Leserstimmen zu
Die Rivalin

Michael Robotham

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Von: Michaela Aschberger-Hedel aus Unterhaching

11.08.2018

Es ist immer wieder unglaublich, wie man auch mit dem Täter Verständnis und Mitgefühl haben kann, wenn man dessen Hintergrund kennt und versteht.......Toll erzählt.....man kann das Buch nicht mehr weglegen.....

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Erschienen: 27. Dezember 2017 im Goldmannverlag 513 Seiten Broschurausgabe 14,99€ ISBN: 978-3-442-31409-6 Klappentext: Agatha, Ende dreißig, Aushilfskraft in einem Supermarkt und aus ärmlichen Verhältnissen, weiß genau, wie ihr perfektes Leben aussieht. Es ist das einer anderen: das der attraktiven Meghan, deren Ehemann ein erfolgreicher Fernsehmoderator ist und die sich im Londoner Stadthaus um ihre zwei Kinder kümmert. Meghan, die jeden Tag grußlos an Agatha vorbeiläuft. Und die nichts spürt von ihren begehrlichen Blicken. Dabei verbindet die beiden Frauen mehr, als sie ahnen. Denn sie beide haben dunkle Geheimnisse, in beider Leben lauern Neid und Gewalt. Und als Agatha nicht mehr nur zuschauen will, gerät alles völlig außer Kontrolle ... _______________________ COVER UND KLAPPENTEXT Der schlichte rote Kinderwagen auf dem weiß gehaltenen Cover bildet einen schönen Kontrast. Auch die Schrift für Titel und Autorenname stechen in schwarz und rot sehr gut hervor, sodass das Buch einem unwillkürlich ins Auge fällt. Schlicht und dennoch interessant. Der Klappentext verrät nicht zu viel, hat mir aber in Teilen eine etwas andere Erwartungshaltung bezüglich des Inhalts vermittelt, als ich dann bekommen habe. Jedoch nicht im negativen Sinne. _______________________ FIGUREN Hauptsächlich beschränken wir uns auf Agatha und Meghan, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Agatha erscheint durchgehend unzufrieden mit ihrem Leben. Sie versucht zwar das Beste daraus zu machen, aber ich war mir nicht immer sicher, wo sich ihr Gemütszustand befindet. Grundlegend würde ich ihn allerdings als labil bezeichnen. Meghan scheint, wie bereits im Klappentext erwähnt, das perfekte Leben zu führen, das aber trotzdem Höhen und Tiefen hat. Ich habe sie als fürsorgliche Mutter und Ehefrau erlebt, die dennoch über ihre Entscheidungen im Leben nachdenkt. _________________________ SCHREIBSTIL UND INHALT Bisher habe ich ein weiteres Buch von Robotham gelesen, "Adrenalin". Dieses Buch empfand ich als wirklich schlecht und hatte daher vor, nie wieder ein Buch des Autors anzufassen. "Die Rivalin" klang jedoch spannend und die vielen positiven Resonanzen haben mich neugierig gemacht, sodass ich ihm noch einmal eine Chance geben wollte. Und, Gott sei Dank, wurde ich nicht enttäuscht! Das Buch teilt sich in die Perspektiven von Agatha und Meghan auf, sodass beide Leben eingehend beleuchtet werden. Zunächst hatte ich Probleme mit dem Schreibstil und der Figur Agatha, da ich mich absolut nicht mit ihr und der verzweifelten Suche nach einer Freundschaft anfreunden konnte. Beides legte sich aber mit der Zeit, sodass ich das Buch gerne gelesen habe. Dennoch muss ich sagen, dass es erst ab ca. der Hälfte wirklich Fahrt aufnahm und mit mitriss. Es war von da an eine Achterbahnfahrt der Gefühle (entschuldigt diese klischeehafte Aussage :D ) und ich habe mit der Handlung mitgefiebert. Das Ende war für mich befriedigend und realistisch. ________________________ FAZIT: Ein Robotham, der mich dieses Mal überzeugen konnte, wenn auch erst ab der Hälfte wirklich Spannung eintrat und sich für den konstruktiven Aufbau der Story wirklich viel Zeit gelassen wurde. Die Figuren waren gut ausgearbeitet, auch wenn mir gewisse Verhaltensweisen wirklich aufgestoßen sind, weil es auf Dauer nervig wurde. Eine Mischung aus unterschwelliger Spannung mit ein wenig Action am Ende, jedoch darf man keine Rasanz inform eines schnellen Spektakels erwarten. Insgesamt vergebe ich 3,5/5 Sternchen⭐️⭐️⭐️ für dieses Büchlein, da mir die erste Hälfte doch etwas zu schleichend daher kam. 🙂

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Der Anfang verläuft ruhig und doch liegt eine leicht spürbare Bedrohung in der Luft. Robotham legt sein Augenmerk auf die von ihm geschaffenen Charaktere. Seine beiden wichtigsten Figuren, Agatha und Meghan, sind dabei erschreckend real getroffen worden. Die Rivalin bedarf keines Horrors und keines Blutes, um grauenvoll die menschliche Psyche darzustellen. Und so liegt gerade für lesende Eltern das pure Grauen in der Vorstellung, die beschriebenen Szenen könnten ihnen bzw. ihren Kindern in ihrer Elternschaft widerfahren. Das genial Perfide daran ist, dass dies die Schicksale beider Protagonistinnen betrifft. Und so entsteht beim Lesen eine innere Wut. Auf Agatha, jedoch auch auf die Menschen in ihrem Leben. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen und als LeserIn entsteht nur noch der Wunsch, die Geschichte möge gut ausgehen. Die Rivalin ist ein Spannungsroman der von zerstörten Kindheiten und zerbrochenen Lebensentwürfen erzählt und ist dabei nicht nur unerwartet einfühlsam, sondern auch besonders gut recherchiert. Robotham hat mit Die Rivalin einen intelligenten Thriller geschaffen, der seine Spannung stetig aufbaut und diese im letzten Drittel explodieren lässt. Dies wird sicher nicht mein letztes Werk aus seiner Feder gewesen sein.

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Schon seit einige Zeit lese ich die Bücher von Michael Robotham und konnte somit auch nicht an seinem letzten Buch vorübergehen. Diesmal haben wir es mit einem Thriller abseits der Reihe um den Psychologen Joe O'Loughlin und seinem Freund und Ermittler Vincent Ruiz zu tun. In "Die Rivalin" (den Titel finde ich nicht ganz passend) geht es um Agatha und Meghan. Beide Frauen sind schwanger und erwarten etwa zur gleichen Zeit Nachwuchs. Für Meghan ist es ihr drittes und für Agatha das erste Kind. Beide Frauen kommen aus völlig unterschiedlichen Schichten und laufen sich im Supermarkt über den Weg, wo Agatha arbeitet und Meghan von der Ferne bewundert. Ihr Leben erscheint nach außen hin perfekt. Meghan lebt in einem tollen Haus mit Garten, hat bereits zwei süße Kinder und einen erfolgreichen Ehemann, der beim Fernsehen arbeitet. Außerdem betreibt sie einen erfolgreichen Mami-Blog, wo sie aus ihrem Leben erzählt. Doch so rosig, wie es aussieht, ist es in ihrer Ehe nicht. Der Schein trügt... Agatha hingegen kommt aus ärmlichen Verhältnissen, hatte eine schlimme Kindheit und bereits eine Ehe hinter sich. Sie hat in ihrem Leben bereits viel erleiden müssen. Nach einigen Fehlgeburten und vergeblichen Fruchtbarkeitsbehandlungen ist sie nach einer kurzen Liason mit Hayden, einem jüngeren Kommunikationstechniker der Royal Navi schwanger und tut alles dafür, um endlich eine glückliche Mutter zu sein. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, wobei der erste Abschnitt sehr ruhig beginnt und sich langsam aufbaut. Dies ist jedoch sehr wichtig, da man als Leser mehr über die Lebensumstände und die Vergangenheit der beiden Frauen erfährt. Hier geht es vorallem um Schwangerschaft, Verluste, Missbrauch, Unfruchtbarkeit und Eheprobleme. Der Leser hat keinen typischer Ermittler-Thriller in den Händen, sondern mehr ein Drama. Beide Frauen erzählen abwechselnd in der Ich-Perspektive. Dabei kommt es etwa im Mittelteil zu einigen kleinen Längen. Unterschwellig spürt man aber bereits die aufkommende Spannung - bis es zum großen "Knall" kommt. Danach beginnt der zweite Abschnitt des Buches und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Ab diesem Zeitpunkt blickt man als Leser in die Abgründe der menschlichen Seele. Der Spannungsroman/das Drama (als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen - oder nur den 2. Teil davon) ist eindringlich und emotional. Die Charaktere hat Robotham einfach großartig ausgearbeitet. Ich konnte mich in beide Frauen hineinversetzen. Als Leser hat man immer wieder Zweifel, auf welcher Seite man stehen soll. Manchmal lassen die Lebensumstände Menschen Dinge tun, die nicht richtig sind, aber bei denen man auch Verständnis aufbringen kann. Einige Vorkommnisse aus Agathas oder Meghans Leben könnten jeder Frau passieren. Der Autor spielt hier gekonnt mit der Psyche und hat auch einige unvorhersehbare Szenen eingebaut. Es gibt kein schwarz-weiß, nur grau. Man hat nicht das Empfinden, dass die Täterin gewollt grausam ist und kann ihre Gedanken und Taten teilweise wirklich nachvollziehen. Sie ist eine gebrochene Frau und ich hatte Mitleid mit ihr. Jedoch gab es auch einige Szenen, die mir kurz die Luft nahmen und unglaublich den Kopf schütteln ließen. Agatha versinkt in ihrem eigenen Lügengebilde und als Leser weiß man oft nicht, was Lüge und Wahrheit ist. Die Nebencharaktere komnnten mich hingegen nicht zu 100% überzeugen. Vorallem die Wandlung von Hayden fand ich nicht wirklich nachvollziehbar. Respekt muss ich dem Autor zollen, wie er sich in die beiden Frauencharaktere hineinversetzt hat. Außerdem konnte er mich mit seinen Kenntnissen betreffend Schwangerschaften überraschen. Das Ende überrascht und lässt mich nach einigen spannenden Stunden das Buch zufrieden zuklappen. Schreibstil: Robotham schreibt flüssig und lebendig. Die Spannungskurve beginnt diesmal erst ab der zweiten Hälfte zu steigen. Der Autor baut mehr auf die unterschwellige Spannung auf. Die Kapitel sind eher kurz gehalten. Es wird abwechselnd aus der Perspektive von Meghan und Agatha in der Ich-Form erzählt. Fazit: Ein emotional packendes Drama, das ruhig und langsam beginnt und sich ab der zweiten Hälfte zu einem spannenden Psychothriller mausert. Ein interessantes Thema und großartig ausgearbeitete Charaktere verdecken kleine Schwächen.

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Kathas Meinung Das ist totaler Fan von Thrillern bin, ist für die die mich kennen, kein Geheimnis. Ab und zu brauche ich das einfach. Vor allem, wenn ich gerade in einer Leseflaute stecke, holt mich meistens ein Thriller da raus und bringt mir die Lust am Lesen wieder zurück. So auch hier. Meine liebe Rebecca von UnsereWörterWelt hat immer von den Büchern von Michael Robotham geschwärmt. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, als das Reziexemplar "Die Rivalin" bei mir angekommen ist. Das Cover ist recht schlicht gehalten und passt sehr gut zur Geschichte. Vor zwei Tagen habe ich nun mit dem Lesen angefangen und habe das Buch regelrecht durchgesuchtet, weil ich einfach wissen wollte, wie die Geschichte endet. Den Schreibstil empfand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber nach einer Weile doch sehr angenehm und leicht verständlich zu lesen. Die Geschichte ist in zwei Teile aufgeteilt und wird jeweils abwechselnd von Agatha und Meghan erzählt. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Im ersten Abschnitt geht es die meiste Zeit um die Schwangerschaft von Meghan und auch Agatha. Hier erhält der Leser einen sehr guten Einblick in das Leben und auch die Vergangenheit der jeweiligen Person. Der zweite Abschnitt behandelt alles was nach der Geburt geschieht. Meghan, Mutter von zwei Kindern, schwanger mit dem dritten Kind, mit deinem liebevollen Ehemann, der auch beruflich sehr erfolgreich ist. Es wirkt so, als würde sie das perfekte Leben leben, das sich jede Frau gerne wünschen würde. Doch ist sie auch wirklich glücklich mit ihrem Leben, oder hat sie ein Geheimnis, das bald alles überschatten wird? Meghan wird als wundervolle Mutter dargestellt, die sich sehr auf das dritte Kind freut. Man merkt doch recht bald, dass sie nicht wirklich glücklich in ihrer Ehe ist und dass der Schein der heilen Familie trübt. Ich empfand sie als eine sehr nette Person, die keinem etwas Schlechtes wünscht, im Gegenteil. Deswegen hat es mich wenig gewundert, dass sie recht bald Agatha in ihr Leben lies. Umso mehr ich über Agatha und ihre Vergangenheit erfahren habe, die geprägt ist von Missbrauch und wenig richtige Liebe, habe ich immer mehr Mitleid mit ihr gehabt. Sie wirkte für mich von Anfang an sehr labil, eine Frau, die geliebt werden möchte aber auch Liebe geben möchte. Deswegen habe ich mich eigentlich wirklich sehr für sie gefreut, dass sie schwanger war, nachdem sie jahrelang vergeblich versucht hat, schwanger zu werden. Doch auch sie hat ein schreckliches Geheimnis, und Meghan ahnt nicht, wie sehr die Beiden doch miteinander verbunden sind. Für mich war diese Geschichte nicht wirklich ein Thriller, das muss ich vorneweg gleich mal erwähnen. Ja, die Geschichte war sehr spannend, vor allem weil erst recht spät alles aufgeklärt wird und erst dann dem Leser so einiges klar wird. Positiv fand ich auch, dass die Passagen von Meghan und Agatha sehr kurz waren, und man beide Gefühlswelten sehr gut nachempfinden konnte und nichts übertrieben in die Länge gezogen wurde. Da mir die Geschichte doch echt gut gefallen hat, und es mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Michael Robotham sein wird, vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen.

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Kurzer Inhalt: Als ich gesehen habe,dass das neue Buch von Michael Robotham erscheint war ich sehr gespannt,da ich seine Reihe um den Psychologen Joe O’Loughlin unheimlich gerne lese. Das Cover von dem Buch ist schonmal ein Blickfänger mit dem roten Kinderwagen. In der Geschichte gehr es um Meghan und Agatha, die beide sehr unterschiedlich Leben führen und sich durch Zufall kennenlernen. Meghan ist mit ihrem dritten Kind schwanger. Agatha arbeitet als Aushilfskraft in einem Supermarkt und beobachtet Meg und ihr scheinbar glückliches Leben. Allerdings haben beidei ihre Geheimnisse und eine Vergangenheit,die beide einzuholen scheint und Meg bald in große Gefahr bringt... Meine Meinung: Ich habe die ersten 50 Seiten gebraucht um in die Geschichte zu kommen aber dann sind die Seiten nur so geflogen und auch wenn man ahnt in welche Richtung die Handlung geht, haben mich die Wendungen sehr erstaunt und gegruselt. Die Handlung wird im Wechsel aus der Perspektive von Meghan und Agatha erzählt. Wir verfolgen ihre Gedanken und Emotionen,können einige Dinge nachvollziehen aber auch in Frage stellen. Einige Momente machen einen traurig und nachdenklich. Ein Thriller,der mich sehr gut unterhalten hat und den ich sehr gerne weiterempfehle...

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Meine persönliche Meinung Das Cover: Das Cover ist für einen Thriller genau richtig gestaltet und sehr ansprechend. Der Kinderwagen im Hintergrund lässt schon etwas von dem Plot vermuten. Die Handlung: Der Einstieg gelang mir hier recht leicht. Man liest das Buch aus jeweils aus der Ich-Form der beiden Protagonistinnen Meghan und Agatha. Beide Frauen sind etwa im selben Alter, Ende Dreißig und könnten unterschiedlicher nicht sein. Meghan ist eine recht bodenständige Frau, die mitten im Leben steht, bereits ein Kind hat und aus einer etwas gehobenen Schicht stammt. Agatha hingegen ist eine einfache Aushilfskraft in einem Supermarkt, nicht sonderlich hübsch und ist auch sonst eher unscheinbar. Oberflächlich betrachtet scheint Meghan alles zu haben, was Frau sich wünschen kann und auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen – ein tolles Haus, ein gutaussehender und erfolgreicher Ehemann, ein süßes Kind. Doch Vorsicht! Der Schein trügt. Zunächst könnte man denken, es ist der pure Neid, den Agatha anstachelt, die ihr bislang fremde Meghan tagein tagaus zu beobachten. Jedoch nimmt das Buch in der Mitte ungefähr eine ganz andere Wendung und legt Agatha's wahren Beweggründe offen. Das Buch ist sehr sehr spannend und hält sich an einen roten Faden. Man erfährt als Leser auch zwischendurch immer Stück für Stück etwas über die Vergangenheit der beiden Protagonistinnen und kann somit sogar Agathas doch sehr krankhaften Handlungen immerhin ein klein wenig nachvollziehen. Die Protagonistinnen sind beide sehr lebensecht beschrieben worden. Ganz in die Kathegorie Thriller würde ich das Buch nicht einordnen, da es eher ein Mix aus Psycho und Familiendrama ist. Der Schreibstil des mir bis dahin noch unbekannten Authors hat mir sehr gut gefallen und konnte mich voll und ganz überzeugen. Mein Fazit: Mir persönlich gefiel das Buch sehr gut und es konnte mich bestens unterhalten. Leser, die auf Psychothriller stehen, kommen hier gänzlich auf ihre Kosten und ich kann das Buch nur weiterempfehlen mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

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Agatha, Ende dreißig, Aushilfskraft in einem Supermarkt und aus ärmlichen Verhältnissen, weiß genau, wie ihr perfektes Leben aussieht. Es ist das einer anderen: das der attraktiven Meghan, deren Ehemann ein erfolgreicher Fernsehmoderator ist und die sich im Londoner Stadthaus um ihre zwei Kinder kümmert. Meghan, die jeden Tag grußlos an Agatha vorbeiläuft. Und die nichts spürt von ihren begehrlichen Blicken. Dabei verbindet die beiden Frauen mehr, als sie ahnen. Denn sie beide haben dunkle Geheimnisse, in beider Leben lauern Neid und Gewalt. Und als Agatha nicht mehr nur zuschauen will, gerät alles völlig außer Kontrolle ... Der Autor: Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen sorgte er international für Furore und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney. Meine Meinung: Das war für mich das erste Buch des Autors und ich habe mich riesig darauf gefreut. Er wird ja im Thriller Bereich sehr gelobt und ich war daher auch sehr gespannt. Das Buch also gleich bei der Ankunft zu Hand genommen und angefangen zu lesen. Leider hatte ich besonders am Anfang der Geschichte ein riesen Problem mit dem Schreibstil. Der Autor beschreibt alles sehr emotionslos und sehr sachlich. Mir hat das einfach das Gefühl gefehlt und so waren auch die Personen nicht wirklich greifbar für mich. Ich habe mich dann durchgebissen und muss sagen es hat sich gelohnt. Es wurde dann noch richtig spannend und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Eine Geschichte die mit der Psyche spielt. Personen die einem hier begegnen und im ersten Moment unsympathisch erscheinen bekommen noch mal einen neuen Blickwinkel. Sind sie einem dann immer noch unsympathisch oder kann man ihr handeln sogar verstehen? Der Aufbau war super und hat die Spannung im auf der Höhe gehalten. Wenn man sich also durch die ersten Kapitel gelesen hat und ein bisschen Geduld mitbringt, wird man sehr dafür belohnt. Ich werde den Autor im Auge behalten. Das hier hat mir wirklich schon gut gefallen. Hat Spaß gemacht und war sehr spannend.

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