Leserstimmen zu
Erbe und Schicksal

Jeffrey Archer

Die Clifton-Saga (3)

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In „Erbe und Schicksal“ geht die spannende Geschichte um die Familien Barrington und Clifton weiter und umfasst diesmal die Jahre von 1945-1957. Wir befassen uns mit Sir Giles politischer Karriere, seiner Ehe mit Lady Virginia Fenwick und dem unrühmlichen Ende dieser. Auch das Schifffahrtsunternehmen der Barringtons musste während des Zweiten Weltkrieges starke Veränderungen hinnehmen, was gerade für Emma eine neue Zeit in ihrem Leben einläutet! Auch die nächste Generation, also Harrys und Emmas Sohn Sebastian, bekommt in diesem Buch das erste Mal einen festen und durchaus sehr großen Platz in der Geschichte. Ein Teil der mir besonders gut gefallen hat. Jeffrey Archer hat ein Talent dafür, seine Charaktere in immer wieder neue gesellschaftliche Konflikte hineinzuführen. Auch wenn diese oft sehr schwerwiegend sind, wirken die Szenen dennoch leicht und mitreißend und wurde von dem Autor mit der genau richtigen Dosis an Details versehen. So begleiten wir auch die dramatischen Verhandlung um die Erbfolge der Barringtons. Dabei obliegt es dem „Haus of Lords“ festzustellen, wer das Vermögen rechtmäßig erben soll. Harry sitzt im Verhandlungssaal direkt neben seinem besten Freund und ist sich sehr bewusst, dass die Entscheidung der Lords seine Verbindung zu Emma für immer zerstören könnte … Dabei kann man wirklich froh sein, dass es Ende der 40er Jahre noch keine DNA-Forschung gab und es nicht möglich war, aufgrund von medizinischen Untersuchungen eine genaue Zuordnung der Familien festzustellen. Wer weiß, wie die Entscheidung sonst ausgefallen wäre! „Erbe und Schicksal“ ist auch bei den Widersachern unserer Protagonisten stark aufgestellt. Der zwielichtige Major Alex Fisher, ein Vorgesetzter von Sir Giles aus Kriegstagen aber auch der Argentinier Don Pedro Martinez, dessen Sohn ein Schulfreund Sebastians ist, kommen hinzu und sorgen für temporeiche Wendungen und uneingeschränkte Spannung. Auch wenn ich erst beim dritten Band dieser Familiensaga bin, kann ich doch sagen, das sie mit Abstand das spannendste ist, dass ich in letzter Zeit gelesen habe. Jeffrey Archer hat mich endlich wieder zu den historischen Epen zurückgebracht und dafür bin ich ihm wirklich sehr dankbar …

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Die Handlung dieses Bandes spielt von 1945 - 1957: Giles Barrington wird nach dem Tod seines Vaters Hugo zu dessen rechtmäßigem Erben erklärt. Der etwas ältere Harry Clifton ist froh über diese Entscheidung, bedeutet sie doch, dass er nicht als außerehelicher Sohn und somit Emmas Halbbruder angesehen wird. Damit ist der Weg für eine Heirat der beiden endlich frei. Ihr gemeinsamer Sohn Sebastian ist zu dem Zeitpunkt 5 Jahre alt und ein verhaltensauffälliges Kind. Ein Bruder oder eine Schwester würde ihm nach Meinung der Eltern guttun. Daher setzt vor allem Emma alles daran, Jessica, die kleine uneheliche Tochter ihres Vaters, die in einem Heim lebt, zu adoptieren. Das kleine Mädchen und der nur wenige Jahre ältere Sebastian werden unzertrennlich. Aber die Schulkarriere des Jungen läuft alles andere als glatt. Durch sein Verhalten riskiert er zum Schluss die Aufnahme in Cambridge und lässt sich auf dubiose Geschäfte ein. Harry macht sich im Laufe der Zeit als Krimi-Autor einen Namen, und sein Freund Giles Barrington kämpft um einen Platz im Parlament, während Emma im Fernstudium einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erlangt. Resümee: Diesen Band finde ich ein wenig schwächer als seine Vorgänger. Das liegt zum größten Teil daran, dass es ca. in der Hälfte einen Bruch gibt, wenn es ab dann über eine sehr lange Phase um Wahlen, Abstimmungen und Stimmenauszählungen geht. Zwar spielen diesbezüglich auch Intrigen eine Rolle, die Handlung ist insgesamt jedoch nicht gewohnt temporeich, die Schilderung der politischen Verhältnisse und des Aktienhandels thematisch wenig packend. Erst im letzten Viertel wird es wieder richtig spannend, und zum Schluss sogar dramatisch. Die Perspektivwechsel, die Band 1 und auch 2 interessant und spannend gemacht haben, sind noch seltener geworden und haben an Qualität eingebüßt. Harrys sympathische Mutter Maisie, die dem Leser in den ersten beiden Büchern vertraut geworden ist, spielt diesmal keine Rolle; insofern fehlt ein wichtiger Kontrapunkt zur Welt der Barringtons. Andere bereits bekannte Personen tauchen jedoch wieder auf, allen voran der intrigante Alex Fisher, der Harry und Giles bereits in der Schule drangsalierte und es mittlerweile zum Major gebracht hat. Neue Charaktere werden eingeführt - alle sind wieder sehr ausdrucksstark und lebendig. Man kann sich in jeden einzelnen und seine Motivation zu handeln gut hineinversetzen, leidet, fiebert und freut sich mit. Besonders im Rahmen der oben erwähnten Wahlthematik bekommt der Leser viele Einblicke in die politische und gesellschaftliche Situation. Fazit: wenngleich aufgrund der Thematik ein wenig schwächer als seine Vorgänger, so doch wieder ein insgesamt gelungener Band.

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Auch im dritten Teil der Clifton-Saga geht es spannend weiter. Giles verliebt sich in Virginia. Was er nicht sieht, ist, dass diese Frau nicht ihn liebt, sondern sein Geld. Harry und Emma sind glücklich. Sie überlegen, ob sie Emmas Halbschwester Jessica adoptieren sollen. Das Mädchen wurde nach dem Tot seiner Mutter ins Waisenheim gebracht. Harry ist mittlerweile zu einem erfolgreichen Schriftsteller geworden und versucht sein Glück auch in den Vereinigten Staaten von Amerika. Als Giles und Emmas Mutter stirbt, kommt es zu einem Bruch in der Familie. Auch in Erbe und Schicksal geht es turbulent und spannend weiter. Erich Räuker spricht wieder sehr gut. Trotzdem hat es mir besser gefallen, als im ersten Teil mehrere Sprecher am Werk waren. Da die Geschichte auch weiterhin aus verschiedenen Sichtweiten erzählt wird, wäre es schön gewesen, wenn dies durch die verschiedenen Sprecher noch verstärkt wurden wäre. Am Ende des Buches spitzen sich die Ereignisse um Sebastian zu und wir dürfen gespannt sein, wie sich diese im Folgeband weiterentwickeln.

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Achtung im Video gibt es Spoiler Ich habe den 1. und 2. Teil gehört und finde das Hörbuch leichter, als das Buch zu lesen. Da es aus der Sicht von mehreren Personen erzählt wird, empfehle ich das Buch. Schaut euch dazu meine Videos an und ihr werdet euch auch in die Clifton-Saga verlieben. https://www.youtube.com/watch?v=DNvw3tRS8dc

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Auch dieser Band der Reihe geht da weiter, wo der vorgänger aufgehört hat. Also hat man gleich wieder einen Anschluss und kann locker weiter lesen. Es kommen auch hier wieder neue Charaktere dazu, so auch Sebastian, Harrys und Emmas Sohn. Seine Geschichte zu verfolgen, ist genau so spannend, wie die anderen Geschichten und geben noch einen frischen Kick in das gesamte Buch. Die Geschichte um die Familie Barrington und Clifton entwickelt sich auch hier rasant weiter. Die gesamte Geschichte bietet wiedermal alles, von Liebe, Intrigen, Machtspiele bis hin zum Schicksal, ist wirklich alles dabei, was ein Buch erst so richtig spannend macht. Man kann einfach das Buch nicht weg legen, den eine Intrige jagt die nächste und man möchte einfach nur wissen, wie es weiter geht. Interessanter wird es auch dadurch, das man die Gedanken der Figuren lesen kann und somit auch mehr über deren Handlungen erfährt. Die Geschichte wird auch hier wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mir hat dabei Emma super gefallen, sie tritt aus den Schatten ihres Mannes und ihres Bruders und verwirklicht ihren eigenen Traum. Leider endet auch dieser Teil mit einem großen Cliffhanger. Man sollte also bei dieser Reihe ab dem 1. Teil dabei sein, sonst bekommt man nicht die komplette Geschichte mit.

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Seit dem ersten Band „Spiel der Zeit“ bin ich ein bekennender Jeffrey Archer-Fan. Seit langem hat mich keine Familien-Saga so gepackt. Während in den ersten zwei Bänden die tragische Liebesgeschichte um Harry und Emma im Mittelpunkt steht, wendet sich der dritte Band „Erbe und Schicksal“ langsam Sebastian zu, dem gemeinsamen Sohn von Harry und Emma. Das dritte Band wendet sich Schritt für Schritt der nächsten Generation Cliften-Barrington zu. Spätestens gegen Mitte des Hörbuches dreht sich 80% der Handlung um Sebastian. Sebastian hat schwer an dem Erbe der beiden Familien zu tragen und hat Angst davor, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten. Schön ist, dass auch die Figuren, die in der Handlung langsam verblassen, wie zum Beispiel Harrys Mutter Maisie, einen guten Abschluss finden. Ich bin nach dem dritten Band ein noch größerer Clifton- und Archer-Fan geworden und kann es gar nicht abwarten, das vierte Band zu starten. Zudem habe ich mich schon richtig daran gewöhnt, bei meinem Putztagen der Stimme von Erich Räuker zu lauschen – er schafft es, den Hörer komplett in seinem Bann zu zeihen. Räuker ist einfühlsam, barsch, laut und leise und vor allem packend!

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Meine Meinung Was soll ich über eine so tolle Familiensaga schreiben, ohne zuviel zu verraten? Der Krieg ist vorbei. Darüber bin ich sehr froh, da ich keine Kriegsgeschichten mag. Ich musste einmal herzhaft lachen, bei einem Testament, das verlesen wurde. Eine gute- , wenn auch traurige Idee. Ich habe mich in der Geschichte wieder richtig wohl gefühlt. Langsam aber sicher merkt man, dass die Kinder der Hauptprotagonisten das Zepter übernehmen. Harrys Sohn Sebastian hat sich zu einem jungen Mann entwickelt. Die Erlebnisse die er hat, erinnern mich sehr an die Intrigen, mit denen auch Harry von jeher zu kämpfen hat. Giles will um jeden Preis in die Politik. Bei der Arbeit die er dafür leistet, fühle ich mich an unsere Bürgermeisterwahlen erinnert. Giles sucht die Nähe zum Volk. Wie soll es anders sein? Er muss wieder gegen intrigante Menschen kämpfen. Fazit Eine wunderbares Setting, das einen mühelos in die Ende 40iger- Anfang 50iger Jahre Englands katapultiert. Ein erstklassiger Schreibstil, der mir sogar die politischen Passagen schmackhaft gemacht hat. Man erlebt mit, wie die Protagonisten älter werden und die Kinder ihre eigenen Wege gehen. Jeffrey Archer gibt einem das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein. Geschichte, Intrigen und eine durchgehend spannende Handlung machen dieses Buch zu einem Pageturner. Warum ich den 4. Teil schon auf dem Nachtisch liegen habe? Ganz einfach: Ein Cliffhanger der einem keine andere Möglichkeit lässt. Man muss/will weiter lesen. Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Jeffrey Archer Mein Dank geht an den HEYNE-VERLAG

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Ich stelle es mir unheimlich schwer vor, so eine Familiengeschichte, ja Saga, so weiterzuschreiben, dass der Spannungsbogen und der Leser bei der sprichwörtlichen Stange gehalten wird. Da gilt an die vielen Protagonisten zu denken, wie standen sich bisher die Familienmitglieder gegenüber und wie geht deren Leben von allen stimmig weiter? Sicher musste ich nach den ersten beiden Bänden keine Angst auf Verflachung haben, doch eine gewisse Erwartung hatte sich schon aufgebaut. Kann Jeffrey Archer meiner hohen Erwartungshaltung gerecht werden? Er kann! Er konnte meiner Erwartung sogar mehr als nur gerecht werden. Dieser dritte Teil hat mir ausgesprochen gut gefallen, knöpft sich er doch prima ans offene Ende des 2. Teils an und man steigt gleich mit Hochspannung ein. Das Buch hat keine Längen, es ist immer spannend und interessant. Die Familienmitglieder von Clifton und Barrington sind mir so als Herz gewachsen, dass ich bei jeder kniffligen Situation oder Meinungsverschiedenheit mitgefiebert habe, ganz so als wären wir verwandt. Und nun bin ich voller Spannung und Fragen. Wie geht es es weiter? Wann kann ich den 4. Band in der Hand halten, um mit der Familie weiter zu lachen, zu hoffen, zu verzweifeln …

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