Leserstimmen zu
Tod durch Klopapier

Donna Gephart

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Sehr interessant

Von: Fee95 aus Bocholt

21.06.2016

Sehr gut geschireben mit Witz und charm der Titel sehr toll war sofort angezogen worden denn ich liebe solche Cover und Tielte sehr einfach sehr gelungen dieses Buch

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Titel: Tod durch Klopapier Originaltitel: Death by Toilet Paper Autor: Donna Gephard Genre: Kinder-/ Jugendbuch Seitenanzahl: 288 Seiten Erscheinungsdatum: 25.5.2015 Verlag: cbt Inhalt: Weiches Toilettenpapier gibt es bei der Familie Eppstein nicht mehr, sondern das billige und kratzige, dadurch merkt Ben, dass es bei ihnen bergab geht. Der Siebtklässler versucht das Geld durch seine Leidenschaft für Gewinnspiele und durch den Verkauf von Schokoriegel in der Schule für die Miete zusammen zu bringen, somit das Versprechen, das er seinem Vater vor dessen Tod gegeben hat, einzuhalten. Als dann auch noch sein demenzkranker Großvater bei ihnen einzieht beginnt das Chaos erst recht. Meine Meinung: Der Titel ist zugleich lustig und fragwürdig. Wie soll man durch Klopapier sterben? Erstickt man etwa, wenn man als Mumie an Halloween verkleidet ist. Aber so ist es nicht, denn Ben und seine Mutter haben nicht mehr genügend Geld, um die Miete zu bezahlen, dass merkt er, als es kein weiches Klopapier mehr gibt. Das Buch ist mit Witz geschrieben, auch wenn eigentlich eine kritische und traurige Situation beschrieben wird. Aufgelockert wird das ganze durch die Fakten über Klopapier am Anfang jedes Kapitels. Leider war schon vorhersehbar, wie das Buch endet, zwar gab es kleine Abweichung, aber das Konzept hat gestimmt. Fazit: Ein schräges, aber berührendes Buch aus der Sicht eines Siebtklässlers, das das Thema Armut für Kinder gut widerspiegelt.

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Ich muss zugeben, einer der Hauptgründe, warum ich das Buch näher betrachtet habe, ist die Tatsache, dass der Titel wirklich außergewöhnlich ist. Ein Krimi? Könnte sein? Eine lustige Geschichte? Auch möglich, aber was man geliefert hat, ist wohl von allem etwas. Mal nachdenken, ich denke, über Armut habe ich noch nie ein Kinder/Jugendbuch gelesen, vielleicht, weil mich das Thema selbst nicht betraf und es irgendwie so weit entfernt war. Jetzt bin ich aber froh, endlich eines gelesen zu haben, so bekommen man eine Thematik präsentiert, die leider immer mehr Raum einnimmt: Kinderarmut. Bens Mutter tut alles für ihren Sohn, arbeitet und arbeitet, trotzdem reicht das Geld nicht, sie versucht es zwar vor ihrem Sohn zu verbergen, aber in seinem Alter ist man nicht blöd, versteht sehr wohl, was um einen geschieht. Da die Mutter nicht unbedingt darüber reden mag, unternimmt Ben eigene Versuche, um das Familienkonto aufzubessern. Manches ist erfolgreiches, einiges bringt ihn aber auch richtig viel Ärger ein, aber in all der Zeit steht ihm sein bester Freund Stocher zur Seite. Richtig skurril wird es, als Sejde, Bens Großvater, bei ihnen einzieht. Eigentlich ist er ganz fit im Kopf, doch es gibt die kleinen Aussetzer, die das Leben aller noch schwieriger macht, doch seine Anwesenheit hat auch viel positives an sich und gewiss ist nur, irgendwie lernt man den alten Mann lieben. Das Thema Armut fand ich sehr gut umgesetzt, es zeigt, dass es jeden eine extreme Belastung für Kinder sein kann, wenn sie einfach nicht wissen, wie sie ihren Eltern helfen können. Es beginnen sich alle Gedanken um dieses Thema zu drehen. Der Alltag ist weit entfernt, weil man immer einen Balanceakt vollführen muss. Was für Erwachsene schon schwer ist, erscheint für Kinder fast unerträglich. Dieses Buch schafft es aber trotz der Schwere, immer einen amüsanten Unterton zu besitzen, der einen beim Lesen einfach Freude bereitet. Aber war jetzt „Tod durch Klopapier“, nun gut, so viel sei gesagt. Ben schreibt mit einer Firma, die sein Lieblingstoilettenpapier herstellt, was es damit auf sich hat, dass sollte jeder selbst herausfinden, ich kann nur sagen, es lohnt sich. Neben diesen Briefen, erfährt man an Kapitelanfängen auch unnützes Wissen über Toiletten, was ich manchmal spannend, manchmal richtig lustig ist. Eine gesunde Mischung also. Fazit: Ein schweres Thema leicht verpackt, dass gelingt Donna Gephart außerordentlich gut. Man fühlt und leidet mit Ben, allerdings lacht man auch viel an seiner Seite und diese Mischung macht das Buch zu einer wunderbaren Geschichte, die leider viel zu viel Wahrheit beinhaltet.

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