Leserstimmen zu
Bin im Garten

Meike Winnemuth

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Als Försters Töchterlein und Fotografin zieht es mich natürlich in die Natur oder auch in den eigenen Garten. Mit dem Makroobjektiv bewaffnet, begebe ich mich dort oft auf Insektensuche oder mache Detailaufnahmen von hübschen Blumen oder Gemüse, wenn ich nicht gerade lese. Das Buch „Bin im Garten – Ein Jahr wachsen und wachsen lassen“ von Meike Winnemuth hat durch sein witziges Cover mein Interesse geweckt. Der Klappentext hat sein übriges getan. ...Weltreisende sucht Ort zum Bleiben ... Das finde ich ganz nett, denn irgendwo sucht doch jeder, mehr oder weniger unterbewusst, nach einem Plätzchen für die Ewigkeit. Zumindest bei mir ist das so. Und einen Faible für den eigenen Garten, habe ich mit zunehmenden Alter immer mehr entdeckt und so eine Art „ innere Erdverbundenheit“ entwickelt. Das Buch ist anders als die meisten Bücher, die ich so kenne. Kein Roman, kein Ratgeber im herkömmlichen Sinne. Eher ein Tagebuch mit „persönlicher Note“ der Autorin. Liebevoll dekoriert und gestaltet mit zusätzlich passenden, persönlichen Fotos. Das gefällt mir natürlich besonders, da ich ja selber leidenschaftlich fotografiere und auch schon eigene Tagebücher so gestaltet habe. Das Garten-Buch von Meike Winnemuth ist kurzweilig und unterhaltsam geschrieben. Durch die Tagebucheintragungen kann man seine Lesezeit individuell gestalten und jederzeit innehalten oder unterbrechen und Notizen machen, für die eigene Gartengestaltung oder den Gemüseanbau. Beim Lesen der humorvollen Lektüre musste ich ein paar Mal schmunzeln und habe einige mir vertraute Plagen, wie Schnecken oder Freuden, wie blauen Rittersporn wieder entdeckt. Und mir sind einige Dinge noch einmal bewusster geworden und ich habe sie mit liebevollerem Blick betrachtet, als ich es ohnehin schon getan habe. Inhalt: Das Jahr des großen Wachsens – Meike Winnemuths neues Abenteuer »Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer – dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern. Die Autorin: Meike Winnemuth, 1960 in Schleswig-Holstein geboren und in Hamburg sowie an der Ostsee lebend, ist freie Journalistin. Durch ihre Kolumnen im „Stern“ und ihre Reportagen für „Geo Saison“, „SZ Magazin“ und viele andere Zeitschriften erschrieb sie sich eine große und begeisterte Anhängerschaft. Bekannt wurde sie durch ihre Selbstversuche: So trug sie ein Jahr lang das gleiche blaue Kleid („Das kleine Blaue“) und unternahm nach einem Gewinn bei „Wer wird Millionär“ eine einjährige Weltreise durch 12 Städte. Ihrem Reise-Blog „Vor mir die Welt“ folgten mehr als 200.000 Leser, er wurde für den Grimme Online-Award 2012 nominiert und bei den Lead Awards 2012 ausgezeichnet. Weitere Bücher: Ihr Reisebuch „Das große Los“ wurde 2013 zum Überraschungs-Bestseller und Um es kurz zu machen: Über das unverschämte Glück, auf der Welt zu sein. Fazit: 4**** Das Tagebuch von „Meike Winnemuth – Bin im Garten – Ein Jahr wachsen und wachsen lassen“ ist im Penguin Verlag erschienen. Das gebundene Buch hat 320 Seiten.

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Wunderbare Gedanken

Von: Katja

10.06.2019

Meike Winnemuth sprach mir mit vielen Sätzen aus dem Herzen. Sie hat mit ihrer herrlichen Art wunderbar wiedergegeben, warum es so schön ist zu gärtnern....

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Nachdem Meike Winnemuth um die Welt gereist ist, beginnt sie das nächste Abenteuer: Ein Jahr lang möchte sie endlich Wurzeln schlagen und einen eigenen Garten anlegen und bewirtschaften. Dabei versucht sie alles so perfekt wie möglich zu planen sowie umzusetzen und hat dabei das große Ziel, sich im ein oder anderen Monat selbstversorgen zu können. Besonderen Wert legt sie auf besonderes und biologisches Saatgut – und verwandelt sich Stück für Stück in einen riesigen Gartenliebhaber, der gerne mal mit Pflanzennamen um sich wirft und es kaum abwarten kann bis die so fürsorglich gepflegten Pflänzchen erste Blüten oder Früchte tragen. Dieses Werk hat die Form eines Tagebuchs, weswegen man viele Anekdoten lesen kann. Ich selbst bin auch im Gartenfieber und konnte mich in ein paar Erzählungen schmunzelnd entdecken. Nichtsdestotrotz hat das Werk durchaus auch seine Längen und behält für diejenigen, welche selbst schon Kataloge gewälzt haben um die perfekten Pflanzen auszuwählen, leider nicht ganz so viele Tipps bereit wie ich erhofft hatte. Als sehr gelungen empfand ich hingegen die humorvollen Übersichten zum Ende eines jeden Monats und die Fotorafien. Insgesamt handelt es sich um ein gutes Werk, dass mich immer wieder zum Schmunzeln bringen konnte.

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Bin im Garten..

Von: TS

29.04.2019

Mein erster Gedanke, als ich das Cover sah: Das muss ich lesen! Die Autorin erzählt in diesem Buch, im Tagebuch Stil, von ihrem Abenteuer - dem ersten eigenen Garten. Natürlich kommen auch Freunde, Nachbarn, kurze Reisen und ihr süßer Hund im Tagebuch vor. Ich selbst befinde mich mittlerweile in meinem 3. Gartenjahr und konnte deshalb so viele Sachen sehr gut nachempfinden. Die Freude der ersten Ernte, wenn man am liebsten kichernd ums Beet hopsen möchte oder die Erkenntnis dass die Natur ihren eigenen Willen hat. Es ist kein Gartenratgeber, aber natürlich findet sich auch der ein oder andere wertvolle Tipp bzw. Trick darin z. Bsp. wofür man eine Wiedehopfhaue benutzt, wie man den Boden bestimmen oder ein günstiges Mini-Gewächshaus bauen kann. Bis jetzt wusste ich auch noch nicht, dass es einen Marschrüffel gibt, muss ihn nun aber unbedingt haben. ;) Fazit: Sehr lesenswert! Was mich etwas gestört hat.. Leider benutzt sie für viele Pflanzen, die sie in ihrem Garten hat nur den lateinischen Namen.

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Gartenjahr

Von: Heike

17.04.2019

"Bin mal im Garten", der Titel erinnert vage an Hape Kerkelings Pilgerreise. Vielleicht wurde er auch deshalb gewählt da Herr Kerkeling Ruhe und einen Ort suchte zum Ankommen. Denn so sieht Meike Winnemuth ihren ersten eigenen Garten. Im Tagebuchstil schildert sie ihre Erlebnisse dort. Man lernt ihre Gartennachbarn kennen sowie ihren Hund der bereits mit ihr auf dem Cover abgebildet ist. Dieses wie auch das Buch ist passenderweise in Grüntönen gehalten. Das Buch ist flüssig geschrieben und sehr unterhaltsam. Ein Sachbuch im klassischen Sinn ist es allerdings nicht. Zahlreiche Fotos lassen es erst recht interessant erscheinen. Empfehlenswert für Leser mit Garten und für Neulinge auf dem Gebiet. Danke an den Randomhouse Verlag für das kostenlos Leseexemplar. Dies hat jedoch nicht meine ehrliche Lesemeinung beeinflusst.

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Ein Jahr wachsen und wachsen lassen

Von: Simone

07.04.2019

Das Buch „Bin im Garten“ von Meike Winnemuth ist kein typischer Gartenratgeber. Vielmehr ist es ein Logbuch eines Gartenjahres. Es wird die Freude, das Staunen und die Verbundenheit mit der Erde beschrieben und das Abenteuer, einen ersten eigenen Garten zu haben. Am Ende gibt es das „Jahr in Zahlen“, wo aufgelistet ist, was alles im Gartenjahr geerntet würde: 3 Kopf Blumenkohl, 2,7 Kilo Erbsen........... Das Tagebuch beginnt am1. Januar und endet am 31. Dezember. Aufgelockert sind die Einträge mit schönen Fotografien. Die Autorin schreibt mit sehr viel Humor und Tempo von ihren Erfahrungen. Ich habe Meike Winnemuth gerne ein Jahr lang begleitet.

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Das Buch "Bin im Garten" von der Autorin Meike Winnemuth ist keineswegs ein klassisches Sachbuch, sondern lässt den Leser viele Einblicke in Meikes Garten-Abenteuer. Denn in diesem Buch darf man sie ein ganzes Jahr in die Entstehung ihres Gartens begleiten und das auf eine humorvolle, authentische und interessante Weise. Meike Winnemuth erzählt in ihrem Tagebuch von ihrem ersten eigenen Garten. Ihre großen Pläne und kreativen Träume erfährt man hautnah. Doch ein Garten ist nicht einfach. Ein Jahr lang heißt es fleißig anbauen, wachsen lassen, erste Testanläufe starten und zu guter Letzt ernten. "Bin im Garten" - einen Satz, den ich zu gerne mal sagen würde. Meike gibt den Mut zum Träumen und beweist, dass jeder die Möglichkeit auf einen eigenen Garten hat. Egal, ob Gartenliebhaber oder Gartenträumer wird mit diesem Buch seinen Spaß haben. Denn die Autorin nimmt den Leser ein Jahr in die facettenreichen Seiten ihres Gartens mit und berichtet von Monat zu Monat die Entstehung und Entwicklung ihrer Ideen. Jeder Tag der Autorin erhält in ihrem Sachbuch tatsächlich eine Bedeutung. Sie erzählt von jedem Missglück, aber auch von jedem Erfolg. Alles ist ganz nach dem Motto "Jeder hat einmal klein angefangen". Die authentische Art von Meike finde ich gelungen. In vieler Hinsicht konnte ich mich in ihre Situation hineinversetzen. Dabei wird immer die Liebe zu dem Garten und den Pflanzen deutlich. Besonders die Aufmachung wie eines Tagesbuches fand ich sehr gut. So konnte ich mir die Seiten zum Lesen gut aufteilen. Da das Buch überraschenderweise zum größtenteils aus Text besteht, habe ich mich auf die einzelnen Bilder gefreut. Die Vorher/ Nachher Fotos haben mir dabei gefallen. Die Veränderung sind eindeutig ersichtlich und interessant zu verfolgen.

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Das Buch liest sich flott und leicht.Selbst eine "uralte" Gartlerin kann noch schmunzeln über Ungeduld, Hoffen, Erfahrungssuche,Mißverständnisse etc. Manches sehe ich auch anders und möchte ihr widersprechen, aber 2200 Quadratmeter Grün -was wir bewirtschaften (müssen)und 800 ist doch etwas anderes...ich verschenke das Buch gleich weiter an einen blutjungen Gartenanfänger...

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