Leserstimmen zu
Mädchenware

Norbert Horst

Ein Steiger-Krimi (2)

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Steiger und seine Kollegin Jana Goll sind wieder in einem spannenden Fall gefordert: Nach einer Schießerei in einem Bordell sind alle verschwunden, nur die Leiche einer Frau und eine Verletzte bleiben zurück. Doch es gibt keine Anhaltspunkte, wer die tote Frau ist und mögliche Zeugen mauern und wollen oder können nicht weiterhelfen. Die Lösung des Falls ist mühsam und die Geschichten der Frauen tragisch. Doch dies ist kein normaler Fall für Steiger, denn er ist auch persönlich betroffen: die verletzte Frau kennt er sehr gut und so bangt er um ihre Gesundheit, während er die Täter jagt. Die Krimis von Norbert Horst sind immer sehr realistisch und brauchen keine künstlichen Verfolgungsjagden oder ähnliches, um spannend zu sein. So ist es auch dieses Mal wieder die besondere Verbindung, die man als Leser zur Hauptfigur aufbaut, die einen vorantreibt und die Lektüre so kurzweilig macht. Steiger ist schon jahrelang Polizist, auch wenn er die Grenzen manchmal etwas ausreizt, übertritt er sie nie völlig. Seine junge Kollegin Jana, die auf der Karriereleiter noch weiter aufsteigen will, bietet einen guten Ausgleich zu seiner Figur und gemeinsam lösen sie die Fälle auf manchmal etwas unkonventionelle Weise, die durch ihr gutes Zusammenspiel entsteht. „Mädchenware“ von Norbert Horst ist ein spannender Krimi, der sich mit Thema Zwangsprostitution beschäftigt und einen als Leser nicht unbeteiligt lässt. Der Fall ist wieder kompliziert, aber sehr logisch angelegt, so dass man den Ermittlungen immer gut folgen kann und zudem noch mit Steiger mitfiebert. Ein sehr guter Krimi, wenn auch nicht der beste von Norbert Horst bisher.

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