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Jennifer Niven: All die verdammt perfekten Tage

All die verdammt perfekten Tage Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-8090-2657-0

Erschienen:  28.12.2015
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Ziemlich nah dran an perfekt

Von: Elas Leselounge Datum : 23.12.2015

elasleselounge.blogspot.de/

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

MEINE MEINUNG
" 'Glaubst du, dass es sowas wie einen perfekten Tag gibt? [...] Einen perfekten Tag. Von Anfang bis Ende. Wenn nichts Schlimmes oder Trauriges oder Normales passiert. Glaubst du, sowas ist möglich?' "

Mit "All die verdammt perfekten Tage" ist Jennifer Niven eine Geschichte gelungen, die zwar nicht verdammt aber dafür nah dran an perfekt ist und dabei trotzdem mitten ins Herz trifft. Niven beschäftigt sich hier mit Selbstmord sowie psychischen und emotionalen Störungen. Bei Finch merkt man das immer relativ deutlich, denn er spricht und verhält sich manchmal wirklich seltsam, sodass man sich fragen möchte, was genau mit ihm los ist. Trotzdem legt sie den Fokus oft auf die Beziehung zwischen Finch und Violet. Dennoch behandelt die Autorin alle Themen mit einer gewissen Sensibilität und abwechselnd aus der Ich-Perspektive sieht man die verschiedenen Entwicklungen - sowohl einzeln als auch zusammen.

Finch ist ein ziemlich faszinierender Charakter, der mehrere Facetten aufweist. Der 80iger Finch, der brave Finch, der Nerd Finch, der verrückte Finch. Aber leider auch ein Finch, der Suizidgedanken hat und den Selbstmord an sich ziemlich interessant findet. Die Frage nach dem großem Warum, warum er diese Gedanken hat, muss der Leser sich selbst erarbeiten. Bei Violet dagegen ist das Warum dagegen deutlicher, der Grund, warum sie ebenfalls auf diesem Glockenturm stand.

Zusammen erleben Finch und Violet Tage, die nicht nur ziemlich, sondern verdammt perfekt sind. Finch kann all seine Facetten bei Violet ausleben und kann so sein, wie er wirklich ist, ohne Angst haben zu müssen in eine Schublade gesteckt zu werden. Und Finch ist auch derjenige der Violet aus der Reserve lockt, sie teils proviziert, damit sie aus sich rauskommt. Violet lernt durch Finch wieder zu leben, nachdem diese es durch ein einschneidendes Erlebnis aufgegeben und sich vollkommen zurückgezogen hatte. Obwohl die beiden all diese wunderbaren Tage miteinander erleben, fand ich den Mittelteil der Geschichte im Gegensatz zu Anfang und Ende eher nett als perfekt. Es war zwischendrin zwar eine süße aber eben nur nette, typische Lovestory zwischen zwei Jugendlichen. Nach dem berauschenden Anfang, ging der Funke zwischendrin bei mir verloren. Auch war ich mit dem Handlungsverlauf nicht immer zufrieden, sodass das gute Gefühl vom Anfang schnell verloren ging. Zum Ende hin muss man aber sagen, dass Jennifer Niven den Funken wieder zurückgebracht hat. An dieser Stelle sei nichts weiter gesagt. Ihr werdet wissen, warum ich den Handlungsverlauf nicht mochte und das Ende trotzdem perfekt fand.

ABSCHLUSSWORT
"Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt"

Zu Finch wurde oft gesagt: "Pass auf dein Herz auf". Auch der Leser von "All die verdammt perfekten Tage" muss auf sein Herz aufpassen, weil diese Geschichte herzzerreißend, ehrlich und trotzdem verrückt und bezaubernd ist. Mit dem Handlungsverlauf war ich zwar nicht immer zufrieden und der Mittelteil war eher nett als berauschend, aber Anfang und Ende waren dafür verdammt perfekt.

All diese verdammt perfekten Tage

Von: Margarete Rosen Datum : 22.12.2015

www.therapeutic-touch-west.de

Ein schwieriges Thema, packend geschrieben!

Aus der Sicht zweier Jugendlicher, Finch und Violet, erfuhr ich tiefe Einblicke in die Gefühlswelten von suizidgefährdeten jungen Menschen.

Wieviel Kraft es kostet, weiter zu leben, erzählt jede Seite.
Der Perspektivwechesel zwischen Finch und Violet, immer in der "Ich"-Form geschrieben, ist packend und mitreißend.

Einerseits ist es ein trauriges Buch, da es erzählt wie Finch den Kampf verliert. Anderseits ist dies ein ermutigendes/Mut gebendes Buch, da Violet immer mehr Positives am Leben findet.

Diese 400 Seiten lesen sich fast unmerklich bis zum Ende. All die verdammt perfekten Tage haben mich gepackt und nicht mehr losgelassen.

Das Cover ist sehr ansprechend. Er spiegelt die Botschaft des Buchtitels, die Zerrissenheit und gleichzeitig die Schönheit all dieser verdammt perfekten Tage!

Ein wunderbar schönes Buch
Ein absolutes Lese-Highlight.

Jennifer Niven: "All die verdammt perfekten Tage"

Von: Liesa Datum : 22.12.2015

fruehlingsmaerchen.wordpress.com

“All die verdammt perfekten Tage” ist eine Achterbahn der Gefühle für mich gewesen. Das Debüt von Jennifer Niven hat es geschafft, sämtliche Emotionen in mir zu wecken und authentische Protagonisten zu erschaffen, mit denen ich oftmals am liebsten befreundet gewesen wäre. Dabei hatte ich zwar einige Male auch das Gefühl, das, was ich gelesen habe schon mal in derselben oder einer ähnlichen Form in anderen Büchern gelesen zu haben (“The Fault in Our Stars”/”Eleanor and Park”), aber irgendwie stieß das nie negativ auf – die Beziehung zwischen Violet und Finch war dennoch einzigartig und besonders und traurigschön.

Die Geschichte wird abwechselnd jeweils aus der Sicht von Violet und Finch erzählt und gerade das ist es, was einen in diesen Strudel aus lauter unterschiedlichen Gefühlen wirft – einen Augenblick noch lacht man nahezu Tränen, eine Seite später schon fließen ebendiese, weil es so traurig und schrecklich und schön ist. Die beiden Protagonisten haben beide ihr Päckchen zu tragen – Violet leidet noch immer darunter, das ihre ältere Schwester bei einem Autounfall ums Leben kam, Finch leidet unter seiner Familie und damit einhergehenden psychischen Problemen. Beide suchen ihren Platz im Leben, suchen echte Freundschaft. Die Begegnung auf dem Glockenturm war eher zufälliger Natur, aber der Wegweiser für ihre weitere Beziehung – denn welche gewöhnliche Bekanntschaft beginnt schon auf dem Dach eines Turmes, kurz vor dem Sprung?

Ich muss gestehen, sowohl Finch als auch Violet waren mir anfangs etwas unsympathisch. Violet, weil sie für mich irgendwie zu eindimensional und der klassische Fall von “eigentlich beliebtes und lebensfrohes Mädchen fängt nach einem tragischen Ereignis an, sich von allen abzuschotten und über ihr Leben zu philosophieren”. Finch dagegen war mir einfach zu aufgedreht und gerade die Art und Weise, auf die er versuchte, Violet für sich zu erobern, fand ich unerträglich übertrieben – wäre ich an Violets Stelle gewesen, hätte ich es jedenfalls ziemlich gruselig und auch nervtötend gefunden. Mein erster Eindruck revidierte sich schnell – Finch blieb zwar überdreht, aber auf eine positivere Art und Weise und gerade auch, nachdem man sein Umfeld, insbesondere seine Familie etwas kennen gelernt hatte und tiefer in seine Gedankenwelt eingedrungen war, konnte ich ihn viel besser verstehen und sein Verhalten nachvollziehen. Dabei war es besonders positiv, dass das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben war. Auch Violet wurde mir während des Lesens immer sympathischer und sie blieb glücklicherweise nicht so eindimensional, wie ich anfangs befürchtete.

Jennifer Niven möchte mit diesem Buch aufrütteln und zum Nachdenken anregen und meiner Meinung nach ist ihr das auch ziemlich gut gelungen. In den Köpfen vieler Menschen steckt noch immer die Vorstellung, dass Krankheiten nur dann echte Krankheiten sind, wenn sie äußerlich erkennbar sind, wie ein gebrochenes Bein oder aber, wenn sie sich mit einem Fieberthermometer messen lassen. Dass Personen auch physisch kaputt gehen können, ohne, dass es auf dem ersten Blick einen Grund dafür gibt, mögen viele gar nicht realisieren. Für Finch, der in einer lieblosen Familie groß geworden ist – der Vater extrem gewaltbereit, die Mutter zerstreut und desinteressiert – ist es deshalb besonders schwer gewesen, mit den eigenen (negativen) Gefühlen und Gedanken umzugehen. Niven hat authentisch dargezeichnet, wie sehr diese Gedanken das Leben einer depressiven Person beeinflussen können und wie instabil und haltlos man dadurch werden kann. Natürlich will ich nicht zu viel verraten, aber ich finde es besonders gut, dass der Roman nicht das typische Märchen ist – und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute -, sondern dass die Geschichte gerade von den Höhen und Tiefen lebt und dass man nicht jedes Loch kitten kann. Gerade dadurch hat das Buch für mich einige Pluspunkte sammeln können, weil es zumindest für mich einfach nicht überzeugend ist, wenn sich am Ende eines Buches stets alle Probleme in Luft auflösen.

Emotional gesehen, war dieses Buch definitiv eines meiner Highlights in diesem Jahr. Ich komme allerdings nicht umhin, zu sagen, dass ich gerade zu Beginn einige klitzekleine Probleme mit dem Einstieg hatte – der Schreibstil war toll, aber irgendwie anfangs doch etwas holprig und ich brauchte, wie oben schon erwähnt, auch meine Zeit, bis ich mit den Charakteren warmgeworden bin. Ich lege das Buch dennoch jedem ans Herz, der gerne Contemporary liest und auch vor ernsteren Themen keinen großen Bogen macht. Gerade psychische Krankheiten werden in unserer Gesellschaft einfach viel zu oft totgeschwiegen, weswegen dieses Buch helfen kann, das Bewusstsein dafür zu schärfen. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung.

"All die verdammt perfekten Tage" von Jennifer Niven

Von: Nelly Datum : 22.12.2015

nellysleseecke.blogspot.de/

Der Klappentext
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…


Meine Meinung
Es gibt diese Bücher, die sind noch nicht einmal erschienen, da wollen schon alle es haben. Hierzu scheint auch All die verdammt perfekten Tage zu gehören. Ich hatte das Buch persönlich gar nicht so auf dem Schirm, dann hat mir der Verlag allerdings angeboten, es vorab zu lesen und da bin ich dann doch neugierig geworden.

Das Buch beginnt gleich mal mittem im Geschehen. Finch steht auf dem Glockenturm seiner Schule und denkt mal wieder über's Sterben nach. Der Junge ist vom Sterben fasziniert, denkt ständig darüber nach und weiß über jede Selbstmordmethode Bescheid. Doch an diesem Morgen steht er nicht alleine auf dem Turm, denn neben ihm taucht plötzlich Violet auf, die erst vor einigen Monaten ihre große Schwester durch einen Autounfall verloren hat. Nachdem Finch das Mädchen dazu überreden konnte, den Turm über die Treppen wieder zu verlassen und nicht auf direktem Weg, fängt er an, sich immer mehr für Violet zu interessieren.

Als die Schüler sich dann in Zweiter-Teams zusammen tun sollen, um die Sehenwürdigkeiten ihres Bundesstaates zu erforschen, krallt Finch sich kurzerhand Violet.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir recht gut gefallen, da man direkt zwei Charaktere kennenlernt, die alles andere als zufrieden mit ihrem Leben sind und trotzdem beide genau an diesem Leben irgendwie hängen. Ohne große Vorbemerkungen wird der Leser in die Geschichte gestoßen.

Leider konnte Jennifer Niven das Tempo vom Anfang nicht beibehalten. Der Spannungsbogen flacht ab und bleibt lange Zeit im Keller. Finch und Violet nähern sich an, besuchen einigen Sehenswürdigkeiten und so wie sie sich gegenseitig kennenlernen, lernt auch der Leser immer mehr von den beiden Protagonisten. Die Entwicklung der Charaktere (dazu gleich mehr) ist fast greifbar, doch irgendwie wollte sich bei mir kein Spannungsgefühl mehr einstellen.

Erst zum Schluss hin kam nochmals wieder ein Schwung in die ganze Story. Die letzten 100 Seiten haben mich total unvorbereitet getroffen und da war ich dann auch wieder richtig gefesselt. Das Ende führte dazu, dass mir ein Buch, das eigenlich eher durchschnittlich ist, doch noch in Erinnerung bleiben wird.

Hier spielen die beiden Protagonisten eine Rolle, wie sie ihnen nur in wenigen Büchern zuteil wird. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, sowohl Finch als auch Violet wirklich zu kennen. Und ich mochte beide auch sehr gerne. Finch ist ein Draufgänger, ein Außenseiter und alle anderen nennen ihn einen Freak. Er hat immer wieder Aggressionen, die er dann auch mit Gewalttätigkeiten nach außen transportiert, doch gerade an seinem Umgang mit Violet lernt man auch seine liebenswürdige Seite kennen. Er kümmert sich um sie, fühlt sich verantwortlich und obwohl er selbst immer wieder in ein schwarzes Loch fällt, depressiv wird und über Selbstmord nachdenkt, will er Violet unbedingt davon abhalten, sich etwas anzutun. Denn an ihr kleben immer noch die Spuren ihres Verlustes. Sie hat Eleonor bei einem Autounfall verloren und fühlt sich seitdem leer, allein und verlassen. Doch bei ihr hatte ich nicht das beklemmende Gefühl, das ich im Hinblick auf Finch spürte. Sie beginnt langsam aber sicher ins Leben zurück zu finden, ihr tut die Beziehung zu Finch gut. Zweifellos tut auch Finch Violets Nähe gut, doch bei ihm besteht über das ganze Buch hinweg die latente Gefahr, dass er wieder ins nächste schwarze Loch fällt.

Nivens Schreibstil hat mir wiederum auch sehr gut gefallen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Finch und Violet hin und her und damit hat man nicht nur einen super Einblick in deren Gefühle, sondern auch deren Umfeld nimmt recht schnell Konturen an. Besonders gut fand ich, dass es der Autorin gelungen ist, Depressionen etwas näher zu bringen, da es sich dabei doch um ein Thema handelt, bei dem man Schwierigkeiten hat, es zu verstehen, wenn man nicht selbst betroffen ist.

Das Thema "Depressionen und Selbstmord" in einem Jugendbuch zu thematisieren ist mutig, aber auch bewundernswert. Jennifer Niven möchte Betroffenen die Augen öffnen und malt keine bunte, helle Regenbogenwelt, sondern bleibt dabei realistisch, auch wenn eben diese Realität manchmal dunkel und düster erscheint. Hierfür kann ich nur den größten Respekt haben.


Mein Fazit
Lange war ich nicht mehr so unentschlossen, wenn es um die Bewertung eines Buches geht. Selbst einige Tage nach dem Lesen weiß ich noch nicht recht, wie mir das Buch gefallen hat. Da sind einerseits die tollen Charaktere und der wunderschöne Schreibstil, doch da gibt es auf der anderen Seite auch den laschen Spannungsbogen. Bei Lesern mit weniger Geduld könnte das dazu führen, dass sie das Ende gar nicht mehr mitbekommen, weil sie das Buch vorher schon abbrechen. Aber da wäre auch wieder das Thema und dessen Umsetzung, was mir wiederum gut gefallen hat. Da ärger ich mich doch gerade über mein eigenes Bewertungssystem, da ich zwischen 3 und 4 Punkten schwanke. Leider hat mich das Buch nicht so sehr gefangen genommen, dass ich 4 Punkte angemessen finde. Daher:
3/5 Punkte

Emotionale & überraschende Achterbahnfahrt der Gefühle

Von: primeballerina Datum : 21.12.2015

primeballerina.wordpress.com

Seit Monaten war Jennifer Nivens Jugendroman “All The Bright Places” auf meiner Wunschliste – denn überall wurde mir begeistert von diesem Buch vorgeschwärmt. Nun erscheint mit “All die verdammt perfekten Tage” auch bald die deutsche Übersetzung und endlich konnte ich mir selbst eine Meinung bilden.

Niven erzählt die Geschichte zweier Jugendlicher. Der Außenseiter Theodore Finch steht hoch oben auf dem Glockenturm und fragt sich, wie es wäre, zu sterben, als er bemerkt, dass er nicht alleine dort oben ist. Violet Markey, eines der beliebtesten Mädchen der Schule, steht genauso wie er dort oben und obwohl sie so verschieden sind, verbindet sie in diesem Moment etwas. Später denken alle, Violet wäre nur oben gewesen, um Finch zu retten – dass es im Grunde andersrum war, weiß keiner und Finch verrät es nicht. Als Finch Violet zur gemeinsamen Arbeit an einem Schulprojekt überredet, freunden sich die beiden immer mehr an – ein Beginn einer ganz besonderen gemeinsamen Reise.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich im Grunde sehr hohe Erwartungen an diese Geschichte hatte. Auch wenn man mit keinen oder möglichst niedrigen Erwartungen ein Buch zu lesen beginnen möchte, um später Enttäuschungen zu vermeiden, erwartet man unbewusst ja doch immer etwas Bestimmtes – und hier habe ich tatsächlich etwas Großartiges erwartet. Was dann für mich aber nicht kommen wollte. Es gab Momente, in denen ich beim Lesen dachte, jetzt käme der Wow-Effekt, jetzt würde mich die Geschichte überzeugen, begeistern, jetzt würde es endlich “Klick” machen. Dem war jedoch nicht so.

Zumindest nicht bis zu den letzten Seiten.

Die gesamte Handlung gefiel mir im Grunde ganz gut – ich mochte sowohl Finch, als auch Violet, mochte vor allem, wie sie miteinander harmonieren, sich mit ihren gegensätzlichen Charakterzügen und Eigenschaften gegenseitig ergänzen. Auch die langsame und leichte Entwicklung ihrer Beziehung hat mir gut gefallen. Die Autorin hat dies meiner Meinung nach sehr authentisch, nicht zu kitschig, aber trotzdem voller Gefühle rüber gebracht, hat erreicht, dass man das leichte Knistern zwischen den Beiden förmlich spürte. Aber letztendlich wäre es für mich trotzdem nur eine recht gewöhnliche Jugend-Liebes-Geschichte gewesen und da ich so viel mehr erwartet hatte, war ich nach der Hälfte bereits recht enttäuscht.

“Ich war schon immer anders, aber für mich ist anders zu sein normal.” – Seite 70

Einige Seiten später, im Grunde schon kurz vor Schluss, habe ich diesen Roman dann gehasst, die Autorin verflucht. Ehrlich gesagt, war ich tatsächlich kurz davor, das Buch mit nur zwei Sternen zu bewerten. Danach kam allerdings noch eine zwar kleine, aber ganz wunderbare Sache, die mir zwar nicht so ganz die Wut über den Handlungsverlauf genommen hat, diese aber um einiges gemindert hat. Wie, was und warum verrate ich nicht, um euch nicht zu spoilern – ich denke, wer das Buch kennt, weiß, was ich meine. Auf jeden Fall ist dadurch bei mir erst im allerletzten Augenblick der Funke so richtig übergesprungen.

“All die verdammt perfekten Tage” nimmt seine Leser mit auf eine sehr emotionale Achterbahnfahrt und entfaltet erst nach vollendeter Lektüre seine eigentliche Wirkung. Die Autorin verbindet sehr gelungen alltägliche und oberflächliche Themen wie den Schulalltag und die erste Liebe mit wiederum sehr schwierigen und kritischen Themen von Trauer bis hin zu psychischen Erkrankungen und Selbstmord. Davon sollte man sich auch keineswegs abschrecken lassen, da Niven genauso gut das richtige – und auch notwendige – Gleichgewicht zwischen beiden Seiten gelingt.

Eine berührende Jugendgeschichte über das Leben und den Tod!

Von: Magnificent Meiky Datum : 21.12.2015

magnificent-meiky.blogspot.de/

Diese Geschichte hält so viel mehr bereit, als die Selbstmordthematik, die man nach diesem Klappentext erwartet. Das Buch beschäftigt sich mit so vielen anderen wichtigen Themen, wie zum Beispiel mit dem Verlust geliebter Menschen, Depression, Angst, Gewalt, Mobbing und auch wie man die schönen Seiten des Lebens wieder sichtbar werden lässt. Dabei werden diese komplexen Themen jugendgerecht vermittelt, was ich wirklich bemerkenswert finde.


Die Hauptcharaktere Finch und Violet sind besondere Persönlichkeiten. Finch beschäftigt sich sehr viel mit Selbstmorden, den besten und beliebtesten Methoden und sucht auch selbst die Erfahrung mit bestimmten Methoden. Doch als er Violet auf einem Kirchturm entdeckt, versucht er ihr das Leben wieder näher zu bringen. Finch ist eher der Typ verrückter "Loser" aus einer schwierigen Familie, Violet hingegen reich an Freunden. Sie ist beliebt und kommt aus einer liebevolle Familie. Sie beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch seit dem Tod ihrer Schwester ist Violet nicht mehr die selbe. Sie lebt zurückgezogen und hat mir ihren Freunden gebrochen. Auch hat sie ihre große Leidenschaft das Schreiben aufgegeben. Als die beiden für ein gemeinsames Schulprojekt zusammenarbeiten, lernen sie nicht nur mit Vorurteilen umzugehen, sondern auch das Leben mit anderen Augen zu sehen und wieder neu kennenzulernen.


Die Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Der Anfang des Buches hat mich sehr neugierig auf den Hintergrund der beiden Hauptcharaktere gemacht, welcher sehr nachvollziehbar und gut ausgearbeitet war. Die beiden waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe sie gerne auf ihrer gemeinsamen Reise begleitet. Finch und Violet sind mir geradezu ans Herz gewachsen, weshalb ich gegen Ende des Buches auch mit den Tränen kämpfen musste. Der Schreibstil der Autorin ist, trotz der schweren Thematik, leicht und verständlich. Das Buch lässt sich gut und schnell lesen. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Finch und Violet erzählt, sodass man ein gutes Bild von den beiden bekommt. Die Idee hinter dem Buch ist sicherlich nicht neu, aber sie wurde hier perfekt umgesetzt. Gerade das Ende des Buches war einfach wunderschön, weil es zwar emotional aber auch so herzerwärmend war. Das Buch ist auf jeden Fall trotz der Thematik jugendgerecht! Aber auch als Erwachsener kann man eine Erinnerung an die wichtigen und schönen Dinge im Leben immer mal wieder gebrauchen ;)

Jahreshighlight - voller Herz und Schmerz!

Von: Meine Lieblingsbücher Datum : 20.12.2015

meinelieblingsbooks.blogspot.co.at/

Die Begegnung zwischen Theodore und Violet ist etwas ganz Besonders. Sie treffen sich nicht am Eisstand, im Schwimmbad oder im Einkaufszentrum sondern auf einem Glockenturm. Beide stehen am Abgrund und überlegen ob sie einen Schritt nach vorne machen soll um dem Leben zu entkommen. Aus diesem gemeinsamen Augenblick entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung zwischen den beiden, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Während die beliebte Violet mit dem Verlust ihrer Schwester zu kämpfen hat, ist Theodore ein Außenseiter und denkt viel darüber nach wie er sein Leben beenden kann.

Ich möchte vom Buch nicht zu viel verraten und deshalb habe ich mich beschlossen die Beschreibung des Inhalts kurz und vage zu halten. Dabei geht es bei diesem Buch gar nicht so sehr um den Inhalt, sondern viel mehr um die Aussage welche die Autorin damit machen möchte. Sowie den zahlreichen Gedankengänge und kurzen Unterhalten zwischen Violet und Luke. Es zu lesen, gleicht einer Achterbahnfahrt von jauchzenden Vergnügen, Fröhlichkeit und tiefer Dunkelheit in der man die traurigen Gedanken der Protagonisten teilt. Mich hat das Buch sehr durchgeschüttelt und somit auch meine Augen geöffnet.

Der Schreibstil von Jennifer Niven hat mich wirklich von vorne bis hinten überzeugt. Besonders toll fand ich, dass sie die Szenen nicht kitschig oder überdramatisiert dargestellt hat, sondern genauso wie sie sind. Dieser Realismus macht das ganze noch viel lebendiger. Die Autorin konnte mich wirklich sehr berühren und immer wieder überraschen. Ich habe auch einiges an Tränen vergossen und das Buch oft unwillkührlich an mich gedrückt, als wollte ich so die Charaktere in dem Buch trösten. Ich fühlte mich nicht nur wie ein Teil der Geschichte - ich war ein Teil dieser wundervollen, tieftraurigen Geschichte.

Die beiden Protagonisten können unterschiedlicher nicht sein. Violet ist beliebt, hübsch und hat perfekte Eltern. Doch seit ihre Schwester bei einem Autounfall verunglückt ist, zieht sich das Mädchen immer mehr zurück und hört sogar mit ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, auf. Theodore hingegen, ist ein Außenseiter der die Welt kritisch betrachtet und über den Tod philosophiert. Er steht dem Leben manchmal so passiv gegenüber, das ich ihn am liebsten an den Schultern packen und schütteln würde um ihm zu zeigen wie schön es doch ist. Er weckt in mir Mitgefühl und Hilflosigkeit zugleich. Er ist ein perfektes Beispiel dafür, wie unerreichbar Menschen doch sein können und diese Erkenntnis hat mir das Herz gebrochen. Dieses Buch offenbart so vieles über Menschen, sowohl über andere als auch über sich selbst. Wunderschön!

~ FAZIT ~
Ich wünschte ich hätte die Schreibbegabung von Jennifer Niven, den dann würde es mir vielleicht gelingen die passenden Worte für dieses wundervolle Buch zu finden, das mich zutiefst berührt und bewegt hat. Es ist ohne Frage eines meiner Jahreshighlights.

So emotional

Von: Leseengel Datum : 20.12.2015

leseengelsblog.blogspot.de/

Das Buch hat mich wirklich bewegt.

Es dauerte einige Zeit, bis ich richtig in das Buch eintauchen konnte, doch als das geschafft war, war es um mich geschehen. Ich habe mit Finch und Violet mitgelacht, mitgetrauert, mitgehofft... ich konnte die Höhen und Tiefen, die diese beiden Charaktere erlebt haben förmlich fühlen - genau das macht dieses Buch auch aus.
Das Buch ist alles in allem sehr gefühlvoll geschrieben und sehr emotional, an manchen Stellen hatte ich doch leicht feuchte Augen, weil ich so mitgefühlt habe.
Beim Lesen musste ich das Buch teils kurz zur Seite legen, weil ich über mein eigenes Leben nachgedacht habe, dadrüber was für perfekte Tage ich eigentlich habe - und es sind mehr, als man sich wirklich bewusst ist.
Das Thema des Buches ist schon sehr heftig, aber wie ich finde auch sehr gut umgesetzt und vorallem sehr einfühlsam, aber dennoch wirkt es sehr ehrlich.

Viele Gedanken, besonders die von Violet (zum Ende des Buches) kann ich sehr gut nachvollziehen und verstehen wie sie sich fühlt. Finch finde ich teilweise ein wenig seltsam, als ich ihn dann näher kennenlernen durfte, wirkte er auf mich dann doch aber sehr normal und gut so wie er ist. Denn jeder Mensch ist nun mal anders. Auch wie sehr Mobbing einen Menschen verändern kann und wie weh es doch irgendwie tut, kommt gut zum Vorschein finde ich. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich solche Dinge so oder so ähnlich abspielen könnte. Und in gewisser Weise geht es in diesem Buch sehr viel um das "Anders sein" und auch um Mobbing, psychische Erkrankungen...und das alles sehr gut und einfühlsam bearbeitet.

Das Buch ist zum Teil aus Sicht von Violet geschrieben, zum Teil aus Sicht von Finch. Aus welcher Sicht ist sehr gut gegliedert und man kann es toll unterscheiden. Diese Idee finde ich bei diesem Buch auch sehr angebracht.

Die Geschichte ist toll aufgebaut und lässt sich recht flüssig lesen, so das man zum Teil das Buch auch gar nicht aus der Hand legen möchte, obwohl man selbst ins Grübeln kommt.

Das Buch ist alles in allem so schön und hat mich sehr berührt. Mich berühren können wirklich nur wenige Bücher, aber dieses hat es total geschafft. Ich denke, dass dieses Buch viele Menschen berühren kann und auch zum Nachdenken anregen kann.

"Indiana erwandern" mal anders ;)

Von: Booknaerrisch Datum : 19.12.2015

booknaerrisch.blogspot.de/

die Autorin:

Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in 32 Länder verkauft. In den USA stieg All die verdammt perfekten Tage sofort auf Platz 13 der New-York-Times-Bestsellerliste ein, eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles, wo sie 2000 das Schreiben zu ihrem Hauptberuf machte.


Klappentext:

Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…


Zitate:

"An den Feiertagen habe ich geschlafen, am Erntedankfest, an Weihnachten und über Silvester und Neujahr. Ich kann nicht sagen, was diesmal anders war, aber als ich aufwachte, fühlte ich mich noch toter als gewöhnlich." Seite 10

"Und für einen kurzen Augenblick spüre ich es: den Frieden und die Leere im Geist, als ob ich bereits tot wäre." Seite 16

"Ich beuge mich vor, bin eine menschliche Rakete. Bin. Das. Auto. Und ich schreie, weil mich der Lärm noch wacher macht." Seite 66

"Du bist alle Farben auf der Welt in ihrer ganzen Herrlichkeit." Seite 182


Charaktere:

Theodore wird von allen als Freak bezeichnet. Er macht in der Schule Ärger, prügelt sich, ist wild und aufbrausend. Er macht was er will und wann er es will! Aber was die meisten nicht erkennen, ist, dass es seine größter Wunsch ist. GESEHEN zu werden. Nicht "sehen" im üblichen Sinn natürlich, sondern als Mensch. Er ist auf der Suche nach sich selbst und die meisten seiner Dummheiten sind nur darin begründet, dass er spüren MUSS, dass er lebt!

Violet hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann. Ein behütetes Elternhaus, gute Noten und sie ist bei allen beliebt. Wäre da nicht der Unfall, bei dem ihre Schwester Eleanor starb und an dem sie sich die Schuld gibt. Im Gegensatz zu Theodore, versucht sie alles, um NICHT gesehen zu werden. Einst war sie ein Mädchen mit Träumen und Plänen. Heute ist nicht mehr viel von ihr übrig.


Meinung:

Die Geschichte beginnt recht skurril. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt darüber lachen. Als sich Theo mal wieder an den Rand des Selbstmords begibt, um sich lebendiger zu fühlen, trifft er auf dem selben Turm am Rand stehend, auf Violet. Obwohl es für den Leser den Anschein hat, als hätte er mit seinem Leben angeschlossen, setzt er in diesem Moment alles daran, Violet vom Springen abzuhalten... Als sie dann kurz darauf gemeinsam ein Schulprojekt absolvieren müssen, beginnt für die beiden ein neues Leben.

Jennifer Niven hat es geschafft, mich auf eine zauberhafte Reise zu entführen, auf der ich so ziemlich alle Emotionen empfinden durfte, die einem beim Lesen möglich sind.
Ich habe gelacht, wegen Theos losem, aber oftmals auch poetischem Mundwerk - aber auch geweint, so ergreifend waren einige der Szenen für mich.
Hierbei spielen natürlich die beiden Protagonisten die größte Rolle. Erzählt wird im Wechsel zwischen ihnen, jeweils aus der Ich-Perspektive. Sie sind liebevoll ausgearbeitet, mit all ihren Stärken, Schwächen, Ängsten und Träumen: zwei eigentlich komplett unterschiedliche Menschen, die versuchen, sich gegenseitig beizubringen zu leben.
Sowohl Violet als auch Theo sind unheimlich liebenswert und authentisch. Nicht selten habe ich plötzlich laut losgelacht, so vertieft war ich in die humorvolle aber auch traurige Geschichte um die beiden.

All die verdammt perfekten Tage ist für mich ein Buch, dass mich von Anfang bis Ende mitreißen konnte. Nicht nur, dass die vielfältigen Emotionen einen in die Geschichte versinken lassen, sondern auch die Tatsache, dass man oftmals selbst ins Grübeln kommt, haben dieses Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht.
Wie einfach kann es sein, jemand anderen glücklich zu machen? Habt ihr darüber schonmal nachgedacht? Die Reise der beiden zeigt nur ein paar der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten dazu, vielleicht kann man sich ja Inspirationen holen ;)
Aber natürlich sind auch die traurigen Aspekte mit vielen Gedanken verbunden.
Violets Umgang mit dem Tod ihrer geliebten Schwester zum Beispiel, zeigt uns einmal mehr, wie unterschiedlich Menschen mit solchen Dingen umgehen und wie wichtig es ist, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Vielleicht gibt es ja jemanden, der Hilfe benötigt, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht.

Bewegend und emotional, ich hätte noch stundenlang weiterlesen können!

Berührend, spannend, emotional, aber nicht ganz perfekt

Von: Kitty Datum : 19.12.2015

www.mybooksparadise.de/

Meine Meinung
Jennifer Niven versteht es, den Leser gleich auf den ersten Seiten total darauf neugierig zu machen, wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Die erste Szene spielt auf einem Turm, wo die Protagonisten ernsthaft darüber nachdenken freiwillig das Leben hinter sich zu lassen. Welche die Gründe dafür sind, erfährt der Leser allerdings erst im Laufe der Geschichte. Nach dieser ersten, prägnanten Szene, schleicht sich ein bisschen Langeweile ein. Die Story plätschert vor sich hin und somit brauchte ich eine Zeit, bis ich so richtig im Lesefluss drin war und genießen konnte, was ich las. Insofern man von "genießen" bei einem solchen Thema überhaupt sprechen kann.
Der Bezug zu Violet fiel mir sehr, sehr leicht. Jennifer Niven hat sie so gut gezeichnet, dass ich mich mit ihr gleich wohl gefühlt habe und auch ihre Gedankengänge, sowie ihre Emotionen total nachvollziehen konnte. Was die Protagonistin erleiden musste ist grausam und somit war es für mich verständlich, dass sie keinen Spaß mehr an ihrem Leben hat.
Bei Finch ist mir die Identifizierung dagegen ein bisschen schwerer gefallen. Ich wusste erst nicht so recht, was ich mit ihm anfangen soll, da er ziemlich undurchschaubar ist. Dass er irgendein "Problem" hat, war mir von vorne herein klar, denn er spricht und denkt ein bisschen wirr. Dies hat dazu geführt, dass ich nie so recht wusste, wohin mich insbesondere seine Geschichte hinführen wird. Trotz seiner offensichtlichen Probleme ist es ihm sehr wichtig, dass alle Menschen, die ihm lieb sind, glücklich werden. Finch ist bei jeder seiner Handlungen absolut selbstlos. Für ihn kommen erst die anderen und anschließend er selbst. Diese Eigenschaft habe ich an ihm lieben gelernt.

»Ich kenne das Leben gut genug, um zu wissen, dass man nicht von den Dingen erwarten kann, für immer da zu sein, oder stillzustehen, selbst wenn man es sich von Herzen wünscht. Man kann nicht verhindern, dass Menschen sterben. Man kann nicht einmal sich selbst daran hindern.«
Zitat aus: "All die verdammt perfekten Tage"

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt. Ein Kapitel widmet sich Finch dem Leser und im nächsten kommt Violet zu Wort. Dass die Autorin dafür stets den Ich-Erzähler gewählt hat, hat mir sehr gut gefallen, da ich mich so besser in die Figuren hineinversetzen konnte.
Ganz besonders die Liebesgeschichte, die von einer kleinen Knospe zu einer strahlenden Blume wird, hat mich zutiefst berührt und mir das Herz aufgehen lassen. Die verschiedenen Wendungen, die für mich allesamt sehr überraschend kamen, führten dazu, dass ich auch die ein oder andere Träne vergießen musste.
Jennifer Niven hat nicht nur ihren Protagonisten genug Farbe eingehaucht, sondern auch den Nebenfiguren. Ich habe jede Person vor mir gesehen und auch die Beziehungen zu den Hauptdarstellern als sehr gut ausgearbeitet empfunden.
Das Thema an sich ist ein wirklich ernstes, welches von der Autorin mit genügend Sensibilität umgesetzt wurde. Man merkt trotz der sich entwickelnden Liebesgeschichte, dass der große Knall bestimmt nicht lange auf sich warten lassen wird, was die Stimmung beim Lesen ein bisschen trübe werden lässt. Allerdings ist dies bei einem solchen Thema auch kein Wunder.
Ich war überrascht, zu welchem Ende All die verdammt perfekten Tage gekommen ist. Das Buch hallte noch sehr lange in mir nach und ließ mich nachdenklich zurück.

Fazit:
All die verdammt perfekten Tage ist keinesfalls ein neues Das Schicksal ist ein mieser Verräter, aber sehr nahe dran. Die Geschichte ist wundervoll erzählt und trifft einen mitten ins Herz. Ganz besonders die Entwicklung der Protagonisten und die Beziehung dieser hat mir mehr als nur einmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, bevor ich irgendwann wegen der Tragik, die dieses Buch mit sich bringt, wieder weinen musste. Ein wirklich starkes, emotionales Buch, wenn auch mit kleineren Schwächen.

Für mich war dieses Buch ein emotionales Lesehighlight. Solche Bücher brauche ich!

Von: Bücherwesen Datum : 15.12.2015

www.buecherwesen.de/2015/12/all-die-verdammt-perfekten-tage-von.html

Inhalt:
Theodore "Freak" Finch steht auf dem Glockenturm der Schule und denkt mal wieder über den Tod nach. Verwundert stellt er fest, dass auch Violet Markey, eine beliebte Schülerin dort oben steht.
Er bewahrt sie davor zu springen und das wird ein Geheimnis zwischen den Beiden.
Als sie im Unterricht ein Schulprojekt bekommen, möchte Finch mit Violet zusammen arbeiten.
Aus den zwei so unterschiedlichen Jugendlichen werden wahre Freunde.

Meine Meinung:
Es ist schwierig eine Rezension mit einem dicken Kloß im Hals und einem trüben Blick zu schreiben, aber dieses Buch ist so überwältigend, dass ich Angst habe ihm in ein paar Tagen nicht mehr gerecht zu werden.
"All die verdammt perfekten Tage" hat es vor allem gefühlsmäßig geschafft im letzten Monat des Jahres mein Jahreshighlight zu werden.
Als ich den Klappentext las, hatte ich etwas Angst, dass es zu sehr in Richtung "A long way down" geht. Das Buch hatte mir nämlich überhaupt nicht gefallen.
Ich wurde positiv überrascht, denn dieses Buch hat eine Explosion an Gefühlen in mir hervorgerufen, die ich absolut nicht erwartet hätte.
Zwei Jugendliche: Ein hübsches Mädchen, dass beliebt ist und aus einem guten Hause kommt und ein Freak, der regelmäßig über den Tod nachdenkt.
Recht schnell habe ich gemerkt, dass beide wahnsinnig intelligent und reif für ihr Alter sind. Finch wohnt zuhause mit seinen Schwestern und seiner Mutter. Sein Vater hat die Familie verlassen, wobei er einer der Menschen ist, der mich am meisten aufgeregt hat.
Finch wirkt wie der Junge der in seiner eigenen Welt lebt und den man trotzdem lieb haben muss.
Obwohl er soviel schreckliche Dinge durchgemacht hat, hört man ihn nicht wirklich jammern. Er nimmt das Leben wie es ist, er versucht es zu greifen und sich seinen Platz zu verschaffen.
Leider ist auch Mobbing ein großes Thema in diesem Buch. Es gab jemand, der das Gefühl hatte nie dazu zugehören.
Finch wird in diesem Buch immer stärker damit er Violet wieder ins Leben zurückholen kann. Dabei scheint es, als wenn er selbst die Kraft verliert sich um sich selbst zu kümmern.
Die beiden begeben sich für ihr Projekt immer wieder auf die Reise, oder eine Wanderung durch ihre Umgebung. Sie versuchen das Schöne zu entdecken und kommen sich dabei näher.
Vom Anfang bis zum Ende ein Buch das mich gefesselt und begeistert hat. Das mich zum lachen und zum weinen bringen konnte.

Fazit:
Für mich war dieses Buch ein emotionales Lesehighlight. Nichts von dem was ich geschrieben habe kann meine Begeisterung auch nur annähernd ausdrücken, denn dieses Buch hat mich überrumpelt und überwältigt!

All die verdammt perfekten Lesestunden

Von: Michael (Influenza Bookosa) Datum : 12.12.2015

influenza-bookosa.de/die-verdammt-perfekten-tage-jennifer-niven/

All die verdammt perfekten Lesestunden, die mir dieses bezaubernde Buch schenkte, möchte ich nicht missen. Der Roman von Jennifer Niven kann unterhalten, er kann nachdenklich machen, er kann …
Reicht das nicht? Lest dieses Buch und lasst euch fallen. Fragt euch nicht immer, was es euch bringt. Es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt.

Gibt es den perfekten Tag?

Von: Harakiri Datum : 12.12.2015

harakirisleseecke.jimdo.com/

Ein ungewöhnlicher Ort, sich kennenzulernen und zu verlieben: Finch und Violet treffen sich auf dem Sims eines hohen Turmes und retten sich gegenseitig das Leben. Beide tragen sich mit Selbstmordgedanken, beide wollten wissen, wie das so ist, wenn man dem Tod ins Auge sieht. Doch ihr Kennenlernen gibt beiden wieder Mut und zusammen gehen sie das Weiterleben an. Allerdings ist das nicht so einfach. Denn Finch ist krank – und die Liebe zu Violet womöglich nicht groß genug….

„Morgen muss ich zu meinem Dad zum Sonntagsessen, aber heute bin ich hier.“
Ein Satz, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Zwingen wir unseren Kindern zu viel auf? Schieben wir sie hin und her wie wir sie brauchen? Und was macht das mit unseren Kindern?
Im Falle von Finch (ACHTUNG SPOILER) endet es tragisch. Sein gewalttätiger Vater und die lieblose Mutter können ihn nicht auffangen. Inwieweit ist deren Handeln für Finchs Krankheit verantwortlich?

Die Autorin will aufrütteln und zum Nachdenken anregen, so schreibt sie im Nachwort. Und das gelingt ihr auch. Das Buch beginnt eigentlich recht gemächlich, nachdem Finch und Violet wieder vom Turm unten sind. Finch versucht, Violet zu erobern und seine Art ist manchmal etwas grob, weswegen er mir anfangs auch etwas unsympathisch war. Doch er kann auch anders und so werden die beiden ein Paar. Violet als Charakter stand mir eher nahe und so habe ich mich dann doch für die beiden gefreut. Zusammen erleben sie wunderbare Tage, doch das Leben ist wie eine Fahrt auf der Achterbahn: mit Höhen und Tiefen! Aber es gibt ihn: den perfekten Tag!

Richtet sich das Buch hauptsächlich an Jugendliche, können doch auch Eltern ihre Lehre daraus ziehen und evtl. erste Warnzeichen bei ihren Kindern erkennen oder das Gespräch suchen.

Von: aus Panketal Datum : 23.11.2015

Buchhandlung: Fabula, Familienbuchladen

Schön geschrieben, mit viel Stoff zum Nachdenken. Behandelt ernste Themen, lockert die Stimmung durch lustige Stellen auf. Bringt einem das Thema Selbstmord näher und zeigt, wie man sich fühlt, wenn man von anderen ausgegrenzt wird.

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum : 07.08.2015

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

"All die verdammt perfekten Tage" ist ein Roman, der gut in unsere Zeit passt. Eine Zeit in der traurig schöne Bücher zu Bestsellern werden. Und auch das Thema Selbstmord von Jugendlichen kommt in immer mehr Büchern vor. Ich finde den Roman durchaus gelungen und war am Ende dann auch ganz traurig, aber ich finde auch dass dieses Buch eines von vielen ist und sich nicht wirklich unterscheidet. Trotzdem hoffe ich, dass ganz viele junge wie junggebliebene Leser dieses Buch lesen werden.

Von: Caroline Sänftl Datum : 07.08.2015

Endlich! Mein Highlight des Herbstes: Niven, All die verdammt perfekten Tage. Bewegend und ergreifend. Ein Buch, das unter die Haut geht...

Von: Anja Kretschmer aus Lübbecke Datum : 03.08.2015

Buchhandlung: Bücherstube Andreas Oelschläger e.K.

Rundum gut gelungener Roman, schlüssig und gut lesbar. Es war berührend ohne rührselig zu sein.

Von: Franziska Kommert aus Göttingen Datum : 23.07.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Decius GmbH

Ein verdammt gutes Buch! Ein "Roadmovie" der Gefühle. Sympathische Figuren bzw. "obersympathische Freaks". Und eine Lovestory, dich ich der Autorin abkaufe. Wir brauchen mehr solcher Bücher, die uns das wahre Leben spüren lassen.

Von: aus Bramsche Datum : 16.07.2015

Buchhandlung: Buchladen am Münsterplatz

Sehr gutes Buch über Jugendliche, die schlimme Erfahrungen und heftige Gefühlsschwankungen erleben. Mir hat besonders gut gefallen, dass am Ende des Buches Adressen für Jugendliche aufgeführt sind, wo sie Hilfe bekommen können.

Von: aus Dietzenbach Datum : 16.07.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Bernshausen

Es war ein wunderschönes, tragisches und tränenreiches lesevergnügen!

Von: Susanne Gottschlich-Weymann aus Voerde Datum : 16.07.2015

Buchhandlung: LESEZEIT ! UG Bücher in Voerde

Berührend, zu Herzen gehend, aber auch erschütternd und traurig. Man hofft so sehr, dass diese Qualen des Protagonisten erkannt werden und eine Lösung angeboten wird. Jedes Menschenleben ist kostbar und es sollte darum gekämpft werden.

Von: Christine Oltmann aus Garrel Datum : 16.07.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Oltmann

Wunderschön, zum lachen und weinen und zum Nachdenken.

Von: Iris Hunscheid aus Achim Datum : 10.07.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Hoffmann

Wunderschöne, leichte Teenagerliebesgeschichte die die Schwere des Teenager-Seins nicht auslässt, sonder zum Teil der Geschichte macht. Nicht ganz so außergewöhnlich wie John Green, aber nah dran!

Von: Jutta Röllig aus Lindlar Datum : 10.07.2015

Buchhandlung: Bergische Buchhandlung

Eine tolle Geschichte. So ein sympathisch abgedrehter Nerd!!! Mit tollen Sprüchen und Ideen

Von: aus Bad Segeberg Datum : 03.07.2015

Buchhandlung: Buchhandlung C.H. Wäser GmbH & Co.KG

Musste gerade meine Tränen trocknen. Ich denke Violet wird irgendwann darüber hinweg sein, aber die guten Erinnerungen bleiben. Super für alle Leser, die auch das "Schicksal ist ein mieser Verräter" geliebt haben.

Von: aus Marburg Datum : 03.07.2015

Buchhandlung: Lehmanns Media GmbH

Eine so wunderschöne und traurige Liebesgeschichte - nachdenklich und mutmachend. So vorsichtig und humorvoll. Nicht nur junge Mädels werden sie lieben!

Von: Susanne Morgenstern aus Bremervörde Datum : 30.06.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Horst Morgenstern

Bitter-süße Liebesgeschichte, fast ist man geneigt, Brenda recht zu geben mit Finchs besserer Welt - das wird allerdings dem Krankheitsbild manisch depressiv nicht gerecht.

Von: Sarah Natusch aus Ostseebad Wustrow Datum : 29.06.2015

Buchhandlung: Bücherstube Fischland

Die Geschichte von Finch und Violet ist ein Roman, in dem beide mit ihrem Verlust zu kämpfen haben. Sofort taucht man in die Geschichte ein und liebte die beiden kennen. Gerade die Person Finch ist mir immer noch ein Rätsel, mit seiner Art, die Welt zu sehen und zu leben. Es ist interessant zu sehen, wie Finch zu Violet durchdringt und sie versteht.

Die ganze Zeit habe ich auf ein Happy End gehofft, dass beide ihre Schatten hinter sich lassen können, doch als Finch am Ende gestorben ist, musste ich mehr als nur ein paar Tränen weinen, so sehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Im Nachhinein gab es für ihn wohl keinen anderen Ausweg, und trotzdem hat die Geschichte ein hoffnungsvolles Ende gefunden, in Form von Violet, die überlebt und ihren Lebenswillen wieder gefunden hat.

Ich war beeindruckt von Jennifer Nivens Erzählweise. Sie hat eine schöne leichte und bildhafte Sprache und ist einfühlsam an das Thema heran gegangen ohne zu übertreiben oder alles abzuschwächen. Man wurde nicht mit den Problemen und Sorgen überfallen, sondern langsam heran geführt.

Auch wenn dieses Buch kein neues Thema beschreibt und auch das Ende nicht neu ist, finde ich, dass es trotzdem ein toller Roman ist, der mehr als 5 Sterne verdient hat.

Von: Maria Lauke aus Zinnowitz Datum : 29.06.2015

Buchhandlung: Strandbuchhandlung Zinnowitz

Ein verdammt gutes und verdammt trauriges Buch. Und vor allem: verdammt ehrlich!

Von: aus Essen Datum : 29.06.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Thomas Schmitz

Eine einzigartige Liebesgeschichte, der das Schicksal einen verdammten Streich spielt. Figuren, die dem Leser sagen, dass auch er sein darf, was immer er will! Auch traurig und doch ein Buch mit einer Hommage an das Leben und an all seine perfekten Tage.

Von: Sabine Deppenmeier aus Detmold Datum : 29.06.2015

Buchhandlung: Buchhaus am Markt

Bezaubernd, melancholisch, sinnlich, sprachgewaltig, traurig, literarisch... eine All Age Geschichte, die auch unbedingt in der Jugendbuchabteilung präsentiert werden muss! Fünf Sterne für dieses nachhaltige Leseerlebnis...

Von: Bettina Schmitt-Bauer aus Uettingen Datum : 25.06.2015

Buchhandlung: Spiellhimmel Inh. Bettina Schmitt-Bauer

Ein schockierendes Buch, erschütternd, ehrlich, traurig, fröhlich, aufbauend, todtraurig.

Von: Martina Kraus aus Friedrichshafen Datum : 24.06.2015

Buchhandlung: Buchhandlung RavensBuch GmbH

Ein verdammt wichtiges Buch. Danke!

Von: aus Oberstaufen Datum : 23.06.2015

Buchhandlung: Bücher Edele GmbH

Der Beginn hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Sowohl Theodore wie auch Violet sind zwei überaus reale Charaktere und das Suizid-/Depressionsthema wird hier überaus anschaulich erklärt. Habe das Buch verschlungen und liebe es! Besonders gefiel mir, dass Finch durchaus "normale" Episoden hat und nicht nur in seiner Störung gefangen war. Realer geht es nicht!

Von: Silke Müller aus Oldenburg Datum : 18.06.2015

Buchhandlung: Buch Brader

Ein wichtiges Thema, verpackt in eine für meinen Geschmack etwas zu herzzereißende Geschichte. Auf halber Strecke zwischen "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "Ein ganzes halbes Jahr".

Von: Doris Oberauer aus Gerasdorf Datum : 18.06.2015

Buchhandlung: Thalia.at Thalia Buch & Medien GmbH

Zwei Jugendliche die sterben wollen! Eine tragische, herzerwärmende und traurige Liebesgeschichte beginnt!