Leserstimmen zu
Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe

Nina Blazon

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Inhalt: Jo ist 12 Jahre alt und lebt mit ihren Eltern in Köln. Sie erlebt gerne Abenteuer mit ihrer besten Freundin Tanja und liebt das Element Wasser, was sehr zum Leidwesen ihrer Mutter ist. Jos Mutter scheint Schwimmbäder und das Meer zu hassen und lässt das ihre Tochter jede Sekunde spüren. Als Jo, die eigentlich Jolanda heißt, bei einem mysteriösen Telefonanruf mit bekommt, dass ihre Mutter dänisch spricht, ist sie sehr verwundert, da ihre Mutter mit 3 Jahren nach Deutschland adoptiert wurde und eigentlich kein Dänisch spricht. Das ist nur der Anfang einer langen Reihe von Geheimnissen, die sich vor Jo auftun werden. Gegen den Willen der Mutter begleiten Jo und ihr Vater sie nach Dänemark in die Nähe von Stockholm um den Nachlass einer gewissen verstorbenen Tante Mette zu regeln um die es auch in Telefonat ging. Gibt es also doch noch Verwandte in Dänemark? In Dänemark angekommen, wird Jo durch nächtliche Gesänge aus dem Schlaf gerissen. Als dann noch merkwürdiges Kratzen an der Haustür zu hören ist und eine mysteriöse alte Frau auftaucht, die sich als Bente vorstellt und den Kindern gruselige Märchen über das Meer erzählt, bekommt es Jo ganz schön mit der Angst zu tun. Sind hier dunkle Zauberkräfte am Werk? Gut, dass sie von Julie und Mats den Kindern ihrer Gastfamilie Hilfe bekommt. In Mettes altem Strandhaus finden die Kinder alte Fotos mit ausgekratzten Gesichtern, jede Menge Gemälde von Meerjungfrauen in Frazengestallt , einem Nachtsichtgerät und eine Harpune. Was hat das alles zu bedeuten? Das schreit nach so vielen Fragen, die Jos Mutter aber nicht beantworten kann oder etwa nicht möchte? Und was hat das alles mit dem Märchen „ Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen zu tun? Plötzlich verhält auch Mats sich sonderbar, als hätte er auch etwas zu verheimlichen und niemand scheint plötzlich das zu sein, was er vorgibt. Jo muss auf ihr Herz hören, um das Gute vom Bösen unterscheiden zu können, um endlich hinter das Geheimnis ihrer Mutter zu kommen und einen langen Familienfluch zu brechen der bis zu Hans Christian Andersen zurück zu verfolgen ist. Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort überzeugt. Gepaart mit ein bisschen Dänisch und Dänen die deutsch sprechen war es ein richtig witziger Genuss und wirklich flüssig zu lesen. Das Setting ist wirklich traumhaft. Die Strandszenen aber auch die Stadtszenen in Kopenhagen waren so lebhaft beschrieben, dass ich den Wind in meinen Haaren und das Wasser an meinen Füßen spürte. Die Charaktere wirken vertraut und doch geheimnisvoll, man weiß zeitweise nicht, wer die Wahrheit spricht und wer nicht. Die Hauptprotagonistin ist mutig, heldenhaft und einfach liebenswert. Ich konnte richtig mit Jo mit fühlen. Am Ende des Buches kommt es zu einem Showdown der etwas anderen Art und es werden Geheimnisse gelüftet, die einem das Herz brechen. Fazit: Das war mein erstes Buch von Autorin Nina Blazon und ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut bei dieser fesselnden Geschichte. Dänemark ist eines meiner liebsten Urlaubsziele denn ich liebe das Raue der See und den kühlen Wind. An manchen Stellen wirkt das Buch etwas gruselig durch die Geschichten die sich die Einwohner rund ums Meer erzählen. Ich weiß noch, wie ich selber 10 oder 11 Jahre meine ersten „Gruselgeschichten“ rund um die Nordsee gehört habe und es hat mich erschauern lassen. Diese Geschichten gehören aber zur Nord und Ostsee dazu und sind wirklich passend in „Lillesang“ eingearbeitet. Die Spannungskurve hat mir richtig oft eine Gänsehaut beschert und ich habe mit gefiebert mit gebangt und am Schluss sogar ein paar Tränen verdrückt. Dass Dichter und Märchenerfinder Hans Christian Andersen auch seinen wirklich großen Auftritt in dieser Geschichte hat fand ich großartig und ich hätte jedes Wort geglaubt, wenn ich nicht das Schlusswort der Autorin gelesen hätte. Ich kann wirklich jedem dieses Buch empfehlen, der auf grandiosen Urbanfantasy steht, Meerweh hat, Dänemark liebt und von „die kleine Meerjungfrau“ von H.C. Andersen fasziniert ist. Da das Buch ab 10 Jahren empfohlen wird, sollte man aufgrund der gruseligen Passagen und der Buchlänge von über 400 Seiten individuell entscheiden ob dieses Buch für sein eigenes Kind schon geeignet ist. Toll ist auch, dass die Autorin im Nachwort ein paar Orte aufzählt, die im Buch vorkommen und die es sich unbedingt lohnen sie zu besuchen.

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Ein großartig geschriebenes Buch, mit einer tollen Geschichte. Das Buch wird für Kinder ab 10 Jahren empfohlen, aber ich bin 23 und war total gefesselt von Nina Blasons Worten. Sie schafft es eine Welt entstehen zu lassen, die einen mitreißt und in den Bann zieht. Jo ist ein elf jähriges Mädchen, dass eine Leidenschaft für das Schwimmen und für Fische hat. Daher ist es keine große Überraschung, dass es in diesem Abenteuer ans Meer geht und dass die Gefahr aus der Tiefe des Ozeans zu kommen scheint. Man vergisst immer wieder, dass Jo erst elf Jahre alt und ein kleines Mädchen ist. Sie ist so tough und aufgeweckt, als wäre sie schon viel älter. Außerdem ist sie witzig und so frech, dass man sich gleich mit ihr verbunden fühlt. Die Mutter ist allerdings eine unsympathische Persönlichkeit, die mich genervt hat. Sie lügt jeden um sich herum an und hat Geheimnisse ohne Ende. Aber sobald ihr jemand auf die Schliche kommt, explodiert sie förmlich und behandelt alle Menschen in ihrem Leben ungerecht. Vor allem ihre Tochter. Zu Beginn kam ich mit der Mutter nicht wirklich klar, allerdings kann man sie gegen Ende dann doch ein bisschen verstehen. Wirklich warm geworden bin ich mit dem Charakter aber nie. Julie und ihr Bruder Mads hingegen, mochte ich richtig gerne und sie werden mit der Zeit enge Freunde, auch wenn Mads zu Beginn ein großspuriger Angeber war, erweist er sich in der größten Not als Hilfe. Julie und Mads erkennen dann auch die Wahrheit hinter den Dingen und gehen den Geheimnissen auf den Grund. Die zwei sind wirklich spitze und ziemlich cool. Freunde die sich jeder wünschen kann. Mir gefällt, dass „Lillesang“ immer wieder für eine Überraschung gut ist. Und manche Dinge (oder Menschen) nicht so sind, wie man glaubt. Es bleibt einfach spannend und es macht Spaß, mit zu rätseln. Außerdem ist es ein ziemlich gruseliges Buch, an einigen Stellen hat es mir oft eine Gänsehaut beschert und mein Herz zum rasen gebracht! Das war aufregend und richtig gut. Das Buch lehnt an das Märchen "Die kleine Meerjungfrau" von Hans Christian Andersen an und schafft viele Verbindungen, die das Buch spannend machen und ihm das gewisse etwas geben und ihm Realität verleihen, das ermöglicht es einem in die Geschichte abzutauchen. Wie ein Fisch im Meer hüllt einen die Geschichte ein. Ich bin ein großer Fan von Nina Blazon. Mir gefällt ihr außergewöhnlicher Schreibstil und ihre blühende Fantasie, mit der sie Geschichten erschafft, die einem unter die Haut gehen. Ich frage mich oft, wie sie sich so Sachen ausdenke kann! Faszinierend. Das hat sie auch wieder in "Lillesand" geschafft, das ich nur wärmstens, auch an ältere Leser, weiter empfehlen kann. Auch das Cover ist total schön. Es glitzert und schillert in so schönen grünen und silbernen Farben.

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ich liebe dieses buch!

Von: kazia aus lismore

17.09.2018

Ich fand dieses Buch total mega klasse. ich habe es ungefaer 9 mal gelesen und ich koennte es immer weiter lesen. Jo ist so ein tolles maedchen und ich mag mads auch gerne. ich glaube nicht dass ich irgendwas ueber dass Buch veratten habe und wenn du lilesang noch nicht gelesen hast, mach es sofort.

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Obwohl das Buch sich eher an Kinder und Jugendliche richtet, hatte auch ich sehr viel Spaß beim Lesen. Kindgerecht, aber dennoch wortgewandt und malerisch beschreibt Nina Blazon uns den Strand von Dänemark, das mysteriöse alte Haus und die Straßen und Kanäle von Kopenhagen. Jo ist mit ihren elf Jahren eine clevere, kindliche und dennoch selten nervige Protagonistin und es macht Spaß, mit ihr den Geheimnissen um die dunkle Nixe und die traurige Vergangenheit ihrer Mutter aufzuklären. Ledigliche manche Dialoge am Anfang wirkten etwas hölzern und einige Aktionen der Kinder waren ein bisschen haarsträubend, aber ansonsten konnte mich dieses Buch ganz in seinen Bann ziehen! Auf schöne und moderne Weise wurde hier Mythologie, Märchen und Abenteuer vermischt und die im Buch geknüpfte Freundschaft zwischen Jo, Julie und Mads macht Lust auf mehr. Für ganz junge Leser könnten manche Stellen etwas düster oder gruselig sein, für mutige Leser und Erwachsene sorgen diese Stellen aber auch für die Spannung in der Geschichte.

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Jo ist ziemlich vor den Kopf gestoßen, als sie ans Telefon geht und dort in einer ihr fremden Sprache nach einer ihr fremden Person gefragt wird. Ihr Mutter ins Zimmer stürzt und sie aus dem Zimmer schickt und dann plötzlich in dieser fremden Sprache redet. Jo wusste nicht, dass ihre Mutter dänisch spricht und eigentlich auch einen anderen Namen hat. Aber es wird nicht besser. Ihre Mutter möchte alleine nach Dänemark reisen um dort alles zu regeln. Aber Jo und ihr Vater bestehen darauf, mitzukommen. Aber dort wird es für Jo sehr gefährlich. Die Kinder der Familie, bei der sie in dieser Zeit wohnen, helfen Jo. Julie und Mads sind zwar auch noch nicht erwachsen, aber sie sind mutig. Bente findet Jo von Anfang an merkwürdig, aber die suggeriert ihr, dass Mads irgendwie gefährlich für Jo ist. Jo glaubt ihr, nicht hundertprozentig, aber sie hat Zweifel, ob sie Mads vertrauen kann. Die Geschichte wird immer merkwürdiger und auch immer gefährlicher für Jo. Aber sie und ihre neuen Freunde und auch ihre Freundin in der Heimat helfen sich gegenseitig und kommen so langsam aber sicher der ganzen Geschichte auf die Spur. Fazit: Ich kann und will an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn die Geschichte ist so superspannend und voller Wendungen, dass man einfach mit jedem Satz schon zu viel verraten hat. Auf jeden Fall kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist so spannend, dass ich es eigentlich nicht aus der Hand legen wollte, bis ich auf der letzten Seite angekommen bin. Die Charaktere sind absolut glaubwürdig, die Szenerie so gut beschrieben, dass man sich fast in Dänemark wähnt. Auch die Zusammenhänge mit Hans Christian Andersen und seinem Märchen der kleinen Meerjungfrau ist so gut gemacht, dass man es wohl genauso gut für einen historischen Roman mit Bezug in die Gegenwart halten könnte.

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Meine Tochter (11 Jahre) hat dieses Buch vom Nikolaus geschenkt bekommen. Sie hat das erste Drittel gelesen, aber es war ihr zu gruselig. Sie bat mich deswegen das Buch zu lesen, ob es so gruselig bleibt. Das Cover: Das Besondere an dem Cover ist, dass jede Schuppe mit einem silbernen Klecks versehen ist. Wenn man mit den Finger darüber fährt, fühlt sich das Cover tatsächlich wie eine Schuppenhaut an. Das finde ich sehr spannend und sehr gelungen. Die Handlung: Jolanda Schmitt ist ein normales Mädchen, das aber zu ihrer Mutter ein etwas gespanntes Verhältnis hat. Die melancholisch wirkende Mutter Inga hat ihre Tochter immer sehr überbehütet. Jo liebt alles, was mit Wasser zu tun hat, die Mutter verbietet ihr aber jeglichen Kontakt. Eines Tages erhält die Familie einen komischen Anruf aus Dänemark und erfährt, dass eine Tante der Mutter gestorben ist, von der sie nun ein Häuschen am Meer geerbt hat. Jo merkt, dass die Mutter einige Geheimnisse vor ihr und ihrem Vater verbirgt und wird immer skeptischer. In Dänemark, als sie das Erbe antreten wollen, tauchen immer mehr Geheimnisse auf, die Mutter wird immer hysterischer und das geerbte Haus verbirgt einige mysteriöse Dinge. Mutter und Tochter geraten immer mehr aneinander und die rätselhafte Bente, die plötzlich als alte Freundin von der verstorbenen Tante Mette auftaucht, stachelt die Situation mit Gruselgeschichten über böse Nixen und kindermordenden Ungeheuern weiter an. Zusammen mit ihrer besten Freundin Tanja in Deutschland, ihrer neuen Freundin Julie und ihrem Bruder Mads gehen die Vier dem Geheimnis auf die Spur, werden aber in immer mehr spannende und vor allem auch gruselige Geheimnisse gezogen. Meine Meinung: Ich kann die Meinung meiner Tochter bestätigen. Die Geschichte wird ziemlich rasch spannend und der Gruselfaktor hält sich auch bis zum Schluss, unterstützt durch die sehr gute bildliche Darstellung. Der Handlungsaufbau und Spannungsbogen ist sehr schön aufgebaut und ausgefeilt. Es ist auch lange Zeit nicht klar, wer Freund und wer Feind ist, was mir gut gefällt. Es gibt ein paar überraschende Wendungen, aber alle Fragen werden am Schluss geklärt. Der Showdown ist aufregend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nina Blazon hat einen sehr schönen und passenden Schreibstil. Ich konnte mich gut in Jo hineinversetzen. Die Szenerien sind gut beschrieben und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Dabei verliert sich die Autorin aber nicht in Details, so dass es wirklich flüssig zu lesen ist. Jo ist in der Geschichte 11 Jahre, ich finde aber, dass sie etwas älter wirkt. In Dänemark lernt Jo die gleichaltrige Julie und ihren 16 jährigen Bruder Mads kennen. Julie ist so ganz anders als Jo und Tanja, trägt sehr gerne rosa, liebt aber Vampirgeschichten. Ganz im Gegensatz zu ihrem großen Bruder, der anscheinend was verbirgt und der sich mit pubertären Aktionen viel Ärger mit seinem Vater einhandelt. Die ziemlich hysterische Mutter verbietet Jo jeglichen Kontakt mit dem Meer, welches in ihr aber ungeahnte heimelige Gefühle hervorruft. Bei der Mutter kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht, bis es sogar zum Familienkrach kommt. Den Gegenpol in Jos Leben bildet ihr Vater, der ihr augenzwinkernd ein paar von der Mutter verbotene Handlungen erlaubt. Nicht nur die drei jungen Protagonisten, sondern auch die Mutter und der Vater entwicklen sich in der Geschichte weiter. Jo wächst an der Herausforderung und lernt die tiefen Geheimnisse ihrer Familie kennen, aber auch verstehen, warum ihre Mutter sich all die Jahre sich so verbittert gezeigt hat. Es ist eine wunderschöne Idee, das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen als Grundlage für diesen Roman zu verwenden und in die heutige Zeit zu transferieren. Ein tolles und erfrischendes, fantasievolles aber auch etwas gruseliges Märchen für jung und alt. Ich würde das Buch nicht als Kinderbuch einordnen, sondern eher als Jugend-Fantasy auch für ältere Leser*innen. Bei meiner Tochter bin ich nicht sicher, ob ich es ihr weiter empfehlen kann, da sie etwas empfindlich ist.

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