Leserstimmen zu
Der Fönig

Walter Moers

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📖 „Der Fönig“ ✏ Walter Moers • Ein typisch unterhaltsames ‚Moerschen‘ für Erwachsene. Der König des Königreichs, in dem alle Ks durch den Buchstabe F ersetzt wurden, erfährt eines schönen Flohmarkt-Tages, dass es wohl Krieg mit Frankreich gibt. Warum der ausgebrochen ist? Wegen einer zu lauten Hymne, einer zu bunten Nationalflagge und zu merkwürdigen Frisuren. Das Problem daran? Das Königreich ist bettelarm und hat weder Soldaten, noch Flotten oder Waffen, sondern nur Flohmarktinventar. Mitten in den Besprechungen des Königs mit seinen Generälen ruft ihn seine Königin an, die auf die Erfüllung ihrer ehelichen Bedürfnisse drängt, jedoch vom Gatte am Telefon schnell abgewürgt wird. Als der überforderte Fönig sein Leid laut vor sich hin klagt, erscheint ihm ein kleines grünes Männlein namens ‚Kumpel Filzchen‘, das ihm drei Wünsche erfüllen möchte und dem König zu Frieden in seinem Land verhelfen will. Doch daran sind drei Bedingungen geknüpft, die es in sich haben! • 👍 Manche Sätze muss man mehrmals lesen, bis man die verdrehten Buchstaben auseinanderhalten kann, aber wenn man das einmal geschafft hat, dann ist dieses Buch einfach nur super witzig und hält einige Lacher bereit! Trotz des Anscheins, ist es allerdings keinesfalls für Kinder geeignet und auch nicht jugendfrei, allein schon durch eine Bilderseite vom Flur der Königin… Trotzdem aber für alle Erwachsenen auf jeden Fall zu empfehlen, da es einfach nur herrlich lustig ist.

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Da ich gefühlt alle Bücher von Walter Moers gelesen habe (tatsächlich fehlen mir fast sämtliche Comics und 2 oder 3 weitere Bücher), habe ich nicht lange gezögert, als ich „Der Fönig“, erschienen im Penguin Verlag, im Bloggerportal gesehen habe, und das Buch direkt als Rezensionsexemplar angefragt. Umso größer war meine Freude, als ich es auch tatsächlich zugeschickt bekam. Dieses Erwachsenenmärchen, beziehungsweise Moerschen, ist ein genialer kleiner Comic. Sehr kurz, aber trotzdem unglaublich unterhaltsam. Aufgrund der Kürze wird es natürlich auch nur eine kurze Rezension – ich will nichts von der Geschichte vorwegnehmen, weshalb ich lieber einfach fast nichts verrate. Es geht um den Fönig, in dessen Königreich alle F’s wie K’s und alle K’s wie F’s auszusprechen sind. Selbstverständlich wird der geneigten Leserin nicht zugemutet, diese Umstellung selbst vorzunehmen – die Geschichte wird natürlich genau so geschrieben, wie im Fönigreich gesprochen wird. Wer sich auf diese spezielle Rechtschreibung einlassen kann, ähm fann meinte ich natürlich, der wird seine helle Kreude mit dieser fleinen Geschichte haben. Es geht um Krieg und Sex. Eigentlich genau das, was einen erst im Erwachsenenalter beschäftigt. Deshalb ist dieses Buch, auch wenn es vielleicht einen anderen Eindruck erweckt, definitiv nichts für Kinder – außer ihr wollte euren (B)Engeln Fellatio und Cunnilingus erklären. Mit Witz und Charme behauptet sich der Fönig in seinem Königreich. Er muss sich mit Außen- und Innenpolitik auseinandersetzen und dann muss er sich auch noch um seine Frau kümmern, bis er schließlich doch noch etwas tun kann, was ihm, neben all seinen lästigen Pflichten, auch Spaß bringt. Walter Moers hat, wie in fast allen seiner Bücher und Comics, alle Illustrationen selbst gezeichnet, was ich wirklich faszinierend finde. Der Mann kann nicht nur fantastisch schreiben, sondern auch noch genial zeichnen. Es lohnt sich wirklich, sich auch die Bilder anzugucken und nicht nur den Text der Geschichte zu lesen. Ich gebe 5/5 Sternen.

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Wer die RTL-Kultsendung „Samstag Nacht“ noch kennt, wird mit dem Begriff „Kenntucky Fried Chicken“ etwas anfangen können und wissen, was passiert, wenn die Silben der letzten beiden Worte vertauscht werden. Das, was Stefan Jürgens, Tanja Schumann und Olli Dittrich in den Sketchen verbal konnten, kann Walter Moers mit seinem Moerchen schon lange. +++ Verwirrungen +++ Wenn der Fönig erwacht und das F mit dem K und das K mit dem F vertauscht sind, dann ergeben sich sehr komische Wortkreationen, die zuweilen tief unter Gürtellinie landen. Aber harmlose Begriffe werden arg komisch wie die „faputte Fakkeefannen“. Allerdings bedarf es manchmal ein bisschen, um den Sinn der Sätze zu erfassen. Wenn dann nicht nur das F mit dem K, und das K mit dem F, sondern auch das B mit dem P, das D mit dem T und das G mit dem K verwechselt werden, bedarf es manchmal ein bisschen mehr, bis die Worte Sinn ergeben. Hilfreich dabei: Laut lesen. Nicht hilfreich: Wenn die Kinder mit im Zimmer sind. +++ Illustrationen +++ Zusammen mit den Wortkreationen, die schon für sich alleine komisch sind, sorgen die Illustrationen verstärkend auf die Anregung der Lachmuskeln. Mit der Ausnahme der anzüglichen Fotos bzw. Illustrationen am Ende als der Fönig zur Fönigin geht, um mit ihr zu kiffen (das vertauschen von F und K kann ich in dieser Rezension nicht korrekt zitieren) wirken etwas deplatziert. +++ Fazit +++ Das Spiel mit der Sprache beherrscht Walter Moers einfach. Es ist ja nicht so, als dass einfach nur das K mit dem F vertauscht wurden, sondern man muss sich vorher ein paar Gedanken machen, welche Worte durch den Tausch ein witziges Leseergebnis bieten. Auch wenn diese zuweilen politisch unkorrekt sind, wie z.B. die „Kroschkresser“ Und nun Vorsicht lieber Leser, denn wenn karbige Kledermäuse über den Fopk kliegen, dann ist vielleicht das Ende näher als befürchtet. Etwaige Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, da sich die Rechtschreibkorrektur geweigert hat, diesen Text zu prüfen.

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