Leserstimmen zu
Im Hause Longbourn

Jo Baker

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"Die ersten Aufgaben des Tages: Holz und Wasser holen, die Feuerstellen ausfegen und die Herdplatte schwärzen, danach Ruß und Schwärze von den Händen schrubben, damit sie sauber für die eigentliche Arbeit des Tages waren. Draußen wartete der eisige Pumpenschwengel auf Sarah. Lieber noch hätte sie glühende Kohlen aus dem Feuer geholt." (S. 51) Wer Jane Austens "Stolz und Vorurteil" kennt, dem ist auch das Haus Longbourn wohl bekannt. Doch in dem vorliegenden Buch stehen nicht die Bennets im Mittelpunkt, sondern deren Personal. Man darf sich also keine zweite Version von "Stolz und Vorurteil" im Stile von Jane Austen erwarten, sondern begibt sich Downstairs und schaut dem Personal über die Schultern, vor allem über die von Sarah, dem Mädchen für alles. Während sie sich die Hände wund schrubbt, den Kamin fegt und die Bennets still aus dem Hintergrund bedient, träumt sie von einem aufregenden Leben und fernen Ländern. Als ein neuer junger Hausdiener eingestellt wird, sorgt er gleichzeitig für etwas Abwechslung. Unter all der Schrubberei des dreckigen Saums von Elizabeth und der Leier von Mrs. Bennet über ihre Nerven, passiert nun endlich etwas interessantes. Sarah hat nämlich den Verdacht, dass James ein Geheimnis verbirgt und ist fest entschlossen dieses aufzudecken und nach und nach beginnt sie sich in ihn zu verlieben ohne es selbst zu bemerken, denn es gibt da noch diesen aufregenden und exotischen Diener von Mr. Bingley. Es wird hauptsächlich aus der Sicht von Sarah erzählt, aber auch in Mrs. Hills und James' Perspektive erhalten wir Einblick. Aufgrund dessen wird schnell klar, dass James wirklich etwas zu verbergen hat und dies nicht nur eine Phantasie von Sarah ist, um endlich etwas Aufregendes zu erleben. Natürlich spinnt sich Sarah wahre Schauergeschichten bezüglich James zusammen, ähnlich wie Catherine in "Northanger Abbey". Es mag nun etwas merkwürdig klingen, aber genau aufgrund ihrer Naivität mochte ich Sarah, womit wir bei der Charakterzeichnung wären und diese ist der Autorin durchaus gelungen. Sarah ist eine einfach gestrickte junge Frau, die noch nicht viel vom Leben weiß, es jedoch gerne würde. Sie hat keinerlei Lebenserfahrung, geschweige denn bezüglich Männer und kennt nur das arbeitsreiche Leben einer Dienstmagd, daher ist sie natürlich in gewisser Weise naiv und sieht viele Dinge anders, ist aber auch eine sehr liebenswerte Person, welche im Storyverlauf eine große Entwicklung durchläuft. Doch auch die Nebencharaktere sind authentisch und gut gezeichnet. Da wäre Mrs. Hill, die gute Seele des Hauses, ihr Mann Mr. Hill, ein schrulliger, alter Mann, für alle grobe Arbeiten zuständig und teilt sich mit seiner Frau ebenfalls ein Geheimnis. Polly, das aufgeweckte, kleine Dienstmädchen, welches gerne vor sich hin träumt, ihren Kindermund nicht immer im Zaum hat und mich daher so manches Mal schmunzeln ließ. Und natürlich James, der geheimnisvolle Neue, der vor etwas davonzulaufen scheint und sich dadurch regelrecht in die Arbeit stürzt. Im Verlauf der Geschichte erhalten wir auch Einblick in seine Vergangenheit und gleichzeitig in die Sicht eines Soldaten zur Zeit der napoleonischen Kriege. ">>Die schnarchen beide wie die Schweine! Und Mr. Hill ist ein fürchterlicher Knallfurzer.<< >>Polly!<< >>Wenn's doch wahr ist! Dem gehen mehr Winde ab als einem Pferd.<<" (S. 118) Die Bennets nehmen keinen großen Raum ein und man sieht das Geschehen von "Stolz und Vorurteil" aus dem Blickwinkel des Personals. Aufgrund dessen mögen hier die Charaktere auch anders erscheinen als Jane Austen-Kenner sie aus dem besagten Klassiker kennen. Mr. Collins wird zum Beispiel von Sarah und Mrs. Hill durchaus positiv wahrgenommen, während Wickham sogar ein noch viel größerer Unmensch ist. Der Schreibstil ist einfach gehalten und flüssig, daher huscht man nur so durch das Buch. Man darf sich also keineswegs einen Schreibstil a la Jane Austen erwarten, was eventuell auch überhaupt nicht zu Sarahs Perspektive passen würde, ist sie doch eine einfache Magd und dies kein Roman einer Schriftstellerin aus der Regency-Zeit. "Das Leben war so willkürlich und unbeeinflussbar wie das Wetter, und wenn man noch dazu so sehr von den Launen und Bedürfnissen anderer Menschen abhängig war, dann war es ihrer Meinung gar kein richtiges Leben mehr." (S. 227) Die kurzen Kapitel begünstigen das flotte Lesen und nur zu oft wird man dazu verleitet zu sagen: "Ach, nur noch ein Kapitel". Zudem wird jedes Kapitel mit einem Zitat aus "Stolz und Vorurteil" eingeleitet, was nicht nur eine wunderbare Idee ist, sondern man als Jane Austen-Leser erkennt was sich gerade Upstairs abspielt. Zudem hat die Autorin einige Wendungen eingebaut, sodass die Story, trotz der ein oder anderen Länge, interessant bleibt. Fazit: Dieser historische Roman beinhaltet viel mehr als eine Liebesgeschichte, welche übrigens alles andere als kitschig daherkommt. Man erhält einen authentischen Blick auf das Leben des Dienstpersonals zur Zeit der Regency-Ära und in das Leben eines einfachen Soldaten. Ich habe diesen Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen und habe mich nur zu gern Downstairs von Longbourn aufgehalten, James auf seinem Weg als Soldat begleitet und hinter die Kulissen der Bennets geblickt. Dieses Buch ist natürlich nicht nur für Jane Austen-Liebhaber geeignet, doch vor allem diese werden es lieben wieder zu den Bennets zurückzukehren und Longbourn aus einem ganz anderen Blickwinkel kennenzulernen. © Pink Anemone (inkl. Leseprobe und Autoren-Info)

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Meinung: Das Cover finde ich schön, es ist sehr stimmig und wirkt rund. Mir gefällt der schlichte Hintergrund, welcher durchaus das Grundstück der Familie Bennet darstellen könnte. Dazu wirkt dann natürlich sehr auffällig die Dame in ihrem Outfit aus verschiedenen Rot-Nuancen und ihrer selbstbewussten, sowie willensstarken Haltung. Wobei ich hier einräumen muss, dass es vielleicht passender für den Inhalt gewesen wäre, wenn die Dame nicht so edle Kleidung trägt und man als Betrachter und Kenner des Klapptextes davon ausgehen kann, dass die Dame eine Angestellte im Hause Longbourn ist. Seitdem ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen. Es reizt mich einfach immer wieder zu erfahren, wie das Verhältnis von Dienstboten und ihrer Herrschaft war und deshalb war der Roman dafür genau richtig. Das klang für mich so interessant, dass ich mir dieses literarische Werk nicht entgehen lassen wollte. Als ich nun endlich in den Genuss kam, das Buch aufzuschlagen und mich in die von Jo Baker konstruierte Welt zu stürzen, war ich von der ersten Seite an sehr begeistert. Mir hat lange Zeit jeder Aspekt des Buches gefallen, angefangen von der Schreibweise, dem Setting bis hin zu den Protagonisten. Ich fand es spannend und hatte große Freude das Buch zu lesen. Bis dann leider im dritten Buch einige Kapitel kamen, die sich für mich nicht so recht in den restlichen Roman eingliedern lässt und etwas fehl am Platze wirkt. Diese Kapitel handeln von dem bisherigen Leben des Hausdieners James, in welchem man als Leser Details erhält, die Erklärungen für Handlungen und Taten gibt. Glücklicherweise ziehen sich diese Kapitel nicht ellenlang, sondern gehen recht schnell vorbei und schon nach kurzer Zeit wird das Buch für mich wieder interessanter und angenehmer zu lesen. Dies ist mein einzigster Kritikpunkt, welchen ich jedoch nicht negativ auf meine Bewertung einfließen lasse, da mich der restliche Roman vollkommen überzeugt hat. Der Schreibstil war durchweg recht nüchtern und verständlich, es herrschte eine recht einfache Sprache vor, die in diesem Roman sehr gut funktioniert hat. Das Buch wartet nicht mit großen, einschlagenden Ereignissen auf, die immer wieder Drama in das Geschehen bringen, sondern besticht durch die Beschreibungen des Alltags der Dienstboten. Somit kam während des Lesens an keiner Stelle Langeweile auf, trotz der Einfachheit des Geschilderten war es für mich informativ und ich konnte mich auf den Roman einlassen und gefangen nehmen. Beim Lesen wurde deutlich, dass die Autorin sich mit jedem ihrer Charaktere auseinandergesetzt hat und sie für den Roman perfektioniert hat. Jeder einzelne wirkte in seinem Auftreten stark und durchdacht, sodass sich ein rundes Gesamtbild aller Personen entwickelt hat. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser jeden Charakter für sich selbst einschätzen kann und es keinerlei Wertung und Beeinflussung vonseiten der Autorin gab. Besonders im Fokus steht natürlich Sarah, die man als Leser auf der ersten Seite kennenlernt und in vielen Situationen begleitet. Anhand von ihrer Person hat man als Leser am meisten über ihren Alltag und Aufgabenbereich als Hausmädchen erfahren. Alle anderen Charaktere, seien es die anderen Angestellten oder die gesamte Familie Longbourn waren ihrem Charakter untergeordnet und dienten teilweise fast als Nebenakteure. Fazit: Wie schon erwähnt, werde ich die wenigen Kapitel, die mich nicht befriedigt haben, nicht in meine Bewertung einfließen lassen, weil ich von dem restlichen Roman sehr begeistert bin und dadurch auch in der Lage bin, diesen Kritikpunkt auszuklammern. Von dem Geschehen, den Protagonisten und der Schreibweise ist das Buch eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die Fans von Romanen rund um Diensboten und ihre Herrschaft sind.

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Stolz und Vorurteil von Jane Austen ist seit langer Zeit eines meiner absoluten Lieblingsbücher und damit auch ein Buch, das ich immer und immer wieder lesen möchte, weil es für mich einfach zeitlos ist. Schon oft habe ich mir überlegt, wie eine Fortsetzung der Geschichte um Elizabeth und Mr. Darcy aussehen würde und dabei das ein oder andere Werk betrachtet, in welchem ein anderer Autor Jane Austens Originalgeschichte und Charaktere aufgreift und weiterentwickelt. Solche Bücher sind wahrlich keine Seltenheit und meistens haben sie eines gemeinsam: im Vordergrund stehen wieder die selben Hauptfiguren. Was ist aber mit den Figuren, die sonst immer zu kurz geraten? Die, die im Hintergrund agieren, für den Verlauf der Geschichte aber eine durchaus große Rolle spielen? Jo Baker hat sich offenbar genau diese Fragen gestellt und zeigt uns Lesern mit ihrem Roman Im Hause Longbourn, dass eine Geschichte auf einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen kann, wenn man sie aus einem anderem Blickwinkel betrachtet – nämlich aus der Perspektive der Dienstboten. Jo Baker kreiert eine wundervolle Atmosphäre. Jedes Mal wenn ich Stolz und Vorurteil lese, habe ich ein geistiges Longbourn vor meinem inneren Auge und sehe dabei genau, wie ich mir die einzelnen Zimmer und ihre Bewohner vorstelle. Im Hause Longbourn hat es geschafft in mir genau diese Vorstellung abzurufen und ich habe mich dadurch in der Geschichte sofort wieder daheim gefühlt. Stolz und Vorurteil 2.0? Um eventuellen Enttäuschungen vorzubeugen sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass man mit den Erwartungen an dieses Buch sehr vorsichtig sein sollte. Der Fokus der Geschichte liegt definitiv nicht auf den Hauptfiguren aus Stolz und Vorurteil. Es versucht keine Nacherzählung dieser Geschichte zu sein und das ist auch gut so. Es ist eine völlig neue Geschichte in der zwar ab und an vertraute Personen vorkommen und von einem ganz anderen Winkel beleuchtet werden, doch bekommen hier Figuren, die zuvor in den Hintergrund gedrängt wurden ihren ganz eigenen Plot und dieser ist fast genau so interessant wie der von Elizabeth und Mr. Darcy. Insgesamt hält Jo Baker ihren Roman düsterer und nachdenklicher als man es von Jane Austen gewohnt ist. Sie scheut nicht davor, die harte und teils widerwärtige Arbeit, die die Dienstmädchen jeden Tag verrichten müssen (und wie diese darunter leiden) genau zu beschreiben. Dabei bemüht sie sich ihren Charakteren, besonders Sarah, die sich nach einem besseren Leben sehnt, Tiefe zu verleihen. Dies ist ihr teilweise auch gelungen. Leider war mir die Geschichte trotzdem etwas zu langatmig. Ich habe nichts gegen Bücher, die nicht besonders actionreich sind, sondern dafür die Entwicklung der Charaktere in den Mittelpunkt stellen – im Gegenteil. Hier allerdings war es mir davon besonders in der ersten Hälfte nicht genug. Es dauert eine ganze Weile bis die Dinge ins Rollen kommen. Danach nehmen sie aber zügig Fahrt auf und führen auf ein zufriedenstellendes Ende hin. Die Autorin schafft es den Angestellten der Bennets so viel Leben einzuverleiben, dass sie mir zum Ende hin alle ans Herz gewachsen sind und regt gleichzeitig dazu an, über die Geschehnisse aus Stolz und Vorurteil und die bereits vertrauten Charaktere noch einmal nachzudenken. Ich habe wirklich gehofft, dass sich für Sarah und James doch noch alles zum Guten wendet und war mit dem Ende zwar zufrieden, hätte mir aber gewünscht noch einen umfassenderen Einblick in ihre jeweilige Zukunft zu erhalten. Fazit Alles in allem ist Im Hause Longbourn ein sehr unterhaltsamer Roman, der das Potenzial hat alle Stolz und Vorurteil Liebhaber zu beeindrucken. Die Charaktere und deren Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, das Tempo hätte jedoch etwas angezogen werden können. Man muss Jane Austens Roman nicht gelesen haben um diese Geschichte zu verstehen, ich würde es jedoch sehr empfehlen, da es sonst eher schwierig ist, die Beziehung zwischen den Angestellten und der Familie Bennet nachvollziehen zu können.

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Ich nehme mir immer wieder vor endlich mal ein Buch von Jane Austen zu lesen, besonders Stolz und Vorurteil, ich kenne bisher nur den Film und das Buch habe ich mehrmals angefangen, aber ich kam nicht richtig rein und deswegen war ich erst skeptisch, ob ich mi diesem Buch hier klarkommen werde, doch meine Sorge war unbegründet, denn man merkt einfach, es ist in der heutigen Zeit geschrieben worden und somit ist es viel leichter zu lesen. Da ich ja den Film kenne, weiß ich worum es in Stolz und Vorurteil geht und ich muss sagen, es war toll, diese Geschichte aus der Sicht der Dienstboten zu lesen, man hat da einfach einen anderen Blickwinkel bekommen und das gefiel mir wahnsinnig gut. Zudem, wenn man dieses Buch gelesen hat, erklären sich so einige Dinge und deswegen ist es doch ein Must Have für jeden der Jane Austen und ihr Buch liebt. Ich werde nun doch nochmal mich an das Werk Stolz und Vorurteil wagen, denn ich habe da richtig Lust darauf bekommen.

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Inhalt Meine Meinung Ich habe Stolz und Vorurteil bisher dreimal gelesen und bin ein großer Fan der Geschichte, daher war klar dass ich um dieses Buch nicht drum herum komme und ich bin positiv überrascht von dieser Seite der Geschichte, man bekommt von Mr.Darcy, Mr.Bingley und den Mädchen zwar nicht viel zu hören, aber das macht nichts, denn diesen Teil der Geschichte kennen wir ja bereits. Man erfährt viel über die täglichen Aufgaben der gesamten Dienerschaft und zu Beginn drehte sich eben alles um das Wäsche waschen, kochen, putzen und ankleiden der Herrschaften, bis zu dem Zeitpunkt als der neue Hausdiener James eingestellt wurde. Dieser macht einen verschlossenen Eindruck, als ob er was verheimlichen will, und man kommt nicht dahinter was es ist. Es hat was mit der Miliz zu tun,denn er versteckt sich meistens wenn Offiziere auf Longbourn verkehren, man kann zwar Vermutungen anstellen, aber weiß nicht genau was es tatsächlich ist. Als Netherfield Park verpachtet wurde an Mr.Bingley, kam noch ein anderer Hausdiener ins Geschehen, Ptolemy Bingley und er hatte ein Auge auf Sarah geworfen. Da ich nicht Spoilern will, sage ich zum Inhalt nichts mehr, und widme mich dem Buchaufbau und dem Schreibstil der Autorin. Mir gefällt besonders gut, dass das Buch in unterschiedliche Bände aufgeteilt ist. So erfährt man im dritten Band auch endlich etwas mehr über James und seine Geschichte bevor er auf Longbourn gekommen ist. Und plötzlich ergibt vieles auch einen Sinn, wenn man seine Geschichte kennt. Jo Baker hat ihren Schreibstil sehr an Jane Austens Schreibstil angepasst, nur ist er um einiges leichter zu lesen, sodass man gut durch das Buch durchkommt. Sehr schön fand ich, dass jedes Kapitel mit einer Textstelle aus „Stolz und Vorurteil“ eingeleitet wurde. Mein Fazit zu diesem Buch lautet, absolut empfehlenswert und eine großartige Ergänzung zu Jane Austens Meisterwerk.

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Meinung:Das Buch hat mich wegen dem tollen Cover angesprochen und als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass das Buch etwas für mich ist. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit dem Lesen, da es eine andere Schreibart für mich war. Doch später war ich mitten in der Geschichte drin. Man begleitet meist das junge Hausmädchen Sarah durch den Alltag aber auch die Nebencharaktere werden begleitet. Das Buch ist ein Muss für Fans von »Stolz und Vorurteil«! Denn die Geschichte wird aus der Sicht des Dienstmädchens erzählt und von den Arbeiterinnen . Auch wer Stolz und Vorurteil noch nicht gelesen hat kann trotzdem im hause Longbourn lesen ! Fazit : Ich empfehle das Buch auf jedenfall weiter ! Es ließ sich sehr flüssig lesen. Alle Charaktere im Buch waren außergewöhnlich und Sympathisch was ich am interessantesten fand . Es ist ein Buch was man einfach zwischendurch zur Unterhaltung lesen kann. Ich werde definitiv Stolz und Vorurteil noch lesen das ist jetzt ein muss für mich :) Bewertung: Das Buch kriegt von mir 4,5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne da mir persönlich noch so ein bisschen Spannung gefehlt hat aber ansonsten war alles super 👍🏻.

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Während die Töchter der Familie Bennet überlegen, wie sie die reichen Junggesellen Mr Bingley und Mr Darcy einfangen können, müht sich unten in den Diensträumen das Hausmädchen Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab und träumt dabei von einem anderen, aufregenderen Leben. James hütet jedoch ein großes Geheimnis und es könnte das Leben der Longbourn für immer verändern. Meine Meinung: Ich fand das Buch richtig gut. Mir hat der Inhalt super gefallen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wollte immer wissen was James für ein Geheimnis hat und wie es aus geht. Kann es euch nur weiter empfehlen!

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Inhalt Wenn sich die Damen der gehobeneren Gesellschaft im 19. Jahrhundert zum Ausgehen fein machten, hatten sie viele Hände zu ihrer Unterstützung, deren anhängende Körper sie aber in der Regel wenig bis gar nicht wahrnahmen. Hier erhalten diese Körper nicht nur Gestalt, sondern auch Namen und Gesicht. Sie haben Sehnsüchte, Gefühle, Ziele, Geheimnisse. Die Geschichte von „Stolz und Vorurteil“ wird in diesem Buch aus der Perspektive der Hausangestellten erzählt. Sie alle haben ihre Geschichten, die sie zu ihren Entscheidungen führen. Die Darstellung der Charaktere ist glaubwürdig. Nicht alle Geheimnisse werden sofort enthüllt, was der Geschichte einen guten Spannungsbogen verleiht. Subjektive Eindrücke Ich habe es genossen, die Geschichte der Hausangestellten des mir vertrauten Hauses zu lesen. Ob man unbedingt „Stolz und Vorurteil“ kennen muss, kann ich nicht beurteilen. Für mich war es schön, die entsprechende Verknüpfung zu erleben. Ich konnte die fehlende Perspektive gut ergänzen. Die Vergangenheit des Dieners James wird sehr ausführlich mit vielen Erlebnissen geschildert. Mir hätte hier eine deutlich kürzere Darstellung ausgereicht. Viele Aspekte seiner Vergangenheit haben nichts mit den Geschehnissen im Hause Longbourn zu tun, weshalb es möglicherweise gereicht hätte, sie deutlich kürzer darzustellen. Das Buch endet für meinen Geschmack etwas abrupt. Dafür gibt es dann einen Prolog, in dem das „Ende“ der jeweiligen Hauptcharaktere kurz dargestellt wird. Hier hätte ich gern mehr gelesen, wie es zu einigen Auflösungen gekommen ist. Fazit Für jemanden, der in „Stolz und Vorurteil“ nahezu jede Rolle mitspielen kann, ist dieses Buch einfach Pflicht. Es ergänzt die Sichtweise der gehobenen Gesellschaft durch die der Hausangestellten in wundervoller Weise. Ich habe es genossen, das Buch zu lesen und danke dem Verlag sehr herzlich für dieses Rezensionsexemplar.

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