verrät, geht es um drei Schwestern, die seit fünf Jahren keinen Kontakt mehr zueinander haben. Es ging ein großer Streit voraus, aber auch die sehr unterschiedlichen Charaktere haben dabei eine Rolle gespielt. Nun sind sie auf einer Flusskreuzfahrt auf der Donau wieder vereint - mit dem Ziel, sich wieder zu versöhnen. Das zumindest hat Juliane, die älteste Schwester. Dass das Versöhnen aber nicht so mir nichts, dir nichts vonstatten geht, darf vorausgesetzt werden. Es kommt immer wieder Situationen, in denen die Frauen einander geraten. Das Buch zeigt sich also nicht nur von der lustigen Seite, sondern es gibt auch ernste und teilweise traurige Passagen. Denn irgendwie hat man immer das Gefühl, zwischen den Schwestern vermitteln zu wollen. Als Leser hat man viel mehr Hintergrundwissen darüber, warum jede so handelt wie sie es tut - und dann zeigt man dafür Verständnis, wo es andere nicht tun. Dass der Roman nicht einfach nur witzig ist, hat mir sehr gut gefallen. Hier werden zwei Seiten miteinander vermischt - und das passt für mich sehr gut zusammen. Aber neben den Schwestern spielen auch die anderen Kreuzfahrer eine Rolle und hier hat die Autorin wirklich die skurrilsten Charaktere zusammengestellt, die man sich vorstellen kann. Ob nörgelndem Rentner oder Familie mit seeehr aktiven Kinder, alles ist an Bord. Dadurch wird alles extrem lustig und man möchte am liebsten live vor Ort dabei sein. Eigentlich sind es diese Protagonisten, die dem Buch den Schmunzelfaktor geben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Man wechselt immer mal wieder die Perspektive zwischen den Schwestern, was anfangs etwas verwirrend ist. Doch man gewöhnt sich schnell daran und dadurch, dass jede ihre Eigenheiten hat, kann man sie auch gut unterscheiden. Am Ende kommt es nochmal zu einem richtigen Showdown, der für meinen Geschmack etwas zu kurz ausgeführt war. Hier überschlagen sich die Ereignisse, die Geschichte nimmt Fahrt auf, aber für mich geht dabei etwas verloren. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Autorin hier noch etwas tiefer geht. An sich hat mir aber auch dieses Buch von Dorothea Böhme schöne Lesestunden beschert. Ich werde gleich mal schauen, was es noch so von ihr zu lesen gibt. Von mir gibt es vier Sterne!

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„Auf dem falschen Dampfer kommt man auch ans Ziel“ ist ein Roman von Dorothea Böhme und erschien 2015 im blanvalet Verlag. Drei Schwestern, die seit einigen Jahren keinen Kontakt mehr miteinander pflegen, machen gemeinsam eine Donaukreuzfahrt. Juliane, die Älteste, will sich mit ihren Schwestern versöhnen und lockt sie auf das Kreuzfahrtschiff Santa Luisa. Auf dem Schiff angekommen, versucht Ricarda stets Streit zwischen ihren Schwestern Juliane und Trixie zu verhindern und muss schlichten. Trixie hat einen geheimnisvollen Rucksack mit an Bord gebracht, Ricarda und Juliane haben ebenfalls ihre Geheimnisse. Als Ricarda den Ersten Offizier, Patrick, kennenlernt, fängt das Chaos an. Außerdem bedrängt der seltsame Kapitän die Gäste täglich Sicherheitsübungen an Bord durchzuführen und tätigt geheimnisvolle Telefongespräche, die Ricarda zufällig mithört. Sie versucht herauszubekommen, was dahinter steckt. Meine Meinung: Eine tolle leichte Urlaubslektüre. Mir hat es Spaß gemacht die drei Schwestern auf ihrer Reise zu begleiten. Die Nebencharaktere haben mir ebenso sehr gefallen, so war ich doch von Anfang an sehr gespannt, was hinter diesem seltsamen Kapitän steckte. Ein komischer Kauz. Ich konnte mir seine täglichen Sicherheitsübungen wirklich bildlich vorstellen und musste hin und wieder sehr schmunzeln. Nicht besonders hervorgehoben - aber meine Favoriten - war die Familie mit den Kindern. Außerdem fand ich es als witzig und gleichzeitig auch rührend, dass gerade Trixie diejenige war, die den engsten Kontakt mit ihnen hatte und die Geheimnisse beider Ehepartner erfahren hat. Ich mochte keine der Schwestern mehr oder weniger. Jede von ihnen ist besonders auf ihre Art und Weise und jede hat ihr Päckchen zu tragen. Da hat, meiner Meinung nach, die Autorin eine tolle Mischung von Charakteren zusammengestellt. Das Buch ist flüssig geschrieben und ich war von Anfang an direkt in der Geschichte drin. Zwischenzeitlich wunderte ich mich über den Anfang, weil man lange nicht erfahren hat, warum genau die Schwestern eigentlich so zerstritten waren. Das löste sich ja dann zum Schluss noch auf. Das finde ich sehr gut gelöst, so blieb es auch bis zum Schluss noch spannend. Der Roman hat äußerst kurze Kapitel, das empfinde ich persönlich als großen Vorteil. Wer kurzweilige, lustige Sommergeschichten gerne liest, wird dieses Buch lieben. Das Cover finde ich sehr ansprechend. Man kann direkt erkennen, dass das ein schönes Urlaubsbuch ist, aber dass da auch einiges drunter und drüber geht in der Geschichte. Man weiß, dass es lustig wird. Dorothea Böhme, Jahrgang 1980, wurde in Hamm geboren. Sie studierte in Deutschland und Österreich und verbrachte einige Jahre im Ausland. Sie arbeitete unter anderem als Deutschlehrerin in Ungarn. Heute lebt sie in Stuttgart. Fazit: 5 Sterne. Leseempfehlung. Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Eine längere Inhaltsangabe wäre für euch zu viele Informationen über das Buch. Dieser Roman unterhält und genau das soll er ja auch tun, von der ersten Seite an wird es lustig und man bekommt an vielen Stellen was zu lachen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil der einen super durch das Buch bringt. Die Handlungen ihrer Figuren hat sie auch super dargestellt so das man sie auch gut verfolgen kann. Ein klein wenig war die Geschichte vorhersehbar doch das hat mir nicht die Lust am lesen genommen, wie es normal der Fall ist. Mir hat die Geschichte gut gefallen und wie die Autorin die Charakter beschrieben hat. Als ich ihr erstes Buch gelesen habe meinte ich das ich ihre neuen Bücher wieder Lesen werde, das hab ich getan und werde es wieder tun wenn ein neues Buch von ihr kommt. Geschichte ist toll, der Schreibstil ist toll und das Tempo der Geschichte ist super zu verfolgen. Meine Begeisterung für diese Autorin hält an. Das Cover ist wirklich lustig. Es passt zum Titel vom Buch und ist dazu noch farbenfroh. Urlaubsstimmung ist bei dem Cover auch direkt vorhanden. Da man ein wenig die Geschichte vorhersehen konnte bekommt dieses Buch 4 Eulen.

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Cover Das Cover vermittelt zwei wesentliche Komponenten der Handlung: Chaos und Humor. Man weiß sofort, dass hier definitiv nichts glatt laufen und man dementsprechend unterhalten wird. Außerdem kommt man direkt in Urlaubsstimmung (auch, wenn Winter ist), was ich super finde. Meine Meinung Naheliegenderweise gibt es entsprechend der drei Schwestern auch drei Perspektiven, aus denen die Ereignisse geschildert werden. Das bringt nicht nur Abwechslung und Schwung in die Geschichte, sondern hat mich sofort mit den drei Grazien (oder je nach Situation eher Harpyen) vertraut gemacht. Zunächst war ich etwas unzufrieden damit, dass sie oberflächlich betrachtet den gängigen Clichés entsprechen (die Karrierefrau Juliane, das lebhafte Kücken Trixie und die stille vernünftige Ricarda), doch im Laufe der Handlung stellten sich bei jeder Schwester so einige unerwartete, unter Verschluss gehaltene - nun, nennen wir es mal grob "Interessen" - heraus. Diese sind allerdings nicht nur schönes Beiwerk, sondern haben maßgeblich Einfluss auf die Handlung, wie sich früher oder später zeigt. Das gefiel mir sehr gut, denn es zeigt, dass sich die Autorin durchaus etwas bei der Entwicklung ihrer Charaktere gedacht hat. Auch die Erzählweise von Dorothea Böhme fand ich sehr gelungen. Man kann problemlos zwischen den Schwestern hin- und herswitchen und gewinnt jede mit ihren jeweiligen Macken lieb. Sie schreibt beschwingt und humorvoll und trifft den richtigen Ton, um das gewisse Urlaubsfeeling zu kreieren. Trotz der Vorkommnisse auf dem Schiff und einiger weniger angenehmen Mitreisenden hat mich beim Lesen das Reisefieber gepackt. Am liebsten hätte ich sofort meine Klamotten in einen Koffer geworfen und mich selbst auf einen Dampfer begeben. Die Kapitel umfassen meist nur wenige Seiten. Dementsprechend sind die einzelnen Handlungsstränge nicht sonderlich lang. Meistens war das angemessen, aber für manche Szenarien hätte ich mir eine ausführlichere Darstellung gewünscht. Ich hatte manchmal das Gefühl, man wird einfach so aus den Gedanken der jeweiligen Schwester herausgerissen. Etwas merkwürdig fand ich auch, dass das Trio so einfach über die 5-jährige Funkstille hinweg hinweg gegangen ist. Ich hatte mit mehr Protesten und Widerstand bei ihrem ersten Aufeinandertreffen gerechnet. Dennoch hat die Autorin meiner Meinung nach diese Hassliebe unter Geschwistern sehr gut eingefangen. In dem einen Moment keifen sie sich noch an, im nächsten machen sie sich füreinander stark, wenn eine "Bedrohung von Außen" kommt, frei nach dem Motto: "Ich darf meine Schwester kritisieren - du nicht!" Diese Einstellung kenne ich nur zu gut. Auf diesem internen Familiendrama lag definitiv das Augenmerk und darauf, das Verhältnis der Schwestern wieder in Ordnung zu bringen. Dadurch wurden andere Aspekte der Geschichte, beispielsweise die romantischen Entwicklungen zwischen Ricarda und Patrick, oder das Geheimnis um den Kapitän, häufig zur Nebensache. Sie haben am Ende zwar eine Rolle gespielt, aber das ging mir etwas zu hektisch, wenngleich ich hier in mehrfacher Hinsicht "auf dem falschen Dampfer" war. Auch die Probleme der drei, die die Geschichte erst ins Rollen gebracht haben, wurden zwar öfter thematisiert, aber dann meist mit nur wenigen Worten abgehandelt oder beiseite geschoben. Besonders bei Juliane wäre da Ausbaupotenzial vorhanden gewesen. Fazit Die schwesterliche Dynamik ist das, was den Roman ausmacht. Das ständige Hin und Her zwischen scharfzüngigen Kommentaren untereinander und Verteidigung gegen andere hat die Geschichte belebt. Dadurch sind jedoch viele Aspekte der Handlung (ominöser Kapitän, Romanze) hinten runter gefallen und waren eher Zusatzmaterial als Handlungsschwerpunkt. Diesbezüglich hätte ich mir mehr erhofft.

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Das Cover hat mich sofort in Urlaubsstimmung versetzt, weswegen ich mich auf eine witzige Urlaubslektüre gefreut habe. Wobei ich nun sagen muss, dass der Titel und das Cover nicht perfekt zum Buch passen und mich bezüglich der Handlung auch ein wenig in eine falsche Richtung geleitet haben. Es geht um die drei Schwestern Juliane, Ricarda und Trixie. Juliane ist die Älteste und hat sich nach dem Tod der Eltern um die kleineren Schwestern gekümmert. Die anderen Geschwister sehen sie als typische Geschäftsfrau, die mit dem Kopf und nicht mit dem Herz handelt. Ricarda möchte es immer allen recht machen. Bevor es zu einem Streit kommt gibt sie nach, stellt sich selbst an die letzte Stelle und sagt nie ihre Meinung. Trixie ist ein wahres Energiebündel. Jung, wild und noch etwas unentschlossen, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Die drei unterschiedlichen Schwestern unternehmen eine Flusskreuzfahrt. Nach fünf Jahren, in denen sie kaum ein Wort miteinander gesprochen haben, möchte Juliane mehr Zeit mit ihren kleinen Schwestern verbringen. Das führt natürlich zu allen möglichen Gefühlsausbrüchen. Nebenbei lernen die Schwestern auch noch die Besatzung und andere Urlaubsgäste kennen. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es ist auch alles im Buch, das man von einem Frauenroman erwartet. Viel Witz, Beziehungen, Dramatik und tolle Kulissen.Aber leider hatte ich oft das Gefühl, dass alles nur schnell abgehandelt wird. Den Schreibstil empfand ich oftmals sehr oberflächlich. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Nicht nur bei den zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern auch bei der Beschreibung der Orte. Die Flusskreuzfahrt bietet tolle Schauplätze wie Melk, Wien und Budapest. Aber ein Ort kam mir wie der andere vor. Es reicht leider nicht aus einfach nur zu schreiben, dass es in Wien den Stephansdom und Cafés gibt. Hier hätte man grundsätzlich viel bildhafter beschreiben können. Am Ende des Buches wurde ich dann aber überrascht. Es wird turbulent und ziemlich unvorhersehbar, richtig spannend. Auch der Schreibstil hatte sich gesteigert und hat mich gefesselt. Ich hoffe, dass sich dieser Schreibstil der letzten Kapitel in neuen Büchern von Dorothea Böhme von Anfang an zeigt. FAZIT: Eine leichte Urlaubslektüre mit anfänglichen Schwächen. Die Grundidee hat mir gefallen und am Ende konnte mich auch der Schreibstil überzeugen.

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ZUM INHALT: Eine Kreuzfahrt, die ist lustig ... Drei Schwestern, ein großes Schiff und jede Menge Verwicklungen! Eine Kreuzfahrt mit ihren beiden streitlustigen Schwestern? Nie im Leben! Schon gar nicht nach dem großen Krach vor fünf Jahren. Ausgetrickst von der Ältesten, landet die 35-jährige Ricarda schlussendlich doch auf dem Schiff, wo sie Juliane und Trixie davon abhalten muss, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Doch trotz aller Skepsis beginnt sie, die Reise zu genießen – was auch an dem sehr attraktiven Ersten Offizier liegen könnte … Aber warum verhält sich der Kapitän so komisch? Und kommt es ihr nur so vor, oder häufen sich die seltsamen Vorfälle an Bord ? Irgendwas ist doch da im Busch, oder? MEINE MEINUNG: Ich habe letztes Jahr schon ein Buch von der Autorin gelesen "Neben der Spur ist auch ein schöner Weg" und war damals nicht ganz so begeistert von dem Buch, dennoch hat mich das neue Buch der Autorin angesprochen, weil ich auf eine witzige Geschichte gehofft habe. Deswegen habe ich es auch gleich angefangen, als es bei mir ankam und ich muss sagen, dieses Buch gefiel mir deutlich besser als der Vorgänger. Ich mochte die Geschichte absolut, sie war stellenweise wirklich witzig und unterhaltsam und man findet hier echt schräge Charaktere und deren Geschichten und das macht das Buch auch aus. Zudem lesen wir aus den Sichten der 3 Schwestern, die echt eine verkorkste Beziehung zueinander haben und das ist Krach und Missverstände vorprogrammiert gewesen. Doch nicht nur sie haben Probleme, sondern auch die ganzen anderen Mitreisenden und darum kümmern sich die Schwestern direkt und indirekt mit. Vorallem der Kapitän und ein Rentner mischen die Leute auf und ich glaube ich wäre von Bord gegangen, wenn ich diesen Leuten begegnet wäre, denn sowas möchte man nicht auf einer Kreuzfahrt haben, wo man sich entspannen möchte, wo man etwas von der Welt sehen will, aber dies ist hier den Reisenden nicht gegönnt. Ich hatte das Buch absolut schnell durch, denn die Autorin hat einen locker und leichten Schreibstil und man bekommt doch so eine Art Urlaubsstimmung vom Buch mit und ich hatte absolut Spaß beim lesen und ein wenig Krimi findet man hier auch noch vor, sodass auch eine kleine Spannung vorhanden ist und man ist gespannt, wer hinter allem steckt und was so passieren wird. Und man lernt auch in diesem Buch etwas, es ist wichtig eine Familie zu haben und man sollte immer versuchen einen Weg zueinander zu finden, denn man weiß ja nie was so passiert im Leben und ob man es nicht bereut, wenn man im Streit auseinandergeht. Dieser Roman ist absolut für diese Jahreszeit geeignet, es ist eine kurzweilige und unterhaltsame Geschichte,die aber auch etwas Tiefgang mit sich bringt. 4/5 Sterne

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Eine Kreuzfahrt mit den Schwestern? Ich würde wohl auch eher ablehnen, ich mag meine großen Schwestern, aber eine Woche so dicht aufeinander? Das kann nicht gut gehen. Juliane ist 40, sie wirkt sehr bieder und steif, hat ihr Studium abgebrochen um sich um die jüngeren Schwestern zu kümmern als die Eltern verstarben. Ricarda ist 35, Biologin und hat kein Händchen für Männer, in Stresssituationen muss sie stricken und ist totunglücklich, als ihr Strickzeug einem Feuer an Bord der "Santa Luisa" zum Opfer fällt. Beatrix, genannt Trixie, ist Mitte 20 und kann sich nicht so recht auf ein Studienfach festlegen und fürchtet Bevormundung durch ihre großen Schwestern. Es wird sehr schön dargestellt, wie unterschiedlich Geschwister sein können und warum es besser ist über alles zu reden und keine Geheimnisse zu haben. Nach 5 Jahren Funkstille lädt Juliane mehr oder weniger heimlich ihre Schwestern auf eine Donau Kreuzfahrt ein, um sich dort mit ihnen zu versöhnen. Doch das gestaltet sich als gar nicht so einfach, seltsame Dinge geschehen an Bord, ein Kapitän, der sich verdächtig verhält, ein hinreißender 1.Offizier, der Nörgelrentner Herr Bohr, eine potentielle Nebenbuhlerin namens Clarissa sowie andere Mitreisende fordern die drei Schwestern. Wunderbar schrullige und liebenswerte Personen, durfte ich während der Kreuzfahrt kennenlernen. Manche Personen beginnt man zu hassen, nur um sie später doch ins Herz zu schließen. Das Buch handelt nicht nur, von drei Schwestern die wieder zueinander finden, es ist nebenbei auch noch ein Krimi, eine Schnulze und an Action mangelt es auch nicht. Das Ende war für mich "Herzkino-reif", dramatisch und romantisch. Genau das möchte ich im Sommer lesen. FAZIT: Ich habe dieses Buch wahnsinnig schnell gelesen, denn ich brauchte nur 1 Vollbad und 2 U-Bahnfahrten in Hamburg. Das Buch ist witzig und chaotisch, liebenswert geschrieben und in manchen Situationen, habe ich mich und meine Schwestern (Ricarda und Kerstin) selber wiederfinden können, ich werde auch gern mal bevormundet, denn ich bin ja die Kleine, Ricarda strickt tatsächlich sehr gerne, Kerstin und ich zicken uns auch mal an, doch wir vertragen uns auch wieder! Sommerlektüre zum Schmunzeln gesucht? Dann ab zur Buchhandlung und holt euch "Auf dem falschen Dampfer kommt man auch ans Ziel" von Dorothea Böhme. Ich werde mir noch ihr erstes Buch holen und hoffen, dass der Sommer kommt und ich im Sonnenschein lesen kann!

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