Leserstimmen zu
Gräser

Elke Borkowski, Kathrin Hofmeister

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Für jeden der Gräser gerne mag ist das Buch ein tolles Nachschlagewerk. Darüber hinaus erfährt man auch interessante Details zur Geschichte und Entdeckung der Ziergräser. Im Kapitel Gestaltung werden die gängigen Gartensorten ausführlich beschrieben und im Kapitel Raumelemente erhält man Vorschläge, wie man sie im Garten am besten einsetzen kann. Darüber hinaus gibt es herrliche Einblicke, wie Gärtner ihre Beete mit Ziergräsern auflockern und ihnen dadurch Struktur verleihen. Das rote Blutgras finde ich einfach klasse und es bringt auf jeden Fall genausoviel Farbe ins Beet, wie jede Blühpflanze! Wie schon erwähnt, ist für mich gerade das Kapitel Topfgarten interessant, damit ich lange Freude an meinen neuen Schätzen habe. Sehr gut gefällt mir, dass auf das Thema Winter ebenfalls eingegangen wird. Ein Aspekt der für meinen Geschmack oft zu kurz kommt in Gartenbüchern.

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Gräser

Von: Jochen Wegner

14.01.2016

Gräser sind, spätestens seit Karl Foersters "Einzug der Gräser und Farne in die Gärten", 1. Auflage 1957, ein wervoller Bestandteil von Staudenpflanzungen. Sollte man meinen. Doch als ich mit einigen Gräsern auf dem Schweriner Staudenmarkt stand, wurde nicht ein Topf von meinen Mecklenburger Gartenfreunden gekauft. Also ist auch das soundsovielte Gräserbuch immer noch notwendig. Mit diesem Buch bekommt der Leser einen wunderschönen Bildband mit einer unterhaltsamen Plauderei über die faszinierende Leichtigkeit der Gräser. Darin enthalten sind Ideen und Tipps zur Gestaltung mit Gräsern unter Berücksichtigung des Lichtes und des Herbst- und Winteraspektes. Sowohl in der Bildern als auch im Text spielt immer auch die Vergesellschaftung der Gräser mit den Stauden eine wichtige Rolle. Ein von Piet Oudolf mit Gräsern und Stauden gestalteter Garten wird im Buch gezeigt. In übersichtlichen Porträts werden, verstreut im ganzen Buch, nur die häufigsten Gräser und ihre Sorten vorgestellt. Im schon erwähnten Gräserbuch von Karl Foerster werden mehr als 100 Arten beschrieben, hier nur weniger als 30. In einem abschließenden Praxisteil, der entsprechend der Überschrift "Wenig Arbeit, viel Vergnügen", sehr kurz gehalten ist, wird die elektrische Heckenschere und der Balkenmäher zum jährlichen Entfernen der Gräser empfohlen. Eine Motorsense bzw. ein sogenannter Freischneider ist nach Meinung des Rezensenten wesentlich besser geeignet. Ein schönes Buch zum Einstieg in den Gräsergarten.

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Gräser, ich habe sie schon immer gemocht! Wie sie sich im Wind wiegen, rascheln - einfach klasse! Allerdings war mir gar nicht bewusst, wieviele unterschiedliche Gräser es tatsächlich gibt. Die verschiedensten Farben, die unterschiedlichsten Rispen und Größen - wunderschön! Gräser sehen toll aus und Gräser sind äußerst pflegeleicht. Zur Strukturierung eines Gartens, zum Abschirmen, als Sichtschutz. Gräser sind auch ein toller Blickfang. In dem Buch mit den wunderschönen Fotos werden die unterschiedlichsten Gräserarten vorgestellt. Kurz und knapp wird ebenso dargestellt, was die einzelnen Gräser ausmacht. Wie groß werden sie? Welche Pflege brauchen sie? Gräser direkt im Garten, im Topf auf der Terrasse als Kübelpflanze. In welcher Art auch immer, Gräser sind ein richtiger Hingucker. In dem Buch blättere ich immer wieder gerne. Die Fotos sind so schön, dass man sie einfach immer wieder anschauen muss. Ich entdecke immer wieder neue Gräser, überlege, wie ich sie in unserem Garten integrieren kann. Dieses Buch ist voll mit wunderbaren Ideen, die ganz leicht umzusetzen sind.

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Gäser im Garten? Für mich bisher nicht wirklich ein Thema. Im Herbst ab und zu mal eines im Topf, vor der Haustüre oder neben der Garage. Aber frei ausgepflanzt im Garten - nein. Bis ich dieses Buch gelesen habe. Allein schon das Titelbild hat bei mir Begehrlichkeiten geweckt: Diese zarten Gräser vor lilafarbenem Hintergrund - muss ich haben! Nach dem ersten Durchblättern des Buches war ich von vielen der vorgestellten Gräser so angetan, dass ich schon fast in Erwägung gezogen habe, einen Bagger auf unser Grundstück fahren und alles umgraben zu lassen, so dass ich mit der Gartenplanung nochmals von vorne anfangen kann. Dieses Mal dann mit ganz vielen Gräsern. :-) Das werde ich natürlich nicht tun, aber mit Sicherheit werden in der nächsten Zeit in meinem Garten einige Eckchen durch diese faszinierenden Pflanzen aufgewertet. Das Buch ist für mich eine sehr gelungene Mischung aus Fachbuch und Bildband. Es ist in verschiedene Teile aufgegliedert, so findet man beispielsweise ein Kapitel zur Geschichte der Ziergräser, es wird erklärt, wie man Gräser im Jahresverlauf richtig pflegt und hegt (viel zu tun gibt es nicht: Gräser sind unkompliziert und robust), es werden Gräser vorgestellt die sich besonders zur Pflanzung in Gefässen eignen und selbstverständlich finden sich viele Gräserporträts, in denen man Wissenwertes zu Blatt, Blüte, Standort etc. erfährt. Das alles ist nicht standardmässig und trocken im Stil eines herkömmlichen Gartenratgebers aufgelistet, sondern so verpackt, dass man das Buch gerne von vorne nach hinten durchliest. Dank der gut erkennbaren einzelnen Pflanzenporträts findet man aber auch schnell zu den einzelnen Pflanzen. Und hat man es einmal richtig eilig, gibt es auch noch ein Inhaltsverzeichnis, das sofort zur richtigen Seitenzahl verweist. Immer wieder finden sich Gestaltungsvorschläge, die wahnsinnig verlockend sind und die man am liebsten gleich im eigenen Garten umsetzen würde. Gräser sind immer schön, für jede Zeit im Jahr gibt es geeignete Exemplare. Meiner Meinung nach entfalten sie aber besonders im Herbst und Winter einen ganz besonderen Zauber: Im Herbst wenn die Sonne ihre Blütenstände flirren und leuchten lässt und im Winter, wenn Väterchen Frost seine eisigen Spitzen kunstvoll auf ihnen drapiert. Das Buch ist mit einem Preis von CHF 27.90 (bzw. € 24.99) sicher nicht gerade ein Schnäppchen, aber es ist auf alle Fälle das Geld wert. Ein Buch, das man nicht nur zur Hand nimmt wenn man etwas Bestimmtes über ein Gras wissen muss, sondern in dem man auch gerne mal einfach so blättert und schmökert.

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