Leserstimmen zu
Kleine große Schritte

Jodi Picoult

(79)
(19)
(15)
(2)
(1)

Klappentext: Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist … Meinung: Zu Anfang muss ich gestehen, dass ich das Buch abgebrochen habe. Nach dem ich von Jodi Picoult die Spuren von meiner Mutter gelesen habe, war ich hin und weg und habe lange überlegt ob ich ein weitere Buch von der Autorin lese oder nicht. Die Wahl fiel schließlich auf Kleine große Schritte, wie ihr seht. Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, weil es was komplett anderes ist und ein Thema aufgegriffen wird, das leider immer noch sehr präsent in unserer Welt ist. Zu Anfang war ich auch mitten in der Geschichte, war sofort gefangen und konnte es nicht beiseite legen aber dann stockte ich. Der Schreibstil brachte mich immer ins stolpern, ich stockte immer wieder beim Lesen und fand bald gar nicht mehr in die Geschichte rein. Auch der Wechsel mit den Personen war nach ein paar Seiten für mich schwer immer umzudenken, was mich zusätzlich ins stolpern brachte. Für mich war die Geschichte auch nach der Hälfte nicht mehr greifbar und ich wusste nicht mehr was die Autorin mir sagen möchte, ich habe es dann schließlich abgebrochen, weil ich mich mit dem Buch Seite für Seite immer mehr quälte. Ich finde es sehr schade, dass mein zweites Buch von Jodi Picoult nicht den gewünschten Effekt hatte, den ich mir erhofft hatte. Ich hätte mir mehr bei diesem Buch gewünscht, noch mehr Tiefe, ja es ist ein heikles Thema aber leider kam es für mich nicht richtig rüber. Sehr schade, ich mochte die Spuren meiner Mutter sehr gerne und habe heute noch meine Eindrücke, die ich nie vergessen werde. Vielleicht habe ich mich auch zu sehr darauf versteift und hatte zu hohe Erwartungen, aber leider konnte mich dieses Werk von ihr nicht überzeugen. Mein Fazit: Ich werde erst mal keine weiteren Werke von der Autorin lesen, ich habe eine weitere Leseprobe zu einem anderen Buch gelesen und auch dieses konnte mich leider nicht überzeugen. Sehr schade.

Lesen Sie weiter

Mit "Kleine große Schritte" ist Jodi Picoult einmal mehr ein Meisterwerk der zum Nachdenken anregenden Literatur gelungen. In diesem Roman widmet die Autorin sich dem alltäglichen Rassismus, den wir bewusst oder unbewusst ausleben. Versinnbildlicht wird dies durch die Afroamerikanerin Ruth Jefferson. Die Handlung könnte aber im Grunde in jedem x-beliebigen Land spielen und die das "Opfer" könnten Einwanderer oder Flüchtlinge sein. Ruth Jefferson arbeitet bereits seit Jahren auf einer Säuglingsstation, als ein Elternpaar plötzlich verlangt, dass sie nicht ihre neugeborenen Sohn berühren darf weil sie farbig ist. Die Klinikleitung gibt der Aufforderung der Eltern nach. Und dann kommt es zu einer Notsituation: Ruth ist alleine auf der Station, als das Baby aufhört zu atmen. Ruth widersetzt sich daraufhin der Anweisung und versucht das Baby vergeblich zu retten. Die Eltern des Jungen klagen sie daraufhin an den Tod des Babys verschuldet zu haben. Der Roman begleitet die Geschehnisse rund um die Notfallsituation und des anschließenden Prozesses, der sowohl für die Haupt-, als auch für die Nebenfiguren mit vielen Emotionen verbunden ist. Dabei wird die Handlung immer wieder wechselt aus unterschiedlichen Perspektiven, u.a. von Ruth, ihrem Sohn, ihrer Verteidigerin und den Eltern des Jungen. Dadurch erhält man einen sehr guten Einblick in die Gedankenwelten der Figuren und die Geschehnisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Jodi Picoult gelingt es die unterschiedlichen Perspektiven nahezu wertfrei wiederzuspiegeln und ihnen dabei auf bemerkenswerte Weise dennoch ihre jeweilige Berechtigung zu geben. Die Handlung beleuchtet die Auswirkungen der persönlichen Einstellungen der Figuren und zeigt, dass das Leben nicht nur schwarz und weiß ist. Sie hält einem beim Lesen einen Spiegel vor Augen und regt zum Nachdenken über die persönliche Einstellung an. Auch wenn man sich, wie ich, nicht für rassistisch hält, merkt man beim Lesen dennoch, dass man selbst auch wieder Alltagssituationen erlebt, bei denen man vollkommen unbewusst anderen Personen nicht vollkommen wertneutral gegenüber tritt, sondern ihnen ungewollt mit Vorbehalten gegenüber tritt und sie so automatisch anders behandelt. Der Schreibstil des Romans ist mehr als emotional. Er geht einem sehr zu Herzen, so dass man an der ein oder anderen Stelle verweilt und ins Grübeln gerät. Die Ereignisse und die Gedanken der Figuren sind sehr lebensnah geschildert, so dass man beim Lesen das Gefühl hat real vor Ort zu sein. Durch eine sehr bildhafte Sprache fällt es einem leicht sich in die Figuren hineinzuversetzen. Und auch wenn man nicht alle Handlungen der Figuren gut heißen kann, kann man diese dennoch nachvollziehen. Fazit: "Kleine große Schritte" von Jodi Picoult ist eins meiner Lesehighlights der Autorin! Jodi Picoult zeigt den Lesern ihren unbewussten Alltagsrassismus auf und regt einen zum Nachdenken an! Für mich ist dieser Roman ein unbedingter Lesemuss! Note: 1 (💗💗💗💗💗)

Lesen Sie weiter

Es geht um Ruth Jefferson, eine der besten Hebammen im Mercy-West-Haven, Turk und Brittany Bauer, die im Mercy-West Eltern werden und ihr Kind verlieren und Kennedy, die Anwältin von Ruth. Turk und Brittany sind der Meinung, dass nur die weiße Rasse zählt und verbieten Ruth dem Umgang mit ihrem Neugeborenen, Davis. Durch diese Entscheidung wird Ruth von ihrem Dienst an Davis entbunden, findet sich wenig später jedoch wieder mit ihm allein in einem Raum vor. Und dann passiert, was passieren musste - der Zustand von Davis verschlechtert sich drastisch und jede Hilfe kommt zu spät. Turk und seine Frau sind, verständlicherweise, am Boden zerstört aber ebenso wollen Sie Rache. Und zwar nicht am Krankenhaus, sondern an einer Person - Ruth. In der Erzählweise wechselt Jodi Picoult immer zwischen den 3 Hauptcharakteren, was schön ist, da wir so das Thema aus verschiedenen Perspektiven erleben. Worum es geht ist klar: Rassismus. Und Jodi Picoult ist nicht zaghaft, sondern ist ziemlich direkt.

Lesen Sie weiter

Ruth Jefferson ist die einzige schwarze Hebamme in dem Krankenhaus, in dem sie arbeitet und eigentlich war das nie ein Problem für sie und ihre Kollegen. Als sie dann jedoch das Baby eines rassistischen Ehepaars untersucht und dieses ihr untersagt, in die Nähe ihres Kindes zu kommen, ändert sich die Situation. Durch einen unglücklichen Zufall ist Ruth alleine auf der Station, als das Neugeborene plötzlich keine Luft mehr bekommt – entgegen der Anweisungen entscheidet Ruth sich, dem Baby zu helfen, doch ihre Hilfe kommt zu spät und Ruth wird für den Tod des Neugeborenen verantwortlich gemacht… Was ist Rassismus – und wo fängt er an? Die Antwort auf diese Frage scheint auf den ersten Blick einfacher zu sein, als sie es tatsächlich ist; die vielen Facetten von Rassismus sind jedoch oft viel näher an der eigenen Wahrnehmung, als man glaubt oder es sich wünschen würde. Wenn Jodi Picoult mit „Kleine große Schritte“ etwas beweist, dann ist es das: wir sehen und erkennen Rassismus, wenn er extrem ist – unseren eigenen Alltagsrassismus nehmen wir jedoch kaum als solchen wahr. An dieser Einstellung möchte Picoult mit ihrem Roman etwas verändern und weiße Menschen für die Thematik sensibilisieren und darauf aufmerksam machen; so ist das Buch auch merklich an eine weiße Zielgruppe gerichtet. Doch besonders in dieser Hinsicht hat der Roman einige kleine Probleme – viele liegen in der Übersetzung begründet, manche in der Verwendung von Stereotypen und Handlungskonstrukten. Zunächst muss an dieser Stelle die Übersetzungsproblematik genannt werden, die zwar schon oft behandelt wurde, jedoch nicht ungenannt bleiben darf. Als Anti-Rassismusroman werden in der deutschen Übersetzung meiner Ausgabe (ich weiß nicht, inwiefern neuere Ausgabe dementsprechend angepasst wurden) rassistisch geprägte Begriffe aus der Kolonialzeit verwendet, die dem Inhalt des Buches definitiv widersprechen: neben der Bezeichnung „Farbige/r“, kommt auch das Wort „Rasse“ immer wieder vor. Insbesondere in der schnelllebigen Zeit des Internets, hätten solche Fehler durch einfaches recherchieren von vorne herein verhindert werden können, um Leser des Buches auch sprachlich zu sensibilisieren. Plakativ, aber wirksam Natürlich bedient Picoult in „Kleine große Schritte“ Klischees und Stereotypen, sodass viele Szenen plakativ und konstruiert wirken, allerdings ist es wohl auch genau das, was letztlich aufrüttelt. Die vielen Kommentare, Sätze und Aussagen, die den Alltagsrassismus darstellen, sollen den Leser über eigene Aussagen grübeln lassen, sollen dafür sorgen, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und sich deutlich zu machen, dass Rassismus klein anfängt. In diesem Sinne empfinde ich Picoults Umsetzung durchaus als gelungen, auch wenn sie nicht unbedingt die dreidimensionalsten Figuren erschafft. Weit problematischer wird es da schon eher mit konstruiert wirkenden Szenen, insbesondere die am Ende des Buches, die überzogen und unrealistisch wirken. Selbst ein so umfangreiches Buch wie dieses, kann solch komplexe Themen nicht so verarbeiten, wie es nötig wäre. Trotz der vielen kritischen Anmerkungen hat mir „Kleine große Schritte“ gefallen – es liest sich schnell und mitreißend, ist spannend und fesselnd erzählt. Auch die Szenen vor Gericht, die wohl eine Art Markenzeichen für Jodi Picoults Bücher sind, haben mich gut unterhalten können. Die Figuren, wenn auch meist sehr stereotypisch, wachsen dem Leser ans Herz und lassen ihn mitfiebern, hoffen und wütend werden, ob der Ungerechtigkeit. „Kleine große Schritte“ ist kein perfektes, aber ein wichtiges Buch. Eines, das einen ersten, kleinen großen Schritt in die richtige Richtung gehen möchte und Probleme verdeutlicht und thematisiert. Eines, das eine spannende Geschichte mit einer relevanten Botschaft erzählt und insbesondere eine weiße Zielgruppe anspricht und für das Thema Rassismus sensibilisieren möchte. Liest man das Buch kritisch und differenziert, wird man definitiv etwas für sich mitnehmen können.

Lesen Sie weiter

Klappentext Ruth Jefferson gehört zu den besten und erfahrensten Säuglingsschwestern des Mercy-West Haven Hospitals in Connecticut. Als sie eines Tages ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern des Babys gehören einer rechtsradikalen Vereinigung an und wollen nicht, dass eine Schwarze ihr Kind anfasst. Doch als Ruth einmal allein in der Säuglingsstation Dienst hat und der Junge eine Atemnot erleidet, gerät sie in ein moralisches Dilemma. Darf sie sich der Weisung widersetzen und dem Kind helfen? Nach kurzem Zögern folgt sie ihrem Gewissen - aber für den Jungen kommt jede Hilfe zu spät. Und es wird noch schlimmer: Der Vater verklagt Ruth, schuld am Tod des Babys zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eins offenbart: den Selbstbetrug, dem die moderne westliche Welt unterliegt, indem sie den unterschwelligen täglichen Rassismus verleugnet ... Einstieg ins Buch Das Wunder ereignete sich an der West 74th Street, in dem Haus, in dem Mutter arbeitete. ... Meine Meinung Ruth ist eine der besten Hebammen am Mercy-West Haven Hospital in Connecticut und seit über zwanzig Jahren im Dienst. Eines Tages wird ein Baby geboren, dessen Eltern überzeugte Rassisten sind. Sie wünschen nicht, dass ihr Baby noch einmal von Ruth oder einer Hebamme mit ihrer Hautfarbe, angefasst und behandelt wird. Ruth ist die einzige afroamerikanische Hebamme im Hospital und fühlt sich diskriminiert, als die Klinikleitung dem Wunsch der Eltern nachkommt. Als es bei dem kleinen Jungen nach einem einfachen Eingriff zum plötzlichen Atemstillstand kommt, ist nur Ruth in seiner Nähe. Sie versucht ihr Bestes, doch es reicht nicht um den jungen Davis zu retten. Kaum ein paar Tage alt, stirbt der Junge unter den Händen der erfahrenen Hebamme. Doch die Eltern des Jungen glauben nicht an einen plötzlichen Tod. Sie geben Ruth die Schuld und beschimpfen sie als Mörderin. Ruth wird festgenommen und ein zermürbender, nervenaufreibender Prozess beginnt. Nicht gegen das Hospital und auch nicht gegen die Ärzte, die das junge Leben nicht retten konnten. Nur gegen die einzige schwarze Hebamme, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war. Dieses Buch reflektiert und kritisiert die amerikanische Bevölkerung. Und dennoch kann man die Verhaltensweisen, sowie die Denkmuster auf jedes Land und auf alle Menschen projizieren.  Es geht um die altbekannte Rassenfrage - weiß gegen schwarz. Jodi Picoult hat dieses Thema nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern geht ganz direkt auf das Thema ein. Sie behält sich trotz des schweren Themas einen Schreibstil bei, der flüssig zu lesen ist. Indem sie den Alltag von Ruth erzählt, die immer hart gekämpft hat und erfolgreich war, die gut in dem ist, was sie tut, die trotzdem demütig und dankbar ist und nur das Beste für ihren Sohn möchte, öffnete sie mir die Augen für die Selbstverständlichkeiten, mit denen Weiße durch die Welt gehen. Denn trotz ihrer harten Arbeit musste Ruth sich gegen Hass und Vorurteile durchsetzen, die seit über 400 Jahren in den Köpfen der Menschen verankert sind. Und das jeden Tag! Turk und Brittany Bauer, die Eltern des kleinen Davis dagegen, sinnen nur auf Rache und brauchen einen Schuldigen, um ihre Wut und Trauer an ihm auslassen zu können. Sie standen schon immer für die weiße Rasse und sehen sich jetzt bestätigt, als eine schwarze Hebamme ihr Kind tötet. Ich konnte ihren Hass auf die ganze Welt förmlich spüren. Kennedy ist die Pflichtverteidigerin von Ruth und versucht alles, um einen Freispruch für ihre Klientin zu erwirken. Doch am Ende kommt alles ganz anders, als sie es erwartet hat. Ich bin begeistert von diesem Charakter, weil sie die Chance ergreift, sich selbst zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Besonders spannend fand ich hier, dass die Autorin immer wieder zwischen den einzelnen Perspektiven gewechselt hat und ich als Leser immer direkt in die Gedankenwelt der einzelnen Figuren eintauchen konnte. Dass es im 21. Jahrhundert immer noch Rassismus gibt überrascht nicht. Doch, dass viel zu wenig dagegen getan wird und viel zu wenig hinterfragt wird in unserer zivilisierten Welt, überrascht doch ein bisschen. Dieses Buch öffnete mir die Augen auch passiven Rassismus zu erkennen, z. B. dass ein Bettler mit weißer Hautfarbe öfter ein bisschen Geld zugeschoben bekommt, während um den schwarzen Bettler vorsichtshalber ein weiter Bogen gemacht wird. Wenn wir alle in unserem Alltag auf kleine Anzeichen achten und uns selbst mal vor Augen führen, warum wir nicht hinterfragen und viele Dinge als selbstverständlich hinnehmen weil wir, die Weißen, immer noch privilegiert sind, können wir unsere Verhalten ändern und die Welt in kleinen Schritten, die für andere aber ganz groß sind, etwas besser machen. Mich hat das Buch sehr nachdenklich gemacht und an manchen Stellen war ich wütend, manchmal sehr traurig, oft demütig bei Stellen, die mich meiner selbst reflektieren ließen und ab und zu bekam ich eine Gänsehaut. Emotional hat mich dieses Buch und dieses Thema sehr gepackt und es hat mir wieder einmal eins verdeutlicht: Rassismus geht uns alle etwas an! Vielen Dank an das Team vom bloggerportal für dieses  Rezensionsexemplar! Zitat Als Christina meine Hand hielt und Ms. Mina die Hand meiner Mutter hielt, gab es einen Moment - einen Herzschlag, einen Atemzug lang -, in dem alle Unterschiede in Ausbildung, Vermögen, und Hautfarbe verpufften wie Luftspiegelungen in der Wüste. Wo wir alle gleich waren und es nur eine Frau gab, die einer anderen half. (Seite 13) Fazit Ein mutiger Roman, der den Leser zur Selbstreflektion anregt und einen passiven Rassismus offen legt, der jeden Tag selbstverständlich zur Kenntnis genommen wird. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Das Buch habe ich vom Bloggerportal zurVerfügung gestellt bekommen und war super fröhlich, dass ich es bekommen habe. Leider lag es jetzt hier schon eine gefühlte Ewigkeit rum und ich habe erst neulich dazu gegriffen. Wofür ich mir dann echt in den Arsch gebissen habe. Zum Buch Ruth Jefferson ist Afroamerikanerin und seit 20 Jahren Säuglingsschwester im Mercy-West Haven Hospital in Connecticut, aber es passiert ihr zum ersten Mal , dass der Vater eines Neugeborenen ihr den Umgang mit diesem Kind verbietet aufgrund ihrer Hautfarbe. Als dieses Kind dann nach einem eigentlichen simplen Eingriff stirbt und Ruth die Wiederbelebung vornimmt, wird sie anschließend von dem Vater vor Gericht gebracht. Die Anklage lautet auf vorsätzlichen Mord. Meine Meinung Es ist schon sehr auffallend, dass in letzter Zeit viele Bücher auf dem Büchermarkt auftauchen , die das Thema Rassismus behandeln, amerikanische Autoren, aber auch Autoren anderer Ländern rütteln auf mit diesem Thema. Mag es daran liegen , dass wir einen Herrn Trump in Amerika an der Regierung haben und viele Rechtspopulisten auch hier in Europa? Umso wichtiger ist es, dass Rassismus zum Thema gemacht wird und dies auch in der Belletristik, denn diese Bücher lesen viele Menschen eher als ein Sachbuch. Auch Jodi Picoult hat sich dieses Themas in ihrem neuen Buch angenommen und herausgekommen ist ein einfühlsames und sehr nachdenklich machendes Buch. Obwohl das Buch recht dick ist, sind die Seiten für mich nur so verflogen. Gerade während des eigentlich Gerichtsprozesses konnte ich es nicht mehr weglegen und musste eine halbe Nacht durchlesen. Die Spannung, mit der dieses Buch geschrieben ist, schaffen nur wenige Autorin so zu vermitteln und ich kann das Buch sowohl als Roman, als auch als wichtiges Zeugnis unserer Gesellschaft absolut weiterempfehlen. Eine Verfilmung ist mit Viola Davis und Julia Roberts geplant - bis dahin sollte man das Buch unbedingt gelesen haben. Fazit Rassismus geht uns alle an und Jodi Picoult schafft es mit diesem Buch, dies allzu gut zu verdeutlichen. Zudem wird große Spannung aufgebaut und man beginnt sich und deine Haltung immer wieder zu hinterfragen. ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen Zum Autor Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire. ©amazon.com Klappentext Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …

Lesen Sie weiter

Inhalt: Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist … Meinung: Jodi Picoult hat mit ihrem Buch ein wichtiges Thema auf gegriffen. Rassismus ist ein wichtiges und aktuelles Thema, sowohl in Amerika als auch in anderen Ländern der Welt. Es ist globales Problem, was ich in unserem Zeitalter einfach nur traurig und schade finde.  Das Cover gefällt mir. Es wirkt so ruhig und auch die Farben passen perfekt zusammen. Mich stört es nur, dass der Autorenname größer als der Titel des Romans ist.  Schon ganz am Anfang des Romanes war die Spannung sehr hoch und emotional. Diese beiden Gefühle haben den ganzen Roman mutbegleitet.  Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich habe sehr mit Ruth mitgelitten. Im Allgemeinen war Ruth eine tolle Protagonistin, die mir direkt sympathisch war. Ihr Schicksal und ihr Gerichtsprozess steht für ganz viele andere, reale Schicksale, die es heute leider immer noch gibt.  Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Aber die Thematik ist das wichtigste an dem Roman.  Alles in allem ist dieser Roman von Jodi Picoult ein toller lesenswerter Roman, der sich mich einem Thema beschäftigt, welches aktueller den je ist.

Lesen Sie weiter

Was habe ich mich auf diesen Roman gefreut! Endlich ein neues Buch von Jodi Picoult, einer Autorin, die es immer wieder schafft, mich mit ihren Geschichten in den Bann zu reißen, die mich dazu bringt, schlaflose Nächte zu haben, die mich immer wieder überrascht. Nun also "Kleine große Schritte". Am Anfang war ich - wie immer - gebannt. Die Spannung hatte mich gepackt. Doch als ich noch nicht einmal die Hälfte erreicht habe, fing ich nach und nach an quer zu lesen. Das Thema des Buches ist Rassismus in Amerika. Schwarze und Weiße. Ein unheimlich wichtiges Thema, aktuell wie nie, nicht nur in Amerika! Die Säuglingsschwester Ruth bekommt die Anweisung, das neu geborene weiße Baby nicht zu berühren. Als das Baby aufhört zu atmen, gerät Ruth in einen Gewissenskonflikt. Soll sie sich der Anweisung widersetzen und dem Kind helfen oder nicht? Sie hilft, doch es ist bereits zu spät. Ruth wird angeklagt. Die Personen blieben mir jedoch fremd. Von Jodi Picoult bin ich es eigentlich gewöhnt, dass sie mit meinen Gefühlen spielt, dass ich einmal mit der einen, ein paar Seiten weiter mit der anderen Person fühle. Das fehlte mir hier gänzlich. Wie so oft in ihren Romanen, nimmt ein Großteil der Geschichte ein Gerichtsprozess ein. Hier ist dieser Teil eindeutig zu lang geraten. Die Spannung verflog. Fazit: Ein sehr, sehr wichtiges Thema, für mich nicht ganz so ideal umgesetzt. Ich habe viele Bücher der Autorin gelesen und die älteren Romane empfinde ich immer noch als die besten. Anhand der unzähligen Rezensionen auf diversen Portalen sieht man aber, dass das Buch unzählige Anhänger hat. Es ist halt nicht meine Geschichte.

Lesen Sie weiter