Leserstimmen zu
Die Königin der Schatten

Erika Johansen

Erika Johansen (1)

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Meine Meinung: Ein unglaublicher Schreibstil und eine atemberaubende Story. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil mich der Schreibstil so mitgerissen hat. Ich liebe es wenn mich das Kopfkino so im Griff hat, also würde ich die Welt und das Geschehen direkt miterleben. Eine Protagonistin die zwar eine Kindheit hatte, aber mehr als ungewöhnlich von ihren Zieheltern erzogen wurde. Die Gründe, werden zum Ende des Buches klar und man kann vieles nachvollziehen, worüber die Hauptperson Kelasea immer wieder während der Zeit nachdenkt. Vom ins kalte Wasser geschmissen zur Kriegerin und Wahrhaften Königin, zwei Männern, die ihr Leben verändern und ihre Entscheidungen beeinflussen, aber trotzdem die eigenen Entscheidungen treffen lässt. Der Werdegang eines 19 Jahre alten Mädchens, dem seit der Geburt nach dem Leben getrachtet wird. Alte und geheimnisvolles Magie, die sich immer weiter im Laufe der Geschichte entwickelt und bemerkbar macht. Das Ende ist in sich abgeschlossen, trotzdem macht der Fortschritt und die Angst auf die Zukunft neugierig wie es weitergehen wird. Was wird der Zensur weiter planen? Wie wird sich die Kirche einmischen? Was wird die Rote Königin unternehmen und wer ist sie eigentlich? So viele Fragen, die hoffentlich in Band zwei beantwortet werden. Ich freue mich auf Band zwei und kann es gar nicht abwarten, weiterzulesen. Von mir gibts volle 5 Sterne für diese spannende und Magie volle Story.

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Meine Meinung: Ich bin durch das unglaublich eindrucksvolle Cover auf das Buch gekommen. Das ganze Cover ist in schwarz getaucht, wenn man von dem Schloss absieht welches, mit der näheren Umgebung, in ein gelbes Licht getaucht wird. Das lässt das Buch wesentlich eindrucksvoller wirken und hat bei mir sofort das Interesse geweckt. Auch der Klappentext versprach viel und ich wagte mich begeistert an das Buch. Leider empfand ich die ersten 90 Seiten als etwas monoton gestaltet. Man wird zwar mitten in das Leben der Hauptcharakterin Kelsea katapultiert und es folgt viel Action und Abenteuer, jedoch wurde dies mit der Zeit Gewohnheit. Es gab unter anderem auch ein paar wenige emotionale Momente, aber leider hat mich das Buch bis dahin nicht wirklich in seinen Bann gezogen. Kurz danach fing ich schlagartig an die Geschichte zu lieben. Ich liebe fast alle Charakter in dieser Welt. Besonders die drei wohl wichtigsten. Kelsea ist mit ihren 19 Jahren noch recht jung für ihre Regentschaft, doch ist sie sehr willensstark und lässt sich von nichts auf der Welt davon abhalten, wenn sie etwas will. Selbst wenn sie mal Fehler macht, und seien sie noch so schwerwiegend und wie sehr ich mich manchmal darüber aufregen könnte: Das hat die Geschichte umso schöner und sie umso menschlicher erscheinen lassen. Auch der Hauptmann der Königinnengarde Lazarus, oder auch Mace genannt, hat es mir angetan. Er erscheint absolut unbesiegbar mit seinem Schwert und dem Morgenstern in den Händen. Doch auch seine angeblich so unerschütterliche Fassade bekam ab und zu Risse und hat ihn in meiner Sicht nur noch sympathischer erscheinen lassen. Und dann gibt es da noch den Fetch. Wenn ich einen Favoriten zwischen den drei Charakteren auswählen soll, würde meine Wahl auf ihn fallen, auch wenn Kelsea und Mace nicht weit hinter ihm stünden. Er ist der Vater der Diebe und wirkt absolut gelassen, aber auch geheimnisvoll. Niemand kennt, außer seinen engsten Vertrauen und Kelsea, sein wahres Gesicht. Er ist aber auch ein Typ, dem man sofort vertrauen schenken würde, mit seiner Art, wie er mit dem Menschen umgeht. Er hatte in diesem Band bisher nicht sehr viele Auftritte, dafür umso bedeutungsvollere und ich hoffe, dass er im nächsten Band öfter auftaucht. Andere Charaktere wie Pen und Barty waren ebenfalls liebevoll ausgearbeitet, sie würden jedoch den Rahmen sprengen. Auch die Atmosphäre, die dieses Buch umgab hat mich fasziniert. Vor allem durch die vielen Intrigen, Kelseas Mutter, ihrem Vater und wegen der Roten Königin erschien das Buch im Ganzen sehr düster und geheimnisvoll. Die Umgebung wurde sehr schön beschrieben. Nicht zu viel und nicht zu wenig, sodass man sich einen guten Eindruck von der Umgebung des Geschehens machen konnte. Abseits der Geschichte hat mich der Hintergrund auch sehr interessiert. Es ist eine Mischung aus Dystopie und Fantasy. Zu Beginn war es etwas schwer die Zeit herauszufinden in der man sich ungefähr befindet, doch mit der Zeit pendelte sich das alles ein und ich fand diese Vorstellung einer Zukunft unglaublich spannend. Manche Sichtweisen, aus denen neben der von Kelsea geschrieben wurde, fand ich nicht sonderlich interessant und wollte sie am liebsten überspringen, weil ich die Charaktere nicht sonderlich sympathisch fand und zwei von ihnen mir besonders großkotzig erschienen, jedoch denke ich, dass die Autorin dies absichtlich getan hat um Hass gegen sie zu schüren, was ich wiederum gut finde. Fazit: Am Anfang etwas schwächer, jedoch immer stärker, je weiter sich das Buch dem Ende wandte. Die Charaktere gestalten, genauso wie andere Einflüsse, das Buch sehr spannend und lassen alles düster und geheimnisvoll wirken, was aber auch auf die viele Action zurückzuführen ist. Ein gut gelungenes Buch, bei dem man gespannt auf eine Fortsetzung sein kann.  

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|D I E K Ö N I G I N D E R S C H A T T E N | Autorin: Erika Johansen Genre: Fantasy Roman Verlag: Heyne Buchlänge: 544 Seiten Preis: 14,99€ ISBN-Nummer: 978-3-453-31586-0 C O V E R Das Buchcover gefällt mir sehr, weil es dunkel ist. Seit kurzem hab ich meine Bewunderung für schwarze Cover entdeckt und dieses ist wirklich ein Musterbeispiel. Auch wenn mir gelb nicht gefällt, passt es gut, weil es ein bisschen an Feuer erinnert. Die Festung sieht aufgrund des gelben Scheins im Hintergrund sehr bedrohlich aus. K L A P P E N T E X T DER THRON WARTET AUF SEINE KÖNIGIN. FALLS SIE LANGE GENUG LEBT, UM IHN ZU BESTEIGEN. Das Königreich Tearling ist ein armes Land – zerrüttet von Machtgier, Korruption und Intrigen. Um der Invasion durch seinen mächtigen Nachbarn Mortmesne zu entgehen, schloss Tearling einst einen so verhängnisvollen wie grausamen Pakt – einen Pakt, den niemand infrage stellte, bis die junge Prinzessin Kelsea Glynn an die Macht kommt: Sie ist entschlossen, das Unrecht in ihrem Land zu beenden. Doch wenn sie am Hof überleben will, darf sie sich keinen einzigen Fehler erlauben. A U F B A U / I N H A L T {S P O I L E R} Das Buch ist in drei Teile (Bücher) geteilt. Im ersten Teil geht es um Kelsea’s Reise nach Neulondon. Dort soll sie ihre Pflichten als Königin antreten. Dieses erste Buch wurde nicht nur aus Sicht der Protagonistin, Kelsea, geschrieben, sondern auch aus Sicht von der Roten Königin, die sich Sorgen wegen Kelsea macht, Javel, eine Torwache und Dem Fetch, der Kelsea auf ihrer Reise begegnet und der Vater aller Diebe ist. Der zweite Teil handelt von ihrem ersten Monat im Palast. Die trifft Entscheidungen und lebt mit den Konsequenzen. Es werden Vorkehrungen für einen möglichen Krieg getroffen und Kelsea blüht in der Rolle der Königin förmlich auf. Auch dieser Teil wurde nicht nur aus ihrer Sicht geschrieben. Neben den Personen, die man schon aus dem ersten Teil kannte, kamen noch Thomas, der Regent und Onkel von Kelsea und Pater Tyler, der sie zur Königin gekrönt hat, hinzu. Im letzten Teil befreit Kelsea mit ihrer treuen Garde die Menschen, die nach Mortmense verschleppt werden sollen. Das schaffte die nur dank ihrer Saphirketten. In den Teil werden nur die Sichten von Kelsea, Javel und der Roten Königin beschrieben. F A Z I T Ein sehr spannendes Buch, das einen sofort fesselt. Man möchte wissen, wie das Buch weiter geht und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Idee der Geschichte gefällt mir, da es mal etwas anderes ist. Ich kann mich zwar nicht so gut in Kelsea hineinversetzt aber ich verstehe sie. Das es bis jetzt keine Liebesgeschichte gibt finde ich nicht schlimm aber ich hoffe, dass sich zwischen ihr und dem Fetch doch noch was entwickelt oder, dass man mehr über ihm erfährt. Spannend für mich zu wissen wäre auch noch wer Kelseas Vater ist, was hoffentlich in den nächsten Büchern aufgeklärt wird. Der einzigste was mich stört ist die nicht wirklich vorhandene zeitliche Einordnung. Zuerst dachte Ich, dass es eine andere Welt ist aber nach und nach gab es Hinweise, dass es sich nicht so ist, wie ich vermutet hatte. Es wird von Shakespeare, Herr der Ringe und J. K. Rowling gesprochen, was mich irritiert hat. Ich weiß jetzt ungefähr den Geschichtlichen „Backround“ aber ich hätte mir gewünscht, dass das klarer für den Leser wäre. Ansonsten ein überraschend gutes Buch und ich kann es nur weiterempfehlen.

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Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen, man wird driekt ins Geschehen hinein geworfen. Jedoch habe ich auch ein paar kleine Punkte die mir nicht so gut gefallen haben. Denn die Kapitel waren einfach zu lang! Sie waren immer zwischen 60-70 Seiten lang was meiner Meinung nach einfach zu lang ist! Kelsea war eine sehr gute Protagonistin und durch ihre kleine Fehler wirke sie viel realer was mir so gut gefallen hat. Dennoch hat es mir nicht für fünf Sterne gereicht. Trotzdem freue ich mich schon auf den 2.Teil! Natürlich will ich mich auch noch mal bei dem Heyne Verlag und dem Bloggerportal bedanken!

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Ich hatte leider anfangs Probleme in die Geschichte reinzukommen, mMn lief es für Kelsea viel zu Glatt - und in der ganzen Geschichte macht sie nicht einmal einen Fehler, was ich für ziemlich unwahrscheinlich halte, für so ein junges Mädchen das eigentlich ihr gesamtes Leben lang abgeschottet und nur mit ihren Zieheltern im Wald verbracht hatte. Außerdem - und jetzt könnt ihr mich gerne für oberflächlich halten - fand ich es schade, dass Kelsea selbst wohl nichts hübsches an sich hat, außer ihrer Augen. Wenn ich eine solche Geschichte lese, dann möchte ich zwar nicht, dass die Hauptprotagonistin die Schönheit schlechthin ist, aber sie zumindest mit kurzen Haaren nicht direkt mit einem Kerl verwechselt werden kann, egal wie viel sie auf den Rippen hat. Eine weibliche Hauptprotagonistin sollte auch weiblich aussehen. Nachdem ich allerdings mich mit mit ersterem abgefunden und an letzteres einigermaßen gewöhnt hatte, wurde das Buch richtig gut. Ich mochte die unterschiedlichen Charaktere (Mace, Fetch, Andalie), auch wenn man noch so gar nicht weiß, wie diese die Geschichte noch im weiteren Verlauf verändern werden. Und auch die rote Königin finde ich wirklich interessant, sie hatte so unterschiedliche Charakterzüge, dass ich nicht glaube, dass sie wirklich die böse Person ist, die sie zu sein scheint. Auf jeden Fall waren die 540 Seiten wirklich durchgehend mit Action gefüllt und Langeweile kam absolut gar nicht auf. Das Buch hat zwar ein paar Schwächen, dafür machen die Charakterentwicklungen einiges Wett.

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Cover: Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Aus meiner Sicht ist es genauso ansprechend wie passend gestaltet. Das Ambiente des Covers wirkt leicht bedrohlich aber auch geheimnisvoll, sodass man richtig Lust auf die Geschichte von Kelsea bekommt. Damit symbolisiert das Schloss die Handlung sehr gut. Inhalt: "Die Königin der Schatten" war für mich ein sehr gelungenes Fantasyabenteuer, das mir als Liebhaber des Genres wahnsinnig viel Spaß gemacht hat! Man wird in eine faszinierende Welt entführt, die mit tollen Beschreibungen und Karten vor mein inneres Auge gezaubert wurde. Die gut durchdachte Handlung konnte mich sehr überzeugen durch den abenteuerlichen Charakter. Man versteht die Hintergründe der Geschehnisse immer mehr im Verlauf der Geschichte. Mich konnte das Buch so fesseln, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Die überraschenden Wendungen und die fesselnde Handlung rissen mich bis zum Ende mit, sodass ich die Fortsetzung nicht erwarten kann! Charaktere: Ich habe mich von Anfang an in die Protagonistin verliebt. Grund dafür war ihre starke Persönlichkeit, die mich auf jeder Seite des Buches beeindruckt hat. Sie ist eine bescheidene Persönlichkeit, die jedoch so viel Mut mit sich herum trägt, wie man es nicht erwartet hätte. Sie steht mit der Führung ihres Reiches vor einer mehr als großen Herausforderung und wirkt mit ihrer Unsicherheit diesbezüglich aber auch ihrer Stärke angesichts ihrer schwierigen Situation sehr authentisch. Kelsea war für mich eine wahr Unterhaltung beim Lesen. Aber dem standen die anderen Charaktere in nichts nach, denn sie konnten mich ebenso mit Vielseitigkeit und überzeugendem Handeln begeistern. Schreibstil: Dass ich Kelseas Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe, liegt nicht nur an der sehr spannenden Handlung aus der Feder von Erika Johansen, sondern auch an dem sehr angenehmen Stil der Autorin. Ihr Stil ließ sich so angenehm lesen, dass ich die Dicke des Buches kaum realisierte. Man begleitet dabei nicht nur Kelsea aus der Erzählerperspektive sondern auch andere Charaktere, was mir sehr gefallen hat, da man dadurch einen vielseitigen Einblick in das Geschehen bekommt. Für mich hat die Autorin nicht nur eine grandiose Geschichte gezaubert, sondern sie auch so erzählt, dass man nicht drumherum kommt, voller Neugierde Kelseas Weg zur Königin zu verfolgen. Fazit: Ich kann euch nur dazu raten Kelseas turbulente Geschichte zu erleben! Das Buch konnte in allen Kategorien restlos überzeugen. Eine komplexe, gut durchdachte Handlung, überzeugende Charaktere, fesselnder Schreibstil und Spannung pur! Wer Lust auf richtig begeisternde Fantasy hat, sollte zur Königin der Schatten greifen!

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"Die Königin der Schatten" von Autorin Erika Johansen hat mir richtig gut gefallen. Ich kann gar nicht verstehen, warum ich dieses Buch zu seinem Erscheinungsdatum vor ca. 2 Jahren nicht bemerkt habe. Einen Vorteil hat es nun aber, dass ich erst so spät auf diese Geschichte gestoßen bin, denn es handelt sich hier um den ersten Band einer Trilogie und inzwischen sind auch die beiden Folgebände bereits erschienen. Band 2 ist unter dem Titel "Die Königin der Schatten - Verflucht" und Band 3 unter "Die Königin der Schatten - Verbannt" verfügbar. Aber kommen wir nun zurück zum vorliegenden Buch. Besonders überzeugend fand ich hier die Figuren und die Welt in der die Geschichte spielt. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht die 19jährige Thronerbin Kelsea. Zu ihrer Sicherheit wurde sie von einem der Krone treuen Ehepaar in einer Hütte im Wald aufgezogen. Barty und Carlin hatten es sich zur Aufgabe gemacht ihr alles beizubringen, was sie zur Erfüllung ihrer Bestimmung als Königin von Tearling benötigt. Es war eine strenge Erziehung die ihr zuteil wurde, jedoch auch voller Geborgenheit und dem Gefühl ein Zuhause zu haben. Kelsea wusste immer, dass sie dazu bestimmt ist den Thron zu übernehmen und so war es keine Überraschung für sie, als sie pünktlich zu ihrem 19. Geburtstag von den Gardisten der Königin abgeholt wurde. Doch schon nach kurzer Zeit muss Kelsea feststellen, dass sie kaum etwas über die jüngste Vergangenheit ihres Landes, das Nachbarreich mit seiner Königin oder den von ihrer Mutter geschlossenen Pakt weiß. Nun ist es an ihr erst einmal herauszufinden wem sie vertrauen kann und wie sie ihrem Volk bedingungslosen Frieden bringen kann. Im Großen und Ganzen fand ich die Figur der Kelsea glaubhaft. Erstaunlich war jedoch, dass ein Mädchen das in solcher Insolation aufgewachsen ist und auch deswegen zunächst Zweifel hat, dann ohne Problem ein ganzes Volk wuppt und auf sehr persönlicher Ebene interagieren kann. Dies hätte ich erst als eine spätere Entwicklung erwartet. Eine große Rolle spielen auch eine Vielzahl an Nebenfiguren, über deren Vergangenheit und Motivation man als Leser mal mehr und mal weniger erfährt. Da es so viele unterschiedliche Personen sind, musste ich mir manchmal in Erinnerung rufen, wer das denn noch mal war, doch zum Glück ging das meistens recht schnell aus dem Kontext hervor. An den Nebenfiguren habe ich nur auszusetzen, dass mir einige davon zu stereotyp oder konstruiert sind. Gut gefallen hat mir auch, dass nicht nur aus der Perspektive von Kelsea erzählt wird. Auch die Königin von Mortmesne tritt so kurzzeitig in den Mittelpunkt der Ereignisse und man erhält einen kleinen Einblick in ihre Gedankenwelt. Besonders gut gefällt mir auch, dass es vorne im Buch eine Karte gibt, die eine grobe Skizze vom Königreich Tearling und seinen Grenznachbarn zeigt. Es hat mich zunächst erstaunt zu lesen, dass es sich hier nicht um eine reine Fantasy-Welt handelt. Im Verlauf der Handlung wird immer deutlicher, dass die Ausgangslage unsere heutige Welt ist, jedoch etwas schlimmes passiert sein muss, so dass sich die Gründer der heute bekannten Königreiche mit der "Überfahrt" auf den Weg zu ihrer neuen Heimat gemacht haben. Vorher oder erst auf der Reise sind Menschenleben, Wissen und Technologie verloren gegangen und es erscheint mir bisher auch so, als wäre das Land auf dem sie nun leben vorher nicht besiedelt gewesen. Ich bin sehr neugierig, wie sich dies noch aufklären wird, denn noch fehlen viele Puzzlestücke zu einem vollständigen Bild. Ein wenig vernachlässigt finde ich bisher den Magie-Aspekt in der Handlung. Mir ist noch nicht wirklich klar, wo die denn her kommt oder wer und wie viele Menschen eine Affinität zu Magie in dieser Welt haben. Hier fehlt definitiv eine Fortsetzung. Insgesamt gesehen kann mich "Die Königin der Schatten" überzeugen und macht neugierig auf die Fortsetzungen.

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Schon lange wollte ich "Die Königin der Schatten" lesen, denn so viele haben von dem Buch geschwärmt. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte. Die Autorin möchte die Geschichte um Kelsea und das Königreich Tearling sehr erwachsen wirken lassen, deshalb werden einige interessante Themen behandelt, wie Sklavenhandel, Prostitution und Missbrauch. An sich finde ich es sehr wichtig, über diese Themen zu sprechen und darüber Bescheid zu wissen, nur leider waren die Szenen, in denen die Autorin diese übermitteln wollte, relativ flach und es wird zwischendurch ziemlich sinnfrei über Sex gesprochen. Auch Politik wird in dem Buch oft angeschnitten, nur leider war die Umsetzung gar nicht gut. Die Protagonistin Kelsea trifft wichtige Entscheidungen aus dem Bauch heraus, denkt gar nicht lange darüber nach und interessiert sich nicht für die Konsequenzen. Anfangs mochte ich Kelsea gern, aber im Laufe der Geschichte ist sie mir immer unsympathischer geworden. Wie eben schon erwähnt lässt ihre Entscheidungsfähigkeit zu wünschen übrig. Stattdessen konzentriert sie sich lieber darauf, dass sie eigentlich zu hässlich für eine Königin ist. Gefühlt jede dritte Seite wird Kelsea als dick, eher rundlich, wohl genähert, nicht sonderlich hübsch und eher durchschnittlich bezeichnet. An sich eine wirklich gute Idee, endlich mal keine wunderschöne und überaus schlaue Protagonistin, nur leider war auch hier die Umsetztung mangelhaft, denn nach der Hälfte des Buches war ich einfach genervt von dieser ständigen Wiederholung. Des Weiteren hat sie an den Leuten am Hof sehr viel auszusetzten und auch an ihrer verstorbenen Mutter, besonders an deren Eitelkeit. Der Grundgedanke ist wirklich gut, im Endeffekt nur nicht ganz durchdacht, denn sie selbst denkt die ganze Zeit über ihr Aussehen nach. Auch gestört hat mich, dass Kelsea ständig an ihrer Figur rumnörgelt und ihr beswusst ist, dass sie abnehmen sollte, aber nichts dafür tut. Trotz all dieser Dinge war Kelsea doch eine selbstlose und manchmal sehr intelligente Protagonistin, die man gerne auf ihrer Reise begleitet hat. Bei all den eben aufgeführten Dingen muss ich hier einfach betonen, dass mir ihre Selbstlosigkeit wirklich gefallen hat und ich sie dafür sehr geschätzt habe. Die Welt, die Erika Johansen erschaffen hat, hat wirklich Potenzial, aber es bleiben zu viele Fragen für den Leser offen. Generell hat sie Themen angeschnitten, diese dann im weiteren Verlauf aber nicht wieder aufgegriffen, sodass vieles unklar blieb. Ein Beispiel hierfür ist "der Fetch". Er war wirklich ein unglaublich interessanter Charakter, aber leider hatte er nur einen ganz kurzen Auftritt. Auch Mace, Kalseas Leibgardist, mochte ich sehr gern, auch wenn er ein wenig zu perfekt war. Positiv hervorheben möchte ich noch die Breite an Charakteren, die die Autorin bietet. Es kommt eine Vielzahl an Personen vor, wobei einige dieser wirklich interessant sind und ich gerne mehr über sie gelesen hätte. Gut gefallen hat mir außerdem, dass einige Kapitel aus der Sicht anderer Personen geschrieben wurden, was das Ganze noch einmal um einiges spannender gemacht hat. Abschließend möchte ich noch anmerken, dass sich das Buch meiner Meinung nach sehr in die Länge gezogen hat. Seitenlang ist nichts passiert, es wurde einfach nicht spannend. Zwischendurch gab es einige Passagen, die mich haben schneller lesen lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, gerade zum Ende hin. Dennoch hält sich die Autorin sehr lang mit Beschreibungen und Details auf, wodurch das Buch ziemlich langwierig wird. Alles in allem war "Die Königen der Schatten" trotzdem ein wirklich tolles Jugendbuch mit unheimlich viel Potenzial, gerade was die Charaktere und die erschaffene Welt betrifft. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie es weitergehen könnte und ich würde wirklich gern mehr über die Charaktere erfahren. Ich finde es nur schade, dass die Autorin das Potenzial ihrer Geschichte nicht ausgeschöpft hat, da ich mich wirklich so sehr über das Buch gefreut hatte. Aber vielleicht tut sie das ja in den nächsten Bänden.

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