Leserstimmen zu
Moorfeuer

Nicole Neubauer

Kommissar Waechter (2)

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Bücher mit gruseligen Elementen (die sich dann ganz banal auflösen oder eben nicht) mag ich ja sehr. Krimis und Thriller mag ich auch. Also, eigentlich ganz gute Vorraussetzungen für das Buch. Trotzdem bin ich jetzt schon ehrlich und sage - das Buch hat mich nicht fesseln können. Die Idee zur Geschichte (mit Hexenverbrennung und mit dem 'Geister-Mädchen') fand ich eigentlich nicht schlecht und insgesamt war das Buch ganz nett geschrieben, aber um ehrlich zu sein - nichts, was lange im Gedächtnis bleibt und nichts, was ich unbedingt nochmals lesen muss. Was ich allerdings nicht schlecht fand, dass man nicht sofort nach ein paar Seiten schon wusste oder ahnte, wer der Mörder sein könnte, sondern dass es einem wirklich erst zum Schluss hin klar wurde. Es gab auch sonst ein paar Höhepunkte, wo ich gedacht habe 'Ja, jetzt hat sie die Kurve bekommen', nur um dann anschließend wieder ähnlich vor sich hinplätschernd zu schreiben. Schade! Die Ermittlerfiguren waren ganz gut ausgearbeitet, auch die Hintergrundgeschichten fand ich nicht übel (gerade die um Waechter hat es mir angetan), was mich aber anfangs unglaublich irritiert hat, war 'Der Hüter des Schweigens' - zuerst dachte ich, es wäre eine Ausgeburt der Fantasie des Ermittlers Hannes, bis sich irgendwann rausstellte, dass es ein Polizeimitarbeiter aus Fleisch und Blut war, der aber einfach nie was sagte und nur selten bei seinem richtigen Namen genannt wurde - diese Figur war unglaublich platt und für mich überhaupt nicht fassbar (vielleicht hätte man auch den ersten Teil lesen sollen, aber es war nicht ersichtlich, dass dies bereits eine Reihe ist). Gut gelungen fand ich die Umgebungsbeschreibungen, die waren wirklich bildhaft dargestellt und haben ein bisschen Flair in die Szenerie gebracht. Insgesamt bin ich etwas zwiegespalten mit meiner Meinung - würde ich Sterne vergeben, gäbe es für dieses Buch solide 3 Sterne.

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In diesem Kriminalroman herrscht die ganze Zeit über eine sehr ruhige und eher gemütliche, aber auch gespenstische Atmosphäre. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Autorin, die Dialoge der Ermittler größtenteils im bayrischen Dialekt verfasst hat und die und die Umgebung des Geschehens sehr ländlich ist. Daher hat es perfekt gepasst und sehr viel Spaß gemacht, das Buch abends auf dem Sofa zu lesen, als es draußen geregnet und gestürmt hat. Auf einen sehr spannenden Prolog folgte, ein eher in die Länge gezogener Hauptteil, in dem leider nicht so viel passierte und in dem die Ermittlungen auch nicht wirklich voran kamen. Der Schluss war dagegen dann wieder ziemlich spannend gehalten und mit einem überraschendem Ende gestaltet. Alles in allem finde ich , dass "Moorfeuer" ein guter Krimi ist, den man gemütlich, an langen Winterabenden, lesen kann. Ich bewerte das Buch, auf Grund seiner gesamten Atmosphäre und dem spannenden Ende, mit 4 von 5 Sternen.

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Nach dem gelungenen Debüt (Kellerkind) konnte ich mich mit Moorfeuer nicht so richtig anfreunden. Die Story: In der Nähe von München kommt es zu einem rätselhaften Mord: Eine Frau wurde auf einer Art Scheiterhaufen verbrannt. Das Opfer trug ein rätselhaftes Amulett und auch der Scheiterhaufen scheint auf einen Ritualmord zu deuten. Doch eine Hexenverbrennung in Bayern erscheint etwas zu weit hergeholt...oder etwa nicht? Die Kommissare Waechter und Brandl und Schuster müssen tief in der Vergangenheit des Opfers graben und entdecken neben der Geschichte eines Hexenbanners auch die eines spukenden Geistermädchens... Meine Meinung: Die Geschichte rund um eine Hexenverbrennung klang sehr interessant und auch das "kalte Mädchen" hat mich auf einen düsteren Krimi hoffen lassen (ggf. sogar mit etwas Mystery?). Doch merkwürdigerweise hat mich die Geschichte nicht wirklich fesseln können. Das lag vielleicht daran, dass der Kriminalfall ziemlich undurchsichtig ist und es kaum Indizien gibt. Ähnlich wie die Ermittler tappt man recht lange im Dunkeln. Das Buch hat einige Höhepunkte bei denen ich immer gedacht habe, dass es mich nun doch so richtig fesseln wird. Aber leider plätscherte es danach wieder vor sich hin. Die Geschichte der Hexenbanner und Einblicke in die Vergangenheit fand ich beispielsweise sehr interessant - hier hätte ich mir mehr Details erhofft. Auch das Ende hat mich nicht vollkommen überzeugen können, da einige Fragen offen geblieben sind. Das Ermittlerteam hat mir aber richtig gut gefallen. Für mich ist es eine ideale Mischung an unterschiedlichen und sich ergänzenden Charakteren! Fazit: Ein eher durchschnittlicher Krimi, der durch Themen wie Hexenverbrennung/ -verfolgung aufgewertet wird. Mich konnte Moorfeuer nicht so richtig fesseln, deshalb reicht es dieses mal nur für 3 Sterne.

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Nicole Neubauer habe ich mit ihrem Buch „Kellerkind“ kennen gelernt. Es hatte mir damals sehr gut gefallen, sodass ich mir auch gleich notiert hatte, dass „Moorfeuer“ im Frühjahr 2016 erscheinen wird. Ich hatte es schon vorab bestellt und sofort gelesen – nun möchte ich euch mitteilen, wie mir dieser Fall gefallen hat … Daten zum Buch: ============= • Taschenbuch: 416 Seiten • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. Januar 2016) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 373410212X • ISBN-13: 978-3734102127 • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 3,5 x 18,8 cm PREIS: 9,99 Euro Die Handlung ist in München angesiedelt, vordinglich in Schwabing. Im „Moorfeuer“ befinden wir uns außerdem im Freisinger Moos. Inhalt: ===== Im Moor verbrennt eine Frau – man könnte sagen fast wie auf einem Scheiterhaufen. Sie trägt ein mysteriöses Amulett. Hauptkommissar Michael Waechter sowie seine Kollegen Elli Schuster und Hannes Brandl von der Münchner Mordkommission müssen im Fall ermitteln und stellen fest, dass das, was sie wissen, nicht viel ist. Sie kennen die Brandstelle und haben eine Tote – außerdem können sie davon ausgehen, dass diese nicht eines natürlichen Todes verstorben ist. Eine – die einzige - Spur führt die Kollegen zu einem alten Bauernhaus. Hier soll die Tote gelebt haben – mit dem Geist eines Mädchen … Leseprobe: ======== Ein paar Feuerwehrleute kamen von ihrer Schicht, immer noch in ihren Warnwesten, und erlösten Waechter vom Problem Hannes. Zwei Rettungssanitäter kamen dazu. Sie nickten den Polizisten über die staubigen Plastikblumen der Dekoration hinweg zu. Mittlerweile war dieser Stammtisch … Meine zusammenfassende Meinung: =========================== Für das Genre absolut passende Schreibweise – Spannung sofort aufbauend und haltend bis zum Ende. Spannungsbogen, der erst zum Ende abebbt und ständig neu gespannt wird durch Dinge, die passieren, die mich als Leser an die Handlung und das Buch fesseln. Ich fand es besonders gelungen, dass die Autorin ihre Charaktere sehr differenziert und im Laufe der Handlung in ihrer Entwicklung dargestellt hat. Dies ist ihr sehr gut gelungen. Sie kommen authentisch rüber, genau wie die Handlung insgesamt und bilden mit ihr eine Einheit, die man der Autorin zu 100 Prozent abnimmt. Der Schreibstil ist extrem fesselnd und der Text flüssig geschrieben, liest sich durchweg sehr gut. Die Autorin bleibt ihrem Stil vom ersten Krimi treu – gut so – das hatte mir schon rundherum gut gefallen. Alles in allem rundherum überzeugend !!! Leseempfehlung !!!

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Der Titel und Klappentext hat mich sehr angesprochen. Über den Inhalt könnt ihr auf diversen Netzseiten nachlesen. Zum Buch: es ist recht flüssig geschrieben, die Einzelheiten kommen gut heraus und die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Die Geschichte selbst ist anfangs etwas undurchsichtig, es lichtet sich aber dann von Seite zu Seite. Ich hätte mir gewünscht das etwas mehr auf die Thematik "Heilpraktiker" und "Hexerei" eingegangen wäre. Es wird zwar immer wieder angerissen und darauf hingewiesen, jedoch fundierte Rückblicke in das frühere Jahrhundert hätten mehr ausgebaut werden können. Alles in allem ist es ein schönes Buch, das man gemütlich am Sofa bei Kaminfeuer lesen kann, wo sich der Spannungsaufbau mit jeden Kapitel erhöht und erst auf den letzten Seiten das "wahre Gesicht" gezeigt wird.

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Ich habe schon so viel über Kellerkind, dem ersten Buch von Nicole Neubauer, gehört. Leider hatte ich nicht mehr das Glück, ein Exemplar vom Bloggerportal zu bekommen. Aber Gott sei Dank kam nun endlich der zweite Band raus – und ich war echt überrascht! Meine Meinung Natürlich erwartet man keinen blutrünstigen Thriller -; das, was ich hauptsächlich lese. Also bin ich mit einer ganz anderen Erwartung an das Buch rangegangen. Man weiß, Krimis sind milder geschrieben, und die Brutalität auch glimpflicher. Dennoch hat mich Nicole Neubauer’s Moorfeuer sehr überrascht, da es trotz dem Genre sehr spannend und flüssig zu lesen war. Der Schreibstil war toll – darüber braucht man sich gar nicht streiten. Der Humor und der Witz in den Dialogen waren ein Schmaus für meine Lachmuskeln (falls es welche gibt), und die bayerische Komik ebenfalls toll vorhanden! Personen- sowie Ortbeschreibungen waren jetzt nicht der Brüller, dafür aber der Plot und das anschließende Finale. Ich möchte nicht den Inhalt erzählen – wer es gelesen hat, weiß, von was ich spreche. Was ich allerdings bemängeln muss, sind die nicht vorhandenen Kapiteln. Also, das Buch ist natürlich in Kapiteln unterteilt, aber unter Tagen, und manche waren schon sehr lang. Es gab auch ein oder zwei etwas zähe Stellen, aber über die kann man hinwegsehen. Weiterer Pluspunkt war das Cover. Toll! Fazit Toller, zweiter Band. Starker, resoluter Krimi mit exzentrischen, dennoch einzigartigen Charakteren und einer sehr interessanten Geschichte. Zähneklapperndes Finale und einem Cover, welches ich nicht hätte besser machen können.

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