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Leserstimmen (113)

Erika Johansen: Die Königin der Schatten (Erika Johansen) (1)

Die Königin der Schatten Blick ins Buch

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€ 15,50 [A] | CHF 21,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31586-0

Erschienen:  15.06.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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Ein Mädchen auf den Weg zur Königin

Von: Liane Winter Datum : 02.07.2018

https://www.facebook.com/LillysBuecherhuegel/

Meine Meinung:
Ein unglaublicher Schreibstil und eine atemberaubende Story.
Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil mich der Schreibstil so mitgerissen hat. Ich liebe es wenn mich das Kopfkino so im Griff hat, also würde ich die Welt und das Geschehen direkt miterleben. Eine Protagonistin die zwar eine Kindheit hatte, aber mehr als ungewöhnlich von ihren Zieheltern erzogen wurde. Die Gründe, werden zum Ende des Buches klar und man kann vieles nachvollziehen, worüber die Hauptperson Kelasea immer wieder während der Zeit nachdenkt. Vom ins kalte Wasser geschmissen zur Kriegerin und Wahrhaften Königin, zwei Männern, die ihr Leben verändern und ihre Entscheidungen beeinflussen, aber trotzdem die eigenen Entscheidungen treffen lässt.
Der Werdegang eines 19 Jahre alten Mädchens, dem seit der Geburt nach dem Leben getrachtet wird. Alte und geheimnisvolles Magie, die sich immer weiter im Laufe der Geschichte entwickelt und bemerkbar macht. Das Ende ist in sich abgeschlossen, trotzdem macht der Fortschritt und die Angst auf die Zukunft neugierig wie es weitergehen wird. Was wird der Zensur weiter planen? Wie wird sich die Kirche einmischen? Was wird die Rote Königin unternehmen und wer ist sie eigentlich? So viele Fragen, die hoffentlich in Band zwei beantwortet werden.

Ich freue mich auf Band zwei und kann es gar nicht abwarten, weiterzulesen.

Von mir gibts volle 5 Sterne für diese spannende und Magie volle Story.

Anfangs schwächer, dafür aber immer stärker

Von: Lesestoffandmore Datum : 01.05.2018

https://lesestoffandmore.blogspot.de/

Meine Meinung:
Ich bin durch das unglaublich eindrucksvolle Cover auf das Buch gekommen. Das ganze Cover ist in schwarz getaucht, wenn man von dem Schloss absieht welches, mit der näheren Umgebung, in ein gelbes Licht getaucht wird. Das lässt das Buch wesentlich eindrucksvoller wirken und hat bei mir sofort das Interesse geweckt. Auch der Klappentext versprach viel und ich wagte mich begeistert an das Buch. Leider empfand ich die ersten 90 Seiten als etwas monoton gestaltet. Man wird zwar mitten in das Leben der Hauptcharakterin Kelsea katapultiert und es folgt viel Action und Abenteuer, jedoch wurde dies mit der Zeit Gewohnheit. Es gab unter anderem auch ein paar wenige emotionale Momente, aber leider hat mich das Buch bis dahin nicht wirklich in seinen Bann gezogen.
Kurz danach fing ich schlagartig an die Geschichte zu lieben.

Ich liebe fast alle Charakter in dieser Welt. Besonders die drei wohl wichtigsten.
Kelsea ist mit ihren 19 Jahren noch recht jung für ihre Regentschaft, doch ist sie sehr willensstark und lässt sich von nichts auf der Welt davon abhalten, wenn sie etwas will. Selbst wenn sie mal Fehler macht, und seien sie noch so schwerwiegend und wie sehr ich mich manchmal darüber aufregen könnte:
Das hat die Geschichte umso schöner und sie umso menschlicher erscheinen lassen.
Auch der Hauptmann der Königinnengarde Lazarus, oder auch Mace genannt, hat es mir angetan. Er erscheint absolut unbesiegbar mit seinem Schwert und dem Morgenstern in den Händen. Doch auch seine angeblich so unerschütterliche Fassade bekam ab und zu Risse und hat ihn in meiner Sicht nur noch sympathischer erscheinen lassen.
Und dann gibt es da noch den Fetch. Wenn ich einen Favoriten zwischen den drei Charakteren auswählen soll, würde meine Wahl auf ihn fallen, auch wenn Kelsea und Mace nicht weit hinter ihm stünden. Er ist der Vater der Diebe und wirkt absolut gelassen, aber auch geheimnisvoll. Niemand kennt, außer seinen engsten Vertrauen und Kelsea, sein wahres Gesicht. Er ist aber auch ein Typ, dem man sofort vertrauen schenken würde, mit seiner Art, wie er mit dem Menschen umgeht. Er hatte in diesem Band bisher nicht sehr viele Auftritte, dafür umso bedeutungsvollere und ich hoffe, dass er im nächsten Band öfter auftaucht.
Andere Charaktere wie Pen und Barty waren ebenfalls liebevoll ausgearbeitet, sie würden jedoch den Rahmen sprengen.

Auch die Atmosphäre, die dieses Buch umgab hat mich fasziniert. Vor allem durch die vielen Intrigen, Kelseas Mutter, ihrem Vater und wegen der Roten Königin erschien das Buch im Ganzen sehr düster und geheimnisvoll. Die Umgebung wurde sehr schön beschrieben. Nicht zu viel und nicht zu wenig, sodass man sich einen guten Eindruck von der Umgebung des Geschehens machen konnte.

Abseits der Geschichte hat mich der Hintergrund auch sehr interessiert. Es ist eine Mischung aus Dystopie und Fantasy. Zu Beginn war es etwas schwer die Zeit herauszufinden in der man sich ungefähr befindet, doch mit der Zeit pendelte sich das alles ein und ich fand diese Vorstellung einer Zukunft unglaublich spannend.

Manche Sichtweisen, aus denen neben der von Kelsea geschrieben wurde, fand ich nicht sonderlich interessant und wollte sie am liebsten überspringen, weil ich die Charaktere nicht sonderlich sympathisch fand und zwei von ihnen mir besonders großkotzig erschienen, jedoch denke ich, dass die Autorin dies absichtlich getan hat um Hass gegen sie zu schüren, was ich wiederum gut finde.


Fazit:
Am Anfang etwas schwächer, jedoch immer stärker, je weiter sich das Buch dem Ende wandte. Die Charaktere gestalten, genauso wie andere Einflüsse, das Buch sehr spannend und lassen alles düster und geheimnisvoll wirken, was aber auch auf die viele Action zurückzuführen ist. Ein gut gelungenes Buch, bei dem man gespannt auf eine Fortsetzung sein kann.  

Die Königin der Schatten von Erika Johansen

Von: Emilias Leidenschaft Datum : 06.04.2018

https://emilialeidenschaft.wordpress.com/

|D I E K Ö N I G I N D E R S C H A T T E N |
Autorin: Erika Johansen
Genre: Fantasy Roman
Verlag: Heyne
Buchlänge: 544 Seiten
Preis: 14,99€
ISBN-Nummer: 978-3-453-31586-0
C O V E R
Das Buchcover gefällt mir sehr, weil es dunkel ist. Seit kurzem hab ich meine Bewunderung für schwarze Cover entdeckt und dieses ist wirklich ein Musterbeispiel. Auch wenn mir gelb nicht gefällt, passt es gut, weil es ein bisschen an Feuer erinnert. Die Festung sieht aufgrund des gelben Scheins im Hintergrund sehr bedrohlich aus.
K L A P P E N T E X T
DER THRON WARTET AUF SEINE KÖNIGIN. FALLS SIE LANGE GENUG LEBT, UM IHN ZU BESTEIGEN.
Das Königreich Tearling ist ein armes Land – zerrüttet von Machtgier, Korruption und Intrigen. Um der Invasion durch seinen mächtigen Nachbarn Mortmesne zu entgehen, schloss Tearling einst einen so verhängnisvollen wie grausamen Pakt – einen Pakt, den niemand infrage stellte, bis die junge Prinzessin Kelsea Glynn an die Macht kommt: Sie ist entschlossen, das Unrecht in ihrem Land zu beenden. Doch wenn sie am Hof überleben will, darf sie sich keinen einzigen Fehler erlauben.
A U F B A U / I N H A L T {S P O I L E R}
Das Buch ist in drei Teile (Bücher) geteilt. Im ersten Teil geht es um Kelsea’s Reise nach Neulondon. Dort soll sie ihre Pflichten als Königin antreten. Dieses erste Buch wurde nicht nur aus Sicht der Protagonistin, Kelsea, geschrieben, sondern auch aus Sicht von der Roten Königin, die sich Sorgen wegen Kelsea macht, Javel, eine Torwache und Dem Fetch, der Kelsea auf ihrer Reise begegnet und der Vater aller Diebe ist.
Der zweite Teil handelt von ihrem ersten Monat im Palast. Die trifft Entscheidungen und lebt mit den Konsequenzen. Es werden Vorkehrungen für einen möglichen Krieg getroffen und Kelsea blüht in der Rolle der Königin förmlich auf. Auch dieser Teil wurde nicht nur aus ihrer Sicht geschrieben. Neben den Personen, die man schon aus dem ersten Teil kannte, kamen noch Thomas, der Regent und Onkel von Kelsea und Pater Tyler, der sie zur Königin gekrönt hat, hinzu.
Im letzten Teil befreit Kelsea mit ihrer treuen Garde die Menschen, die nach Mortmense verschleppt werden sollen. Das schaffte die nur dank ihrer Saphirketten. In den Teil werden nur die Sichten von Kelsea, Javel und der Roten Königin beschrieben.
F A Z I T
Ein sehr spannendes Buch, das einen sofort fesselt. Man möchte wissen, wie das Buch weiter geht und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Idee der Geschichte gefällt mir, da es mal etwas anderes ist. Ich kann mich zwar nicht so gut in Kelsea hineinversetzt aber ich verstehe sie. Das es bis jetzt keine Liebesgeschichte gibt finde ich nicht schlimm aber ich hoffe, dass sich zwischen ihr und dem Fetch doch noch was entwickelt oder, dass man mehr über ihm erfährt. Spannend für mich zu wissen wäre auch noch wer Kelseas Vater ist, was hoffentlich in den nächsten Büchern aufgeklärt wird.
Der einzigste was mich stört ist die nicht wirklich vorhandene zeitliche Einordnung. Zuerst dachte Ich, dass es eine andere Welt ist aber nach und nach gab es Hinweise, dass es sich nicht so ist, wie ich vermutet hatte. Es wird von Shakespeare, Herr der Ringe und J. K. Rowling gesprochen, was mich irritiert hat. Ich weiß jetzt ungefähr den Geschichtlichen „Backround“ aber ich hätte mir gewünscht, dass das klarer für den Leser wäre.
Ansonsten ein überraschend gutes Buch und ich kann es nur weiterempfehlen.

Rezension zu Die Königin der Schatten

Von: Sophieliestbuecher Datum : 24.02.2018

sophieliestbuecher.blogspot.de/?m=1

Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen, man wird driekt ins Geschehen hinein geworfen. Jedoch habe ich auch ein paar kleine Punkte die mir nicht so gut gefallen haben.
Denn die Kapitel waren einfach zu lang! Sie waren immer zwischen 60-70 Seiten lang was meiner Meinung nach einfach zu lang ist!
Kelsea war eine sehr gute Protagonistin und durch ihre kleine Fehler wirke sie viel realer was mir so gut gefallen hat.
Dennoch hat es mir nicht für fünf Sterne gereicht. Trotzdem freue ich mich schon auf den 2.Teil! Natürlich will ich mich auch noch mal bei dem Heyne Verlag und dem Bloggerportal bedanken!

Schwacher Anfang, starkes Ende

Von: K. Datum : 13.09.2017

https://www.instagram.com/buecher.kinder/

Ich hatte leider anfangs Probleme in die Geschichte reinzukommen, mMn lief es für Kelsea viel zu Glatt - und in der ganzen Geschichte macht sie nicht einmal einen Fehler, was ich für ziemlich unwahrscheinlich halte, für so ein junges Mädchen das eigentlich ihr gesamtes Leben lang abgeschottet und nur mit ihren Zieheltern im Wald verbracht hatte. Außerdem - und jetzt könnt ihr mich gerne für oberflächlich halten - fand ich es schade, dass Kelsea selbst wohl nichts hübsches an sich hat, außer ihrer Augen. Wenn ich eine solche Geschichte lese, dann möchte ich zwar nicht, dass die Hauptprotagonistin die Schönheit schlechthin ist, aber sie zumindest mit kurzen Haaren nicht direkt mit einem Kerl verwechselt werden kann, egal wie viel sie auf den Rippen hat. Eine weibliche Hauptprotagonistin sollte auch weiblich aussehen.
Nachdem ich allerdings mich mit mit ersterem abgefunden und an letzteres einigermaßen gewöhnt hatte, wurde das Buch richtig gut. Ich mochte die unterschiedlichen Charaktere (Mace, Fetch, Andalie), auch wenn man noch so gar nicht weiß, wie diese die Geschichte noch im weiteren Verlauf verändern werden. Und auch die rote Königin finde ich wirklich interessant, sie hatte so unterschiedliche Charakterzüge, dass ich nicht glaube, dass sie wirklich die böse Person ist, die sie zu sein scheint.
Auf jeden Fall waren die 540 Seiten wirklich durchgehend mit Action gefüllt und Langeweile kam absolut gar nicht auf. Das Buch hat zwar ein paar Schwächen, dafür machen die Charakterentwicklungen einiges Wett.

Für Fantasyfans ein Muss

Von: Ann-Sophie S.-Reading is like taking a journey Datum : 24.08.2017

readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Cover:
Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Aus meiner Sicht ist es genauso ansprechend wie passend gestaltet. Das Ambiente des Covers wirkt leicht bedrohlich aber auch geheimnisvoll, sodass man richtig Lust auf die Geschichte von Kelsea bekommt. Damit symbolisiert das Schloss die Handlung sehr gut.


Inhalt:
"Die Königin der Schatten" war für mich ein sehr gelungenes Fantasyabenteuer, das mir als Liebhaber des Genres wahnsinnig viel Spaß gemacht hat!
Man wird in eine faszinierende Welt entführt, die mit tollen Beschreibungen und Karten vor mein inneres Auge gezaubert wurde.
Die gut durchdachte Handlung konnte mich sehr überzeugen durch den abenteuerlichen Charakter. Man versteht die Hintergründe der Geschehnisse immer mehr im Verlauf der Geschichte.
Mich konnte das Buch so fesseln, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Die überraschenden Wendungen und die fesselnde Handlung rissen mich bis zum Ende mit, sodass ich die Fortsetzung nicht erwarten kann!

Charaktere:
Ich habe mich von Anfang an in die Protagonistin verliebt. Grund dafür war ihre starke Persönlichkeit, die mich auf jeder Seite des Buches beeindruckt hat.
Sie ist eine bescheidene Persönlichkeit, die jedoch so viel Mut mit sich herum trägt, wie man es nicht erwartet hätte. Sie steht mit der Führung ihres Reiches vor einer mehr als großen Herausforderung und wirkt mit ihrer Unsicherheit diesbezüglich aber auch ihrer Stärke angesichts ihrer schwierigen Situation sehr authentisch.
Kelsea war für mich eine wahr Unterhaltung beim Lesen. Aber dem standen die anderen Charaktere in nichts nach, denn sie konnten mich ebenso mit Vielseitigkeit und überzeugendem Handeln begeistern.


Schreibstil:
Dass ich Kelseas Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe, liegt nicht nur an der sehr spannenden Handlung aus der Feder von Erika Johansen, sondern auch an dem sehr angenehmen Stil der Autorin.
Ihr Stil ließ sich so angenehm lesen, dass ich die Dicke des Buches kaum realisierte. Man begleitet dabei nicht nur Kelsea aus der Erzählerperspektive sondern auch andere Charaktere, was mir sehr gefallen hat, da man dadurch einen vielseitigen Einblick in das Geschehen bekommt.
Für mich hat die Autorin nicht nur eine grandiose Geschichte gezaubert, sondern sie auch so erzählt, dass man nicht drumherum kommt, voller Neugierde Kelseas Weg zur Königin zu verfolgen.

Fazit:
Ich kann euch nur dazu raten Kelseas turbulente Geschichte zu erleben! Das Buch konnte in allen Kategorien restlos überzeugen. Eine komplexe, gut durchdachte Handlung, überzeugende Charaktere, fesselnder Schreibstil und Spannung pur!
Wer Lust auf richtig begeisternde Fantasy hat, sollte zur Königin der Schatten greifen!

überzeugende Figuren

Von: S.D. vom Blog esdeh Datum : 23.07.2017

esdeh.blogspot.de

"Die Königin der Schatten" von Autorin Erika Johansen hat mir richtig gut gefallen. Ich kann gar nicht verstehen, warum ich dieses Buch zu seinem Erscheinungsdatum vor ca. 2 Jahren nicht bemerkt habe. Einen Vorteil hat es nun aber, dass ich erst so spät auf diese Geschichte gestoßen bin, denn es handelt sich hier um den ersten Band einer Trilogie und inzwischen sind auch die beiden Folgebände bereits erschienen. Band 2 ist unter dem Titel "Die Königin der Schatten - Verflucht" und Band 3 unter "Die Königin der Schatten - Verbannt" verfügbar.
Aber kommen wir nun zurück zum vorliegenden Buch. Besonders überzeugend fand ich hier die Figuren und die Welt in der die Geschichte spielt. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht die 19jährige Thronerbin Kelsea. Zu ihrer Sicherheit wurde sie von einem der Krone treuen Ehepaar in einer Hütte im Wald aufgezogen. Barty und Carlin hatten es sich zur Aufgabe gemacht ihr alles beizubringen, was sie zur Erfüllung ihrer Bestimmung als Königin von Tearling benötigt. Es war eine strenge Erziehung die ihr zuteil wurde, jedoch auch voller Geborgenheit und dem Gefühl ein Zuhause zu haben. Kelsea wusste immer, dass sie dazu bestimmt ist den Thron zu übernehmen und so war es keine Überraschung für sie, als sie pünktlich zu ihrem 19. Geburtstag von den Gardisten der Königin abgeholt wurde. Doch schon nach kurzer Zeit muss Kelsea feststellen, dass sie kaum etwas über die jüngste Vergangenheit ihres Landes, das Nachbarreich mit seiner Königin oder den von ihrer Mutter geschlossenen Pakt weiß. Nun ist es an ihr erst einmal herauszufinden wem sie vertrauen kann und wie sie ihrem Volk bedingungslosen Frieden bringen kann. Im Großen und Ganzen fand ich die Figur der Kelsea glaubhaft. Erstaunlich war jedoch, dass ein Mädchen das in solcher Insolation aufgewachsen ist und auch deswegen zunächst Zweifel hat, dann ohne Problem ein ganzes Volk wuppt und auf sehr persönlicher Ebene interagieren kann. Dies hätte ich erst als eine spätere Entwicklung erwartet. Eine große Rolle spielen auch eine Vielzahl an Nebenfiguren, über deren Vergangenheit und Motivation man als Leser mal mehr und mal weniger erfährt. Da es so viele unterschiedliche Personen sind, musste ich mir manchmal in Erinnerung rufen, wer das denn noch mal war, doch zum Glück ging das meistens recht schnell aus dem Kontext hervor. An den Nebenfiguren habe ich nur auszusetzen, dass mir einige davon zu stereotyp oder konstruiert sind. Gut gefallen hat mir auch, dass nicht nur aus der Perspektive von Kelsea erzählt wird. Auch die Königin von Mortmesne tritt so kurzzeitig in den Mittelpunkt der Ereignisse und man erhält einen kleinen Einblick in ihre Gedankenwelt.
Besonders gut gefällt mir auch, dass es vorne im Buch eine Karte gibt, die eine grobe Skizze vom Königreich Tearling und seinen Grenznachbarn zeigt. Es hat mich zunächst erstaunt zu lesen, dass es sich hier nicht um eine reine Fantasy-Welt handelt. Im Verlauf der Handlung wird immer deutlicher, dass die Ausgangslage unsere heutige Welt ist, jedoch etwas schlimmes passiert sein muss, so dass sich die Gründer der heute bekannten Königreiche mit der "Überfahrt" auf den Weg zu ihrer neuen Heimat gemacht haben. Vorher oder erst auf der Reise sind Menschenleben, Wissen und Technologie verloren gegangen und es erscheint mir bisher auch so, als wäre das Land auf dem sie nun leben vorher nicht besiedelt gewesen. Ich bin sehr neugierig, wie sich dies noch aufklären wird, denn noch fehlen viele Puzzlestücke zu einem vollständigen Bild.
Ein wenig vernachlässigt finde ich bisher den Magie-Aspekt in der Handlung. Mir ist noch nicht wirklich klar, wo die denn her kommt oder wer und wie viele Menschen eine Affinität zu Magie in dieser Welt haben. Hier fehlt definitiv eine Fortsetzung.
Insgesamt gesehen kann mich "Die Königin der Schatten" überzeugen und macht neugierig auf die Fortsetzungen.

Ein Buch mit unglaublich viel Potenzial, das leider nicht ganz ausgeschöpft wurde

Von: larasbuecherliebe Datum : 11.06.2017

larasbuecherliebe.blogspot.de

Schon lange wollte ich "Die Königin der Schatten" lesen, denn so viele haben von dem Buch geschwärmt. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte.

Die Autorin möchte die Geschichte um Kelsea und das Königreich Tearling sehr erwachsen wirken lassen, deshalb werden einige interessante Themen behandelt, wie Sklavenhandel, Prostitution und Missbrauch. An sich finde ich es sehr wichtig, über diese Themen zu sprechen und darüber Bescheid zu wissen, nur leider waren die Szenen, in denen die Autorin diese übermitteln wollte, relativ flach und es wird zwischendurch ziemlich sinnfrei über Sex gesprochen. Auch Politik wird in dem Buch oft angeschnitten, nur leider war die Umsetzung gar nicht gut. Die Protagonistin Kelsea trifft wichtige Entscheidungen aus dem Bauch heraus, denkt gar nicht lange darüber nach und interessiert sich nicht für die Konsequenzen.

Anfangs mochte ich Kelsea gern, aber im Laufe der Geschichte ist sie mir immer unsympathischer geworden. Wie eben schon erwähnt lässt ihre Entscheidungsfähigkeit zu wünschen übrig. Stattdessen konzentriert sie sich lieber darauf, dass sie eigentlich zu hässlich für eine Königin ist. Gefühlt jede dritte Seite wird Kelsea als dick, eher rundlich, wohl genähert, nicht sonderlich hübsch und eher durchschnittlich bezeichnet. An sich eine wirklich gute Idee, endlich mal keine wunderschöne und überaus schlaue Protagonistin, nur leider war auch hier die Umsetztung mangelhaft, denn nach der Hälfte des Buches war ich einfach genervt von dieser ständigen Wiederholung. Des Weiteren hat sie an den Leuten am Hof sehr viel auszusetzten und auch an ihrer verstorbenen Mutter, besonders an deren Eitelkeit. Der Grundgedanke ist wirklich gut, im Endeffekt nur nicht ganz durchdacht, denn sie selbst denkt die ganze Zeit über ihr Aussehen nach.

Auch gestört hat mich, dass Kelsea ständig an ihrer Figur rumnörgelt und ihr beswusst ist, dass sie abnehmen sollte, aber nichts dafür tut. Trotz all dieser Dinge war Kelsea doch eine selbstlose und manchmal sehr intelligente Protagonistin, die man gerne auf ihrer Reise begleitet hat. Bei all den eben aufgeführten Dingen muss ich hier einfach betonen, dass mir ihre Selbstlosigkeit wirklich gefallen hat und ich sie dafür sehr geschätzt habe.

Die Welt, die Erika Johansen erschaffen hat, hat wirklich Potenzial, aber es bleiben zu viele Fragen für den Leser offen. Generell hat sie Themen angeschnitten, diese dann im weiteren Verlauf aber nicht wieder aufgegriffen, sodass vieles unklar blieb. Ein Beispiel hierfür ist "der Fetch". Er war wirklich ein unglaublich interessanter Charakter, aber leider hatte er nur einen ganz kurzen Auftritt. Auch Mace, Kalseas Leibgardist, mochte ich sehr gern, auch wenn er ein wenig zu perfekt war.

Positiv hervorheben möchte ich noch die Breite an Charakteren, die die Autorin bietet. Es kommt eine Vielzahl an Personen vor, wobei einige dieser wirklich interessant sind und ich gerne mehr über sie gelesen hätte. Gut gefallen hat mir außerdem, dass einige Kapitel aus der Sicht anderer Personen geschrieben wurden, was das Ganze noch einmal um einiges spannender gemacht hat.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass sich das Buch meiner Meinung nach sehr in die Länge gezogen hat. Seitenlang ist nichts passiert, es wurde einfach nicht spannend. Zwischendurch gab es einige Passagen, die mich haben schneller lesen lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, gerade zum Ende hin. Dennoch hält sich die Autorin sehr lang mit Beschreibungen und Details auf, wodurch das Buch ziemlich langwierig wird.

Alles in allem war "Die Königen der Schatten" trotzdem ein wirklich tolles Jugendbuch mit unheimlich viel Potenzial, gerade was die Charaktere und die erschaffene Welt betrifft. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie es weitergehen könnte und ich würde wirklich gern mehr über die Charaktere erfahren. Ich finde es nur schade, dass die Autorin das Potenzial ihrer Geschichte nicht ausgeschöpft hat, da ich mich wirklich so sehr über das Buch gefreut hatte. Aber vielleicht tut sie das ja in den nächsten Bänden.

[Rezension] Die Königin der Schatten

Von: TraeumenVonBuechern Datum : 31.05.2017

traeumenvonbuechern.blogspot.de/

Klappentext: Der Thron wartet auf seine Königin – wenn sie lange genug lebt, um ihn zu besteigen ...

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt . . .

Cover: Das Cover wirkt düster und zeigt eine Burg in Tearling. Ich finde, es passt sehr gut zur Geschichte und spiegelt die Stimmung perfekt wieder.

Meine Meinung: Ehrlich gesagt hat mich die Seitenanzahl des Buchs ein wenig abgeschreckt, doch die Geschichte hat mich doch zu sehr fasziniert und letztendlich wurde ich positiv überrascht. :-)
Der Schreibstil ist einerseits leicht und flüssig zu lesen, andererseits aber auch detailreich und passend zum Fantasy-Stil des Buches.
Die Stimmung ist dagegen eher düster und mysteriös, was für das Genre typisch ist und die Geschichte noch realistischer macht.
Eigentlich handelt es sich bei "Die Königin der Schatten" ja um eine Dystopie, aber das kann man sich bei Lesen eher schwer vorstellen, denn das Königreich Tearling wirkt viel mehr wie eine Mittelalterwelt mit einigen Fantasy-Elementen. Diese Welt wurde sehr detailliert und interessant dargestellt. Ich persönlich konnte mir alles gut vorstellen und fand besonders die neuen Ideen und Konzepte, die die Autorin eingebaut hat, wirklich spannend.
Kelsea ist eine großartige Protagonistin. Ihr ganzes Leben lang hat sie bei ihren Pflegeeltern gelebt, bis sie an ihrem 19. Geburtstag in die Hauptstadt gebracht wird und das Erbe ihrer Mutter, der verstorbenen Königin, antritt. Sie ist eine willensstarke und tapfere Frau, die sich von niemandem verunsichern lässt und die Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen übernimmt. Auch wenn die ganze Welt gegen sie ist, bleibt sie sich treu. Viele Menschen sagen ihr im Verlauf des Buchs, dass sie nur ein unscheinbares und gewöhnliches Aussehen hat, nicht das einer Königin, doch das ignoriert sie einfach und findet stattdessen heraus, was es bedeutet, eine wahre Herrscherin zu sein.
Kelsea ist zwar die Hauptfigur des Buches, doch es wird nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern auch die vieler anderer Menschen, die alle eine Rolle im Gesamtplot spielen.
Eine wirkliche Liebesgeschichte gibt es in diesem Buch nicht, und meiner Meinung nach ist das auch gut so. Allerdings gibt es ein paar kleine süße Momente, die alle Lovestory-Fans trotzdem glücklich machen.
"Die Königin der Schatten" ist der erste Teil einer Trilogie. Obwohl das Buch keinen direkten Cliffhanger hat, freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band, denn es interessiert mich sehr, wie es mit Kelsea und den Königreichen Tearling und Mortmesne weitergeht.
Dieses Buch verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit! :-)

Fazit: Eine beeindruckende Fantasy-Dystopie mit einer wirklich außergewöhnlichen Protagonistin. Bitte mehr davon!
5 von 5 Sternen!

Ich bin sprachlos!

Von: Jill von Letterheart Datum : 09.05.2017

https://letterheart.de/

Dies ist eines der Bücher, bei denen ich den Erscheinungstermin herbeigesehnt habe und es sofort haben musste.
Und dann? Ja, dann ist es auf dem SuB gelandet, irgendwie konnte ich mich nie ganz dazu durchringen, es endlich zu lesen.
Als ich es dann beim SuB Sunday vorgestellt habe, war die Reaktion eindeutig – ich musste es lesen.

Dieses Buch ist einfach episch. Ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben sollte. Anfänglich denkt man sich, dass die Idee nichts Besonderes wäre, doch genau das ist sie. Einfach fantastisch umgesetzt, mit einem grandiosen Schreibstil und einer Protagonistin, wie ich sie mir immer gewünscht habe!
Gleich auf den ersten Seiten stürzt man ins Geschehen, auch wenn man sich ähnlich unbeholfen vorkommt wie die verschollene Königin Kelsea selbst.
Doch Schritt für Schritt erfährt man mehr, über ihre Vergangenheit, ihre Zukunft und ihre neuen Begleiter.

Doch auch wenn einfach alle Charaktere wahnsinnig interessant und absolut authentisch beschrieben sind, muss ich am meisten das Bild loben, dass Erika Johansen um Kelsea geschaffen hat!
Hier ist sie, überhaupt nicht perfekt. Fast 19 Jahre isoliert von der Außenwelt findet sie sich eben nicht zurecht in ihrem neuen Umfeld – wie sollte das auch gehen? Ihre neuen Begleiter fallen nicht gleich vor ihr auf die Knie, weil sie sich einfach erst beweisen muss.
Und auch sonst reißt niemand die Arme hoch und begutachtet eine gutaussehende, talentierte Königin.
Kelsea ist unscheinbar (scheinbar sogar eher unattraktiv), aber auf jeden Fall kein großer Hingucker. Und nein, auch kein graues Mäuschen, das sich erst schick machen muss. DENN ES MUSS EINFACH NICHT JEDER „HÜBSCH“ SEIN!
Hier wird sich einfach einzig und allein auf ihren Charakter konzentriert. Und das macht das Ganze nicht nur wesentlich spannender, sondern vor allem auch realistischer. Ganz ehrlich? Ich habe auch einfach keine Lust mehr auf die gutaussehenden kleinen süßen Püppchen, die unendliche Fähigkeiten haben, einfach alles können, denen alle Männer hinterher schauen und ach, was weiß ich nicht noch…
Und Kelseas Charakter muss sich hinter rein gar nichts verstecken?
Khaleesi war gestern – ein Hoch auf Kelsea!!!!
(jap, ich befinde mich im absoluten Fangirlmodus)

„Lady, Eure Mutter war keine gute Königin, aber sie war nicht böse. Sie war schach. Nie hätte sie so geradewegs in den Tod schreiten können wie Ihr. Ein Fey-Charakterzug hat große Macht, aber Ihr müsst Euch sicher sein, dass die Verwüstung, die Ihr anrichtet, Euren untertanen zugutekommt, statt Euch einfach nur gegen das Andenken Eurer Mutter aufzulehnen.
Das ist der Unterschied zwischen einer Königin und einem zornigen Kind.“

Aber auch sonst, es gibt so vieles zu entdecken! Hinter jeder neuen Person vermutet man Verrat, Jede neue Situation muss man erst einmal versuchen einschätzen zu können. Ich bin einfach verliebt in das ganze Setting, an die Herangehensweise für die Geschichte.
Ich habe wirklich von der ersten bis zur letzten Seiten mitgefiebert und wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen!
Natürlich wurden auch viele Fragen aufgeworfen und auf so einige Charaktere und deren Hintergründe bin ich besonders gespannt, doch dafür gibt es schließlich noch die Fortsetzungen. (Die ich übrigens so schnell wie möglich in die Finger kriegen muss!)
Jetzt hört sich meine Meinung vielleicht ein wenig schwammig an, aber mehr kann ich dazu gar nicht sagen – man muss es einfach selbst gelesen haben.

FAZIT

Wer meine Schwärmerei übersprungen hat und nun gleich beim Fazit gelandet ist: LEST DIESES BUCH!
Ich LIEBE es einfach! Solch fantastische Charaktere und eine atemberaubende Geschichte, die einfach nach mehr verlangt!
Wer auf eine filmreife (hihi, das Buch wird tatsächlich verfilmt^^) Charakterentwicklung und einen nervenaufreibenden Spannungsbogen steht, der ist bei diesem Buch bestens aufgehoben!
Weit mehr als nur eine klare Leseempfehlung – Suchgefahr und definitiv ein Kandidat für ein wahres Herzensbuch.

Fantasy mit Suchtpotenzial

Von: Savian_lesefuchs Datum : 02.05.2017

https://instagram.com/savian_lesefuchs/

Inhalt:
An ihrem 19. Geburtstag wird Kalsea, Prinzessin von Tearling, aus dem Haus ihrer Zieheltern fortgebracht um den Thron des Königreichs zu besteigen. Als die in Unwissenheit gehaltene Kalsea von dem furchtbaren und grausamen Pakt erfährt, welches ihre Mutter mit dem freindlichen Königreich Mortmesne eingegangen ist, beschließt sie als neue Königin Tearlings die Ungerechtigkeit zu beenden.

Meine Meinung:
Ein großartiger Auftakt zu einer spannenden Fantasyreihe, voller Geheimnisse, Gefahren und Intrigen.
Das Cover passt wunderbar zum Roman und die Karte zu Beginn des Buches ist eine super Ergänzung zu der Geschichte und gibt dem Leser einen guten Eindruck der Örtlichkeiten.
Die Handlung ist gut durchdacht und lässt einen zu Beginn genauso Ahnungslos in dieses Abenteuer aufbrechen, wie Kalsea selbst es tut. Nach und nach fügt sich jedoch alles zu einer unglaublich mitreisenden Story zusammen. Durch die noch undurchsichtige Vergangenheit des Landes Tearling und die Gerüchte um Kaseas Eltern, ergeben sich für den Leser jede Menge spannende Fragen und Geheimnisse.
Kalsea ist eine sympathische Heldin voller Ecken und Kanten​, welche jedoch sehr an ihren Herausforderungen wächst.
Auch die anderen Charaktere wie der loyale Mace, der düstere Thorne und der geheimnisvolle Fetch waren sehr interessant und lassen noch auf einige Überschungen hoffen.
Das Setting erinnert an das europäische Mittelalter, jedoch wird schnell ersichtlich, dass es sich um eine ferne Zukunft unserer Welt handelt, was für mich einen sehr spannenden Aspekt darstellt.
Der Schreibstil ist angenehm und kommt ohne all zu detaillierte Beschreibungen aus, wirkt dabei aber in keinster Weiße plump.
Fazit: Ein großes Abenteuer mit Suchtpotenzial!
Ich gebe 5 von 5 ⭐

Nicht spannend genug

Von: books_by_frauke Datum : 22.04.2017

https://booksbyfrauke.wordpress.com/

Allgemeines
Titel: Die Königin der Schatten (Teil 1)
Autor: Erika Johansen
Verlag: Heyne
Format: Broschiert
Seitenzahl: 544
Preis: 14,99
ISBN: 978-3-453-31586-0

Inhalt
Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt . .
Rezension
Bevor ich mit der Rezi anfange, nochmal ein riesen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich es bei Instagram gesehen hatte. Als ich dann bemerkt habe, dass Emma Watson es richtig gut fand, musste ich es einfach haben. Das Buch ist in der er/sie-Perspektive geschrieben. Und obwohl ich die ich-Perspektive lieber mag, hatte ich keine Probleme in das Buch reizunkommen. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den Figuren und habe sie oft verwechselt, aber das hat sich schnell gelegt. Die Hauptprotagonistin, Kelsea, war mir gleich symphatisch und aufgrund so vieler Geheimnisse wollte ich immer weiterlesen. Der Schreibstil war im großem und ganzem auch verständlich. Nur manchmal musste ich einen Satz nochmal lesen um ihn zu kapieren. Das Buch ist außerdem in mehreren Sichten geschrieben. Mir kamen bestimmte Sichten etwas unnötig vor, aber oft war es intressant aus Sicht der "Bösen" einen Abschnitt zu lesen. Leider waren mir die Kapitel viel zu lang. Außerdem hat mir die Spannung fast das ganze Buch über gefehlt. Am Ende wurde es dann schon spannender, aber ich hatte halt nicht das Gefühl, dass ich unbedingt weiterlesen muss weil es so spannend ist.

Fazit
Die Grundgeschichte gefällt mir wirklich gut, aber man hätte noch etwas mehr Spannung rausholen können. Ich freue mich aber denoch auf die Folgebände und bin guter Dinge, dass diese besser werden. 3,5/5 Sterne gibt's von mir für dieses Buch.

Neues Lieblingsbuch!!!

Von: LisasBuecherwelt Datum : 16.03.2017

https://lisasbuecherwelt.wordpress.com/

Meine heutige Rezension ist zu einem Fantasyroman, den ich vom Bloggerportal erhalten habe; Vielen Dank dafür ��

>>Du glaubst, du hättest bezahlt, Thomas. Hast du aber nicht. Nicht mal annähernd. Aber das wirst du schon noch. <<

Anne
Originaltitel: The Queen of the Tearling

Autorin: Erika Johansen

Verlag: Heyne

Seiten: 541

Preis: 14,99€

Buch: Verlag

Amazon

Inhalt:

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Cover:

Die Koenigin der Schatten von Erika Johansen

Was einen oft als erstes anspricht, ist ja das Cover… Bei mir war das definitiv auch so, auch wenn es das Cover zum englischen Buch war. Das Cover ist meiner Meinung nach der Hammer, schlicht und doch eindrucksvoll! Es ist auch wirklich an das Buch angelehnt, denn das Dunkle kann man als die Bedrohung durch Mortmesne interpretieren und der helle Fleck, der über dem Schloss aufzieht, ist Kelsea! Also ist das Cover schon mal sehr gelungen…

PS: Ich finde, die Schnörkel hätten besser um das Wort ‚Königin‘ gepasst.

Meinung:

Erika Johansens Schreibstil hat mir anfangs gar nicht gefallen. Ich fand den Einstieg dadurch langweilig und sich hinziehend, doch nachdem ich nach ungefähr 30 Seiten richtig drin war, gefiel mir der Stil dann doch sehr. Für manche Leser könnte auch die Erzählerperspektive etwas ungewöhnlich sein, denn die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, der auch oft mehrere Personen gleichzeitig beleuchtet.

Wenn man es geschafft hat sich richtig in das Buch zu fühlen, kann man die Story einfach nur genießen und begeistert mitverfolgen. Die Autorin schreibt so anschaulich und ausführend, dass man die Orte und vor allem die Charaktere wirklich vor sich hat und sie etwas für einen bedeuten. Man hat am Ende das Gefühl, unter tollen Menschen gelebt zu haben, und das ist ein Gefühl, welches ein gutes Buch hervorrufen soll. Insgesamt ist dieses Buch also eine kleine Herausforderung, jedoch aber eine, die man gut meistern kann!

Zu den Charakteren könnte man Seiten schreiben, aber ich möchte mich nur auf ein paar beziehen. Zum einen wäre da Kelsea, die am Ende des Landes unterrichtet wird, um mit 18 Jahren Königin zu werden. Sie ist die Hauptfigur des Buches und hat mir wirklich gut gefallen. Am Anfang ist sie das junge, naive Mädchen, doch im Laufe der Handlung entwickelt sie sich zu einer starken, selbstbewussten, jungen Frau, die an das Wohl Anderer denkt und sich auch für sie in Gefahr begeben würde. Doch sie muss auch beschützt werden, da viele Personen den Thron selbst für sich beanspruchen wollen. Und da ist Mace‘ Auftritt! Lazarus, von allen außer von Kelsea nur Mace genannt, ist der Leibwächter der Königin und ihr Gardeführer und die absolute Verkörperung von: Harte Schale, weicher Kern. Ebenfalls wichtig für die Geschichte ist die Garde der Königin, wo Pen, der jüngste Soldat, am meisten heraussticht und einen wirklich positiven Eindruck auf Kelsea und den Leser macht. Diese Charaktere sind die wichtigsten, die im Tear-Reich vorkommen. Und dann ist da auch noch eine Bedrohung durch die böse Königin des Nachbarlandes Mortmesne…

Die Handlung ist einfach gestrickt und es passiert nicht wirklich viel, und trotzdem hat mir das Buch einfach wahnsinnig gefallen!!!

Das Buch beginnt mit der Situation, dass Kelsea aus ihrem Schlupfwinkel abgeholt wird, um die nächste Tearkönigin zu werden. Mace und der Rest der Garde versuchen sie heile zum Palast zu bringen und müssen sich vor vielen Feinden in Acht nehmen… und selbst wenn sie das schaffen, wartet dort noch eine größere Bedrohung auf Kelsea, nämlich ihre eigene Familie!

Fazit:

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich das Buch großartig finde und dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen und freue mich schon riesig auf den 2. Band, der schon auf meinem SuB liegt ��

Sterne: 5 von 5

Genre-Mix, der überzeugt

Von: Tallianna Datum : 24.02.2017

https://diagnose-tsundoku.blogspot.de/

Von einem Tag auf den anderen verändert sich das Leben der 19-jährigen Kelsea. Sie soll endlich den verwaisten Thron ihres Landes besteigen. Tearling ist ein armes Land, schlecht regiert von ihrem Onkel, dem Regenten. Die Frage ist, ob Kelsea ihren Thron überhaupt lebendig erreichen wird – und wie lange sie darauf sitzen bleiben kann. Wenn sie überlebt, will sie ihre Königreich reformieren, aber das gefällt nicht allen ihren Untertanen ...

Für dieses Buch braucht es eigentlich eine ganz neue Genre Bezeichnung. Denn was auf den ersten Blick wie Fantasy aussieht und es irgendwo auch ist, ist aber auch die Geschichte unserer Staaten, die aus (noch) ungeklärten Gründen eine neue Welt besiedelt haben. Es ist also irgendwie eine Zukunftsfantasy, mit Anspielungen auf Harry Potter und Herr der Ringe. Nein, damit meine ich nicht, dass die Handlung kopiert wurde, sondern dass diese Bücher tatsächlich in der Geschichte auftauchen. Das hat mich so irritiert, dass ich eine Weile gebraucht habe, um weiter lesen zu können.
Gerade die Tatsache, dass Kelsea zwar Königin, aber eben keine wunderschöne Märchenkönigin ist, macht diese Geschichte für mich so ansprechend. Kelsea hat ein paar Pfund zu viel auf den Rippen, denn sie isst gerne. Ihre Haare sehen nicht immer großartig aus (meistens stehen sie wirr in alle Richtungen) und ihr Gesicht ist ein wenig zu rund. Ihr Verstand hingegen ist außergewöhnlich und diese Charakterstärke ist auch das, worauf es ankommt. Er hilft ihr, sich durch den Morast an Dekadenz und Sklaverei zu navigieren und Entscheidungen zu treffen, die allen ihren Untertanten helfen sollen, nicht nur den Reichen. Ich finde ihren Charakter einfach nur großartig.
Abgesehen von unserer eher ungewöhnlichen Heldin ist auch die Handlung nicht langweilig. Durch ihr mutiges Handeln befindet sich ihr Königreich leider am Rande eines Krieges mit dem scheinbar übermächtigen Nachbarland Mortmesne. Diese Folgen wird man, so nehme ich an, im zweiten Band zu spüren bekommen. Ich bin gespannt, wie das ausgehen soll, denn noch sehe ich da nicht wirklich eine Chance für Tearling.

Leider kann ich bei unserem und den meisten Bewertungssystemen nur 5 Sterne vergeben. Aber dieses Buch hätte noch ein Extrasternchen verdient. Eben weil ein weiblicher Charakter endlich mal nicht stereotyp dargestellt wird. Der zweite Band ist schon bestellt und in diesem Jahr soll ein dritter erscheinen. Wenn es so gut weitergeht, wie es begonnen hat, kann diese Reihe leicht zu meinem Liebling avancieren.

In dunklen Landen...

Von: Schneeflocke2013 Datum : 08.12.2016

schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de

Inhalt:
Das Königreich Tearling wird geplagt von Machtgier, Korruption und Intrigen. Es ist innerlich total zerrissen. Geld gibt es fast nicht und das Einzige was der Regent tut ist auf dem Hintern sitzen. Er lässt andere das Volk ausbluten ohne sich dem Hass, der Verzweiflung der Untertanen zu stellen. Zum Glück gibt es die junge Kronprinzessin Kelsea Glynn. Von der Königinnengarde wird sie von ihren Zieheltern in die Hauptstadt gebracht um endlich den Thron zu übernehmen. Sie sieht die Qual des Volkes und bietet nicht nur dem Tod die Stirn, sondern auch einem greifbareren Feind: der roten Königin von Mortmesne.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht. Der Autorin ist es gelungen, dass ich wieder Interesse an richtigen Fantasy Büchern habe. Natürlich kenne ich die Harry Potter Bücher in und auswendig, doch dann kam nur noch Liebesliteratur raus wo sie ihn / er sie findet und sie glücklich sind bis ans Ende ihrer Tage. Hier ist es nicht so, außer wir reden von der Liebe zum Volk.
Kelsea ist eine junge und ungewöhnliche Frau. Als Tochter der vorherigen Königin Elysa wurde sie von Zieheltern aufgezogen, denn ihre Mutter starb jung. So gut es geht wurde sie auf ihr Amt vorbereitet. Für den Anfang hat sie nur eine einzige Aufgabe: den Weg in die Stadt und zu ihrer Krönung zu überleben.
Auf der Reise lernt sie einige Personen kennen von denen mir manche sympathisch waren, andere weniger.
Kelsea möchte von Anfang an alles richtig machen, doch wir wissen ja selbst wie gut so etwas funktioniert. Ihre erste große Tat macht ihr das Volk zu Freunden und Berater zu Feinden.
Der Verlauf der Geschichte und wie Tearling schließlich entstand war für mich unheimlich faszinierend. Vieles davon ist gut möglich, doch ich hoffe nicht mehr da zu sein, wenn ein Menschenleben so wenig wert ist wie hier.
Die junge Königin ist eine Kämpfernatur, vertraut ihrer Garde und lernt jeden Tag etwas mehr dazu. Ihr ist schnell klar was für Konsequenzen ihr Handeln hat und hasst es wie ein kleines, schwaches Frauchen behandelt zu werden. Sie möchte und will das Gegenteil ihrer Mutter sein die zu schwach war um etwas zu ändern. Die ihre Kleider und Ruhe mehr liebte als ihr Land. Ihre Aufgabe.
Wichtiger Bestandteil der Geschichte ist nicht nur Kelsea sondern auch ein blauer Edelstein den sie als Kette um den Hals trägt. Schnell wird klar, dass einige es auf ihn abgesehen haben, doch freiwillig rückt die junge Königin ihn nicht raus. Kann sie aber auch nicht.
Ihre Feinde wollen ihr natürlich ans Leben und versuchen mehrmals sie los zu werden. Doch Kelsea erinnert in der Hinsicht an eine Katze; egal was passiert sie steht wieder auf.
Einmal angefangen habe ich es verschlungen und war sehr überrascht als ich auf der letzten Seite ankam. Ich wollte sofort nach dem nächsten Band greifen, aber den habe ich nicht da…

Die Königin der Schatten - Erika Johansen

Von: booksworldbylaura Datum : 06.12.2016

booksworlbylaura.blogspot.de/

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut,da die Inhaltsangabe sehr interessant war und mich auch teilweise an die Rote Königin erinnert hat (und ich liebe diese Geschichte!) und ich wurde auch nicht enttäuscht,den ich hätte am liebsten das Buch an einem Stück verschlungen leider ließ es die Schule nicht zu,jetzt kann ich euch allerdings meine Meinung dazu erzählen!♥
In dem Buch geht es um Prinzessin Kelsea die 19 Jahre bei Pflegeeltern aufwuchs und dort auch lernte wie eine Königin zu sein.Kurz nach ihrem 19 Geburstag wird sie abgeholt,den sie soll das Reich von ihrem Onkel ablösen und vor dem Untergang bewahren den es gibt auch noch die böse Königin im Reich neben an die so stark ist das sie keiner stürzen kann beziehungsweise in einem Krief besiegen kann.Kelsea versucht alles in den Griff zu bekommen und das es ihrem Land auch wieder besser geht,aber dann gibt es noch diesen mysteriösen Vertrag von ihrer Mutter mit der Königin von Mortmesne.
Diese Geschichte war einfach großartig!Es erinnerte mich sehr durch diese Königinensache an die Rote Königin,aber das war es auch schon.Es war eine sehr abenteuerliche Geschichte ohne ein bisschen Liebe,was ich ziemlich schade fande.Allerdings machten es die ganzen Abenteuer wieder wet die sie erlebt hatte.

Ich liebe das Buch einfach!Die Geschichte hat mich einfach von der ersten Seite schon mitgenommen,den es war so toll beschrieben.Es war sehr abenteuerlich,den sie erlebte ziemlich viele Abenteuer auf ihrer Reise erstmal ins Schloss und dann als sie im Schloss war und versucht hat das Land wieder zu "reinigen" von den Untaten die ihr Onkel und auch ihre Mutter getan haben.Ziemlich schade fand ich das in dem Buch nur Abenteuerliche Sachen passsierten und keine in Sache Liebe,was ich ziemlich schade fande da es dann wirklich eine perfekte Geschichte gewesen wäre.An dem Buch habe nichts zu meckern,den es passierte immer irgendetwas und man war einfach durch diese Geschichte gefesselt da man einfach wissen wollte was man als nächstes passiert. Allerdings fande ich es ziemlich verwirrend wer nun auf der guten und bösen Seite stand,weil es einfach zuviele Personen gab.Das Buch wurde ab und zu auch aus anderen Perspektiven geschrieben,das fande ich sehr abwechslunsgreich und gab der Geschichte eine spezielle Würze und machte sie auch ein bisschen interessanter.Allerdings fande ich das Ende garnicht gut,da es ein Cliffhanger hat und ich unbedingt wissen will wie es weitergeht!

Den Schreibstil von Erika fande ich einfach nur genial! Sie beschrieb alles so lebenstreu das man sich einfach alles vorstellen konnte.Ebenso lies sich das Buch sehr schnell und einfach lesen.Außerdem hat sie glaub ich auch ein Faibel für den Details,den alles wurde so genau beschrieben das man es sich einfach bildlich im Kopf vorstellen kann.

Zu der Protagonistin kann ich nur sagen das sie von Anfang an sehr sympathisch ist und das auch bleibt,obwohl sie nun Königin eines großen Landes ist. Kelsea ist eine wirklich sehr freundliche Person die alles dafür tut das es ihrem Land gut geht und würde selbst ihr Leben dafür opfern.

Bewertung
Ich gebe dem Buch sehr verdiente *5 von 5 Sterne* und werde mir auf jeden Fall bald den zweiten Teil holen.Ich kann da Buch jeden empfehlen der gerne Fantasybüchern lesen.

Intrigen und Macht schwelen

Von: tinaliestvor Datum : 18.11.2016

tinaliestvor.de

Der Aufbruch in ein neues Land wird zum Desaster für das Volk der Raleighs. Kein Stahl und nur aus Ackerbau und Holz bestehende Wirtschaft bringt Unterdrückung durch die rote Königin des Nachbarlandes. Als die herrschende Königin vergiftet wird, wird ein junges Mädchen, die lange schon für tot geglaubte Tochter auf den Thron gesetzt. Kealsey begreift schnell, das ihr Land zerrüttet und von der Roten Königin unterdrückt wird.

Gemeinsam mit ihrer scheinbar treuen Leibgarde und ein klein wenig Magie übersteht die junge Königin Anschläge auf ihr Leben und befreit das Land von der Sklavenabgabe.

Doch Intrigen und Macht schwelen auf und Kealsey kämpft…..

Spannendes Historik-Debut von Johansen in dem auch ein klein wenig die Magie mitspielen darf! Bin gespannt auf die beiden folgenden Teile!

Was für eine grandiose neue Reihe

Von: AnnMan aus München Datum : 15.11.2016

In letzter Zeit suche ich bewusst nach neuen Fantasy-Titeln, da hier mein Regal noch ziemlich leer ist. Über das wirklich schöne Cover bin ich dann in der Buchhandlung gestolpert und habe mir den dicken Schinken mal mitgenommen, da die Geschichte sehr interessant zu werden schien. Und tatsächlich, nach ein paar Seiten Eingewöhnung, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und war richtig enttäuscht, als es vorbei war. So dicht und trotzdem spannend, so voller Details und nicht überladen. Kelsea wächst einem richtig ans Herz und da sie keinem richtigen Klischee entspricht, kann man sich gut mit ihr identifizieren. Und welche Frau mag keine Geschichten über andere starke Frauen, die sich mit Grips und Mut beweisen und nicht nur durch tolles Aussehen^^.
Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

Tolle Welt, tolle Charaktere

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 26.08.2016

www.lenasweltderbuecher.de




Meine Meinung:
Die Meinungen zu diesem Buch waren mehr als positives, sodass ich umso gespannter darauf war, ob es mich auch so begeistern kann, wie so viele andere.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwer gefallen. Ich musste mich erst einmal in die Welt einfinden, die Erika Johansen geschaffen. Die Welt ist keine typische Highfantasywelt, sondern hat mich mehr an eine dystopische Welt erinnert. Die Welt erinnert sehr an das Mittelalter und hat einige fantastische Elemente. Nachdem ich mich in die Welt eingefunden, hat mir diese richtig gut gefallen, da sie besonders und einzigartig ist, aber nicht zu kompliziert.

Die Charaktere in der Geschichte sind großartig. Die Autorin konzentriert sich sehr auf sie und so bekommen sie sehr viele Tiefe und sind sympathisch. Kelsea mochte ich besonders gerne, auch wenn ich sie zu Beginn nicht ganz einschätzen konnte. Ich musste mich erst einmal mit ihr anfreunden, aber war das geschafft, fand ich sie klasse. Sie ist eine starke Protagonistin, die aber auch zweifelt und ihre Schwächen hat. Dennoch fand ich sie unglaublich sympathisch, einfach weil sie so authentisch war.

Die Spannung in der Geschichte ist durchschnittlich. Es gab stellen da war das Buch unfassbar spannend und ich konnte es nicht weg legen. Leider gab es dann aber auch wieder Stellen, die sich sehr gezogen haben und das Buch sehr langatmig machten.

Der Schreibstil der Autorin Erika Johansen ist sehr angenehm. Sie schreibt flüssig und sehr bildhaft. Dadurch kann man sich alles gut vorstellen und die Geschichte läuft vor dem Auge ab wie ein Film.



Fazit:


"Die Königin der Schatten" ist eine tolle Fantasygeschichte. Das Buch überzeugt durch seine Welt und seine Charaktere. Leider leidet die Spannung zwischendurch darunter. Aber eine klare Leseempfehlung für Fans des Genres.

Gelungener Auftakt eine Fantasy-Trilogie

Von: Biggi Friedrichs Datum : 17.08.2016

vergessenebuecher.blogspot.de/

"Die Königin der Schatten" ist ein fesselnder Auftakt zu einer Trilogie rund um das Königreich Tearling mit seiner Königin Kelsea.
Von der ersten Seite an ist man mitten im Geschehen und fiebert mit der jungen Kelsea, die von der Leibwache ihrer Mutter bei ihren Pflegeeltern abgeholt wird. Sie soll ab jetzt das Königreich Tearling regieren. Doch Kelsea hat viele Gegner ..

Erika Johansen hat eine interessante, sehr komplexe Welt erschaffen, in der diese Fantasy-Story spielt. Die Charaktere sind vielschichtig, sehr lebendig und interessant. Die junge Königin Kelsea, die sehr sozial eingestellt ist und ihr Volk retten möchte, ist eine total nette Figur, die sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.

Es gibt geheimnisvolle Gestalten, wie den Fetcher, der dem Leser jedoch sympathisch ist, genauso wie unsympathische Bösewichte, wie den Onkel von Kelsea oder die Königin von Mortmesne, die wohl Zauberkräfte besitzt.

"Die Königin der Schatten" hat alles, was eine gute Fantasy-Geschichte braucht, Geheimnisse, komplexe Figuren, Verrat, heimliche Liebe und ganz viel Action.

Die sympathische Kelsea hat mich in ihren Bann gezogen und ich bin gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht.

Spannender Auftakt, der Lust auf mehr macht!

Von: Chianti Datum : 23.07.2016

golden-letters.blogspot.de/2016/07/rezension-die-konigin-der-schatten.html

Als Thronfolgerin von Tearling lebt Kelsea ein gefährliches Leben, denn sie hat viele Feinde, die ihr nach dem Leben trachten. Ihr Königreich ist pleite und wird seit Jahren von seinem Nachbarland Mortmesne bedroht. Doch Kelsea hat eine Vision für ihr Königreich und lässt sich von niemanden von dieser abbringen...

"Die Königin der Schatten" ist der erste Auftaktband von Erika Johansens gleichnamiger Trilogie.
Der Großteil des Buches wird aus der Sicht der Protagonistin Kelsea erzählt, aber hin und wieder wechselt die Perspektive. So konnte man aus den Sichten der Roten Königin lesen, die als Königin von Mortmesne die Gegnerin von Kelsea darstellt, oder aus der ihres Onkels Thomas, der nach dem Tod von Kelseas Mutter als Regent von Tearling fungiert und das Königreich mehr oder weniger in den Ruin getrieben hat.

Kelsea ist die Kronprinzessin von Tearling, doch sie ist nicht am Hof von Neulondon aufgewachsen, sondern abgeschieden in einem Wald vor ihren zahlreichen Feinden versteckt und auf ihre Rolle als Königin vorbereitet worden. An ihrem neunzehnten Geburtstag wird sie von der Königinnengarde an den Hof zurück eskortiert, um dort den Thron zu besteigen.
Kelsea mochte ich als Protagonistin richtig gerne, weil sie sehr mutig und vernünftig ist. Ich war sehr überrascht, wie gut sie sich in ihrer neuen Rolle als Königin schlägt, auch wenn sie jahrelang darauf vorbereitet wurde. Sie hat eine Vision für ihr Königreich und lässt sich von nichts davon abhalten diese umzusetzen, auch wenn ihre Entscheidungen auf den ersten Blick vielleicht nicht sehr klug erscheinen, aber sich auf lange Sicht als richtig entpuppen.

Der Weltentwurf von Erika Johansen hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Geschichte spielt in Tearling, einem Land in der so genannten Neuen Welt, die vor ein paar Jahrhunderten nach der Überfahrt besiedelt wurde. Auf der eigentlichen Überfahrt ging viel Wissen verloren, sodass die Menschen in Tearling teilweise wie im Mittelalter leben. Ich fand es super, dass es vorne im Buch eine Karte gab, an der man sich orientieren konnte.
Neben Kelsea gab es noch viele weitere wichtige Charaktere beispielsweise den Fetch, die Rote Königin oder Lazarus, der Hauptmann von Kelseas Garde. Alle sind sehr spannende Charaktere, die noch interessanter wurden, weil man nicht wirklich viel über ihre Vergangenheit erfährt.
Ich hätte mir gewünscht, dass man sowohl über die Welt, als auch über die Charaktere und die Herrschaft von Kelseas Mutter Elyssa mehr erfahren hätte! Es werden viele Fragen aufgeworfen und auf die wenigsten bekam man im ersten Band eine Antwort, wodurch natürlich meine Neugier und Vorfreude auf den zweiten Band gestiegen ist!

Fazit:
"Die Königin der Schatten" ist ein toller Auftakt, dessen Geschichte süchtig macht!
Sowohl die Charaktere, als auch der Weltentwurf haben mir richtig gut gefallen und die Handlung war durchgehend spannend. Ich hätte mir gewünscht, dass man noch mehr über die Hintergründe der Charaktere erfahren hätte, aber so wurde meine Neugier auf den zweiten Band gesteigert, denn ich muss unbedingt wissen, wie es mit Kelsea und Tearling weitergehen wird!
Sehr gute vier Sterne für einen spannenden Auftakt!

Eher entäuschender Auftakt

Von: Michelle Yolanda Datum : 26.06.2016

hiddenbookparadise.blogspot.de/

Dieses Buch war enttäuschend, da man derart viel Gutes darüber gehört hatte und es sogar recht interessant klang, aber die deutsche Inhaltsangabe fasst das Buch grob im Ganzen zusammen, obwohl man sich wohl denkt, dass bei einer solchen Seitenanzahl viel passieren müsste.

Mit der Zeit erfährt man (nachdem man sich durch das erste Kapitel von 60 Seiten gequält hat), dass es keine einfache Fantasy-Welt ist, sondern in unserer Zukunft spielt. Ich habe schon gelesen, dass es 300 Jahre von unserer Zeit aus handeln soll, doch glaube ich zu wissen, dass dies nie in dem Buch direkt erwähnt wurde. Allgemein ist es sehr unklar, wo sich Tearling überhaupt befindet. Man spricht nur von der großen "Überfahrt" mit Schiffen (und es sind Schiffe auf der See, ich dachte noch kurz, es handele sich Raumschiffe, auch wenn es fraglich ist, weshalb es einen Planeten gibt, der unserem so gleich ist, und wäre es auf unserer Erde, so frage ich mich, welcher Kontinent es sein soll, nach 300 Jahren können sich die Platten und alles doch nicht so sehr verschieben, auch nicht nach sonstigen Umweltkatastrophen), bei welcher das meiste Wissen verloren gegangen ist, so auch Ärzte und so weiter. Deshalb leben die Menschen in Tearling fast wie im Mittelalter, nur Mortmesne ist weiter fortgeschritten, aber irgendwie auch nicht (die Aussagen sind recht widersprüchlich, wenn man Anfang und Ende vergleicht). Aber dennoch blieben die seltsamsten Dinge erhalten, wie zum Beispiel alle Bücher aus der Welt Tolkiens und alle sieben Bände der Harry Potter Reihe. Nur keine medizinischen oder technischen Bücher. Höchsten von Philosophen, aber gut. Hoffentlich klärt sich diese ganze Vergangenheit noch auf und es wiederholt sich nicht nur immer wieder und wieder, dass es die Überfahrt gab, ohne zu sagen, wie es dazu gekommen ist. Ich meine, die Menschen konnten doch sicherlich schreiben und sich etwas merken. Es gibt Holz, in das man die wichtigsten Dinge ritzen kann.

Mit dem Buch hatte ich auch etwas zu kämpfen, da mir der Schreibstil nicht so sehr gefiel und auch nicht die Protagonistin. Es kann nur an einer schlechten deutschen Übersetzung liegen oder aber nicht. Gab es ein ungewöhnliches Wort, hat man es die nächsten Sätze über immer wieder gelesen, auch wenn Kelsea einmal rot wurde, dann zu oft hintereinander (außerdem wird gesagt, dass sie eine dunklere Hautfarbe als ihre Mutter besitzt, ich habe sie mir deswegen dunkler vorgestellt, denn ihre Mutter wird wohl keine Alabasterhaut gehabt haben, und ich kenne niemanden, dessen Gesicht dann so deutlich wie beschrieben rot wird, oder bei mir war die Haut in der Vorstellung einfach zu dunkel, obwohl es als Protagonistin etwas anderes gewesen wäre). Des Weiteren fehlte mir die Spannung in den geschriebenen Worten sowie der Handlung. So recht gefesselt werden konnte ich nicht, auch wenn es mehrere Stellen gab, die einen dann doch nicht stoppen lassen wollten. Ein bisschen unklar war auch, zu welcher Jahreszeit die Handlung spielt. Gesagt wird, es sei Winter, obwohl es März ist, aber gleichzeitig ist es brütend heiß, obwohl man sich auf dem gleichen Breitengrad befindet und nicht in den Süden wandert, was man anhand der Karte feststellen kann, die jedoch an vielen Stellen Lücken aufweist.

Nun die Protagonisten. Sie macht eine Entwicklung und wurde mir ein bisschen sympathischer, aber dennoch mochte ich sie nicht so sehr, da sie sich - trotz dass sie ohne Spiegel und andere Urteile aufgewachsen ist - ständig über ihr hässliches und durchschnittliches Aussehen beschwert. Zuerst war ich begeistert, jemanden eher durchschnittlichen, nicht perfekten und etwas korpulenteren als Protagonist zu haben. Nur beschwert sie sich andauernd darüber und macht auch gleichzeitig klar, dass sie abnehmen möchte (tut aber nichts dafür) und zwar für einen Mann, den sie nicht kennt, und natürlich weil es ihr einmal (!!) beim Training unter die Nase gerieben wird. Es wird eher deutlich, dass man schlank und hübsch sein muss, sogar meint sie, dass eine ehemalige Sexsklavin eher Königin sein sollte, weil sie hübsch ist und natürlich wissen hat. Kelseas Charakter ist eher selbstlos und sie ist auch intelligent, aber nicht immer. Manchmal sollte sie eher über die Konsequenzen ihres Handelns nachdenken. Und es ist mir ein Rätsel, wie sie von Emma Watson in der Verfilmung (von welcher ich nichts wusste) verkörpert werden soll. Natürlich kommt es auf die Kunst des Schauspieles an, aber sie passt nicht. Vielleicht macht sie mir Kelsea ja auch erst sympathisch.

Andere Charaktere mochte ich hingegen sehr. Wie zum Beispiel den Fetch, über den man hoffentlich im zweiten Band mehr erfährt, oder Mace, wobei dieser am Anfang wohl zu perfekt war, weshalb er unlogische Fehler im Laufe des Buches macht. Auch andere Personen waren schön gezeichnet und hatten Tiefe, teils. Es war mir nur zeitweise schwer, all die Namen zu merken, die im gehäuft auf einen zukommen. Hilfreich ist es nicht, dass viele auch noch gleich klingen. Hätte ich mir einen bestimmten Namen gemerkt, so wäre ein gewisser Twist in der Geschichte nichtig gewesen und vieles wäre allzu vorhersehbar, aber die Verwirrung durch die ganzen Namen, löste dies bei mir.

Ich finde es hingegen angenehm, dass dieses Buch auch blutige Seiten hatten, die es wohl nicht ganz als Jugendbuch zeichnen. So kam es mir ein bisschen wie Game of Thrones an manchen Stellen vor (auch von der Zähe und einzelnen Handlungssträngen, nur eben vereinfacht).

Alles in einem werde ich es wohl kein weiteres Mal lesen, aber interessante Seiten hatte es schon. Wie gesagt gefiel es mit teilweise.

2,5 Sterne

Nicht im Schatten der Wunschliste verschwinden lassen - lesen!

Von: Damaris Datum : 26.04.2016

www.damarisliest.de

Eine junge Königin, ein umkämpfter Thron und ein Spiel um Macht. Genau diese Attribute sind ein beliebtes Thema in historischen- oder High Fantasy-Romanen. Auch in Erika Johansens Trilogiestart "Die Königin der Schatten" dreht sich alles um die blutjunge Königin Kelsea Glynn und ihr heruntergewirtschaftetes Reich Tearling. Doch es funktioniert hier perfekt. Die Autorin hat ein High Fantasy-Buch geschrieben, das unheimlichen Lesespaß bringt und stark mitfiebern lässt, so dass man ungern aus der Welt von Tearling wieder auftaucht.

Sie ritten bis nach Sonnenuntergang und weit in die Nacht hinein, als die meisten anderen Reisenden längst ihr Lager aufgeschlagen hatten. Feuer säumten den Straßenrand [...]. Als die Flammen nach und nach erloschen und nichts als Rauch übrig blieb, glaubte sie, Pferdegetrappel in ihrem Rücken zu hören, doch ganz sicher war sie sich nicht. Drehte sie sich um, war dort nichts als Dunkelheit. - S. 128

Kelsea lebt als angehende Königin in ständiger Gefahr. Alleine die Reise von den Pflegeeltern zur Festung, ihrem Regierungssitz, gleicht einem Spießrutenlauf. Das Mädchen ist sehr jung und reagiert oft impulsiv und unreif. Doch sie hat das Herz am rechten Fleck. Das spürt auch die Königinnengarde und ist bereit, nach der Mutter nun auch die Tochter zu schützen. Kelsea möchte einen schrecklichen Pakt mit dem Nachbarreich beenden, jedoch wird das schlimme Konsequenzen nach sich ziehen.
"Die Königin der Schatten" bewegt sich zwar auf bekanntem Terrain, hat aber einige frische Ideen zu bieten. So hat die Geschichte die mittelalterliche Anmutung gängiger High Fantasy, spielt aber in unserer Zukunft, als die Menschheit sich zu einem neuen Kontinent aufmachte und dabei fast jede Art von Fortschritt verlor. So ist den Protagonisten unsere heutige Technik zwar bekannt, die Bevölkerung von Tearling lebt aber wie im Mittelalter, unterteilt in Herrscher, Adelige und einfaches Volk.

Der Roman bringt großen Lesespaß und ist prädestiniert zum Dauerschmökern. Bei all den Gefahren, Intrigen und Mordanschlägen, denen sich Kelsea stellen muss, bleibt keine Zeit für Längen oder Langeweile. Zudem ist die Handlung komplett frei von einer Lovestory, rückt dafür eine Art Verbundenheit und Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Vorne im Buch befindet sich, ebenfalls typisch für dieses Genre, eine Übersichtskarte von Tearling und den angrenzenden Königreichen. Da "Die Königin der Schatten" aber recht einfach gestaltete High Fantasy ist, findet man sich auch ohne Karte wunderbar zurecht. Auch Leser, die sich bisher nicht so recht in dieses Genre vorgewagt haben, werden schnell von der Geschichte überzeugt sein.
In "Die Königin der Schatten" wird die Handlung zu einem guten Ende gebracht. Neue Entwicklungen und offene Handlungsstränge lassen einen die Fortsetzung(en) ganz dick auf die Merkliste schreiben. Garantiert!

Das persönliche Fazit
"Die Königin der Schatten" muss zum Glück kein Schattendasein fristen. Das Debüt hat Potenzial, das sogar die Filmindustrie erkannt hat. Die Geschichte ist so gut zu lesen, das ein Beiseitelegen schwer fällt. Besonders gut gefiel mir, dass High Fantasy hier modern und recht einfach umgesetzt wurde, die Anziehungskraft dieses Genres aber voll ausreizt. Außerdem ist genug Komplexität vorhanden, um die Geschichte spannend und mitreißend weiterzuführen. Dieses Buch sollte man nicht im Schatten der Wunschlisten verschwinden lassen, sondern unbedingt lesen.

Ein Reihenauftakt der mehr verspricht

Von: strawberrybooks Datum : 14.04.2016

www.leasbuchgefluester.blogspot.de

Bereits zu Beginn der Geschichte stellt man sich als Leser einige Fragen. Wieso wurde Kelsea im Cottage aufgezogen? Was hat es mit dem Saphir auf sich? Wer ist dieser Fetch? Einige dieser Fragen wurden relativ schnell geklärt, andere teilweise gar nicht. Schade..
Mich persönlich sind einige Parallelen zu Game of Thrones aufgefallen, was nicht zwangsläufig negativ aufzufassen ist.

Kelsea hat mir als Protagonistin insgesamt ziemlich gut gefallen. Sie war so eine soon-to-be Badass Prinzessin mit sehr viel Mut. Auch äußerlich erinnerte sie nicht unbedingt an die Prinzessinnen die die Welt sonst so produziert: dick, widerspenstiges Haar, alles andere als perfekt also - eine erfrischende Abwechslung. Und auch der Fetch war interessant, mysteriös und irgendwie anziehend. Auf seine Charakterentwicklung bin ich (hoffentlich in Band zwei) schon sehr gespannt!
Langsam entwickelte sich die Story: gruselig, kompliziert aber teilweise leider auch etwas langatmig ging die Geschichte von Kelsea und ihrem Weg als angehende Königin voran. Zu Ende gab es einige mehr oder weniger schockierende und auch traurige Enthüllungen und ein neues Ship (fiktionales Paar, bei dem man hofft, dass es zusammen kommt) entstand. Wer das ist will ich hier nicht verraten ;)

Insgesamt bin ich aber etwas zwiegespalten. Kelsea blieb mir positiv im Gedächtnis und auch die anderen Charaktere waren recht gut ausgearbeitet. Leider war mir die Handlung dann jedoch doch etwas zu langatmig, vor allem da einige wichtige Informationen gefehlt haben. Band zwei kann also nur besser werden!
Insgesamt bekommt das Buch aber gute 8 von10 Erdbeeren von mir.

I ♥ Kelsea

Von: Cirilla von Cintra Datum : 10.02.2016

cirillavoncintra.blogspot.de/

Inhalt

"Der Thron wartet auf seine Königin. Falls sie lange genug lebt, um ihn zu besteigen" (Rückseite)


Kelsea wurde versteckt aufgezogen um eines Tages den Thron von Tearling zu besteigen und eine gerechte Herrscherin zu werden. Ihr Leben lang hat sie sich vorbereitet auf ihren 19. Geburtstag, an dem sie abgeholt und zur königlichen Festung gebracht werden soll. Doch es gibt viele Interessenten, die darauf hinarbeiten, dass Kelsea es erst gar nicht so weit schafft.

Meine Meinung

Von "Die Königin der Schatten" habe ich bereits viel und durchweg Gutes gehört. Daher fing ich mit hohen Erwartungen an die Geschichte zu lesen und wurde nicht enttäuscht.

Schon der Weltentwurf ist sehr interessant. Tearling und die umliegenden Länder wurden in der Zukunft von den uns bekannten Kontinenten aus mit Schiffen besiedelt. Dabei ging einiges an wissenschaftlichen Wissen verloren, sodass Tearling wie ins Mittelalter versetzt wirkt. Einerseits hat man so eine völlig neue unbekannte Welt, anderseits machen gerade deswegen die kleinen Anspielungen auf unsere Zeit und Welt Spaß.

Das gesamte Szenario war wie auf mich zugeschnitten. Ein Land in Aufruhr, verschiedene Mächte, die versuchen ihre Interessen durchzusetzen und eine junge Königin, die erst ihren Weg finden muss. Dabei muss ich im Nachhinein sagen, dass die Geschichte zwar einige kleine Überraschungen für mich hatte, vor allem aber einfach neue Aspekte und Elemente miteinander verwoben hat und teilweise sogar ein bisschen vorhersehbar war. Erika Johansen ist es dennoch gelungen sie unheimlich spannend zu erzählen, sodass ich, wann immer es möglich war mit der Nase im Buch klebte. Dennoch glaube ich, dass die folgenden Bände die Spannung der Geschichte noch steigern können.

Der Schwerpunkt des Buches liegt auf den Charakterentwürfen. Kelsea ist einfach nur der Wahnsinn. Anfangs sieht sie ihr einziges Talent darin schnell Bücher lesen zu können, doch das ändert sich bald. Sie fängt an ihre Stärken und Schwächen richtig einzuschätzen und entwickelt sich und ihr Selbstbewusstsein im Laufe der Geschichte sehr. Ich mochte, dass sie nicht als hübsch oder perfekt beschrieben wird, sondern als "bestenfalls gewöhnlich" und mit ein paar Kilos zu viel. Sie sieht dieses Problem, zerfließt aber nicht im Selbstmitleid sondern gibt sich Mühe darüber zu stehen. Für mich war Kelsea eine sehr starke, authentische und etwas andere Charakterin, die ich sehr gerne begleitet habe.

"Sie war wirklich etwas zu dick, das wusste sie ja selbst. [...] Es war aber auch zum Aus-der-Haut-fahren! In keinem Märchen der Welt mussten sich Königinnen mit derartigen Problemen herumschlagen." (S. 322)


Die anderen Personen und die Beziehungen zu ihnen sind ebenfalls tiefgründig. Eine richtige Liebesgeschichte sucht man in diesem Band vergeblich und dennoch wird alles Zwischenmenschliche besser beschrieben, als in so manchem Liebesroman. Es geht um Respekt, Vertrauen, Freundschaft und Zuneigung. Dabei finden sich keine stereotypen Personenbeschreibungen, sondern einzigartige Charaktere, die man anfangs noch schwer einschätzen kann. Als Leser fühlt man mit Kelsea und findet selbst viele Freunde.

Dieses Buch vermittelt dabei ein starkes Gerechtigkeitsgefühl. Es werden viele moralische Fragen aufgeworfen, wie zum Beispiel die Frage, ob es richtig ist, wenige Menschen für die Sicherheit vieler zu opfern. Wegen all der Gefahren und Intrigen wirkt Kelseas Welt etwas düster, wozu das Buchcover perfekt passt und was mir auch gut gefallen hat. Dabei lockert der etwas trockene Humor Tearlings die Situation immer wieder auf und brachte mich zum schmunzeln.

"Und bei all der Qual , die Kelsea in letzter Zeit beim Anblick ihres eigenen Spiegelbilds hatte ertragen müssen, begriff sie nun, dass es etwas sehr viel Schlimmeres gab, als hässlich zu sein. Hässlich zu sein und sich für schön zu halten." (S. 419)


Dieses Buch ist eine Empfehlung für jeden Fantasyfan, der gerne düstere Königreiche voller ausgeklügelter Charaktere und verschiedener Interessen mag. Es hat mir sehr gut gefallen und eigentlich vergebe ich nur nicht fünf Sterne, weil ich das Gefühl habe, dass sich die Reihe noch steigern kann.

"Auch ein Buch kann in den falschen Händen zur Gefahr werden. In einem solchen Fall sollte man die Hände verurteilen. Aber das Buch, das liest man." (S. 297)

Erika Johansen - Die Königin der Schatten

Von: Bücherzauber Datum : 24.01.2016

buecherzauber.blogspot.de/

Kelsea Glynn lebt von beinah allen Menschen abgeschieden im Wald bei ihren Pflegeeltern. Nicht selten sehnt sie sich danach, einfach auszubrechen und herauszufinden, wie das wahre Leben ist. Die einzige Möglichkeit, etwas darüber zu erfahren, wie es in der Welt vor sich geht, sind ihre Bücher und ihre Pflegeeltern. Als Kelsea von der Leibwache ihrer Mutter zurück in ihr Königreich Tearling gebracht wird, erfährt sie, dass vieles nicht so ist, wie sie erwartet hat. Das fängt schon damit an, dass ihre Mutter offenbar ganz anders war, als sie sich das immer erträumt hatte und keiner ihr so wirklich etwas über sie erzählen will. Im Laufe der Geschichte erfährt Kelsea immer mehr, wodurch sich das Bild, das sie von ihrer Mutter bisher hatte, immer mehr wandelt. Auf ihrem Weg zum Schloss geraten Kelsea und ihre Beschützer immer wieder in gefährliche Situationen, denn die Königin von Mortmesme möchte um jeden Preis verhindern, dass Kelsea den Thron besteigen kann. Dabei stellt sich ihr immer wieder die Frage, wem sie überhaupt vertrauen kann und was hinter den Geheimnissen um ihre Mutter und sie selbst steckt...
Kelsea ist eine sympathische Protagonistin, die stark und selbstbewusst ihren vorherbestimmten Weg beschreitet. Wieviel Stärke tatsächlich in ihr steckt, bemerkt sie selbst erst im Laufe ihres gefährlichen Weges und damit überrascht sie nicht nur sich selbst immer wieder.
Erika Johansen hat einen wunderschönen, detaillierten Schreibstil, der es dem Leser leicht macht, in die Welt von Tearling und Mortmesme abzutauchen. Es fällt unglaublich schwer, das Buch aus der Hand zu legen und man fiebert mit Kelsea und ihren Begleitern Seite um Seite mit. Die Autorin hat ein Händchen dafür, interessante Charaktere zu erschaffen, bei denen auch nie wirklich klar ist, welche Ziele sie eigentlich erreichen möchten. Überraschende Wendungen sind hier natürlich vorprogrammiert.
Der Spannungsbogen ist kontinuierlich hoch, was bei einem Buch von über 500 Seiten schon eine Kunst ist. Langeweile ist zumindest bei mir nie aufgekommen.
Fazit:
Erika Johansen konnte mich mit "Die Königin der Schatten" absolut begeistern. Der Weltentwurf, die großartig ausgearbeiteten Charaktere, ein kontinuierlich hoher Spannungsbogen, überraschende Wendungen und der wunderschöne, detaillierte Schreibstil der Autorin machen die Geschichte zu einem meiner absoluten Lesehighlights. Ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung "Die Königin der Schatten - Verflucht" (ET: Mai 2016) zu verschlingen.

Mein Königreich

Von: wal.li Datum : 08.01.2016

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Die 19jährige Kelsea wurde von Zieheltern aufgezogen, fern von der Heimat war sie vor ihren Feinden verborgen. Ihre Pflegeeltern haben ihr gegeben, was sie nur konnten. Sie durfte lernen und lesen, durch die Wälder streifen, mit dem Messer umgehen. Doch nun fast erwachsen, muss sie sich ihrer Aufgabe stellen, ihrer Aufgabe als Königin von Tearling. Dazu wird sie von ihrer Leibgarde, die ihr auch in der Ferne die Treue gehalten hat, abgeholt. Schweren Herzens muss sie sich von ihren Pflegeeltern verabschieden und unter dem Schutz der Garde auf den Weg machen nach New London den Königssitz. Schon kurz nach dem Aufbruch kommen gefahrvolle Zeiten auf Kelsea zu.

Bei Kelsea Raleigh handelt es sich um keine gewöhnliche Thronanwärterin, intelligent und gewitzt ist sie. Zwar fehlt es ihr an Erfahrung und auch ihre körperlichen Fähigkeiten bedürfen noch der Weiterbildung. Doch viele kleine Mängel macht sie durch schnelles Denken und auch schnelles Handeln wieder wett. In vielen gefährlichen Situationen steht ihre Leibgarde ihr mit Rat und Tat zur Seite. Doch nicht alles können die Getreuen von ihr fern halten. Sie selbst muss ihren Weg finden und auch die Anerkennung ihres Volkes kann sie nur selbst verdienen. Wäre da nur nicht ihr einfaches Erscheinungsbild, würde ihr nicht alles leichter zufallen, denkt sie. Doch muss es immer leicht sein. Schließlich wird man manches nicht wegen etwas, sondern trotz.

Ein mitreißender Beginn einer Trilogie, deren Ende zwangsläufig einige Fragen offen lassen muss. Dennoch werden sympathische handelnde Personen vorgestellt, von denen es sich sicher lohnt mehr zu erfahren. Kelseas Einzug in ihr Amt, ihre anfänglichen Schwierigkeiten, die Gefahren, die zu überstehen sind, die Geheimnisse um die Vergangenheit bilden eine packende Mischung, die einem jede Seite mit Spannung weiterlesen lässt. Vielleicht bleiben etwas zu viele Fragen offen, vielleicht werden die Äußerlichkeiten zu wichtig genommen, vielleicht gibt es etwas viel Gewalt und etwas wenig Gefühl. Dennoch ist es eine Freude diese neue Autorin kennenzulernen und der Fortsetzung kann man mit Spannung entgegen blicken. Wenn auch dieser Beginn ein paar Ecken und Kanten aufweist, ist er doch sehr gelungen und die Nachfolgebände werden sich daran messen müssen.

Ich hätte noch ewig weiterlesen können

Von: Monina83 Datum : 29.12.2015

www.suechtignachbuechern.blogspot.de

Meine Meinung:

Das Buch beginnt damit, dass Kelsea abgeholt wird. Ohne jegliche Vorkenntnisse wird man direkt ins Geschehen hineinkatapultiert. Ich fand das jedoch super, da sofort eine gewisse Spannung in der Luft liegt. Dadurch, dass Kelsea ja getötet werden soll, bevor sie den Thron besteigen kann, sind die Nerven von allen beteiligten und auch von mir als Leserin, gleich zum Zerreißen gespannt. Ständig wartet man darauf, dass von irgendeiner Seite ein Mörder kommt oder ein Verräter unter ihnen ist, der die junge Königin töten möchte. Ich konnte also gar nicht aufhören zu lesen, ohne vorher zu wissen, ob Kelsea das Schloss sicher erreichen würde.

Doch wer jetzt denkt, dass man durch die ganze Geschehnisse zu wenig über die Protagonistin erfährt, der liegt falsch. Der Autorin Erika Johansen gelingt es nämlich sehr gut mit Hilfe von Rückblenden und Erinnerungen genug Informationen über ihre Charaktere preiszugeben, die diesen Tiefgang verleihen und sie für den Leser greifbar machen . Jeder Protagonist, der eine wichtige Rolle innerhalb des Buches spielt, hat seine eigene Geschichte, seine eigene Vergangenheit, seine Stärken, aber auch Schwächen und nicht jedes Geheimnis wird sofort offenbart, so dass genug Platz bleibt, für wilde Spekulationen, aber auch für die Fortsetzung. Ich fand es großartig, die Charaktere mit jeder Seite besser kennenzulernen, ihre Entwicklung mitzuerleben und mir trotzdem noch meine eigenen Gedanken zu ihnen machen zu können.

Etwas irritiert war ich anfangs von der Welt, in der Kelseas Geschichte spielt. Zum einen herrschen nämlich Zustände wie im Mittelalter und zum anderen gibt es dann z.B. Bücher, wie „Der Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“. Das hat mich erst einmal sehr überrascht, mich dann aber nicht weiter gestört. Im Gegenteil irgendwie fand ich es sogar spannend, die Welt von Kelsea zu entdecken.

Anfangs wird das Buch ausschließlich aus Sicht von Kelsea, jedoch in der dritten Person erzählt. Im späteren Verlauf gibt es dann einige Perspektivwechsel, die das Buch zusätzlich interessant machen und noch einmal einen anderen Blick auf das Geschehen gewähren. Ich finde solche Wechsel immer besonders spannend, weil sie eine Geschichte für mich vielschichtiger machen, man noch tiefer in das Geschehen und die Gedankengänge verschiedener Charaktere eintauchen kann.

Obwohl dieses Buch, mit seinen über 500 Seiten, doch eher zu den dickeren Büchern gehört, habe ich mich nicht eine Seite lang gelangweilt. Die Autorin Erika Johansen wartet mit viel Spannung auf, aber auch mit einigen unvorhersehbaren Wendungen und Geheimnissen, die auch am Ende des Buches noch lange nicht alle gelöst sind. Ich hätte noch ewig weiterlesen können, um mehr über Kelsea, das Königreich Tearling und dessen Gegner Mortmesne zu erfahren.

Fazit:

„Die Königin der Schatten“ ist für mich ein rundum gelungenes Buch. Das Setting ist außergewöhnlich, aber auch sehr interessant. Die Protagonisten sind vielschichtig und charakterstark und das Geschehen spannend und geheimnisvoll. Das Buch hat 541 Seiten und keine einzige davon hat mich gelangweilt. Ich hätte noch ewig weiterlesen können.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

Fesselnde Geschichte einer frisch gebackenen Königin

Von: Das Teufelsweib Datum : 20.12.2015

dasteufelsweib.wordpress.com

Coverbild:

Eine riesige Burg ist hier zu sehen, sie thront quasi auf dem Gipfel eines Hügels. Der Himmel darüber und dahinter ist Wolken verhangen, diese werden aber so von der Sonne beschienen dass es aussieht wie ein flammendes Inferno. Umgeben ist die Burg von Wald. Je weiter man nach unten sieht, desto dunkler wird er. Ganz unten ist alles nur noch schwarz. Da hinein wurde das schöne, schnörkelige Schriftbild des Buchtitels platziert.

So betrachtet lässt die Düsternis dieses Covers nichts Gutes ahnen. Und am Ende des Romans merkt man, dass das absolut stimmt …

Figuren:

Kelsea Glynn: Die junge Prinzessin von Tearling. Aufgewachsen im Verborgenen um zur rechten Zeit das Schicksal Tearlings in ihre Hände zu nehmen.

Carlin und Bartholomew Glynn: Ihre Zieheltern welche sie versteckt hielten und versuchten, sie auf ihr Leben als Königin vorzubereiten.

Lazarus/Mace: Ein Kämpfer welcher schon in der Garde der verstorbenen Königin, Kelseas Mutter, diente. Er wird zu einem wichtigen Verbündeten für die neue Königin, ebenso wie seine Kameraden.

der Fetch: Eine undurchsichtige Figur, nur eines ist sicher: Er lehnt sich, zusammen mit seiner Truppe, gegen Unrecht und böse Herrscher auf. Er ist ein gesuchter Mann im Reiche Tearling, kriminell, und doch eine Stütze für Kelsea, wie diese noch bemerken wird.

Thomas, der Regent, Kelseas Onkel: Nach dem Tod er alten Königin regierte er Tearling, mehr schlecht als recht. Er ist korrupt, er ist böse, und er will seine Macht nicht kampflos hergeben.

Die Rote Königin: Herrscherin in Mortmesne, welche Tearling einst besiegt und versklavt hat.

Arlen Thorne: Oberster Zensor von Tearling. Verantwortlich für die pünktliche “Lieferung” nach Mortmesne.

Klappentext:

“Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr! Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt … ”

Das Buch:

Kelsea hat es echt schwer so als frisch gebackene Königin: bisher wuchs sie in absoluter Abgeschiedenheit und Sicherheit auf. Ihre Pflegemutter gab sich zwar streng und unnahbar, und mit Informationen über Kelseas Familie und deren Vergangenheit hielt sie sich weitestgehend zurück, aber sie sorgte für und wachte über sie bis in den Tod. Der Pflegevater war dagegen offener und umgänglicher, und der Abschied von den Pflegeeltern fiel Kelsea sehr, sehr schwer. Schon die Reise zur Burg von Tearling war eine Herausforderung. Kelsea konnte sich selbst bei ihrer Leibwache nicht sicher sein, ob sie nun Freund oder Feind vor sich hatte, ob sie tatsächlich mit deren Unterstützung rechnen konnte auch nach dem Eintreffen am Königshof.

Dort befreit sie zwar einige ihrer Untertanen, welche das Los bestimmt hatte als Sklaven nach Mortmesne zur Roten Königin zu gehen, aber im Großen und Ganzen schlägt ihr nur Misstrauen und auch Hass entgegen, denn die schöne Ordnung, welche ihr bösartiger Onkel und seine Handlanger aufgebaut hatten (natürlich nur zu deren Vorteil) droht zu zerbrechen, da Kelsea nicht gewillt ist sich ihrerseits der Roten Königin und ihrer Schreckensherrschaft zu unterwerfen.

Es kommt wie es kommen musste: Intrigen, Mordanschläge, Aufbegehren einiger Untertanen, Verrat in den eigenen Reihen. Erst nach und nach erkennt Kelsea wem sie blind vertrauen und wen sie bekämpfen muss. Ein erster Kampf gegen Schergen der Roten Königin geht zu ihren Gunsten aus, doch zu welchem Preis. Von nun an herrscht nur noch Angst in Tearling, Angst vor der Antwort aus Mortmesne …

Fazit:

Ein wundervoll zu lesendes Buch! Man leidet förmlich mit der neuen Herrscherin mit und möchte sie am liebsten in ihrem Bemühen unterstützen und ihr Ideen eingeben, wie sie Tearling befrieden und Mortmesne ausschalten könnte. Als 19 jährige ist es ja nicht gerade leicht, so ganz ohne entsprechende Kenntnisse und Vorbereitungen genau das Richtige zu tun. Sie wird quasi ins kalte Wasser geworfen und muss schnell schwimmen lernen um nicht unterzugehen. Für mich bedeutet das: Warten auf Teil 2! Mal sehen wie es in Tearling weiter geht, und vor allem, ob es der Roten Königin, welche ihrerseits unter der Kontrolle einer äußerst bösen Macht steht, gelingen wird, Kelsea zu vernichten.

Ein solider erster Band!

Von: Isabella Datum : 06.12.2015

amoureuxdeslivres.blogspot.com

Was für ein interessantes Buch! Ich habe schon lange nicht mehr von so einem vagen, gleichzeitig unglaublich interessanten Weltenentwurf gelesen. Beim Betreten von Kelseas Welt, die sehr mittelalterlich angehaucht ist, befinden wir uns nicht in der Vergangenheit, sondern mehr in einer Art Zukunftsvision (zumindest, wenn man die Anzeichen im Buch richtig deutet): Bücher sind etwas Wertvolles, denn eine Druckerpresse gibt es nicht mehr. Es werden Pakte geschlossen, um Königreiche davon abzuhalten, sich gegenseitig abzuschlachten. Ich war regelrecht fasziniert von Tearling und seiner Umgebung und hoffe inständig, dass wir noch mehr Informationen darüber bekommen.
Nun zu Kelsea, eine sehr ungewöhnliche Protagonistin. Kelsea ist nicht das hübsche, schlanke und erfolgreiche Mädchen, dem wir regelmäßig bei anderen Romanen begegnen, sie wird sogleich in den ersten Seiten als überaus durchschnittlich und unaufällig beschrieben. Es gibt sogar eine Stelle, in der ihr subtil vermittelt wird, dass sie etwas... sportlicher werden sollte. Auch vom Charakter her zeigt Kelsea ihre Eigenheiten - ist sie anfangs noch etwas widerwillig, ihr Amt anzutreten, und unsicher, ob sie es schaffen wird, zeigt sie schon ziemlich bald einen unglaublich starken Willen und ein kräftiges Rückgrat. Kelsea macht eine unglaubliche Wandlung durch, auch wenn sie nicht gleich erwachsen wird und sicher nicht fehlerfrei handelt; Johansen hat hier eine Protagonistin geschaffen, die man nicht unbedingt mögen muss, aber definitiv schätzen lernt.
Auch die anderen Personen, wenn auch die meist nur grob skizziert sind, haben ihren Reiz. Besonders interessant sind hier Kelseas Onkel, der alles andere als interessiert daran ist, dass seine Nichte auf dem Thron sitzt, und die Rote Königin zu nennen. Beides sind Charaktere, die nicht unbedingt liebenswert, aber durch ihre Verdorbenheit unglaublich spannend sind. Die Rote Königin, die zumindest anfangs als Antagonistin herausgestellt wird, ist gar nicht so böse, wie man zuerst annimmt - in den paar Szenen, die aus ihrer Perspektive geschrieben sind, wirkt sie eher wie eine Frau, die kurz vor dem persönlichen Untergang steht. Ich habe selten so einen gut gestalteten Gegenspieler in einem Buch gefunden, und ich bin beeindruckt!
Man muss allerdings einwenden, dass Die Königin der Schatten ein langsames, gemächliches Buch ist. Es ist nicht langweilig - aber wer kontinuierlich Spannung und Action sucht, ist hier vermutlich am falschen Platz. Trotzdem fesselt die Storyline so sehr, dass man wissen möchte, wie es weitergeht, welcher Konflikt sich herausbildet. (Ein paar Seiten weniger hätten vielleicht trotzdem nicht geschadet.)
Was mich auch noch etwas gestört hat, war der Stil der Autorin. Er ist simpel und flüssig zu lesen, doch gleichzeitig etwas umgangssprachlich und distanziert. Ich meine damit, dass ich oft Dialoge als viel zu steif/unangemessen empfand, besonders, wenn Kelsea und ihre Gardisten miteinander sprachen. Es wirkte, als wäre Johansen kläglich daran gescheitert, eine mittelalterliche Sprechweise nachzuahmen - natürlich kann ich hier auch falsch liegen und das war niemals die Absicht der Autorin. Trotzdem hätte ich mir eine andere Umgangsweise gewünscht.
Außerdem fühlte es sich oft so an, als würde man das Geschehen nur distanziert betrachten, und ich hatte meine Schwierigkeiten, mit den Charakteren mitzufühlen - die ja ohnehin noch ein wenig Ausbaupotential besitzen. ;) Was das anbetrifft, bin ich definitiv auf die Folgebände gespannt - denn Die Königin der Schatten hat auf jeden Fall einen guten Gesamteindruck hinterlassen.

[Rezension] Die Königin der Schatten von Erika Johansen

Von: Sarah von ZeilenSprung - Literatur erleben Datum : 29.11.2015

zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/

PRODUKTDETAILS:

Titel: Die Königin der Schatten
Reihe: The Queen of Tearling #1
Autor: Erika Johansen
Genre: Zukunftsfantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Heyne fliegt (Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
Erscheinungstermin: 15. Juni 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-641-16387-7
Format: eBook
Seitenzahl: 544 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Der Thron wartet auf seine Königin – wenn sie lange genug lebt, um ihn zu besteigen ...

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt . . .


Der Verlag über das Buch:
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DIE BEWERTUNG

Meinung:
Vor allem lässt das Setting den Leser die Handlung mit Interesse verfolgen, welche manchmal durch Ausschmückungen ins Stocken gerät.

Das Cover/Die Gestaltung:
Das Cover wirkt mit seinem Aufbau düster und schlicht. Die auf dem Berg thronende Burg hebt sich nur durch den goldenen Lichtschimmer ab, der vom Himmel zu kommen scheint. Weiter unten, im dunklen Bereich des Covers, prangt der Titel des Buches, verziert mit rankenden Ornamenten. So wirkt das Cover dennoch edel, ohne überladen zu sein und weckt die Neugier des Lesers, ohne Sympathien mit der Darstellung der jugendlichen Charaktere wecken zu müssen.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Erika Johansen hat einen Stil, der sehr beschreibend ist und sich seinen Figuren und dem mittelalterlichem Setting anpasst. So wirken vor allem die unzähligen Beschreibungen etwas langatmig, ohne wirklich Spannung aufbauen und die Handlung voranbringen zu können. Erst sehr viel später besinnt sich die Autorin auf einen Stil, der zwar beschreibend aber nicht überladen wirkt, was man auch gleich mit dem ansteigenden Handlungsbogen erkennt.
1,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Keine hat ein herkömmliches Muster, zeichnen sich durch seine eigenen Stärken und Schwächen aus und dennoch legt Erika Johansen vor allem den Blickpunkt auf ihre Heldin des Buches, die durch ihre Bestimmtheit manchmal auch zickig erscheint. Die Nebenfiguren, wenn sie auch gleich sehr interessant erscheinen, bleiben leider im Hintergrund, ohne sich wirklich ganz aufbauen zu können.
So lässt sie ihren Figuren zwar freien Raum sich aus sich selbst heraus entwickeln und ihrem Weg folgen zu können, dennoch bleiben aber einige Figuren so schwach gekennzeichnet, dass sie der Leser nicht allzu deutlich erkennen kann.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“


Arthur C. Clarke

Mit dem für viele neuen und interessanten Setting, spielt sich der Plot zwischen der rückständigen Zukunft ein, in welchem der Leser zu Beginn glaubt, er wäre in einem üblichen High-Fantasy Universum. Doch schnell wird einem klar, dass die Überfahrt in einem Zeitalter stattgefunden hat, indem die Technologie der heutigen Zeit, sowie Bestseller wie die von Rowling vorherrschten. So bekommt der Plot, der eigentlich schnell erzählt ist eine Ebene, welche interessant und (noch) nicht alltäglich im Jugendbuchgenre ist.
Um auf das Zitat einzugehen, welches ich dem hier vorgesetzt habe:
Gewiss ist schon einmal jede Idee gedacht oder aufgeschrieben wurden. Jedes Genre erfindet sich neu oder wird wieder neu entdeckt. Während die großen Bestseller vor allem unter den Rubriken Fantasy/ Science-Fiction gesammelt werden, weisen sie ein großes Feld auf. Nicht jedes in der Zukunft spielende Buch ist gleich Science-Fiction. Nicht jedes Buch in dem Magie vorkommt ist nicht gleich Fantasy.
Ein Grund, warum ich das Buch in das Genre Science-Fantasy einteile, obwohl viele meinen es wäre eine Dystopie oder reine Fanasy mit historischem Hintergrund, ist die Tatsache des oben genannten Zitates. Dennoch habe ich es jetzt doch eher in die Rubrik der Zukunftsfantasy gesteckt, weil ich der Meinung bin, dass die auftretenden Auseinandersetzungen schwach bis gar nicht vorhanden sind, die in der Science-Fantasy vorherrschen.
Stark habe ich mich an den Darkover Zyklus von Marion Zimmer Bradley erinnert, indem eine Kultur auf einem Planeten gelandet war, die fortschrittliche Technologie aber im Verlaufe ihrer Geschichte verloren und mit einer anderen an Magie grenzenden Technologie konfrontiert wurden, den Matrixkristallen die mentale Kräfte noch verstärken.
Nichtsdestotrotz schafft es Erika Johansen eine Story zu schaffen, die in ihrer Herangehensweise etwas langatmig aber gut durchdacht erscheint.
Leider wird die Handlung vor allem durch unzählige Beschreibungen zu einer langatmigen Sache, was sich erst gegen Ende des Buches radikal ändert und somit den Fluss wieder aufnimmt und Spannung erzeugt.
1,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Mit einem Setting, in welches sich erst viele einlesen werden müssen, und einer Handlung, die sich langsam entwickelt, zieht sich ein Aufbau durch das gesamte Buch hindurch, der wohl durchdacht wie auch nachvollziehbar ist. Trotz starker Figuren, die ihren eigenen Charakter haben, bleiben einige der Nebenfiguren bloße Schatten, sodass man sich bei einigen erst einmal fragen muss, ob sie überhaupt relevant für die Story sind oder nur bloßes Beiwerk zum Ausschmücken.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 6,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich auf ein (noch) eher unbekanntes Setting einstellen können. Der Beginn dieser Trilogie erscheint nicht nur mit neuen Elementen, sondern auch mit Figuren, die stark sind und ihre eigene Geschichte erzählen wollen. Durch die blasse Zeichnung der Nebencharaktere wird dies aber nicht ganz so möglich, wie man es sich erhofft und die etlichen Beschreibungen lassen vor allem zu Beginn die Handlung zäh vorbei fließen.

Die Königin der Schatten

Von: Bücherwürmchenswelt Datum : 25.11.2015

buecherwuermchenswelt.blogspot.de/

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

"Die Königin der Schatten" ist der Auftakt zur gleichnamigen Trilogie von Erika Johansen.

Die Autorin wirft ihre Leser ohne lange Vorrede direkt in das Geschehen und beginnt ihre Geschichte an einer elementaren Stelle, die sowohl für Leser als auch Hauptprotagonistin entscheidend ist. Im weiteren Verlauf werden immer wieder kleinere Rückblenden in die Vergangenheit eingefügt, um das Verständnis für bestimmte Ereignisse zu verstärken.

Der Weltentwurf Erika Johansens mutet wie ein High Fantasy Abenteuer an, das jedoch dystopische Elemente aufweist, die sich unaufdringlich in die Handlung einfügen, für ihr Fortschreiten aber elementar sind.

Schon auf den ersten Seiten kommt der Charakter dieses Romans hervorragend zum Tragen. Er ist anders und es entsteht ein packender Lesesog, dem man sich nicht entziehen kann. Bereits nach wenigen Seiten ist man von diesem Pageturner gefesselt und saugt begierig die Ereignisse zwischen den Seiten auf.
Die Ränkespiele und die vielen atmosphärisch dicht erzählten Szenen sorgen für unbändige Spannung, die stellenweise auch mal nur unterschwellig zu spüren ist.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht Kelseas erzählt, wobei zwischendurch auch andere Personen zu Wort kommen. So entsteht ein umfangreiches Bild, das zu erst aus unterschiedlichen Sichtweisen besteht, sich dann aber immer weiter zusammenfügt, um am Ende einen gelungenen Abschluss dieses ersten Bandes zu liefern.

Auch die Charaktere wurden herrlich dreidimensional und eingängig skizziert und schaffen so eine Vielfalt an unterschiedlichen Personen, die ein jeder für diesen Roman von elementarer Bedeutung sind und ihn immer weiter bereichern. Trotz der Vielzahl kommt man als Leser nicht durcheinander und vermag sie stets auseinanderzuhalten. Besonders Kelsea wächst schnell ans Leserherz, da sie mit ihrer natürlichen und oftmals nüchternen Art, jede Situation aufzulockern und ihr teilweise die Grausamkeit zu nehmen weiß.

Das Ende rundet die Geschichte wunderbar ab und markiert den Grundstein für die Fortführung des Abenteuers um die Königin von Tearling. Ich bin überaus gespannt auf diese Fortsetzung und fiebere dieser regelrecht entgegen. Wie gut, dass diese in nicht allzu ferner Zukunft erscheinen und das entgegen lechzen nicht allzu nervenaufreibend sein wird.

Fazit: Packende, neuartige Handlung; voll gepackt mit tollen Ideen und einer phantastischen Geschichte mit klasse konstruierten Charakteren. Rundum gelungen, ich bin begeistert!

Viel Potential für eine großartige Trilogie!

Von: Eli Datum : 11.11.2015

eliscoffeebreak.blogspot.de/

Ein Buch, welches richtig gut in den Herbst passt, wenn man sich einkuschelt, den Buchdeckel öffnet und einfach in eine andere Welt entschwindet (aber das kann man natürlich auch in Winter, Frühling und Sommer;). Erika Johansen präsentiert uns eine Fantasy-Geschichte, die mittelalterliche Züge hat und in der es Magie gibt, ganz genau kann man jedoch nicht einordnen, wann sich diese Geschichte abspielt. Vergangenheit, Zukunft oder eine ganz andere Welt? Es gibt eine eignen Zeitrechnung bei der von „vor/ nach der großen Überfahrt“ die Rede ist. Was das genau heißt, erfährt man auch im ersten Band noch nicht, aber ich habe die Vermutung, dass die Autorin diesbezüglich noch großes vorhat. Denn dies ist der erste Band einer Trilogie.
Solche offenen Fragen gibt es übrigens einige. Insgesamt steckt in dem Buch so unheimlich viel Potential, dass die Reihe geradezu episch werden könnte. Das ist natürlich reine Spekulation, aber es werden einfach so viele Dinge angedeutet, das kann nur ein geniales Puzzle ergeben;P Ich mochte zudem einfach, dass man nicht alles auf dem Präsentierteller serviert bekommt, sondern selbst rätseln kann.

„Die Königin der Schatten“ würde ich nicht gerade als actionreiche Geschichte beschreiben, bei der ein großes Ereignis das Nächste jagt. Es gab sogar ein paar Stellen, die etwas langatmig waren, aber für mich waren es nur wenige und schnell vergessen. Dafür schenkt uns meiner Meinung nach die Autorin die Möglichkeit, die Entwicklungen ganz genau und in Ruhe mitzuverfolgen. Und diese Entwicklungen finden eben viel auf menschlicher Ebene statt. Die Hauptprotagonistin erlebt schwere Zeiten, die nicht nur sie verändern, sondern auch ihre Mitstreiter und Feinde. Allerdings kann ich auch die Kritiken verstehen, die darüber klagen, dass ihnen die Geschichte zu langsam vorangeht. Das mag eben nicht jeder bzw. wenn man mit der „falschen“ Einstellung rangeht, kann das schon nerven. Aber ihr wisst es nun besser;-)
Die Protagonistin Kelsea mochte ich richtig gern, weil sie eine starke Persönlichkeit ist, mit einem großen Herzen und einen scheinbar unumstößlichen Gerechtigkeitssinn. Man schaut ihr auf gewisse Weise zu, wie sie bereits in diesem Buch mit ihren Aufgaben wächst. Die Nebenfiguren und Antagonisten sind ebenfalls sehr interessant, wenn auch geheimnisvoll. Es wird einiges angedeutet und sie scheinen vielschichtig, aber auch hier wird man im nächsten Band bestimmt mehr erfahren. Schon jetzt finde ich aber, dass die Figuren nicht unbedingt klischeehaft sind und das die Autorin zu denen gehört, die uns zeigen, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt - Gut und Böse, sondern auch etwas dazwischen.

Fazit
Große actionreiche Szenen solltet ihr in erster Linie von dieser Geschichte nicht erwarten! Dafür viel Spannung, wenn sich die 19-jährige Kelsea den Ungerechtigkeiten und Machenschaften in ihrem Königreich stellen muss. In diesem ersten Band lernen wir kennen, wie Kelsea aufwuchs, in welchem Zustand das Königreich Tearling ist und welche großen Aufgaben sie noch vor sich hat. Zudem gibt es viele andere großartige Charaktere, bei denen ich es kaum erwarten kann mehr zu erfahren. Für mich steckt hier so viel Unausgesprochenes drin, dass ich es kaum abwarten kann, wie es weitergeht!

Leider nicht vom Hocker gehauen...

Von: Nickypaula Datum : 03.10.2015

Viele waren von diesem Buch ja sehr begeistert, aber dem Begeisterungssturm kann ich leider nicht ganz teilen.
Auch wenn das Buch gut geschrieben war und es wirklich flott zu lesen ging, erinnerte es mich so sehr an eine andere Geschichte von einer anderen Autorin, dass ich das ständige Gefühl hatte >diese Geschichte hast du doch schon mal gelesen<!
Vielleicht liegt es daran, dass das Buch von mir keine 5 Sterne bekommen konnte... oder daran, dass ich das Gefühl hatte, dass das Buch für mich sehr vorhersehbar war?
Ich weiß es nicht genau, aber in meiner Videorezension gehe ich näher auf meine Begründung ein.

Hier zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=KX5tnDC4gwk

Absolut anders!

Von: thousandlifes Datum : 24.09.2015

thousandlifes.blogspot.de

Eine Zeit lang stieß man überall auf das Buch. Ich habe sowohl begeisterte Meinungen gelesen, wie auch eher verhaltene Meinungen.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen! Ich hatte es schon lange im Auge und wollte mir es auch schon ewig auf Englisch holen, als es noch nicht auf Deutsch erschienen war. Aber wie das halt so ist^^. Das Cover finde ich sehr schön. Die Schrift passt zu der Welt und irgendwie gefallen mir die Farben und das Bild der Burg sehr.
Vom ersten bis zum letzten Satz war ich begeistert. Es war in keinster weise langweilig. Jediglich die Stellen, wo aus anderen Sichten erzählt wurden waren etwas weniger spannend. Aber nur weil Kelsea´s Handlung so unglaublich interessant war. Jedoch waren diese kleinen Abstecher wichtig und auch an sich ein tolles Mittel und interessant.
Die Charaktere sind toll. Viele haben mir sehr gefallen und ich hatte so Spaß daran über sie zu lesen. Mace, der Fetch, aber auch Kelsea sind Klasse. Kelsea entwickelt sich auch sehr und auch großartig nur leider entwickelt sie einen Charakterzug, der sich für mich als einziges Manko an dem Buch erwies. Sie wird mit der Zeit recht arrogant und auch leicht grausam. Sollte sie mal jemand "beleidigen" wird sie ganz schön fuchsig. Sie hat ja die Königin. Dieser Charakterzug hat mir wirklich nicht gefallen.
Die meisten Charaktere sind recht speziell und individuell und man findet auch immer wieder interessante Sachen über sie heraus und deren Geschichten. Oder zu mindestens Andeutungen, so dass man viele Charakter wirklich besser kennen lernt und mehr erfahren will.
Der Schreibstil ist wirklich toll. Er hat sich sehr schön lesen lassen und passte perfekt zum Buch und in das erschaffene Umfeld. Es hat die ganze Stimmung wirklich super unterstützt und perfektioniert.
Die Welt und auch die Handlung fand ich toll gemacht und aufeinander abgestimmt und auch sehr interessant und spannend. Es ist wirklich eine etwas andere Dystopie mit interessanten Fantasy Elementen und hat einen interessanten Blickwinkel auf unsere jetzige Welt. Es ist wirklich ungewöhnlich, dass eine Mittelalter angehauchte Welt im Grunde in unserer Zukunf liegt. Aber ich fand alles absolut plausibel erklärt und wie sagte Einstein einst: „Ich bin [mir] nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen."

Keine schlechte Geschichte, leider auch kein Highlight..

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 19.09.2015

rawrpunx.blogspot.co.at


Für diese Rezension habe ich gefühlt ewig gebraucht. "Die Königin der Schatten" ist kein schlechtes Buch aber leider auch kein Highlight, noch nichtmal irgendwas dazwischen. Meistens plätschert die Geschichte einfach nur so vor sich hin, die Autorin verliert öfters mal den roten Faden und daher ziehen sich viele Passagen in die Länge.

Die Charaktere fand ich auch nur durchschnittlich, keiner der richtig rausstach und vor allem die Protagonistin hat mich manchmal wahnsinnig gemacht. Kelsea verhält sich kindisch, egoistisch und stur - keineswegs das, was man sich unter einer Königin vorstellt. Selbstkritik ist etwas Gutes aber Kelsea versteht darunter nur jammern, jammern und jammern.

Die Geschichte spielt im Mittelalter ist aber eine Dystopie mit Fantasy Einschlägen und diese Vermischung ist nicht so recht geglückt. Der Schreibstil ist gewählt, meistens wirkte es für mich zu aufgesetzt aber es lies sich dennoch flüssig. Womöglich weil ich auch ein paar Seiten überflogen habe..

Insgesamt hat mir die Weltkonstruktion und deren Erklärung nicht gefallen, ich bin sowieso kein Fan von seichten Erklärungsversuchen. Hier hätte die Autorin aber lieber ganz normal im Mittelalter bleiben können, denn viel Zukunftsmusik spielte es nicht. Aber womöglich kommt da ja noch einiges im zweiten und dritten Band auf uns zu. Wenn ich Mittelalter höre, denke ich automatisch an Intrigen, Politik, Verschwörungen und ausgefeilte Charaktere. Nichts davon hat mich vollkommen überzeugt.

Trotz meiner Kritik hat mir die Geschichte an sich gefallen, der Plot war gut aber die Ausführung war durschnittlich. Langatmigkeit und die Verschmelzung von Zukunftsmittelalter waren ziemliche Lesebremsen. Aber ob ich trotzdem noch weitere Bände lese werde ist fraglich. Von mir gibt es 3/5 Rawr's.