Leserstimmen zu
Moorfeuer

Nicole Neubauer

Kommissar Waechter (2)

(11)
(13)
(5)
(1)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Rezension von Melanie zu Moorfeuer (Kommissar Waechter Band 2) von @Nicole Neubauer 5 von 5 🌟 sehr düster aber das Ermittlerteam ist immer wieder der Hammer 🔨. Inhalt Wenn die Osterfeuer brennen, ist es zu spät … In der Einsamkeit eines alten Moors verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen, um den Hals trägt sie ein mysteriöses Amulett. Hauptkommissar Waechter und sein Team von der Münchner Mordkommission werden zu dem Fall hinzugezogen und müssen feststellen, dass die bisherigen Indizien mehr als dürftig sind: Eine Brandstelle. Eine Leiche. Hinweise auf Fremdverschulden. Die einzige Spur führt sie schließlich zu einem verfallenen Bauernhaus, aus dem die Tote tags zuvor verschwunden war, und in dem der Geist eines kleinen Mädchens spuken soll. Wer hasste die Frau so sehr, um sie derart grausam zu töten? Als ich Scheiterhaufen gelesen habe, war der erste Gedanke Hexenverbrennung, und als man etwas mehr über die Leiche erfahren hat umso mehr verhärtete sich anfangs der Verdacht, es handelt sich um ein Mord mit religiösen Hintergrund. Wobei diese Inquisition im Mittelalter ja eher an Denunziation erinnert als an Hexerei magst du jemanden nicht verpetze ihn, hat ja auch zu SS-Zeiten geholfen. Aber dahinter steckt hier soviel mehr. Denn wer findet schon ein Zufallsopfer das gewünschten Anforderungen erfüllt im Moor bei München. Und man zufälligerweise einen Kanister Benzin dabei hat? Und was ist mit dem Geist den die Enkelin des Opfers sieht auf sich? Moorfeuer ist der 2. Teil der Reihe um die Münchner Mordkommission und um den Hauptkommissar Michael Waechter und seine Kollegen. Dieser besticht wieder durch seine grandiose Sprache, welche ein sehr hohes Level hat, auch die intensive ErmittlerArbeit ist wieder sinnvoll und exakt beschrieben. Aber dabei nie langweilig. Die Interaktion der Kommissare auch mit den Erdinger Kollegen ist nicht immer einfach, lädt aber auch oft zum Schmunzeln ein. Besonders die Kabbeleien zwischen Brandl und dem Erdinger Leiter der Ermittlungen. Die einzelnen Charaktere um Waechter wurden von mir schon ausführlich in Kellerkind beschrieben. Hinzuzufügen ist nur, das diese immer mehr herausgearbeitet werden, was einen riesen Spaß macht zu verfolgen. Zwar finde ich Waechter am sympathischsten von allen, aber die Zusammenstellung ist das Geniale hier. So kann eine einfache Autofahrt mit der Großschnauze Schuster und dem jähzornigen Brandl zu Lachsalven führen😂! Diesmal wollte ich eigentlich immer wieder ins Buch greifen und dem Brandl rechts und links eine knallen. So gut wie er als Ermittler ist so schlimm ist er zu Hause. Aber das machen die Figuren bei Nicole Neubauer aus. Eine interessante Lebensgeschichte, in die man durch den Schreibstil hinein gezogen wird. Jeder Autor ist doch begeistert, wenn seine Figuren Solche Emotionen verursachen. Auch der liebe Waechter als bekennender Messie zeigt seine liebevolle Seite, als er kurzfristig die kleine Katze des Opfers versorgt. So das mir ln Gedanken immer wieder ein Aaaaaaaaaaaw hochkam. Auch wenn dieser Fall atmosphärisch düster rüberkommt, ist er einfach nur zu empfehlen! Wie die ganze Reihe😍! Fakten 416 Seiten Buch 9,99€ Ebook 8,99 € Erschienen im @Blanvalet Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier : https://www.amazon.de/gp/aw/d/373410212X/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1508414994&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=Moorfeuer Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken. Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Lesen Sie weiter

Die Geschichte: Eine ältere Frau wird im Freisinger Moos tot aufgefunden: lebendig verbrannt auf einem Scheiterhaufen – wie eine Hexe. Die Spuren am Tatort sind äußerst dürftig und erste Hinweise führen nur zu einem nahen Haus, in dem die Tochter der Ermordeten lebt. Das Team der Münchner Mordkommission um Hauptkommissar Waechter hilft den Kollegen der Kripo Erding bei den Ermittlungen, was nicht immer ohne Kompetenzgerangel bleibt. Vor allem Hannes hat mal wieder einige Schwierigkeiten, sich unterzuordnen. Die Nachforschungen führen in verschiedenste Richtungen und auch alter Aberglaube wird dabei nicht ausgespart. Ob Waechter und seine Leute den Täter so finden werden? Meine Meinung: Schon den ersten Teil der Reihe fand ich ganz gelungen, aber hier hat sich die Autorin sehr gesteigert: “Moorfeuer” hat mir bestens gefallen. Bei Nicole Neubauer stehen eindeutig die Menschen im Vordergrund, keine hochtechnischen Ermittlungsspielereien oder ausschweifende Erklärungen zu irgendwelchen Autopsieergebnissen. Stattdessen: viele Dialoge, Emotionen und ein umfassender Blick hinter die Fassade. Ihre Protagonisten wirken absolut glaubwürdig, sind durch ihre zahlreichen Ecken und Kanten einfach Menschen wie du und ich. Hauptkommissar Waechter erscheint nach außen wie ein harter Kerl, aber er hat einen sehr weichen Kern und ein kleines Problem mit seiner Wohnung. Gegen die Schwierigkeiten seines Kollegen Hannes Brandl ist das allerdings nichts: der kann sein Temperament zuweilen schlecht im Zaum halten und neigt zu gefährlichen Alleingängen. Ausgleichender Pol zwischen den beiden ist oft Oberkommissarin Elli Schuster, die die Wogen wieder glättet. Alle drei Ermittler sind mir sehr sympathisch und sie bilden ein tolles Team. Neben einer vielschichtigen Krimihandlung, die interessante verschlungene Wege geht, spielt das Privatleben der Polizisten eine große Rolle in diesem Buch. Allerdings wirken diese Details niemals wie Nebenschauplätze, sondern sind sehr geschickt mit der Haupthandlung verwoben. Manchem Leser mag das zu viel Ablenkung sein, mir hat es aber super gefallen, denn so wachsen einem die Protagonisten noch mehr ans Leserherz. Spannung ist auch genügend vorhanden, so dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht und das Buch nur noch ungern aus der Hand legt. Die häufigen Wechsel der Schauplätze sorgen zusätzlich für fesselnde Unterhaltung und ein zuweilen hohes Tempo. Sehr interessant fand ich auch die Rückblenden in die spätere Nachkriegszeit und die Einblicke in den Aberglauben der vorwiegend ländlichen Bevölkerung. Wirklich erschreckend und wohl näher an der Wahrheit, wie man sich vorstellen möchte, denn in manchen Ländern wird so etwas ja heute noch praktiziert. Fazit: Spannender, vielschichtiger Krimi mit zahlreichen Einblicken in das Privatleben der Ermittler. Bitte mehr von dieser Truppe!

Lesen Sie weiter

Wow ! Was für ein spannendes und zu gleich lustiges Buch. Ich habe es verschlungen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Es ist eine gelungene Geschichte. Normalerweise fällt es mir schwer mich für Thriller oder Krimis zu begeistern aber dieser Kriminalroman ist einfach richtig gut. Ich wusste bis zum Schluss nicht wer es war. Zumeist ist es ja in Filmen und Büchern immer so das es gleich an erster Stelle steht wer es war. Ich werde mir auf jeden Fall den ersten Roman noch dazu kaufen. Bin total begeistert.

Lesen Sie weiter

Buchinfo Moorfeuer - Nicole Neubauer Taschenbuch - 416 Seiten - ISBN-13: 978-3734102127 Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag - Erschienen: 18. Januar 2016 - EUR 9,99 Kurzbeschreibung Wenn die Osterfeuer brennen, ist es zu spät … In der Einsamkeit eines alten Moors verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen, um den Hals trägt sie ein mysteriöses Amulett. Hauptkommissar Waechter und sein Team von der Münchner Mordkommission werden zu dem Fall hinzugezogen und müssen feststellen, dass die bisherigen Indizien mehr als dürftig sind: Eine Brandstelle. Eine Leiche. Hinweise auf Fremdverschulden. Die einzige Spur führt sie schließlich zu einem verfallenen Bauernhaus, aus dem die Tote tags zuvor verschwunden war, und in dem der Geist eines kleinen Mädchens spuken soll. Wer hasste die Frau so sehr, um sie derart grausam zu töten? Bewertung „Moorfeuer“ von Nicole Neubauer ist der zweite Kriminalroman mit dem bayrischen Hauptkommissar Waechter. Die Teile sind abgeschlossen, so das man nicht unbedingt mit dem Ersten anfangen muss. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und flüssig zu lesen. Es geht viel um Aberglauben, Hexen und weitere unheimliche Geschichten. Für das Thema Hexenverfolgung wurde sehr gut recherchiert. Die Charakter sind sehr unterschiedlich, passen aber perfekt zusammen und bieten jede Menge Abwechslung. Man erfährt viel über das Privatleben der Ermittler, so das sie wirklich authentisch beim Leser ankommen. Vor allem Waechter hat es mir mit seiner leicht chaotischen Art angetan. Alles in allem ist die Story spannend und konnte mich von Anfang an fesseln. Das Rätsel um den Mörder ist auch nicht leicht zu lösen, da es immer wieder neue Wendungen gibt die das raten um den Täter immer wieder von vorne beginnen lassen. Fazit: Ein spannender Krimi für für den erstklassig recherchiert wurde. Ein „Muss“ für Krimifans und solche die es werden möchten :)

Lesen Sie weiter

Spannung

Von: Leseengel

01.05.2016

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und einiges von dem Buch erwartet. Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Von dieser Autorin hab ich schon "Kellerkind" gelesen, daher wusste ich was für ein Schreibstil mich erwartet. Dieser war in diesem Buch so, wie schon in Kellerkind - spannend und flüssig zu lesen. Die Story ist super ausgearbeitet und klasse durchdacht. Man merkt beim Lesen richtig, welche Emotionen die Autorin in das Buch steckt, wie viel ihr an diesem liegt. So macht das Lesen enorm viel Spaß. Ich wollte immer unbedingt wissen wie es weiter geht, was vermutlich auch an dem guten Spannungsbogen liegt. Das Buch ist von Anfang an sehr spannend und hat viele kleine Spannungshöhepunkte, bis es schließlich zum größten Spannungspunkt kommt. Ich hatte Probleme das Buch aus der Hand zu legen und hätte wenn es nach mir gegangen wäre auch auf der Arbeit gern weiter gelesen - aber das geht nun mal nicht. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, wenn ich einmal angefangen hatte zu lesen. Ich bin so oder so eher eine Schnellleserin, bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass ich besonders schnell vorangekommen bin. Irgendwie fand ich es auch sehr schade, als das Buch dann schließlich zu Ende war. Ich würde gern wissen wie es mit Wächter, Hannes, Elli und dem Hüter des Schweigens weitergeht. Daher werde ich auf jeden Fall auch das nächste Buch lesen, sobald es denn erscheint. Die Charaktere sind mir schon aus "Kellerkind" bekannt, daher wusste ich schon einiges über sie. In "Moorfeuer" erfährt man als Leser aber noch wesentlich mehr über sie. Ich denke es ist ratsam zunächst "Kellerkind" zu lesen, da man dann einige Handlungsweisen der Charaktere besser versteht - aber ein Muss ist es nicht. Dieses Buch versteht man auch ohne das vorherige zu kennen.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Für mich war es das erst Buch von Nicole Neubauer, obwohl schon ein Vorgänger-Krimi erschienen ist. Die Aussage war, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Hmm... So ganz kann ich es nicht bestätigen. Ja, man kann es ohne Vorkenntnisse lesen, aber es wäre um einiges leichter, wenn man die Personen schon vorher kennen würde. Nicht nur die Personen an sich, sondern natürlich auch die Eigenheiten eben dieser. Dazu kommt noch, dass allgemein ziemlich viele Personen verwendet wurden. Als Person, die sich keine Namen merken kann, komme ich damit natürlich nicht ganz so gut zurecht. Denke das ist verständlich. Nun aber weg davon und zur Handlung. Diese gefiel mir nämlich ziemlich gut. Ich bin mit der ganzen Situation gut klar gekommen, es war mir nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Der Schreibstil ist angenehm, man kann über die Seiten fliegen und fühlt sich wohl. So, wie es ja auch sein muss. Die Personen, mal von der Anzahl abgesehen, sind alles super sympathisch und haben alle ihre Eigenheiten. Somit aber alle einzigartig und eben auf ihre Art toll. Wenn man sich sicher sein könnte, dass bei der Polizei, bzw. Kripo lauter solche Leute arbeiten würden, könnte man sich direkt sicher fühlen :) Ne... Ist natürlich nur ein Scherz, soll aber zeigen, wie gut es mir beim Lesen ging. Ich freue mich schon jetzt auf ein neues Buch und ich muss sagen, dass ich mir sogar überlege, den Vorgänger zu besorgen. Er wäre es sicher wert. Fazit: Definitiv zu empfehlen.

Lesen Sie weiter

Ermittler sind Herausfinder

Von: crumb

19.02.2016

Waechter & sein Team werden zur Unterstützung ins Moor gerufen. Eine verbrannte Leiche auf einem Scheiterhaufen. Die Familiengeschichte der Toten gibt mehr Fragen als Antworten. Eine Ermittlung die verflucht zu sein scheint. Bereits der Prolog wirkt unheimlich & wirft Fragen auf! Diese mystisch, düstere Stimmung begleitet den Leser das gesamte Buch hindurch. Authentisch wirkt es besonders durch die passenden Zitate vor den jeweiligen Kapiteln. Waechter lenkt seine Ermittlungen schnell in die Vergangenheit der Toten und stößt dabei auf einen Hexenbanner(-jäger) und ein Mädchen das vor weit über 50 Jahren gestorben ist. Auch ein altes Bauernhaus, in deren Nähe die Leiche gefunden worden ist und in dem es zu spuken scheint, ist ein Kernpunkt der Ermittlungen. Maret, die Tochter der Toten, lebt mit ihrer Familie in eben diesem Bauernhaus: ihr Ehemann Sebastian verbringt mehr Zeit in der Uni als zu Hause, da ihm dieses alte Bauernhaus unheimlich ist und Sophie, ihre sechsjährige Tochter, redet von einem toten Mädchen in ihrem Zimmer. Maret selbst hört immer wieder Geräusche deren Ursprung sie nicht definieren kann. Der Leser fragt sich lange, ob all das einen natürlichen Ursprung hat oder sich in die Richtung der Esoterik (dem paranormalem, mystischen) entwickelt. Dies lies mich immer wieder zum Buch greifen. Nicole Neubauer ist es gelungen das Thema Hexenbanner in der Nachkriegszeit & die gegenwärtigen Ermittlungen nachvollziehbar und verständlich zu verknüpfen. Bis zur Aufklärung ist der Scheiterhaufen-Mörder nicht bekannt. Der Leser hat eine Ahnung, verdächtigt auch immer mal wieder die richtige Person, aber aufgrund der Charakterisierung der verschiedenen Protagonisten konnte ich mich nicht auf einen festlegen. Zu undurchdringlich und nicht greifbar sind diese - jede/r auf seine Art verdächtig! Ebenso humorvoll wie ernsthaft, wird auch das Privatleben der Ermittler beschrieben. Waechter lebt noch immer in seiner mehr als chaotischen Wohnung. Aufgrund dessen lässt er auch nie Besuch zu sich - bis eines Tages Lily, die Tochter seines Kollegen Hannes, mit zu ihm nach Hause kommt. Hannes Familie geht immer mehr in die Brüche & dies nimmt Einfluss auf seine Ermittlung. Elli strotzt mal wieder vor Sarkasmus & steht vor einer schweren Entscheidung. Der Hüter des Schweigens kommt ein wenig zu kurz, dafür am Ende aber gewaltig. Dies erlebt der Leser aber leider nicht wirklich mit, sondern kann nur staunen ;) Der Leser muss "Kellerkind" (Band 1) nicht kennen, um "Moorfeuer" lesen zu können - es handelt sich um jeweils abgeschlossene Fälle. Für die privaten Entwicklungen ist es aber ratsam, jedoch kein Muss! Ein, zwei private Einblicke sind nicht uninteressant, hätten aber kürzer sein können. Ebenso sind ein, zwei minimale Entwicklungen nicht ganz nachvollziehbar, schadet aber weder dem Lesegenuss, noch der Aufklärung. Ein gut recherchierter & gelungener Krimi, somit vergebe ich aufgerundete 4,5 Sterne & freue mich sehr auf Band 3!

Lesen Sie weiter

"Moorfeuer" von Nicole Neubauer

Von: calimero8169 aus Schwarzenbek

19.02.2016

Inhalt: In der Einsamkeit eines alten Moores verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen, um den Hals trägt sie ein mysteriöses Amulett. Hauptkommissar Waechter und sein Team von der Münchner Mordkommission werden zu dem Fall hinzugezogen und müssen feststellen, dass die bisherigen Indizien mehr als dürftig sind: Eine Brandstelle. Eine Leiche. Hinweise auf Fremdverschulden. Die einzige Spur führt sie schließlich zu einem verfallenen Bauernhaus, aus dem die Tote tags zuvor verschwunden war und in dem der Geist eines kleinen Mädchens spuken soll. Wer hasste die Frau so sehr, um sie derart grausam zu töten? Eindruck: Nicole Neubauer nimmt uns mit in die Ermittlungen in einem Mordfall mit Hexenverbrennung. Doch nicht ins Mittelalter, sondern ins Jetzt und Heute. Schon im Prolog wird klar, dass es sich hier um einen düsteren, spannenden und mystischen Fall handelt. Diese Spannung kann die Autorin nicht nur bis zum Schluss halten, sondern mehr und mehr steigern. Die Charaktere sind interessant und ganz eigen herausgearbeitet, so das man sich gut seinen Sympathieträger und/oder erklärten Unsympathen herausfischen kann. Landschaften und Orte sehr detailliert beschrieben, so dass man sich gut vorstellen kann, wo man sich befindet. Vor allem Moorlandschaften, die ein ganz eigenes Flair haben, dass man entweder mag oder sich vor ihm fürchtet. Interessant gemacht die Kapitelüberschrift mit Zitaten, mit denen der Leser sich ein wenig ein Bild machen kann, was auf ihn zu kommt. Sehr gut eingeflochten die Zeitsprünge in das Jahre 1957 - die einerseits Verwirrung stiften, andererseits der Aufklärung dienen. Fazit: "Moorfeuer" ist ein sehr spannender Kriminalroman, der mich von Anfang bis Ende gefesselt und fasziniert hat. Auch ohne den ersten Teil "Kellerkind" zu kennen, hat mich die düstere und mystische Atmosphäre durchgehend gefangen genommen und mir einige Gänsehaut gezaubert. Durch den sehr guten Schreibstil bin ich sofort in die Geschichte eingetaucht und hatte keine Probleme die Akteure kennen zu lernen und zu begleiten. Auch für nicht an paranormale Phänomene glaubende Leser eine absolute Leseempfehlung. Ich bin gespannt auf einen nächsten Teil.

Lesen Sie weiter