Leserstimmen zu
Gretchen

Einzlkind

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Zum Inhalt: Es geht in diesem Buch um die 75-jährige Titelfigur Gretchen, eine ehemalige Theaterregisseurin, die ihr Alter nicht so recht wahr haben möchte. So sind ihr zum Beispiel Männer in den Vierzigern schon viel zu alt für eine romantische Beziehung. Und auch sonst ist Gretchen ein ziemlich eigenwilliger Mensch, der mit seinen Allüren regelmäßig anderen vor den Kopf stößt. Doch irgendwann rächt sich ihr Verhalten und sie wird wegen Trunkenheit am Steuer zu einer unkonventionellen Strafe verurteilt: Sie muss auf eine kleine Insel im Atlantik reisen, um dort ein Theaterstück mit den Einheimischen zu inszenieren. Natürlich ist diese Einöde nichts für eine Frau von Welt wie Gretchen, jedoch muss sie schnell feststellen, dass sie wohl noch ihr blaues Wunder mit den Inselbewohnern erleben wird. Meine Meinung: Bei "Gretchen" muss man einfach den Humor mögen. Er ist schon ein bisschen gehobener und war leider einfach nichts meins. Die Geschichte an sich hat mir aber trotzdem gut gefallen, weshalb ich das Buch trotzdem nur empfehlen kann. Schließlich ist es mit seinen 239 Seiten ziemlich kurzweilig, lässt sich innerhalb weniger Stunden verschlingen und besticht durch die hochwertige Aufmachung und den relativ geringen Preis. Meiner Meinung nach macht man nichts falsch, wenn man zu "Gretchen" greift.

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Inhalt: Gretchen, Intendantin des Theaters, ist 75 Jahre alt. Allerdings verhält und fühlt sie sich um einige jünger. Durch ein kleines Missgeschick wird sie auf eine Insel geschickt, um dort mit den Inselbewohnern ein Theaterstück auf die Beine zu stellen. Das Cover ist recht schlicht. Im ersten Moment hat es mich etwas an Mary Poppins erinnert, aber davon ist die Geschichte natürlich um einiges entfernt. Gretchen ist eine ältere Dame, die vor fiesen Kommentaren und Hochnäsigkeit strotzt. Wie sehr sie Rosinen im Käsekuchen hasst, merkt man als Leser und vor allem das Cafe sehr schnell. Auch ein „Einbrecher“ lässt sie ziemlich kalt. Obendrein erhält dieser noch Tipps, wie er den Überfall besser gestalten könnte. Auf der Insel wird sie natürlich nicht sympathischer oder freundlicher. Die Einwohner sind alle zu dumm, bis auf vielleicht die ein oder andere Ausnahme. Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn Gretchen ist schon einmalig in ihrer Art. Sprachlich konnte mich das Buch nur teilweise überzeugen. Der Schreibstil machte es mir unglaublich schwer, in das Buch hinein zu finden. Auch empfand ich die beiden Handlungsstränge, Gretchen und Inselbewohner, etwas holprig. Fazit: Bissige Kommentare, die die Menschen wahnsinnig machen und eine etwas hochnäsige alte Dame. Wer diesen Humor mag, ist bei diesem Buch genau richtig.

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Ironisch, snobistisch und schwarz

Von: Freya

21.05.2015

🎬Gretchen| einzelkind🎬 👉Inhalt Gretchen Morgenthau ist vielleicht schon in die Jahre gekommen aber das ist kein Grund um ihre snobistische und herrische Art abzulegen. Doch durch ein Missgeschick landet sie plötzlich zwischen Vulkanen und Schneehaufen in einem Dorf in Island und das nicht genug darf sie als ehemalige Theaterlegende mit den Bewohnern auch noch ein Stück einstudieren, dabei steht ihrem scharfen Mundwerk der elternlose Kyell zur Seite 👉Meinung Mit jeder Seite lacht man mehr über den herrlich zynischen und selbstironischen Schreibstil. Obwohl an manchen Stellen wohl übertrieben wurde, gehört es doch zu den wenigen Büchern, die noch einen eigenen "Charm" haben 👉Bewertung Buchcover ⭐⭐ 2|6 Schreibstil ⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 6|6 Inhal ⭐⭐⭐⭐⭐ 5|6 Gesamt ⭐⭐⭐⭐ 4|6 ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖

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